Rang vier für Jugend


09.12.2019 Deutsche Meisterschaften in Krefeld: U16 scheitert im Spiel um Platz drei, Torhüter Valentin Lehner im All-Star-Team
Auch wenn es mit dem erhofften Podestplatz für die Jugend (U16) des IHC Atting am Wochenende bei der deutschen Meisterschaft in Krefeld nichts wurde, mit Rang vier und der gezeigten Leistung waren Trainer Vincent Liebl und der Verein am Ende doch zufrieden.

Denn auch ein Jahr nach dem überraschenden Gewinn der deutschen Schülermeisterschaft (U13) zeigte der Attinger Nachwuchs auf nationalem Parkett, dass er mittlerweile mit den großen Teams in Deutschland mithalten kann. Vor einer Woche hatte die aktuelle U13 des IHC sehr unglücklich nur Rang fünf belegt. Gründe für den Aufschwung: Die Saison dauert seit einigen Jahren auch in Bayern bis in den November hinein und auch in Atting steht nun eine ganzjährig bespielbare Halle zur Verfügung.

Auch auf Spielerebene machte sich dies bemerkbar: Mit Torhüter Valentin Lehner wurde diesmal erneut ein IHC-Spieler ins All-Star-Team gewählt. Vor einer Woche war Stürmer Lukas Alzinger ebenfalls unter den Top-Spielern, gleiches hatte er schon 2018 geschafft. 2017 wurde Matthias Bauer bei der U16-Meisterschaft zum besten Torhüter gewählt.

Der größte Teil der Ziele sei erreicht worden, sagte U16-Trainer Liebl: „Wir haben Deggendorf geschlagen, sind ins Halbfinale gekommen und wir haben uns mit allen drei Teams, die am Ende vor uns lagen, messen können. Das war mein Hauptziel.“ Ein 2:0 im entscheidenden Zwischenrundenspiel gegen Deggendorf brachte den Halbfinaleinzug, wo man sich aber dem späteren deutschen Meister Kaarst klar mit 0:5 geschlagen geben musste. Schon zuvor hatte man dem späteren Vizemeister Bissendorfer Panther ein 2:2 abgetrotzt. „Mein erster Punkt gegen Bissendorf in den vier Jahren, in denen ich Trainer bin“, sagte Liebl.

Im Spiel um Platz drei unterlag man den Red Devils Berlin mit 0:2. „Gegen Berlin hatten wir viel Pech, da hätten wir das eine oder andere Tor schießen können und sie einmal auch schlagen können.“ Schon in der Zwischenrunde hatte man gegen die Berliner 1:3 verloren. „Kaarst war aber dann für alle bei diesem Turnier eine Nummer zu groß.“

Liebl lobte auch sein Team für den Zusammenhalt: „Nach den vielen Hoch und Tiefs während der Saison war ich echt froh darüber.“ So habe man die Saison trotz des verlorenen bayerischen Finales gegen Deggendorf erhobenen Hauptes beendet.

Damit ist die Saison 2019 nun für alle Nachwuchsteams des IHC vorbei: Mit einem Meistertitel für die U10, für die U13 und einem Vizemeistertitel für die U16 auf bayerischer Ebene und Rang vier sowie fünf auf nationaler Ebene. Knapp vier Wochen ist nun Trainingspause. Dann beginnt bereits die Vorbereitung auf die Saison 2020, in der alle Teams (es wird zwei U16-Teams geben) mit zum Teil neuen Trainern ihre Erfolge wiederholen wollen.

Text: Michael Bauer

Jugend bei der deutschen Meisterschaft


05.12.2019 Am Wochenende tritt die U16 beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft in Krefeld an. Trainer Vincent Liebl will mit seinem Team vorne mitspielen
Nun ist auch das letzte Pflicht-Wochenende für den IHC Atting in der Saison 2019 da: Für die Jugendmannschaft (U16) ist dies gleichzeitig noch einmal ein Highlight. Als bayerischer Vizemeister haben sie sich für das Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft in Krefeld qualifiziert.

Neun Mannschaften aus sechs Bundesländern spielen um den Titel des deutschen Meisters. Wie bereits am vergangenen Wochenenden beim Turnier der U13 gibt es zunächst eine Vorrunde mit je drei Teams, dann eine gruppenübergreifende Zwischenrunde nach der dann die Platzierungen für die Endrunde feststehen. Atting hat es in der Vorrunde mit den Rhein-Main Patriots aus Hessen und den Bissendorfer Panthern aus Niedersachsen zu tun.

„Wir wollen vorne mitspielen“, gibt Trainer Vincent Liebl ein klares Ziel aus. Sein Team ist zwar nicht ganz komplett, dennoch wird er mit 15 Spielern und reichlich Unterstützung der Eltern nach Krefeld reisen. Bereits am Freitagmorgen um 9 Uhr geht es los, auch hier haben die Schulen wie bei der U13 den Attinger Spielern eine Befreiung für das Turnier erteilt.

„Wir konnten aufgrund diverser Einflüsse von außen vor allem im bayerischen Finale nicht zeigen, was wir wirklich können“, blickt Liebl auf die enge Serie gegen die Deggendorf Pflanz zurück, die in Spiel drei mit 6:7 ganz knapp verloren wurde. „Die Schiedsrichter bei einer deutschen Meisterschaft sind viel besser ausgebildet und können zu jedem Moment ein faires Spiel gewährleisten.“

Da das Datum für das Turnier schon vor der Eishockeysaison feststand – einige Attinger Spieler spielen auch beim EHC Straubing – konnten die Termine beider Vereine gut koordiniert werden. „Wir haben deshalb gute Voraussetzungen für das Turnier und ich möchte mich auch beim EHC Straubing bedanken. Endlich haben wir einen Rahmen, in dem wir unsere harte Arbeit der Saison präsentieren können. Natürlich soll aber der Spaß im Vordergrund stehen, immerhin haben wir eine junge Mannschaft.“

Wie bei jedem dieser Turniere gehören die Teams aus Nordrhein-Westfalen, dem stärksten Landesverband in Deutschland, zu den Favoriten. Dies sind diesmal Kaarst und Menden. Titelverteidiger sind aber die Bissendorfer Panther. Atting verlor im vergangenen Jahr das Spiel um Platz drei gegen Krefeld mit 2:3.

Text: Michael Bauer

Deuscher Schülermeisterschaft: Rang fünf


02.12.2019 Die U13 hat am Wochenende bei der deutschen Schülermeisterschaft in Velbert etwas unglücklich den fünften Platz belegt
„Und da wären wir wieder beim Quäntchen Glück“, meinte Attings U13-Coach Moritz Eisenschink bereits nach dem ersten Tag der deutschen Schülermeisterschaft in Velbert. Schon da stand fest, dass es mit der Titelverteidigung nichts werden würde. Unglücklich verpasste das Team das Halbfinale, sicherte dann aber souverän den fünften Platz.

2018 war es ein ganz spätes Tor gegen Deggendorf, das das Halbfinale erst möglich machte, 2019 war es ein noch späteres Tor, das das Halbfinale kostete. Vorjahresfinalgegner Bissendorfer Panther erzielte in der letzten Sekunde des Spiels den 3:2-Siegtreffer. Schon der Punktgewinn hätte den Wölfen in ihrer Zwischenrunde für den Halbfinaleinzug gereicht. Besonders bitter: Die Attinger waren der Meinung, das Tor sei erst nach der Schlusssirene erzielt worden. Alle Proteste von Eisenschink und seinem Trainerkollegen Maximilian Kettl halfen nichts.

„Schade“, meinte Eisenschink. „Denn überraschenderweise wäre doch ein bisschen mehr drin gewesen.“ Da das Attinger Team dieses Jahr sehr jung war, zählte es nicht zu den großen Favoriten. Souverän agierte das Team in der Vorrunde gegen Potsdam (6:0) und Assenheim (6:2), traf dann aber mit Kaarst und Bissendorf in der Zwischenrunde auf zwei Top-Teams. In beiden Spielen führte Atting 2:1, verlor aber 2:3. „Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen“, sagte Kettl. „Sie hat überragend gekämpft. Gegen Bissendorf war vielleicht sogar unser bestes Spiel der Saison.“

So kam am Ende Bissendorf ins Halbfinale – ebenso wie der TV Augsburg, der es in der zweiten Zwischenrundengruppe mit Düsseldorf und Assenheim etwas leichter erwischt hatte. Atting zeigte dann aber Moral und schoss sowohl Potsdam (6:1) als auch Assenheim (8:1) erneut ab. Den Meistertitel sicherte sich am Ende Düsseldorf. Der Attinger Lukas Alzinger wurde wie im vergangenen Jahr ins All-Star-Team gewählt.

Die Coaches zogen ein positives Fazit des Turniers: Vier Siege, zwei unglückliche Niederlagen standen auf dem Papier, aber auch eine Erkenntnis: „Früher waren die Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen noch unerreichbar“, sagt Eisenschink. „Mittlerweile aber können wir aber über weite Strecken auf Augenhöhe mitspielen.“ Nur das Glück ist eben nicht immer auf der gleichen Seite.

Text: Michael Bauer

U13 bei der deutschen Meisterschaft in Velbert


28.11.2019 Vor einem Jahr gewann die Schülermannschaft in Velbert die deutsche Meisterschaft. Nun reist das Team als bayerischer Meister und Titelverteidiger zurück an die Stätte des Erfolgs
Für die Nachwuchsteams des IHC Atting steht der Saisonhöhepunkt an: Nach den Endspielen um die bayerische Meisterschaft folgen nun die Turniere um die deutsche Meisterschaft. Die Attinger U13 und die U16 haben sich dafür qualifiziert. Am Wochenende spielt die U13 im nordrhein-westfälischen Velbert mit acht anderen Teams aus sechs weiteren Bundesländern um die deutsche Schülermeisterschaft.

Viele der Spieler haben an den Ort noch beste Erinnerungen. Denn vor genau einem Jahr feierte das Attinger U13-Team unter der Regie von Markus Alzinger dort völlig überraschend den deutschen Meistertitel – den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Zwar ist man Titelverteidiger (und erneut aktueller bayerischer Meister), die Attinger Mannschaft sieht in dieser Saison jedoch deutlich anders aus und ist jünger. Viele Meisterspieler spielen nun in der Attinger U16.

Zwölf Akteure und ein Torhüter treten am Freitagmorgen von Atting aus die Reise nach Velbert an. Die Schulen erteilten dabei erneut eine Befreiung für die Sportler. Mit Eltern und Verwandten wächst der Attinger Tross auf 40 Leute an. Bereits vergangenes Jahr unterstützen viele Angehörige das Team in Velbert.

In der Vorrunde wird in drei Gruppen gespielt. Atting hat als Gegner Polarstern Potsdam (Brandenburg) und die Rhein-Main Patriots (Hessen) zugelost bekommen. „Die Gegner sind schwer einzuschätzen, wir kennen das Niveau in den Ligen nicht“, sagt Moritz Eisenschink, der zusammen mit Maximilian Kettl das Team seit dieser Saison trainiert. „Da dürfte aber schon was gehen und dann sehen wir mal weiter, wie es in der Zwischenrunde läuft.“

Eine konkrete Zielvorgabe hat das Attinger Team nicht. „Wir wollen aber versuchen das Beste rauszuholen“, sagt der Coach. „Wichtig ist, dass alle das Erlebnis Deutsche Meisterschaft genießen und möglichst viel draus mitnehmen. Bei so einem Turnier kommt es auch immer auf die Tagesform und unter Umständen aufs nötige Quäntchen Glück an.“

So wie 2018: Erst durch ein 3:3 in der Zwischenrunde gegen Deggendorf qualifizierte sich das Attinger Team damals fürs Halbfinale. Dort wurde dann Krefeld mit 6:1 besiegt, danach Bissendorf (Niedersachsen) im Finale mit 5:4 nach Penalty-Schießen. Traditionell zählen die Teams aus Nordrhein-Westfalen (Kaarst wurde dieses Jahr Meister, Düsseldorf Vorrundenmeister) und die Bissendorfer zu den Favoriten.

Text, Foto: Michael Bauer

Meister dahoam


23.11.2019 Die erste Mannschaft hat sich am Samstagabend vor 450 Zuschauern in der Attinger Hockeyhalle den Zweiitligameistertitel gesichert
Meister dahoam! Nach 40 Minuten schien der Traum schon geplatzt zu sein. Nach 60 Minuten war er real. Der IHC Atting hat am Samstagabend in eigener Halle vor der Rekordkulisse von 450 Zuschauern durch ein 8:5 gegen die Kassel Wizards die Zweitligameisterschaft gewonnen. Dabei gaben die Wölfe zunächst eine 4:1-Führung nach dem ersten Drittel aus der Hand und lagen nach dem zweiten Drittel mit 4:5 zurück. Mit vier Toren im Schlussdrittel drehten sie das Spiel und die Serie (das Hinspiel hatten sie 10:11 verloren) aber noch.

Spielentscheidende Akteure waren Christoph Wittenzellner, der mit seinen beiden Toren in der 44. und 46. Minute aus dem 4:5 ein 6:5 machte, sowie Maximilian Kettl und Matthias Rothhammer, die ab der 57. Minute bei einer doppelten Unterzahl gegen die enorm passsicheren Wizards leidenschaftlich die Führung verteidigten und keine Schüsse mehr auf das Tor des stark haltenden Raphael Heitzer zuließen. Kettl hatte zuvor in der 53. Minute das 7:5 und damit das spätere Championship Winning Goal erzielt.

Um 19.35 Uhr durfte Kapitän Fabian Hillmeier aus den Händen von Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber den Siegerpokal entgegennehmen. Jeder einzelne Spieler präsentierte den Zuschauern den Pokal, es folgten Humba mit den Fans und die Raupe auf dem Feld. Danach wurde gefeiert. „Unsere Mannschaft war brutal dieses Jahr“, sagte Hillmeier. „Das hat man daran gesehen, wie wir im letzten Drittel noch einmal zurückgekommen sind. Geil, dass es am Ende gereicht hat

Wir möchten uns bei den Kassel Wizards für eine spannende und faire Finalserie bedanken – eine Goaßmass kennt ihr jetzt auch. Wir sehen uns nächstes Jahr wieder

Foto: Harry Schindler

Auf gehts zum Finale dahoam


22.11.2019 Am Samstagabend um 17.30 Uhr findet das entscheidene zweite Finalspiel zwischen der ersten Mannschaft und den Kassel Wizards bei uns in der Hockeyhalle statt.
Im Vereinsheim des IHC Atting hängen aktuell drei Meister- bzw. Siegerfotos der ersten Herrenmannschaft: Sie stammen aus den Jahren 2013, 2015 und 2017. „Da würde sich jetzt 2019 gut daneben machen“, sagte Stürmer Matthias Rothhammer am Donnerstag. Sein Team hat am Samstagabend ab 17.30 Uhr in eigener Halle im Finalrückspiel gegen die Kassel Wizards die Chance, genau dies zu schaffen.

Mit einem knappen Ein-Tore-Rückstand gehen die Wölfe ins entscheidende Duell mit den Hessen. Vor einer Woche verspielte das Team von Trainer Markus Alzinger im Hinspiel zweimal einen Vier-Tore-Vorsprung und verlor durch ein spätes Tor weniger als zwei Minuten vor dem Ende noch mit 10:11.

„Defensive und Disziplin müssen funktionieren“, sagt Trainer Markus Alzinger. „Die Tore für uns kommen von ganz allein“, vertraut er auf seinen Sturm. Die Mannschaft ist diesmal komplett. „Und wegen der Motivation brauche ich mir ohnehin keine Sorgen zu machen. Wir sind alle heiß.“ Auch Kassel wird Stand Freitagmittag mit derselben Mannschaft wie beim Hinspiel antreten.

Verein und Mannschaft erwarten für dieses „Finale dahoam“ eine gute Kulisse. In beiden Playoff-Spielen gegen Krefeld und Berlin waren jeweils mehr als 300 Zuschauer in der Halle und sorgten für gute Stimmung. „Das wird bestimmt ein ganz interessantes Spiel für die Zuschauer“, sagt der Coach. Verein und Gemeinde bitten die Zuschauer verstärkt Parkplätze hinter der Mehrzweckhalle und dem Fußballplatz zu nutzen und die Feuerwehranfahrtszone und den Bereich um die Laberbrücke freizuhalten.

Atting ist in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen. Überhaupt haben die Wölfe in ihrer neuen Halle erst ein Spiel verloren – das war im Vorjahr im Viertelfinale der Playoffs eben gegen Kassel. Zum Finalsieg benötigt der IHC einen Erfolg mit Zwei Toren Vorsprung. Steht es nach Ende der regulären Spielzeit in der Gesamtrechnung unentschieden, würde eine Verlängerung oder sogar ein Penalty-Schießen entscheiden. Eines steht fest: Einen neuen Zweitligameister wird es am Samstagabend geben, die Attinger Fans würden sich definitiv über ein neues Siegerfoto freuen, das die Reihenfolge im Vereinsheim fortsetzt.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Schüler wieder bayerischer Meister


18.11.2019 Zwei spannende Finalserien im Nachwuchs sind zu Ende: Die U13 konnte ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen, die U16 muss sich leider mit Platz zwei begnügen
Die Finalserie war eng und zwischenzeitlich wurde es in Spiel drei noch einmal spannend, am Ende konnte die Schülermannschaft (U13) des IHC Atting aber ihren bayerischen Meistertitel aus dem Vorjahr souverän verteidigen.

13:6 hieß es im alles entscheidenden dritten Spiel der bayerischen Finalserie am Samstag in der eigenen Halle, die sich für die Wölfe seit deren Eröffnung zur Titelhalle entwickelt: U13 und U16 gewannen 2018 die entscheidenden Playoff-Spiele zu Hause, nun war es erneut die U13, die in diesem Jahr von Moritz Eisenschink und Maximilian Kettl, beide Spieler des Zweitbundesligateams, trainiert wurden.

Die beiden mussten am Samstag zwischendurch noch einmal mit ihren Kids (darunter ein Mädchen) zittern. „Am Ende aber war es verdient“, sagte Eisenschink. „Wir waren die deutlich bessere Mannschaft.“ Die Vorrunde der in diesem Jahr nur aus vier Teams bestehenden U13-Liga in Bayern hatten die Attinger mit 28 Punkten (neun Siege aus zwölf Spielen) als bestes Team abgeschlossen – knapp vor den Deggendorf Pflanz, die allerdings in den Playoffs überraschend an den Augsburgern gescheitert waren. Das erste Finale gegen den TVA ging deutlich mit 12:6 an Atting, das zweite gewann Augsburg mit 6:3. „Da waren wir uns vielleicht schon ein bisschen zu sicher“, meinte der Coach.

Vergangenes Jahr war die U13 (damals noch von Markus Alzinger trainiert) nicht nur bayerischer, sondern auch deutscher Meister. Dafür wurde die Mannschaft erst vor weniger als zwei Wochen von Landrat Josef Laumer noch einmal geehrt. Etliche Spieler aber sind nun bereits eine Altersklasse höher bei der U16. „Es sind aber noch viele Spieler von damals dabei gewesen und alle haben in dieser Saison große Fortschritte gemacht“, sagt Eisenschink.

Vom Favoritenstatus sind sie beim Turnier um den deutschen Titel am 30.November und 1. Dezember in Velbert (am Ort des historischen Triumphs von 2018) zwar ein Stückchen entfernt, dennoch wolle man alles geben: „Das komplette Team reist nach Velbert und wir schauen mal, was da so geht“, sagt Eisenschink. „Eine deutsche Meisterschaft ist aber immer was Besonderes.“

Derweil musste die U16 den Traum von der Titelverteidigung begraben. Die Mannschaft von Trainer Vincent Liebl verlor am Sonntagnachmittag das entscheidende dritte Finale bei den Deggendorf Pflanz trotz bester Chancen mit 6:7. Die Pflanz revanchierten sich damit für die Finalniederlage 2018. Auch die Jugend reist zur deutschen Meisterschaft. Diese findet am 7./8. Dezember in Krefeld statt.

Text, Foto: Michael Bauer

Knappe Niederlage in Kassel


17.11.2019 Die erste Mannschaft hat am Samstagabend das erste Finalspiel bei den Kassel Wizards nur knapp mit 10:11 verloren.
Der IHC Atting hat im ersten Finalspiel um die deutsche Zweitligameisterschaft in Kassel zwar nur knapp verloren, beim 10:11 (5:3, 4:3, 1:5) aber eine bessere Ausgangsposition verspielt. Dennoch haben die Wölfe es im Rückspiel am kommenden Samstag in eigener Halle (17.30 Uhr) in der Hand, mit einem Sieg den Titel zu holen.

„Wenn wir vor dem Spiel, gesagt hätten, wir fahren mit einem Rückstand von einem Tor nach Hause, hätten wir das sofort genommen“, sagt Trainer Markus Alzinger. „So ist es natürlich schade um den Vorsprung.“ Denn: Sein Team dominierte die Wizards gerade in der Anfangsphase und führte nach 17 Minuten mit 5:1, nach 26 Minuten mit 7:3 und nach 40 Minuten mit 9:6.

Doch im Skaterhockey sind drei Tore keine Welt und so kamen die Wizards wieder ins Spiel. Zunächst konnten die Wölfe nach dem zwischenzeitlichen 6:7 nach exakt 30 Minuten wieder auf 9:6 davonziehen, das Schlussdrittel gehörte dann aber den Gastgebern, die zwischenzeitlich dann sogar mit 10:9 in Führung gingen, ehe Tim Bernhard in der 57. Minute ausglich. Stefan Heinrich erzielte 85 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die Gastgeber, eine Überzahl ab 59:36 konnten die Attinger nicht mehr nutzen.

„Wir sind ein paar mal zu offensiv gewesen und nach vorne gerannt“, sagte Alzinger. „Kassel ist sehr abgebrüht, die brauchen nicht viele Torchancen, um ihre Treffer zu machen.“ Lediglich der in Atting vor einem Jahr überragende Goalie Dominique Morton hatte einen schlechten Tag erwischt.

„Ich bin aber zuversichtlich, dass wir unser Heimspiel gewinnen und uns den Titel holen“, sagte Alzinger. „Wir spielen in unserer Halle, auf unserem Boden und noch einmal passieren uns solche Fehler nicht. Wir sind in keiner schlechte Ausgangsposition.“ Ein Sieg mit zwei Toren oder mehr vorausgesetzt und der Titel geht nach 2015 wieder nach Atting.

Kassel: Morton - Mecke (0/1), Heinrich (2/1), Frölich (2/2), A. Haaf (3/3), M. Haaf (2/1), Klinge (0/1), Kreuz (0/1), Liebringshausen, Möller (1/0), Rabe (1/1);
Atting: Heitzer - Wittenzellner (1/1), Meichel (1/1), Mar. Rothhammer, Deichslberger, Tkocz (1/0), C. Prasch, Kuhnle, Decker, Bernhard (2/2), T. Bauer (1/0), Mat. Rothhammer (1/1), Hillmeier (3/1);
Schiedsrichter: Klüting (Neheim), Hahnas (Wunstorf); Strafminuten: Kassel 12, Atting 14; Zuschauer: 100

Text: Michael Bauer, Foto: Philipp Donth

Finale: Jetzt gilts


15.11.2019 Die erste Mannschaft reist zum ersten Finalspiel nach Kassel, die Schüler erwarten den TV Augsburg, die Jugend reist nach Deggendorf: Dreimal geht es um den Titel
Jetzt gilts: Der IHC Atting tritt am Samstagabend um 18 Uhr zum ersten von zwei Finalspielen um die Zweitligameisterschaft bei den Kassel Wizards an. Für den Nachwuchs dagegen entscheidet sich bereits am Wochenende die Meisterschaft.

„Wir haben mit Kassel ja noch eine Rechnung aus dem vergangenen Jahr offen“, sagt Trainer Markus Alzinger und erinnert an das bittere Viertelfinalaus 2018 als, die Wölfe nach einem 10:10 im Hinspiel zuhause mit 5:7 unterlagen. Es ist bislang die einzige Niederlage in der neuen Hockeyhalle für das Attinger Top-Team. „Alle sind bei uns top-motiviert“, sagt Alzinger. „Ein Finale ist etwas ganz Besonderes und wir wollen es unbedingt gewinnen.“ 2013 gewann Atting bereits einmal den Titel, 2015 holten sie den Vorrundentitel und stiegen dann nach einem Playoff-Erfolg gegen Krefeld in die 1. Bundesliga auf, aus der sie sich ein Jahr später wieder zurückzogen.

Kassel setzte sich auf dem Weg ins diesjährige Finale gegen die Mendener Mambas (12:2, 6:8) und den HC Merdingen (12:4, 6:11) durch. Auffällig: Bereits im Heimspiel schossen die erfahrenen Wizards dabei jeweils einen deutlichen Vorsprung heraus. Dabei wäre dieser gegen Merdingen beinahe noch in Gefahr geraten, lagen sie doch nach dem ersten Abschnitt mit 0:6 zurück. In der Vorrunde gewann jeweils das Heimteam: 9:5 hieß es in Atting, 9:10 in Kassel. Die Halle im Sportkomplex Baunatal kommt den Wölfen dabei zugute: „Der Boden ist der gleiche wie in Deggendorf und früher bei uns in Straubing“, sagt Alzinger. „Außerdem gibt es Rundumbanden wie bei uns.“ Turnhallen sind deutlich schwieriger zu spielen.

Überragender Mann bei den Wizards ist in den Playoffs bisher Marc Haaf, der in vier Spielen elf Tore erzielte und vier vorbereitete. Damit ist er bester Scorer der Playoffs vor dem Attinger Matthias Rothhammer mit zehn Toren und zwei Vorlagen. Herausragend bei Kassel war im Vorjahr Goalie Dominique Morton. Der Deutsch-Amerikaner parierte reihenweise Großchancen. Bei den Wölfen ist Nummer-eins-Goalie Raphael Heitzer wieder fit, Backup ist für den arbeitstechnisch verhinderten Eugen Kelbin diesmal Juniorengoalie Matthias Bauer. Mit Elias Decker ist ein weiterer Juniorenspieler im Kader. Von den Feldspielern fehlen nur Moritz Eisenschink und Maximilian Kettl.

Denn für diese beiden geht es schon am Samstagabend um die Meisterschaft: Die beiden trainieren die U13 der Wölfe, die um 17 Uhr im Heimspiel den TV Augsburg zum entscheidenden Spiel um die bayerische Meisterschaft erwarten. Beide Teams haben bisher ein Spiel gewonnen. Gleiches gilt für die U16 des IHC, die am Sonntag um 15 Uhr das entscheidende Spiel in ihrer Finalserie bei den Deggendorf Pflanz austrägt. Vergangenes Wochenende konnte die Mannschaft von Trainer Vincent Liebl die Finalserie ausgleichen. Für beide Attinger Teams wäre es die Verteidigung des Vorjahrestitels.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Auch 2020 in der 2. Bundesliga Süd


14.11.2019 Der Vorstand hat in Abstimmung mit der Mannschaft entschieden, dass auch 2020 die 2. Bundesliga Süd die Heimat des IHC Atting sein wird.
Die erste Mannschaft wird auch 2020 in der 2. Bundesliga Süd spielen. Trotz des Finaleinzugs hat der Verein auf ein mögliches Aufstiegsrecht verzichtet - wie auch Finalgegner TGW Kassel Wizards. Die Red Devils (Unitas) Berlin werden dagegen in die aus zehn Mannschaften bestehende 1. Bundesliga aufsteigen. Wir gratulieren den Berlinern ganz herzlich zu diesem Schritt.

Die Entscheidung, in der 2. Bundesliga zu verbleiben, wurde in Abstimmung mit unserer Mannschaft getroffen. Obwohl wir nun über eine ganzjährig verfügbare Spielstätte verfügen, benötigt der Verein noch Zeit, entsprechende Strukturen und Personal aufzubauen, mit der man in der 1. Bundesliga bestehen kann. Der Hallenbau und die Organisation dessen erfordert viel Zeit und Kraft im Vorstand und ist noch nicht abgeschlossen.

Zudem verfügt der Verein aktuell über keinen Trainer mit für die 1. Liga vorgeschriebener C- oder B-Lizenz (im Verein sind nur Trainer mit D-Schein), was eine Ordnungsgeldzahlung von 5.000 Euro zur Folge hätte. Wir möchten unsere Sponsorengelder aber nicht für Strafgelder verwenden. Wir haben gelernt: Wer eine Voraussetzung nicht erfüllen kann, kann nicht in einer entsprechenden Liga spielen.

Darüber hinaus möchten wir unserem talentierten Nachwuchs die Chancen geben, weiter Erfahrungen zu sammeln. Wir haben große Erfolge bei der U16 und der U13 und großen Zuwachs in diesem Bereich. Einige U19-Spieler haben in der aktuellen Saison schon einige Spiele absolvieren dürfen. Wir denken aber dass die 2. Bundesliga der ideale Ort für die Weiterentwicklung ist.

Wir freuen uns auf eine starke Süd-Gruppe 2020 mit insgesamt zehn Mannschaften und somit wieder garantierten neun Heimspielen. Die Gegner kommen aus Hessen (Kassel, Rhein-Main Patriots), Baden-Württemberg (Freiburg, Spaichingen, Merdingen) sowie Nordrhein-Westfalen (Langenfeld, Hilden, Menden, Lüdenscheid). Die Highlander Lüdenscheid sind Absteiger aus der 1. Bundesliga, die Hilden Flames und die Mendener Mambas spielten vergangene Saison in der 2. Bundesliga Nord. Die Deggendorf Pflanz steigen in die Regionalliga Bayern ab, von dort gibt es keinen Aufsteiger.

Die Vorstandschaft


Samstag, 7. Dezember, 14 Uhr Christkindlmarkt Atting (Hof der Alten Schule)
Samstag, 14. Dezember, 17.30 Uhr IHC-Weihnachtsfeier, Gasthaus Leonhardt
23.11., 17.30 Ergebnis:
8:5 MEISTER

Atting - Kassel
Pl. Mannschaft S T P
1 Merdingen 14 198:102 35
2 IHC Atting 14 170:103 33
3 Kassel 14 149:112 32
4 Spaichingen 14 111:91 21
5 Freiburg 14 119:109 19
6 Langenfeld 14 89:113 14
7 Rhein-Main Patriots 14 85:179 9
8 Deggendorf 14 90:202 5
9
10
11
12