Zwischenbericht Nachwuchs: Zweimal eins, einmal zwei


31.05.2016 Unsere Nachwuchsmannschaften sind weiterhin auf Erfolgskurs und belegen zweimal die Tabellenführung und einmal Rang zwei in ihren Ligen
(mb) Die Bilanz ist zwar nicht mehr ganz makellos, dennoch aber weiter hervorragend. Auch nach den Spielen im Mai belegen die drei Nachwuchsmannschaften des IHC Atting in ihren bayerischen Ligen vordere Plätze: Junioren und Schüler liegen auf Rang eins, die Jugend auf Platz zwei.

Junioren und Schüler konnten bisher alle ihre sechs Spiele gewinnen, nur die Jugend musste sich einmal geschlagen geben – beim 4:5 gegen den ERC Ingolstadt. Die Junioren ziehen weiter einsam ihre Kreise: 104:21 Tore gab es in den sechs Spielen, das ist ein Schnitt von mehr als 17 Treffern pro Spiel. Nico (50) und Kevin Kroschinski (32) führen gemeinsam mit Leon Schneider (20) die Scorerliste an. Entschieden ist aber noch gar nichts: Neun Spiele stehen bis Mitte September noch auf dem Plan, dann geht es in die Playoffs.

In der bayerischen Jugendliga ist der TV Augsburg der Primus. Fünf Siege aus fünf Spielen, dazu ein Torverhältnis von 70:14. Der IHC Atting belegt mit 14 Punkten aus sechs Spielen dabei Rang zwei, gewann am Wochenende gegen Deggendorf mit 11:4. Juni und Juli sind die Hauptspielmonate in nächster Zeit, nach der Pause im August stehen vor den Playoffs noch die beiden Spiele gegen Donaustauf und Augsburg auf dem Programm.

Überraschen können weiter die Schüler: Sie gewannen auch ihr sechstes Spiel am Wochenende klar, 10:2 hieß es gegen Marktoberdorf. Dabei ließen sie sich auch von einem Regenschauer nicht aus dem Konzept bringen. Kurzerhand wurde das Spiel unterbrochen und vom unüberdachten Eisplatz Marktoberdorf ins Eisstadion Pfronten verlegt und weitergespielt. Beide Teams reisten dabei mit dem Attinger Bus. Aus einem 4:2 wurde schließlich ein 10:2-Erfolg für die Wölfe. Verfolger Deggendorf hat aber auch erst einen Punkt abgegeben. Zu den Spitzenspielen gegen die Pflanz kommt es am 2. und 16 Juli. Auch hier ist im August Pause, im September stehen die Spiele gegen Augsburg und erneut in Deggendorf an. Dann geht es in die Endrunde.

Alle Spiele ab Mitte Juli finden in den Ausweichhallen Donaustauf und Deggendorf statt, da das Straubinger Eisstadion ab dann wieder für die Wintersaison startklar gemacht wird. Text: Michael Bauer, Foto: Michael Rapke

Vierte Auswärtsniederlage


29.05.2016 Die Bundesligamannschaft hat am Samstag auch ihr viertes Auswärtsspiel der Saison verloren, diesmal mit 3:9 bei den Kassel Wizards
(mb) Auch im vierten Auswärtsspiel der Saison gab es für den IHC Atting nichts zu holen. Die Wölfe verloren am Samstag bei Mitaufsteiger Kassel Wizards mit 3:9 (1:6, 0:2, 2:1). In der Tabelle der 1. Bundesliga rutschten sie damit auf den vierten Platz hinter Köln, Essen und Iserlohn.

„Ganz klar, es lag am ersten Drittel“, fasste Kapitän Fabian Hillmeier zusammen. „Nichts, was wir uns vorgenommen hatten, hat funktioniert.“ 1:6 lagen die Wölfe nach 20 Minuten zurück. Markus Hausner hatte nach einem Kasseler Doppelschlag das zwischenzeitliche 1:2 (7.) erzielt. Dann legte Kassel weitere vier Treffer nach. „Und dann sind wir die ganze Zeit einem Rückstand hinterhergelaufen.“

Zwölf Feldspieler hatten die Wölfe aufbieten können. Es fehlten Nationalspieler Thomas Bauer und die Juniorennationalspieler Nico und Kevin Kroschinski sowie Tim Dünnbier, Christoph Wittenzellner. Der vormals Tabellenletzte aus Kassel hatte in den letzten Wochen mit einigen Eishockeyspielern des DEL2-Meisters Kassel Huskies den Kader noch einmal aufgerüstet. „Aber wir waren einfach zu unkonzentriert“, wollte Hillmeier das nicht entschuldigen. „Eigentlich habe ich die Kasseler nicht besser gefunden als Bissendorf.“ Und die Panther hatten die Wölfe beim letzten Spiel zuhause immerhin klar mit 11:5 besiegen können.

Marco Rothhammer und Dominik Nissen trafen im Schlussdrittel eines fairen Spiels – beide Mannschaften erhielten je nur zwei Strafminuten – noch für die Wölfe. Es war nur noch Ergebniskosmetik. Unter dem Strich stehen also auswärts weiter null Zähler zu Buche, während zu Hause 19 von 21 möglichen Punkten eingefahren wurden.

Nun haben die Attinger weitere vier Wochen Pause, ehe es dann mit zwei weiteren Auswärtsspielen in die zweite Saisonhälfte geht, in der dann ab Ende Juni acht Spiele in fünf Wochen auf dem Spielplan stehen. Am 25. Juni müssen sie zu Tabellenführer Köln, einen Tag darauf nach Duisburg. Beide wurden bereits besiegt – aber das war ja zuhause.

Kassel: I. Möller (ab 41. Kempf) - T. Heinrich (0/1), Preuß (1/2), Liebringshausen (0/1), M. Möller (1/0), Unger (0/2), A. Haaf (1/0), Kreuz (0/1), Schwab (1/0), M. Haaf (1/1), S. Heinrich, Fröhlich (2/1), Valenti (1/0), Hilgenberg (1/0);
Atting: Heitzer - Meichel, Bogner (0/2), Schneider, Mar. Rothhammer (1/0), Hausner (1/0), R. Schreyer (0/1), M. Schreyer, Bernhard, Hillmeier, Mat. Rothhammer, Prasch, Nissen (1/0).
Schiedsrichter: Düker-Manns (Bissendorf), Otten (Bremerhaven); Strafminuten: Kassel 2, Atting 2; Zuschauer: 71.

Text, Foto: Michael Bauer

Schweres Auswärtsspiel in Kassel


24.05.2016 Nach vier Wochen Pause steht für die Bundesligamannschaft am Samstag das Spiel bei Mitaufsteiger Kassel auf dem Programm. Der Tabellenletzte hat zuletzt personell aufgerüstet.
Knapp vier Wochen nach dem klaren 11:5-Heimerfolg gegen die Bissendorfer Panther greift der IHC Atting wieder ins Geschehen in der 1. Skaterhockey-Bundesliga ein. Nach der Pause steht am Samstag um 17 Uhr das Auswärtsspiel bei Mitaufsteiger Kassel Wizards auf dem Programm. Zwar sind die Wizards mit erst zwei Siegen Letzter, personell haben sie in den vergangenen Wochen aber aufgerüstet.

Mit Manuel Klinge, Sven Valenti, Alex Heinrich, Michael Christ, Tobias Schwab und Marc-Philippe Haaf kamen zuletzt sechs Spieler neu und halfen nach den klaren Niederlagen gegen die Spitzenteams Iserlohn (8:19) und Essen (5:18) am vergangenen Wochenende mit, einen 14:10-Sieg gegen die Duisburg Ducks einzufahren. Ein Großteil der Neuen verfügt über Eishockeyerfahrung aus höheren Spielklassen, meist für die Kassel Huskies, aktueller Meister der DEL2.

Dass die Wizards einige neue Spieler aus dem Hut gezaubert haben – die übrigens teilweise auch schon in der Vergangenheit für sie spielten – ist auch beim IHC Atting nicht verborgen geblieben. „Kassel ist im Gegensatz zu Saisonbeginn jetzt ziemlich komplett, daher wird das ein sehr schweres Spiel“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. Sein Team wird berufsbedingt auf die beide Nationalspieler Thomas Bauer und Florian Meichel verzichten müssen – zwei Ausfälle, die schwer wiegen. „Bis auf die beiden sind wir aber ziemlich komplett. Wir werden mit drei Reihen antreten können“, sagt der Kapitän, der mit 22 Punkten aktuell achtbester Scorer der 1. Liga ist.

In der Tabelle ist der IHC mittlerweile auf Rang drei gelandet, Köln und Iserlohn sind vorbeigezogen, Essen und Bissendorf bis auf einen Punkt an den Wölfen dran. Dank der starken Heimbilanz gehört man aber weiter zu den Top-Teams: Zuhause holte man 19 von 21 möglichen Zählern. In Kassel sind die Wölfe bemüht, die ersten Auswärtspunkte der Saison einzufahren, denn bisher ging man komplett leer aus (8:9 in Düsseldorf, 8:11 in Lüdenscheid und 2:10 in Bissendorf). „Es wäre schön, wenn wir endlich auch mal auswärts punkten könnten“, sagt Hillmeier.

Text, Foto: Michael Bauer

Kroschinskis mit U19 Vierter


16.05.2016 Nico und Kevin Kroschinski wurden beim stark besetzten Rothaus-Cup in Spaichingen mit der deutschen U19 Vierter und erhielten viel Lob vom Bundestrainer
Wenn die deutsche U19-Nationalmannschaft gegen adäquate Gegner testen will, ist das nicht ganz so einfach. Denn Deutschland ist spitze in dieser Altersklasse, gewann in den letzten zehn Jahren achtmal den Europameistertitel. Daher geht es in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft meistens gegen gestandene Herrenteams.

So auch diesmal: Die beiden Attinger Nico und Kevin Kroschinski waren von Bundestrainer Carsten Lang für den Kader zum Rothaus-Cup in Spaichingen nominiert. Im stark besetzten internationalen Starterfeld mit Teams aus London, Biel, Salzburg, Berlin oder Utrecht reichte es am Ende zum vierten Platz. „Wir sind zwar Vierter geworden, haben aber ein top Turnier gespielt“, sagt Kevin Kroschinski. „Es war sehr erfahrungsreich für uns, weil es noch einmal etwas ganz anderes ist, gegen Herrenteams aus anderen Nationen zu spielen.“

Die beiden 18-jährigen Jungwölfe gehören seit dieser Saison fest zum Kader der Attinger Bundesligamannschaft und führen außerdem das Juniorenteam des Aufsteigers in der Bayernliga an. Dort hat Kevin in vier Spielen 32 und Bruder Nico 43 Punkte (!) erzielt. In der Bundesliga hat Kevin zehn, Nico drei Punkte erzielt.

Nach souveräner Vorrunde mit Siegen gegen Spaichingen (3:1), Den Bosch (5:4 n.P.), den späteren Turniersieger London (8:2) und Berlin (3:1) gab es im Viertelfinale ein 7:0 gegen Salzburg, dann aber das Aus im Halbfinale gegen Freiburg (2:3 n.P.). Das kleine Finale wurde dann gegen die Duisburg Ducks ebenfalls noch mit 1:3 verloren.

Nach dem Turnier gab es Lob vom Bundestrainer für die beiden Attinger. „Er hat gesagt, dass wir zwei der besten Spieler im Team sind und er uns für die EM in Kroatien braucht.“ Das freute die beiden natürlich. Schon im Vorjahr waren sie beim Turnier dabei, damals gab es eine unglückliche Niederlage im Finale gegen die Schweiz, nachdem zuvor alle Spiele gewonnen wurden. Auch dieses Jahr findet die EM wieder im kroatischen Delnice (15. und 16. Oktober) statt. Großes Ziel diesmal ist natürlich die Revanche und der Europameistertitel.

1. London Street Warriors
2. Freiburg Breisgau Beasts
3. Duisburg Ducks
4. Deutsche Junioren-Nationalmannschaft
5. Bienne Skater 90
6. Dark Vipers Salzburg
7. Daredevils Den Bosch
8. Spaichingen Badgers
9. Berlin Buffalos
10. Utrecht Disaster

Text: MIchael Bauer, Foto: Kroschinski

Erfolgreicher Nachwuchs


09.05.2016 Junioren, Jugend und Schüler mischen in der Tabelle ganz oben mit, die zweite Mannschaft feierte gegen die Buffalos Straubing ihren ersten Sieg

Während die Bundesliga-Mannschaft des IHC Atting sich in der Spielpause bis Ende Mai befindet, am Wochenende die Tabellenführung an Köln abtreten und auf Rang drei der 1. Bundesliga zurückgefallen ist, setzte der Nachwuchs seinen perfekten Saisonstart fort. Inklusive der Spiele am Vatertag gab es für die Teams der Wölfe sechs Siege in sechs Spielen.

Die Junioren setzten angeführt von den beiden Junioren-Nationalspielern Nico und Kevin Kroschinski ihre Dominanz fort und besiegte den ERC Ingolstadt mit 11:3 und die Turmfalken Neubeuern mit 24:0. Für das Team war es der vierte Sieg im vierten Spiel, was punktgleich mit dem TV Augsburg derzeit die Tabellenführung bedeutet.

Die Jugend schlug am Donnerstag Ingolstadt mit 12:2 und am Sonntag die Crocodiles Donaustauf mit 13:3. Nach dem Penalty-Sieg zum Auftakt in Deggendorf war es der dritte Sieg im dritten Spiel. Mit acht Punkten belegt die Mannschaft aktuell den zweiten Tabellenplatz hinter dem TV Augsburg (12).

Auch die Schüler sind wie die anderen beiden Teams in dieser Saison noch ungeschlagen: Dem klaren 15:2-Sieg am Vatertag gegen die Allgäu Rangers Marktoberdorf folgte am Sonntag ein Muttertagskrimi bei Titelverteidiger Ingolstadt, der knapp mit 3:2 gewonnen wurde. Die kleinsten Wölfe sind derzeit hinter Deggendorf Pflanz (14 Punkte) Tabellenzweiter.

Elf Siege aus elf Spielen, dazu 149:31 Tore, einmal der Platz an der Sonne und zweimal Rang zwei – bei den Wölfen ist man mit dem Abschneiden aus den ersten Wochen mehr als zufrieden. Noch mehr freut die Clubführung der Spielerzuwachs gerade bei den Schülern, wo das Team in den letzten Wochen stark angewachsen ist. Auch die Jugend verfügt wieder über mehr Personal.

Auch die zweite Herrenmannschaft, die als Nachrücker in der Regionalliga an den Start gehen darf – der Verein wollte den jungen Spielern im Juniorenalter oder knapp darüber eine bessere Perspektive bieten, schaffte am Wochenende den ersten Sieg nach zuvor drei Niederlagen. Im Lokalderby gegen die Buffalos Straubing gab es einen 8:5-Erfolg, der mit fünf Toren im letzten Drittel sicher gestellt wurde.

Am Wochenende ist nur die Jugend (Samstag in Ingolstadt im Einsatz). Die Kroschinski-Zwillinge sind mit der Junioren-Nationalmannschaft beim Rothaus-Cup in Spaichingen, wo es unter anderem gegen internationale Herrenkonkurrenz aus London, Biel, Salzburg, Utrecht oder Berlin geht.

Text, Foto: Michael Bauer

Vier Punkte am Wochenende


01.05.2016 Die Bundesligamannschaft hat sich nach drei Niederlagen in Folge am Wochenende vier Punkte gesichert: Nach dem 7:8 nach Penalty gegen Lüdenscheid gab es ein 11:5 gegen Bissendorf
(mb) Der IHC Atting hat am Wochenende mit vier Punkten aus zwei Heimspielen die Tabellenführung der 1. Bundesliga zurückerobert. Gab es am Samstag beim 7:8 (3:4, 2:1, 2:2, 0:1) nach Penalty-Schießen gegen die Highlander Lüdenscheid die erste Niederlage in der neuen Heimspielstätte Donaustauf überhaupt, revanchierte man sich am Sonntag mit einem 11:5 (2:1, 4:4, 5:0) gegen die Bissendorfer Panther für die klare 2:10-Niederlage vor zwei Wochen.

Nach drei Niederlagen zuvor und der Trennung von Trainer Michael Dippold am Donnerstag war dies ein wichtiges Zeichen: „Am Samstag haben wir nicht gut gespielt“, sagte Kapitän Fabian Hillmeier. „Aber am Sonntag haben wir brutal gut gekämpft. Wir wollten unbedingt diese drei Punkte, denn jetzt geht es dann in eine längere Pause.“ Erst Ende Mai geht es wieder weiter, dann mit einem Auswärtsspiel beim zweiten Aufsteiger Kassel Wizards.

Erstmal war am Wochenende auch DEL-Profi René Röthke wieder im Team mit dabei. Er führte sich mit sechs Toren auch gleich hervorragend ein. „Mir macht es Spaß auf diesem Belag zu spielen“, sagte er. „Man kann fast wie auf Eis bremsen.“ Zwei Tore gelangen ihm am Samstag gegen Lüdenscheid, das dritte – es wäre der Treffer zum 8:7 gewesen – wurde aber aberkannt. Am Sonntag war er dann mit den ersten beiden Treffern gegen Bissendorf zur Stelle und erzielte auch das 4:2 und 7:4.

Am Samstag hatten es sich die Wölfe selbst zuzuschreiben, dass statt einem Punkt nicht zwei oder gar drei einfuhren. „Wir haben hinten nicht gut gespielt, dem Gegner einige Tore aufgelegt und Todespässe gespielt“, meinte Goalie Raphael Heitzer. Neu-Nationalspieler Jiri Svejda traf allein viermal für die Schotten, die dreimal mit zwei Toren führten – 3:1, 5:3 und 7:5. Doch unmittelbar, nachdem die Gäste im Schlussdrittel Tor Nummer sieben erzielt hatten, gelang Kapitän Fabian Hillmeier das 6:7 und Röthke das 7:7. Eine Fünf-Minuten-Strafe gegen André Bruch nach einem Bandencheck gegen Hillmeier 2:49 Minuten vor dem Ende konnte nicht mehr ins Siegtor umgewandelt werden. Die Gäste verteidigten gut. Im Penalty-Schießen war dann Svejda, im Vorjahr mit mehr als 100 Punkten bester Scorer der Liga, mit dem Gamewinner für Lüdenscheid zur Stelle.

Am Sonntag traten die Wölfe dann mit einer anderen Körpersprache auf. Gegen die bulligen, großen und auch schnellen Panther, gegen die sie im Hinspiel noch so viele Probleme hatten, setzten sie von Beginn an Checks, auch die Jungen (Max Schneider checkte im ersten Drittel einen Panther-Crack heftigst), machten mit. Interessant wurde es im zweiten Drittel, als die Gäste die Attinger davonziehen ließen. Drei Tore binnen drei Minuten von Markus Hausner (23.), Röthke (25.) und Matthias Rothhammer (26. Alleingang) sowie ein weiteres Tor von Hillmeier (35.) schienen die drei Punkte vorzeitig sicherzustellen. Doch die Wölfe ließen die Panther noch vor der Pause durch eigene Fehler herankommen. Tim Bernhard verlor nach einem Stolperer den Ball in Überzahl und überließ Danny Sellmann das 3:6 (36.), es folgte ein Tor vom Bully weg von Nicolas Köhn (39.) und ein erneuter grober Abwehrschnitzer zehn Sekunden vor dem Ende, den Sebastian Miller zum 5:6 nutzte.

Im Schlussdrittel gelang es den Gästen aber nicht mehr zuzusetzen. Atting nahm wieder das Heft in die Hand: Hillmeier (45.) und Röthke (49.) erhöhten auf 8:5, ehe die Wölfe eine doppelte Unterzahl dank guter Verteidigung überstanden. Bernhard traf von der Strafbank kommend (zuvor war ihm ein Tor wegen vorausgegangenen Checks gegen Goalie Danny Sellmann aberkannt worden), dann zum 9:5 (54.), womit das Spiel entschieden war. Bernhard 20 Sekunden nach dem 9:5 und Nico Kroschinski (56.) erhöhten noch zum 11:5.

Doch mit den vier Punkten zeigten sich die Spieler der Wölfe mehr als zufrieden. Damit wurden sechs der Spielen Heimspiele gewonnen und daraus 19 von 21 Punkten geholt. „Das ist eine gute Bilanz für die erste Saisonhälfte“, sagte Hillmeier. „Jetzt müssen wir nur noch auswärts punkten“, meinte Goalie Heitzer. Gelegenheit dazu gibt es am 28. Mai in Kassel, sowie am Wochenende 25. und 26. Juni in Köln und Duisburg.

Text, Foto: Michael Bauer

Zwei Heimspiele am Wochenende


29.04.2016 Ohne Trainer Michael Dippold dafür aber mit René Röthke geht es in die beiden Heimspiele gegen Lüdenscheid und Bissendorf
Ohne Coach, dafür aber mit Verstärkung gehen die Wölfe nach drei Niederlagen in Folge in die beiden Wochenendespiele gegen die Highlander aus Lüdenscheid (Samstag, 17.30 Uhr) und Bissendorfer Panther (Sonntag, 14 Uhr) in Donaustauf.

„Das Ziel sind erst einmal drei Punkte“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier, der nach der Trennung von Michael Dippold zusammen mit Thomas Bauer die Mannschaft leitet. „Wenn mehr dabei herausspringt, nehmen wir das natürlich gerne mit.“ Lüdenscheid und Bissendorf kennen die Wölfe ja bereits, gegen sie gab es zwei der letzten drei Niederlagen – am 10. April mit 8:11 bei den Highlandern und eine Woche später das deutliche 2:10 bei den Panthern.

Am Samstag fehlen mit Marco Rothhammer und Tim Bernhard zwei Akteure, diese sind aber am Sonntag wieder mit dabei. Zudem wird René Röthke beide Spiele absolvieren. Mit ihm stehen die Wölfe bereits seit Längerem wieder in Kontakt, er freut sich bereits, die Skates wieder schnüren zu können und hatte auch so immer wieder Kontakt zum Team. Röthke spielt damit bereits in der vierten Saison für die Wölfe, 2013 kam er in zehn Einsätzen auf 50 Punkte – seine bisher beste Bilanz. Insgesamt lief er 16-mal für die Wölfe auf und kam in dieser Zeit auf 37 Tore und 33 Vorlagen.

Bissendorf steht zusammen mit dem IHC punktgleich mit 15 Zählern an der Spitze, hat aber die deutlich bessere Abwehr und in acht Spielen insgesamt 22 Tore weniger kassiert. Dafür hat der IHC den besseren Sturm und den Heimvorteil in Donaustauf, wo bisher noch gar kein Spiel verloren wurde. Lüdenscheid hat aus fünf Spielen erst zwei Siege geholt.

Text, Foto: Michael Bauer

Trennung von Michael Dippold


29.04.2016 Michael Dippold ist nicht mehr Trainer des IHC Atting

Der IHC Atting und Trainer Michael Dippold gehen wieder getrennte Wege. Das haben Mannschaft und Vereinsführung am Donnerstag in beiderseitigem Einvernehmen mit dem Trainer entschieden. Aufgrund der höheren Anforderungen im Beruf und der weiten Entfernung war es für Dippold nicht mehr möglich, sportlich noch mehr zu leisten. Daher hat man sich darauf verständigt, den erfolgreichen Weg des Teams nicht zu behindern.

Der IHC Atting möchte sich ganz herzlich bei Michael Dippold für seine geleistete Arbeit in den letzten Monaten bedanken. Er ist mit viel Engagement, Begeisterung und Einsatz an seine Aufgabe herangegangen, hat äußerst lange Fahrten in Kauf genommen und sich an eine neue Sportart herangewagt. Mit fünf Siegen in Folge zum Start der Bundesligasaison kann er eine erfolgreiche Bilanz aufweisen und hat zudem junge Spieler an das Team herangeführt.

Der IHC Atting wünscht Michael Dippold für seine weitere Laufbahn, sei es im Eishockey, Skaterhockey oder Streethockey alles Gute. Zunächst einmal werden Kapitän Fabian Hillmeier und Nationalspieler Thomas Bauer die Mannschaft leiten, bis ein neuer Trainer gefunden wurde.

Vorstandschaft und Team

Stimmen zum Nationalmannschaftslehrgang


25.04.2016 Fünf Attinger Spieler waren am Wochenende beim Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg. Das sagten Bundestrainer Manfred Schmitz sowie Fabian Hillmeier und Raphael Heitzer danach.
Der IHC Atting hat in den ersten Spielen der neuen Bundesligasaison überzeugt. Nicht nur die fünf Siege aus den ersten fünf Heimspielen sondern auch die Leistungen aus den Playoff-Spielen der vergangenen Saison haben Bundestrainer Manfred Schmitz beeindruckt. Der lud am Wochenende gleich fünf Attinger zum Nationalmannschaftslehrgang nach Duisburg ein.

Neben Matthias Rothhammer, Florian Meichel und Thomas Bauer, die bereits über Länderspielerfahrung verfügen, waren Kapitän Fabian Hillmeier und Goalie Raphael Heitzer erstmals dabei. „Sie haben alle einen guten Lehrgang absolviert und sich nahtlos in den Kader eingefügt“, sagte der Bundestrainer. Gerade Hillmeier habe er bereits mehrmals intensiv beobachtet. „Er hat mir sehr gut gefallen.“

29 Spieler standen im Kader des ersten von drei Lehrgängen für die Europameisterschaft im Oktober in Kroatien, bei dem die deutsche Mannschaft ihren Titel von 2014 verteidigen möchte. Da einige Spieler aus dem letzten Kader alters- oder berufsbedingt ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatten, waren auch viele Neulinge dabei, die vier Einheiten inklusive Leistungstest absolvierten.

„Das Klima unter allen Spielern war super, auch unter den Torhütern“, sagte Heitzer. Der hatte mit vier anderen Goalies besondere Konkurrenz. „Gleich am Anfang gab es einen Fitnesstest den Spieler und Torhüter getrennt absolvieren mussten.“ Auch ein eigener Torhütertrainer stand zur Verfügung. „Bei Verletzungen oder Beschwerden war zudem jederzeit ein Physio-Team da.“

Im Training ging es dann hart zur Sache: „Es war ein sehr professionelles Umfeld und es hat super Spaß gemacht“, sagte Hillmeier. „Ich war vom Training sehr beeindruckt, wir sind ein sehr hohes Tempo gegangen.“ Die Übungen seien dabei einfach gehalten. „Der Bundestrainer legt großen Wert auf schnelle, harte Pässe und einfaches, effektives Spiel“, sagte Heitzer. „Im Lehrgang ging es knallhart rauf und runter. Jeder musste alles geben, um sich für den nächsten Lehrgang zu empfehlen.“

Wie es nun für die fünf Attinger weiter geht, wollte der Bundestrainer den Spielern nicht verraten. „Er hat mit keinem persönlich über Einzelleistungen gesprochen. Jeder soll etwas von diesem Lehrgang mitnehmen und in den Ligaspielen überzeugen, um sich zu empfehlen“, sagt Heitzer. „Es war mal eine tolle Erfahrung, bei so etwas dabei sein zu dürfen.“

Schmitz lässt die Türe zum Team weit offen: „Es kann aber immer passieren, dass noch ein anderer Spieler die Chance bekommt, denn ich werde viel in den kommenden Wochen beobachten“, sagte der Bundestrainer, der die Leistungen der Wölfe in den ersten Spielen genau verfolgt hat. „Für die Liga war das schon eine Überraschung, dass sie mit fünf Siegen gestartet sind. Allerdings waren das auch fünf Heimspiele und da haben sich sich etwas leichter getan. Man hat aber wie gesagt in der Liga schon gestaunt. Ich wusste ja bereits aus dem letzten Jahr, dass sie eine starke Mannschaft haben und das war auch der Grund, warum ich fünf Spieler eingeladen habe und mir angesehen habe, was sie können.“

Text, Foto (Archiv): Michael Bauer

Erfolgreicher Lehrgang


25.04.2016 Matthias Rothhammer, Florian Meichel, Thomas Bauer, Fabian Hillmeier und Torhüter Raphael Heitzer waren am Wochenende beim Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg.

Fünf Spieler des IHC Atting, darunter mit Torhüter Raphael Heitzer und Kapitän Fabian Hillmeier zwei Neulinge, absolvierten am Wochenende einen Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg. Bundestrainer Manfred Schmitz stellte den Attingern dabei ein gutes Zeugnis aus: „Sie haben eine gute Leistung gezeigt und sich nahtlos in den Kader eingefügt. Ich werde sie im Laufe der Saison weiter beobachten, da kann es immer passieren, dass noch der eine oder andere Spieler zu den nächsten Lehrgängen eingeladen wird.“

Neben Hillmeier, der ihm „sehr gut gefallen“ hat und der bereits mehrfach beobachtet wurde sowie Goalie Heitzer („Er war genauso gut wie alle anderen Torhüter beim Lehrgang), nahmen auch Matthias Rothhammer, Florian Meichel und Thomas Bauer teil, die alle bereits über Länderspielerfahrung verfügen. Bauer zählte zur Europameistermannschaft von 2014. zur Vorbereitung auf die diesjährige EM im Oktober in Kroatien wird es noch zwei weitere Lehrgänge geben. „Im letzten ist dann der Kader für die EM komplett“, sagte Schmitz. Die Attinger, die mit 15 Punkten weiter Überraschungszweiter der 1. Bundesliga sind, können sich da durchaus Chancen ausrechnen, dabei zu sein. „Die Liga hat über die Leistungen sehr gestaunt, das war auch der Grund, warum fünf Spieler beim Lehrgang waren. Ich wusste, dass die Attinger eine gute Mannschaft haben.“

Mehr dazu im Laufe der Woche

Text: Michael Bauer, Foto: Stefan Gehrig

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13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12