Schnupperkurs im Kindergarten


15.07.2016 Am Freitagvormittag waren 40 Kinder des Kindergartens Atting zu Gast in der Mehrzweckhallezum Schnupperkurs.

40 Kinder vom Kindergarten Atting waren am Freitagvormittag von 9.15 bis 11 Uhr beim Schnupperkurs in der Mehrzweckhalle zu Gast. Martin Amann, Franz Demmelhuber, Andreas Zwickl und Michael Bauer hatte nach einer kurzen Aufwärmphase mit dem Fliegerlied und einigen Dehnübungen einen Geschicklichkeitsparcours vorbereitet sowie einige Tore und Bälle für erste Schussübungen aufgebaut, die mit viel Spaß (diesmal aber noch ohne Skates) absolviert wurden. Auch die Trainer mussten nach Anfeuerung der Kids den Parcours absolvieren. Die ersten Hockey-Talente konnten dabei schon ihre Fähigkeiten im Toreschießen zeigen bzw. halfen den Neulingen beim richtigen Halten der Schläger.

Zum Abschluss gab es dann für alle noch ein Mini-Trikot als Geschenk. Außerdem gab es eine kurze Vorführung und Hinweise zur Laufschule, die am 5.8. und 26.8. (jeweils 16 bis 17 Uhr) noch einmal Station in der Mehrzweckhalle macht. Die Teilnahme daran ist für alle kostenlos – wir freuen und auf Neueinsteiger und auch bereits erfahrene Laufschüler.

Der IHC Atting bedankt sich für das schöne Bild der Kindergartenkinder und die Schokogeschenke. Franz und Co. freuen sich bereits auf die Laufschule in der Mehrzweckhalle und den nächsten Schnupperkurs. Aufgrund der tollen Resonanz werden wir ihn sicher wiederholen.

Bilder und Videos vom Schnupperkurs gibt es auf Anfrage bei Michael Bauer (mikebauer@t-online.de). Wir haben auch ein Gruppenfoto gemacht. Aus Gründen der Privatsphäre werden wir die Bilder hier und auf Facebook nicht veröffentlichen.

Text, Fotos: Michael Bauer

Heimpunkte sind das Ziel


14.07.2016 Am Wochenende erwartet die Bundesligamannschaft in Donaustauf Düsseldorf (Samstag, 17.30 Uhr) und Iserlohn (Sonntag, 14 Uhr). Im Kampf gegen den Abstieg bedarf es Punkten.
Zehn Wochen nach den letzten Heimspielen und auch den letzten Punkten in der 1. Bundesliga wird es für den IHC Atting nun ernst und eng: In der Wahlheimat Donaustauf stehen die Heimspiele gegen die Düsseldorf Rams (Samstag, 17.30 Uhr) und die Samurai Iserlohn (Sonntag, 14 Uhr) an. Punkte sind nicht das Ziel, sondern fast ein Muss.

„Das ist jetzt vielleicht schon das wichtigste Wochenende, das wir in dieser Saison noch haben“, sagt Coach Jürgen Amann im Hinblick auf den Tabellenstand. „Das Spiel gegen Düsseldorf ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg können wir uns etwas Luft verschaffen.“

Durch fünf Niederlagen in Folge rutschte der IHC in den vergangenen Wochen auf den neunten Tabellenplatz. 19 Zähler stehen zu Buche – alle aus den Heimspielen, wo man mit 90 Prozent Erfolgsquote die drittbeste der gesamten Liga hat. Die Konkurrenz aus Düsseldorf (17 Punkte), Kassel (15) und Uedesheim (13) hat zuletzt auch noch aufgeholt. Der erste Abstiegsplatz ist noch vier Punkte entfernt.

„Unsere Situation ist aber selbsterklärend“, sagt Amann. „Wir müssen, beißen, kämpfen, kratzen und versuchen, alles aus uns rauszuholen. Natürlich waren die Niederlage in Kaarst und der Spielverlauf in Uedesheim nicht förderlich fürs Selbstvertrauen, aber wir hatten auf dem Weg nach Hause am Sonntag gute Gespräche. Wir bleiben positiv und haben die Punkte im Visier. Wir können uns da selbst rausziehen.“

So wie das derzeit Düsseldorf versucht: Die Rams konnten von den letzten fünf Partien zwei gewinnen – 7:3 gegen Bissendorf am vergangenen Wochenende und überraschend mit 5:4 gegen Iserlohn Mitte Juni. So konnten sie sich aus dem Keller etwas nach oben arbeiten. Ähnlich wie in Atting sieht die Auswärtsbilanz düster aus. Nur zwei von 15 Zählern wurden in der Fremde geholt.

Samurai Iserlohn, deutscher Pokalsieger der vergangenen Saison und Playoff-Gegner 2014 (Aus in drei Spielen), hat mit zwölf Partien die wenigsten der gesamten Liga absolviert, liegt aber immer noch auf Rang vier. Vergangenes Wochenende gab es einen 8:4-Erfolg gegen die Bissendorfer Panther, davor am 26. Juni ein 11:10 nach Penalty-Schießen gegen die Crash Eagles Kaarst.

Text, Foto: Michael Bauer

Eisstadionsaison 2016 beendet


13.07.2016 Mit drei Erfolgen haben unsere Nachwuchsteams am Wochenende eine erfolgreiche Eisstadionsaison abgeschlossen. Nun geht es in Donaustauf und Deggendorf weiter
Mit drei Siegen verabschiedete sich der Nachwuchs am Wochenende von der Eisstadionsaison 2016 in Straubing. Insgesamt 14 von 16 Spielen wurden dort gewonnen. Die Junioren belegen somit aktuell Rang eins, die Jugend Rang zwei und die Schüler Rang drei in ihren Ligen.

Durch einen 9:6-Erfolg gegen Verfolger TV Augsburg eroberten die Junioren den Spitzenrang in der Liga wieder zurück und führen nun mit 24 Zählern aus neun Spielen drei Punkte vor dem TVA. Der Kampf um Platz eins ist bei sechs noch ausstehenden Spielen in der Vorrunde aber noch lange nicht entschieden. Auch das direkte Duell in Augsburg gibt es noch einmal (31. Juli).

Durch einen 6:4-Erfolg ebenfalls gegen den TV Augsburg konnten die Jugendspieler den Rückstand auf den Spitzenreiter aus der Fuggerstadt auf drei Punkte verkürzen. Deggendorf liegt klar hinter diesen beiden Teams zurück. Auch die Jugendspieler müssen in der Vorrunde noch fünfmal antreten, dreimal im Juli und nach der Sommerpause zweimal im September.

Die Schüler mussten in einem engen Rennen den Spitzenplatz im Juli an Deggendorf abgegeben, durch ein 12:1-Erfolg gegen Deggendorf II belegt man aber nur vier Punkte hinter den Pflanz (die ein Spiel mehr haben) und einen hinter dem ERC Ingolstadt Rang drei. Auch hier stehen noch drei Spiele im Juli und zwei im September an. Am Wochenende kommt es zum Spitzenspiel gegen die Pflanz.

Diese und alle weiteren Partien der restlichen Saison – inklusive der Playoffs, für die sich Stand jetzt alle Nachwuchsteams qualifizieren werden – werden in Donaustauf oder Deggendorf stattfinden, da auch in der Trainingshalle am Hagen (nach Ende des Volksfestes wieder zur Verfügung) keine offiziellen Spiele stattfinden dürfen. Im Eisstadion beginnt die Vorbereitung für die Wintersaison.

Sollten Deggendorf oder Donaustauf der Gegner in den kommenden Wochen sein, wird das Attinger Heimspiel jeweils an diesem Spielort stattfinden. Die Playoffs werden im Modus „Best of three“ beginnend ab dem Halbfinale gespielt.

Text: Michael Bauer, Foto: Michael Rapke

Auswärts wieder ohne Punkte


11.07.2016 Die Bundesligamannschaft rutscht nach den Niederlagen in Kaarst (7:15) und Uedesheim (8:11) auf den neunten Tabellenplatz ab.
Der IHC Atting konnte auch in den beiden Auswärtsspielen in Kaarst (7:15) und Uedesheim (8:11) nicht gewinnen. Nach fünf Niederlagen in Folge kommen die Wölfe den Abstiegsrängen in der 1. Bundesliga nun gefährlich nahe, denn die Konkurrenz hat aufgeholt.

Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt zwar weiter vier Punkte, die Wölfe sind nun aber nur noch Neunter und das Feld am Ende ist noch enger zusammengerückt. Nicht nur Schlusslicht Uedesheim ist bis auf sechs Punkte an den Wölfen dran, Düsseldorf konnte durch den Sieg gegen Bissendorf bis auf zwei Punkte heranrücken und nur dem Augsburger Erfolg bei den Rams ist es zu verdanken, dass die Wölfe noch auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen.

„Das war eine Niederlage, die es so nicht gebraucht hätte, denn wir waren 25 Minuten lang die dominierende Mannschaft“, sagte Coach Jürgen Amann über die Hitzeschlacht in Uedesheim. 5:1, 6:2 und 7:3 hieß es bis etwa zur Mitte des Spiels. „Dann ging es aber wieder los: Wir haben Strafen kassiert, das vermeintliche 8:4 wurde nicht gegeben und bei Dominik Nissen ist der Skate gebrochen.“

So stand es nach 40 Minuten und unter den Augen von Bundestrainer Manfred Schmitz nur noch 7:6 und die Gastgeber bekamen nun Oberwasser, drehte mit fünf Treffern im Schlussdrittel die Partie. „Das ist auch das Ergebnis der Trainingsintensität der letzten Wochen“, stellte der Coach klar. „Wenn wir das Tempo der ersten 25 Minuten durchhalten, gewinnen wir hier zweistellig.“ Hinzu kam, dass dem Coach nur elf Feldspieler zur Verfügung standen, von denen sich einige auch noch leicht verletzten. Mirko Schreyer holte sich in der 48. Minute auch noch eine gelbe Karte ab. „Mit elf Mann kann man auswärts in der 1. Bundesliga auch nicht gewinnen.“

Tags zuvor in Kaarst waren die Wölfe noch über weite Strecken chancenlos. lagen schon nach 20 Minuten mit 1:7 zurück: „Kaarst hat tolles Hockey gespielt, das muss man neidlos anerkennen. Die sind momentan kein Gegner für uns. Sieben Tore im ersten Drittel waren schon heftig aber die haben tic tac toe gespielt. Aber es wurde für uns von Drittel zu Drittel besser. Kaarst profitiert natürlich jetzt auch von der starken Nachwuchsarbeit der letzten Jahre, die sind nicht umsonst so oft deutscher Meister geworden.“

Am Samstag kommt es mit dem Duell gegen Düsseldorf (17.30 Uhr, Donaustauf) schon zu einem vorentscheidenden Spiel. Bis dahin gilt es Wunden lecken. Der Coach hofft zudem, dass sich die Verletzungen bei einigen Spielern als nicht so schlimm herausstellen. „Wir brauchen in den nächsten Spielen schon noch zwei Siege, sonst wird es eng.“ Hoffnung macht, dass die Wölfe zuhause noch keinen Punkt abgegeben haben. Viermal treten sie noch in Donaustauf an, dreimal in der Fremde.

IHC Atting: Heitzer, Filimonov - Meichel (1/1), Hausner (0/2), Mar. Rothhammer (0/1), R. Schreyer (0/1), M. Schreyer (1/2), Bernhard (3/2), Prasch, Hillmeier (3/2), Bauer (5/1), Mat. Rothhammer (1/0), Nissen (1/0).

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

Jürgen Amann zurück an der Bande


06.07.2016 Jürgen Amann übernimmt ab sofort wieder das Coaching der Bundesligamannschaft und wird bereits am Wochenende in Kaarst und Uedesheim an der Bande stehen
Der IHC Atting geht in die beiden Auswärtsspiele bei den Crash Eagles Kaarst (Samstag, 18.15 Uhr) und bei den Uedesheim Chiefs (Sonntag, 14 Uhr) wieder mit einem Mann an der Bande. Jürgen Amann wird ab sofort wieder das Traineramt übernehmen, vorerst bis Saisonende.

Amann hatte das Team nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr verlassen – unter anderem aus privaten und sportlichen Gründen. Mittlerweile hat er auch das Traineramt der Nationalmannschaft Österreichs übernommen. „Die Mannschaftsführung hat mich gebeten, zu helfen“, sagt Amann. „Ich habe immer gesagt, dass ich zuhöre, wenn ein Problem besteht. Ich mache das auch gerne, denn ich habe mit der Mannschaft so viel erlebt und wir sind stark miteinander verbunden.“ Klar sei aber auch, dass die Termine in Österreich Vorrang haben. Vor allem im Herbst könne es zu Überschneidungen kommen.

Die Wölfe hatten seit Ende April ohne Trainer gespielt. Damals hatte man sich von Michael Dippold getrennt. In den letzten neun Wochen hatten Kapitän Fabian Hillmeier und Thomas Bauer die Mannschaftsleitung und auch das Training übernommen. „Wir sind froh, dass Jürgen wieder da ist“, sagt Hillmeier. „Er kennt uns alle am besten und weiß, wie er uns einsetzen muss.“ Auch die ersten Trainingseinheiten hat er bereits geleitet. „Seither ist wieder ein anderer Zug drin“, sagt Hillmeier. Am Dienstag hatte man ein gutes Training zusammen mit Regionalligist Donaustauf.

Zwei Haupt-Baustellen hat der neue Attinger Trainer zuletzt ausgemacht. „Wir müssen zunächst einmal wieder eine andere Trainingsintensität reinbringen“, sagt Amann. Oftmals stand zuletzt nur ein Rumpfkader zur Verfügung. „Das ist schwer bei den vielen Schichtarbeitern, der langen Fahrt nach Donaustauf usw. Daher haben wir viel improvisieren und umbauen müssen, wenn Spieler nicht da waren.“

Die zweite ist die Grundordnung im Team. „Über diese kommen wir zurück zu unserem System, das uns die letzten Jahre so erfolgreich gemacht hat. In den letzten Spielen haben wir viele Tore bekommen und wenig geschossen. Bringen wir unser System zurück, schaffen wir wieder mehr Selbstvertrauen, was sich letztlich in Tore und Siege umschlagen sollte.“

Fünf Spiele haben die Wölfe seit Ende April nur absolviert, in zwei davon gab es Punkte – Punkte, die sie derzeit noch auf einem Playoff-Platz halten. Doch gerade auswärts ist das Team in dieser Saison noch komplett erfolglos, wodurch es auch auf diesen achten Platz abgerutscht ist. Umso wichtiger wäre daher, dass man nun auch in der Fremde damit beginnt, Punkte zu holen.

Kaarst, das zuletzt auch auf DEL-Crack Marcel Noebels zurückgreifen konnte, hat aus den letzten fünf Spielen deren zehn eingefahren und ist in der engen Tabelle bis auf Rang vier vorgedrungen. Nur Schlusslicht Uedesheim, das vor Kurzem den Trainer gewechselt hat, fällt derzeit ab, hat momentan erst zehn Zähler und damit fünf auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Aus Attinger Sicht trügt der Playoff-Schein etwas. Denn mit ihren 19 Zählern haben auch sie nur fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. So eng geht es derzeit in der 1. Bundesliga zu.

Text, Foto: Michael Bauer

Hoffen auf die EM-Teilnahme


04.07.2016 Thomas Bauer, Raphael Heitzer und Fabian Hillmeier beim Lehrgang der Nationalmannschaft in Duisburg
Samstagabend, kurz nach 21 Uhr. Mehr als 28 Millionen Menschen sitzen in Deutschland vor dem Fernseher und sehen das EM-Viertelfinale Deutschland gegen Italien. Auch drei Spieler des IHC Atting sitzen in Duisburg zusammen. Beim Public Viewing im Rahmen ihres Nationalmannschaftslehrgangs zur Vorbereitung auf die Skaterhockey-Europameisterschaft sehen Raphael Heitzer, Fabian Hillmeier und Thomas Bauer das Spiel.

Hinter ihnen liegt ein harter Trainingstag mit zwei Einheiten und einer Extraschicht für die fünf Torhüter um Heitzer: „Nach dem Mittagessen mussten wir noch Sprints, Situps und Liegestützen machen – es war super anstrengend“, sagt der Goalie. Drei Lehrgänge veranstaltet der deutsche Verband vor der Europameisterschaft im Oktober in Kroatien. Einmal waren die drei bereits in Duisburg. Beim nächsten Lehrgang im Oktober steht der Kader für die EM dann bereits. Es ist also gleichzeitig eine Art Trainingslager oder Einspielen für das Turnier.

Was für Joachim Löw und die Fußball-Nationalmannschaft im Großen gilt, wird auch im Skaterhockey praktiziert – allerdings etliche Nummern kleiner. Die Spieler bringen bis auf Trikots ihre zum Teil mehrere Tausend Euro teure Ausrüstung (bei Torhütern) selbst mit. Nur in der der Nationalmannschaft stehen Trainer (Manfred Schmitz), Co-Trainer (Stefan Gehrig), ein Torhütertrainer (Mario Säs) sowie ein kompletter Betreuerstab mit Physiotherapeuten und Arzt zur Verfügung. Da gibt es dann nach dem Training schon mal Massagen – im Verein ist das nicht der Fall.

Auch die 600 Kilometer weite Anreise nach Duisburg müssen die Spieler über den Verein selbst organisieren. Da alle Spieler Amateure sind, können Lehrgänge nur am Wochenende stattfinden. Übernachtung und Verpflegung zahlt der Verband. Es kann aber schon einmal vorkommen, dass im gleichen Hotel gerade eine Hochzeit gefeiert wird. Neben den vier Einheiten am Samstag und Sonntag gabs auch einen Ankleidetermin. „Wir haben Polos oder einen Trainingsanzug probiert. Die Sachen bekommen dann alle Spieler, die bei der EM dabei sind.“

Ob die drei oder weitere Attinger es schaffen (beim letzten Lehrgang waren auch Florian Meichel und Matthias Rothhammer dabei), entscheidet sich Anfang September. „Bis dahin haben wir noch Zeit, uns zu empfehlen“, sagt Heitzer. „Wir werden sicher noch mal beobachtet, auch in Köln und Duisburg letztes Wochenende haben die Trainer uns schon zugesehen.“ Dabei gabs auch Lob für den Attinger Goalie. Doch das Niveau ist hoch. Noch sei nichts entschieden, sagen die Verantwortlichen. Drei der fünf Torhüter vom Lehrgang in Duisburg dürfen mit zur EM.

Für Heitzer wäre es ein „super Sache“, bei den Titelkämpfen von 21. bis 23. Oktober in Opatje dabei zu sein. Deutschland ist Titelverteidiger und wieder einer der Favoriten. Anreise und Turnier wären dann durchaus mit Komfort verbunden. „Die Spieler aus Nordrhein-Westfalen fliegen von Köln aus, wir würde in München starten“, sagt Heitzer. „Der Materialwart würde dann überall bei den Vereinen die Ausrüstung einsammeln und sie nach Kroatien bringen.“

Was es bedeutet, Nationalspieler zu sein, kennt Thomas Bauer. Er war als einziger schon bei einer EM dabei, gewann mit Deutschland 2014 den Titel und absolvierte mehrere Länderspiele. Für Heitzer wäre es das Debüt: „So richtig als Nationalspieler fühle ich mich noch nicht“, sagt Heitzer. „Wir sind halt eine extreme Randsportart, aber es macht unglaublich viel Spaß Hockey zu spielen – und für Deutschland bei einer EM wäre das natürlich eine Riesensache.“

Empfehlen kann er sich schon am Wochenende bei den Spielen in Kaarst (Samstag, 18.15 Uhr) und Uedesheim. Denn auch da werden die Nationaltrainer dabei sein, möglicherweise am Sonntag. Das Spiel in Uedesheim beginnt um 16 Uhr, gegen 19 Uhr sind die Spieler geduscht und fertig zur Heimfahrt, 600 Kilometer Richtung Straubing. Das EM-Finale im Fußball würden sie dann wieder im Bus aus erleben – so wie vor zwei Wochen das Spiel gegen Nordirland. Da hatte man sich von den Kölnern einfach eine Fernseher ausgeliehen und eine WLAN-Verbindung im Bus hergestellt. Der ausgeliehene Fernseher wurde dann zum Nationalmannschaftslehrgang einfach wieder zurückgebracht.

Text: Michael Bauer, Foto: Stefan Gehrig

Wieder keine Auswärtspunkte


27.06.2016 Auch in Köln (2:10) und in Duisburg (4:7) gab es am Wochenende keine Punkte. Durch die Auswärtsniederlagen fünf und sechs der laufenden Saison rutschten die Wölfe in der Tabelle auf den achten Rang ab

„Auch wenn wir mit zwei Niederlagen heimfahren mussten, war das spielerisch in Ordnung“, sagte Kapitän Fabian Hillmeier. „Wir haben ein gutes System gespielt, jeder hatte seinen Mann aber in Köln lag es am Unterzahlspiel, in Duisburg an der Chancenverwertung.“

Am Samstag beim Tabellenzweiten Köln waren vor allem die Special Teams entscheidend. Köln spielte wieder einmal seine Überzahlstärke aus, fünf der zehn Treffer fielen bei numerischer Überlegenheit. „Die spielen das einfach brutal gut runter, da hast du keine Chance“, sagte Hillmeier. „Bei vier gegen vier waren wir gar nicht so schlecht, das Ergebnis ist daher viel krasser als es aussagt.“

Am Sonntag in Duisburg lagen die Wölfe nach 30 Minuten sogar mit 3:2 in Führung, mussten dann aber mit einem 3:4 in die zweite Pause und kassierten zwischen der 42. und 46. Minute drei Treffer. „Das waren Tore zum ungünstigsten Zeitpunkt, wir hatten wieder zwei, drei schlechte Minuten, die uns um Punkte gebracht haben. Leider war auch unsere Chancenverwertung nicht gut.“

Unter dem Strich stehen weiter Null Punkte in der Fremde und immerhin 19 von 21 möglichen im heimischen Donaustauf. Da die Konkurrenz enorm aufgeholt hat, wurden die Wölfe mittlerweile auf den achten Platz durchgereicht und sind nur dank der Düsseldorfer Niederlage gegen Duisburg noch fünf Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt.

Wichtig werden deshalb die nächsten Auswärtsspiele beim Vierten Kaarst (9. Juli) und Schlusslicht Uedesheim (10. Juli). „Wir brauchen endlich Punkte auswärts“, sagt Hillmeier. Doch die Umstellung auf die gegnerische Halle fällt selten leicht: „In Kaarst wird es schwer, die Turnhalle liegt uns nicht so, aber in Uedesheim sieht es wieder anders aus. Die Fläche liegt uns schon mehr. Es wäre wichtig, dort zu punkten.“

Text: Michael Bauer, Foto: Manfred Eßer

Erfolgreiche Junioren


21.06.2016 Die Attinger Junioren schafften mit der Bayernauswahl Platz zwei beim Länderpokal. Drei von ihnen wurden zur Natioalmannschaft eingeladen.
Die bayerische Junioren-Auswahl hat den Sieg beim Länderpokal im Inline-Skaterhockey in Berlin am Wochenende knapp verpasst. Die Mannschaft um die vier Attinger Lena-Maria Völkl, Dennis Jetschina sowie Nico und Kevin Kroschinski musste sich im Finale des Bundesländerwettkampfes dem Team aus Nordrhein-Westfalen knapp mit 5:6 geschlagen geben.

In der Vorrunde hatte die vom ehemaligen Attinger Juniorentrainer Andreas Schmidhuber gecoachte Mannschaft den Favoriten aus NRW noch mit 4:2 besiegen können. Nach Erfolgen gegen Mecklenburg-Vorpommern (8:0), Baden-Württemberg (6:3), einem Unentschieden gegen Berlin/Brandenburg (3:3) und einer Niederlage gegen Niedersachsen (4:6) zog man als Dritter in die Endrunde ein, wo man sich zwar im Halbfinale gegen Niedersachsen (5:3) revanchieren konnte, dann aber dem Favoriten im Finale ganz knapp unterlag.

Belohnt für eine gute Turnierleistung wurden im dann drei Attinger: Denn Torhüterin Völkl sowie die Feldspieler Nico und Kevin Kroschinski erhielten eine Einladung zum nächsten Lehrgang der Juniorennationalmannschaft am 3. Juli in Bochum. Während die Kroschinski-Zwillinge bereits Länderspiele und eine Junioren-EM absolviert haben, ist es für Völkl die erste Berufung. Die Europameisterschaft findet in diesem Jahr erneut in Kroatien statt. Das Turnier steigt am 15. und 16. Oktober in Delnice.

Text: Michael Bauer, Foto: Kroschinski

Halbzeitbilanz


20.06.2016 Am Wochenende geht es für die Bundesligamannschaft in die zweite Saisonhälfte. Diese wird besonders interessant, blickt man auf die aktuelle Tabelle
(mb) Halbzeit in der 1. Skaterhockey-Bundesliga. Elf von 22 Spielen hat der IHC Atting mittlerweile absolviert. Mit Platz fünf steht der Aufsteiger immer noch auf einem Playoff-Platz. Doch die Platzierung täuscht. Denn die Konkurrenz ist mittlerweile stark im Kommen. Schon jetzt zeichnet sich eines der engsten Felder der jüngsten Bundesliga-Geschichte ab.

Denn blickt man jetzt auf die Tabelle, zeigt sich, wie wichtig die Attinger Frühform mit den fünf Siegen im Februar und März wirklich war. Damals legte man den Grundstein für die gute Platzierung, war zwischenzeitlich sogar an der Spitze der 1. Bundesliga. „Wir sind super in die Saison gestartet“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Dann aber haben wir auswärts unnötig Punkte verschenkt, in Düsseldorf und Lüdenscheid beispielsweise.“ Dort verlor man mit 8:9, bzw. 8:11.

Unter anderem durch diese Niederlagen oder auch die punktlosen Auftritte in Bissendorf (2:10) und Kassel (3:9) haben die Wölfe mittlerweile den Spitzenplatz an die Etablierten der Liga abtreten müssen. „Wenn man auswärts nicht komplett anreisen kann und nicht von Anfang an höchst konzentriert ins Spiel geht, ziehst du mittlerweile gegen jede Mannschaft in der Liga den Kürzeren“, nennt Hillmeier die Gründe für die Auswärtsschwäche. „Wir müssen auch noch geschlossener auftreten. Die Lücken zwischen Abwehr und Sturm dürfen nicht allzu groß werden. Und bei Gegentoren müssen wir einfach gelassener bleiben und nicht sofort einbrechen.“

Tabellenführer Rockets Essen hat mittlerweile 33 Punkte und nur zweimal verloren – einmal davon gegen die Wölfe. Auch den Zweiten Köln (28) und den Dritten Bissendorf (24) konnten die Wölfe zuhause besiegen. Gemeinsam mit Iserlohn und Kaarst führt man mit 19 Punkten das enge Mittelfeld an, das bis zum elften und damit ersten Abstiegsplatz reicht, den Düsseldorf mit 14 Zählern belegt. Also sind es aktuell nur fünf Zähler Abstand nach unten. Die meisten Gegner haben mittlerweile aber auch mehr Spiele absolviert als die Wölfe, denen der Spielplan im Mai und Juni nur ganze vier Partien beschert hat.

Nicht nur deshalb steht für die Mannschaft beginnend mit den Spielen am Wochenende in Köln und Duisburg eine Art Neustart an. Es folgen zwei weitere Partien auf fremdem Terrain – am 9. und 10. Juli in Kaarst und bei Schlusslicht Uedesheim. Zeit also, einmal Punkte aus der Fremde mitzunehmen, um das Abrutschen zu verhindern und die eigenen Ziele im Auge zu behalten. Spätestens im Juli möchte man endlich auch wieder mit einem Trainer an der Bande in die Spiele gehen. Seit der Trennung von Michael Dippold Ende April ist die Mannschaft ohne Coach, Hillmeier und Thomas Bauer haben die Führung übernommen.

„Positiv ist auf jeden Fall, dass der Mannschaftskern immer da ist und wir zusammengestanden sind. Auch die jungen Spieler machen einen guten Job, wenn sie dabei sind“, sagt Hillmeier. „Wir haben uns letzte Woche als Team zusammengesessen und gesprochen. Unser Ziel sind nach wie vor die Playoffs, aber aufgrund der Enge in der Liga wird das nicht einfach. Wir wollen trotzdem alles daran setzen, das Ziel zu erreichen.“

Text, Foto: Michael Bauer

Zwischenbericht Nachwuchs: Zweimal eins, einmal zwei


31.05.2016 Unsere Nachwuchsmannschaften sind weiterhin auf Erfolgskurs und belegen zweimal die Tabellenführung und einmal Rang zwei in ihren Ligen
(mb) Die Bilanz ist zwar nicht mehr ganz makellos, dennoch aber weiter hervorragend. Auch nach den Spielen im Mai belegen die drei Nachwuchsmannschaften des IHC Atting in ihren bayerischen Ligen vordere Plätze: Junioren und Schüler liegen auf Rang eins, die Jugend auf Platz zwei.

Junioren und Schüler konnten bisher alle ihre sechs Spiele gewinnen, nur die Jugend musste sich einmal geschlagen geben – beim 4:5 gegen den ERC Ingolstadt. Die Junioren ziehen weiter einsam ihre Kreise: 104:21 Tore gab es in den sechs Spielen, das ist ein Schnitt von mehr als 17 Treffern pro Spiel. Nico (50) und Kevin Kroschinski (32) führen gemeinsam mit Leon Schneider (20) die Scorerliste an. Entschieden ist aber noch gar nichts: Neun Spiele stehen bis Mitte September noch auf dem Plan, dann geht es in die Playoffs.

In der bayerischen Jugendliga ist der TV Augsburg der Primus. Fünf Siege aus fünf Spielen, dazu ein Torverhältnis von 70:14. Der IHC Atting belegt mit 14 Punkten aus sechs Spielen dabei Rang zwei, gewann am Wochenende gegen Deggendorf mit 11:4. Juni und Juli sind die Hauptspielmonate in nächster Zeit, nach der Pause im August stehen vor den Playoffs noch die beiden Spiele gegen Donaustauf und Augsburg auf dem Programm.

Überraschen können weiter die Schüler: Sie gewannen auch ihr sechstes Spiel am Wochenende klar, 10:2 hieß es gegen Marktoberdorf. Dabei ließen sie sich auch von einem Regenschauer nicht aus dem Konzept bringen. Kurzerhand wurde das Spiel unterbrochen und vom unüberdachten Eisplatz Marktoberdorf ins Eisstadion Pfronten verlegt und weitergespielt. Beide Teams reisten dabei mit dem Attinger Bus. Aus einem 4:2 wurde schließlich ein 10:2-Erfolg für die Wölfe. Verfolger Deggendorf hat aber auch erst einen Punkt abgegeben. Zu den Spitzenspielen gegen die Pflanz kommt es am 2. und 16 Juli. Auch hier ist im August Pause, im September stehen die Spiele gegen Augsburg und erneut in Deggendorf an. Dann geht es in die Endrunde.

Alle Spiele ab Mitte Juli finden in den Ausweichhallen Donaustauf und Deggendorf statt, da das Straubinger Eisstadion ab dann wieder für die Wintersaison startklar gemacht wird. Text: Michael Bauer, Foto: Michael Rapke

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21.07., 17.30 Uhr Ergebnis:
-:-

Atting - Augsburg
Sa., 21.07., 15 Uhr
Jugend - ERC Ingolstadt

So., 22.07., 16 Uhr
Ingolstadt - Atting I
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 12 157:71 32
2 Spaichingen 14 151:91 30
3 Merdingen 11 147:88 24
4 Ingolstadt 12 125:79 23
5 Atting 11 131:110 21
6 Freiburg 11 96:75 17
7 Schwabmünchen 12 139:146 15
8 Rhein-Main Patriots 14 119:146 15
9 Deggendorf 12 71:147 6
10 Sasbach 13 36:219 0
11
12