Ligeneinteilung der ISHD


01.12.2020 In der 2. Bundesliga Süd gehen wieder acht Teams an den Start. Es ändert sich für unsere Top-Mannschaft wenig. Unklar ist, wann die Saison starten kann
Deutschlands Amateursport steckt im Lockdown light, doch vorsichtige Planungen für eine Zeit danach laufen. Fristgerecht hatte sich der IHC Atting beim deutschen Skaterhockeyverband ISHD bis zum 31. Oktober für eine weitere Zweitligaspielzeit angemeldet, am Wochenende gab dieser die Ligeneinteilung bekannt. Für die Wölfe ändert sich nur wenig.

Wie schon für die vergangene Saison vorgesehen, spielt das Team von Trainer Jürgen Amann in der Südstaffel gegen nur sieben Gegner. Dies sind die Badgers Spaichingen (ca. 440 km Anfahrt), der HC Merdingen (530 km) und die Breisgau Beasts (520 km) aus Baden-Württemberg, die Rhein-Main Patriots (370 km) aus Hessen sowie die Langenfeld Devils (570 km), die Hilden Flames (580 km) und die Crash Eagles Kaarst II (590 km) aus Nordrhein-Westfalen. Die Crash Eagles ersetzen die Mendener Mambas, die neu der Nord-Gruppe zugeordnet wurden. Die Erstvertretung war zuletzt viermal in Folge im Finale um die deutsche Meisterschaft, holte davon zwei Titel und ist einer der erfolgreichsten deutsche Vereine im Nachwuchs der jüngeren Zeit

Noch hat sich durch Corona wenig geändert in den beiden deutschen Spitzenligen. Aus Liga eins, die weiter mit zehn Teams agiert, haben sich die Commanders Velbert zurückgezogen, dafür rücken die Düsseldorf Rams nach. Zwar wurde aufgrund der fast vollständigen ausgefallenen Saison 2020 die Aufstiegsberechtigungen von 2019 zurate gezogen, die Wölfe hatten aber schon im vergangenen Jahr auf ihre Aufstiegsrecht verzichtet. Aus der 2. Bundesliga Nord haben sich die Salzstadtkeiler Lüneburg zurückgezogen. Der zweimalige deutsche Meister TV Augsburg (1. Liga) ist neben dem IHC Atting das einzige weitere bayerische Team in den beiden Bundesligen.

Für die Wölfe fiel nach dem Saisonauftakt am 7. März gegen Spaichingen (4:5 nach Penalty-Schießen) die restliche Saison komplett aus. Das Masters mit Teams aus Liga eins und zwei ab September war für die Wölfe nicht attraktiv. Bis zur Sperrung für den Amateursport Anfang November wurde trainiert.

Wie und wann es im Skaterhockey weitergehen kann, ist unklar. Der Saisonverlauf geht normalerweise von März bis Ende November. In den vergangenen Jahren war stets Anfang Februar Trainingsstart. „Ich wäre froh wenn wir normal in die Saison starten könnten, was ja momentan niemand so genau sagen kann“, sagt IHC-Kapitän Fabian Hillmeier. „Ich kann nur so viel sagen: Wenn wir wieder trainieren dürfen, werden wir uns auf den möglichen Saisonstart bestens vorbereiten.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler (fotostyle-schindler.de)

Trainingsbetrieb ruht vier Wochen


29.10.2020 Nach den Beschlüssen der Bundesregierung zu einem Lockdown light ab 2. November, verbunden mit einem Verbot für Amateur- und Freizeitsport, ruht beim IHC Atting einen Monat der Trainingsbetrieb
Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung, ab 2. November weitgehende Einschränkungen für das Land zu erlassen, die auch den Amateur- und Freizeitsport betreffen, stellt auch der IHC Atting ab diesem Zeitpunkt den Trainingsbetrieb wieder ein. Geplant ist dies bis zum 30. November. Aus dem Spielbetrieb des Bayernpokals hatte der IHC sich bereits zum 22. November zurückgezogen. Auch das Vereinsheim am Sportgelände wird in dieser Zeit gesperrt sein.

Wie es im Dezember weitergeht, geben wir nach Absprache mit den Trainern und gemäß den Regierungsbeschlüssen bekannt. Wie in jedem Jahr ist eigentlich eine Winterpause von Mitte Dezember bis Ende Januar geplant. Sollte im Dezember aber Training möglich sein, wollen wir dies auch nützen, da wir um die Wichtigkeit des Sports und gleichzeitig sozialer Kontakte für unsere Mitglieder wissen – wie in den vergangenen Wochen soll dies dann aber auch verantwortungsvoll und mit dem nötigen Abstand in der Halle und beim Umziehen und Duschen passieren.

Bleibt gesund

#zamhoidn

Die Vorstandschaft

Vorstandschaft bleibt geschlossen im Amt


23.10.2020 Die Jahresversammlung kann nicht stattfinden. Sie wird im kommenden Jahr nachgeholt. Einstweilen bleibt der Vorstand komplett im Amt.
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Sponsoren, liebe Fans,

in der aktuellen Situation erachten wir es nicht für sinnvoll, unsere Jahresversammlung wie geplant am Samstag durchzuführen. Aus Sicherheitsgründen haben wir uns dafür entschieden, die Jahresversammlung abzusagen. Die eigentlich für dieses Jahr anberaumten Neuwahlen wurden in Abstimmung mit dem Amtsgericht Straubing auf das kommende Jahr verschoben.

Die vier Vorstände Martin Amann (1. Vorsitzender), Michael Bauer (2. Vorsitzender), Kerstin Alzinger (Kassier) und Andreas Koblmüller (1. Schriftführer) haben auch nach ihrer im März abgelaufenen zweijährigen Amtszeit die Aktivitäten weiter geführt und unter Mithilfe aller Trainer und Eltern die seither sehr schwierige Situation aufgrund der Pandemie versucht so gut es geht zu meistern.

Der Verein bleibt aber voll handlungsfähig. Die Vorstandschaft bleibt geschlossen im Amt, auch am Posten des 1. Vorstands von Martin Amann ändert sich nichts. Die Neuwahlen sollen im Frühjahr 2021 stattfinden und zwar persönlich und nicht wie aktuell notwenig mit einer Onlineabstimmung. Die bei der Wahl 2021 von den Mitgliedern getroffene Entscheidung über die Vorstandschaft soll dann rückwirkend für 2020 und auch 2021 gelten. Sollte eine neue personelle Zusammensetzung entstehen, würde diese dann ein Jahr länger bis 2022 im Amt Gültigkeit haben.

Bereits Ende 2019 hatte der aktuelle Vorstand es für dringend nötig befunden, die Zahl der handelnden Personen im Verein aufzustocken, da die Aufgaben mit der neuen Halle und dem massiven Mitgliederzuwachs (aktuell 224 Mitglieder) enorm zugenommen haben. Für vier Personen im Ehrenamt ist dies nicht mehr leistbar. Es wurden bereits viele Positionen besetzt, leider aber noch nicht alle. Da aber bereits viele Arbeiten auf neue Schultern verteilt wurden, hat sich Martin Amann bereit erklärt, den Verein eine weitere Amtsperiode anzuführen.

„Ausschlaggebend dafür war auch die lange Phase des Lockdowns, in der ich mir viele Gedanken machen konnte, aber auch den nötigen Abstand zum Ganzen gewonnen habe, den man sonst in der hektischen Zeit der Saison und Saisonvorbereitung nicht hat“, sagt Amann. „Sollte sich also bei den nachgezogenen Wahlen 2021 nichts anderes ergeben, dann führe ich die Vereinsgeschäfte gerne mit meinen Vorstandskollegen Kerstin Alzinger, Michael Bauer und Andreas Koblmüller entsprechend weiter. Bei diesen möchte ich mich für die konstruktive Zusammenarbeit der letzten zweieinhalb Jahre bedanken. Ein großer Dank geht auch an den neuen Nachwuchsleiter Fabian Hillmeier, der während der Pandemie in zahlreichen Videokonferenzen und Trainersitzungen die Vereinsangelegenheiten und den Sportbetrieb so weit wie möglich geregelt hat. Allen Trainern von der Laufschule bis zur ersten Mannschaft gilt ebenso mein Dank, wie den Eltern und Spielern, die eine oft schwierige Trainingssituation mit Geduld, Verständnis und als es wieder möglich war mit viel Begeisterung gemeistert haben.“

Die Vorstandschaft hat am Mittwoch außerdem in Abstimmung mit den Trainern und der Sportlichen Leitung beschlossen, den Spielbetrieb im Nachwuchs für diese Saison aus Sicherheitsgründen nicht fortzuführen und die auch dem BRIV in einer Videokonferenz mitgeteilt. Wir danken dem BRIV für das Engagement, einen Spielbetrieb unter den gegebenen Umständen anzubieten und auch das Verständnis für unsere Entscheidung. Die unsichere Lage mit den verschärften Bedingungen und den ständigen Spielabsagen machen eine Planung unmöglich. Wir hoffen auf Besserung zum Start der kommenden Saison. Der Trainingsbetrieb wird unter den gebotenen Hygienebedingungen mit tagesaktueller Beurteilung fortgesetzt, gleiches gilt für die Laufschule.

In den vergangenen Monaten wurde der Ausbau der sanitären Anlagen und Kabinen, der von der Gemeinde voll finanziert wurde (ein großes Dankeschön dafür an die Gemeinde Atting mit Bürgermeister Robert Ruber), weitestgehend abgeschlossen. Einige IHC-Mitglieder und Eltern haben jeweils viele Arbeitsstunden geleistet. Dafür herzlichen Dank. Ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen. Auch diese Arbeiten hätte man jedoch auf mehrere Schultern verteilen und so für Entlastung Einzelner sorgen können.

Jetzt sind wir aber fast fertig! Es muss noch ein spezieller rutschfester Bodenanstrich im Kabinen- und Sanitärtrakt in Eigenleistung eingebracht werden, dann können die Kabinen nach unseren Wünschen funktional und individuell eingerichtet werden. Zwar hat der Vorstand aufgrund der unsicheren Lage einen weitgehenden Ausgabenstopp vorgegeben, der Verein wurde aber beim Förderprogramm der Sparkasse (180 Jahre) mit einer dreistelligen Summe berücksichtigt. Zudem wollen wir weitere Sponsoren dafür ansprechen und den Ausbau in Eigenleistung durchführen. Die Kosten werden dadurch reduziert. Unser Ziel ist, zur neuen Saison bezugsfertige Kabinen, Toiletten und Duschen zu haben.

Wir haben jetzt einige harte, für unseren Sport und auch das so wichtige Vereinsleben schwierige Monate hinter uns. Wir hatten uns aufgrund der positiven Entwicklungen vor allem im Nachwuchs (jetzt fünf Mannschaften, U13 und U16 sehr sehr stark besetzt; großer Zulauf in der Laufschule mit teils mehr als 40 Kindern) auf eine tolle Saison gefreut. Daraus wurde leider nichts. Wir freuen uns aber, dass alle Mitglieder und Spieler uns weiterhin so die Treue halten, die vorgegebenen Entscheidungen mittragen und weiter so zum Verein halten.

Wir hoffen, dass sich die Situation in Richtung Saisonstart im Februar/März 2021 etwas bessert und es im Jahr 2021 wieder eine einigermaßen reguläre Saison gibt. Die Planungen beginnen im Dezember, Trainingsstart soll wie üblich im Februar sein. Wir haben mit unserer tollen Hockeyhalle optimale Bedingungen für eine hervorragende Zukunft. Lasst uns das gemeinsam angehen!

#zamhoidn!

Die Vorstandschaft

IHC Atting stellt Spielbetrieb wieder ein


22.10.2020 Die Vorstandschaft hat nach Absprache mit der Sportlichen Leitung und den beteiligten Trainern beschlossen, den Spielbetrieb im Bayernpokal wieder einzustellen
Der IHC Atting stellt mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb im verkürzten Bayernpokal wieder ein. Dies entschied die Vorstandschaft in Abstimmung mit der Sportlichen Leitung und den beteiligten Trainern am Mittwochnachmittag und teilte dies den Offiziellen der Fachsparte Skaterhockey im BRIV am Abend in einer kurzfristig anberaumten Videokonferenz mit.

„Wir haben eine hohe Verantwortung gegenüber unseren Nachwuchsspielern und auch den Eltern“, sagt Sportlicher Leiter Fabian Hillmeier zu den Gründen. „Gleichzeitig haben wir als großer Sportverein in Atting auch eine Vorbildfunktion und dieser wollen wir gerecht werden.“ Auch die Jahresversammlung am Samstag wurde bereits abgesagt.

Die unsichere Lage mit steigenden Infektionszahlen, den verschärften Bedingungen und den ständigen Turnierverlegungen machten zudem eine Planung unmöglich, heißt es aus der Vorstandschaft. Ohnehin hatten nur die U13 und die U16 sowie die zweite Herrenmannschaft (deren Spielbetrieb ist schon zu Ende) an der Turnierserie teilgenommen. Vergangene Woche musste ein U13-Turnier aus Augsburg (Zuschauerverbot, Verfügung der Stadt) erst nach Atting verlegt werden. Nach Abschluss der Planungen sagte schließlich Schwabach die Teilnahme ab, wenig später wurde es komplett gestrichen. Das U16-Turnier in Deggendorf konnte ebenfalls nicht stattfinden.

Eine Einstellung des Trainingsbetriebs sei aktuell nicht geplant, sagt Hillmeier. „Die Abläufe haben sich eingespielt, alle halten sich an die Hygienevorschriften.“ Teilweise reduzieren einige Trainer aber in den kommenden Wochen das Pensum oder haben dies schon getan. Das Training soll bis zur üblichen Winterpause ab Anfang/Mitte Dezember weiterlaufen, der Verein plant den Start der Vorbereitung wie in jedem Jahr für Anfang Februar. Die Infektionszahlen im Landkreis wolle man aber täglich beobachten und eventuell auch kurzfristig eine Entscheidung treffen.

Bereits im Dezember will Hillmeier mit den Trainern die Planung für die neue Spielzeit aufnehmen. „Wir wollen uns wieder gut aufstellen.“ 2020 hätte man erstmals wieder mit fünf Nachwuchsteams gespielt, die Mitgliederzahlen haben trotz Corona einen neuen Höchststand erreicht (224), die Laufschule wurde vor zwei Wochen langsam wieder begonnen. „Wir sind uns bewusst, welche Folgen eine lang Pause haben kann. Deshalb müssen wir dran bleiben.“

Text, Foto: Michael Bauer

Doch noch Bayernpokal 2020


18.09.2020 Nachdem die bayerische Staatsregierung in der vergangenen Woche nun doch eine Rückkehr in den Wettkampfbetrieb ab 19.09 erlaubt hat, bietet der BRIV einen verkürzten Bayernpokalspielbetrieb an.
Rolle rückwärts im bayerischen Skaterhockey. Nachdem die bayerische Staatsregierung in der vergangenen Woche nun doch eine Rückkehr in den Wettkampfbetrieb ab 19. September erlaubt hat, nahm der BRIV seine Saisonabsage vom 2. September zurück und bietet einen verkürzten Bayernpokalspielbetrieb von 26. September bis voraussichtlich 6. Dezember an.

Der IHC Atting wird daran mit drei Mannschaften teilnehmen. Vom Nachwuchs sind dies die Schüler (U13) und die Jugend (U16) sowie die zweite Herrenmannschaft. Bambini (U10) und Junioren (U19) sind nicht dabei, auch die Bundesligamannschaft entschied sich gegen einen Spielbetrieb in Bayern, der möglich gewesen wäre. Am bundesweiten ISHD-Masters, das der deutsche Dachverband anbietet, zeigte man ebenfalls kein Interesse. Aus den beiden höchsten Ligen haben acht von 27 Mannschaften für diese Turnierform gemeldet.

Für die drei IHC-Teams gelten in allen Altersstufen des Bayernpokals spezielle Turnierregeln mit Dreierheimspieltagen. In der U13 trifft der IHC auf den TV Augsburg, Deggendorf und Schwabach United, bei der U16 auf den TV Augsburg, Deggendorf 1, Deggendorf 2 und Ingolstadt, bei den Herren in Staffel A auf den TV Augsburg 2, Deggendorf 1 und die Schwabach Blue Lions. Die beiden Gruppensieger und der beste Gruppenzweite bei den Herren qualifizieren sich für den Finalspieltag.

Die IHC-Verantwortlichen haben in den vergangenen Tagen in Abstimmung mit der Gemeinde Atting ihr Hygienekonzept überarbeitet. Für die Hockey- und Stocksporthalle sind 100 Zuschauer zugelassen. Kann der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, muss in der Halle eine Maske getragen werden.

Auswirkungen auf den Saisonverlauf oder die Qualifikation für 2021 hat der Spielbetrieb im Übergangsmodus nun nicht. Im Nachwuchs hat die ISHD alle Turniere um die deutschen Meisterschaften abgesagt.

„Unsere Mannschaften freuen sich, dass es nun wieder einen Spielbetrieb gibt“, sagt Sportlicher Leiter Fabian Hillmeier. Allerdings laufen die Planungen für das Jahr 2021 bereits. „Ab Januar starten wir dann mit Vollgas in die Vorbereitung auf die neue Saison.“

Wettkampfbetrieb für 2020 endgültig eingestellt


03.09.2020 Damit war leider zu rechnen: Nach einer erneuten Verlängerung der bayerischen Infektionsverordnung ist der Spielbetrieb für das laufende Jahr nun endgültig abgesagt worden
Im Inline-Skaterhockey findet in der Saison 2020 kein offizieller Spielbetrieb mehr statt. Der deutsche Dachverband ISHD und der bayerische Landesverband BRIV sagten am Mittwochabend alle Ligen für das laufende Jahr ab. Davon sind auch die sieben Mannschaften des IHC Atting betroffen.

Beide Verbände hatten einen Start Anfang September veranschlagt. Doch das Bundesland Bayern hat Anfang der Woche die Infektionsordnung noch einmal bis 18. September verlängert. In beiden Bundesligen sind je ein bayerisches Team betroffen – in Liga eins der TV Augsburg, in Liga zwei der IHC Atting. Somit war auch ein Spielbetrieb in zwei Gruppen bis Ende der Saison nicht mehr durchführbar. Die ISHD bietet den Bundesligisten aber eine Art Einladungsturnier an, da in verschiedenen Bundesländern ein Spielbetrieb unter besonderen Auflagen möglich ist.

„Auch wenn man schon damit rechnen musste ist das alles sehr bitter und frustrierend“, sagt Jürgen Amann, Trainer der Attinger Bundesligamannschaft. „Man kann jetzt nur hoffen, dass der Schaden für uns und unseren Sport so gering wie möglich ausfallen wird.“ Die Wölfe hatten 2019 den Meistertitel in der 2. Bundesliga Süd gewonnen.

Auch die fünf Nachwuchsmannschaften (U10, U13, zweimal U16 und U19) des IHC und die Zweitvertretung in der Regionalliga sind betroffen. „Selbst wenn der Fall eintreten sollte, dass am 18. September grünes Licht gegeben wird, würde eine Saison wohl nicht vor Anfang Oktober starten können“, sagte BRIV-Kommissionsvorsitzender Thomas Weiß (Deggendorf). „Ein sportlich aussagekräftiger Spielbetrieb macht aufgrund der dann arg verkürzten Restzeit im Jahr 2020 keinen Sinn mehr.“

Fabian Hillmeier, Kapitän der Bundesligamannschaft und gleichzeitig Sportlicher Leiter, spricht von einer vernünftigen Entscheidung. „Alles andere wäre nur erzwungen.“ Er richtet ein Lob an „Trainer, Betreuer und Spieler, die sich in der schwierigen Zeit vorbildlich verhalten haben.“ Nach dem Lockdown organisierten diese einen Kleintrainingsbetrieb in mehreren Gruppen auf den Attinger Freiluftplätzen, ab Mitte Juni kehrten alle Mannschaften mit einem speziellen Hygienekonzept in die Attinger Hockeyhalle zurück.

Für den Rest des Jahres wolle man noch Freundschaftsspiele organisieren. „Wichtig ist jetzt aber auch, dass wir weiter als Verein treu nach unserem Motto zamhoidn und die spielfreie Zeit bestmöglich überbrücken und frisch in die neue Saison 2021 starten“, sagt Hillmeier. „Des Weiteren gibt uns die spielfreie Zeit die Möglichkeit, unsere neue Halle weiter auf Vordermann zu bringen. Wir hoffen natürlich auf Verständnis und weiterhin super Unterstützung aller Beteiligten.“ Bis Jahresende soll der Kabinenausbau mit Sanitärtrakt abgeschlossen sein, zudem wurde eine moderne Anzeigentafel angeschafft.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Zurück im Training und Hoffen auf den Herbst


02.07.2020 Unsere Mannschaften haben den Trainingsbetrieb – mit Einschränkungen – wieder aufgenommen. Die Verbände haben den Spielberieb aber coronabedingt weiter ausgesetzt.
Der Spielbetrieb in den Skaterhockey-Ligen mit Beteiligung des IHC Atting bleibt weiterhin ausgesetzt. Der deutsche Dachverband ISHD hat die Pause nun bis 16. August verlängert, im bayerischen Landesverband bleibt die Pause bis auf unbestimmte Zeit bestehen.

Die Verantwortlichen beider Verbände äußerten erneut die Hoffnung, dass es zu einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab September kommt. Für dieses Szenario wurden bereits lose Pläne erstellt. Die Zweitligasaison der ersten Attinger Herrenmannschaft würde dann völlig neu starten. Die Liga wird in zwei Gruppen unterteilt, die Gegner des IHC lauten dann Spaichingen, Merdingen und Freiburg. Nach einem Hin- und Rückspiel, also nach sechs Hauptrundenspielen, soll in Playoffs ein Meister und Aufsteiger in Liga eins ermittelt werden. Unter keinen Umständen soll sich eine mögliche Saison ins Jahr 2021 hineinziehen.

Auch der bayerische Landesverband, in dem die zweite Attinger Herrenmannschaft sowie alle vier Nachwuchsteams spielen, wird die Spielpläne völlig neu erstellen. Mehrmals fanden dazu bereits Videokonferenzen mit den Teams statt. Nicht alle werden aber im Herbst noch spielen (können). Auch hier gilt: 2021 beginnt eine neue Saison. Skaterhockeyspielzeiten erstrecken sich immer über ein Kalenderjahr.

Die Attinger Teams sind seit Anfang Juni vom Training im Freien mit schrittweisen Lockerungen und unter dem Abstandsgebot wieder in die Hockeyhalle zurückgekehrt. Zuvor hatte der Verein in Absprache mit der Gemeinde und gemäß den Vorgaben der Regierung ein Hygienekonzept erarbeitet. „Jeder ist froh, dass wir endlich wieder trainieren können, auch wenn es noch eingeschränkt ist“, sagt Herrentrainer Jürgen Amann. Zweikämpfe und Trainingsspiele sind nicht erlaubt. Er sieht darin aber auch eine. Chance: „Wir können unsere Skills trainieren, zum Beispiel Torschüsse, Zwei-auf-null-Situationen und die Pässe. Das hilft jedem einzelnen für die Zukunft.“

Im Nachwuchs sieht es ähnlich aus. Groß war die Freude bei allen Kindern, als die Erlaubnis erteilt wurde, ab 10. Juni erstmals seit drei Monaten wieder auf Skates trainieren zu dürfen. „Eine Stunde ist zwar etwas kurz“, sagt U16-Trainer Markus Alzinger über die Beschränkungen. „Aber es ist besser, als gar nichts machen zu dürfen.“

In anderen Bundesländern ist man schon weiter. In Hessen absolvierte IHC-Ligakonkurrent Rhein-Main Patriots am 27. Juni ein internes Duell mit Schiedsrichter und Zeitnahme. In Baden-Württemberg, wo die drei Bundesligagegner Freiburg, Spaichingen und Merdingen beheimatet sind, erlaubt seit 1. Juli die neue Corona-Verordnung Sport die Durchführung von Sportwettkämpfen mit Körperkontakt auch im Breitensport – ein entscheidender Faktor für die Sportart Skaterhockey. Sogar Zuschauer sind dort bereits wieder erlaubt: 100 bis 1. August, dann bis 31. Oktober 500.

Dies gebe „Anlass zur Hoffnung, dass dem Beispiel Baden-Württembergs auch andere Bundesländer in absehbarer Zeit folgen und der angestrebte Zeitplan von Ende August oder Anfang September für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs realistisch bleibt“, hieß es in der jüngsten Meldung der ISHD. Das hofft auch Amann: „Ich hoffe auch sehr, dass in dieser Saison noch gespielt wird. Es wäre wichtig, dass bald ein fixer Zeitplan herauskommt. Alle wollen wieder Hockey spielen.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Wiederaufnahme des Trainings mit speziellem Hygienekonzept


10.06.2020 Nach drei Monaten Pause kehren wir ab dem 10. Juni wieder zurück auf die Rollen, allerdings unter strengen Auflagen
Endlich beginnt wieder das Training in unserer Hockeyhalle. Wir alle wissen, wie schwer die vergangenen Wochen und Monate ohne unseren geliebten Sport waren. Ab Mittwoch, 10. Juni, aber nehmen die Nachwuchs- und Herrenmannschaften gemäß der aktuell geltenden Regeln und unter Berücksichtigung des Stufenplans von ISHD und BRIV den Trainingsbetrieb langsam wieder auf.

Zunächst einmal sind aber noch viele Einschränkungen zu beachten – unter anderem maximal 20 Personen in der Halle (Maskenpflicht bis zum Aufsetzen des Helmes in der Halle), ständiges Abstandhalten von mindestens 1,5 Metern, kein Training mit Zweikämpfen (oder Trainingsspiele), sowie getrennte Aus- und Eingänge und eine maximale Trainingsdauer von 60 Minuten und Lüften der Halle danach. Die Vorschriften sehen auch vor, dass sich keine Eltern oder Begleitpersonen in der Halle aufhalten dürfen. Daher haben wir beschlossen, dass sich alle Teammitglieder der U10, U13 und U16 schon vollständig angezogen in die Halle begeben müssen. Toiletten und Duschen in der Mehrzweckhalle und im Vereinsheim dürfen nicht geöffnet werden. Händewaschen und Desinfizieren (auch nach dem Training am Umkleideplatz bzw. Bereich, wo Flaschen, Handtuch und Maske abgelegt werden) werden vorausgesetzt. Entsprechende Mittel stehen in der Halle bereit.

Unser Sportlicher Leiter Fabian Hillmeier hat zusammen mit allen Trainern und der Vorstandschaft nach den Vorschriften der Gemeinde Atting das Hygienekonzept auf unseren Sport angepasst. Diese Konzept ist auch allen Spielern und Eltern zugegangen.

Da keine übergreifenden Trainingseinheiten stattfinden dürfen, entfallen das reguläre Hobbytraining und das Torhütertraining. Auch Hochtrainieren beispielsweise von Bambini zu Schüler ist nicht erlaubt. Die Laufschule kann erst wieder stattfinden, wenn Vollkontakt erlaubt ist. Unter den aktuellen Bedingungen macht die Laufschule keinen Sinn und auch keinen Spaß.

Wir freuen uns, dass wir nach rund drei Monaten wieder zurück auf die Rollen können. Es ist wichtig, dass sich alle strengstens an die im Konzept ausgewiesenen Punkte halten. Auch außerhalb der Hockeyhalle bitten wir euch, den Verein der Situation angemessen zu repräsentieren und den Abstand und die Regeln einzuhalten, da wir als Verein mit 220 Mitgliedern eine besondere Vorbildfunktion haben.

Die Vorstandschaft

Trainingszeiten ab 10. Juni (bis auf Weiteres)

Bambini: Montag, 17 bis 18 Uhr; Freitag 16.30 bis 17.30 Uhr
Schüler: Dienstag, 17 bis 18 Uhr; Donnerstag, 17 bis 18 Uhr; Samstag, 11 bis 12 Uhr (optional)
Jugend: Mittwoch 17 bis 18 Uhr; Freitag 18 bis 19 Uhr
Junioren: Dienstag 18.30 bis 19.30 Uhr (optional); Donnerstag 18.30 bis 19.30 Uhr
Herren I, Gruppe 1: Montag 18.30 bis 19.30 Uhr; Mittwoch 18.30 bis 19.30 Uhr
Herren I, Gruppe 2: Montag 19.45 bis 20.45 Uhr; Mittwoch 19.45 bis 20.45 Uhr
Herren II/Hobby: Dienstag: 20 bis 21 Uhr, Sonntag, 18 bis 19 Uhr (optional)

Informationen zum Spielbetrieb in der 2. Bundesliga Süd


26.05.2020 Videokonferenz mit den Vereinen ergibt Zweiteilung der Liga mit maximal sechs Hauptrundenspielen und Möglichkeit von Playoffs
Mehr als zwei Monate ruht der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga Süd mittlerweile. Nach der Auftaktniederlage gegen die Badgers Spaichingen (4:5 nach Penalty-Schießen) wurde die Saison wegen der Corona-Pandemie unterbrochen. In einer Videokonferenz wurden die Vereine nun von der ISHD über die weitere Vorgehensweise informiert. Ziel der ISHD ist weiterhin, 2020 eine Runde zu spielen. Diese wird aber abgespeckt werden müssen.

Die ISHD hat dabei stets nach den Vorgaben des DRIV, des DOSB, des Robert-Koch-Instituts und der Bundesregierung gehandelt. Am 13. März wurde der Spielbetrieb eingestellt, die Fristen immer verlängert. Nun ist klar: Eine normale Runde in der 2. Bundesliga (14 Hauptrundenspiele, anschließend Playoffs) kann es nicht mehr geben, zumal auch unklar ist, wie und wann in den einzelnen Bundesländern die Lockerungen umgesetzt werden.

Die ISHD plant daher mit einer Aufteilung der 2. Bundesliga in zwei Gruppen. Der IHC Atting wird dabei der Südgruppe mit den Teams aus Baden-Württemberg (Spaichingen, Merdingen und Freiburg) zugeteilt. Es soll ein Hin- und ein Rückspiel stattfinden. Aus Fairnessgründen soll die Liga bei Null starten, das heißt, alle bisher gespielten Partien würden annulliert – darunter auch das Spaichingen-Spiel. Weiterhin soll es die Möglichkeit geben, in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Separate Playoffs sind gewünscht, der Abstieg aus der 2. Bundesliga ist für 2020 ausgesetzt.

Über einen Starttermin für die Runde kann weiterhin keine Aussage getroffen werden. Erst wenn die Bundesregierung entsprechende Lockerungen ankündigt, kann ein Spielplan erstellt werden. Die ISHD kündigte jedoch an, binnen zwei Wochen spielbereit zu sein. Eine Runde – Ziel ist die Ausspielung von Meistern in den Ligen – solle in jedem Fall vor Weihnachten fertig gespielt werden.

„Es war eine gute Konferenz und eine schöne Möglichkeit, sich auszutauschen“, sagte IHC-Trainer Jürgen Amann, der an dem Call teilnahm. „Es war alles gut vorbereitet und gut erklärt. Wir warten nun einfach, wie sich die Lage weiter entwickelt.“

Text, Foto: Michael Bauer

Szenarien zur Rückkehr in den Trainingsbetrieb


13.05.2020 In einer Videokonferenz haben die Trainer am 12. Mai erste Möglichkeiten diskutiert, wie wir langsam wieder in den normalen Betrieb zurückkehren können
Erstmals in der Geschichte des IHC Atting fand am Dienstagabend eine Trainersitzung per Videokonferenz statt. Die Trainer erläuterten dabei Möglichkeiten, nach den ersten Lockerungen den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen. Grundlage war dabei das Positionspapier „Zurück auf die Rollen“, das von der ISHD erarbeitet wurde.

Dies sieht einen 6-Stufenplan für die Rückkehr in den Spielbetrieb vor. Gemäß den aktuellen Regelungen des Bundeslandes Bayern, ist für den IHC Atting momentan Stufe 2 möglich, ein Kleingruppentraining im Freien. Dies sieht skaterhockeyspezifisches Gruppentraining mit maximal fünf Sportlern ohne Zweikämpfe vor.

„Wichtig ist, dass wir vor allem für den Nachwuchs schnell wieder Trainingsmöglichkeiten anbieten“, sagte Nachwuchsleiter Fabian Hillmeier. „Wir Herrenspieler haben uns in den vergangenen Wochen selbst gut fithalten können und haben dies auch getan. Ich war selbst viel laufen.“ Alle Trainer gaben anschließend Feedback aus ihren Altersstufen. Klar ist allerdings bereits, dass die Laufschule erst wieder startet, wenn ein komplettes Training in der Halle stattfinden kann.

Aktuell wird in Absprache mit der Gemeinde Atting ein Training im Freien geprüft. Dazu stünden unter anderem der neue Bewegungspark mit Kraft- und Cardiogeräten hinter der Hockeyhalle, der Fußballplatz an der Mehrzweckhalle und der alte Freilufthockeyplatz (ca. 15 x 30 Meter, wo der IHC Mitte der Neunziger Jahre seine Wurzeln hatte) am Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung. „Sobald die Freigabe von der Gemeinde erteilt ist, können wir hier erste Einheiten anbieten“, sagte 2. Vorsitzender Michael Bauer. Alles solle dabei aber auch in Absprache mit den Eltern erfolgen. „Wir sind uns bewusst, dass aktuell überall noch Bedenken herrschen und wollen auch nichts überstürzen.“

Stufe 2, in der man sich in Bayern aktuell befindet, sieht eine Einhaltung der Abstandsregel von zwei Metern vor. Es darf keine Hilfestellung der Trainer bei Übungen geben, Umkleiden und Duschen vor Ort können nicht genutzt werden, Fahrgemeinschaften sind zu vermeiden. „Es ist wichtig, dass wir uns strikt an die Regeln halten“, sagte Bauer. „Wir sind als Sportverein Vorbild für andere und dürfen keine Ansteckungen riskieren.“

„Die ISHD hat sich mit diesem Papier echt Gedanken gemacht“, sagte Jürgen Amann, Trainer der Herren. „Das ist ein sehr guter Leitfaden für uns. Je länger unser Sport nicht möglich ist, desto schwieriger wird es, dass es wieder so wird wie vorher.“

Der Spiel- und Trainingsbetrieb bleibt aktuell bis 5. Juni untersagt. Die nächste Stufe der Lockerung – sobald von der Regierung erlaubt – sieht ein Kleingruppentraining in der Halle mit Abstandsregeln sowie gesonderter An- und Abfahrt der Spieler vor. Stufe 4 erlaubt Mannschaftstraining ohne Körperkontakt, Stufe 5 mit Kontakt. Bei Stufe 6 wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Dazu werden derzeit sowohl von der ISHD als auch vom BRIV, der für den IHC-Nachwuchs zuständig ist, Spielplankonzepte erarbeitet. Ziel ist es, noch 2020 einen Saisonspielbetrieb mit Kürung von Meistern anzubieten.

Text: Michael Bauer


Aktuell keine Spiele und Trainingseinheiten
Ergebnis:

aktuell kein Bundesligaspiel
Pl. Mannschaft S T P
1 Menden 0 0 0
2 Merdingen 0 0 0
3 Spaichingen 0 0 0
4 IHC Atting 0 0 0
5 Rhein-Main Patriots 0 0 0
6 Langenfeld 0 0 0
7 Freiburg 0 0 0
8 Hilden 0 0 0
9 Kassel 0 0 0
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11
12