Deutliche Niederlage gegen Augsburg


23.02.2020 Das einzige Testspiel der laufenden Vorbereitung auf die neue Zweitligasaison ging deutlich mit 11:3 an den TV Augsburg. Am 7. März beginnt die Saison gegen Spaichingen.
Ein ersatzgeschwächter IHC Atting hat am Samstagabend sein Testspiel gegen den Erstbundesligisten TV Augsburg deutlich mit 3:11 (2:6, 1:3, 0:2) verloren. Vor allem im ersten und zu Beginn des zweiten Drittels merkte man den Unterschied zwischen den beiden Teams, mit zunehmender Spielzeit lief es danach aber besser.

„Das Ergebnis ist für uns absolut zweitrangig“, sagte Trainer Jürgen Amann nach dem Spiel. Er hatte mit Goalie Raphael Heitzer, sowie Florian Meichel, Tim Bernhard und Matthias Rothhammer auf einige wichtige Spieler verzichten müssen. „Ich bin froh um dieses Spiel gegen einen Erstligisten, weil es uns klar aufgezeigt, an welchen Defiziten wir arbeiten müssen. Das Spiel hier wird uns jedenfalls für die Zukunft sehr helfen, davon bin ich überzeugt.“ Diese Zukunft beginnt schon am 7. März. Dann erwarten die Wölfe zum Saisonauftakt die Badgers Spaichingen in eigener Halle.

Die Augsburger, bei denen auch vier Stammspieler fehlten, nutzten ihre Chancen konsequent aus und zogen im ersten Drittel schnell davon. Spätestens nach 30 Minuten war das Spiel entschieden. Danach klappte es auch in der Attinger Hintermannschaft deutlich besser, Laufwege, Abstimmung und Defensivverhalten waren optimiert. Nur in der Offensive klappte es gar nicht mehr: Augsburgs eingewechselter Goalie Markus Matula ließ nicht einen Treffer zu.

IHC-Neuzugang Martin Dengler hatte mit dem 1:0 sein erstes Wölfe-Tor erzielt, Maximilian Aigner hatte im Schlussdrittel schon gejubelt, sein Ball war aber am Gestänge gelandet. Juniorentorhüter Matthias Bauer, der nach rund 30 Minuten eingewechselt wurde, spielte eine gute Partie. Die weiteren Nachwuchskräfte Elias Decker, Simon Steger, Bastian Vyskocil und Julian Bergbauer fehlten teils verletzt und aus privaten Gründen.

Atting: Kelbin (ab. 30. M. Bauer) - Aigner, Dengler (1/0), Kettl, Deichslberger, R. Kuhnle, C. Prasch (0/2), Mar. Rothhammer, Wittenzellner, Tkocz (1/0), Eisenschink, T. Bauer (1/0), Hillmeier (0/1); Schiedsrichter: Kruppe, Gigler; Strafminuten: Atting 10, Augsburg 4, Zuschauer: 70.

Testspiel gegen Augsburg


21.02.2020 Unsere Herren erwarten am 22. Februar um 17 Uhr den Erstligisten TV Augsburg in der heimischen Hockeyhalle
Am Samstag erwarten die Wölfe in der heimischen Attinger Hockeyhalle den Erstbundesligisten TV Augsburg zum Testspiel. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Für die Wölfe ist es allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit der einzige Test vor der am 7. März beginnenden neuen Zweitligasaison, für den 29. Februar gab es nämlich zwei Absagen. Coach Jürgen Amann gegen den TVA noch auf einige Stammspieler verzichten – teil aus Verletzungsgründen, teils aus privaten und beruflichen Gründen. „Aber wir gehen mit drei Reihen ins Spiel, unser Kader ist groß genug“, sagt der Attinger Coach. Ohnehin sei das Ergebnis in diesem Test zunächst noch zweitrangig, sagt Amann. Vielmehr gehe es darum bisher Trainiertes umzusetzen und auszuprobieren.

Über die bisherigen Trainingsleistungen zeigt sich Amann zufrieden. „Alle ziehen voll mit, auch die jungen Spieler sind sehr motiviert.“ In den ersten Wochen standen vor allem das Passspiel und Zweikampfverhalten sowie Taktik dem Programm.

Wie wichtig der Einbau von Nachwuchs in den Attinger Kader ist, hat die jüngste Meldung aus der Liga gezeigt. Weniger als vier Wochen vor dem Start hat Vizemeister Kassel Wizards seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen. Grund: Ein Großteil der Stammspieler habe kurzfristig erklärt, die Saison aus beruflichen oder privaten Gründen nicht oder nur eingeschränkt bestreiten zu können. „Das ist für alle Beteiligten natürlich äußerst bitter, führt uns aber auch wieder die strukturellen Probleme vor Augen in denen wir uns seit einiger Zeit in unserer Sportart befinden“, so Amanns Meinung zu diesem Thema.

Anders als die Wölfe können die Wizards nicht auf Junioren zurückgreifen. Denn in der Region ist Skaterhockey nur dünn verteilt. Aufgrund der weiten Entfernungen zu anderen Vereinen sei der Spielbetrieb für Kinder wenig attraktiv gewesen, hieß es. Die Nachwuchskräfte spielten zuletzt in einer Spielgemeinschaft mit Paderborn.

Kassel ist nach Erstligaabsteiger Lüdenscheid bereits der zweite Club, der seine Mannschaft nun zurückgezogen hat. Somit bleiben für den IHC in der aktuellen Liga nur noch sieben Gegner.

Text, Foto: Michael Bauer

Spende für den Nachwuchs


18.02.2020 Die Firma KW Elektrotechnik GmbH & Co.KG spendete jüngst 1.000 Euro für unsere Nachwuchsförderung.
SPENDE FÜR DEN NACHWUCHS: Die Firma KW Elektrotechnik GmbH & Co.KG spendete jüngst 1.000 Euro für unsere Nachwuchsförderung. „Uns gefällt sehr gut, wie sich der Nachwuchs im Verein entwickelt“, sagt Stefan Kiener, einer der beiden Firmeninhaber und selbst Attinger. „Wir sehen, dass sich immer mehr Kinder dem Verein anschließen, das möchten wir auch mit unterstützen. Es freut uns auch, dass immer mehr Kinder in der Laufschule sind.“

Neben dem normalen Skaterhockey-Spielbetrieb in den vier Nachwuchsaltersklassen U10, U13, U16 und U19 bieten wir seit einigen Jahren auch eine Lauflernschule für Mädchen und Jungen ab drei Jahren (freitags ab 16 Uhr in der Hockeyhalle Atting) an, die sich großer Beliebtheit erfreut. Zurzeit nehmen mehr als 40 Kinder diese Möglichkeit wahr.

Für den Verein nahm der 1. Vorsitzende Martin Amann (Mitte) die Spende von Stefan Kiener (links) und Joachim Willenberger (rechts) entgegen.

Text, Foto: Michael Bauer 

Spielabsage im Pokal


12.02.2020 Das Pokalspiel der Jugend wurde von den Bockumer Bulldogs abgesagt, die erste Mannschaft konnte neben Augsburg auch keinen weiteren Testspielgegner finden
Der Saisonstart muss verschoben werden. Das eigentlich für den kommenden Samstag geplante Erstrundenspiel im ISHD-Pokal der U16 wurde abgesagt, weil Gegner Bockumer Bulldogs (Krefeld) keine spielfähige Mannschaft stellen konnte. Nun sind die Wölfe kampflos im Achtelfinale, wo es erneut ein Heimspiel gegen die Miners Oberhausen II geben wird.

Somit müssen die Attinger Teams weiterhin testen: Sie tun das am 7. und 8. März. Der bayerische Verband hat den Wölfen das Nachwuchsfrühjahrsturnier aller Altersklassen zugesprochen, das rund um den ersten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd mit dem Auftakt der Herren gegen die Badgers Spaichingen (7. März, 17.30 Uhr) stattfinden wird. Ein geplantes Testspielwochenende der U16 in Berlin wurde nun wegen der zweiten Pokalrunde am 21. oder 22. März auf kommende Saison verschoben. Dafür findet Ende April ein Trainingslager in Tschechien statt.

Auch die Bundesligamannschaft, die seit Anfang Februar im Training ist, muss eine Spielabsage verkraften: Für ein geplantes Testspiel am 29. Februar konnte kein Gegner gefunden werden. Der einzige Test vor der am 7. März beginnenden Saison findet somit am 22. Februar um 17 Uhr in eigener Halle gegen den Erstligisten TV Augsburg statt.

Text, Foto: Michael Bauer

Erste Mannschaft in die Vorbereitung gestartet


04.02.2020 Seit 3. Februar läuft der Ball auch für die Bundesligamannschaft wieder: Trainer Jürgen Amann konnte erstmals offiziell auch die drei Neuzugänge aus Deggendorf begrüßen
Nur 72 Tage nach der Meisterschaft in der 2. Bundesliga läuft beim IHC Atting bereits wieder die Vorbereitung auf die neue Saison. Trainer Jürgen Amann, der das Amt zum Jahreswechsel von Markus Alzinger übernommen hat, bat am Montag zur ersten Trainingseinheit in der Attinger Hockeyhalle.

Mit dabei waren auch drei Neuzugänge: Von Zweitligaabsteiger Deggendorf Pflanz verstärken Maximilian Aigner, Martin Dengler und Julian Bergbauer (Letzterer ist auch noch für die Junioren spielberechtigt) die Wölfe. Sie waren in der vergangenen Saison drei der vier besten Scorer bei den Pflanz. Dengler und Aigner verfügen bereits über sechs, Bergbauer über zwei Jahre Zweitligaerfahrung.

Auch die vier Juniorenspieler Matthias Bauer (Tor), Bastian Vyskocil, Simon Steger und Elias Decker, die in der vergangenen Saison bereits erste Zweitligaeinsätze erhielten, waren dabei und werden die Vorbereitung mit den Herren absolvieren. „Hier ist einiges an Potenzial vorhanden“, sagt Amann, der in den kommenden Wochen auch noch die restlichen Attinger Juniorenspieler in deren Einheiten beobachten will. Der Kader verfügt aktuell über 21 Feldspieler und drei Torhüter – genug für eine lange Zweitligasaison.

Der neue Coach, der erstmal auf der Attinger Platte stand („Der Belag ist sehr schnell“), war zufrieden mit der ersten Einheit. „Ein bisschen kennt man den Rost noch“, meinte er nach gut einer halben Stunde Training mit einem Lächeln. „Aber mit Dauer des Trainings kamen die Jungs immer besser zurecht, so soll es auch während der Saison sein.“ So konnte man immer wieder Lob für gelungene Übungen von Amann in Richtung seiner Spieler hören. „Wir wollen uns Woche für Woche und Monat für Monat steigern.“

Schon in knapp drei Wochen steht mit dem Heimspiel gegen den Erstligisten TV Augsburg (22. Februar, 17 Uhr, Atting) ein Testspiel auf dem Programm, für den 29. Februar sucht man noch einen Gegner. Zuletzt gab es eine Absage aus Österreich, wo Amann zuletzt die Nationalmannschaft trainierte. Bereits am 7. März startet der IHC dann in die neue Spielzeit. Zum Auftakt gibt es ein Heimspiel gegen die Badgers Spaichingen.

Apropos Auftakt: Der war auch für den neuen alten Coach gelungen. „Es ist echt schön, wieder im Team zu sein. Irgendwie hat mir das Ganze dann doch gefehlt…“

BILD: Ein Rückkehrer und drei Neulinge: Attings neuer alter Trainer Jürgen Amann zusammen mit den drei Neuzugängen Maximilian Aigner, Julian Bergbauer und Martin Dengler (von links), die gleichzeitig die neuen Trikots für die am 7. März beginnende Spielzeit präsentieren.

Text, Foto: Michael Bauer

Apollo Optik sponsert neue Trainingstrikots


27.01.2020 Augenoptikermeister Gerald Murrer hat für den kompletten Verein neue Trainingstrikots im Wert von 3.000 Euro angeschafft.
Seit vergangenem Montag läuft die Vorbereitung. Zweimal pro Woche trainieren die nun fünf Nachwuchsmannschaften und zwei Herrenmannschaften in der Attinger Hockeyhalle und bereiten sich auf die im März beginnende neue Inline-Skaterhockey-Saison vor. Dazu wurden sie nun von Augenoptikermeister Gerald Murrer, Inhaber und Franchisepartner von Apollo Optik in Straubing (Steinergasse 19), Dingolfing, Dachau und Cham, mit neuen einheitlichen Trainingstrikots ausgestattet. Insgesamt wurden 109 Trikots im Wert von 3.000 Euro angeschafft.

„Ich bin über Nachwuchstrainer Markus Alzinger in Kontakt mit dem Verein gekommen und freue mich sehr über die gute Arbeit, die dort vor allem im Nachwuchsbereich gemacht wird“, sagte Murrer bei einem Ortstermin am Mittwochabend in der Hockeyhalle in Atting. „Das wollte ich mit meinem Beitrag unterstützen. Es freut mich auch, dass der Zulauf im Verein weiterhin so gut ist.“ Für die Saison 2020 wurde eine zweite U16 gemeldet, die Laufschule startete Mitte Januar und konnte zuletzt 45 Kinder begrüßen, zu den ersten Trainingseinheiten konnten bereits sechs Neulinge begrüßt werden, so dass derzeit ohne Laufschule 65 Jugendliche im Verein spielen – Tendenz steigend.

„Wir bedanken uns sehr für die neuen Trikots“, sagte Michael Bauer, 2. Vorsitzender und Sponsorenbeauftragter, im Verein. „Das erleichtert nicht nur den Trainern die Arbeit, es motiviert unseren Nachwuchs umso mehr, wenn alle die gleichen Trikots haben und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Bild: Bild 1: Gerald Murrer (hinten, Zweiter von links) zusammen mit U16-Trainer Markus Alzinger sowie Moritz Eisenschink (links, Herren), Simon Steger (rechts, U19), Tim Attenberger (vorne links U13), Gabriel Schreiner (vorne Mitte, U10) und Lukas Alzinger (vorne rechts, U16)

„Wir müssen den Kader sukzessive verjüngen“


23.01.2020 Trainer Jürgen Amann spricht vor dem Start der Vorbereitung am 3. Februar über die Ziele, den Trainingsverlauf und mögliche Testspiele
Am 3. Februar startet der IHC Atting in die Vorbereitung auf die Skaterhockey-Saison 2020, die am 7. März mit einem Heimspiel gegen die Badgers Spaichingen beginnt. Trainer Jürgen Amann, der das Amt von Markus Alzinger übernommen hat, will in der neuen Saison verstärkt auf den Nachwuchs setzen. Mit Julian Bergbauer, Max Aigner und Martin Dengler gibt es auch drei Neuzugänge beim Meister von 2019. Alle drei kommen aus Deggendorf.

Wie hast du dir die Vorbereitung vorgestellt?
Jürgen Amann: „Wir starten am 3. Februar in die fünfwöchige Vorbereitungszeit bis zum ersten Heimspiel gegen Spaichingen. Danach vergehen dann nochmals vier Wochen bis zum nächsten Spiel beziehungsweise bis die Saison dann so richtig startet. Diese Zeit zähle ich in gewisser Weise ebenso noch zur Vorbereitungsphase hinzu. Neben den spieltechnischen Themen wird es für mich dabei wichtig sein, das Team und das aktuelle Leistungsvermögen wieder kennenzulernen. Ich kenne zwar fast alle der Jungs noch, dennoch gibt es ein paar neue Gesichter wie zum Beispiel unsere Juniorencracks oder die Neuzugänge aus Deggendorf, Max Aigner, Martin Dengler und Julian Bergbauer. Ich freue mich jedenfalls darauf.“

Was und wie wird in den ersten Wochen trainiert?
Amann: „Wir werden zwei bis dreimal pro mal die Woche auf die Platte gehen. Dabei werden wir den Fokus speziell auf unser Passspiel, Zweikampfstärke und natürlich dem Spielsystem richten.“

Und wie sieht es mit Testspielen während der Vorbereitung aus? Amann: „Wir testen am 22. Februar ab 17 Uhr zuhause gegen die Bundesligamannschaft des TV Augsburg, außerdem suchen wir aktuell noch nach einem Gegner für den 29. Februar. Da gab es leider eine Absage aus Österreich. Eventuell wollen wir auch noch etwas in der Zeit während des ersten und zweiten Spieltages machen. Hinzu kommt auch noch der Pokalwettbewerb, da haben wir allerdings in der ersten Runde ein Freilos.“

Du hast bei deiner Vorstellung gesagt, man müsse den Spagat zwischen Nachwuchsförderung und Erfolg schaffen. Wie hast du das genau gemeint?
Amann: „Nun, zunächst muss man festhalten dass wir hier seit Jahren eine sehr starke und stolze Spielergeneration haben, die es gewohnt ist, erfolgreich zu sein und die in dieser Konstellation sicher auch noch – ich sag jetzt mal ein bis zwei Jahre – sehr erfolgreich sein kann. Nur die Jungs werden leider nicht jünger. Eine Aufgabe ist es daher, nun die Weichen zu stellen um auch zukünftig erfolgreich sein zu können. Das heißt auch, dass wir den Kader sukzessive etwas verjüngen müssen, womit wir unter anderem auch schon bei unseren Nachwuchscracks wären. Dies alles sollte aber optimalerweise in einem fließenden Prozess geschehen, ohne wesentlich vom eigentlichen Erfolgspotenzial etwas einzubüßen. Ich bin nämlich auch der Meinung, dass mit der neuen Halle und den vielen Fans im Rücken es schon auch wieder ein Anspruch sein sollte, irgendwann wieder in die erste Liga zurückzukehren.“

Wie werden dann die Juniorenspieler in die Vorbereitung eingebaut?
Amann: Es wurden ja bereits letztes Jahr die vier Spieler Matthias Bauer, Bastian Vyskocil, Simon Steger und Elias Decker immer wieder mal hochgezogen. Zudem kommt mit Julian Bergbauer noch ein vielversprechender Juniorencrack aus Deggendorf hinzu. Diese Jungs wollen wir in die Vorbereitung voll integrieren. Welche Möglichkeiten sich darüber hinaus ergeben, werden wir kurzfristig sehen.“

Wie stark schätzt du die Liga ein? Und was kannst du schon zu den Gegnern sagen?
Amann: „Da hat sich nicht so viel verändert. Wir wissen also was auf uns zukommt. Lediglich Hilden ist noch schwer einzuschätzen. Als Meister sind wir dabei sicher auch in einer Favoritenrolle. Meines Erachtens stagnieren jedoch die Zweiten Ligen leistungstechnisch in den letzten Jahren, geographisch hat man sich sogar deutlich zurückentwickelt. Mir fehlen hier Teams wie Schwabmünchen, Deggendorf oder die ehemalige Konkurrenz aus Regensburg, also Bernhardswald und Donaustauf. Schade ist auch, dass sich der Erstligaabsteiger Lüdenscheid zurückgezogen hat. In der Nordstaffel sind insgesamt sogar fünf Zweitvertretungen am Start. Diese Entwicklung sehe ich allgemein sehr kritisch, sollte aber in dieser Konstellation auch ein Ansporn sein, mittel- beziehungsweise langfristig wieder den Blick nach ganz oben zu richten.“

Interview, Foto: Michael Bauer

„Wir müssen den Kader sukzessive verjüngen“


23.01.2020 Trainer Jürgen Amann spricht vor dem Start der Vorbereitung am 3. Februar über die Ziele, den Trainingsverlauf und mögliche Testspiele
Am 3. Februar startet der IHC Atting in die Vorbereitung auf die Skaterhockey-Saison 2020, die am 7. März mit einem Heimspiel gegen die Badgers Spaichingen beginnt. Trainer Jürgen Amann, der das Amt von Markus Alzinger übernommen hat, will in der neuen Saison verstärkt auf den Nachwuchs setzen. Mit Julian Bergbauer, Max Aigner und Martin Dengler gibt es auch drei Neuzugänge beim Meister von 2019. Alle drei kommen aus Deggendorf.

Wie hast du dir die Vorbereitung vorgestellt?
Jürgen Amann: „Wir starten am 3. Februar in die fünfwöchige Vorbereitungszeit bis zum ersten Heimspiel gegen Spaichingen. Danach vergehen dann nochmals vier Wochen bis zum nächsten Spiel beziehungsweise bis die Saison dann so richtig startet. Diese Zeit zähle ich in gewisser Weise ebenso noch zur Vorbereitungsphase hinzu. Neben den spieltechnischen Themen wird es für mich dabei wichtig sein, das Team und das aktuelle Leistungsvermögen wieder kennenzulernen. Ich kenne zwar fast alle der Jungs noch, dennoch gibt es ein paar neue Gesichter wie zum Beispiel unsere Juniorencracks oder die Neuzugänge aus Deggendorf, Max Aigner, Martin Dengler und Julian Bergbauer. Ich freue mich jedenfalls darauf.“

Was und wie wird in den ersten Wochen trainiert?
Amann: „Wir werden zwei bis dreimal pro mal die Woche auf die Platte gehen. Dabei werden wir den Fokus speziell auf unser Passspiel, Zweikampfstärke und natürlich dem Spielsystem richten.“

Und wie sieht es mit Testspielen während der Vorbereitung aus? Amann: „Wir testen am 22. Februar ab 17 Uhr zuhause gegen die Bundesligamannschaft des TV Augsburg, außerdem suchen wir aktuell noch nach einem Gegner für den 29. Februar. Da gab es leider eine Absage aus Österreich. Eventuell wollen wir auch noch etwas in der Zeit während des ersten und zweiten Spieltages machen. Hinzu kommt auch noch der Pokalwettbewerb, da haben wir allerdings in der ersten Runde ein Freilos.“

Du hast bei deiner Vorstellung gesagt, man müsse den Spagat zwischen Nachwuchsförderung und Erfolg schaffen. Wie hast du das genau gemeint?
Amann: „Nun, zunächst muss man festhalten dass wir hier seit Jahren eine sehr starke und stolze Spielergeneration haben, die es gewohnt ist, erfolgreich zu sein und die in dieser Konstellation sicher auch noch – ich sag jetzt mal ein bis zwei Jahre – sehr erfolgreich sein kann. Nur die Jungs werden leider nicht jünger. Eine Aufgabe ist es daher, nun die Weichen zu stellen um auch zukünftig erfolgreich sein zu können. Das heißt auch, dass wir den Kader sukzessive etwas verjüngen müssen, womit wir unter anderem auch schon bei unseren Nachwuchscracks wären. Dies alles sollte aber optimalerweise in einem fließenden Prozess geschehen, ohne wesentlich vom eigentlichen Erfolgspotenzial etwas einzubüßen. Ich bin nämlich auch der Meinung, dass mit der neuen Halle und den vielen Fans im Rücken es schon auch wieder ein Anspruch sein sollte, irgendwann wieder in die erste Liga zurückzukehren.“

Wie werden dann die Juniorenspieler in die Vorbereitung eingebaut?
Amann: Es wurden ja bereits letztes Jahr die vier Spieler Matthias Bauer, Bastian Vyskocil, Simon Steger und Elias Decker immer wieder mal hochgezogen. Zudem kommt mit Julian Bergbauer noch ein vielversprechender Juniorencrack aus Deggendorf hinzu. Diese Jungs wollen wir in die Vorbereitung voll integrieren. Welche Möglichkeiten sich darüber hinaus ergeben, werden wir kurzfristig sehen.“

Wie stark schätzt du die Liga ein? Und was kannst du schon zu den Gegnern sagen?
Amann: „Da hat sich nicht so viel verändert. Wir wissen also was auf uns zukommt. Lediglich Hilden ist noch schwer einzuschätzen. Als Meister sind wir dabei sicher auch in einer Favoritenrolle. Meines Erachtens stagnieren jedoch die Zweiten Ligen leistungstechnisch in den letzten Jahren, geographisch hat man sich sogar deutlich zurückentwickelt. Mir fehlen hier Teams wie Schwabmünchen, Deggendorf oder die ehemalige Konkurrenz aus Regensburg, also Bernhardswald und Donaustauf. Schade ist auch, dass sich der Erstligaabsteiger Lüdenscheid zurückgezogen hat. In der Nordstaffel sind insgesamt sogar fünf Zweitvertretungen am Start. Diese Entwicklung sehe ich allgemein sehr kritisch, sollte aber in dieser Konstellation auch ein Ansporn sein, mittel- beziehungsweise langfristig wieder den Blick nach ganz oben zu richten.“

Interview, Foto: Michael Bauer

Start der Vorbereitung: Mehr Trainer, mehr Nachwuchs


15.01.2020 Ab Kalenderwoche 4 nehmen unsere Nachwuchsteams mit neuer Trainerbesetzung die Vorbereitung für die Saison 2020 auf
Mit einer zusätzlichen Nachwuchsmannschaft und auch weiteren Trainern startet der IHC Atting in den kommenden Tagen und Wochen in die Vorbereitung auf die Skaterhockey-Saison. Ein Großteil der Teams nimmt in Kalenderwoche 4 ab 20. Januar das Training auf, die Bundesligamannschaft startet dann am 3. Februar.

Aufgrund des Erfolgs im Nachwuchsbereich mit zahlreichen bayerischen Meistertiteln und auch dem deutschen Meistertitel bei der U13 im Jahr 2018 hatte der Verein Zulauf und kann daher für 2020 zwei U16-Teams melden. Diese werden von Markus Alzinger betreut, der sich als Coach der Herren zurückgezogen hat und nur noch im Jugendbereich aktiv sein wird. Er hat dabei sehr hohe Ziele gesetzt: „Ich habe als Ziel bei der U16 die deutsche Meisterschaft und den Pokalsieg ausgegeben“, sagt er. Erstmals spielt auch eine Attinger Nachwuchsmannschaft im landesweit ausgetragenen Pokalwettbewerb, in der ersten Runde am Wochenende 15. Februar gibt es dabei ein Heimspiel gegen die Bockumer Bulldogs (Spielbeginn 14 Uhr), ein Team aus Krefeld. 24 Spieler stehen Alzinger vor Saisonbeginn in den beiden U16-Teams zur Verfügung.

Erfolge erhofft man sich auch wieder von den Junioren, die nach einem Jahr ohne Spielbetrieb (2018) und einem Übergangsjahr (2019) nun wieder fast über Sollstärke (13 Spieler) verfügen. Sie werden nun von Moritz Eisenschink und Maximilian Kettl (vorher Schüler) trainiert. Nicht nur in der Vorbereitung will Jürgen Amann, nun wieder Trainer des Bundesligateams, die Junioren ausführlich testen. Da in der Herrenmannschaft bald ein Generationenwechsel ansteht, sollen die Spieler nun nach und nach eingebaut werden. Zudem gibt auch Amann ein hohes Ziel aus: „Ich bin der Meinung, dass mit der neuen Halle und den vielen Fans im Rücken es schon auch wieder ein Anspruch sein sollte, irgendwann wieder in die erste Liga zurückzukehren.“

Noch nicht ganz so gut sieht es in den Teams der U13 und U10 aus. Bei den Schülern verfügt der neue Trainer Vincent Liebl (vormals Jugendcoach) über zwölf Akteure, die wenigsten stehen Matthias Rothhammer und Robert Kuhnle bei den Bambini (acht Feldspieler, zwei Torhüter) zur Verfügung. Bei beiden Mannschaften, 2019 jeweils bayerischer Meister, verließen Spieler das Team in Richtung der höheren Altersklasse. Mit einem Schnupperlehrgang am Freitag, den 24. Januar ab 17 Uhr möchte man versuchen die Teams zu vergrößern. Außerdem wurde das Laufschulentraining am Freitag unmittelbar vor das Bambinitraining gelegt, um hier einen besseren Übergang zu schaffen. Die Laufschule, weiterhin betreut von Martin Jauernig, Franz Demmelhuber und Patrick Tkocz, startete bereits am vergangenen Freitag. Zum Start am 10. Januar waren 37 Kinder im Training – deutlich mehr als im vergangenen Jahr.

Neben Amann ist mit Neuzugang Maximilian Aigner (Deggendorf) auch ein weiterer Lizenztrainer dazugestoßen, der das bestehende Trainerteam unterstützen wird. Zusammen mit den Torwarttrainern Florian Finkl und Michael Bauer kümmern sich nun insgesamt 15 Trainer um die Attinger Aktiven, die 2019 mehr als 500 Trainingseinheiten in der neuen Hockeyhalle absolviert haben. Saisonbeginn in den bayerischen Ligen ist ab Mitte März, die Herrenmannschaft hat für die erste Pokalrunde ein Freilos und steigt erst am 25./26. April in den Wettbewerb ein.

Fabian Hillmeier, Kapitän des Bundesligateams, hat zum Jahreswechsel die Position des Nachwuchsleiters von Alzinger übernommen. „Unser Ziel muss sein, den Nachwuchs weiter zu fördern und zu fordern, damit wir die Spieler kurz und langfristig bereit für die 1. Mannschaft machen können“, sagt er. „Unser Ziel muss auch wieder die 1. Bundesliga sein.“

Die Attinger Trainer für die Saison 2020 (von links): Michael Bauer, Maximilian Aigner, Markus Alzinger, Florian Finkl, Vincent Liebl, Moritz Eisenschink, Maximilian Kettl, Matthias Rothhammer, Robert Kuhnle, Franz Demmelhuber, Fabian Hillmeier, Jürgen Amann, Felix Lehner. Es fehlen: Martin Jauernig und Patrick Tkocz.

Text, Foto: Michael Bauer

Jürgen Amann übernimmt Bundesligateam


03.01.2020 Jürgen Amann kehrt als Trainer zum IHC Atting zurück und übernimmt ab sofort wieder das Zweitligateam. Er folgt damit auf Markus Alzinger nach, der ab sofort die U16 coacht
Der IHC Atting hat einen Nachfolger für Trainer Markus Alzinger gefunden. Jürgen Amann, der mit Herren und Nachwuchs bereits in der Vergangenheit viele Erfolge gefeiert hatte, übernimmt in der Saison 2020 wieder das Traineramt beim Zweitbundesligisten.

Amann war von 2016 bis 2018 Nationaltrainer Österreichs, schlug dort aber aus privaten Gründen ein Angebot zur Vertragsverlängerung aus. 2016 hatte er während der schweren Erstligasaison in Donaustauf die Wölfe ab Juli noch einmal interimsmäßig betreut. Zuvor führte er sie 2013 zum Meistertitel in der 2. Liga, 2014 in der 1. Bundesliga als Sechster in die Playoffs und nach dem Rückzug 2015 noch einmal zum Aufstieg in Liga eins. Ab 2006 holte er als Nachwuchstrainer regelmäßig Titel mit allen Altersklassen, darunter 2007 sogar drei auf einmal.

Nun kehrt er nach Atting zurück, denn „es kribbelt“ wieder, wie er selbst sagt. Ein Jahr hat er nun komplett pausiert, zuvor große Erfolge mit dem österreichischen Team gefeiert, darunter ein vierter Platz bei der EM 2018. „Ich bin dankbar für diese Zeit, die mich schon auch stolz macht“, blickt er zurück. „Mein Auftrag war es, wieder ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen, das um Medaillen spielen kann, nachdem das Team über Jahre Letzter war.“ Mit zwei vierten Plätzen und jeweils nur einem fehlenden Tor zu Bronze habe man das geschafft. „Mit Nationen wie Dänemark und Großbritannien ist man wieder auf Augenhöhe, nur die Schweiz und Deutschland sind halt einfach zu stark.“ Der österreichische Verband hätte Amann gerne gehalten.

In Atting findet Amann eine Mannschaft vor, die er fast komplett kennt. Die Spieler selbst haben sich um seine Rückkehr bemüht. Seine Aufgabe ist nicht ganz einfach: Denn nach der Meisterschaft im Vorjahr entschied sich der Verein, den Aufstieg nicht anzunehmen, da man an weiteren Strukturen im Verein (mehr Personal, Trainer, etc) arbeiten will und zudem der Nachwuchs eingebaut werden soll. „Wir müssen den Spagat zwischen Erfolg und Nachwuchsförderung schaffen und vor allem junge Spieler heranziehen“, sagt Amann, wohl wissend, dass der Großteil seiner Leistungsträger die 30 Jahre schon überschritten hat und man von Seiten der Fans sicher auch in der neuen Saison einen vorderen Platz erwartet.

Amann möchte im neuen Jahr zeitnah mit der Vorbereitung beginnen und hat bereits Kontakt zu Teams wegen Testspielen aufgenommen, denn das erste Saisonspiel steigt bereits am 7. März gegen Spaichingen. Am 3. Februar will er zum ersten Training bitten. „Dann haben wir noch einmal fünf Wochen bis zum ersten Heimspiel und danach vier weitere bis zum nächsten Spiel. Das ist ja in gewisser Weise auch noch Vorbereitungszeit.“

Text, Foto: Michael Bauer


Alle Termine und Spiele sind bis auf Weiteres abgesagt.
07.03., 17.30 Uhr Ergebnis:
4:5 n.P.

Atting - Spaichingen
Pl. Mannschaft S T P
1 Menden 3 29:4 9
2 Merdingen 3 32:9 9
3 Spaichingen 3 25:4 8
4 IHC Atting 3 24:5 7
5 Rhein-Main Patriots 2 20:0 6
6 Langenfeld 2 20:0 6
7 Freiburg 3 29:12 6
8 Hilden 3 24:9 6
9 Kassel 16 0:160 0
10
11 Kassel-Spiele
12 10:0 gewertet