Ein Hockeyplatz wie in Kanada


22.12.2020 Corona macht Training derzeit unmöglich – wie gut, wenn man einen handwerklich begabten Papa hat, so wie Gabriel Schreiner aus unserer Bambinimannschaft
Im Winter gibt es in Kanada eine Tradition. Im Mutterland des Eishockeys bauen die Väter für ihre Söhne „Backyard Rinks“ – kleine, manchmal auch größere Eisflächen mit Bande und Toren, auf denen der Nachwuchs spielen kann. Die besten Projekte gehen schnell viral in den Sozialen Medien.

Nun kann man in Niederbayern – das im Vergleich zu anderen Orten Deutschlands zwar im Winter oftmals deutlich kälter ist – aber nicht mehr davon ausgehen, von Dezember bis Februar wochenlang Temperaturen unter dem Gefrierpunkt wie in den Eishockey-Hochburgen Edmonton, Montreal, Calgary, Toronto oder Winnipeg zu haben. In Winnipeg werden für Weihnachten Tagestemperaturen von -15 Grad vorhergesagt.

Gabriel Schreiner (8), hat einen kleinen Vorteil: Er spielt nicht nur Eishockey, er spielt auch Inline-Skaterhockey. Beim IHC Atting hat er 2017 erst in der Laufschule begonnen, doch die Goalies habe er schon immer bewundert, sagt Vater Christian, der aber zunächst noch die Kosten für die Ausrüstung scheute. So war der Sohn erst einige Monate Feldspieler. Es folgte dann aber der klassische Weg: Als in der U10 ein Goalie ausfiel und der Trainer fragte, wer sich denn mal ins Tor stellen möchte, hob Gabriel die Hand. „Papa, ich will Torhüter werden“, sagte er immer wieder.

Seit 2018 ist er mittlerweile nicht nur Torhüter der Attinger U10, sondern steht auch schon manchmal bei der U13 zwischen den Skaterhockey-Pfosten. Weil er so viel Spaß hat, hat er auch beim Deggendorfer SC nach einem Probetraining mit dem Eishockey begonnen. Im Tor versteht sich. „Zweimal fahren wir nach Deggendorf, zweimal nach Atting, und wenn wir noch einen fünften Tag in der Woche Zeit haben, suchen wir uns aus, wohin es geht“, sagt sein Vater.

Doch aufgrund des Lockdowns ist seit November weder Eishockey noch Skaterhockey erlaubt. Gabriel möchte aber gerne trainieren. Da hatte der Vater ein Idee: Ein eigener Hockeyplatz musste her. Erst habe er eine Eisfläche überlegt, ein Grundstück hätte er. „Doch da brauche ich ja wochenlang minus zehn Grad und das haben wir nicht.“ Stattdessen wurde es ein Hockeyplatz. Dafür musste im Garten in der Nähe des Straubinger Eisstadions allerdings erst einmal der alte hölzerne Spielturm weichen. Ein Freund der Familie machte das Fundament, es folgten Pflasterarbeiten und Schreiner installierte eine Bande mit selbst gezeichneten Logos des IHC Atting, des Deggendorfer SC, der DEL und der NHL. Schließlich verlegte er noch nicht mehr benötigten Hockeybelag aus der Attinger Hockeyhalle. Fertig war der 30 Quadratmeter große Skaterhockey-„Backyard Rink“ Marke Schreiner.

Dort wird nun trainiert. „Jeden Tag“, sagt der Vater. „Morgens nach dem Aufstehen werden die Aufwärmübungen gemacht, dann zieht Gabriel die Ausrüstung an und ich mache Torschüsse, Torschüsse, Torschüsse.“ Ist der Vater bei der Arbeit, macht Gabriel eigene Schussübungen. Er eifert seinem großen Vorbild Marc-André Fleury von den Vegas Golden Knights aus der nordamerikanischen NHL nach. Von ihm hat er ein original für ihn signiertes Trikot bekommen, organisiert von Mike Connolly von den Straubing Tigers über den damaligen Goalie Jeff Zatkoff, der mit Fleury einst zusammen in Pittsburgh spielte.

Rund 2.000 Euro hat der Hockeyplatz gekostet. Familie Schreiner hat ihren Spaß und teilt die Erlebnisse auf der gemeinsamen Instagramseite „gabriel_goalie“. Auch wenn ihn der Sohn jeden Tag nutzt, hoffen doch beide, dass bald Skaterhockey und Eishockey wieder möglich sind. Denn beides sind Mannschaftssportarten. Wenn der Platz übrigens mal zu klein und Gabriel zu groß ist, hat sich der Vater schon eine Verwendung ausgedacht. „Auf dem Pflaster kann man dann ein schönes Gartenhäuschen hinbauen.“

Text: Michael Bauer, Foto: Christian Schreiner

Wiesmüller Bau bleibt Hauptsponsor


16.12.2020 Das Bauunternehmen Wiesmüller aus Dürnhart bleibt auch im Jahr 2021 Hauptsponsor der Bundesligamannschaft
Das Bauunternehmen Wiesmüller aus Dürnhart bleibt auch im Jahr 2021 Hauptsponsor der Bundesligamannschaft des IHC Atting. Die Traditionsfirma und der Skaterhockey-Club gehen damit in das dritte Jahr der Partnerschaft als Hauptsponsor.

„Wir freuen uns, dass es beim IHC weiter so gut voran geht und im vergangenen Jahr so viel in der Halle passiert ist“, sagt Junior-Chef Thomas Wiesmüller im Hinblick auf den Ausbau der Kabinen, der fast abgeschlossen ist. „Es freut uns auch, dass immer mehr Kinder Skaterhockey spielen und auch die Laufschule so gut besucht ist.“

Wie der Verein auch, hofft Wiesmüller, dass es im Jahr 2021 bald wieder mit Skaterhockey losgehen kann. „Aber egal, wann es losgeht, wir stehen zum IHC Atting und freuen uns, wenn endlich wieder Skaterhockey gespielt werden kann – wann immer das ist. Auf alle Fälle verfügt der Verein über ideale Bedingungen.“

Das Bauunternehmen ist bereits seit vielen Jahren Ärmelsponsor bei den Wölfen und war in der vergangenen Saison nach dem Wiederaufstieg aus der Regionalliga in die Zweite Liga auf die Brust gewechselt. Die Firma blickt auf eine mehr als 50-jährige Geschichte zurück und bietet seinen Kunden von der Entwurfs- und Ausführungsplanung, den Erdarbeiten, der Erstellung des Rohbaus, Außenarbeiten, Baubetreuung, Sanierung oder Vollwärmeschutz bis hin zum schlüsselfertigen Bauen von Einfamilien, Doppel- oder Mehrfamilienhäusern bis hin zu Hallen das komplette Spektrum.

Bild: Michael Bauer (2. Vorsitzender) und Thomas Wiesmüller (rechts)

750 Euro Spende der Sparkasse


08.12.2020 Im Rahmen der Spendenaktion zum 180-jährigen Jubiläum der Sparkasse Niederbayern-Mitte ist der IHC Atting mit einer Spende von 750 Euro bedacht worden.
Der IHC Atting ist im Rahmen des Spendenprojekts zum 180-jährigen Jubiläum der Sparkasse Niederbayern-Mitte mit einer Förderung von 750 Euro bedacht worden. Mit der Spendenaktion werden soziale, caritative, sportliche und kulturelle Vereine und Projekte unterstützt. „Ich freue mich sehr, dass im Rahmen dieser Aktion eine Unterstützung für den Verein zustande gekommen ist“, sagte Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber, der in seiner Funktion als Sparkassenfinanzberater den Verein vorgeschlagen hatte.

Das Geld wird für den Innenausbau des Umkleidetraktes in der neuen Hockey- und Stocksporthalle verwendet. Dort wurden im Laufe des Jahres die von der Gemeinde finanzierten Arbeiten am Sanitär- und Kabinentrakt fertiggestellt. Der IHC wird nun mithilfe von Sponsorengeldern und Eigenmitteln die vier Umkleidekabinen funktional mit Spinden, Sitzgelegenheiten und Ablagen ausstatten, so dass der Kabinentrakt zur Saison 2021 genutzt werden kann.

Der IHC geht mit mindestens vier Nachwuchsmannschaften (U10, U13, U16, U19), möglicherweise sogar sechs, sowie zwei Herrenmannschaften in die neue Spielzeit, deren Starttermin aufgrund der Pandemie derzeit noch offen ist. Der Saisonstart in der 2. Bundesliga Süd wurde bereits in den April verschoben. „Wir bedanken uns sehr herzlich für die Spende und hoffen, dass wir die Kabinen bald nutzen und wieder spielen können“, sagte 1. Vorsitzender Martin Amann.

Bild: Kerstin Alzinger (1. Kassier), Bürgermeister Robert Ruber und Martin Amann (1. Vorsitzender) bei der Übergabe der Spende in einer der Kabinen in der Stock- und Hockeyhalle, die bereits in Vereinsfarben gestaltet wurde.

, Text, Foto: Michael Bauer

Planungen für die neue Saison


04.12.2020 Bundesligastart bereits verschoben, Herren II gehen in die Regionalliga, Zulauf im Nachwuchs ist ungebrochen
(mb) Am Montag vergangener Woche haben sich die Trainer des IHC Atting getroffen. Virtuell wurden die Planungen für die neue Saison gestartet. Es ist ein normaler Termin im Dezember: Trainereinteilungen, Mannschaftsmeldungen und Ligenzugehörigkeiten stehen auf dem Plan.

In normalen Jahren steht zu diesem Zeitpunkt bereits fest, wann die Saison für die Herren im ISHD-Bereich startet. Doch nun ist klar: Der Saisonbeginn ist verschoben worden. Der deutsche Verband hat nicht nur Spieltage im Februar und März aus dem Kalender gestrichen, sondern wie bereits im vergangenen Jahr den Pokalwettbewerb. Der erste Spieltag der Saison findet somit Stand heute nicht vor dem 10./11. April statt. Der IHC Atting I wird dann erneut gegen sieben Gegner in der 2. Bundesliga Süd an den Start gehen. Coach Jürgen Amann hat die Planungen für Kader und den Trainingsstart derweil zurückgestellt.

Offiziell in die neue Saison starten die Wölfe in der Regel mit allen Teams rund um den 1. Februar. Dann ist Trainingsbeginn. Dieses Datum peilt man im Verein aktuell auch noch an. Der aktuelle Lockdown light erlaubt mindestens bis 10. Januar 2021 kein Training mehr. Die Hockeyhalle ist wie andere Freizeiteinrichtungen auch derzeit gesperrt.

Klar ist bereits, dass die Herren II in der neuen Saison von ihrem Nachrückerrecht Gebrauch machen und in die Regionalliga gehen. Der Kader ist groß genug, aus der U19 drängen Spieler nach. Meldeschluss ist am 15. Dezember. Endgültig wird alles auf der diesmal virtuell stattfindenden Spartenversammlung am 24. Januar eingeteilt.

Im Nachwuchs ist der Zulauf ungebrochen. In allen vier Altersklassen U10, U13, U16 und U19 wird mindestens eine Mannschaft gemeldet. Im Bereich U13/U16 sind die Kader deutlich größer, so dass geprüft wird, ob eine zweite Mannschaft gemeldet werden kann. Dazu wird aber noch mindestens ein weiterer Trainer mit D-Lizenz benötigt. Gleiches gilt für weitere Torhüter.

Ligeneinteilung der ISHD


01.12.2020 In der 2. Bundesliga Süd gehen wieder acht Teams an den Start. Es ändert sich für unsere Top-Mannschaft wenig. Unklar ist, wann die Saison starten kann
Deutschlands Amateursport steckt im Lockdown light, doch vorsichtige Planungen für eine Zeit danach laufen. Fristgerecht hatte sich der IHC Atting beim deutschen Skaterhockeyverband ISHD bis zum 31. Oktober für eine weitere Zweitligaspielzeit angemeldet, am Wochenende gab dieser die Ligeneinteilung bekannt. Für die Wölfe ändert sich nur wenig.

Wie schon für die vergangene Saison vorgesehen, spielt das Team von Trainer Jürgen Amann in der Südstaffel gegen nur sieben Gegner. Dies sind die Badgers Spaichingen (ca. 440 km Anfahrt), der HC Merdingen (530 km) und die Breisgau Beasts (520 km) aus Baden-Württemberg, die Rhein-Main Patriots (370 km) aus Hessen sowie die Langenfeld Devils (570 km), die Hilden Flames (580 km) und die Crash Eagles Kaarst II (590 km) aus Nordrhein-Westfalen. Die Crash Eagles ersetzen die Mendener Mambas, die neu der Nord-Gruppe zugeordnet wurden. Die Erstvertretung war zuletzt viermal in Folge im Finale um die deutsche Meisterschaft, holte davon zwei Titel und ist einer der erfolgreichsten deutsche Vereine im Nachwuchs der jüngeren Zeit

Noch hat sich durch Corona wenig geändert in den beiden deutschen Spitzenligen. Aus Liga eins, die weiter mit zehn Teams agiert, haben sich die Commanders Velbert zurückgezogen, dafür rücken die Düsseldorf Rams nach. Zwar wurde aufgrund der fast vollständigen ausgefallenen Saison 2020 die Aufstiegsberechtigungen von 2019 zurate gezogen, die Wölfe hatten aber schon im vergangenen Jahr auf ihre Aufstiegsrecht verzichtet. Aus der 2. Bundesliga Nord haben sich die Salzstadtkeiler Lüneburg zurückgezogen. Der zweimalige deutsche Meister TV Augsburg (1. Liga) ist neben dem IHC Atting das einzige weitere bayerische Team in den beiden Bundesligen.

Für die Wölfe fiel nach dem Saisonauftakt am 7. März gegen Spaichingen (4:5 nach Penalty-Schießen) die restliche Saison komplett aus. Das Masters mit Teams aus Liga eins und zwei ab September war für die Wölfe nicht attraktiv. Bis zur Sperrung für den Amateursport Anfang November wurde trainiert.

Wie und wann es im Skaterhockey weitergehen kann, ist unklar. Der Saisonverlauf geht normalerweise von März bis Ende November. In den vergangenen Jahren war stets Anfang Februar Trainingsstart. „Ich wäre froh wenn wir normal in die Saison starten könnten, was ja momentan niemand so genau sagen kann“, sagt IHC-Kapitän Fabian Hillmeier. „Ich kann nur so viel sagen: Wenn wir wieder trainieren dürfen, werden wir uns auf den möglichen Saisonstart bestens vorbereiten.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler (fotostyle-schindler.de)

Trainingsbetrieb ruht vier Wochen


29.10.2020 Nach den Beschlüssen der Bundesregierung zu einem Lockdown light ab 2. November, verbunden mit einem Verbot für Amateur- und Freizeitsport, ruht beim IHC Atting einen Monat der Trainingsbetrieb
Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung, ab 2. November weitgehende Einschränkungen für das Land zu erlassen, die auch den Amateur- und Freizeitsport betreffen, stellt auch der IHC Atting ab diesem Zeitpunkt den Trainingsbetrieb wieder ein. Geplant ist dies bis zum 30. November. Aus dem Spielbetrieb des Bayernpokals hatte der IHC sich bereits zum 22. November zurückgezogen. Auch das Vereinsheim am Sportgelände wird in dieser Zeit gesperrt sein.

Wie es im Dezember weitergeht, geben wir nach Absprache mit den Trainern und gemäß den Regierungsbeschlüssen bekannt. Wie in jedem Jahr ist eigentlich eine Winterpause von Mitte Dezember bis Ende Januar geplant. Sollte im Dezember aber Training möglich sein, wollen wir dies auch nützen, da wir um die Wichtigkeit des Sports und gleichzeitig sozialer Kontakte für unsere Mitglieder wissen – wie in den vergangenen Wochen soll dies dann aber auch verantwortungsvoll und mit dem nötigen Abstand in der Halle und beim Umziehen und Duschen passieren.

Bleibt gesund

#zamhoidn

Die Vorstandschaft

Vorstandschaft bleibt geschlossen im Amt


23.10.2020 Die Jahresversammlung kann nicht stattfinden. Sie wird im kommenden Jahr nachgeholt. Einstweilen bleibt der Vorstand komplett im Amt.
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Sponsoren, liebe Fans,

in der aktuellen Situation erachten wir es nicht für sinnvoll, unsere Jahresversammlung wie geplant am Samstag durchzuführen. Aus Sicherheitsgründen haben wir uns dafür entschieden, die Jahresversammlung abzusagen. Die eigentlich für dieses Jahr anberaumten Neuwahlen wurden in Abstimmung mit dem Amtsgericht Straubing auf das kommende Jahr verschoben.

Die vier Vorstände Martin Amann (1. Vorsitzender), Michael Bauer (2. Vorsitzender), Kerstin Alzinger (Kassier) und Andreas Koblmüller (1. Schriftführer) haben auch nach ihrer im März abgelaufenen zweijährigen Amtszeit die Aktivitäten weiter geführt und unter Mithilfe aller Trainer und Eltern die seither sehr schwierige Situation aufgrund der Pandemie versucht so gut es geht zu meistern.

Der Verein bleibt aber voll handlungsfähig. Die Vorstandschaft bleibt geschlossen im Amt, auch am Posten des 1. Vorstands von Martin Amann ändert sich nichts. Die Neuwahlen sollen im Frühjahr 2021 stattfinden und zwar persönlich und nicht wie aktuell notwenig mit einer Onlineabstimmung. Die bei der Wahl 2021 von den Mitgliedern getroffene Entscheidung über die Vorstandschaft soll dann rückwirkend für 2020 und auch 2021 gelten. Sollte eine neue personelle Zusammensetzung entstehen, würde diese dann ein Jahr länger bis 2022 im Amt Gültigkeit haben.

Bereits Ende 2019 hatte der aktuelle Vorstand es für dringend nötig befunden, die Zahl der handelnden Personen im Verein aufzustocken, da die Aufgaben mit der neuen Halle und dem massiven Mitgliederzuwachs (aktuell 224 Mitglieder) enorm zugenommen haben. Für vier Personen im Ehrenamt ist dies nicht mehr leistbar. Es wurden bereits viele Positionen besetzt, leider aber noch nicht alle. Da aber bereits viele Arbeiten auf neue Schultern verteilt wurden, hat sich Martin Amann bereit erklärt, den Verein eine weitere Amtsperiode anzuführen.

„Ausschlaggebend dafür war auch die lange Phase des Lockdowns, in der ich mir viele Gedanken machen konnte, aber auch den nötigen Abstand zum Ganzen gewonnen habe, den man sonst in der hektischen Zeit der Saison und Saisonvorbereitung nicht hat“, sagt Amann. „Sollte sich also bei den nachgezogenen Wahlen 2021 nichts anderes ergeben, dann führe ich die Vereinsgeschäfte gerne mit meinen Vorstandskollegen Kerstin Alzinger, Michael Bauer und Andreas Koblmüller entsprechend weiter. Bei diesen möchte ich mich für die konstruktive Zusammenarbeit der letzten zweieinhalb Jahre bedanken. Ein großer Dank geht auch an den neuen Nachwuchsleiter Fabian Hillmeier, der während der Pandemie in zahlreichen Videokonferenzen und Trainersitzungen die Vereinsangelegenheiten und den Sportbetrieb so weit wie möglich geregelt hat. Allen Trainern von der Laufschule bis zur ersten Mannschaft gilt ebenso mein Dank, wie den Eltern und Spielern, die eine oft schwierige Trainingssituation mit Geduld, Verständnis und als es wieder möglich war mit viel Begeisterung gemeistert haben.“

Die Vorstandschaft hat am Mittwoch außerdem in Abstimmung mit den Trainern und der Sportlichen Leitung beschlossen, den Spielbetrieb im Nachwuchs für diese Saison aus Sicherheitsgründen nicht fortzuführen und die auch dem BRIV in einer Videokonferenz mitgeteilt. Wir danken dem BRIV für das Engagement, einen Spielbetrieb unter den gegebenen Umständen anzubieten und auch das Verständnis für unsere Entscheidung. Die unsichere Lage mit den verschärften Bedingungen und den ständigen Spielabsagen machen eine Planung unmöglich. Wir hoffen auf Besserung zum Start der kommenden Saison. Der Trainingsbetrieb wird unter den gebotenen Hygienebedingungen mit tagesaktueller Beurteilung fortgesetzt, gleiches gilt für die Laufschule.

In den vergangenen Monaten wurde der Ausbau der sanitären Anlagen und Kabinen, der von der Gemeinde voll finanziert wurde (ein großes Dankeschön dafür an die Gemeinde Atting mit Bürgermeister Robert Ruber), weitestgehend abgeschlossen. Einige IHC-Mitglieder und Eltern haben jeweils viele Arbeitsstunden geleistet. Dafür herzlichen Dank. Ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen. Auch diese Arbeiten hätte man jedoch auf mehrere Schultern verteilen und so für Entlastung Einzelner sorgen können.

Jetzt sind wir aber fast fertig! Es muss noch ein spezieller rutschfester Bodenanstrich im Kabinen- und Sanitärtrakt in Eigenleistung eingebracht werden, dann können die Kabinen nach unseren Wünschen funktional und individuell eingerichtet werden. Zwar hat der Vorstand aufgrund der unsicheren Lage einen weitgehenden Ausgabenstopp vorgegeben, der Verein wurde aber beim Förderprogramm der Sparkasse (180 Jahre) mit einer dreistelligen Summe berücksichtigt. Zudem wollen wir weitere Sponsoren dafür ansprechen und den Ausbau in Eigenleistung durchführen. Die Kosten werden dadurch reduziert. Unser Ziel ist, zur neuen Saison bezugsfertige Kabinen, Toiletten und Duschen zu haben.

Wir haben jetzt einige harte, für unseren Sport und auch das so wichtige Vereinsleben schwierige Monate hinter uns. Wir hatten uns aufgrund der positiven Entwicklungen vor allem im Nachwuchs (jetzt fünf Mannschaften, U13 und U16 sehr sehr stark besetzt; großer Zulauf in der Laufschule mit teils mehr als 40 Kindern) auf eine tolle Saison gefreut. Daraus wurde leider nichts. Wir freuen uns aber, dass alle Mitglieder und Spieler uns weiterhin so die Treue halten, die vorgegebenen Entscheidungen mittragen und weiter so zum Verein halten.

Wir hoffen, dass sich die Situation in Richtung Saisonstart im Februar/März 2021 etwas bessert und es im Jahr 2021 wieder eine einigermaßen reguläre Saison gibt. Die Planungen beginnen im Dezember, Trainingsstart soll wie üblich im Februar sein. Wir haben mit unserer tollen Hockeyhalle optimale Bedingungen für eine hervorragende Zukunft. Lasst uns das gemeinsam angehen!

#zamhoidn!

Die Vorstandschaft

IHC Atting stellt Spielbetrieb wieder ein


22.10.2020 Die Vorstandschaft hat nach Absprache mit der Sportlichen Leitung und den beteiligten Trainern beschlossen, den Spielbetrieb im Bayernpokal wieder einzustellen
Der IHC Atting stellt mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb im verkürzten Bayernpokal wieder ein. Dies entschied die Vorstandschaft in Abstimmung mit der Sportlichen Leitung und den beteiligten Trainern am Mittwochnachmittag und teilte dies den Offiziellen der Fachsparte Skaterhockey im BRIV am Abend in einer kurzfristig anberaumten Videokonferenz mit.

„Wir haben eine hohe Verantwortung gegenüber unseren Nachwuchsspielern und auch den Eltern“, sagt Sportlicher Leiter Fabian Hillmeier zu den Gründen. „Gleichzeitig haben wir als großer Sportverein in Atting auch eine Vorbildfunktion und dieser wollen wir gerecht werden.“ Auch die Jahresversammlung am Samstag wurde bereits abgesagt.

Die unsichere Lage mit steigenden Infektionszahlen, den verschärften Bedingungen und den ständigen Turnierverlegungen machten zudem eine Planung unmöglich, heißt es aus der Vorstandschaft. Ohnehin hatten nur die U13 und die U16 sowie die zweite Herrenmannschaft (deren Spielbetrieb ist schon zu Ende) an der Turnierserie teilgenommen. Vergangene Woche musste ein U13-Turnier aus Augsburg (Zuschauerverbot, Verfügung der Stadt) erst nach Atting verlegt werden. Nach Abschluss der Planungen sagte schließlich Schwabach die Teilnahme ab, wenig später wurde es komplett gestrichen. Das U16-Turnier in Deggendorf konnte ebenfalls nicht stattfinden.

Eine Einstellung des Trainingsbetriebs sei aktuell nicht geplant, sagt Hillmeier. „Die Abläufe haben sich eingespielt, alle halten sich an die Hygienevorschriften.“ Teilweise reduzieren einige Trainer aber in den kommenden Wochen das Pensum oder haben dies schon getan. Das Training soll bis zur üblichen Winterpause ab Anfang/Mitte Dezember weiterlaufen, der Verein plant den Start der Vorbereitung wie in jedem Jahr für Anfang Februar. Die Infektionszahlen im Landkreis wolle man aber täglich beobachten und eventuell auch kurzfristig eine Entscheidung treffen.

Bereits im Dezember will Hillmeier mit den Trainern die Planung für die neue Spielzeit aufnehmen. „Wir wollen uns wieder gut aufstellen.“ 2020 hätte man erstmals wieder mit fünf Nachwuchsteams gespielt, die Mitgliederzahlen haben trotz Corona einen neuen Höchststand erreicht (224), die Laufschule wurde vor zwei Wochen langsam wieder begonnen. „Wir sind uns bewusst, welche Folgen eine lang Pause haben kann. Deshalb müssen wir dran bleiben.“

Text, Foto: Michael Bauer

Doch noch Bayernpokal 2020


18.09.2020 Nachdem die bayerische Staatsregierung in der vergangenen Woche nun doch eine Rückkehr in den Wettkampfbetrieb ab 19.09 erlaubt hat, bietet der BRIV einen verkürzten Bayernpokalspielbetrieb an.
Rolle rückwärts im bayerischen Skaterhockey. Nachdem die bayerische Staatsregierung in der vergangenen Woche nun doch eine Rückkehr in den Wettkampfbetrieb ab 19. September erlaubt hat, nahm der BRIV seine Saisonabsage vom 2. September zurück und bietet einen verkürzten Bayernpokalspielbetrieb von 26. September bis voraussichtlich 6. Dezember an.

Der IHC Atting wird daran mit drei Mannschaften teilnehmen. Vom Nachwuchs sind dies die Schüler (U13) und die Jugend (U16) sowie die zweite Herrenmannschaft. Bambini (U10) und Junioren (U19) sind nicht dabei, auch die Bundesligamannschaft entschied sich gegen einen Spielbetrieb in Bayern, der möglich gewesen wäre. Am bundesweiten ISHD-Masters, das der deutsche Dachverband anbietet, zeigte man ebenfalls kein Interesse. Aus den beiden höchsten Ligen haben acht von 27 Mannschaften für diese Turnierform gemeldet.

Für die drei IHC-Teams gelten in allen Altersstufen des Bayernpokals spezielle Turnierregeln mit Dreierheimspieltagen. In der U13 trifft der IHC auf den TV Augsburg, Deggendorf und Schwabach United, bei der U16 auf den TV Augsburg, Deggendorf 1, Deggendorf 2 und Ingolstadt, bei den Herren in Staffel A auf den TV Augsburg 2, Deggendorf 1 und die Schwabach Blue Lions. Die beiden Gruppensieger und der beste Gruppenzweite bei den Herren qualifizieren sich für den Finalspieltag.

Die IHC-Verantwortlichen haben in den vergangenen Tagen in Abstimmung mit der Gemeinde Atting ihr Hygienekonzept überarbeitet. Für die Hockey- und Stocksporthalle sind 100 Zuschauer zugelassen. Kann der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, muss in der Halle eine Maske getragen werden.

Auswirkungen auf den Saisonverlauf oder die Qualifikation für 2021 hat der Spielbetrieb im Übergangsmodus nun nicht. Im Nachwuchs hat die ISHD alle Turniere um die deutschen Meisterschaften abgesagt.

„Unsere Mannschaften freuen sich, dass es nun wieder einen Spielbetrieb gibt“, sagt Sportlicher Leiter Fabian Hillmeier. Allerdings laufen die Planungen für das Jahr 2021 bereits. „Ab Januar starten wir dann mit Vollgas in die Vorbereitung auf die neue Saison.“

Wettkampfbetrieb für 2020 endgültig eingestellt


03.09.2020 Damit war leider zu rechnen: Nach einer erneuten Verlängerung der bayerischen Infektionsverordnung ist der Spielbetrieb für das laufende Jahr nun endgültig abgesagt worden
Im Inline-Skaterhockey findet in der Saison 2020 kein offizieller Spielbetrieb mehr statt. Der deutsche Dachverband ISHD und der bayerische Landesverband BRIV sagten am Mittwochabend alle Ligen für das laufende Jahr ab. Davon sind auch die sieben Mannschaften des IHC Atting betroffen.

Beide Verbände hatten einen Start Anfang September veranschlagt. Doch das Bundesland Bayern hat Anfang der Woche die Infektionsordnung noch einmal bis 18. September verlängert. In beiden Bundesligen sind je ein bayerisches Team betroffen – in Liga eins der TV Augsburg, in Liga zwei der IHC Atting. Somit war auch ein Spielbetrieb in zwei Gruppen bis Ende der Saison nicht mehr durchführbar. Die ISHD bietet den Bundesligisten aber eine Art Einladungsturnier an, da in verschiedenen Bundesländern ein Spielbetrieb unter besonderen Auflagen möglich ist.

„Auch wenn man schon damit rechnen musste ist das alles sehr bitter und frustrierend“, sagt Jürgen Amann, Trainer der Attinger Bundesligamannschaft. „Man kann jetzt nur hoffen, dass der Schaden für uns und unseren Sport so gering wie möglich ausfallen wird.“ Die Wölfe hatten 2019 den Meistertitel in der 2. Bundesliga Süd gewonnen.

Auch die fünf Nachwuchsmannschaften (U10, U13, zweimal U16 und U19) des IHC und die Zweitvertretung in der Regionalliga sind betroffen. „Selbst wenn der Fall eintreten sollte, dass am 18. September grünes Licht gegeben wird, würde eine Saison wohl nicht vor Anfang Oktober starten können“, sagte BRIV-Kommissionsvorsitzender Thomas Weiß (Deggendorf). „Ein sportlich aussagekräftiger Spielbetrieb macht aufgrund der dann arg verkürzten Restzeit im Jahr 2020 keinen Sinn mehr.“

Fabian Hillmeier, Kapitän der Bundesligamannschaft und gleichzeitig Sportlicher Leiter, spricht von einer vernünftigen Entscheidung. „Alles andere wäre nur erzwungen.“ Er richtet ein Lob an „Trainer, Betreuer und Spieler, die sich in der schwierigen Zeit vorbildlich verhalten haben.“ Nach dem Lockdown organisierten diese einen Kleintrainingsbetrieb in mehreren Gruppen auf den Attinger Freiluftplätzen, ab Mitte Juni kehrten alle Mannschaften mit einem speziellen Hygienekonzept in die Attinger Hockeyhalle zurück.

Für den Rest des Jahres wolle man noch Freundschaftsspiele organisieren. „Wichtig ist jetzt aber auch, dass wir weiter als Verein treu nach unserem Motto zamhoidn und die spielfreie Zeit bestmöglich überbrücken und frisch in die neue Saison 2021 starten“, sagt Hillmeier. „Des Weiteren gibt uns die spielfreie Zeit die Möglichkeit, unsere neue Halle weiter auf Vordermann zu bringen. Wir hoffen natürlich auf Verständnis und weiterhin super Unterstützung aller Beteiligten.“ Bis Jahresende soll der Kabinenausbau mit Sanitärtrakt abgeschlossen sein, zudem wurde eine moderne Anzeigentafel angeschafft.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler


Aktuell keine Spiele und Trainingseinheiten
Ergebnis:

aktuell kein Bundesligaspiel
Pl. Mannschaft S T P
1 Menden 0 0 0
2 Merdingen 0 0 0
3 Spaichingen 0 0 0
4 IHC Atting 0 0 0
5 Rhein-Main Patriots 0 0 0
6 Langenfeld 0 0 0
7 Freiburg 0 0 0
8 Hilden 0 0 0
9 Kassel 0 0 0
10
11
12