Punkten oder Saisonende


16.09.2016 Am Samstag um 18 Uhr steigt in Donaustauf das letzte Hauptrundenspiel gegen den TV Augsburg. Es geht um den Einzug in die Playoffs.

Punkten oder Pause: Das ist das Motto für den IHC Atting am letzten Hauptrundenspieltag im Heimderby gegen den TV Augsburg (Spielbeginn 18 Uhr in Donaustauf). Noch haben die Wölfe die Chance, die Endrunde zu erreichen.

Nach der Niederlage in der vergangenen Woche in Augsburg (7:14) ist dieses Unternehmen aber bedeutend schwieriger geworden. Drei Teams kämpfen noch um zwei Plätze. Davon haben die Bissendorfer Panther (30 Punkte) aktuell die beste Ausgangslage, dahinter liegen die Highlander Lüdenscheid und die Wölfe punktgleich auf dem neunten Rang.

Interessant ist allerdings, dass sich Bissendorf und Lüdenscheid im direkten Duell gegenseitig die Punkte wegnehmen werden. Das Spiel findet in Lüdenscheid statt. Der IHC Atting muss am Ende in jedem Fall einen Punkt mehr als einer der beiden Konkurrenten aufweisen, denn in beiden Fällen geht der direkte Vergleich an den Gegner. Man gewann zuhause 11:5 gegen Bissendorf, verlor aber auswärts 2:10, dazu kommen zwei Niederlagen gegen Lüdenscheid (7:8 nach Penalty-Schießen und 8:11).

Der TVA steht in der Tabelle momentan auf dem fünften Platz, einen Zähler hinter Iserlohn und zwei hinter Köln, müsste also selbst gewinnen und darauf hoffen, dass Köln (gegen Absteiger Düsseldorf) oder Iserlohn (bei Absteiger Uedesheim) in ihren auf dem Papier einfachen Spielen Punkte lassen, um das Heimrecht für die Endrunde noch zu schaffen. Dass die Augsburger den Attingern die Punkte allerdings nicht schenken wollen, hatten sie bereits angekündigt. Man wolle die Partie als Vorbereitung auf die Playoffs nutzen. Entweder Köln oder Iserlohn wird der Gegner in Runde eins sein.

IHC-Coach Jürgen Amann hofft, diesmal wieder einen größeren Kader als in der Vorwoche zu haben. Simon Bogner und Roman Schreyer sollten wieder mit von der Partie sein. „Es wird sicherlich schwierig, aber wir wollen zum Abschluss noch mal ein richtig gutes Spiel zeigen und dann sehen wir, wofür es reicht.“

Text, Foto: Michael Bauer

Klare Niederlage in Augsburg


12.09.2016 Stark ersatzgeschwächt verliert die Bundesligamannschaft am Samstag ihr letztes Auswärtsspiel der Hauptrunde mit 7:14 beim TVA.

(mb) Stark ersatzgeschwächt hat der IHC Atting am Samstag das erste von zwei Derbys zum Hauptrundenende der 1. Bundesliga kurz hintereinander gegen den TV Augsburg verloren. 7:14 (3:5, 1:4, 3:5) hieß es am Ende gegen den TVA, der nun sicher in den Playoffs ist.

Ganz im Gegensatz zu den Wölfen, die nun vor dem letzten Hauptrundenspiel am kommenden Samstag um 17.30 Uhr in Donaustauf zuhause gegen die Augsburger auf den neunten Rang zurückgefallen sind – punktgleich allerdings mit den Highlandern Lüdenscheid, die am letzten Spieltag die Bissendorfer Panther erwarten, welche auch noch um einen Platz unter den besten Acht kämpfen. Es dürfte also durchaus interessant werden, denn „Augsburg kann man zuhause auch schlagen, wenn wir uns geschickt anstellen“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. In der Ausweicharena in Donaustauf wurden immerhin 25 der 28 Zähler eingefahren.

In Augsburg war das Spiel zunächst offen. „Wir haben im ersten Drittel noch gut mithalten können“, sagt Hillmeier. „Mit etwas Glück steht es vielleicht 3:3 und nicht 3:5.“ Besonders Matthias Rothhammer hatte einen Sahnetag erwischt. Bei ihm klappte fast alles. Er erzielte alle drei Tore im Anfangsdrittel und kam auf insgesamt fünf.

Doch mit ihren drei Reihen konnten die Augsburger geschickt ihr Spiel aufziehen und erhöhten bis zum Ende des zweiten Drittels auf 9:4. „Wenn bei ihnen der Ball läuft, wird es schwierig für uns“, sagt der Kapitän. Bis auf 14:4 zog der TVA davon, ehe die Wölfe binnen 44 Sekunden gegen Ende noch drei Treffer nachlegten und so Ergebniskosmetik betrieben. „Am Samstag können wir die Partie hoffentlich offener gestalten“, sagt Hillmeier.

Atting: Heitzer - Meichel (0/3), Bauer (1/0), Hausner, Mar. Rothhammer, Bernhard (1/0), Mat. Rothhammer (5/0), Prasch, Hillmeier (0/3); Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Nitsch (Düsseldorf); Strafminuten: Augsburg 14, Atting 8; Zuschauer: 130.

Text, Foto: MIchael Bauer

Schweres Spiel in Augsburg


09.09.2016 Die letzten beiden Spieltage in der 1. Bundesliga stehen auf dem Programm: Am Samstag um 18 Uhr geht es gegen den TV Augsburg

Der IHC Atting gastiert am Samstag zum ersten von zwei Derbys zum Abschluss der Hauptrunde um 18 Uhr beim TV Augsburg. Die Wölfe sind beim Europacupvierten von Lugano allerdings alles andere als in der Favoritenrolle.

Denn am Kader hat sich in den vergangenen Tagen wenig geändert: „Ich hoffe, dass wir zehn Feldspieler und zwei Goalies zusammenbekommen“, sagt Coach Jürgen Amann. „Wir sind in jedem Fall krasser Außenseiter.“ Auch Kapitän Fabian Hillmeier meint: „Das wird ganz schwer.“

Am vergangenen Wochenende waren die Fuggerstädter beim Europapokal in Lugano und verpassten erstmals nach drei Titelgewinnen in Folge das Podest. Im Spiel um Platz drei unterlag man dem SHC Biel Seelanders mit 2:3 nach Verlängerung. Der Titel ging an die Rockets Essen, die im Finale die Köln Rheinos mit 7:4 besiegten – was wieder einmal die Stärke der deutschen Teams im europäischen Vergleich unterstrich.

Augsburg steht aktuell in der 1. Bundesliga auf dem fünften Rang und hat 32 Punkte, ein Playoff-Platz für den zweimaligen Meister (2011, 2012) ist so gut wie sicher. Auch die Wölfe haben aber nach dem gesicherten Klassenerhalt noch die Chance auf die Endrunde. Vier Teams kämpfen aktuell noch um zwei Plätze, nimmt man einmal an, dass Augsburg und Duisburg (beide 32 Punkte) sicher die Qualifikation erreicht haben. Lüdenscheid ist mit 28 Zählern Siebter, Atting punktgleich auf dem achten und letzten Endrundenplatz. Dahinter folgen die Bissendorfer Panther mit 27 Punkten. Die Panther treten gegen die Kassel Wizards an, die mit 24 Zählern ebenfalls noch die Chance auf Rang acht haben. Lüdenscheid hat die schwere Aufgabe gegen den Zweiten Kaarst vor der Brust.

Endgültig entschieden wird das Playoff-Rennen wohl erst am kommenden Samstag, wenn die Wölfe die Augsburger dann zuhause in Donaustauf erwarten. An den beiden letzten Spieltagen der Hauptrunde sind alle Teams im Einsatz.

Text, Foto: Michael Bauer

Nationalmannschaft: Nur Junioren bei der EM dabei


03.09.2016 Nico und Kevin Kroschinski fahren zur Junioren-EM, Fabian Hillmeier, Raphael Heitzer imd Thomas Bauer nicht im Kader des Herren-Nationalteams

Bundestrainer Manfred Schmitz hat keinen Spieler des IHC Atting für die Europameisterschaft vom 21. bis 23. Oktober in Opatija (Kroatien) nominiert. Thomas Bauer, Europameister mit dem Team vor zwei Jahren, hat die Chance als Nachrücker, Torhüter Raphael Heitzer und Kapitän Fabian Hillmeier wurden nicht berücksichtigt.

Alle drei spielten noch beim letzten Lehrgang vor einigen Wochen in Duisburg vor, konnten den Bundestrainer aber nicht überzeugen. Florian Meichel und Matthias Rothhammer, die im vergangenen Jahr zwei Länderspiele in Donaustauf gegen Österreich absolvieren durften, waren da schon nicht mehr dabei. Sie waren noch im April beim Lehrgang in Duisburg. Bauer hat noch die Chance auf den Nachrückerplatz, sollte sich ein Spieler in den kommenden Partien verletzten. Der Abschlusslehrgang der Nationalmannschaft findet am 8./9. Oktober 2016 in Duisburg statt.

„Die Lehrgänge waren eine super Erfahrung für mich, leider konnte ich beim letzten nicht voll durchziehen, weil ich krank war“, sagt Hilmeier, der in dieser Saison mit 24 Toren und 18 Vorlagen Platz 18 in der Spielerstatistik belegt und damit bisher sein bestes Bundesligajahr spielt. „Schade ist auch, dass es die anderen beiden auch nicht in den Kader geschafft haben.“

Heitzer war einer von fünf Goalies bei den letzten Lehrgängen, musste aber nun Jonas Mende (Essen), Jonas Mohr (Lüdenscheid) und Patrick Schenk (Augsburg) den Vorzug lassen. „Natürlich wäre ich gerne dabei gewesen“, sagt Heitzer. „Aber durch meine gesundheitlichen Probleme konnte ich auch auch bei den Lehrgängen nicht meine beste Seite zeigen. Deshalb finde ich die Entscheidung der Trainer völlig in Ordnung. Er hat eine sehr gute Wahl getroffen, das sind meiner Meinung nach die drei besten.“

Hillmeier wünscht seinen nun ehemaligen Kollegen für das Turnier das Beste: „Der Kader ist brutal stark und ich denke, dass sie den Titel wieder verteidigen.“ Bayerische Spieler sind aber mit dabei: Vom TV Augsburg wurden mit Patrick Schenk, Simon Arzt, Oliver Dotterweich, Lukas Fettinger und Maximilian Nies gleich fünf Spieler nominiert.

Attinger Akteure werden aber dennoch bei einer EM spielen: Denn Nico und Kevin Kroschinski, in dieser Saison sowohl für die Attinger Junioren wie auch für die Herren im Einsatz, werden für das Juniorennationalteam bei der EM am 15. und 16. Oktober im Einsatz sein. Diese findet ebenfalls in Kroatien statt, allerdings in Kastav. Es ist die zweite EM. Im Vorjahr verpasste die deutsche Mannschaft nach einem überragenden Turnier nur durch die Finalniederlage gegen die Schweiz den elften Titel in zwölf Jahren.

Text: Michael Bauer, Foto: Stefan Gehrig

Klassenerhalt geschafft


29.08.2016 Durch ein 17:7 gegen Mitaufsteiger Kassel Wizards hat die erste Mannschaft den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga geschafft
Der IHC Atting hat zwei Spieltag vor Hauptrundenende den Klassenerhalt in der 1. Skaterhockey-Bundesliga gesichert. Die Wölfe besiegten am Samstag im Aufsteigerduell die Kassel Wizards klar mit 17:7 (4:1, 7:2, 6:4). Es war gleichzeitig der höchste Saisonsieg für die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann, den allerdings erneut nur knapp 50 Zuschauer sahen.

Tim Bernhard erzielte fünf Tore und bereitete vier vor, Matthias Rothhammer gelangen vier Treffer. Thomas Bauer kam auf drei Tore und vier Vorlagen. Die Wölfe stehen mit 28 Punkten derzeit sogar auf Rang sieben und haben in den verbleibenden Spielen gegen Augsburg (10. und 17. September) noch die Chancen, in die Playoffs der besten acht zu kommen. „Wir hatten das Spiel so gut wie die ganze Zeit unter Kontrolle“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Im ersten Drittel war es etwas schwierig, Kassel hatte auch noch ein paar Pfostentreffer, aber die hatten wir auch. Den Rest hat Raphael Heitzer gut gehalten. Spätestens ab dem zweiten Drittel waren wir Herr im Haus.“

Damit ist der Klassenerhalt gesichert: „Erst einmal ist es schön, dass wir die fehlenden Punkte gesichert haben“, sagte der Interimscoach. „Damit haben wir das wichtigste Ziel erfüllt.“ Spekulieren wollte er weiter allerdings nicht. „Es ist schwer zu sagen, was nun noch kommt. Die beiden Spiele gegen Augsburg werden schwer. Zuhause kann man sie vielleicht schlagen, wenn wir einen einigermaßen guten Kader haben. Vielleicht reichen auch drei Punkte gar nicht.“

Allerdings standen Amann schon am Wochenende nur noch zehn Feldspieler zur Verfügung. „Dazu kommt, dass wir wohl auch weiterhin schlecht trainieren können. Überhaupt haben wir im Juli und August nur rund fünfmal trainiert. Vor diesem Hintergrund ist es umso höher einzuschätzen, was wir jetzt erreicht haben.“

Text: Michael Bauer/Foto: Moritz Eisenschink

Klassenerhalt sichern


26.08.2016 Am Samstag kann im Heimspiel gegen die Kassel Wizards (17.30 Uhr in Donaustauf) der Klassenerhalt gesichert werden.
Wenn am Samstag die Kassel Wizards zu Gast in der Hockeyhalle in Donaustauf sind, wird mindestens eine Entscheidung in der 1. Skaterhockey-Bundesliga fallen: Denn mit nur einem Punkt kann sich der IHC Atting den Klassenerhalt sichern. Aber auch beide Teams könnten das schaffen.

25 Zähler haben die Wölfe nach dem überraschenden 12:10-Auswärtssieg in Iserlohn am 31. Juli auf dem Konto, Kassel hat mit zuletzt drei Siegen aus fünf Spielen (darunter auch ein klares 12:5 gegen Spitzenreiter Essen) die Abstiegsränge ebenfalls verlassen und steht bei 24 Zählern. Weil Düsseldorf (17, noch drei Spiele) und das bereits abgestiegene Uedesheim (13, noch zwei Spiele), zuletzt vier Spiele in Folge verloren, können nun am Samstag sowohl die Wölfe als auch die Wizards im Aufsteigerduell nun schon alles klar machen. Die Kasseler brauchen dazu allerdings einen Sieg mit zwei Punkten, weil sie einen Zähler weniger auf dem Konto haben. Sowohl die Wölfe als auch die Wizards haben den direkten Vergleich gegen Düsseldorf gewonnen. Kassel ist neben Uedesheim das einzige Team, das auf fremdem Terrain noch völlig ohne Punkt ist.

Beim IHC geht es nach der Volksfestpause nun in die entscheidende Phase. Neben dem Spiel gegen Kassel stehen am 10. und 17. September noch die Partien in Augsburg und zuhause gegen die Fuggerstädter auf dem Programm. „Wir wollen am Wochenende unbedingt den Klassenerhalt perfekt machen“, sagt Coach Jürgen Amann. Vom Stammpersonal fehlen am Wochenende Mirko Schreyer, Tim Dünnbier sowie der verletzte Florian Tkocz. „Wir können aber zwei Goalies und zehn Feldspieler aufbieten“, sagt der Coach.

Text, Foto: Michael Bauer

Nachwuchs in der Sommerpause


02.08.2016 Vor der Sommerpause stand für alle BRIV-Teams noch ein Spieltag in Augsburg auf dem Programm, der aber weniger gut ausfiel: Drei von vier Teams verloren.
Mit drei Niederlagen hatten die BRIV- und Nachwuchsmannschaften des IHC Atting keinen guten Endspurt vor der vier bis sechswöchigen Sommerpause. In der Tabelle steht aber weiterhin einmal Platz eins zu Buche (Junioren). Alle Teams sind klar auf Playoff-Kurs.

Nur die Junioren konnten ihrer Favoritenrolle am Wochenende aber wieder einmal gerecht werden und gewannen beim TV Augsburg mit 7:4. Beim selben Gegner verloren die Jugend- (2:5) und auch überraschend die Schülermannschaft (2:6). Die zweite Herrenmannschaft kam in der Regionalliga mit 1:18 unter die Räder. Das Team ist weiter klares Schlusslicht der Liga.

Die Junioren führen klar mit sechs Punkten Vorsprung vor dem TV Augsburg und zwei Spielen mehr die Tabelle an. Neben dem Nachholspiel in Neubeuern geht es vor der Endrunde noch am 17. und 24. September gegen Deggendorf.

Die Jugend verpasste es, den Rückstand auf Tabellenführer Augsburg (fünf Punkte) zu verkürzen. Der TVA hat allerdings noch zwei Spiele mehr auszutragen. Weiter gehts am 11. September im Donaustauf sowie am 18. September dann in Augsburg.

Für die Schüler steht nur noch ein Spiel in der Hauptrunde auf dem Programm, dieses findet am 17. September in Deggendorf statt. Durch die überraschende Niederlage beim Vorletzten Augsburg verpasste man auch hier, den Rückstand zu verkürzen, liegt mit 27 Zählern hinter Ingolstadt (28) und Deggendorf (35).

Die Playoffs, für die sich jeweils die ersten Vier jeder Liga qualifizieren, beginnen nach dem Ende der Hauptrunde. Es ist das erste Mal, dass der BRIV die Entscheidung über die Ligen in den Herbst legt. Ziel ist es, Skaterhockey noch weiter als Ganzjahressportart zu etablieren. Die Pokalwettbewerbe der vergangenen Jahre wurden daher abgeschafft und die Saison erweitert. Die Attinger Teams werden ihre Heimspiele mangels eigener Halle (die Trainingshalle in Straubing ist nicht als offizielle Spielstätte zugelassen) in Donaustauf oder Deggendorf austragen.

Text: Michael Bauer, Foto: Michael Rapke

Sensation in Iserlohn


31.07.2016 Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison bei den Samurai Iserlohn hat sich der IHC Atting im Kampf um den Klassenerhalt in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht.

An einem Wochenende, an dem man mit wenig gerechnet hat, ist viel passiert: Denn völlig überraschend schaffte der IHC Atting am Sonntag bei Top-Team Samurai Iserlohn einen 12:10-Auswärtssieg (4:7, 4:2, 4:1). Einen Tag nach dem 6:12 (2:7, 4:3, 0:2) bei Tabellenführer Rockets Essen konnte man sich mit dem ersten Auswärtserfolg der Saison deutlich von den Abstiegsplätzen absetzen.

In der engen Tabelle konnten sich die Wölfe mit nun 25 Zählern sogar wieder auf Platz sechs und damit in die Playoff-Ränge schieben, allerdings hat die Konkurrenz noch weniger Spiele. Was viel wichtiger ist: Düsseldorf (17 Punkte) auf dem ersten Abstiegsrang ist nun acht Punkte entfernt. Uedesheim, das am Samstag deutlich gegen Kassel verlor, steht mit 13 Punkten schon mit einem Bein in der Zweiten Liga.

„Heute hat die Mannschaft gewonnen, die am meisten gekämpft hat“, strahlte Kapitän Fabian Hillmeier kurz nach dem Erfolg in Iserlohn. „Super, dass wir endlich die ersten Auswärtspunkte geholt haben.“ Immerhin hatte es damit bis zum zehnten von elf Auswärtsspielen gedauert. „Wir haben heute alles gegeben, Rückstände immer wieder aufgeholt. Jeder hat für jeden gekämpft.“

Die Tore erzielten: Tim Bernhard (4), Fabian Hillmeier (2), Thomas Bauer (3), Mirko Schreyer, Matthias Rothhammer und Roman Schreyer. Am Vortag in Essen hatten Hillmeier, Bernhard und Mirko Schreyer je zweimal getroffen.

Mit einem Heimsieg nach der nächsten Pause am 27. August gegen Mitabstiegkandidat Kassel Wizards (Platz zehn, 18 Punkte) könnte man den Klassenerhalt vielleicht schon klar machen.

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

Schweres Wochenende


28.07.2016 Die Bundesligamannschaft reist am Wochenende zu den Rockets Essen (Samstag, 16 Uhr) und zu den Samurai Iserlohn (Sonntag, 14 Uhr)

Ging es für den IHC Atting in dieser Saison auf fremdes Terrain, gab es noch nichts zu holen. Alle acht Auswärtsspiele wurden verloren. Nicht nur vor diesem Hintergrund muten die Aufgaben bei Spitzenreiter Rockets Essen (Samstag, 16 Uhr) und dem Tabellenfünften Samurai Iserlohn (Sonntag, 14 Uhr) gleich doppelt schwer an.

Hinzu kommt, dass Vorjahresmeister Essen alle acht Heimspiele gewonnen hat und die Iserlohner, die den deutschen Meistertitel 2013 holten, 20 von 24 möglichen Punkten in der eigenen Halle holten. „Wir sind am Wochenende zweimal klarer Außenseiter“, sagt Coach Jürgen Amann. „Zu verlieren haben wir aber eigentlich nichts. Wir werden versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen.“

Durch den 12:4-Erfolg vor zwei Wochen gegen Düsseldorf beendeten die Wölfe die Serie von fünf Niederlagen am Stück und brachten Platz zwischen sich und dem ersten Abstiegsrang, den nach wie vor die Kassel Wizards belegen. Diese verloren am vergangenen Woche auch gegen Augsburg, erwarten am Samstag nun aber Schlusslicht Uedesheim Chiefs. Das bedeutet: Einer der beiden wird auf alle Fälle punkten und näher an die Wölfe heranrücken, sollte diesen nicht ein Überraschungserfolg gelingen.

Essen verlor vor Wochenfrist überraschend deutlich mit 3:10 beim Zweiten Crash Eagles Kaarst, musste dabei aber auf einige Stammspieler verzichten. Die Wölfe haben noch gute Erinnerungen an das Hinspiel, das Mitte März mit 11:8 gewonnen wurde und sie an die Tabellenspitze brachte. Doch seither ist viel Zeit vergangenen und die Essener sind ins Rollen gekommen, haben nur drei von 17 Spielen verloren.

Die Iserlohner traten vor zwei Wochen beim Hinspiel in Donaustauf über zwei Drittel souverän an, wären aber – da nur mit zwei Reihen angetreten – im Schlussdrittel fast ins Straucheln gewonnen. 10:8 hieß es am Ende aber doch, für die Wölfe erst die zweite Heimniederlage der Saison.

Text, Foto: Michael Bauer

Wochenendsoll erfüllt


17.07.2016 Mit drei Punkten aus den beiden Spielen gegen Düsseldorf und Iserlohn gelang am Wochenende der Befreiungsschlag. Pokalsieger Iserlohn war aber eine Nummer zu groß
(mb) Der Blick geht wieder Richtung Klassenerhalt. Denn nach fünf Niederlagen in Folge gelang dem IHC Atting mit dem 12:4-Sieg (3:3, 6:0, 3:1) gegen die Düsseldorf Rams am Samstag endlich der ersehnte Befreiungsschlag. Der Rettung wäre man noch etwas näher, wenn man auch die Samurai Iserlohn am Sonntag geschlagen hätte. Doch die entführten beim 10:8 (3:1, 6:3, 1:4) verdient alle drei Punkte aus Donaustauf.

So sprach Coach Jürgen Amann am Sonntagnachmittag von einem „erfüllten Wochenendsoll“. Nach dem klaren Erfolg über Mitabstiegskonkurrent Düsseldorf, der nun als Zehnter wieder fünf Punkte entfernt ist, war am Sonntag gegen den deutschen Meister von 2013 nicht mehr drin. Zwar hatte auch dieser einen kurzen Kader, doch die Qualität der Spieler war zu groß für die Wölfe – speziell im zweiten Drittel.

Sechs Gegentore fingen sich die Attinger hier zwischen der 28. und 39. Minute ein (nachdem man zuvor durch zwei schnelle Tore von Mirko Schreyer und Tim Bernhard zum 3:3 hatte ausgleichen können), eines sogar in Unterzahl. „Wir sind derzeit nicht in der Verfassung, zwei Spiele lang unser Spiel durchzuziehen“, sagte der Coach. Speziell das zweite Drittel war indiskutabel. Es gab Abstimmungsfehler, es fehlte die nötige Kraft und wir waren oft einen Schritt zu langsam.“ Daniel Filimonov hatte Raphael Heitzer nach dem fünften Gegentor im Kasten abgelöst.

Dass die Wölfe dennoch in der 50. Minute noch einmal auf 7:9 herangekommen waren, lag an ihrem unbändigen Kampfgeist. Mirko Schreyer, Tim Bernhard und Matthias Rothhammer waren in dieser starken Phase die Torschützen. „Wir haben noch einmal richtig Gas gegeben, haben uns super herangekämpft, aber die Iserlohner sind auch ein bisschen eingebrochen.“ Weil die Samurai nach dem siebten Attinger Treffer aber das Forechcking wieder intensivierten und schnell zu Tor Nummer zehn durch Josef Schäfer kamen, war die Attinger Aufholjagd nicht mehr von Erfolg gekrönt. Zu viele Chancen blieben in diesem Schlussdrittel aber auch ungenutzt. Thomas Bauer setzte fünf Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt.

In der Tabelle sind die Wölfe nach den Heimpunkten 20 bis 22 weiterhin auf Rang neun, haben nun aber wieder sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Der Blick geht Richtung Klassenerhalt“, sagt Coach Jürgen Amann. „Darauf müssen wir hinarbeiten. Wir brauchen jetzt noch einen oder vielleicht sogar zwei Siege – so eng ist es dieses Jahr in der Liga.“ In zwei Wochen geht es zu den Spitzenteams Essen und Iserlohn. „Da wirds sehr, sehr schwer. Das wichtigste Spiel wird ohnehin das am 27. August zuhause gegen Kassel“, weiß Amann um die Bedeutung der Partie gegen den aktuellen Vorletzten, der allerdings ein ähnlich hartes Restprogramm hat, wie der IHC.

Atting: Heitzer (ab 30. Filimonov) - Meichel (1/0), Bogner, M. Schreyer (2/1), Hausner, Mar. Rothhammer, Nissen, Prasch, Dünnbier, Bauer (1/2), Mat. Rothhammer (1/1), Hillmeier (1/2), Bernhard (2/1).
Iserlohn: Dorn - Broze (1/0), Linke (1/2), Bialke (2/0), Neumann (1/1), Poerschke (2/2), Riepe (1/0), Schäfer (2/0), Wichern (0/2), Eckert, Grau;
Schiedsrichter: Arndt (Velbert), Kruppe (Schwabmünchen); Strafminuten: Atting 10, Iserlohn 6; Zuschauer: 50.

Text, Foto: Michael Bauer

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45

15.09., 19 Uhr Ergebnis:
19:10

Atting - Merdingen (in Atting)
Sa., 15.09.
TV Augsburg - Schüler 0:14
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12