Aus nach mitreißendem Kampf


15.10.2018 Es hat nicht sollen sein: Die erste Mannschaft ist am Samstag nach großem Kampf gegen die Kassel Wizards aus den Playoffs ausgeschieden. Alle waren sich einige: Das war Werbung für Skaterhockey.
Die „Playoffs dahoam“ dauerten nur ein Spiel: Der IHC Atting hat am Samstagabend sein Viertelfinalheimspiel gegen die Kassel Wizards mit 5:7 (0:0, 3:3, 2:4) verloren und ist damit aus den Playoffs um die Zweitligameisterschaft und den Aufstieg in die 1. Bundesliga ausgeschieden.

350 Zuschauer und damit noch mehr als beim ersten Heimspiel vor vier Wochen gegen Merdingen sahen einen mitreißenden Playoff-Kampf und honorierten die Leistung beider Mannschaften schon während des Spiels mit toller Stimmung und verabschiedeten die Teams mit viel Applaus. „Die Lautstärke und die Stimmung in der Halle waren brutal“, sagte Assistenzkapitän Matthias Rothhammer, dem man wie seinen Teamkollegen die Enttäuschung deutlich ansah. „Nach dem Hinspiel habe ich mir schon gedacht, dass es sehr eng wird, aber beide Teams hätten den Sieg heute verdient gehabt“, meinte Kapitän Fabian Hillmeier.

„Der Klügere hat gewonnen“, fasste es Coach Markus Alzinger nur wenige Minuten nach der Niederlage zusammen. „Kassel ist defensiv unglaublich fest gestanden, sie haben wenig zugelassen und wirklich clever gespielt. Wir selbst hatten genug Chancen, gerade im ersten Drittel, aber ich habe so ein intensives Spiel noch nicht erlebt. Das hatte meiner Meinung nach Erstliganiveau.“

Waren vor einer Woche in Kassel noch insgesamt 20 Treffer gefallen (10:10) standen diesmal die Abwehrreihen und vor allem die beiden fantastisch haltenden Torhüter im Mittelpunkt – gerade im ersten Abschnitt. Sowohl Raphael Heitzer als auch Kassels Deutsch-Amerikaner Dominique Morton hatten einen Sahnetag erwischt. Kassel hatte allerdings im ersten Abschnitt auch bei drei Aluminiumtreffern der Wölfe Glück. „Kassels Goalie hat fantastisch gehalten“, sagte Roman Schreyer. „Auch wenn wir ihm die Sicht genommen haben, har er immer noch irgendwie den Ball abgewehrt.“

Hatte es nach 20 Minuten 0:0 gestanden – eine Seltenheit im Skaterhockey – fielen dann im zweiten Drittel die Tore. Kassel begann durch ihren Top-Scorer Sven Mecke, Tim Bernhard antwortete nur 20 Sekunden später mit dem 1:1. Thomas Bauer brachte die Attinger dann in der 33. Minute mit einem abgefälschten Schuss in Führung, wieder nur zwölf Sekunden später glich Mecke aus. Marvin Liebringshausens 3:2 in der 35. Minute hielt etwas mehr als vier Minuten, bis Florian Meichel 53 Sekunden vor der Pause ausglich.

Wer dachte, Kassel würde trotz kleinen Kaders die Luft ausgehen, sah sich getäuscht. Zwar ging der IHC in der 44. Minute noch einmal mit 4:3 in Führung, doch Kassel schlug erneut fast im direkten Gegenzug durch Felix Fröhlich zu. Auch eine fünfminütige Drei-gegen-drei Phase – eigentlich aufgrund der läuferischen Stärke ein großer Vorteil für die Attinger – brachte dann nichts Zählbares. Im Gegenteil. Erneut Fröhlich schlug in der 51. Minute zu, als ein zusätzlicher Attinger draußen saß. Atting ließ Angriff auf Angriff auf Mortons Tor rollen, doch der blieb ebenso sicher wie seine Defensive sattelfest blieb. Dennis Klinger setzte mit dem 6:4 in der 56. Minute einen weiteren Nadelstich.

Nachdem erst Meichel wenig später den Pfosten getroffen hatte, gelang Christoph Wittenzellner in der 57. Minute nach schöner Einzelaktion von der Bande das 5:6. Das Publikum schöpfte wieder Hoffnung – erst recht, als Hillmeier 66 Sekunden vor dem Ende eine Überzahl für die Attinger zog (das gute Schiedsrichtergespann ließ ansonsten sehr viel laufen), worauf die Wizards heftig protestierten. Doch nutzen konnten die Wölfe die Situation nicht mehr, Daniel Preuß traf per Empty Net Goal zum 7:5.

„Es war ein Hammerspiel, wir hatten Chancen ohne Ende aber leider ging nichts rein“, fasste Goalie Heitzer zusammen. Coach Alzinger blickte bereits nach vorne. „Wir greifen nächstes Jahr wieder an. Wir spielen dann eine ganze Saison in unserer neuen Halle und probieren es wieder.“ Playoffs dahoam hat nun nur noch der Nachwuchs. Jugend und Schüler spielen ab kommendem Samstag in den Finals um die bayerische Meisterschaft.

Atting: Heitzer - Meichel (1/0), Mar. Rothhammer (0/1), Wittenzellner (1/1), Schreyer, R. Kuhnle, Deichslberger, Hillmeier (0/1), Mat. Rothhammer (1/0), Bauer (1/2), Bernhard (1/0), C. Prasch, Eisenschink, Miazga;
Kassel: Morton (0/1) - Mecke (2/1), Preuß (1/0), Liebringshausen (1/0), Klinge (1/0), Möller (0/1), Kreuz (0/1), Bierschenk (0/1), Fröhlich (2/1);
Schiedsrichter: Weiß (Landau/Pfalz), Grau (Schwabach); Strafminuten: Atting 11, Kassel 9; Zuschauer: 350

Text: MIchael Bauer, Foto: Harry Schindler
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Erstes Playoff-Heimspiel


11.10.2018 Am Samstagabend ist es so weit: Das erste Playoff-Heimspiel in der neuen Halle in Atting steigt. Um 17.30 Uhr sind die Kassel Wizards zu Gast
Playoffs dahoam – und es soll erst Teil eins für den IHC Atting sein. Die Wölfe haben in der Meisterrunde der 2. Bundesliga Süd nach dem 10:10 vor einer Woche bei den Kassel Wizards nun am Samstag in eigener Halle die Chance, den Einzug in das Halbfinale perfekt zu machen. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr.

Hatten die Wölfe auswärts noch auf einige wichtige Kräfte verzichten müssen, kann Trainer Markus Alzinger diesmal aus dem Vollen schöpfen und sogar auswählen. Roman Schreyer, Thomas Bauer und der im Hinspiel gesperrte Christoph Wittenzellner sind wieder dabei. Außerdem überzeugten in Kassel Robert Kuhnle (nicht nur wegen des Treffers zum 10:9) und Martin Deichslberger. Dafür muss Maximilian Kettl diesmal pausieren.

Wie kann man nun die Wizards im Heimspiel knacken? „Wenn wir unser Spiel von Anfang bis Ende durchziehen können, und die Schiedsrichter das Spiel laufen lassen“, sagt Coach Markus Alzinger, der allerdings davor warnt, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir dürfen auf alle Fälle nicht mit dem Kopf durch die Wand.“

Nach dem großen Zuspruch im ersten Heimspiel vor knapp vier Wochen gegen Merdingen mit etwas mehr als 300 Zuschauern hoffen die Wölfe auch diesmal auf großen Zuspruch. „Die Stimmung in der Halle war beim letzten Mal super. Wir hoffen, dass es eine richtige Playoff-Atmosphäre wird“, sagte Alzinger.

Als Stadionsprecher wird wieder Peter Schnettler von den Straubing Tigers den Fans einheizen. Zudem gibt es wieder das Pausenspiel mit unserem Getränkepartner Privatbrauerei Stöttner. Aus den Eintrittskarten werden fünf Nummern gezogen, die in jeder Drittelpause mit einem Schuss ins Tor einen Getränkepreis gewinnen können.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Gute Ausgangslage geschaffen


08.10.2018 Durch ein 10:10-Unentschieden in Kassel hat die erste Mannschaft am kommenden Samstag um 17.30 Uhr im Heimspiel den Halbfinaleinzug in der eigenen Hand.
Der IHC Atting hat sich am Sonntag im Viertelfinale der Zweitligaplayoffs eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. Nach dem 10:10 (2:3, 3:4, 5:3) bei den Kassel Wizards reicht am kommenden Samstag im Heimspiel (Beginn 17.30 Uhr in Atting) ein Sieg mit einem Tor Vorsprung, um in das Halbfinale einzuziehen.

Zwar fehlten am Ende 14 Sekunden für einen Erfolg – Kassel glich die späte Attinger Führung noch einmal aus – viel an der Situation änderte dies aber nicht mehr. „Wir bauchen am Samstag dann nicht viel rechnen“, sagte Coach Markus Alzinger. „Wir müssen gewinnen, um ins Halbfinale zu kommen. Es wird schwer, aber jeder ist heiß, in die nächste Runde zu kommen. Zuhause können wir unsere Stärken ausspielen.“

Zwischendrin sah es aber nach einer bedeutend schwierigeren Aufgabe aus. Denn die Wölfe hatten einen 5:3-Vorsprung verspielt – Fabian Hillmeier hatte zu Beginn des zweiten in nicht einmal drei Minuten einen Hattrick erzielt – und lagen nun in der 41. Minute auf einmal mit 5:8 zurück. Nun begann aber die Aufholjagd: Tim Bernhard und Christian Prasch verkürzten mit einem Doppelschlag binnen sechs Sekunden (45.) auf 7:8, Bernhard besorgte in der 51. Minute dann den Ausgleich. Auch das 8:9 in der 55. Minute 34 Sekunden später mit Praschs zweitem Treffer beantwortet. Robert Kuhnle sorgte drei Minuten vor dem Ende sogar wieder für die Führung, die aber Daniel Preuß 14 Sekunden vor dem Ende ausglich.

„Wir waren auch zweimal in Rückstand und sind wieder zurückgekommen“, lobte Attings Trainer sein stark ersatzgeschwächtes Team. Denn mit Roman Schreyer, Thomas Bauer, Maximilian Miazga und Simon Bogner sowie dem gesperrten Christoph Wittenzellner hatte mehr als eine Reihe gefehlt. Florian Meichel hatte noch kurzfristig die Reise antreten können. Bester Scorer war Bernhard mit drei Toren und zwei Vorlagen, Hillmeier gelangen ebenfalls drei Tore, Christian Prasch erzielte zwei Tore und gab zwei Vorlagen.

Auch der Nachwuchs war erfolgreich: Nach den Schülern erreichte nun auch die Jugendmannschaft das Finale um die bayerische Meisterschaft. Der ERC Ingolstadt wurde zweimal klar besiegt (9:1, 16:2). Schüler und Jugend treffen jeweils auf die Deggendorf Pflanz. Die Termine stehen noch nicht fest.

Kassel: Morton - Heinrich (1/1), Preuß (2/0), Bierschenk (0/3), Böhm (1/2), Forster (3/0), Kreuz, Liebringshausen (1/2), Möller (1/0), Scheper;
Atting: Heitzer: Meichel (0/1), Kettl, Deichslberger, Mar. Rothhammer (0/1), Nissen, C.O. Prasch, C. Prasch (2/2), R. Kuhnle (1/0), Eisenschink, Bernhard (3/2), Hillmeier (3/1), Mat. Rothhammer (1/1);
Schiedsrichter: Bührer, Häringer (Merdingen); Strafminuten: Kassel 12 + 10 Böhm, Atting 14; Zuschauer 50.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Große Unbekannte


05.10.2018 Zum Playoff-Start muss die erste Mannschaft am Sonntag bei den Kassel Wizards antreten. Einige Spieler fehlen Coach Markus Alzinger dabei.
Vor den „Playoffs dahoam“ steht für den IHC Atting in der Aufstiegsrunde der 2. Bundesliga erst einmal das Auswärtsspiel im Viertelfinale auf dem Programm. Am Sonntag um 14 Uhr treten sie bei den Kassel Wizards an.

Mit 13 Siegen aus 16 Spielen belegten die Zauberer (engl. wizards) in der 2. Bundesliga Nord hinter den Red Devils Berlin und dem Crefelder SC den dritten Platz. 2017 spielten sie noch in der 1. Bundesliga, in der letzten Erstligasaison der Wölfe 2016 waren die beiden Team Tabellennachbarn – die Attinger am Ende Neunter, die Kasseler Zehnter. 17:7 lautete damals das Ergebnis im Heimspiel, 3:9 im Auswärtsspiel.

„Wir sind alle heiß auf das Spiel und wollen in Kassel unbedingt gewinnen“, sagt Coach Markus Alzinger, der aber in Thomas Bauer, Roman Schreyer, Florian Meichel, Simon Bogner und Maximilian Miazga gleich auf mehr als eine Reihe verzichten muss. Wie immer können die Wölfe aber aufgrund des großen Kaders mit drei Reihen antreten. „Vor zwei Jahren haben wir 3:9 verloren, das wollen wir diesmal ändern.“

Was auf die Mannschaft dabei zukommt, ist unklar: Drei der letzten fünf Spiele haben die Wizards gewonnen, die Top-Scorer sind Sven Mecke (73 Punkte, gleichzeitig bester Scorer der Liga), Felix Fröhlich (42) und Christoph Bierschenk (41). Ansonsten ist über das Team aus Nordhessen wenig, auch die Mannschaft rätselte in den vergangenen Wochen. „Der Gegner ist stark, aber wir sind stärker“, gibt Alzinger die Marschroute vor.

Das Heimspiel steigt für die Wölfe dann am 13. Oktober um 17.30 Uhr. Das Ergebnis der beiden Spiele wird addiert. Sollte jedes Team ein Spiel gewinnen, entscheidet das Torverhältnis. Ist auch das gleich, gibt es zweimal zehn Minuten Verlängerung oder am Ende sogar Penalty-Schießen.

Die Jugendmannschaft hat den ersten Auftritt in den Playoffs gegen Ingolstadt im Halbfinale dagegen schon stark gemeistert: 9:1 hieß es am vergangenen Sonntag in der eigenen Halle in Atting. Da die Ingolstädter aktuell über keine Halle mehr verfügen (sie spielen im Ingolstädter Eisstadion), wurde das zweite Halbfinale nun nach Atting verlegt. Es beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr in der neuen Heimat der Wölfe.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Laufschuele startet wieder


02.10.2018 Die Laufschule beginnt findet ab sofort in der neuen Hockey- und Stocksporthalle in Atting statt.
Wir starten in der neuen Hockeyhalle am Sportgelände in Atting auch wieder unsere Laufschule, in der Kinder bereits ab drei Jahren unter Anleitung von Trainern des Skaterhockey-Clubs das Inlineskaten lernen können. Immer freitags von 16 bis 17 Uhr findet das Training in Atting statt.

Die Kinder werden dabei gemäß ihres bestehenden Könnens in zwei Gruppen eingeteilt. Auch Anfänger, die erst seit Kurzem auf den Skates stehen, sind willkommen. Für sie stehen auch spezielle Laufhilfen zur Verfügung. Neben Inlineskates sollte ein (Fahrrad)Helm, Knie- Ellenbogen- und Handgelenkschoner zum Training mitgebracht werden. Die Halle verfügt über einen speziellen Hockeybelag und Rundumbande.

Bei Interesse kann nach erfolgreicher Laufschule auch mit dem Hockey-Training in der Bambini- oder Schülermannschaft der Wölfe begonnen werden. Dies ist allerdings kein Muss. Bereits mehr als 150 Kinder haben das Angebot der Laufschule seit Gründung im Jahr 2014 bereits wahrgenommen, viele danach auch den Einstieg ins Skaterhockey gewagt.

„Das Schöne an der Laufschule ist, dass man bereits wöchentlich die Fortschritte der Kinder sieht“, sagt Martin Jauernig, einer der Trainer des IHC. Die Laufschule ist für Mädchen wie Jungen gleichermaßen gedacht und so konzipiert, dass ein Einstieg jederzeit möglich ist. Eine vorherige Anmeldung für Neulinge ist nicht nötig. Pro Trainingsteilnahme erhebt der Club eine Gebühr von zwei Euro, außerdem werden die Kinder auch ohne Mitgliedschaft versichert (3 Euro für sechs Monate).

Text: Michael Bauer, Foto: Martin Jauernig

Playoffs dahoam


27.09.2018 Drei unserer Mannschaften starten nun im Herbst in die Endrunde - die Heimspiele finden natürlich in der neuen Halle in Atting statt.
Unter dem Motto „Playoffs dahoam“ starten die Herren und der Nachwuchs des IHC Atting ab dem Wochenende in die Endrunden um die Meisterschaft in ihren jeweiligen Ligen. Alle Heimspiele finden in der neuen Hockey- und Stocksporthalle in Atting statt.

Den Anfang machen dabei die Jugendspieler, die am Sonntag, 30. September, um 13.30 Uhr im ersten Halbfinale um die bayerische Meisterschaft gegen den ERC Ingolstadt antreten. Mit 27 Punkten aus zwölf Spielen schloss die Mannschaft von Trainer Vincent Liebl die Vorrunde als Zweiter hinter den Deggendorf Pflanz ab. Erstes Etappenziel ist das Erreichen des Finales, in dem es dann wohl gegen die Pflanz geht. Dafür sind zwei Siege nötig. Die Vorrundenspiele gegen Ingolstadt endeten 3:8, 8:5 und 9:4.

Die Schüler sind bereits für das Finale qualifiziert, da nicht alle Teams aus der Liga für die Playoffs gemeldet haben. Gegner des in zwölf Vorrundenspielen ungeschlagenen Teams sind dann im Oktober entweder der TV Augsburg oder die Deggendorf Pflanz. Auch bei den Schülern wird nach dem Modus „best of three“ gespielt.

„Wir haben in dieser Saison zwei sehr erfolgreiche Nachwuchsteams und möchten unbedingt wieder einmal eine Meisterschaft holen“, sagt Trainer Markus Alzinger. Zuletzt ging 2015 der Titel bei den Junioren an die Wölfe. Darüber hinaus will man sich mit beiden Teams für die Endrundenturniere um die deutschen Meisterschaften im nordrhein-westfälischen Velbert (1./2. Dezember, Altersklasse Schüler) und im niedersächsischen Wedemark-Mellendorf (8./9. Dezember, Altersklasse Jugend) qualifizieren und dort eine gute Rolle spielen.

Angesetzt wurden mittlerweile auch die Viertelfinalbegegnungen in den Playoffs der 2. Bundesliga. Dort müssen die Wölfe erst auswärts bei den Kassel Wizards antreten (7. Oktober, 14 Uhr). Das Rückspiel zuhause in Atting steigt am Samstag, den 13. Oktober um 17.30 Uhr. Hier werden die Ergebnisse beider Spiele zusammengerechnet, um das Weiterkommen zu ermitteln.

Text, Foto: Michael Bauer

Neue Trainingsanzüge


24.09.2018 Die Jugendmannschaft hat von der Firma Alpah Industrieservice in Bogen neue Trainingsanzüge gesponsert bekommen
Unsere Jugendmannschaft erhält zum Saisonendspurt mit den nun im Herbst startenden Playoffs neue Trainingsanzüge. Die Firma Alpha Industrieservice GmbH in Bogen hat dazu 800 Euro gesponsert. Stellvertretend für die Mannschaft nahmen die Spende Trainer Vincent Liebl, Torhüter Justin Szasz und Kapitän Elias Decker aus den Händen von Standortleiter Richard Szasz (von links) entgegen. „Wir freuen uns, dass wir die Mannschaft mit unserem Beitrag unterstützen können“, so Szasz. Das erste Playoff-Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt findet am 30. September in Atting statt. „Unser Ziel ist es ins Finale zu kommen und uns dadurch auch für das Endturnier um die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren“, sagt Liebl. Diese findet am 8./9. Dezember im niedersächsischen Wedemark-Mellendorf statt.

Text, Foto: Michael Bauer

Dahoam!


16.09.2018 Mehr als 300 Zuschauer feiern mit der ersten Mannschaft einen 19:10-Heimsieg im ersten Heimspiel in der neuen Hockeyhalle in Atting. In den Playoffs geht es nun gegen Kassel.
Der IHC Atting hat zum Heimspielauftakt in der neuen Attinger Hockey- und Stocksporthalle nicht nur Platz zwei nach der Hauptrunde der 2. Bundesliga Süd gesichert, sondern auch das Publikum begeistert. Mehr als 300 Zuschauer feierten einen 19:10-Heimsieg (6:3, 8:5, 5:2) gegen den HC Merdingen.

Sie riefen die Wölfe nach dem Spiel nicht nur zur bereits bekannten Laola-Welle auf, sondern skandierten auch lautstark „Ehrenrunde, Ehrenrunde.“ Nicht nur dieser Wunsch wurde erfüllt, auch die Raupe wurde auf dem Feld gezeigt. Strahlende Gesichter sah man so nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Feld. „Es hat echt wahnsinnig Spaß gemacht vor so vielen Zuschauern zu spielen“, sagte Florian Meichel. „Das spornt enorm an, wenn so eine Stimmung draußen ist.“

Auch als das Spiel im letzten Drittel schon lange entschieden war, bejubelten die Zuschauer jedes Attinger Tor begeistert. Peter Schnettler, Stadionsprecher der Straubing Tigers, sorgte für den entsprechenden Rahmen. Die Fans dürfen sich jetzt auf mindestens eine Zugabe in dieser Saison freuen. Durch den Sieg und die gleichzeitige 5:7-Niederlage der Badgers Spaichingen bei den Rhein-Main Patriots erreichten die Wölfe Rang zwei und treffen in den Playoffs auf den Nord-Dritten Kassel Wizards. Zunächst treten die Wölfe auswärts an (6. oder 7. Oktober), das Heimspiel findet eine Woche später statt.

Kleiner Wermutstropfen: Das erste Heimtor musste man den Gästen überlassen, die nach 7:05 Minuten durch Dennis Schopp mit 1:0 in Führung gingen. Jenes erstes Attinger Tor blieb Tim Bernhard vorbehalten, der zehn Sekunden später mit einer schönen Einzelleistung das 1:1 erzielte. Überhaupt war Bernhard einer der überragenden Akteure. Er erzielte insgesamt sechs Tore (teilweise per Schlagschuss, teilweise nach tollen Tricks) und bereitete zwei vor.

6:3 hieß es nach 20 Minuten. Atting zwar zwar spielerisch und vor allem läuferisch besser, Merdingen zeigte aber ebenfalls eine klasse Leistung und kam in der 31. Minute durch einen Doppelschlag auf 6:7 heran. Zuvor hatte Panthers-Goalie Jens Berger beim Stand von 7:4 ein scheinbar sicheres Attinger Tor mit einem herausragenden Fanghandsave verhindert.

Ausgerechnet eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Christoph Wittenzellner und Kevin Bitsch (beide lieferten sich eine Rauferei, Wittenzellner musste aufgrund seiner zweite Strafe zum Duschen) sorgte dann für klare Verhältnisse. Denn bei drei gegen drei auf dem Feld spielten die Wölfe ihre läuferische Klasse aus und zogen von dann 9:7 auf 14:7 davon. Teilweise bekamen die Zuschauer wunderschön herausgespielte Tore zu sehen, das Highlight war dabei der doppelte Doppelpass zwischen Matthias Rothhammer und Florian Meichel.

Den Vorsprung gaben die Attinger dann im Schlussdrittel nicht mehr aus der Hand. Beinahe hätten sie sogar noch die 20-Tore-Marke geknackt. Den Schlusspunkt setzte in der 59. Minute Thomas Bauer. „Das Spiel war in allen Bereichen ein Erfolg“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Es gab tolle Tore, Kampf, im zweiten Drittel wurde es zwischenzeitlich eng und eine Schlägerei war auch dabei. Jetzt bereiten wir uns auf die Playoffs vor.“

IHC Atting: Heitzer (Kelbin) - Meichel (1/4), Kettl (0/1), Mar. Rothhammer (0/1), R. Kuhnle (0/1), Bauer (2/3), Bernhard (6/2), Eisenschink (1/0), Miazga, C. Prasch (1/0), Schreyer (0/3), Wittenzellner (1/1), Mat. Rothhammer (4/1), Hillmeier (3/1).
Merdingen: Berger (Schnurr) - Kinderknecht (4/1), Schopp (2/0), Y. Schnurr, Petermann (1/1), Mylyanyk, Issler (2/1), Bitsch, Bauer (1/3), Bächle (0/2);
Schiedsrichter: Grau (Schwabach), Enderlin (Nimburg), Strafminuten: Atting 19 + Spieldauerstrafe gegen Wittenzellner, Merdingen 9; Zuschauer: 300.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Eröffnung der Hockeyhalle


14.09.2018 Am Samstag um 19 Uhr ist es so weit: Unsere Hockeyhalle in Atting wird mit dem Spiel gegen den HC Merdingen eröffnet. Vorher, um 17.30 Uhr, spielen die Bambini.
In der nun 20-jährigen Vereinsgeschichte des IHC Atting gab es viele wichtige Daten und Meilensteine: Der erste Meistertitel 1999, der Bayernpokalsieg 2002, die Gründung der Nachwuchsabteilung 2003, die Einweihung des Vereinsheims 2003, der Meistertitel in der Regionalliga und Aufstieg in die 2. Bundesliga 2007, der erstmalige Aufstieg in die 1. Bundesliga 2009 oder die Playoffteilnahme um die deutsche Meisterschaft 2014. Am Samstag nun folgt ein weiterer.

Denn wenn um 19 Uhr das letzte Heimspiel der Zweitligahauptrunde gegen den HC Merdingen steigt, ist das nicht nur das Spiel um Platz zwei und das abschließende Heimrecht in den Playoff-Partien, sondern auch das erste Punktspiel im Gründungsort Atting. Nach mehr als zehnmonatiger Bauzeit wird die neue Hockey- und Stocksporthalle am Sportplatz, in direkter Nachbarschaft zur Mehrzweckhalle und dem Vereinsheim eröffnet.

Die Wölfe werden zu diesem Spiel fast in Bestbesetzung antreten. Bis auf Simon Bogner und Daniel Filimonow steht Trainer Markus Alzinger der komplette Kader zur Verfügung. „Alle sind heiß auf das erste Spiel“, sagt Alzinger. „Wir wollen unsere Fans etwas bieten und ein tolles Spiel abliefern.“

Noch bis in den Freitagabend hinein wurde in der Halle gearbeitet und vorbereitet. Nicht alles wurde allerdings baulich fertig. Der Kabinenausbau mit Sanitäranlagen wird erst 2019 erfolgen (Toiletten für Zuschauer und Spieler finden sich in der Mehrzweckhalle), die Tribünen sind aktuell Provisorien und auch die Spieler müssen sich hinter der Bande noch mit einfachen Bänken zufrieden geben.

„Wir freuen uns jetzt einfach, dass es losgeht“, sagt 1. Vorsitzender Martin Amann. „Wir haben jetzt schon eine tolle Halle und wenn sie einmal ganz fertig ist, bietet sie alles, was wir für unseren Sport brauchen.“ Bayerns Skaterhockey erhält damit nach den Hallen in Augsburg, Donaustauf und Deggendorf einen vierten großen Standort.

Vor dem Spiel der Herren messen sich um 17.30 Uhr die Bambini in einem Freundschaftsspiel mit den Deggendorf Pflanz, außerdem gibt es in den Drittelpausen des Zweitligaspiels ein Torwandschießen, als Stadionsprecher konnte Peter Schnettler gewonnen werden. Es ist also angerichtet, für einen neuen Meilenstein des IHC Atting.

Text, Foto: Michael Bauer

Sicher in den Playoffs


10.09.2018 Durch einen 7:5-Sieg in Freiburg und ein 14:3 in Sasbach steht die erste Mannschaft sicher in den Playoffs. Am 15. September steigt das erste Spiel in unserer neuen Halle in Atting
Der IHC Atting hat am Wochenende eindrucksvoll die Playoff-Qualifikation in der 2. Bundesliga sicher gestellt. Die Wölfe gewannen die Auswärtsspiele bei Mitkonkurrent Freiburg Beasts (7:5) und gegen Schlusslicht Blue Arrows Sasbach (14:3) und haben nach der Maximalausbeute von sechs Punkten nun auch noch die Chance auf Rang zwei.

Gerade der Sieg in Freiburg freute das Team um Trainer Markus Alzinger. „Das war eine Weltklasse-Leistung“, sagte er nach dem Spiel. Dabei lag seine Mannschaft, die in Thomas Bauer, Roman Schreyer, Simon Bogner, Tim Bernhard und Raphael Heitzer auf fünf wichtige Stammkräfte verzichten musste, nach 40 Minuten schon scheinbar klar mit 1:4 zurück. Doch mit drei Toren binnen nicht einmal drei Minuten zwischen der 45. und 48. Minute glichen die Wölfe aus und gingen in der 54. Minute durch Fabian Hillmeier erstmals in Führung. Hillmeier, der insgesamt fünfmal traf, erhielt ein Sonderlob des Coaches. „So gut habe ich ihn noch nie gesehen.“

Robert Kuhnle gelang 72 Sekunden vor dem Ende die Vorentscheidung, nach dem 7:4 von Hillmeier brachte der fünfte Freiburger Treffer kurz vor dem Ende keine Wende mehr. Ein Lob ging auch an den Attinger Goalie Eugen Kelbin. „Er hat herausragend gehalten“, sagte Alzinger. Es war der erste Sieg in Freiburg in der Vereinsgeschichte. „Irgendwann ist immer das erste Mal“, sagte Alzinger.

Atting: Kelbin - Mar. Rothhammer, Kettl, Deichslberger, Wittenzellner (1/1), Nissen, C. Prasch, Miazga, Eisenschink, R. Kuhnle (1/1), Hillmeier (5/2), Mat. Rothhammer (0/1);
Schiedsrichter: U. Bührer (Merdingen), Latocha (Bockum); Strafminuten: Freiburg 8, Atting 6; Zuschauer: 27;

Schon nach diesem Sieg war der Playoff-Einzug in trockenen Tüchern. Dennoch brannte auch am Sonntag beim punktlosen Schlusslicht Sasbach nichts mehr an. Die Wölfe zogen schnell davon. Matthias Rothhammer traf fünfmal, Christian Prasch viermal. Hillmeier legte zu den fünf Toren des Vortages noch eimal drei nach und verbesserte seine persönliche Ausbeute auf 58 – der beste Wert in seiner Karriere. Bisher lag der Top-Wert bei 56, erzielt im Vorjahr bei der Regionalligameisterschaft.

Atting: Stadler - Mar. Rothhammer (1/0), Kettl, Deichslberger (0/1), Wittenzellner (0/1), Nissen, C. Prasch (4/1), Miazga (1/3), Eisenschink, R. Kuhnle (0/1), Hillmeier (3/1), Mat. Rothhammer (5/2); Schiedsrichter: L. Bührer (Bahlingen), Häringer (Merdingen); Strafminuten: Sasbach 4, Atting 6; Zuschauer: 40;

Mit 37 Punkten sind die Wölfe damit bereits sicher Dritter und könnten am kommenden Wochenende auch noch auf Rang zwei vordringen, den mit 38 Punkten die Badgers Spaichingen belegen. Voraussetzung dazu ist ein Sieg im Heimspiel gegen Merdingen, gleichzeitig muss Spaichingen bei den Rhein-Main-Patriots Punkte lassen. „Es wird schwer, aber wir gewinnen unser Spiel gegen Merdingen, da bin ich mir sicher“, sagt Hillmeier. Das Spiel steigt dann um 19 Uhr in der neuen Attinger Hockey- und Stocksporthalle. In der ersten Runde der Playoffs geht es entweder gegen die Red Devils Berlin, die Kassel Wizards oder die Skating Bears Krefeld.

Text: Michael Bauer, Foto: Markus Alzinger


13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
Sa., 20.10., 13.30 Uhr
Deggendorf - Jugend (Finale 1) 3:4

Sa., 20.10., 17.00 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 1) -:-
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12