Traumstart


14.03.2016 Die Spielanalyse von Coach Michael Dippold nach den beiden sensationellen Siegen gegen Duisburg (6:2) und Köln (9:6).
Am Montag wolle er weiter ganz oben in der Tabelle der 1. Bundesliga stehen. Dies waren die Worte von Attings neuem Coach Michael Dippold vor dem Wochenende. Mutig und selbstbewusst waren sie – und sie wurden wahr. Denn der Bundesliga-Aufsteiger besiegte auch die beiden Vorjahres-Playoff-Teams Duisburg (6:2) und Köln (9:6) und legte mit nun neun Punkten aus drei Spielen einen absoluten Traumstart hin.

Dieser war sogar besser als vor zwei Jahren, als man nach zwei Siegen aus drei Spielen ebenfalls zu Beginn der Saison an der Spitze lag: „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft“, sagte der Coach nach dem Spiel gegen Köln. Dass es so gut läuft, hatte beim IHC Atting keiner erwartet. Außer vielleicht der Coach selbst, der stets mit viel Selbstvertrauen und Enthusiasmus an die Partien herangeht, seine Mannschaft anfeuert und auf seinen gesamten Kader baut – auch in strittigen Situationen. So griff er im Gegensatz zu seinem Gegenüber Victor Martinez (auch verletzungsbedingt) am Sonntag gegen Köln auch im Schlussdrittel auf alle Akteure zurück. So rettete die Mannschaft in einer spannenden Schlussphase mit vielen Strafen und einer doppelten Unterzahl in den letzten beiden Minuten den sensationellen Sieg über die Zeit, denn sie hatte mehr Kraft als die müde wirkenden Kölner. Zuvor schon hatte unter anderem Youngster Max Schneider das Vertrauen mit dem ersten Bundesligator gerechtfertigt.

Nach einem Sieg gegen Köln sah es aber eigentlich im zweiten Drittel nicht mehr aus: In der 30. Minute hatte der IHC das vermeintliche 3:2 erzielt. Der Ball war hinter der Linie, was Fans hinter dem Tor sahen und auch der Schiedsrichter später zugab. Doch den Treffer erkannte er nicht an. Stattdessen handelte sich der IHC unter anderem wegen Reklamierens sechs Strafminuten in dieser Situation ein und die eiskalten Kölner nutzten dies zu drei Toren und zogen auf 5:2 davon.

„Jede andere Mannschaft hätte sich da vielleicht hängen lassen, aber wir haben Ruhe reingebracht und das Ding gedreht“, sagte Dippold. Tim Bernhard, zweimal Roman Schreyer und Florian Meichel in Überzahl machten binnen knapp fünf Minuten aus dem 2:5 ein 6:5. „Ich glaube, die Situation war auch ein Weckruf für uns. Ohne dieses Ding hätten wir vielleicht gar nicht gewonnen. Wir haben einen riesen Willen bewiesen und wollten es den Kölnern und den Schiedsrichtern zeigen. Der Sieg war am Ende verdient.“

IHC Atting - Köln Rheinos
9:6 (2:1, 4:4, 3:1)
Atting: Heitzer (0 Tore/1 Vorlage) - Meichel (1/0), Hausner (2/1), R. Schreyer (2/2), K. Kroschinski (1/0), Schneider (1/0), Wittenzellner, Mar. Rothhammer, Bernhard (2/1), Bauer (0/1), Dünnbier, Hillmeier (0/1), Nissen (0/1);
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Bührer (Freiburg); Strafminuten: Atting 28, Köln 14; Zuschauer: 80;

Etwas einfacher war es am Samstag gegen Duisburg. Hier hatte sich die Mannschaft einen 3:0-Vorsprung herausgeschossen. „Nach dem 1:3 waren die Duisburger dann aber nahe dran am 2:3“, sagte Dippold. „Gott sei Dank haben wir schnell das 4:1 und das 5:1 gemacht.“ Auch hier war es in der Schlussphase spannend, denn unnötige Strafen und Undiszipliniertheiten sorgten am Schluss auch wieder für Spannung. „Unser Goalie hat überragend gehalten und unsere jungen Spieler Max Schneider und Kevin Kroschinski haben mir sehr gut gefallen. Die Mannschaft an sich war aber überragend."

IHC Atting - Duisburg Ducks
6:2 (2:0, 3:1, 1:1)
IHC Atting: Heitzer - Meichel, Bogner, Hausner, R. Schreyer, K. Kroschinski, Schneider, Wittenzellner, Mar. Rothhammer, Mat. Rothhammer, Bernhard, Bauer, Hillmeier, Dünnbier, Nissen;
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Böhmländer (Köln); Strafminuten: Atting 22, Duisburg 8; Zuschauer: 150.

Überragend ist nun auch der Tabellenstand und die Tatsache, dass man in Donaustauf immer noch ungeschlagen ist. „Da oben gehören wir im Moment auch hin – wie lang, das muss sich zeigen, denn es werden auch Niederlagen kommen. Bis dahin freuen er, Mannschaft und Fans sich über den Platz an der Sonne in der 1. Bundesliga. „Ich genieße es voll. Meine Frau hat mir am Sonntag vor dem Spiel auch noch mal gesagt, dass sie hofft, dass wir am Montag ganz oben stehen. Und das passt jetzt auch so.“

Text, Foto: Michael Bauer
Das Bild zeigt Maximilian Schneider beim Jubeln über sein erstes Bundesligator

6 Punkte - Tabellenführer!


13.03.2016 Der Wahnsinn geht weiter: Nach den beiden Siegen am Wochenende gegen Duisburg und Köln bleibt der IHC Atting in der 1. Bundesliga unbesiegt und Tabellenführer
Der IHC Atting bleibt Tabellenführer der 1. Bundesliga und hat nach drei Spielen sensationell noch eine völlig weiße Weste. Auch gegen die beiden Spitzenteams aus Duisburg und Köln behielten die Wölfe um den neuen Coach Michael Dippold am Wochenende die Oberhand. Nach dem 6:2 (3:0, 2:1, 1:0) am Samstag gegen Duisburg besiegten die Wölfe am Sonntag auch noch Vizemeister Köln Rheinos mit 9:6 (2:1, 4:4, 3:1).

Die Tore am Samstag erzielten Kevin Kroschinski (2), Matthias Rothhammer (2), Tim Bernhard und Simon Bogner, am Sonntag tragen Roman Schreyer, Markus Hausner, Tim Bernhard (alle je zwei), Max Schneider (1. Bundesligator), Florian Meichel und Tim Bernhard. Am Sonntag drehte die Mannschaft einen zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand, den man sich aufgrund zu vieler Strafen eingehandelt hatte.

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft“, sagte Coach Michael Dippold, der damit sein Ziel, auch nach dem Wochenende ganz oben in der Tabelle zu stehen, war gemacht hat. „Das passt auch so, da gehören wir im Moment auch hin, von dem her was wir bisher gezeigt haben – wie lang, das muss sich zeigen, denn es werden auch Niederlagen kommen. Aber wir genießen das jetzt oben zu stehen. Unsere Mannschaft kann vom Potenzial her nicht so einfach bezwungen werden.“

Ein ausführlicher Bericht zum Wochenende folgt

Text, Foto: Michael Bauer

Punkte sind das Ziel


10.03.2016 Am Wochenende warten gleich zwei Spiele auf den IHC Atting: Am Samstag gastieren die Duisburg Ducks (17.30 Uhr) in Donaustauf, am Sonntag (14 Uhr) die Köln Rheinos.
Für den IHC Atting steht ein schwerer Doppelspieltag auf dem Programm: Am Samstag erwarten die Wölfe um 17.30 Uhr in Donaustauf die Duisburg Ducks, am Sonntag um 14 Uhr die Köln Rheinos. Punkte sind gegen die beiden Playoff-Teilnehmer des Vorjahres dennoch das Ziel.

Für Duisburg ist es am Samstag das erste Saisonspiel. Die Generalprobe mit einem Sieg beim hochklassig besetzten internationalen Turnier im österreichischen Wolfurt ist gelungen, im Finale gab es ein 4:3 nach Penalty-Schießen gegen den TV Augsburg. Ein schöner Erfolg für die neu zusammengestellte Mannschaft. Denn diese hat mir den beiden Nationalspielern Fabian Lenz und Sebastian Schneider (Oberhausen/2. Liga) sowie dem Trio René Hippler, Christoph Clemens und Brandon Bernhardt (alle Uedesheim) erfahrene Spieler verloren. Neu sind Torhüter Malte Rütten, Verteidiger Michael Schmitz und die Stürmer Tom Goldmann, Philip Grühn und Jan Kümmel.

Attings Coach Michael Dippold hat die Ducks beobachtet – via Livestream beim Turnier in Österreich: „Ich habe mir zwei Spiele angesehen, daraus konnte ich schon ein paar Schlüsse ziehen. Ich rechne mir da schon was aus am Samstag.“ Sein Team wird dabei fast vollzählig sein. „Vielleicht entscheidet sich frühzeitig etwas, denn ich will wieder mit allen Spielern spielen, um Kraft für Sonntag sparen zu können. Aber mal abwarten.“

In Duisburg wurde nach den Abgängen der erfahrenen Kräfte ein Umbruch eingeleitet. „In diesem Jahr gehen wir mit einer sehr jungen und unerfahrenen Mannschaft in die Saison“, sagt Duisburgs Trainer Sven Fydrich. „Wir möchten mit diesem jungen und talentierten Kader etwas für die Zukunft aufbauen. Daher heißt unser erstes Saisonziel nicht abzusteigen. Wir sind uns sehr bewusst, dass dieser Schritt bei dieser stark aufspielenden Bundesliga ein schwieriger sein wird.“ Fydrich geht auch davon aus, dass die Attinger „nichts mit dem Abstieg zutun haben werden. Ich freue mich, dass der Verein wieder zur 1. Bundesliga gehört. Der Verein wirkt auf mich sehr professionell und investiert viel in den Nachwuchs. Daher ist Atting ein Gewinn für die 1. Bundesliga.“

Sonntagsgegner Köln hat die beiden ersten Spiele schon hinter sich. Dabei musste der Vizemeister eine überraschende 5:6-Niederlage im rheinischen Derby gegen Düsseldorf einstecken. Den kompletten Fehlstart vermied man dann mit einem 8:6-Heimsieg gegen die Bissendorfer Panther, bei dem man einen 4:6-Rückstand drehte. Seit 2006 gewannen die Kölner fünfmal den deutschen Meistertitel und waren zudem noch zweimal im Finale.

Die Rheinos haben wenig am Kader verändert, dennoch plagen sie derzeit arge Verletzungssorgen. Mit David Weisheit (Handbruch, vier Wochen), Michael Kemmerling (Innenbandriss, acht Wochen) und Tobias Adam (Schultereckgelenksprengung, 6 Monate) fehlen drei der besten sechs Scorer des Vorjahres. Max Banekwitz ist im Ausland und Torhüter Marc Baumgart hat das Team in Richtung Düsseldorf verlassen. „Unser Saisonziel ist, die Juniorenspieler fest ins Team einzubauen und eine komfortable Ausgangssituation für die Playoffs zu bekommen“, sagt Hans-Hermann Merkel. Mit der Teilnahme am Europacup in Lugano wartet im Saisonverlauf noch ein Highlight auf das Team.

„Wir haben drei Punkte im Visier an diesem Wochenende“, sagt Attings Coach. „Gegen Köln auch noch etwas zu holen, wäre natürlich das Sahnehäubchen. Schließlich wollen wir auch am Montag in der Tabelle noch ganz oben stehen.“

Text, Foto: Michael Bauer

Toller Start in die neue Saison


28.02.2016 Viele Fans, eine tolle Stimmung, spannende Spielzüge und am Ende ein Sieg: Mit einem 10:6-Erfolg gegen Uedesheim ist der IHC Atting am Samstag in die neue Erstligasison gestartet.
(mb) Der IHC Atting hat einen glänzenden Start in die neue Erstligasaison hingelegt. Die Mannschaft des neuen Trainers Michael Dippold besiegte am Samstag in Donaustauf die Uedesheim Chiefs mit 10:6 (1:2, 4:1, 5:3).

Erstmals überhaupt wurde der Angstgegner aus Neuss dabei bezwungen. Alle sechs Spiele bisher waren verloren gegangen. Gleichzeitig bleiben die Wölfe in ihrer neuen Heimat Donaustauf weiterhin ungeschlagen. „Ein toller Start, alle haben einen super Job gemacht“, sagte Kapitän Fabian Hillmeier der das Game Winning Goal zum zwischenzeitlichen 7:4 erzielte und drei Tore vorbereitete.

Hillmeiers Tor in der 50. Minute war die Vorentscheidung. „Der Knackpunkt aber lag im zweiten Drittel“, sagte Coach Dippold. „Da haben wir eine fünfminütige Unterzahl ohne Gegentor überstanden. Wir waren sehr eng am Mann und haben kaum Schüsse zugelassen.“ Weniger einverstanden war er mit dem ersten Drittel „Da haben wir das Körperspiel nicht angenommen.“

Denn vom Bully weg ging es hart zur Sache – meistens auch fair. Nationalspieler Thomas Bauer gelang in der 13. Minute das Premierentor, doch Uedesheim schaffte mit einem Doppelschlag die eigene Führung. Dem zweiten Tor ging ein schlimmer Ballverlust voraus, über den sich der Coach auf der Bank kurz echauffierte, dann aber seinen Spielern zurief: „Leute, das bringt uns jetzt nicht aus dem Konzept.“

Tat es nicht. Auch nicht, dass man im ersten Drittel viermal Aluminium getroffen hatte, die Chiefs auch einmal. Nur 16 Sekunden nach Wiederbeginn war Roman Schreyer mit dem 2:2 zur Stelle. Jetzt hatten die Gäste auch Pech, trafen ihrerseits die Latte, später dann noch den Pfosten. Das Spiel wurde hektischer und schneller. Florian Meichel schloss in der 26. Minute eine schöne Kombination mit dem 3:2 ab, das Max Bleyer (28.) wenig später ausglich. Erneut Meichel mit einem Gewaltschuss war mit dem 4:3 zur Stelle und es war immer noch die 28. Minute. Sicherheit gab das 5:3 von Tim Bernhard, der in der 32. Minute seinen eigenen Abpraller über die Linie stocherte. Sein Fast-Namenskollege Brandon Bernhardt auf der Gegenseite konnte wenig später nicht fassen, dass er frei stehend vor dem Tor Raphael Heitzer anschoss, der sicher parierte und in angesprochener Unterzahl ab der 35. Minute zusammen mit seinen Teamkollegen nichts anbrennen ließ.

Das sechste Tor gelang dann Thomas Bauer in der 44. Minute. Er profitierte von einem Fehler des ansonsten mehrere Glanzparaden zeigenden René Hippler, der aus dem Tor geeilt war. Bauer ließ den Ball locker ins leere Tor rollen und beantwortete damit schnell das kurz vorher gefallene 4:5 von Dennis Kobe (43.). Auf der Gegenseite rettete Maximilian Schneider in der 47. Minute in einer ähnlichen Situation für Heitzer vor der Linie.

Dippold hatte im letzten Drittel auf vier Verteidigungspaare umgestellt. „Ich wollte auch Schneider und Christoph Wittenzellner spielen lassen, um das Level hochzuhalten und Kraft zu sparen. Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht.“ Wittenzellner holte sich in einer Situation an der Bande zwar eine Fünf-Minuten-Strafe ab, aber auch sein Gegenüber Benedikt Aumann musste aufgrund des vorausgegangenen Bandenchecks runter. „Die Strafe selbst war vielleicht nicht so gut, aber es hat mir gefallen, dass sich ein junger Spieler in so einer Situation nichts gefallen lässt.“

Und apropos jung: Tor Nummer neun ging mit Kevin Kroschinski an einer der drei Youngster im Team. Er hämmerte den Ball 70 Sekunden vor dem Ende unter die Latte: „Für ihn hat es mich sehr gefreut, dass er ein Tor geschossen hat – und dann noch ein so schönes.“ Lob gab es auch vom Gegner. Coach Marcel Mörsch meinte: „Atting war der erwartet schwere Gegner. Man hat in manchen Phasen gemerkt, das Atting brutal eingespielt ist. Hier werden noch viele andere Teams Punkte lassen.“

Nun haben die Wölfe eine Woche Pause, bevor dann am 12. und 13. März mit Duisburg und Köln zwei Hochkaräter nach Donaustauf kommen. „Die zwei Gegentore am Schluss sind ein bisschen ärgerlich. Da waren wir unkonzentriert“, sagte der Coach. „Für die nächsten Spiele müssen wir noch ein bisschen was arbeiten, vor allem unser Backchecking muss noch intensiver werden.“

Atting: Heitzer - Meichel (2/0), K. Kroschinski (1/0), Hausner (0/1), Schreyer (1/0), Mar. Rothhammer, Bogner, Schneider, Wittenzellner - Hilmeier (1/3), Mat. Rothhammer (0/2), Bernhard (2/3), Bauer (3/1), Dünnbier, Prasch;

Uedesheim: Hippler - Bothe (0/1), Aumann, Hinrichs, Drehmann, Bonin, Ja. Matzken (0/1), Jo. Matzken (1/0), Scheu (2/0), Bernhardt (0/1), Lindner, Kobe (1/3), Kammen, Bleyer (2/0);

Schiedsrichter: Grau (Höchstadt), Weiß (Zweibrücken); Strafminuten: Atting 22, Uedesheim 18; Zuschauer: 150.

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1. Bundesliga, Version 2.1


26.02.2016 Am Samstag um 17.30 Uhr startet der IHC Atting mit einem Heimspiel gegen die Uedesheim Chiefs in die neue Saison in der 1. Bundesliga
Mit einem Heimspiel gegen die Uedesheim Chiefs startet am Samstag um 17.30 Uhr der dritte Anlauf des IHC Atting in der 1. Bundesliga. Doch der dritte Aufstieg des Clubs und die insgesamt vierte Erstligasaison seit 2010 fühlt sich mehr wie eine Version 2.1 denn eine 3.0 an.

2014 war man wiedererstarkt zum Unternehmen „Gekommen, um zu bleiben“ in Liga eins angetreten, mit viel Elan, verstärktem Kader und großer Euphorie im Umfeld. Bleiben konnte man aber nur ein Jahr, eigentlich weniger. Denn der Erfolg stimmte zwar, die Infrastruktur aber nicht: Die ISHD entzog die Ausnahmegenehmigung für das Eisstadion am Pulverturm. Die komplette folgende Saison in Donaustauf zu spielen, traute sich der Club damals nicht zu. Die Verantwortlichen wollten den Gesamtverein nicht gefährden. So zog man sich noch im Oktober 2014 wieder zurück in Liga zwei.

Nun ist einiges anders. Zwar stimmt die eigene Infrastruktur weiter nicht – ein Hallenbau in Atting wurde abgelehnt – doch konnte der Club finanziell nachbessern. Dank des neuen Hauptsponsors amplus AG, einem Breitbandcarrier aus Teisnach, sowie weiterer Sponsoren, konnte der Etat gesteigert werden. Zudem hilft die Gemeinde Atting, ein mögliches Defizit zu tragen. Sponsoren- und Fördergelder werden nur für die Infrastruktur wie Fahrten zu Auswärtsteams, Übernachtungen, Schiedsrichter und Hallenkosten verwendet. So war der Etat im unteren fünfstelligen Eurobereich im vergangenen Herbst gesichert, die Aufstiegszusage wurde gegeben und der Club war wieder dort, wo er von der Spielstärke her auch hingehört. Unter Deutschlands Top-Teams, der 1. Bundesliga.

In dieser bleibt vieles beim Alten für die Wölfe: „Es ändert sich nicht viel“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier, in den Playoffs mit seinen 20 Toren in sechs Spielen einer der großen Leader. „Wir haben den Kader komplett behalten, wir kennen den Platz Donaustauf und wir kennen die meisten Gegner.“ Allerdings: Die kennen nun auch die Wölfe. „Ich glaube, die unterschätzen uns nicht noch einmal. Zudem ist die Liga noch mal besser geworden, Mannschaften wie Kaarst oder Mitaufsteiger Kassel sind bestimmt auch stark. Die Saison dürfte schwieriger werden als 2014.“

Damals startete man mit einem Sieg gegen Assenheim, es folgten drei Erfolge aus den ersten sechs Spielen, sowie unter anderem Heimsiege gegen die Top-Teams Köln und Essen und mehrmals die Tabellenführung. Am Ende stand Rang sechs und der Einzug in die Playoffs statt nur dem bloßen Klassenerhalt. „Unser Ziel ist es diesmal, nicht abzusteigen“, sagt Hillmeier.

Dennoch sieht sich der Club nicht chancenlos auf dem Weg nach oben. Nationalspieler Thomas Bauer sagt: „Mein Ziel sind wieder die Playoffs, was mit unserem Kader meiner Meinung nach auch machbar sein sollte. Wichtig werden hierbei sicherlich die ersten Heimspiele sein, aber ich bin davon überzeugt das wir erfolgreich in die Saison starten werden.“ Ein gutes Polster könnte man sich in fünf Heimspielen am Stück – es folgen die Partie gegen Duisburg (12.3.), Köln (13.3.), Kaarst (19.3.) und Essen (20.3) – erarbeiten.

Bauer geht in seine dritte Saison bei den Wölfen. Diese wird für ihn zu einem echten Heimspiel. Denn Bauer wohnt in Donaustauf. „Für mich persönlich ist es natürlich eine super Sache, diesen Sommer quasi wirklich zuhause spielen zu können, vor allem weil ich in den letzten Jahren auch beim Eishockey zu Heimspielen einige Zeit unterwegs war und wir bei den bisherigen Spielen in Donaustauf noch ungeschlagen sind.“

Neu ist dann doch etwas: Der Trainer. Seit rund einem Monat hat der Bayreuther Michael Dippold das Sagen. Für ihn ist Skaterhockey Neuland, doch kann er auf jahrelange Erfahrung in verschiedensten Hockeysportarten bauen. Mit Max Schneider, Christoph Wittenzellner und Moritz Eisenschink gehören nun drei weitere junge Spieler zu seinem etwas erweiterten Kader. Erstere beide werden auch gegen Uedesheim dabei sein. Es passt zur neuen Vereinspolitik, wieder mehr Fokus auf den eigenen Nachwuchs zu legen. Die Kroschinski-Zwillinge hatten bereits letztes Jahr in den Kader geschnuppert.

Dennoch wird erst einmal viel auf Spieler wie Hillmeier, Bauer, Tim Bernhard, Florian Meichel (vormals Tkocz) oder Goalie Raphael Heitzer ankommen. Der Nachwuchs soll reinwachsen. Der Kader gegen Uedesheim wird annähernd komplett sein. „Ich freue mich auf den Start“, sagt er. „Wir wollen das erste Spiel unbedingt gewinnen“, sagt der Coach. Drei Punkte für das Unternehmen 2.1. Das wäre ein toller Start.

Text, Foto: MIchael Bauer

Heimspiele in Donaustauf:
27.02., 17:30: IHC Atting - Uedesheim Chiefs
12.03., 17:30: IHC Atting - Duisburg Ducks
13.03., 14:00: IHC Atting - Köln Rheinos
19.03., 17:30: IHC Atting - Crash Ealges Kaarst
20.03., 15:00: IHC Atting - Rockets Essen
30.04., 17:30: IHC Atting - Highlander Lüdenscheid
01.05., 14:00: IHC Atting - Bissendorfer Panther
16.07., 17:30: IHC Atting - Düsseldorf Rams
17.07., 14:00: IHC Atting - Samurai Iserlohn
27.08., 17:30: IHC Atting - Kassel Wizards
17.09., 18:00: IHC Atting - TV Augsburg

amplus AG neuer Hauptsponsor


23.02.2016 Die amplus AG wird ab der Saison 2016 als Hauptsponsor fungieren. Am 23. Februar verkündeten die Verantwortlichen beider Seiten die Ausweitung des Engagements

Teisnach – Februar 2016: Am Dienstag, den 23. Februar 2016, gaben der Inlinehockey-Club Atting e.V. und die amplus AG die Fortführung Ihrer Sponsoring-Partnerschaft bekannt. amplus ist nun Hauptsponsor. Im Rahmen der Veranstaltung verkündeten der 2. Vorstand des IHC Michael Bauer, Kapitän der ersten Mannschaft Fabian Hillmeier, Sponsorengruppenmitglied Martin Jauernig und Christof Englmeier, Vorstandsvorsitzender des Internetanbieters aus Teisnach, das weiter vertiefte Engagement: Seit 2014 tritt der Breitband-Carrier bereits als Sponsor auf – zunächst in Form von Helmwerbung. Ab sofort wandert das Logo des Internetanbieters auf die Brust der Spieler auf einen mindestens ebenso prominenten und auffälligen Platz.

Seit 2011 besteht die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Atting und der amplus AG im Breitbandausbau. Seither führte die amplus AG alle Ausbauschritte bezüglich schnellem Internet im Gemeindegebiet aus. Fast ebenso lange besteht die Zusammenarbeit zwischen dem IHC und dem Breitband-Carrier. Bürgermeister Robert Ruber hat sowohl den Erstkontakt als auch die nun startende Hauptsponsorfunktion in die Wege geleitet: Als im November 2015 die amplus AG einen weiteren Kooperationsvertrag mit der Gemeinde Atting unterzeichnete, kam auch das Engagement der amplus AG außerhalb des Breitbandausbaus zur Sprache. Zeitnah führten die Verantwortlichen des Breitbandunternehmens und des Hockeyclubs Gespräche – und fanden schnell den weiteren gemeinsamen Weg.

Dazu Michael Bauer: „Wir freuen uns, die amplus AG als neuen Hauptsponsor beim IHC Atting begrüßen zu dürfen. Schon in den vergangenen zwei Jahren war die amplus AG bei uns als Sponsor aktiv. Daraus hat sich eine vertrauensvolle Partnerschaft entwickelt, die nun auf eine neue Stufe gehoben wird. Deutschlandweit machen wir die amplus AG auf unseren Trikots bekannt und bemühen uns, viele Siege davon zu tragen. In dieser nicht gerade einfachen Zeit freut es uns, dass Christof Englmeier und sein Team die 1. Bundesliga begeistert mittragen und hinter uns stehen.“ Der IHC überreichte Chistof Englmeier ein Trikot mit der Rückennummer 1.

Für die amplus AG sind langfristige und nachhaltige Partner wichtig – auch abseits des Breitbandausbaus. Die Unterstützung der Partnerkommunen und damit auch das Sponsoring lokaler Vereine sind wichtige Themen für den Internetanbieter aus Teisnach. 1998 gründeten 17 Jugendliche den IHC Atting und stellten die Weichen für den heute mehr als erfolgreichen Verein. Quasi aus dem Nichts und mit harter Arbeit entstand einer der erfolgreichsten Hockey-Clubs Deutschlands – alleine diese Ähnlichkeit zur eigenen Firmengeschichte spricht für die Nähe der beiden Organisationen.

Der IHC strebt mittlerweile seinem zwanzigjährigen Jubiläum zu und schafft als niederbayerischer Club ein ums andere Mal den Aufstieg in die 1. Bundesliga – auch im vergangenen Jahr. Obwohl die eigene Sportstätte in Atting an einem knappen Ausgang eines Bürgerentscheids scheiterte, kämpft der Verein weiter. Chistof Englmeier zur Beziehung zum Verein: „Wir arbeiten schon lange mit Atting und Bürgermeister Robert Ruber zusammen. Immer wieder erwähnte er die Erfolge des Vereins. Es fällt nicht schwer, das enorme Potenzial des IHC zu erkennen. Mittlerweile vereint der IHC zwei Herrenmannschaften, eine Hobbytruppe, drei Nachwuchsteams und eine Laufschule unter seinem Dach. Wir mussten nicht lange überlegen, ob wir diesen Verein unterstützen – der IHC Atting hat es mehr als verdient.“

Foto: Michael Bauer, Christof Englmeier und Kapitän Fabian Hillmeier.

Neuer Vorstand gewählt


21.02.2016 Die Mitgliederversammlung hat am 20. Februar einen neuen Vorstand gewählt: Martin Amann, Michael Bauer, Kerstin Alzinger und Andreas Koblmüller führen in Zukunft den Verein.
Im Hockeysport braucht es viele Dinge, um Erfolg zu haben: Ein zuverlässiges Management, einen breiten Kader und eine große Nachwuchsabteilung. Der IHC Atting will sich in diesen Bereichen stärken. Auf der Jahresversammlung am Samstag wurde den Mitgliedern das neue Programm präsentiert.

Die Mitglieder wählten nicht nur einen neuen Vorstand, sondern bekamen auch die neue elfköpfige Fördergruppe vorgestellt, die für die entsprechende Breite im mittlerweile mehr als 200 Mitglieder starken Verein sorgen soll. Darüber hinaus gab es Umstrukturierungen im Nachwuchsbereich – bei den Trainern und im Spielbetrieb. Martin Amann rückt auf den Posten des 1. Vorstandes und ist damit Nachfolger von Bernd Maier, der nach vier Jahren nicht mehr antrat. Amann war bisher 2. Vorsitzender und ist nach Michael Beck, Thomas Raidl und Maier der vierte Mann an der Spitze seit Gründung 1998. Er ist ebenso wie Michael Bauer Gründungsmitglied des Vereins. Bauer rückt vom Schriftführer zum 2. Vorstand auf. Seinen Platz nimmt Andreas Koblmüller ein, der neu in der Vorstandschaft ist. Auch er ist Gründungsmitglied. Kerstin Alzinger bleibt Kassier.

Dahinter steht, angeführt von Koblmüller und Karlheinz Prasch eine Fördergruppe, die sich vier Ziele gesetzt hat: Förderung der Nachwuchsarbeit im Verein, verstärkte Repräsentation des Clubs nach außen, finanzielle Hilfen für den Verein durch das Organisieren von Veranstaltungen und die weitere Suche nach einer Spielstätte. Letzteres ist weiter das Hauptproblem.

„Für uns war es wichtig, uns wieder breiter aufzustellen“, sagte Amann. „Mit unserer Fördergruppe ist uns ein wichtiger Schritt gelungen, um neue Projekte anzupacken. Am wichtigsten ist mir dabei der Nachwuchs, der noch besser gefördert werden muss. Außerdem wollen wir das Vereinsleben stärken. Ich denke, für und beiden neuen Vorstände war es aufgrund des neuen starken Unterbaus danach ein logischer Schritt nachzurücken.“ Seit November haben Bauer und Prasch an der Gründung dieser Fördergruppe gearbeitet. In den letzten Wochen wurden bereits erste Projekte gestartet.

Amann verabschiedete Maier mit einem Geschenkkorb und dankte für die „hervorragende Arbeit in den vergangenen vier Jahren“. Maier bedankte sich. „Wir alle machen das schon so viele Jahre mit Spaß, Freude und Herzblut. Ich wünsche der neuen Vorstandschaft viel Glück bei den anstehenden Entscheidungen.“ Maier wird ebenso wie sein Vorgänger Raidl (Fördergruppe) in einer noch zu bestimmenden Funktion in der erweiterten Vorstandschaft erhalten bleiben.

Schon in wenigen Tagen beginnt der Spielbetrieb, für das Aushängeschild erste Herrenmannschaft wieder in der 1. Bundesliga mit dem Heimspiel gegen Uedesheim am Samstag um 17.30 Uhr. Alle Spiele werden aufgrund der entfallenen Genehmigung für das Eisstadion Straubing im 35 Kilometer entfernten Donaustauf gespielt. Vier Faktoren seien dafür notwendig gewesen, sagte Bauer: „Wir haben einen guten Kontakt zu den Verantwortlichen in Donaustauf, konnten den Sponsorenetat steigern, haben eine große finanzielle Hilfe von der Gemeinde bekommen und das Vertrauen der Spieler erhalten, die auch die weiteren Fahrten zu den Heimspielen in Kauf nehmen, die Mehrkosten mittragen und auch noch ihre Ausrüstung selbst zahlen.“ Sponsoren- und Fördergelder werden nur für die Infrastruktur wie Fahrten zu Auswärtsteams, Übernachtungen, Schiedsrichter und Hallenkosten verwendet. All das sei nicht selbstverständlich. „Nur durch das Engagement aller, können wir überhaupt 1. Bundesliga spielen.“ Mit Michael Dippold hat man zudem einen neuen Trainer gefunden, der schon in den ersten Wochen großes Engagement zeige.

Neue Coaches gibt es auch im Nachwuchsbereich. Vincent Liebl übernimmt die Juniorenmannschaft von Andreas Schmidhuber, der den Verein verlassen hat. Helmut Herrmann wechselt zur Jugend und Markus Alzinger übernimmt die kombinierte Bambini-Schülermannschaft. Eine große Zahl an Helfern ist in der Laufschule aktiv, aus der sich mittlerweile eine Anfängerhockeygruppe entwickelt hat. Diese Spieler sollen in Zukunft die neue Bambinimannschaft bilden oder in die Schüler rücken.

Neu ist außerdem, dass der bayerische Verband BRIV den Spielbetrieb ausdeht. Er geht nun von April bis in den Oktober hinein. Ziel ist die Etablierung auch im Nachwuchs als Ganzjahressportart und dadurch eine bessere Ausbildung der Kinder. Alle Spiele, die außerhalb der Eisstadionzeiten von Mai bis Anfang Juli stattfinden, werden in Donaustauf gespielt. Auch diesen Mehraufwand tragen die Mitglieder. „Ich will jetzt keine großen Ziele ausgeben, weder für die Mannschaft in der Bundesliga, noch für unsere Spielstätte“, sagte Amann. „Wir wollen die Grundwerte des Vereins festigen, den Nachwuchs stärken und alle gemeinsam dafür sorgen, dass wir noch lange viel Spaß haben.“

Rudolf Klankermayer, Inhaber der gleichnamigen Firma aus Atting-Rinkam, übergab eine Spende von 1.500 Euro, die direkt in die Nachwuchsabteilung einfließt. Dafür dankte Amann sehr herzlich.

Text: Michael Bauer, Foto: Christina Koblmüller

Teambuilding und Taktik


19.02.2016 IAm 27. Februar steigt das erste Bundesligaheimspiel gegen die Uedesheim Chiefs. So laufen die Vorbereitungen auf das Spiel (17.30 Uhr, Donaustauf)
Noch eine Woche, dann wird es für den IHC Atting ernst. Vor dem Heimspiel gegen die Uedesheim Chiefs am 27. Februar in Donaustauf gibt es die letzten Feinheiten, an denen gearbeitet wird. In den kommenden Tagen gibt es noch ein paar Extraschichten.

Zweimal pro Woche wird mittlerweile trainiert, dazu kommt am Sonntag neben einer Einheit noch ein Teambuildingmaßnahme und unmittelbar vor dem Spiel am Samstag noch das Abschlusstraining sowie eine freiwillig Einheit. „Langsam wird es“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Wir kommen wieder ins Spielen. Viel verändert hat sich ja nicht, denn die Mannschaft ist gleich geblieben und jeder weiß, was er zu tun hat.“ Nun gelte er erst einmal, in die Saison zu kommen und die gewohnten Abläufe wieder zu verinnerlichen. „Es geht nun darum, wieder mit dem Kopf dabei zu sein und in die Saison zu finden.“

Am liebsten wäre den Wölfen gegen die Chiefs natürlich ein Sieg zum Auftakt, denn das Programm in den ersten fünf Heimspielen, das mit Duisburg (12. März), Köln (13. März) und Essen (20. März) in den kommenden Wochen drei Top-Teams nach Donaustauf bringt, ist nicht gerade einfach. „Die Schlüsselspieler kommen langsam ins Team und wir werden gegen Uedesheim wohl fast komplett sein“, sagt Hillmeier. „Aber Uedesheim kann man sicher nicht mit den Testgegner vergleichen, gegen die wir gespielt haben.“

Die Chiefs aus Neuss haben in der Winterpause erneut einen großen Umbruch vorgenommen. Teilweise hatten schon während der Saison einige Spieler den Club verlassen, was den Club schwächte – personell wie auch qualitativ. Die Folge waren einige hohe Niederlagen mit teils mehr als 20 Gegentoren und höchste Abstiegsgefahr. Nur dank eines einzigen Punkts mehr als die Rhein-Main Patriots aus dem hessischen Assenheim blieben die Chiefs in der Liga. Elf Abgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber, wobei besonders der Verlust von Stephan Kreuzmann, Marco Hellwig und Goalie Malte Rütten schmerzt.

Mit dem erfahrenen Goalie René Hippler sowie Christoph Clemens und Brandon Bernhardt kamen gleich drei Spieler aus Duisburg, dazu die beiden Kaarster Max Bleyer und Roy Lindner und der Krefelder Andre Kammen. Im Testspiel gegen Zweitligist Langenfeld gab es zuletzt ein 13:7 - offensiv zufriedenstellend für Coach Marcel Mörsch, defensiv weniger. Bleyer, Kammen und Bernhardt waren in den letzten Tests mit Torfreude aufgefallen.

„Wir hoffen, von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und wenn es gut läuft, einen der letzten Play-Off-Plätze zu erlangen“, sagt Pressesprecher Christian Haas. „Das ist aber kein Ziel, sondern nur ein Wunschgedanke. Der Nichtabstieg ist das primäre Ziel. Was schwer genug wird, da wir die Aufsteiger Atting und Kassel deutlich stärker einschätzen als die letzten beiden Absteiger aus Assenheim und Berlin.“

Text, Foto: Michael Bauer

Coach sieht viel Potenzal


12.02.2016 Zwei Wochen vor dem Saisonstart sieht der neue Coach Michael Dippold viele gute Ansätze, aber auch noch Verbesserungsbedarf.

Zwei Wochen sind es noch für den IHC Atting bis zum Erstligastart gegen die Uedesheim Chiefs. Coach Michael Dippold hat die Vorbereitung nun intensiviert. Am Donnerstag stand er erstmals selbst an der Bande.

Kurzfristig war ein Trainingsspiel gegen mit zwei Reihen spielende Donaustaufer organisiert worden, das klar mit 16:5 endete. „Am Anfang war ich sehr zufrieden, am Schluss sah es nicht mehr ganz so gut aus“, sagte der Coach, der dabei versuchte, sich jeden einzelnen Schuss und jeden Spielzug einzuprägen. „Jetzt weiß ich schon wieder etwas mehr von meinen Spielern. Es war ein Trainingsspiel, aber es war gut.“

Angetan war er vom Duo Tim Bernhard/Roman Schreyer. „Die hatten alleine 40 Schüsse aufs Tor und haben schon sehr gut harmoniert.“ In einigen Bereichen gebe es aber noch Verbesserungsbedarf. „Einige Male waren die beiden Stürmer auf der selben Seite und haben auf den Pass aus der Verteidigung gewartet. Außerdem können wir den Ball noch schneller spielen. Wir haben Spieler mit so guten Händen und starkem Stickhandling. Das können wir zu unserem Vorteil nutzen. Wir müssen noch ein bisschen cleverer werden, aber ansonsten war das alles schon sehr gut. Die Mannschaft hat sehr viel Potenzial.“

Zusammen mit Kapitän Fabian Hillmeier will Dippold nun in den nächsten Tagen die Vorplanung für die letzten 14 Tage vor dem Spiel gegen Uedesheim. Langsam steigen auch immer mehr Spieler in den Trainingsbetrieb ein. Neben Schreyer waren auch Christoph Wittenzellner und Kevin Kroschinski am Donnerstag dabei. „Ich habe noch Ideen für das Überzahlspiel, leider konnten wir das noch nicht testen, da es ja nur ein Trainingsspiel war. Aber ich will das unbedingt noch machen. Wir können uns noch auf einige Dinge spezialisieren.“

Dippold selbst hat sich bereits weiter in seine neue Sportart eingelesen. Einige Unterschiede zum Eishockey sind sehr groß: „Manchmal ist es schon noch eine Umstellung und ich suche noch den dritten Stürmer“, erzählt er mit einem Lachen. Die Spieler erleben ihren neuen Trainer als sehr ruhig, der viel Notizen macht und die Spielzüge genau und akribisch verfolgt. „Ich bin guter Dinge für den Saisonauftakt. Ein Sieg gegen Uedesheim wäre auch wichtig für die Moral.“

Vor dem ersten Punktspiel gegen Uedesheim, das am heutigen Samstag gegen Langenfeld testet, gibt es noch weitere wichtige Termine im Verein. Am 20. Februar wählen die Mitglieder einen neuen Vorstand. Der bisherige 1. Vorsitzende Bernd Maier wird dabei nicht mehr zur Wahl antreten. Außerdem wird der Club noch einen neuen Hauptsponsor präsentieren.

Text, Foto: Michael Bauer

Faschingsgaudi


06.02.2016 Die Laufschule veranstaltete am Freitag erstmals eine Faschingsgaudi. Kinder, Eltern und die Trainer hatten dabei viel Spaß.
Ein Mexikaner auf Rollen, die Oma in der Schürze und mit perfekt sitzender Frisur ebenfalls, dazu Batman, eine Fledermaus und ein Boxer mit extra blauem Auge. Wenn diese besondere Runde zusammenkommt, ist Fasching angesagt. Am Freitag feierte die Faschingsgaudi der Laufschule des IHC Atting seine Premiere.

Zu Partymusik gab es für die rund 25 Kinder, die mit ihren Eltern in die Ausstellungshalle D gekommen waren und sich diesmal nach Lust und Laune verkleiden durften, lustige Spiele und natürlich die Laufübungen, die sie aus den „normalen“ Trainingseinheiten schon kennen: An den Stangen vorbei, rückwärtsfahren oder einen Luftballon durch einen Parcours balancieren, ohne ihn auf den Boden fallen zu lassen. Passend zum Schwarzer-Mann-Spiel, bei dem es darum geht, möglichst geschickt dem Fänger zu entkommen, war diesmal Batman auf der Fläche, der versuchte, Cowboys, Fledermäuse, Geister oder Polizisten einzufangen. Coach Helmut versorgte Kids und Eltern bei seinen Touren über die Fläche zwischendurch mit Schokoküssen, Gummischlümpfen oder Krapfen.

Immer freitags von 16 bis 17 Uhr können Kinder ab drei bis zehn Jahren in der Ausstellungshalle D in Straubing unter fachkundiger Anleitung von Trainern des IHC Atting das Inlineskaten lernen und üben. Vom Fahren mit der Laufhilfe über den spielerischen Umgang mit den Skates bis zum Einsteigerhockey ist dabei alles dabei.

Die Kinder werden dabei gemäß ihres Könnens in drei Gruppen eingeteilt. Auch Anfänger, die erst seit Kurzem auf den Skates stehen, können teilnehmen. Bei Interesse kann nach erfolgreicher Laufschule auch mit dem Training in der Bambini- oder Schülermannschaft begonnen werden. Bereits mehr als 130 Kinder haben das Angebot, das es seit September 2014 gibt, wahrgenommen.

Neben Inlineskates sollte ein (Fahrrad)Helm, Knie- Ellenbogen- und Handgelenkschoner zum Training mitgebracht werden. Die Laufschule ist so konzipiert, dass ein Einstieg jederzeit möglich ist.

Text. Foto: Michael Bauer

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13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12