Vier Punkte am Wochenende


01.05.2016 Die Bundesligamannschaft hat sich nach drei Niederlagen in Folge am Wochenende vier Punkte gesichert: Nach dem 7:8 nach Penalty gegen Lüdenscheid gab es ein 11:5 gegen Bissendorf
(mb) Der IHC Atting hat am Wochenende mit vier Punkten aus zwei Heimspielen die Tabellenführung der 1. Bundesliga zurückerobert. Gab es am Samstag beim 7:8 (3:4, 2:1, 2:2, 0:1) nach Penalty-Schießen gegen die Highlander Lüdenscheid die erste Niederlage in der neuen Heimspielstätte Donaustauf überhaupt, revanchierte man sich am Sonntag mit einem 11:5 (2:1, 4:4, 5:0) gegen die Bissendorfer Panther für die klare 2:10-Niederlage vor zwei Wochen.

Nach drei Niederlagen zuvor und der Trennung von Trainer Michael Dippold am Donnerstag war dies ein wichtiges Zeichen: „Am Samstag haben wir nicht gut gespielt“, sagte Kapitän Fabian Hillmeier. „Aber am Sonntag haben wir brutal gut gekämpft. Wir wollten unbedingt diese drei Punkte, denn jetzt geht es dann in eine längere Pause.“ Erst Ende Mai geht es wieder weiter, dann mit einem Auswärtsspiel beim zweiten Aufsteiger Kassel Wizards.

Erstmal war am Wochenende auch DEL-Profi René Röthke wieder im Team mit dabei. Er führte sich mit sechs Toren auch gleich hervorragend ein. „Mir macht es Spaß auf diesem Belag zu spielen“, sagte er. „Man kann fast wie auf Eis bremsen.“ Zwei Tore gelangen ihm am Samstag gegen Lüdenscheid, das dritte – es wäre der Treffer zum 8:7 gewesen – wurde aber aberkannt. Am Sonntag war er dann mit den ersten beiden Treffern gegen Bissendorf zur Stelle und erzielte auch das 4:2 und 7:4.

Am Samstag hatten es sich die Wölfe selbst zuzuschreiben, dass statt einem Punkt nicht zwei oder gar drei einfuhren. „Wir haben hinten nicht gut gespielt, dem Gegner einige Tore aufgelegt und Todespässe gespielt“, meinte Goalie Raphael Heitzer. Neu-Nationalspieler Jiri Svejda traf allein viermal für die Schotten, die dreimal mit zwei Toren führten – 3:1, 5:3 und 7:5. Doch unmittelbar, nachdem die Gäste im Schlussdrittel Tor Nummer sieben erzielt hatten, gelang Kapitän Fabian Hillmeier das 6:7 und Röthke das 7:7. Eine Fünf-Minuten-Strafe gegen André Bruch nach einem Bandencheck gegen Hillmeier 2:49 Minuten vor dem Ende konnte nicht mehr ins Siegtor umgewandelt werden. Die Gäste verteidigten gut. Im Penalty-Schießen war dann Svejda, im Vorjahr mit mehr als 100 Punkten bester Scorer der Liga, mit dem Gamewinner für Lüdenscheid zur Stelle.

Am Sonntag traten die Wölfe dann mit einer anderen Körpersprache auf. Gegen die bulligen, großen und auch schnellen Panther, gegen die sie im Hinspiel noch so viele Probleme hatten, setzten sie von Beginn an Checks, auch die Jungen (Max Schneider checkte im ersten Drittel einen Panther-Crack heftigst), machten mit. Interessant wurde es im zweiten Drittel, als die Gäste die Attinger davonziehen ließen. Drei Tore binnen drei Minuten von Markus Hausner (23.), Röthke (25.) und Matthias Rothhammer (26. Alleingang) sowie ein weiteres Tor von Hillmeier (35.) schienen die drei Punkte vorzeitig sicherzustellen. Doch die Wölfe ließen die Panther noch vor der Pause durch eigene Fehler herankommen. Tim Bernhard verlor nach einem Stolperer den Ball in Überzahl und überließ Danny Sellmann das 3:6 (36.), es folgte ein Tor vom Bully weg von Nicolas Köhn (39.) und ein erneuter grober Abwehrschnitzer zehn Sekunden vor dem Ende, den Sebastian Miller zum 5:6 nutzte.

Im Schlussdrittel gelang es den Gästen aber nicht mehr zuzusetzen. Atting nahm wieder das Heft in die Hand: Hillmeier (45.) und Röthke (49.) erhöhten auf 8:5, ehe die Wölfe eine doppelte Unterzahl dank guter Verteidigung überstanden. Bernhard traf von der Strafbank kommend (zuvor war ihm ein Tor wegen vorausgegangenen Checks gegen Goalie Danny Sellmann aberkannt worden), dann zum 9:5 (54.), womit das Spiel entschieden war. Bernhard 20 Sekunden nach dem 9:5 und Nico Kroschinski (56.) erhöhten noch zum 11:5.

Doch mit den vier Punkten zeigten sich die Spieler der Wölfe mehr als zufrieden. Damit wurden sechs der Spielen Heimspiele gewonnen und daraus 19 von 21 Punkten geholt. „Das ist eine gute Bilanz für die erste Saisonhälfte“, sagte Hillmeier. „Jetzt müssen wir nur noch auswärts punkten“, meinte Goalie Heitzer. Gelegenheit dazu gibt es am 28. Mai in Kassel, sowie am Wochenende 25. und 26. Juni in Köln und Duisburg.

Text, Foto: Michael Bauer

Zwei Heimspiele am Wochenende


29.04.2016 Ohne Trainer Michael Dippold dafür aber mit René Röthke geht es in die beiden Heimspiele gegen Lüdenscheid und Bissendorf
Ohne Coach, dafür aber mit Verstärkung gehen die Wölfe nach drei Niederlagen in Folge in die beiden Wochenendespiele gegen die Highlander aus Lüdenscheid (Samstag, 17.30 Uhr) und Bissendorfer Panther (Sonntag, 14 Uhr) in Donaustauf.

„Das Ziel sind erst einmal drei Punkte“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier, der nach der Trennung von Michael Dippold zusammen mit Thomas Bauer die Mannschaft leitet. „Wenn mehr dabei herausspringt, nehmen wir das natürlich gerne mit.“ Lüdenscheid und Bissendorf kennen die Wölfe ja bereits, gegen sie gab es zwei der letzten drei Niederlagen – am 10. April mit 8:11 bei den Highlandern und eine Woche später das deutliche 2:10 bei den Panthern.

Am Samstag fehlen mit Marco Rothhammer und Tim Bernhard zwei Akteure, diese sind aber am Sonntag wieder mit dabei. Zudem wird René Röthke beide Spiele absolvieren. Mit ihm stehen die Wölfe bereits seit Längerem wieder in Kontakt, er freut sich bereits, die Skates wieder schnüren zu können und hatte auch so immer wieder Kontakt zum Team. Röthke spielt damit bereits in der vierten Saison für die Wölfe, 2013 kam er in zehn Einsätzen auf 50 Punkte – seine bisher beste Bilanz. Insgesamt lief er 16-mal für die Wölfe auf und kam in dieser Zeit auf 37 Tore und 33 Vorlagen.

Bissendorf steht zusammen mit dem IHC punktgleich mit 15 Zählern an der Spitze, hat aber die deutlich bessere Abwehr und in acht Spielen insgesamt 22 Tore weniger kassiert. Dafür hat der IHC den besseren Sturm und den Heimvorteil in Donaustauf, wo bisher noch gar kein Spiel verloren wurde. Lüdenscheid hat aus fünf Spielen erst zwei Siege geholt.

Text, Foto: Michael Bauer

Trennung von Michael Dippold


29.04.2016 Michael Dippold ist nicht mehr Trainer des IHC Atting

Der IHC Atting und Trainer Michael Dippold gehen wieder getrennte Wege. Das haben Mannschaft und Vereinsführung am Donnerstag in beiderseitigem Einvernehmen mit dem Trainer entschieden. Aufgrund der höheren Anforderungen im Beruf und der weiten Entfernung war es für Dippold nicht mehr möglich, sportlich noch mehr zu leisten. Daher hat man sich darauf verständigt, den erfolgreichen Weg des Teams nicht zu behindern.

Der IHC Atting möchte sich ganz herzlich bei Michael Dippold für seine geleistete Arbeit in den letzten Monaten bedanken. Er ist mit viel Engagement, Begeisterung und Einsatz an seine Aufgabe herangegangen, hat äußerst lange Fahrten in Kauf genommen und sich an eine neue Sportart herangewagt. Mit fünf Siegen in Folge zum Start der Bundesligasaison kann er eine erfolgreiche Bilanz aufweisen und hat zudem junge Spieler an das Team herangeführt.

Der IHC Atting wünscht Michael Dippold für seine weitere Laufbahn, sei es im Eishockey, Skaterhockey oder Streethockey alles Gute. Zunächst einmal werden Kapitän Fabian Hillmeier und Nationalspieler Thomas Bauer die Mannschaft leiten, bis ein neuer Trainer gefunden wurde.

Vorstandschaft und Team

Stimmen zum Nationalmannschaftslehrgang


25.04.2016 Fünf Attinger Spieler waren am Wochenende beim Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg. Das sagten Bundestrainer Manfred Schmitz sowie Fabian Hillmeier und Raphael Heitzer danach.
Der IHC Atting hat in den ersten Spielen der neuen Bundesligasaison überzeugt. Nicht nur die fünf Siege aus den ersten fünf Heimspielen sondern auch die Leistungen aus den Playoff-Spielen der vergangenen Saison haben Bundestrainer Manfred Schmitz beeindruckt. Der lud am Wochenende gleich fünf Attinger zum Nationalmannschaftslehrgang nach Duisburg ein.

Neben Matthias Rothhammer, Florian Meichel und Thomas Bauer, die bereits über Länderspielerfahrung verfügen, waren Kapitän Fabian Hillmeier und Goalie Raphael Heitzer erstmals dabei. „Sie haben alle einen guten Lehrgang absolviert und sich nahtlos in den Kader eingefügt“, sagte der Bundestrainer. Gerade Hillmeier habe er bereits mehrmals intensiv beobachtet. „Er hat mir sehr gut gefallen.“

29 Spieler standen im Kader des ersten von drei Lehrgängen für die Europameisterschaft im Oktober in Kroatien, bei dem die deutsche Mannschaft ihren Titel von 2014 verteidigen möchte. Da einige Spieler aus dem letzten Kader alters- oder berufsbedingt ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatten, waren auch viele Neulinge dabei, die vier Einheiten inklusive Leistungstest absolvierten.

„Das Klima unter allen Spielern war super, auch unter den Torhütern“, sagte Heitzer. Der hatte mit vier anderen Goalies besondere Konkurrenz. „Gleich am Anfang gab es einen Fitnesstest den Spieler und Torhüter getrennt absolvieren mussten.“ Auch ein eigener Torhütertrainer stand zur Verfügung. „Bei Verletzungen oder Beschwerden war zudem jederzeit ein Physio-Team da.“

Im Training ging es dann hart zur Sache: „Es war ein sehr professionelles Umfeld und es hat super Spaß gemacht“, sagte Hillmeier. „Ich war vom Training sehr beeindruckt, wir sind ein sehr hohes Tempo gegangen.“ Die Übungen seien dabei einfach gehalten. „Der Bundestrainer legt großen Wert auf schnelle, harte Pässe und einfaches, effektives Spiel“, sagte Heitzer. „Im Lehrgang ging es knallhart rauf und runter. Jeder musste alles geben, um sich für den nächsten Lehrgang zu empfehlen.“

Wie es nun für die fünf Attinger weiter geht, wollte der Bundestrainer den Spielern nicht verraten. „Er hat mit keinem persönlich über Einzelleistungen gesprochen. Jeder soll etwas von diesem Lehrgang mitnehmen und in den Ligaspielen überzeugen, um sich zu empfehlen“, sagt Heitzer. „Es war mal eine tolle Erfahrung, bei so etwas dabei sein zu dürfen.“

Schmitz lässt die Türe zum Team weit offen: „Es kann aber immer passieren, dass noch ein anderer Spieler die Chance bekommt, denn ich werde viel in den kommenden Wochen beobachten“, sagte der Bundestrainer, der die Leistungen der Wölfe in den ersten Spielen genau verfolgt hat. „Für die Liga war das schon eine Überraschung, dass sie mit fünf Siegen gestartet sind. Allerdings waren das auch fünf Heimspiele und da haben sich sich etwas leichter getan. Man hat aber wie gesagt in der Liga schon gestaunt. Ich wusste ja bereits aus dem letzten Jahr, dass sie eine starke Mannschaft haben und das war auch der Grund, warum ich fünf Spieler eingeladen habe und mir angesehen habe, was sie können.“

Text, Foto (Archiv): Michael Bauer

Erfolgreicher Lehrgang


25.04.2016 Matthias Rothhammer, Florian Meichel, Thomas Bauer, Fabian Hillmeier und Torhüter Raphael Heitzer waren am Wochenende beim Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg.

Fünf Spieler des IHC Atting, darunter mit Torhüter Raphael Heitzer und Kapitän Fabian Hillmeier zwei Neulinge, absolvierten am Wochenende einen Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg. Bundestrainer Manfred Schmitz stellte den Attingern dabei ein gutes Zeugnis aus: „Sie haben eine gute Leistung gezeigt und sich nahtlos in den Kader eingefügt. Ich werde sie im Laufe der Saison weiter beobachten, da kann es immer passieren, dass noch der eine oder andere Spieler zu den nächsten Lehrgängen eingeladen wird.“

Neben Hillmeier, der ihm „sehr gut gefallen“ hat und der bereits mehrfach beobachtet wurde sowie Goalie Heitzer („Er war genauso gut wie alle anderen Torhüter beim Lehrgang), nahmen auch Matthias Rothhammer, Florian Meichel und Thomas Bauer teil, die alle bereits über Länderspielerfahrung verfügen. Bauer zählte zur Europameistermannschaft von 2014. zur Vorbereitung auf die diesjährige EM im Oktober in Kroatien wird es noch zwei weitere Lehrgänge geben. „Im letzten ist dann der Kader für die EM komplett“, sagte Schmitz. Die Attinger, die mit 15 Punkten weiter Überraschungszweiter der 1. Bundesliga sind, können sich da durchaus Chancen ausrechnen, dabei zu sein. „Die Liga hat über die Leistungen sehr gestaunt, das war auch der Grund, warum fünf Spieler beim Lehrgang waren. Ich wusste, dass die Attinger eine gute Mannschaft haben.“

Mehr dazu im Laufe der Woche

Text: Michael Bauer, Foto: Stefan Gehrig

Nachwuchsspielbetrieb 2016


20.04.2016 Drei Mannschaften gehen 2016 in den Spielbetrieb beim BRIV, der die Saison deutlich verlängert hat.
Seit vergangenem Wochenende läuft auch für den Nachwuchs des IHC Atting die neue Spielzeit. Die neu formierte Schülermannschaft startete mit einem 8:3-Erfolg beim TV Augsburg. Im bayerischen Skaterhockey-Spielbetrieb gibt es diese Saison einige Neuerungen.

Die größte davon betrifft die Ausdehnung des Spielbetriebs, ein Hauptziel des Bayerischen Inline- und Rollsport-Verbandes (BRIV). Die Ligen spielen nun von April bis Ende August (keine Ferienspiele), dann geht es ab 15. September weiter, im Anschluss folgen noch die Playoffs im Modus Best of three. Davon verspricht sich der bayerische Verband eine größere Förderung der Spieler und mehr Akzeptanz als Ganzjahressportart.

Für die Attinger Nachwuchscracks, die regelmäßig an deutschen Nachwuchsmeisterschaften teilnehmen, ist dies dann nur teilweise etwas Neues. Trainiert wurde auch so schon meist zehn Monate im Jahr. Vorteil ist aber, dass der Wettkampfbetrieb bis nahe an diese Endrundenturniere herangeht. Die Überbrückungsturniere des Winterpokals fallen nun weg. Die Attinger Teams haben somit mindestens 15 Spiele, bei erfolgreicher Saison auch mehr als 20 – eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren.

„Das ist für unsere Jungs sehr gut“, sagt Nachwuchsleiter Helmut Herrmann. „Am liebsten würde ich das ganze Jahr spielen. Natürlich wird es ab September etwas problematisch, weil ja einige Spieler auch Eishockey spielen. Aber bis jetzt hat sich der Spielbetrieb auf April, Mai, Juni und Anfang Juli geballt. Wir trainieren fast das ganze Jahr über, die Saison aber war in einem Vierteljahr vorbei. Mehr Spiele sind ohnehin besser, viele taktische Dinge kann man im richtigen Spiel einfach besser sehen als im Training, wo man immer gegen die eigenen Spieler spielt.“

Die Wölfe können aktuell aber nur drei Mannschaften im BRIV-Spielbetrieb stellen. Junioren (16 bis 18), Jugend (13 bis 15) und Schüler (10 bis 12). Darunter ist die Teamstärke aktuell zu niedrig, so dass die Bambinispieler (U10) in die Schülermannschaft integriert wurden, die dafür allerdings mit einem großen Kader aufwarten kann. Noch eine Stufe darunter befindet sich nicht nur die Laufschule, sondern auch eine Hockeygruppe, in der die besonders guten Laufschüler bereits erste Erfahrungen mit Schläger und Ball sammeln. „Darauf sind wir sehr stolz, denn da waren wir einer der Vorreiter in Bayern“, sagt Herrmann. „Viele Clubs haben unser Laufschulenkonzept nun kopiert. Und das bringt für das Skaterhockey einiges – nicht nur für uns, sondern bayernweit.“

Trotz monatelanger Flüchtlingsbelegung in den vergangenen Monaten (seit Kurzem aufgehoben) hatte die Stadt einen Trainingsbetrieb in den Ausstellungshallen am Hagen ermöglicht, wenn auch eingeschränkt ohne Umkleidekabinen, Duschen oder WCs. Das schlug sich aber auch in der Trainigsbeteiligung teilweise nieder.

„Wir brauchen wieder mehr Spieler, vor allem ganz unten“, sagt Herrmann. „Im Idealfall haben wir in der Hockeygruppe so viele Spieler, dass wir zwei Bambinimannschaften stellen können.“ Aktuell hat der IHC aber nicht einmal eine. „Das ist aber für kommenden Herbst wieder geplant und ist auch unser Grundstock für die anderen Mannschaften, denn nur so können wir später aus den Junioren Spieler für die Bundesligamannschaft gewinnen.“ Der Club will in den kommenden Wochen wieder mehr Werbung machen.

Auch das Trainerpersonal hat sich verändert: Nachdem Andreas Schmidhuber den Verein verlassen hat und nur noch Trainer der Bayernauswahl ist, übernehmen Vincent Liebl und Thomas Fischer die Juniorenmannschaft, Helmut Herrmann zusammen mit Roman Decker die Jugend und Markus Alzinger die kombinierte Schülermannschaft.

Nun ziehen die Wölfe wieder ins Eisstadion am Pulverturm, ab Freitag sind die ersten Trainingseinheiten. Denn im Gegensatz zur Bundesligamannschaft darf der Nachwuchs und auch die Zweitvertretung in der Regionalliga weiter im großen Eisstadion spielen. Ab Mitte Juli wird dann aber wieder Eis gemacht und die Wölfe müssen dann ebenso wie die Bundesligacracks in Donaustauf spielen – mit Ausnahme der Heimspiele gegen Deggendorf, die bei den Pflanz in deren neuer Spielstätte stattfinden werden. Da man auf eine erfolgreiche Spielzeit hofft, darf diese Zeit auswärts durchaus länger dauern – auch wenn sie mit hohem Aufwand der Spieler, Eltern und im Verein verbunden ist.

Ligen und Modi Junioren: Atting, Deggendorf, Ingolstadt, Augsburg, Neubeuern, Donaustauf; Eineinhalbfachrunde, 15 Spiele, Playoffs nach dem Modus best of three beginnend ab Halbfinale

Jugend: Atting, Deggendorf, Ingolstadt, Augsburg, Donaustauf; Doppelrunden, 16 Spiele, Playoffs nach dem Modus best of three beginnend ab Halbfinale

Schüler: Atting, Deggendorf I, Deggendorf II, Ingolstadt, Augsburg, Marktoberdorf; Eineinhalbfachrunde, 15 Spiele, Playoffs nach dem Modus best of three beginnend ab Halbfinale

Text, Foto: Michael Bauer

Klare Niederlage in Bissendorf


17.04.2016 Durch ein 2:10 bei den Bissendorfer Panthern verlor der IHC Atting am Samstagabend seine Tabellenführung an die Niedersachsen.

Der IHC Atting hat am Samstag seine Tabellenführung verloren. Die Wölfe verloren auch das dritte Auswärtsspiel der Saison bei den Bissendorfer Panthern, diesmal klar mit 2:10 (0:0, 0:8, 2:2). Besonders das zweite Drittel war dabei bitter. Denn die Wölfe kassierten alleine in diesen 20 Minuten acht Gegentore.

„So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Coach Michael Dippold. „Wir waren im ersten Drittel ebenbürtig und fangen uns dann im zweiten Drittel in 15 Minuten acht Tore. Auch wenn wir Aufsteiger sind, das war schon peinlich.“ Trotz der Niederlage stehen die Wölfe weiterhin auf Rang zwei in der Tabelle der 1. Bundesliga.

Dabei hatte das Spiel noch gut für die Wölfe begonnen. Sie nahmen das Heft in die Hand und hatten gleich zu Beginn eine Großchance. Tore fielen in diesem Abschnitt aber keine. Das änderte sich im zweiten Drittel aber schnell: Bissendorf traf schon nach 16 Sekunden nach einem unglücklich abgefälschten Schuss zum 1:0, nach etwas mehr als fünf Minuten hieß es 2:0. Nun brachen die Wölfe völlig ein und die Panther kamen stets gut zum Schuss – und trafen. Bis zur 29. Minute hieß es 5:0, mit einem Doppelschlag in der 33. Minute stellten die Panther auf 7:0 und in der 38. Minute fiel das 8:0. Bereits nach dem siebten Treffer hatte Raphael Heitzer sein Tor zugunsten von Eugen Kelbin verlassen. „Eugen war eine gute Option und hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte der Coach.

Im Schlussdrittel betrieben die Wölfe dann Ergebniskosmetik: Roman Schreyer (47.) und Thomas Bauer (51.) verkürzten, Kelbin hielt auf der Gegenseite gut, musste aber in der 52. und 60. Minute noch einmal hinter sich greifen, so dass das Ergebnis am Ende zweistellig wurde. „Auch hier waren wir wieder ebenbürtig“, sagte der Coach, der aber auch erkannte: „Das war bisher der beste Gegner. Sie waren körperlich stärker als wir, alle größer und meist zehn Kilo schwerer als wir. Sie haben kaum Chancen zugelassen und uns gut von der Mitte weggehalten.“

Nun ist eine Woche Pause, bevor es am 30. April und 1. Mai zuhause gegen Lüdenscheid und Bissendorf weitergeht. Dann haben die Wölfe die Chance, sich für die Auswärtsschlappen zu rehabilitieren. Fünf Cracks müssen auch am Wochenende ran: Fabian Hillmeier, Thomas Bauer, Florian Meichel, Matthias Rothhammer und Goalie Raphael Heitzer reisen zum Nationalmannschaftslehrgang nach Duisburg. Text: Michael Bauer, Foto: Christoph Leistner

Spitzenspiel in BIssendorf


14.04.2016 Am Samstag gastiert der IHC Atting zum Spitzenspiel Erster gegen Dritter bei den Bissendorfer Panthern. Dabei ist der Kader annähernd komplett.
Für den IHC Atting steht am Samstag das Spitzenspiel in der 1. Bundesliga auf dem Programm. Als Spitzenreiter reist man zum Tabellendritten aus Bissendorf nach Niedersachsen. Nach den beiden Niederlagen in Düsseldorf und Lüdenschein möchten die Wölfe wieder punkten.

Bekanntester Mann bei den Panthern, einem der größten Skaterhockeyteams des Landes, ist der neue Trainer: Das ist Len Soccio (48), der bereits seit mehr als 20 Jahren in der Wedemark und im Raum Hannover im Eishockey als Trainer und Spieler (488 DEL-Spiele mit 462 Punkten, Rang 24 der Ewigen Scorerliste) tätig ist. Vor der Saison übernahm er die Panther als Duo mit dem bisherigen Coach Darian Abstoß.

Und dabei war er sehr erfolgreich. Bissendorf konnte bisher vor allem auswärts seine Punkte holen. Von zwölf möglichen holten die Panther schon deren neun in der Fremde – bei einer ligaweiten Auswärtssiegquote von nur 22 Prozent ein guter Wert. Am Wochenende siegten sie zum Heimauftakt erst mit 8:4 gegen die Crash Eagles Kaarst, verloren dann aber am Sonntag das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Samurai Iserlohn knapp mit 2:3 und mussten zudem die eine oder andere Verletzung beklagen. Mit nur 4,2 Gegentoren im Schnitt haben sie statistisch gesehen die beste Abwehr der Liga.

Demgegenüber steht bei den Wölfen der beste Sturm – 8,9 Tore haben die IHC-Cracks in den sieben Spielen im Schnitt geschossen, dafür aber schon 49 und 7,0 im Schnitt kassiert. „Wir müssen daran arbeiten, weniger Gegentore zu kassieren“, sagt Coach Michael Dippold. „Wir schießen zwar mit Abstand die meisten, bekommen aber unverhältnismäßig viele.“ Der Coach hat dazu für Freitagabend noch einmal eine extra Trainingsschicht anberaumt. Auch das Thema Strafminuten ist im Fokus. Mit 17,6 Minuten pro Spiel sind die Wölfe derzeit das unfairste Team der Liga.

Während diesmal die Youngster Nico und Kevin Kroschinski sowie Christoph Wittenzellner fehlen, kann Dippold wieder auf seine beiden Top-Scorer Tim Bernhard und Thomas Bauer bauen, zu denen sich am vergangenen Wochenende auch Kapitän Fabian Hillmeier gesellte. Alle haben nun 19 Punkte auf dem Konto. „Wir wollen unbedingt gewinnen und freuen uns auf das Top-Spiel“, sagt der Coach weiter. „Denn wir wollen unbedingt noch eine weitere Woche ganz oben bleiben.“ Danach geht es übrigens für Hillmeier, Bauer, Florian Meichel, Matthias Rothhammer und Goalie Raphael Heitzer auch schon zum Lehrgang der Nationalmannschaft. Am 30. April und 1. Mai geht es mit den nächsten Heimspielen gegen Lüdenscheid und auch Bissendorf in der Liga weiter.

Text, Foto: Michael Bauer

Auch in Lüdenscheid keine Punkte


10.04.2016 Der IHC Atting hat am Sonntag auch das zweite Spiel des Auswärtstrips nach Nordrhein-Westfalen verloren. Bei den Highlander Lüdenscheid gab es am Nachmittag ein 8:11 (2:5, 2:4, 4:2).
Der IHC Atting hat am Sonntag auch das zweite Spiel des Auswärtstrips nach Nordrhein-Westfalen verloren. Bei den Highlander Lüdenscheid gab es am Nachmittag ein 8:11 (2:5, 2:4, 4:2). Am Vortag hatte man knapp mit 8:9 bei den Düsseldorf Rams verloren.

Dabei hatte das Spiel mit Toren von Florian Meichel (1.) und Nico Kroschinski (4.) eigentlich gut begonnen. Unmittelbar nach dem 2:0, gelang den Highlandern dann aber das 1:2 und im Laufe des Drittels zogen sie auf 5:2 davon. Die Tore Nummer vier und fünf fielen in Unterzahl. „Wir haben sehr gut begonnen, doch danach zu viele Strafen genommen“, sagte Coach Michael Dippold. „Dadurch ist das Spiel gekippt. Wir haben auch Jiri Svejda sehr gut in Manndeckung genommen, das hat geklappt bis die Strafen kamen.“

Schlecht begann auch das zweite Drittel – mit einem erneuten Gegentor nach 46 Sekunden in Unterzahl. „Dann sind die Highlander auch schon davon gezogen.“ Denn ein Doppelschlag in der 26. Minute stellte dann die Weichen früh auf Sieg für die Gastgeber. Nach dem 8:2 konnte Fabian Hillmeier auf 3:8 verkürzen und nach dem 3:9 gelang Kevin Kroschinski gut zwei Minuten vor der zweiten Pause noch das vierte Attinger Tor.

Danach schien es bitter zu werden. Denn Lüdenscheid erhöhte auf 11:4 – die Sorgenfalten von Dippold wurden größer, „dass das gar nicht gut ausgeht“. Doch nun kamen die Wölfe noch einmal. „Wir sind dann von der Strafbank weggeblieben und schön rangekommen“, sagte Dippold, der sein Team bei fünf gegen fünf besser sah. Mirko Schreyer in der 47., Fabian Hillmeier in der 52., Florian Meichel in der 57. (beide in Überzahl) und Matthias Rothhammer in der 60. Minute sorgten dafür, dass das Ergebnis zumindest auf dem Papier noch einmal besser aussah. „Wäre das Spiel noch zehn Minuten länger gegangen, hätten wir es vielleicht sogar komplett gedreht.“

Doch am Sieg der Highlander änderte sich nichts mehr: „Letztlich hilft uns auch die Aufholjagd nichts, denn wir haben keine Punkte geholt. Viele unserer Gegentore haben wir selbst eingeleitet, weil wir in der Vorwärtsbewegung vorbeigeschossen haben, der Ball dann von der Bande wegsprang und Lüdenscheid dann einen Konter gefahren hat. Aber wir hätten da auch besser verteidigen müssen.“

So bleibe letztlich nur der gute Eindruck „dass wir im letzten Drittel zurückgekommen sind, und am Ende nicht abgeschossen wurden. Zu erwarten, dass wir aus den ersten sieben Spielen sieben Siege holen, wäre dann doch etwas frech gewesen.“

Nächstes Wochenende gegen Bissendorf (Samstag, 18.30 Uhr) wolle man versuchen, die ersten Auswärtspunkte zu holen – dann mit einem annähernd kompletten Kader. Denn mit Thomas Bauer, Tim Bernhard, Simon Bogner, Maximilian Schneider und Tim Dünnbier fehlten diesmal gleich fünf Akteure.

IHC Atting: Heitzer - Meichel (2/1), R. Schreyer (0/1), M. Schreyer (1/1), Nissen, Mat. Rothhammer (1/0), Hausner, Prasch, N. Kroschinski (1/0), K. Kroschinski (1/1), Wittenzellner, Mar. Rothhammer (0/1), Hillmeier (2/2); Schiedsrichter: Wichmann, Weiß; Strafminuten: Lüdenscheid 22, Atting 18; Zuschauer: 70.

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl.

Knappe Niederlage in Düsseldorf


09.04.2016 8:9 lautete am Samstagabend das Ergebnis des IHC Atting bei den Düsseldorf Rams. Trotz großen Kampfes gab es die erste Bundesliga-Niederlage
Der IHC Atting hat nach fünf Erfolgen in Serie zum Auftakt der Bundesligasaison seine erste Niederlage kassiert. Bei den Düsseldorf Rams verlor man am Samstagnachmittag allerdings denkbar knapp mit 8:9 (3:4, 3:4, 2:1). Schon am Sonntag geht es mit dem zweiten Auswärtsspiel an diesem Wochenende bei den Highlandern Lüdenscheid (Beginn 14 Uhr) weiter.

„Es ist schade, wenn man sich wieder rankämpft und dann mit einem Tor Unterschied verliert“, sagte Coach Michael Dippold. „Gerade, weil wir am Ende ein paarmal große Chancen hatten. Aber letztlich ist der Sieg für Düsseldorf verdient, da wir in der ersten halben Stunde überhaupt nicht in Tritt gekommen sind. Ich bin zwar enttäuscht, aber wir brauchen uns nicht zu schämen, wir sind Aufsteiger und haben gegen eine komplett angetretene Mannschaft verloren.“

Beim IHC fehlten die beiden Top-Scorer Tim Bernhard und Thomas Bauer sowie Simon Bogner, Maximilian Schneider und Tim Dünnbier, dafür machten Mirko Schreyer und Nico Kroschinski ihr erstes Saisonspiel. Drei Reihen konnte Dippold zu diesem Spiel aufbieten, Düsseldorf war vollzählig.

Es war wie fast alle bisherigen Saisonspiele des IHC eines mit vielen Treffern, von denen der erste für Düsseldorf schon nach 59 Sekunden. Die Wölfe liefen danach das ganze Spiel über einem Rückstand hinterher. Düsseldorf zog bis zur elften Minute zunächst auf 4:1 davon. „Wir sind mit deren Aufbau nicht zurechtgekommen“, sagte Dippold. „Sie haben immer eine Lücke gefunden, in der Mitte waren wir sehr offen und haben sie die Hälfte des Spiels schnell in unser Drittel kommen oder von der Mittellinie schießen lassen.“

Zwei Powerplaytore brachten die Attinger noch im ersten Drittel wieder heran. Torschützen waren Roman Schreyer (6.) und zweimal Fabian Hillmeier (13./15.). Der Kapitän war es auch, der im zweiten Drittel zweimal für die Wölfe traf. Auch hier waren aber erst die Rams, bei denen nun doch Marcel Brandt mit agierte (er war direkt von der Eishockey-Nationalmannschaft gekommen), am Drücker. Sie erhöhten auf 6:3 und nach dem vierten Attinger Treffer (33./Hillmeier) mit einem Doppelschlag sogar auf 8:4. Doch wieder kam Atting zurück: In der 36. Minute traf Kevin Kroschinski zum 5:8 und 16 Sekunden vor dem Ende des Drittels machte Hillmeier das 6:8.

Doch der Nackenschlag in Form des 9:6 kam in der 45. Minute durch Linde, der auch schon das 6:3 erzielt hatte. Doch die Wölfe gaben nicht auf („Wir haben das gespielt, was uns zuletzt so auszeichnete“), kamen in der 51. Minute durch Matthias Rothhammer zum 9:7, überstanden dann eine Strafe und erzielte 2:21 Minuten vor dem Ende durch Roman Schreyer das 9:8. Nun wurde es spannend. „Wir haben noch einmal alles versucht und auch den Torhüter rausgenommen“, sagte Dippold. „Wir wollten unbedingt diesen Punkt, haben gekämpft bis zum Umfallen, doch leider hat es nicht gereicht, wir haben einfach den Ball nicht reingebracht.“

IHC Atting: Heitzer - Meichel (0/3), R. Schreyer (2/1), M. Schreyer, Nissen, Mat. Rothhammer (1/0), Hausner (0/1), Prasch, N. Kroschinski, K. Kroschinski (1/0), Wittenzellner, Mar. Rothhammer, Hillmeier (4/3); Schiedsrichter: Schlüter, Klytta; Strafminuten: Düsseldorf 12, Atting 8; Zuschauer: 177.

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

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3. März, 19 Uhr
Jahresversammlung, Vereinsheim
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 0 0:0 0
2 Atting 0 0:0 0
3 Deggendorf 0 0:0 0
4 Schwabmünchen 0 0:0 0
5 Ingolstadt 0 0:0 0
6 Spaichingen 0 0:0 0
7 Freiburg 0 0:0 0
8 Merdingen 0 0:0 0
9 Rhein-Main Patriots 0 0:0 0
10 Sasbach 0 0:0 0
11
12