Abschied vom Eisstadion


03.07.2015 Die Bundesligamannschaft verabschiedet sich mit dem Heimspiel gegen Merdingen am Samstag um 17.30 Uhr vom Eisstadion am Pulverturm
Neben der Abstimmung zum Begegnungszentrum rückte das Sportliche beim IHC Atting in den letzten Tagen etwas in den Hintergrund. Am Wochenende gibt es schon einen Abschied: Denn mit dem Heimspiel gegen den HC Merdingen geht die Eisstadion-Saison schon wieder zu Ende.

Die Wölfe, die bisher in fünf Heimspielen fünf Siege eingefahren haben und dabei die herausragende Bilanz von 63:8 Toren aufweisen, wollen auch gegen den Vorletzten aus Merdingen die weiße Weste behalten: „Merdingen ist ein sehr spielstarkes Team, das seine Stärke in der Offensive hat“, sagt Coach Jürgen Amann. "Leute wie Linsenmaier, Peleikis und Kinderknecht sprechen für sich. Wir sind derzeit aber sehr gut drauf und wollen unseren Lauf natürlich fortsetzen. Wir werden also alles daran setzen, die Eisstadionsaison mit einer weißen Weste abschließen zu können."

Das letzte Heimspiel findet dann am 11. Juli in Donaustauf gegen Mitabsteiger Skating Bears Krefeld statt – die Attinger Verantwortlichen wurden dabei von der Planung der Straubing Tigers überrascht, die dieses Jahr eine Woche früher als bisher das Stadion benötigten. Die Krefelder ließen sich nicht zu einem anderen Termin bewegen. So können sich die Wölfe an ihrer „zweiten“ Heimspielstätte schon einmal für die im September beginnenden Playoffs einspielen.

Die Gäste aus Merdingen rechnet der Attinger Coach weiterhin zum Favoritenkreis auf einen der vier ersten Plätze. Auch in Merdingen gibt es eine Hallenfrage. Die von der ISHD vorgeschriebene Überdachung des eigenen Platzes verzögerte sich. Da alle Unterlagen fristgerecht eingereicht waren, gewährte der Verband zuletzt eine Ausnahmegenehmigung für das Eisstadion in Freiburg, wo das Heimspiel gegen Deggendorf klar gewonnen wurde. In die Saison kam das Team bisher aber schleppend, hat erst fünf Spiele absolviert und dabei erst sieben Punkte gesammelt. Zum Rückspiel gegen die Wölfe am 25. Juli soll das Dach aber dann stehen.

Bis dahin wird man in Atting noch nicht mehr wissen: Der Gemeinderat stimmte war am Mittwoch knapp für den Bau des Begegnungszentrums, allerdings hat ein Gemeindebürger eine Unterschriftenliste vorgelegt und will nun einen Bürgerentscheid anstrengen. Die Formalien werden derzeit geprüft. Wurden diese eingehalten, stimmen die Attinger Bürger über den Bau der Halle ab und lösen den Gemeineratsbeschluss ab.

"Keiner unserer fast 200 Mitglieder ist bereit, das aufzugeben, was wir uns die letzten 17 Jahre aufgebaut haben", sagte Bernd Maier, 1. Vorsitzender des IHC. Allein seit Einführung der Laufschule geht die Zahl der Nachwuchsakteure auf die 100 zu. Auch die anderen Vereine profitieren von der Halle. Die Sportschützen erhalten einen Langschießstand, der EC sein lange gewünschtes Dach über der Spielfläche und der Burschenverein eine neues Jugendheim. "Wir würden riesig davon profitieren", sagte Fabian Schindlmeier, 2. Vorsitzender des BV. "Unsere Container sind sehr in die Jahre gekommen. Zudem würde das Begegnungszentrum die Attraktivität im Dorf sehr erhöhen."

Außerdem: Nicht alle der 175 auf der Bürgerbegehrenliste Stehenden sind gegen da Projekt. Recherchen und Nachfragen ergaben, dass einige Hallenbefürworter sich bei einem derartigen Großprojekt das Bürgerbegehren wünschen. Eine freiwillige Umfrage der Gemeinde zum Jahreswechsel ergab zudem eine 60-prozentige Zustimmung für das Projekt. "Diese Abstimmung und auch die im Gemeinerat, stimmen uns positiv", sagte Maier. "Wir gehen jetzt davon aus, dass wir in die Verlängerung gehen müssen. Wir werden in den nächsten Wochen zusammen mit den anderen Vereinen für das Begegnungszentrum werben und alles daran setzen, dass wir den Bürgerentscheid für uns Attinger entscheiden. Für uns als Verein geht es um die blanke Existenz."

Text: Michael Bauer

Begegnungszentrum: Entscheidung vertagt


01.07.2015 Der Gemeinderat Atting hat am Mittwoch zwar für den Bau des Begegnungszentrums gestimmt, allerdings könnte nun ein Bürgerbegehren die endgültige Entscheidung bringen.
Die Entscheidung über den Bau des Begegnungszentrums ist vertagt. Zwar stimmte der Gemeinderat der Gemeinde Atting am Mittwochabend in seiner Sitzung vor großem Publikum mit knapper Mehrheit für das Projekt – es gibt zwei verschiedene Fördertöpfe (für beide wurde gestimmt) – allerdings hat ein Gemeindebürger rund 175 Unterschriften gesammelt und möchte ein Bürgerbegehren nach Artikel 18a der Gemeindeordnung herbeiführen.

Dies würde bedeuten, dass innerhalb von drei Monaten nach Feststellung der Rechtmäßigkeit dessen die Gemeindebürger über den Bau des Begegnungszentrums abstimmen. „Wenn der Bürgerentscheid kommt, ruht der Gemeinderatsbeschluss und die Bürger entscheiden über den Bau des Begegnungszentrums“, sagte Bürgermeister Robert Ruber, der zuvor noch einmal das Projekt und die Fördertöpfe vorstellte und alle vier Vereine, die beteiligt wären, für ihre Leistungen und die Jugendarbeit lobte. „Erst muss aber geprüft werden, ob alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden“, sagte Ruber. Da der Initiator aber ein Gemeindemitarbeiter ist, sei davon auszugehen.

Der Initiator war am Mittwoch offenbar von der Zahl der Teilnehmer an der Sitzung so beeindruckt – alleine 80 waren aus der IHC-Familie gekommen – dass er an der Tür zum Sitzungssaal kehrt machte. Die Vorstandschaft möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern für ihr Kommen bedanken. Wir haben ein tolles und beeindruckendes Bild abgegeben

Für uns als Verein bedeutet dies nun, abzuwarten, ob der Bürgerentscheid durchgeführt wird. Ist dies der Fall, werden wir intensiv an die Öffentlichkeit gehen und die Bürger der Gemeinde Atting vom Begegnungszentrum überzeugen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass uns das gelingt, denn nicht nur der Gemeinderat hat den Hallenbau befürwortet, auch eine Bürgerbefragung der Gemeinde zum Jahreswechsel brachte schon eine 60-prozentige Mehrheit für das Begegnungszentrum. Gleichzeitig haben wir bereits Kontakte zu den anderen Vereinen geknüpft, die ebenfalls pro Halle sind.

Die Vorstandschaft

Abstimmung zum Begegnungszentrum


30.06.2015 Am Mittwoch, den 1. Juli, findet die Abstimmung zum Begegnungszentrum statt. Die Vorstandschaft möchte noch einmal an alle Mitglieder appellieren, zahlreich teilzunehmen

Am Mittwoch, den 1. Juli, stimmt der Gemeinderat ab 19 Uhr in seiner Sitzung über den Bau des Begegnungszentrums ab, das auch eine Inline-Skaterhockey-Spielfeld nach ISHD-Maß enthalten soll. Seit letzter Woche wurde von einem Gemeindebürger eine Unterschriftenaktion durchgeführt, mit der ein Bürgerbegehren nach Artikel 18a der Gemeindeordnung herbeigeführt werden soll. Dies würde bedeuten, dass innerhalb von drei Monaten nach Feststellung der Rechtmäßigkeit dessen die Gemeindebürger über den Bau des Begegnungszentrums abstimmen. Dies hat die Wirkung eines Gemeinderatsbeschlusses.

Die Initiative dazu ist das gute Bürgerrecht des Initiators. Allerdings hat der Initiator neben der Baukosten die Unterschriftenaktion auch damit begründet, dass er nicht sicher sei, ob der Verein in zehn Jahren noch existiere und daher der Bau nutzlos sei.

Abgesehen davon, dass das Begegnungszentrum für die Vereine EC Atting, Sportschützen Atting, Burschenverein Atting und IHC Atting als Gemeinschaftsprojekt vorgesehen ist, verfügt der IHC Atting auch von der Laufschule über Bambini, Schüler, Jugend und Junioren über eine komplette Nachwuchsabteilung mit rund 75 Kindern. Die Mitgliederzahlen sind dank der Laufschule weiter steigend. Die Zukunft des Vereins, der aktuell in drei Altersklassen Tabellenführer ist, ist daher auf Jahre hinaus gesichert.

Für die Zukunft unseres Vereins ist der Bau des Begegnungszentrums von existentieller Bedeutung. Durch die Unterbringung von Flüchtlingen in der Trainingshalle (damit muss weiter gerechnet werden), droht ab September wieder die Trainingsmöglichkeit komplett wegzufallen. Außerdem steht das Eisstadion immer kürzer zur Verfügung. Im Stadion stehen zudem in nicht so ferner Zukunft Umbauarbeiten an, so dass dann die Spielmöglichkeit komplett entzogen wäre. Hinzu kommt: Auch für die 2. Bundesliga hat unsere Herrenmannschaft keine Gewissheit, in Zukunft für das Eisstadion (zu große Spielfläche, zu kurze Verfügbarkeit) eine Lizenz zu erhalten.

Alle Mitglieder treffen sich ab 18.15 Uhr bis 18.30 Uhr am Vereinsheim. Dann erfolgt die gemeinsame Teilnahme an der Gemeinderatssitzung.

Die Vostandschaft

Nachwuchs auf Meisterkurs


29.06.2015 Junioren führen Tabelle weiter klar an, Jugend im spannenden Dreikampf mit Augsburg und Höchstadt-Bamberg
(mb) Rund eine Woche vor Ende der Heimspielsaison im Straubinger Eisstadion (die Eisaufbereitung beginnt dieses Jahr auf Wunsch der Straubing Tigers eine Woche früher als in den vergangenen Jahren) befinden sich bereits zwei Nachwuchsteams des IHC Atting auf Kurs in Richtung bayerische Meisterschaft.

Durch zwei klare Siege gegen Donaustauf – 17:2 im Heimspiel am Freitag und 11:7 im Auswärtsspiel am Sonntag – behielten die Junioren ihre weiße Weste. Alle Spiele wurden bisher gewonnen, der Vorsprung auf den Zweiten Donaustauf beträgt bereits jetzt sieben Punkte. Am 11. Juli erwartet die Mannschaft von Trainer Andreas Schmidhuber dann in Donaustauf (neue Heimspielstätte des IHC) den ERC Ingolstadt. Auswärts müssen die Attinger noch in Neubeuern, Deggendorf und Ingolstadt antreten.

Spannend geht es in der Jugendliga zu, wo der IHC Atting derzeit punktgleich mit dem TV Augsburg (beide 21 Zähler) die Tabelle anführt. Am Sonntag gewann der IHC klar mit 15:4 in Donaustauf. Allerdings haben die Augsburger zwei Spiele mehr ausgetragen und beide Partien gegen den IHC Atting (6:5 und 4:3) gewonnen. Der TVA muss noch gegen Deggendorf und Hächstadt-Bamberg ran, die Attinger erwarten am 4. Juli Ingolstadt, anschließend geht es wie bei den Junioren noch nach Neubeuern, Deggendorf und Ingolstadt. Spannung ist garantiert, denn auch Höchstadt-Bamberg (noch vier Spiele, 18 Punkte) kann in den Meisterkampf eingreifen. Die Attinger sind zweimaliger Titelverteidiger in der Jugendliga. Die bayerische Meisterschaft würde sowohl Junioren als auch Jugend die erneute Teilnahme an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft garantieren.

Schüler und Bambini werden dagegen im Meisterkampf kaum eingreifen können. Die Schülermannschaft blieb zwar beim 11:0 über den ERC Ingolstadt II schon zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor, in der Tabelle belegen sie hinter dem verlustpunktfreien ERC Ingolstadt I den zweiten Platz. Der Rückstand beträgt schon neun Punkte. Die Bambinimannschaft belegt nach vier von sieben Turnieren derzeit Rang vier in der bayerischen Liga, verpasste beim letzten Turnier in Augsburg den Sieg allerdings nur knapp.

Text: Michael Bauer

Abstimmung zum Hallenbau am 1. Juli


24.06.2015 Am 1. Juli stimmt der Gemeinderat Atting über den Bau des Begegnungszentrums ab. Alle Mitglieder treffen sich an diesem Tag um 18.30 Uhr am Vereinsheim
Liebe Mitglieder,
liebe Eltern,
liebe Sponsoren,
liebe Fans,

am Mittwoch, den 1. Juli, stimmt der Gemeinderat der Gemeinde Atting in seiner Sitzung um 19 Uhr über den Bau des Begegnungszentrums in Atting ab. Diese Sitzung wird ganz entscheidend die Zukunft unseres Vereins beeinflussen. Daher ist es wichtig, dass so viele von uns wie möglich daran teilnehmen.

Dieses Begegnungszentrum wird unter anderem eine 20 x 40 Meter große Inlinehockey-Spielfläche, ausreichend Kabinen, Tribünen für Zuschauer, sanitäre Anlagen und einen Kiosk enthalten. Das Begegnungszentrum dient auch als Spielstätte für den EC Atting (Eisstockschießen, zwei extra Bahnen an der Stirnseite der Halle), die Sportschützen (mit einer Langschießbahn an der Außenseite der Halle) und als neues Domizil des Burschenvereins (integriertes Jugendheim). Außerdem sind Räumlichkeiten für eine gewerbliche Physiothearpiepraxis enthalten.

Das Begegnungszentrum soll die neue Heimat all dieser Vereine werden und wird uns 365 Tage im Jahr optimale Trainings- und Spielmöglichkeiten mit bester Infrastruktur bieten. Vorbei wären dann die Zeiten, in denen wegen Sperrung oder Umbau der Ausstellungshallen oder des Eisstadions der Spielbetrieb ruhen oder in die Hallen nach Donaustauf oder Deggendorf ausgelagert werden muss. Das Begegnungszentrums erlaubt uns, Turniere auszutragen, die Laufschule und die Trainingsmöglichkeiten zu erweitern und – bei sportlicher Qualifikation – in die 1. Bundesliga zurückzukehren. Kurzum: Es ist die perfekte Heimat für uns und führt den IHC Atting dorthin zurück, wo seine spielerischen Wurzeln vor fast 20 Jahren lagen.

Die Abstimmung ist im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung angesetzt. Daher wünscht sich die Vorstandschaft, dass so viele Mitglieder, Eltern, Freunde, Sponsoren und Fans wie möglich an diesem Tag der Sitzung beiwohnen und den Verein in seiner ganzen Stärke repräsentieren.

Wir treffen uns an diesem Tag um 18.30 Uhr im Vereinsheim in Atting und gehen dann gemeinsam zur Abstimmung. Im Gemeinderat wird eine einfache Mehrheit benötigt.

Auf zahlreiche Teilnahme hoffen

Die Vorstandschaft
Bernd Maier
Martin Amann
Michael Bauer
Kerstin Alzinger

Erfolgreiche Junioren


24.06.2015 Bayernauswahl belegt mit neun Attinger Mitgliedern beim Länderpokal in Bräunlingen den zweiten Platz hinter Nordrhein-Westfalen
Gleich neun Mitglieder des IHC Atting gehörten zur erfolgreichen bayerischen Juniorenauswahl, die am Wochenende beim Länderpokal der U19 im baden-württembergischen Bräunlingen den zweiten Platz erreichte. Im Finale zog man gegen den seit Jahren siegreichen Vertreter aus Nordrhein-Westfalen mit 0:8 den Kürzeren, was allerdings den Spielverlauf nicht ganz widerspiegelt. Bis fünf Minuten vor dem Ende lag die Mannschaft, die vom Attinger Juniorencoach Andreas Schmidhuber trainiert wird, erst mit 0:2 in Rückstand. Die Vorrunde hatte das Team auf Rang drei abgeschlossen, im Halbfinale wurde Niedersachsen mit 5:3 besiegt.

Der Länderpokal dient auch dazu, Nachrückerpositionen für deutsche Meisterschaften zu bestimmen. Bayern hat durch den zweiten Platz nun die Chance, mehr Teams zu diesen Turnieren zu schicken. Der Attinger Nachwuchs ist bisher stark in Form. Junioren und Jugend führen die bayerische Meisterschaft an, die Schüler belegen hinter dem souveränen Tabellenführer ERC Ingolstadt Rang zwei.

Gute Besserung wünschen wir an dieser Stelle Maximilian Schneider, der sich im Spiel gegen Baden-Württemberg eine schwere Armverletzung zuzog.

Bild: Die erfolgreichen Attinger in Bräunlingen: Jonas Lauerer, Kevin Kroschinski, Moritz Eisenschink, Maximilian Kettl, Felix Früchtl, Nico Kroschinski, Maximilian Schneider, Johannes Eidenschink (Betreuer/Torhüter), Andreas Schmidhuber (Trainer).

Zweiter Derbysieg und Tabellenführung


21.06.2015 Die Bundesligamannschaft hat auch das zweite Derby am Wochenende gewonnen. Am Samstag wurden die Schwabmünchen Mammuts mit 8:2 besiegt.
(mb) Zwei Derbys, zwei Siege, sechs Punkte, 18:3 Tore: Der IHC Atting hat nach den Erfolgen gegen die Deggendorf Pflanz am Freitag (10:1) und die Schwabmünchen Mammuts am Samstag (8:2) nicht nur einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht, sondern auch die Tabellenführung der 2. Bundesliga Süd übernommen.

Diese zumindest vorläufig, denn Mitkonkurrent Krefeld hat derzeit noch ein Spiel weniger absolviert. Atting führt mit 24 Punkten die Liga an, dann folgen die Skating Bears mit 22. „Ich bin sehr stolz, wie das Team beide Aufgaben erledigt hat, so kann es weitergehen“, sagte Trainer Jürgen Amann. Nun warten in der Vorrunde noch Merdingen (4. Juli, Heimspiel in Straubing), Krefeld (11. Juli, Heimspiel in Donaustauf) sowie auswärts Merdingen (25. Juli) und Schwabmünchen – alles Endrundenkandidaten. „Wir brauchen noch drei Siege, dann ist das Heimrecht in den Playoffs sicher.“

Auch am Samstag zeigten sich die Wölfe bis auf eine kleine Ausnahme im zweiten Drittel wie schon zuletzt souverän. Schon nach 20 Minuten führten sie durch Treffer von Markus Hausner (6.) Tim Bernhard (9./18.) und Thomas Bauers tollen Sololauf (17.) mit 4:0. „Wir waren im ersten Drittel total überlegen und haben ganz stark gespielt“, sagte Amann. Matthias Rothhammer traf auch noch die Latte, gegnerische Chancen waren Mangelware.

Im zweiten Drittel erhöhte dann Bernhard per Schlagschuss in Unterzahl auf 5:0. Ein Konter über René Röthke war zunächst nicht erfolgreich, Röthke erkämpfte aber den Ball noch einmal und spielte auf Bernhard, der den Hammer auspackte. 5:0 – alles vorentschieden? Nein, noch nicht, denn nun folgte die beste Phase der Gäste. Alexander Krafczyk (31.) besorgte das 5:1, wenige Minuten später parierte Raphael Heitzer gleich dreimal herausragend gegen Krafczyk und Franz Schmidt (einmal per Hechtsprung) und verhinderte so noch das 2:5, das dann aber Brian Bartl in der 35. Minute per Abpraller gelang. „Wir waren in dieser Phase zu leichtsinnig und hatten einige Male Glück“, sagte Amann. „Wir haben uns auch nicht so gut bewegt.“

Doch die Wölfe machten im Schlussdrittel schnell klar, dass sie die Gäste nicht noch weiter herankommen lassen wollen. Fabian Hillmeier traf nach 34 Sekunden zum 6:2, Matthias Rothhammer (56.) und erneut Hillmeier (mit seinem 200. Tor in der ersten bzw. zweiten Liga) erhöhten auf 8:2. „Im letzten Drittel waren wir wieder viel konsequenter“, lobte Amann. In sechs Spielen hat sein Team damit nur neun Gegentore kassiert: „Schwabmünchen hatte alle Top-Leute dabei und wir haben wieder nur zwei Tore bekommen. Eine tolle Leistung meiner Mannschaft.“

Atting: Heitzer - R. Schreyer, Tkocz, Bogner, Hauser, M. Schreyer, Mar. Rothhammer, Röthke, Prasch, Bernhard, Mat. Rothhammer, Dünnbier, Hillmeier, Bauer;
Schwabmünchen: Zibrowius - Hägele, Krafczyk, Inselmann, Rehle, Weis, Bartl, Bullnheimer, Batscheider, Becker, Zimmermann, Schmidt;
Tore: 1:0 (5:21) Hausner (Bauer), 2:0 (8:37) Bernhard (Bauer, 4-3), 3:0 (16:18) Bauer (Bogner), 4:0 (17:36) Bernhard (Röthke), 5:0 (26:18) Bernhard (Röthke, 3-4), 5:1 (30:35) Krafczyk, 5:2 (36:34) Bartl (Inselmann), 6:2 (40:39) Hillmeier (Bauer), 7:2 (55:30) Mat. Rothhammer (M. Schreyer), 8:2 (56:46) Hillmeier (Hausner);
Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), Grau (Höchstadt); Strafminuten: Atting 6, Schwabmünchen 12; Zuschauer: 150;

Text, Foto: Michael Bauer

Souveräner Derbysieg


20.06.2015 Die Bundesligamannschaft hat am Freitag ihr Spiel in Deggendorf souverän mit 10:1 gewonnen. Am Samstag wird um 17.30 Uhr Schwabmünchen erwartet.
Der IHC Atting hat am Freitag seinen fünften Sieg in Folge gelandet und die Pflichtaufgabe bei Schlusslicht Deggendorf Pflanz vor 150 Zuschauern in der neuen Pflanz-Arena souverän mit 10:1 (5:0, 3:0, 2:1) gemeistert. Ein Sonderlob gab es dabei erneut für die Defensive.

Denn beinahe wäre Goalie Raphael Heitzer sein erster Shutout der Saison gelungen. Diesen verpasste er nur um etwas mehr als zwei Minuten. „Wir haben in der Defensive so gut wie nichts zugelassen und eine wirklich souveräne Leistung gezeigt, dazu tolle Spielzüge in der Offensive“, sagte Coach Jürgen Amann. In den letzten fünf Spielen hat die Mannschaft dabei nur sieben Gegentore kassiert, Heitzer in seinen letzten vier Einsätzen dabei nur ganze vier.

Dabei war der Beginn noch etwas hektisch. Die Partie konnte erst zehn Minuten nach dem vorgesehenen Beginn um 20 Uhr angepfiffen werden und fand dann einen schleppenden Beginn mit vielen Unterbrechungen. Die Schiedsrichter verhängten alleine in den ersten zehn Minuten sechs Strafzeiten, darunter vier gegen die Wölfe. „Am Anfang war es etwas chaotisch aber wir haben es durch die beiden Tore von Flo und Fabian in den Griff bekommen.“ Florian Tkocz (6.) und Fabian Hillmeier (7.) trafen in Unterzahl, Tkocz dabei sogar in doppelter. „Wir waren eine echte Mannschaft heute, großes Lob an alle Spieler.“

„Wir selbst haben in Unterzahl nichts zugelassen und dann in Überzahl gnadenlos unsere Chancen ausgenutzt“, sagte Amann. Tim Bernhard (12., Powerplay), Roman Schreyer (16.) und Matthias Rothhammer (17.) sorgten danach schnell für eine beruhigende 5:0-Führung. Im zweiten Drittel erhöhten dann Schreyer (26., Überzahl), Bernhard (28., Überzahl) und Hillmeier (30.) auf 8:0, im Schlussdrittel legte Bernhard (42./54.) noch zwei Treffer nach, ehe Benjamin Frank 2:03 Minuten vor dem Ende den Ehrentreffer für die Pflanz erzielte: „Das war besonders schade für Raphael. Wir haben wirklich eine tolle Defensivleistung gezeigt. In Deggendorf werden noch die einen oder anderen Teams Punkte lassen.“

Deggendorf: Schindlbeck, Früchtl - Bauer S., Schmidt, Platonow, Rittel, Eckart, Huber, Frank, Aigner, Steinbauer, Schmerbeck;
Atting: Heitzer - Tkocz, Schreyer R., Schreyer M., Bogner, Hausner, Rothammer Mar., Prasch, Bernhard, Rothhammer Mat., Nissen, Bauer T., Hillmeier, Dünnbier;
Tore: 0:1 (5:17, 2-4) Tkocz, 0:2 (6:42) Hillmeier 3-4, 0:3 (11:20) Bernhard (Schreyer, 4-3), 0:4 (15:16) Schreyer (Bernhard), 0:5 (16:56) Mat. Rothhammer (Mar. Rothhammer), 0:6 (25:40) Schreyer (Bauer, 4-3), 0:7 (27:21) Bernhard (Bauer, 4-3), 0:8 (29:55) Hillmeier, 0:9 (41:24) Bernhard, 0:10 (53:40) Bernhard, 1:10 (57:57); Frank (Bauer S.);
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Schafnitzel (Augsburg); Strafminuten: Deggendorf 22, Atting 12; Zuschauer: 150;

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

Derbywochenende


18.06.2015 Hartes Wochenende für die Bundesligamannschaft: Am Freitagabend um 20 Uhr gastiert das Team in Deggendorf am Samstag um 17.30 Uhr erwartet man Schwabmünchen.
Vor den entscheidenden Wochen kommt das Derbywochenende. Für den IHC Atting stehen diesmal gleich zwei Spiele auf dem Programm. Am Freitagabend gastieren die Wölfe in der neuen Pflanz-Arena in Deggendorf (20 Uhr) am Samstag erwarten sie die Schwabmünchen Mammuts (17.30 Uhr).

Im Kampf um den Heimrechtsplatz für die Playoffs (Rang zwei von vier) zählen für die Wölfe natürlich Punkte. Am liebsten wäre ihnen eine volle Ausbeute. Doch Coach Jürgen Amann warnt vor Leichtigkeit – und zwar vor beiden Gegnern: „Das Spiel gegen Deggendorf wird bestimmt nicht so einfach wie Anfang Mai bei uns zuhause.“ Da hatten die Wölfe die chancenlosen Pflanz mit 22:1 abgefertigt. Aber diese spielen nun in ihrer neuen eigenen Halle und haben dort zuletzt vier Punkte in drei Spielen geholt. „Wir haben durch die eigene Halle, das jetzt wieder regelmäßige und gute Training sowie den letzten drei engen Spielen mit den Punktgewinnen wieder den Spaß am Hockey und Selbstvertrauen getankt“, sagt auch Deggendorfs Trainer Martin Eckart. „Trotzdem wirds es schwer, aber wir sind uns einig, dass es kein 22:1 mehr wird.“

Atting wird am Freitag bis auf die Kroschinski-Zwillinge (mit der Bayernauswahl beim Länderpokal) und René Röthke komplett auflaufen können. Deggendorf hat mit Daniel Schober und Matthias Murr noch zwei Langzeitverletzte und darüber hinaus fallen Martin Dengler (Urlaub) und Dominik Steer (ebenfalls Juniorenauswahl) aus. „Wir haben zweieinhalb Reihen zur Verfügung, in der Verteidigung reicht es nicht ganz für drei“, sagt Eckart.

Der Kader könnte ein Faktor werden. In der neuen 20 x 40 Meter großen Halle (ISHD-Standardmaß) dürfte es intensiv zur Sache gehen. Viele Schüsse sind hier vorprogrammiert – Schwerstarbeit für Torhüter und Defensive. „Und in einem Derby geht es sowieso immer intensiver zur Sache“, sagt Amann. Der sieht es auch als schwer an, die Balance zu finden: „Von uns wird erwartet, dass wir die drei Punkte am Freitag holen. Aber Deggendorf hat nichts zu verlieren, wird euphorisch in das Spiel gehen und von vielen Zuschauern unterstützt werden. Wir dürfen nicht zu viele Körner für den Samstag lassen.“

Denn dann wartet auf die Wölfe mit Schwabmünchen ein anderes Kaliber und Mitfavorit auf die vorderen Plätze. Nur ein Spiel haben die Mammuts bisher verloren – das war beim 5:18 am vorigen Freitag in Krefeld, als die Skating Bears ihrerseits durch das Mitwirken von NHL-Star Christian Ehrhoff (drei Tore, zwei Vorlagen) angestachelt eine Top-Leistung zeigten. „Aber wenn man das so gelesen hat, war es nicht nur Ehrhoff“, sagt Amann. „Lange Anreise, nicht kompletter Kader – letztlich ist es ja egal ob man 2:3 oder 5:18 verliert. Wir wissen, dass Schwabmünchen viel Qualität hat. Sie haben auch den Kader in der Breite verstärkt, was zuletzt immer ein Problem war.“

Gern erinnert man sich beim IHC an die beiden Spiele im Jahr 2013, als man erst in Schwabmünchen mit 11:8 gewann und die Mammuts dann zuhause mit 13:2 abfertigte. „Die brennen mit Sicherheit auf die Revanche“, sagt Amann, der am Samstag dann wieder auf Röthke bauen kann. „Ich gehe mal davon aus, dass sie heiß sind, aber wir sind genauso heiß.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Starkes Schlussdrittel sichert Dreier


14.06.2015 Die Bundsligamannschaft hat auch ihr viertes Heimspiel der Saison gewonnen. Am Samstag gab es einen 7:1-Erfolg (1:0, 1:1, 5:0) gegen Spaichingen

Der IHC Atting hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und auch sein viertes Heimspiel der laufenden Saison gewonnen. Gegen die Badgers Spaichingen gab es am Samstag einen 7:1-Erfolg (1:0, 1:1, 5:0) – ein klares Ergebnis, das erst im Schlussdrittel auch klar wurde.

Denn über 40 Minuten waren die Wölfe zwar die spielbestimmende Mannschaft, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. „Wir haben auf ein Tor gespielt, aber Spaichingen ist defensiv sehr gut gestanden und hat von einem überragenden Torhüter profitiert“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Julian Käfer ist wirklich wie eine Wand gestanden.“

Im Schlussdrittel stand das Spiel dann sogar auf der Kippe. Atting ging mit einer Strafzeit in die letzten 20 Minuten, doch auch man selbst ließ defensiv erneut so gut wie nichts zu. In vier Heimspielen kassierte man nur sechs Tore. Raphael Heitzer, der in der Drangphase der Gäste souverän agierte, musste bei jedem seiner drei Einsätze nur ein Gegentor hinnehmen. „Es war auch wichtig, dass wir danach das 3:1 geschossen haben, denn wer weiß, wie es weiter gegangen wäre“, sagte der Attinger Goalie.

Für dieses Tor zur Vorentscheidung war der Top-Scorer und Nationalspieler der Wölfe, Thomas Bauer zuständig, der im ersten Drittel noch am Pfosten gescheitert war. Er erzielte es in der 47. Minute. Die Vorarbeit kam von Tim Dünnbier, der diesmal wieder mitwirken konnte. Die beiden waren es dann auch, die in der Folge das Spiel entschieden. In der 52. und 54. Minute hieß es jeweils Tor Dünnbier, Vorlage Bauer, exakt elf Sekunden nach dem 5:1 legte Bauer mit seinem vierten Punkt des Abends auch noch das 6:1 durch Markus Hausner auf.

Fabian Hillmeier, der bereits in der neunten Minute das 1:0 erzielt und das 2:0 in der 25. Minute durch Matthias Rothhammer vorbereitet hatte, traf fünf Sekunden vor dem Ende im Alleingang zum 7:1. Auch das Fazit de Kapitäns fiel klar aus: „Wir waren eigentlich überlegen, haben unsere Chancen aber nicht genutzt.“ Eine dieser Chancen zählte übrigens nicht: Marco Rothhammer traf im zweiten Drittel per Kopfball, was allerdings nicht zählte. Er selbst musste nach dem Spiel lachen, denn seine Teamkollegen sprachen „von einem Hauch NHL“. Denn in der dritten Runde der NHL-Playoffs zwischen Chicago und Anaheim hatte es genau ein solches Tor gegeben – das aber auch nicht zählte.

Hätten die Gäste aus Spaichingen davor oder danach einige ihrer wenigen eigenen Gelegenheiten in Tore umgemünzte – im ersten Drittel trafen sie beispielsweise die Latte – „hätte es auch in die Hose gehen können“, sagte Amann. „Wenn die das 2:2 machen, geht vielleicht das Zittern los. Aber wir haben dann im letzten Drittel unsere Chancen besser verwertet.“

Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei Spiele an und diese sind Derbys. Am Freitag gastiert man in der neuen Pflanz-Arena in Deggendorf am Samstag geht es zuhause (17.30 Uhr) gegen Schwabmünchen. „Auch wenn es manche vielleicht nicht gerne hören: Wir dürfen uns vom 22:1 aus dem Hinspiel gegen Deggendorf nicht täuschen lassen“, sagt Amann. „Deggendorf hat in der neuen Halle einen Heimvorteil, hat nichts zu verlieren und kann mit Sicherheit auf viele Zuschauer bauen. Wir müssen einen Weg finden, dort die drei Punkte zu holen und gleichzeitig nicht zu viele Körner für den Samstag zu lassen, denn Schwabmünchen ist ein direkter Konkurrent.“

Atting: Heitzer (Kelbin) - Tkocz, Rothhammer R. Schreyer, Bogner, Hausner, M. Schreyer, Dünnbier, Nissen, Mat. Rothhammer, Mar. Rothhammer, Prasch, Bauer, Hillmeier;
Spaichingen: Käfer - U. Bisceglia, E. Butz, Schlenker, Thomé, Erlenbusch, Witt, Sauter, G. Bisceglia, Mauthe, Jost;
Tore: 1:0 (3:44) Hillmeier (Mat. Rothhammer), 2:0 (24:49) Mat. Rothhammer (Hillmeier 4-3), 2:1 (26:48) U. Bisceglia (Schlenker), 3:1 (46:03) Bauer (Dünnbier), 4:1 (51:08) Dünnbier (Bauer), 5:1 (53:06) Dünnbier (Bauer), 6:1 (53:17) Hausner (Bauer, 4-3), 7:1 (59:55) Hillmeier;
Schiedsrichter: Weiß (Landau/Pfalz), Daum (Mayen); Strafminuten: Atting 10, Spaichingen 10; Zuschauer: 100;

Text, Foto: Michael Bauer

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3. März, 19 Uhr
Jahresversammlung, Vereinsheim
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 0 0:0 0
2 Atting 0 0:0 0
3 Deggendorf 0 0:0 0
4 Schwabmünchen 0 0:0 0
5 Ingolstadt 0 0:0 0
6 Spaichingen 0 0:0 0
7 Freiburg 0 0:0 0
8 Merdingen 0 0:0 0
9 Rhein-Main Patriots 0 0:0 0
10 Sasbach 0 0:0 0
11
12