Training im November


09.11.2016 Im November kann an folgenden Orten und zu folgenden Zeiten trainiert werden
Im November ist die Ausstellungshalle von der Stadt wieder für den Trainingsbetrieb freigegeben worden. Dazu gibt es folgende Trainingszeiten – über die auch die Trainer gerne informieren. Die Laufschule, Gruppe 1 und 2 ist weiter in Atting, die Hockeyschule (Gruppe 3) in Straubing. Voraussichtlich bis Anfang Dezember kann nun trainiert werden. Wir informieren rechtzeitig, wann dann (leider) wieder Pause ist....

Laufschule: Freitag, 16.00 bis 17.00 Uhr
Hockeyschule: Freitag, 15.00 bis 16.00 Uhr
Bambini: Montag, 17.00 bis 18.00 Uhr und Freitag, 16.00 bis 17.00 Uhr
Schüler: Freitag, 17.30 bis 19.00 Uhr
Jugend: Dienstag, 18.30 bis 20.00 Uhr
Junioren+Herren: Donnerstag, 18.30 bis 20.00 Uhr und Sonntag, 19.00 bis 20.30 Uhr
Torwarttraining: Samstag, 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr
(nach vorheriger Ankündigung, erstmals am 19.11.)

Jürgen Amann coacht Österreich


19.10.2016 Jürgen Amann betreut am Wochenende das österreichische Skaterhockey-Nationalteam bei der Europameisterschaft in Kroatien

Das Wort Bundestrainer ruft in unseren Breiten automatisch Assoziatonen mit Jogi Löw hervor, dem Mann, der Deutschland 2014 den wichtigsten Sporttitel überhaupt bescherte, für viele vielleicht die „höchste“ Person im Lande ist. Vielleicht hat Jürgen Amann, zuletzt Interimstrainer beim IHC Atting, in Österreich deshalb nicht diesen Titel. Denn der Mann, der Österreich bei der Skaterhockey-EM am Wochenende in Kroatien betreut, sieht sich mehr als Entwicklungshelfer in einer Randsportart.

„Eigentlich ist das hier ja dann mehr eine Rand-Randsportart, wenn man sagt, dass Skaterhockey in Deutschland schon Randsportart ist“, sagt Amann, der zu Beginn dieser Saison das Angebot der ISHA (Inline-Skaterhockey Austria) als Nationalteamtrainer – so die richtige Bezeichnung – angenommen hat. „Die Verhältnisse, die wir in Deutschland gewohnt sind, gibts in Europa nur noch in der Schweiz. In Österreich ist vieles anders.“

Anders, das heißt, dass es in Österreich nur drei echte Skaterhockeyhallen gibt - in Salzburg, Stegersbach und Wolfurt. Nicht mal in Wien gibt es derzeit eine. „Immerhin das kenne ich schon aus Atting“, sagt er sarkastisch über die Hallenprobleme beim Bundesligisten. „Ansonsten ist das in Deutschland mehr als eine Stufe höher - ich hab zum Beispiel nach dem ersten Training erstmal einen Satz neue Trikots mit dem Bundesadler organisieren lassen.“ Atting diente hier als Vorbild.

Meist wird in Österreich auf Freiplätzen gespielt, auf denen ein ganz anderes Spiel existiert und mit weichem Ball gespielt werden muss. Die Saison dauerte bis 2015 deshalb auch nur vier Monate, auch die Nachwuchsligen sind nicht so stark besetzt. Auch wenn die U19 zuletzt bei der EM Dritter wurde, waren sie doch weit entfernt von den großen Nationen Deutschland und Schweiz.

"Man muss auch mal sehen, dass man in Deutschland 80 Millionen Einwohner hat, hier hat man acht Millionen", sagt Amann. "Kann man bei uns aus 150 Spielern für den Kader auswählen, sind es in Österreich vielleicht 50, in Deutschland spielen zwölf Teams in der 1. Liga, in Österreich fünf. Über viele Sachen, über die wir uns in Deutschland aufregen, würde man sich hier freuen."

Anders heißt auch, dass er in der Kommunikation viel dazulernen musste: "Ein Ja für die Nationalmannschaft heißt hier nicht unbedingt noch zwei Monate später ja." Die Entfernung spielt ein Problem. Auch, dass die Spieler Eigenbeteiligung leisten müssen, um zu Lehrgängen und zur EM zu fahren. Heißt für Amann: "Ich muss die Spieler begeistern." Dass er das kann, hat er bei seinen zahlreichen Titeln mit den Attingern im Nachwuchs- und Herrenbereich gezeigt.

Drei Lehrgänge hat er als Vorbereitung auf die EM abgehalten, dazu alle Teams gescoutet und besucht und schließlich den Kader zusammengestellt. Stichwort Kommunikation auch hier: Denn er musste feststellen, dass es nicht so einfach ist, den Wiener mit dem Salzburger oder den Linzer zusammenzubringen. Diese Vorbehalte habe er aber in Teambuildingmaßnahmen brechen können.

16 Spieler und zwei Torhüter hat er nominiert – so viele wie zuletzt nicht zu großen Turnieren fuhren. Auch das musste er im Vorfeld überrascht feststellen. Auch wenn er Absagen aus privaten und eishockeytechnischen Gründen (auch in Österreich spielen viele Spieler auf dem Eis) erhielt, sei das Interesse diesmal groß gewesen. „Wir haben eine Videoanalyse gemacht und versucht, das Aufbauspiel, Forechecking und das Mann-gegen-Mann an das internationale Spiel anzupassen.“

Seit Donnerstag ist er in Kroatien. Ein Training gibt es vor dem Turnier noch, dann ein Manager Meeting und am Freitagmorgen geht es los. Österreich spielt in Gruppe B gegen Dänemark, die Schweiz und die Gastgeber. Turnierfavorit Deutschland, das diesmal keine Spieler des IHC Atting nominiert hat, in Gruppe A gegen die Ukraine, die Niederlande und Großbritannien. Am Samstag gibt es eine Zwischenrunde, am Sonntag erfolgt dann die Finalrunde.

Dass er auf wenige Monate seit April die Skaterhockeywelt in Österreich nicht komplett verändern könne, weiß Amann. „Dazu muss sich erst die Liga verbessern, der Nachwuchs wieder breiter werden. Aber da hat sich zuletzt einiges getan.“ Ein Anfang sei die Verlängerung der Saison gewesen, so dass sich die Spieler noch im Spielmodus befänden.

Für die EM gibt er kleine Ziele aus. "Die letzten beiden Male waren wir Letzter und wurden zum Teil richtig abgeschossen. Wir wollen uns nun Schritt für Schritt verbessern und mit dem ersten wollen wir weg vom letzten Platz und die Lücke zu den Top-Teams wieder verkleinern.“ Erste Tendenzen dazu hat er schon wahrgenommen. "Die Leute im Verband machen das mit viel Enthusiasmus, die Spieler sind fleißig, motiviert und nehmen Dinge an." Das ist der ein Grund, warum ihm seine Arbeit als Randsportart-Entwicklungshelfer derzeit so viel Spaß macht und er mit einem „positiven Gefühl“ nach Kroatien fährt.

Text: Michael Bauer, Foto: ISHA

Kroschinskis Europameister


17.10.2016 Deutsche Juniorennationalmannschaft gewinnt dank 8:4 im Finale gegen die Schweiz den Titel
Im zweiten Anlauf hat es dann endlich geklappt. Stolz präsentierten Nico und Kevin Kroschinski am Sonntagabend kurz nach 20 Uhr die beiden Pokale — die größten, die es im internationalen Skaterhockey-Nachwuchs gibt. Gerade hatten die beiden Attinger mit der deutschen Nationalmannschaft im kroatischen Kastav den Europameistertitel gewonnen.

„Der Titel ist der größte, den man im Nachwuchs holen kann und wir haben ihn jetzt“, freuten sie sich. „Von diesem Titel können viele nur träumen, aber für uns ist das jetzt wahr geworden und darauf sind wir stolz.“ Nach Thomas Bauer mit den Herren 2014 und Alexander Herzog 2010 (ebenfalls Junioren) sind die Zwillinge die Spieler drei und vier des IHC Atting, die mit der Nationalmannschaft einen Europameistertitel gewinnen können.

Für die beiden 18-jährigen Nachwuchscracks der Wölfe war es eine Genugtuung, denn vor knapp einem Jahr hatten sie an gleicher Stelle nach einem ebenso wie diesmal perfekten Turnier das Finale gegen die Schweiz mit 3:5 verloren. Diesmal lief es anders – auch wenn nach dem ersten Drittel im Finale ein kleines Déjà-vu-Erlebnis auf der Anzeigentafel stand. Trotz Feldüberlegenheit führten die Eidgenossen mit 2:1. Erst im zweiten Drittel wurden die Chancen genutzt und so eine klare Führung herausgeschossen. Nico Kroschinski wurde mit sechs Toren und sechs Vorlagen sechstbester Scorer. Sein Bruder steuerte drei Tore und zwei Vorlagen bei.

Zuvor war die deutsche Mannschaft mit Leichtigkeit durch das Turnier gepflügt. „Als wir am Freitag ankamen, gab es eine kurze Trainingseinheit, damit wir uns da den Boden gewöhnen konnten“, sagte Kevin Kroschinski. „Danach folgte die Eröffnungsfeier und leider ein etwas unglücklicher Spielplan – denn wir hatten das erste und das letzte Spiel.“ 12:0 gegen Kroatien, 14:0 gegen diesmal schwache Briten, 7:1 gegen Österreich und 5:3 im abschließenden Spiel gegen die Schweizer waren die Tagesresultate. „Wir wussten alle, dass gerade dies kein leichter Gegner wird, aber das Spiel war nicht so wichtig wie das am Sonntag, also konnten wir noch ein paar angeschlagene Spieler von uns schonen, damit diese am Sonntag bereit waren.“

Waren sie: Im Halbfinale warteten erneut die Briten, die mit 18:4 besiegt wurden, dann ging es wieder gegen die Schweiz. „Wir waren alle top-motiviert. Wir haben uns zwei Stunden zuvor auf das Spiel vorbereitet und wir wussten, dass es nur eins gab: Den Titel. Wir haben alles gegeben und am Ende durften wir endlich jubeln.“

Text: Michael Bauer, Foto: Benedikt Kubatzki

Kroschinskis zur Junioren-EM


13.10.2016 Nico und Kevin Kroschinski nehmen am Wochenende mit der deutschen Juniorennationalmannschaft an der Europameisterschaft in Kroatien teil.
Vor knapp einem Jahr erlebten die beiden Attinger Nachwuchsspieler Nico und Kevin Kroschinski bei der Europameisterschaft eine bittere Enttäuschung: Denn obwohl sie mit der deutschen Juniorennationalmannschaft ein (fast) perfektes Turnier gespielt hatten, blieb am Ende nur der zweite Platz. Am Wochenende haben die beiden 18-Jährigen nun die zweite Chance.

Erneut findet die Skaterhockey-Europameisterschaft in Kroatien statt, diesmal in Kastav. Fünf Mannschaften – neben den Gastgebern und Deutschland sind auch Österreich, Titelverteidiger Schweiz und Großbritannien dabei, kämpfen am Wochenende um den Europameistertitel, auf den die deutsche Mannschaft erneut Favorit ist. Seit 1997 hat das deutsche Team zwölf von 18 Titeln gewonnen, von 2009 bis 2014 sechs Titel in Folge.

Am Wochenende fand in Bochum der letzte Vorbereitungslehrgang statt, der aus vier Trainingseinheiten und einer Teambuildingmaßnahme bestand. „Es war ein sehr guter Lehrgang“, sagt Kevin Kroschinski. „Wir haben dann noch 3d-Laser-Minigolf in Dortmund gespielt, das hat uns noch mal als Team zusammengeschweißt.“ Die beiden Attinger sind die einzigen Spieler aus Bayern. Das Gros des Teams kommt erneut aus Nordrhein-Westfalen.

„Das Team ist wieder sehr stark“, sagt Kevin Kroschinski. Die beiden Attinger sind sich ihrer Rolle im Team dabei bewusst. „Unsere Reihe übernimmt bei der EM eine Führungsrolle und wir werden alles dafür tun, den Titel zurück nach Deutschland holen. Das ist unser großes Ziel.“

Beim Lehrgang in Bochum wurde von den Trainern Trainer Carsten Lang und seinen Assistenten Stephan Weichelt und Rene Hippler großer Wert auf schnelles Spiel, schnelle Abschlüsse und gutes Passspiel gelegt – die Taktik mit der sie die Schweizer knacken wollen. „Die werden wohl wieder unser härtester Konkurrent sein.“ Die 4:6-Niederlage aus dem Finale gegen die Eidgenossen im Vorjahr soll dann vergessen gemacht und die Heimreise am liebsten mit einem großen Pokal angetreten werden.

Text: Michael Bauer, Foto: Kroschinski

Vereinsheimjubiläum ein voller Erfolg


02.10.2016 Bei strahlendem Sonnenschein feierten der EC, der IHC und die Sportschützen Atting am Samstag das 20-jährige Jubiläum des Vereinsheims

Der Wettergott meinte es gut am Samstag mit den Attinger Sportvereinen, die zum 20-jährigen Jubiläum des Vereinsheim ein Familienfest organisiert hatten. Bei strahlendem Sonnenschein machte Zielschießen mit dem Eisstock oder dem Hockeyschläger gleich noch mehr Spaß, auch die elektronische Schießanlage war hoch frequentiert.

Drei Vereine – der EC Atting und die Sportschützen Atting seit Inbetriebnahme des Vereinsheims 1996 sowie der IHC Atting seit 2002 – teilen sich die Räumlichkeiten im Sportheim und präsentierten ihre Sportarten in teils leicht abgewandelter Form der interessierten Bevölkerung. Beim EC konnte man sich im Zielschießen mit dem Eisstock beweisen, beim IHC im Treffen von Dosen, die vor einem Tor aufgebaut waren und bei den Sportschützen ebenso im Zielschießen.

Wie im Sport üblich gab es dabei jeweils Hilfestellung von den Profis für die Neulinge. So erfuhren die Hockeyspieler, wie man einen Eisstock richtig am Asphalt aufsetzt oder die Schützen, wie man den meisten Druck hinter Schläger und Ball bringt, um möglichst viele Dosen zu treffen. Das führte zum Teil zu interessanten Duellen der sportartfremden Spieler oder auch anderer Paarungen: Markus Alzinger, Trainer der Schülermannschaft beim IHC, erspielte sich gegen Bürgermeister Robert Ruber eine Spende für die Abschlussfeier seiner Mannschaft.

Richtiges Hockey gab es auch: Die Bambini des IHC (bis neun Jahre), die in der neuen Saison in den Verbandsspielbetrieb einsteigen (sie sind nun aus der Laufschule entwachsen) zeigten unter großem Applaus der Eltern und Zuschauer ein Einlagespiel. Held des Spiels war Torhüter Fabian, der im abschließenden Penalty-Schießen fast alle Versuche parierte und über den Ruber vor der Partie erzählte, dass er ihm beim letzten Bundesligaspiel des IHC erzählt habe, dass er bei Verletzungen von Stammgoalie Raphael Heitzer stets bereit stehe. „Ich brauche halt nur ein paar Minuten zum Umziehen.“

„Von allen drei Vereinen wird hervorragende Jugendarbeit geleistet“, lobte Ruber. „Jeder Euro, den wir in Vereine investieren, die Jugendarbeit leisten, ist Gold wert.“ Jugendarbeit der Wölfe wird in den nächsten Wochen erneut in der Mehrzweckhalle gemacht, denn die Laufschule wird übergangsmäßig dort abgehalten. Der Verein ist erneut von einer langfristigen Hallensperrung der Trainingshalle betroffen, bis Ende Januar wird die Trainingshalle nur rund vier Wochen verfügbar sein.“ Die Gemeinde hilft aus. Normales Hockeytraining kann in der Halle allerdings nicht stattfinden, der Trainingsbetrieb muss erneut ruhen, was erneut die große Hallennot des IHC unterstreicht.

Ruber erinnerte daran, dass auch das Vereinsheim seinerzeit aus Not der Vereine entstanden sei. Zunächst habe man eine Mehrzweckhalle geplant, die dann aber aufgrund der Kosten verworfen wurde. Stattdessen sei das 800.000 DM teure Vereinsheim entstanden, in dem Vereine und Bauhof rund 3.000 Arbeitsstunden investiert hätten. Die Kosten am Bauwerk selbst trug die Gemeinde, die an der Inneneinrichtung die Vereine.

Zusammen mit der Mehrzweckhalle, die später dann doch gebaut wurde und in der unter anderem Tischtennis, Volleyball und Gymnastik stattfinden („Die Halle wird sehr gut genutzt“) sowie dem Sportplatz sei ein „richtig tolles Sportzentrum“ in Atting entstanden, sagte der Bürgermeister. „Es trägt dazu bei, dass man sich in unserer Gemeinde richtig gut wohl fühlen kann.“ Der Tag der offene Tür im Vereinsheim brachte nicht nur die Vereine selbst einander näher, sondern führte auch dazu, dass die Attinger Sportarten weiter publik gemacht wurden.

Text, Foto: Michael Bauer
Mehr Fotos auf der Facebook-Seite des IHC Atting.

Halle erneut gesperrt


28.09.2016 Der Trainingsstart in die Herbstsaison muss verschoben werden, weil die Ausstellungshallen erneut außerplanmäßig gesperrt wurden.

Die Stadt Straubing hat uns mitgeteilt, dass die Ausstellungshalle am Hagen erst im November verfügbar sein wird. Grund ist, dass die Halle D sowie die restlichen Ausstellungshallen ab dem 22. Oktober für eine Ausstellung gebucht sind. Daher wird von der Stadt Straubing der Belag für den vorherigen Zeitraum und den Ausstellungszeitraum nicht ausgelegt.

Die Vorstandschaft stand dazu in den vergangenen Tagen in engem Kontakt mit der Stadt Straubing, es konnte aber trotz vieler Telefonate mit dem Sportamt keine sinnvolle und kostengünstige Lösungsmöglichkeit erarbeitet werden, so dass die Mannschaften im Oktober noch auf der Fläche trainieren können. Die Ausstellungshalle ist in erster Linie für Ausstellungen vorgesehen und zu diesem Zweck gebucht, daher sind dem Sportamt die Hände gebunden. Aufgrund dessen müssen wir eine erneute Sperrung von 14. Dezember bis 13. Januar in Kauf nehmen.

Wir werden versuchen, die Laufschule ab sofort erneut in Atting in der Mehrzweckhalle durchzuführen. Eine Info dazu geht noch in Kürze an die Mitglieder und Eltern. Gleichzeitig verstärken wir unsere Bemühungen nach Alternativen, die wir derzeit trotz intensiver Suche nicht haben. Erneut mussten wir erfahren, wie unsicher unsere Hallen- und Trainingssituation ist.

Text, Foto: Michael Bauer

Playoffs verpasst, Saison beendet


19.09.2016 Durch eine 4:7-Niederlage gegen den TV Augsburg im letzten Heimspiel am Samstag geht die Bundesliga-Saison nach der Hauptrunde zu Ende
(mb) Die Saison 2016 ist für den IHC Atting beendet. Am Samstag verpassten die Wölfe es durch eine 4:7-Niederlage (2:2, 1:3, 1:2) im Heimspiel gegen den TV Augsburg, sich für das Playoff-Viertelfinale zu qualifizieren. Der Klassenerhalt war jedoch schon vorzeitig gesichert worden.

„Wir wollten nochmals eine gute Leistung zeigen, ich denke dass ist uns gelungen“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Leider hat unsere Chancenverwertung heute ein besseres Ergebnis verhindert, es hätte am Ende auch 7:4 für uns stehen können.“ Denn Atting kam gut ins Spiel und ging durch Treffer von Roman Schreyer (2.) und einem glücklichen Tor von Simon Bogner (15.) mit 2:0 in Führung. Wenig später aber war Augsburgs Nationalspieler Lukas Fettinger mit dem 1:2 zur Stelle und kurz vor der Pause legte Fettinger das 2:2 durch Stefan Gläsel auf.

In Drittel zwei leistete sich Atting in der 25. Minute gleich drei Strafzeiten, eine davon wegen Meckerns. Augsburg nutzte dies zum 4:2 durch Gläsel. Bereits zuvor waren die Attinger nicht einverstanden gewesen, dass die Referees vor dem 2:3 durch Benjamin Becherer nicht abgepfiffen hatten, obwohl Marco Rothhammer verletzt vor dem eigenen Tor lag. Immerhin: Tim Bernhard gelang in der 29. Minute der Anschluss. Hoffnung war wieder da.

Im Schlussabschnitt gaben die Referees den Attingern dann aber mehrmals die Gelegenheit, wieder auszugleichen – erst aber kam Augsburg bei einem Konter und einem strammen Schuss von Gläsel zum 5:3. Doch trotz bester Chancen war lange kein Vorbeikommen an Augsburgs bestem an diesem Abend, Nationalgoalie Patrick Schenk, der mit Glück und sehr viel Geschick fast alles parierte. Nur Matthias Rothhammer (56.) traf noch einmal zum 4:6. Gegentor sieben durch Fettinger fiel, als Atting bereits Torhüter Raphael Heitzer vom Feld genommen hatte.

„In den entscheidenden Momenten hat man doch das fehlende Training deutlich gemerkt“, sagte Amann, bei dem sich andeutet, dass er den Wölfen nicht weiter zur Verfügung stehen wird. „In Anbetracht der Umstände ist der Klassenerhalt sicher ein Erfolg, auf den die Jungs letztlich auch stolz sein können. Der gute Start hat jedoch auch das Bild verzerrt und einige Probleme übertüncht.“

Text, Foto: Michael Bauer

Punkten oder Saisonende


16.09.2016 Am Samstag um 18 Uhr steigt in Donaustauf das letzte Hauptrundenspiel gegen den TV Augsburg. Es geht um den Einzug in die Playoffs.

Punkten oder Pause: Das ist das Motto für den IHC Atting am letzten Hauptrundenspieltag im Heimderby gegen den TV Augsburg (Spielbeginn 18 Uhr in Donaustauf). Noch haben die Wölfe die Chance, die Endrunde zu erreichen.

Nach der Niederlage in der vergangenen Woche in Augsburg (7:14) ist dieses Unternehmen aber bedeutend schwieriger geworden. Drei Teams kämpfen noch um zwei Plätze. Davon haben die Bissendorfer Panther (30 Punkte) aktuell die beste Ausgangslage, dahinter liegen die Highlander Lüdenscheid und die Wölfe punktgleich auf dem neunten Rang.

Interessant ist allerdings, dass sich Bissendorf und Lüdenscheid im direkten Duell gegenseitig die Punkte wegnehmen werden. Das Spiel findet in Lüdenscheid statt. Der IHC Atting muss am Ende in jedem Fall einen Punkt mehr als einer der beiden Konkurrenten aufweisen, denn in beiden Fällen geht der direkte Vergleich an den Gegner. Man gewann zuhause 11:5 gegen Bissendorf, verlor aber auswärts 2:10, dazu kommen zwei Niederlagen gegen Lüdenscheid (7:8 nach Penalty-Schießen und 8:11).

Der TVA steht in der Tabelle momentan auf dem fünften Platz, einen Zähler hinter Iserlohn und zwei hinter Köln, müsste also selbst gewinnen und darauf hoffen, dass Köln (gegen Absteiger Düsseldorf) oder Iserlohn (bei Absteiger Uedesheim) in ihren auf dem Papier einfachen Spielen Punkte lassen, um das Heimrecht für die Endrunde noch zu schaffen. Dass die Augsburger den Attingern die Punkte allerdings nicht schenken wollen, hatten sie bereits angekündigt. Man wolle die Partie als Vorbereitung auf die Playoffs nutzen. Entweder Köln oder Iserlohn wird der Gegner in Runde eins sein.

IHC-Coach Jürgen Amann hofft, diesmal wieder einen größeren Kader als in der Vorwoche zu haben. Simon Bogner und Roman Schreyer sollten wieder mit von der Partie sein. „Es wird sicherlich schwierig, aber wir wollen zum Abschluss noch mal ein richtig gutes Spiel zeigen und dann sehen wir, wofür es reicht.“

Text, Foto: Michael Bauer

Klare Niederlage in Augsburg


12.09.2016 Stark ersatzgeschwächt verliert die Bundesligamannschaft am Samstag ihr letztes Auswärtsspiel der Hauptrunde mit 7:14 beim TVA.

(mb) Stark ersatzgeschwächt hat der IHC Atting am Samstag das erste von zwei Derbys zum Hauptrundenende der 1. Bundesliga kurz hintereinander gegen den TV Augsburg verloren. 7:14 (3:5, 1:4, 3:5) hieß es am Ende gegen den TVA, der nun sicher in den Playoffs ist.

Ganz im Gegensatz zu den Wölfen, die nun vor dem letzten Hauptrundenspiel am kommenden Samstag um 17.30 Uhr in Donaustauf zuhause gegen die Augsburger auf den neunten Rang zurückgefallen sind – punktgleich allerdings mit den Highlandern Lüdenscheid, die am letzten Spieltag die Bissendorfer Panther erwarten, welche auch noch um einen Platz unter den besten Acht kämpfen. Es dürfte also durchaus interessant werden, denn „Augsburg kann man zuhause auch schlagen, wenn wir uns geschickt anstellen“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. In der Ausweicharena in Donaustauf wurden immerhin 25 der 28 Zähler eingefahren.

In Augsburg war das Spiel zunächst offen. „Wir haben im ersten Drittel noch gut mithalten können“, sagt Hillmeier. „Mit etwas Glück steht es vielleicht 3:3 und nicht 3:5.“ Besonders Matthias Rothhammer hatte einen Sahnetag erwischt. Bei ihm klappte fast alles. Er erzielte alle drei Tore im Anfangsdrittel und kam auf insgesamt fünf.

Doch mit ihren drei Reihen konnten die Augsburger geschickt ihr Spiel aufziehen und erhöhten bis zum Ende des zweiten Drittels auf 9:4. „Wenn bei ihnen der Ball läuft, wird es schwierig für uns“, sagt der Kapitän. Bis auf 14:4 zog der TVA davon, ehe die Wölfe binnen 44 Sekunden gegen Ende noch drei Treffer nachlegten und so Ergebniskosmetik betrieben. „Am Samstag können wir die Partie hoffentlich offener gestalten“, sagt Hillmeier.

Atting: Heitzer - Meichel (0/3), Bauer (1/0), Hausner, Mar. Rothhammer, Bernhard (1/0), Mat. Rothhammer (5/0), Prasch, Hillmeier (0/3); Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Nitsch (Düsseldorf); Strafminuten: Augsburg 14, Atting 8; Zuschauer: 130.

Text, Foto: MIchael Bauer

Schweres Spiel in Augsburg


09.09.2016 Die letzten beiden Spieltage in der 1. Bundesliga stehen auf dem Programm: Am Samstag um 18 Uhr geht es gegen den TV Augsburg

Der IHC Atting gastiert am Samstag zum ersten von zwei Derbys zum Abschluss der Hauptrunde um 18 Uhr beim TV Augsburg. Die Wölfe sind beim Europacupvierten von Lugano allerdings alles andere als in der Favoritenrolle.

Denn am Kader hat sich in den vergangenen Tagen wenig geändert: „Ich hoffe, dass wir zehn Feldspieler und zwei Goalies zusammenbekommen“, sagt Coach Jürgen Amann. „Wir sind in jedem Fall krasser Außenseiter.“ Auch Kapitän Fabian Hillmeier meint: „Das wird ganz schwer.“

Am vergangenen Wochenende waren die Fuggerstädter beim Europapokal in Lugano und verpassten erstmals nach drei Titelgewinnen in Folge das Podest. Im Spiel um Platz drei unterlag man dem SHC Biel Seelanders mit 2:3 nach Verlängerung. Der Titel ging an die Rockets Essen, die im Finale die Köln Rheinos mit 7:4 besiegten – was wieder einmal die Stärke der deutschen Teams im europäischen Vergleich unterstrich.

Augsburg steht aktuell in der 1. Bundesliga auf dem fünften Rang und hat 32 Punkte, ein Playoff-Platz für den zweimaligen Meister (2011, 2012) ist so gut wie sicher. Auch die Wölfe haben aber nach dem gesicherten Klassenerhalt noch die Chance auf die Endrunde. Vier Teams kämpfen aktuell noch um zwei Plätze, nimmt man einmal an, dass Augsburg und Duisburg (beide 32 Punkte) sicher die Qualifikation erreicht haben. Lüdenscheid ist mit 28 Zählern Siebter, Atting punktgleich auf dem achten und letzten Endrundenplatz. Dahinter folgen die Bissendorfer Panther mit 27 Punkten. Die Panther treten gegen die Kassel Wizards an, die mit 24 Zählern ebenfalls noch die Chance auf Rang acht haben. Lüdenscheid hat die schwere Aufgabe gegen den Zweiten Kaarst vor der Brust.

Endgültig entschieden wird das Playoff-Rennen wohl erst am kommenden Samstag, wenn die Wölfe die Augsburger dann zuhause in Donaustauf erwarten. An den beiden letzten Spieltagen der Hauptrunde sind alle Teams im Einsatz.

Text, Foto: Michael Bauer

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Samstag, 30. März, 8.45 Uhr
Aktion Sauber macht Lustig, Feuerwehrhaus
Samstag, 30. März, 17.30 Uhr
Watt-Turnier, Wirtshaus Leonhardt
10.03., 15.90 Ergebnis:
9:7

Atting - Freiburg
Samstag, 23.03., 13.00 Uhr
Jugend - Deggendorf II 14:1
Samstag, 23.03., 15.30 Uhr
Junioren - Deggendorf 7:15
Samstag, 23.03., 18.00 Uhr
Atting II - Deggendorf II 10:4
Pl. Mannschaft S T P
1 IHC Atting 2 27:11 6
2 Langenfeld 1 9:6 3
3 Kassel 2 15:13 3
4 Merdingen 1 6:5 3
5 Deggendorf 1 11:10 2
6 Freiburg 3 21:20 1
7 Spaichingen 1 5:6 0
8 Rhein-Main Patriots 1 4:18 0
9
10
11
12