Erster C-Trainer in Atting


28.11.2022 Markus Alzinger, Trainer der U16, hat am Wochenende den Lehrgang zum C-Trainer Leistungssport erfolgreich abgeschlossen
Herzlichen Glückwunsch an Markus Alzinger, der am Wochenende erfolgreich die Weiterbildung zum Trainer C-Leistungssport in Iserlohn geschafft hat und damit unser erster C-Trainer im Verein ist – eine wichtige Voraussetzung auch für die 1. Bundesliga und die Zukunft unseres Vereins.

„Ich freue mich sehr, dass ich den Schein geschafft habe“, sagt Alzinger. „Ich kann allen Trainern nur raten, auch diesen Schein zu machen. Man lernt unglaublich viel. Es war viel Neues für mich dabei, was wir dann auch umsetzen können.“ Der Lehrgang erstreckte sich nun im Herbst über mehrere Wochenenden. Dreimal verbrachte Alzinger ein Wochenende in Iserlohn zum Lehrgang, zwei Wochenenden war der Lehrgang online.

Noch am Freitagabend weilte er mit seiner Mannschaft bei der Sportlerehrung des Landkreises Straubing-Bogen in Neukirchen und machte sich danach direkt auf den Weg nach Iserlohn, wo am Samstag und Sonntag die schriftliche, mündliche und praktische Prüfung auf dem Programm stand. Hinzu kam ein kleines Scouting der beiden NRW-Mannschaften Düsseldorf und Kaarst, die er beim dritten Finalspiel um die NRW-Meisterschaft beobachtete.

Der BRIV möchte im Jahr 2023 einen C-Trainerschein in Bayern organisieren. Auch der IHC Atting hat daran großes Interesse und wird sich an der Organisation beteiligen.

Text, Foto: Michael Bauer

Schüler werden Sechster bei deutscher Meisterschaft


27.11.2022 Die Schüler haben Ende November bei der deutschen Meisterschaft in Duisburg den sechsten Platz belegt.
Unsere Schülermannschaft hat bei der deutschen Meisterschaft der U13 am Wochenende in Duisburg Rang sechs erreicht. Im Spiel um Platz fünf unterlag sie mit 1:4 gegen die Bissendorfer Panter. Zuvor war es im Viertelfinale zum bayerischen Duell gegen den TV Augsburg gekommen, indem der TVA mit 2:0 das bessere Ende für sich hatte.

Am Samstag hatte unser Team eine bärenstarke Vorrunde gespielt und nach dem Sieg gegen die Märkischen Löwen (3:0) auch den späteren Vizemeister Düsseldorf Rams (4:2) und die Eisbären Juniors Berlin (6:1) besiegt, ehe es gegen die Rhein-Main Patriots dann die erste Niederlage gab.

Herzlichen Glückwunsch zum sechsten Platz. Ihr habt euch toll geschlagen!

U13 bei der deutschen Meisterschaft


25.11.2022 Unser Nachwuchs hat in den kommenden drei Wochen die Chance, die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte noch einmal zu krönen
Gleich drei Nachwuchsmannschaften des IHC Atting haben die Chance, die ohnehin schon erfolgreichste Saison der Clubgeschichte zu krönen. U13, U16 und U19 treten an den kommenden drei Wochenenden bei den Endrundenturnieren um die deutsche Meisterschaft an, den Anfang macht am 26. und 27. November die U13 in Duisburg.

Die U13-Wölfe, trainiert von Tobias Schwarzmüller, treffen dabei in Gruppe A auf die Eisbären Juniors Berlin, die Märkischen Löwen aus Fredersdorf (Brandenburg), die Düsseldorf Rams und die Rhein-Main Patriots aus Assenheim (Hessen). Nach der Gruppenphase hat jedes Team die Chance aufs Viertelfinale, alle Spiele dauern zweimal zehn Minuten, im Halbfinale und Finale wird zweimal 15 Minuten gespielt.

Attings Mannschaft, die in der bayerischen Runde inklusive Playoffs 20 von 23 Spielen gewonnen hat, geht komplett in das Turnier. „Unser Ziel ist erst einmal besser als der TV Augsburg zu sein“, sagt Schwarzmüller. Der TVA wurde von den Wölfen im Playoff-Finale mit 6:5 und 8:2 besiegt. „Außerdem wollen wir sehen, wo wir im Vergleich zu den anderen Vereinen und Verbänden stehen.“ Traditionell gehören die Teams aus Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf und Duisburg) sowie Bissendorf (Niedersachsen) zu den Favoriten.

Auch den Blick über den Tellerrand wolle man wagen: „Wir möchten vom Spiel und den Konzepten der anderen Teams etwas lernen“, sagt Schwarzmüller. „Und wir wollen natürlich durch dieses lange Wochenende den Teamgeist fördern, selbst Spaß haben und unsere erfolgreiche Saison so abschließen.“

Nach der U13 steht für die U16 am 3. und 4. Dezember das Heimturnier auf dem Programm, wo die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger zu den Mitfavoriten zählt. Die U19 von Maximilian Kettl und Maximilian Miazga spielt am 10. und 11. Dezember in Velbert (NRW) um den Titel.

Text: Michael Bauer

Gerd Mühlbauer finanziert Vereinsbus


17.11.2022 MT-Propeller gehört seit vielen Jahren zu den größten Förderern des IHC Atting. Nun konnte dank großzügiger Unterstützung erstmals ein Vereinsbus angeschafft werden
Die Skaterhockey-Spieler des IHC Atting gehören zu den Überfliegern der Saison 2022: Zwei bundesweite Titel (Meister 2. Bundesliga Herren, deutscher Pokalsieger U16) und drei bayerische Meistertitel (U13, U16, U19) gewann der Verein in dieser Saison – es war die erfolgreichste Saison der 24-jährigen Vereinsgeschichte. „Fliegende“ Unterstützung erhält der Club nun auf seinen Reisen.

Am vergangenen Montag wurde offiziell der neue Vereinsbus des IHC Atting übergeben, größtenteils finanziert von der Firma MT-Propeller am Flugplatz Wallmühle. Gründer Gerd Mühlbauer ist bereits seit Jahren der größte Förderer des Clubs und hatte auch bei der Anschaffung der Bande für die Hockeyhalle enorme Anschubfinanzierung geleistet.

„Da unsere Auswärtsfahrten sehr weit sind, hatten wir schon immer hohe Fahrtkosten“, sagt IHC-Marketingleiter Fabian Schindlmeier. „Seit dieser Saison sind sie aber extrem. Dass wir einen Bus anschaffen, war erst eigentlich nur eine gewagte Idee. Herr Mühlbauer war aber sofort begeistert davon. Ohne seine Hilfe hätten wir den Bus aber niemals finanzieren können.“

Größtenteils unterwegs ist der neue Bus, der ganz im IHC-Design gehalten wurde, mit den vier Nachwuchsteams des Vereins. „Der IHC Atting macht eine tolle Nachwuchsarbeit, das zeigen ja die vielen Erfolge in dieser Saison“, sagt Gerd Mühlbauer. „Daher unterstütze ich gerne den Verein. Es ist wichtig, dass Kinder Sport machen und ich freue mich, dass es so gut läuft.“

Bild von links: IHC-Vorstandsmitglied Horst Schießl mit Tochter Julia (Torhüterin bei der U10), Gerd Mühlbauer und IHC-Marketingleiter Fabian Schindlmeier. Foto: Michael Bauer

Erfolgreichste Saison der Clubgeschichte


16.11.2022 Zwei landesweite Titel und drei bayerische Meisterschaften: Das Jahr 2022 toppt noch einmal die Saison 2007
Ein meisterliches Wochenende liegt hinter dem IHC Atting: Neben dem Titel in der 2. Bundesliga bei den Herren gewannen auch die Jugend (U16) und die Junioren (U19, Foto) ihre entscheidenden Finalspiele bei den Deggendorf Pflanz und verteidigten damit ihre bayerischen Meistertitel aus dem Vorjahr.

Der Club hat dadurch schon jetzt die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte gespielt. Denn schon vor einer Woche gewann die U13 ebenfalls den bayerischen Meistertitel. Im September hatte die U16 völlig überraschend auch den deutschen Pokalwettbewerb gewonnen. Dazu holte sich die Bambinimannschft (U10) noch den Winterpokalsieg, der allerdings kein offizieller Titel ist.

Die bisher erfolgreichste Saison hatten die Wölfe im Jahr 2007 absolviert, als ebenfalls U13, U16 und U19 bayerischer Meister wurden und die Herren den Titel in der Regionalliga holten und dann in die 2. Bundesliga aufstiegen.

Die Bilanz der drei siegreichen Nachwuchsteams liest sich herausragend: Die U13 gewann 20 ihrer 23 Spiele bei einem Torverhältnis von 193:70, die U16 blieb in alle ihren 19 Liga- und Pokalspielen bei einem Torverhältnis von 258:41 siegreich und auch die U19 ging ohne Niederlage durch die Saison: In 14 Spielen schossen sie 184 Tore und kassierten nur 47.

„Unsere harte Arbeit zahlt sich jetzt wirklich aus“, sagt Fabian Hillmeier, Sportlicher Leiter des Vereins und Kapitän des Bundesligateams. „Jeder von uns darf stolz sein auf das, was wir in dieser Saison erreicht haben, ganz egal in welcher Funktion er im Verein tätig ist oder wie er den Verein unterstützt.“

In Bayern ist der Club aktuell die klare Nummer eins, deutschlandweit hat man sich einen Namen gemacht. Alle drei Nachwuchsteams sind auch für die Endrundenturniere um die deutsche Meisterschaft qualifiziert, die von Ende November bis Mitte Dezember stattfinden. Die U16 gehört beim Heimturnier um den deutschen Meistertitel am 3. und 4. Dezember zu den Mitfavoriten. Die Saison könnte also noch ein bisschen erfolgreicher werden.

Text: Michael Bauer, Foto: Lena Alzinger

Meister der 2. Bundesliga


13.11.2022 Durch einen 7:3-Sieg im Finalrückspiel gegen Krefel vor fast 400 Fans hat sich unsere Herrenmannschaft nach dem sportlichen Aufstieg auch den Meistertitel der 2. Bundesliga gesichert
Der IHC Atting hat es geschafft: Durch einen 7:3-Heimsieg (3:1, 2:1, 2:1) vor rund 400 Fans gegen die Skatings Bears II aus Krefeld sicherten sich die Wölfe am Samstagabend den Meistertitel der 2. Bundesliga und haben somit auch ihr letztes von drei Zielen erreicht.

Denn zuvor waren schon der Titel in der Süd-Gruppe und der sportliche Aufstieg und somit die Rückkehr in die 1. Bundesliga festgestanden. „Wenn man am Schluss Meister ist, kann man nicht stolzer auf seine Mannschaft sein“, sagte ein überglücklicher Trainer Jürgen Amann, der nach dem Zweitligameistertitel 2019 die Mannschaft wieder übernommen hatte. Damals hatten die Wölfe den Aufstieg noch nicht wahrgenommen, beinahe zwei Jahre hatte dann die Pandemie das Skaterhockey dann ausgebremst.

2021 war das Team schon nah dran, doch scheiterte es in der Kurzsaison schließlich im Halbfinale an den Rhein-Main Patriots aus Assenheim. Amann machte dies auch an der Zielsetzung damals fest. Denn die Assenheimer seien mit dem Fokus in Liga eins in die Playoffs gegangen. Beim IHC wusste man damals schon, dass der Aufstieg für den Verein noch mindestens ein Jahr zu früh kam.

Nicht so 2022: Zwar hatte man in der Clubführung auch diesmal lange abgewägt, doch stand dann schon einige Tage vor Fristende fest, dass man die Rückkehr in Liga eins würde verwirklichen können. Schon am Beginn der Saison hatte man das Wort Aufstieg in den Mund genommen. „Das ist nun das Ergebnis von dem, was wir uns während der Corona-Zeit aufgebaut haben“, sagte Amann. „Wir haben gut strukturiert gespielt, immer einen Weg gefunden, die Spiele zu gewinnen und die Jungs haben zusammengehalten.“ Mit ein Schlüssel zum Erfolg sei der breite Kader gewesen. Als erfahrene Spieler ausfielen waren Junioren- und junge Spieler zur Stelle.

Das zweite Finale in der stark gefüllten Halle hatte zunächst mit einem Dämpfer begonnen. Krefeld ging gleich in der dritten Minute in Führung. Doch schnell nahm Atting das Heft in die Hand: Thomas Bauer (12.), Simon Steger (15.) und Tim Bernhard (17.) drehten das Spiel, Fabian Hillmeier (28.) und Christian Prasch (31.) erhöhten auf 5:1. Krefeld gab nicht auf, kam noch einmal auf 3:5 heran, doch Bauers 6:3 zehn Minuten vor dem Ende brachte die Vorentscheidung. Marco Rothhammer (52.) machte dann alles klar.

Die Party konnte also beginnen: Raupe, Meisterfoto, Ehrenrunden mit dem Pokal und Selfies mit den Familien standen auf dem Programm. Und am danach wurden auch die Trikots gegen T-Shirts getauscht: Darauf zu sehen: Ein Ortsschild mit durchgestrichener 2. Bundesliga und einem Pfeil in Richtung 1. Bundesliga. Alle Ziele der Saison 2022 erreicht also.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Erste will Titel in eigener Halle


10.11.2022 Am Samstagabend um 17.30 Uhr ist es so weit: Unser Zweitligateam erwartet die Skating Bears aus Krefeld zum zweiten Finale.
Der IHC Atting hat am Samstag die Chance, die erfolgreiche Zweitligasaison zu krönen: Um 17.30 Uhr erwartet man die Skating Bears II aus Krefeld zum zweiten Finalspiel um die Meisterschaft in der Attinger Hockeyhalle. Das Hinspiel gewannen die Wölfe trotz dezimierten Kaders mit 5:4.

„Das wird das schwerste aber hoffentlich auch das schönste Spiel des Jahres“, sagt Trainer Jürgen Amann, der zusammen mit seinen Spielern schon auf die Partie hinfiebert. „Die Jungs sind heiß, haben dazu sehr gut und fokussiert trainiert.“ Bis auf den verletzten Matthias Rothhammer und Bastian Vyskocil steht der komplette Kader zur Verfügung.

Aufgrund der Skaterhockey-Europameisterschaft, bei der Deutschland am Wochenende den Titel holte, wurde im Spielbetrieb zuletzt pausiert. Das Hinspiel war bereits am 23. Oktober.

Den Aufstieg hatte man bereits Ende Oktober fristgerecht angenommen. „Wir haben mit dem Süd-Titel und dem Aufstieg bisher zwei von drei Zielen erreicht, nun wollen wir natürlich auch noch mit dem Zweitligatitel vor den eigenen Fans den letzten Haken setzen“, sagt Amann. „Wir können das Spiel kaum erwarten und hoffen auf viel Unterstützung unserer Fans und eine volle Halle.“

2019 hatten sich die Wölfe ebenfalls vor eigenem Publikum den Titel gesichert, hatten den Aufstieg damals aber noch nicht angenommen. 450 Fans – die bisher größte Zuschauerkulisse in Atting – hatten ein dramatisches Spiel gegen Kassel (8:5) gesehen. Die Verantwortlichen hoffen diesmal auf eine ähnliche Kulisse.

Der Verein hat die Chance auf ein meisterliches Wochenende: Auch die U16 (Samstag, 15 Uhr in Deggendorf) und die Junioren (Sonntag, 15.30 Uhr in Deggendorf) spielen das zweite Finale ihrer Serie. Die Hinspiele wurden beide Male klar gewonnen. Vergangenes Wochenende hatte die U13 bereits Augsburg besiegt und den Titel verteidigt. 2007 hatten schon einmal alle diese vier Teams den Meistertitel gewonnen, die Herren spielten damals aber noch in der Regionalliga.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

U13 ist bayerischer Meister


07.11.2022 Team von Trainer Tobias Schwarzmüller verteidigt durch souveränen 8:2-Sieg in Augsburg den Titel aus dem Vorjahr
Titel Nummer zwei der laufenden Saison für den Nachwuchs des IHC Atting: Die U13 der Wölfe, trainiert von Tobias Schwarzmüller, sicherte sich am Sonntag durch einen 8:2-Sieg im zweiten Finalspiel beim TV Augsburg souverän den bayerischen Meistertitel und verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Bereits das Hinspiel hatte man gewonnen – wenn auch nur knapp mit 6:5.

Im Halbfinale hatte man sich in drei Spielen gegen Schwabach United durchgesetzt. Bereits in der Hauptrunde war man das beste Team der Liga. Von 18 Partien wurden 16 gewonnen und nur zwei verloren. Mit dem Sieg verbunden ist auch die Teilnahme an der deutschen Schülermeisterschaft am 26. und 27. November in Duisburg.

Am kommenden Wochenende können auch die U16 und die U19 ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Beide Mannschaften treten zum zweiten Finale jeweils in Deggendorf an: Die U16 am Samstag um 15 Uhr, die U19 am Sonntag um 15.30 Uhr. Beide Mannschaften gehen als Favorit ins Spiel, wurde doch das Hinspiel klar gewonnen.

Die U16 hatte mit dem Gewinn des deutschen Pokals Ende September gegen Düsseldorf bereits ein Ausrufezeichen gesetzt und gehört damit auch beim Heimturnier um die deutsche Meisterschaft am 3. und 4. Dezember zum erweiterten Favoritenkreis.

1. Bundesliga, wir kommen


26.10.2022 Der IHC Atting kehrt zurück in die 1. Bundesliga. Fristgerecht haben wir in dieser Woche dem deutschen Skaterhockey-Verband unsere Entscheidung mitgeteilt und freuen uns auf die 1. Liga
Der IHC Atting steigt in die 1. Bundesliga auf. Der Club hat nun fristgerecht vor dem 31. Oktober beim deutschen Skaterhockey-Verband ISHD seine Zusage für den durch den Halbfinal-Sieg über die Rockets Essen II erreichten sportlichen Aufstieg gegeben. Zuletzt spielten die Wölfe 2016 in der Eliteliga.

Insgesamt ist es für den Verein, der im kommenden Jahr sein 25-jährigen Bestehen feiert, die fünfte Saison im deutschen Skaterhockey-Oberhaus. Bereits 2010, 2011, 2014 und 2016 spielte man dort, 2014 und 2016 musste man sich aufgrund der fehlenden eigenen Spielstätte wieder zurückziehen. Seit dem Hallenneubau in Atting im Jahr 2018 ist die Stadionfrage allerdings kein Thema mehr. Die Hockey- und Stocksporthalle wurde seither sogar noch sukzessive strukturell erweitert und verfügt nun über sanitäre Anlagen, eine Zuschauertribüne, eine Anzeigentafel und eine neue Lautsprecheranlage.

Auch das Team hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. 2019 hatte man als Meister der 2. Bundesliga noch auf den Aufstieg verzichtet, auch 2021 hätte man dies getan. Damals scheiterte man im Halbfinale an den IVA Rhein-Main Patriots aus Assenheim, die nun im Gegenzug für die Wölfe den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen.

Trainer Jürgen Amann sagt zum Aufstieg: „Es ist natürlich toll, dass wir den Aufstieg nun tatsächlich wahrnehmen können. Darauf haben wir alle hingearbeitet. Wir haben eine erstklassige Halle, erstklassige Fans und jetzt endlich auch wieder ein erstklassiges Team. Darauf können wir alle sehr stolz sein. Unser Ziel muss nun sein, sich in den nächsten Jahren in der Ersten Liga zu etablierten. Sportlich wird das aber nochmals eine ganz andere Hausnummer, weshalb das Ziel im ersten Jahr einzig und alleine nur der Klassenerhalt sein kann. Das wird sicher auch nicht einfach, aber wir werden uns der Herausforderung mit viel Stolz stellen und alles dafür geben, dieses Ziel auch zu erreichen. Kadertechnisch werden wir uns hierfür aufgrund der höheren Belastung auch noch etwas verbreitern müssen. Das wird auch eine Aufgabe der nächsten Wochen sein, die Grundlage hierfür zu schaffen.“

Sportlicher Leiter und Kapitän Fabian Hillmeier sagt: „Der Schritt in Liga eins ist letztendlich der Lohn unserer über Jahre hinweg guten Nachweisarbeit. Viele junge talentierte Leute drücken in den Kader und können nächstes Jahr auch Erstligaluft schnuppern. Zusätzlich werden wir versuchen, die eine oder andere Position neu zu besetzen. Wir freuen uns auf die Herausforderung und werden versuchen, den Klassenerhalt zu schaffen. Die Zuschauer dürfen sich auf spannende Duelle mit den besten Mannschaften Deutschlands freuen.“

Die Gegner des IHC Atting in der 1. Bundesliga: Crash Eagles Kaarst, Krefelder SC, Köln Rheinos, Moskitos Essen, Samurai Iserlohn, Düsseldorf Rams, Duisburg Ducks (alle Nordrhein-Westfalen) Bissendorfer Panther (Niedersachsen), TV Augsburg (Bayern);

Modus: Die ersten acht Teams erreichen die Playoffs, der Tabellenletzte steigt in die 2. Bundesliga ab.

Foto: Harald Schindler 

Toller Erfolg in Krefeld


24.10.2022 5:4-Sieg nach 0:2-Rückstand mit stark dezimiertem Kader: Großer Schritt in Richtung Zweitligameistertitel gemacht
Die Vorzeichen standen schlecht: Dünner Kader, lange Anfahrt, zu Hause ungeschlagener Gegner, ungewohnter Spielbelag. Doch der IHC Atting trotzte am Sonntag allen Widrigkeiten und machte mit einem 5:4-Auswärtssieg (2:3, 2:1, 1:0) bei den Skating Bears Krefeld II einen ersten Schritt in Richtung Zweitligameisterschaft.

„Ich bin ja jetzt auch schon eine Weile dabei, aber so eine Leistung habe ich auch noch nicht erlebt, die ist ganz weit vorne einzuordnen“, schwärmte Trainer Jürgen Amann von einem fast perfekten Auswärtsspiel unter erschwerten Bedingungen. Denn weil viele Leistungsträger (Thomas Bauer, Florian Meichel, Christoph Wittenzellner, Tim Bernhard) fehlten und die neunstündige Anreise schon um 3 Uhr morgens begann, hatte man sich auf ein sehr schweres Spiel eingestellt.

Und das war es auch: Atting lag vor fast 200 Zuschauern schnell mit 0:2 in Rückstand. Die Müdigkeit steckte noch in den Beien. „Aber wir haben aus den ersten beiden Gegentoren gelernt, haben die Gegner danach richtig abgeholt und genau das Spiel gespielt, das wir uns vorgenommen hatten. Defensiv ekelig. Wir haben in der restlichen Zeit ein richtig geiles Auswärtsspiel abgeliefert und den Krefeldern die Lust am Spiel genommen.“

Zwar stellte Krefeld nach dem 1:2 durch Simon Steger den alten Abstand schnell wieder her, Elias Decker gelang neun Sekunden vor dem Ende des Drittels aber schon der 2:3-Anschlusstreffer. Amann: „Wir haben nach dem ersten Tor an uns geglaubt. Und ab dem zweiten Drittel ist das Spiel dann auf unsere Seite gekippt, wir haben die Konter reingemacht und unser Penalty Killing war auch überragend.“ Ingesamt kassierten die Attinger aber nur zwei Strafminuten. 4:4 hieß es nach 40 Minuten.

Eine rote Karte gegen den Krefelder Torben Stadler nach 44 Minuten – er hatte Fabian Hillmeier rüde gecheckt – bescherte den Attingern gar fünf Minuten Überzahl. „Da haben wir zwar nicht gut Überzahl gespielt, aber wieder fünf Minuten von der Uhr gebracht.“ Und als die Strafe abgelaufen war, zeigte sich der zweifache Torschütze Christian Prasch bei seinem Game Winning Goal gegen die Laufrichtung des Goalies eiskalt.

Nun haben die Wölfe wie schon 2019 in der Serie gegen Kassel erneut die Chance, die Zweitligameisterschaft in eigener Halle zu holen. „Jetzt wollen wir auch die Party zuhause feiern“, sagte Amann. „Und wir hoffen, dass richtig viele Fans kommen.“ Das Spiel steigt aber erst nach der Herren-Europameisterschaft am 12. November um 17.30 Uhr.

Atting: Heitzer - Hillmeier, Mar. Rothhammer, Eisenschink, Ernst, Altmann (0/2), Kettl, Decker (1/0), Schwarzmüller (0/1), Steger (2/0), Prasch (2/0), Korn, Giebl;
Schiedsrichter: Deckert (Ahaus), Schlüter (Velbert); Strafminuten: Krefeld 11, Atting 4; Zuschauer: 185.


Meister 2. Bundesliga Ergebnis:
7:3

Atting - Krefeld
26./27. November
Deutsche Meisterschaft U13 in Duisburg
6. Platz
3./4. Dezember
Deutsche Meisterschaft U16 in Atting 10./11. Dezember
Deutsche Meisterschaft U19 in Velbert
Pl. Mannschaft S T P
1 IHC Atting 14 160:86 34
2 Crefelder SC II 14 112:92 30
3 HC Merdingen 13 154:122 24
4 Deggendorf Pflanz 14 142:47 23
5 Hilden Flames 14 124:128 17
6 Crash Eagles Kaarst II 14 92:118 17
7 Badgers Spaichingen 13 73:108 11
8 Langenfeld Devils 14 79:135 9