Sportlich für die 1. Bundesliga qualifiziert


17.10.2022 Durch einen 17:5-Sieg im Rückspiel gegen die Moskitos Essen II ist unsere Herrenmannschaft sportlich zurück in der 1. Bundesliga. Bis 31.10. muss entschieden werden, ob der Aufstieg angenommen wird.
Der IHC Atting hat den sportlichen Wiederaufstieg in die 1. Skaterhockey-Bundesliga geschafft. Die Wölfe besiegten am Samstagabend vor 280 begeisterten Fans die Zweitvertretung der Wohnbau Moskitos Essen am Ende klar und verdient mit 17:5 (4:2, 9:1, 4:2). Die Vorstandschaft muss nun bis 31. Oktober die Entscheidung treffen, ob der Verein den Aufstieg wahrnimmt und damit nach 2016 wieder in Deutschland Top-Liga zurückkehrt.

Mehrfach hat man sich damit in den vergangenen Wochen bisher auseinandergesetzt. Allerdings seien noch Punkte zu klären, bis eine endgültige Entscheidung falle. Die sportliche Meisterschaftsentscheidung kann nicht mehr abgewartet werden. Denn der Verband verlangt – wie jedes Jahr – die Entscheidung zum 31.10. Das zweite und entscheidende Finalspiel gegen Krefeld II wird aber erst am 12. November steigen – dann in eigener Halle. Somit hat das Team von Trainer Jürgen Amann wie 2019 gegen Kassel die Chance, in eigener Halle Meister zu werden.

Bis der Finaleinzug allerdings feststand, war zumindest in den ersten 25 Minuten ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Essen erwies sich als läuferisch und kämpferisch starker Gegner und forderte die Wölfe. „Am Anfang waren wir zum Teil etwas zu angespannt und verkrampft“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Wir hatten viele unnötige Ballverluste.“ Weil sein Team aber stark in Überzahl spielte, stand nach 20 Minuten ein 4:2 auf der Anzeigentafel.

Essen biss sich aber zurück in die Partie, traf selbst in Überzahl zum 3:4 und hätte auch durchaus ausgleichen können. Doch eine Einzelleistung von Christoph Wittenzellner (27.) und ein schönes Solo von Robert Altmann (31.) durch Essens Defenive sorgten für eine beruhigende 6:3-Führung.

Knackpunkt war die 34. Minute, als der Essener Leon Arnolds Fabian Hillmeier mit und gegen das Knie checkte. In der folgenden fünfminütigen Überzahl erzielten die Wölfe vier Treffer. „Letztlich suchen wir zuhause immer nach einem Faden, nachdem wir uns den Gegner ein wenig zurechtlegen können“, analysierte Amann weiter. „Heute waren das die Überzahlsituationen. Das haben die Jungs richtig abgezockt ausgespielt, als es am wichtigsten war. Das spricht schon auch für die Klasse des Teams.“

Mehr noch: Als die Wölfe wieder komplett waren, gelangen ihnen binnen wenigen Sekunden noch drei Treffer mehr. Zuvor hatte auch Essens Goalie Mika Gleixner die Nerven verloren, zerschlug seinen Schläger und schimpfte vehement auf seine Vorderleute, als er sich an der Bank einen neuen holte. Als im letzten Drittel Atting weitere schnelle Tore erzielte, nahm Essens Kapitän Robin Dambacher sein Team zur Seite und stellte die Frage nach der Einstellung. Essen verhinderte so, dass Atting gar 20 Tore erzielte. Dennoch schraubten die Wölfe das Ergebnis am Ende auf 17:5. Für diese Leistung erhoben sich die Attinger Fans zwei Minuten vor dem Ende von ihren Plätzen und beklatschten das Team.

„Am Ende war es auch eine geschlossene Teamleistung die uns den Erfolg beschert hat“, sagte Amann. „Wir haben nun den sportlichen Schritt in Liga Eins geschafft. Ich kann die Jungs hierfür gar nicht genug loben und ich hoffe für uns alle, dass wir nun auch den Schritt gehen können. Aber jetzt wollen wir uns natürlich auch den Titel in der Zweiten Liga holen.“

Atting: Heitzer - Meichel (2/1), Kettl (1/0), T. Bauer (2/4), Hillmeier (1/1), Mar. Rothhammer (1/0), Decker (1/1), Ernst, Wittenzellner (1/1), Prasch (1/0), Steger (2/0), Schwarzmüller, Bernhard (2/4), Altmann (2/0), Eisenschink (1/0), Dengler (0/1);
Schiedsrichter: Schafnitzel (Augsburg), Hoffmann (Marktoberdorf); Strafminuten: Atting 10, Essen 19; Zuschauer: 280.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Unentschieden in Essen


10.10.2022 Erste erspielt sich gute Ausgangsposition für das entscheidende Rückspiel am kommenden Samstag um 17.30 Uhr in eigener Halle
Mit einem 3:3-Unentschieden (2:2, 0:0, 1:1) bei der Zweitvertretung der Moskitos Essen hat sich der IHC Atting eine gute Ausgangsposition für das Playof-Rückspiel am kommenden Samstag um 17.30 Uhr in eigener Halle erarbeitet.

Sechs Tore über 60 Minuten. Das ist ungewöhnlich für ein Skaterhockey-Spiel. Das aber wurde geführt, wie es sich für ein Playoff-Spiel gehört: Mit vielen Torszenen, vielen aber meist fairen Checks und hart auf den Mann. Beide Torhüter konnten sich mehrmals mit tollen Paraden auszeichnen. Beide Mannschaften trafen außerdem noch je zweimal Pfosten oder Latte.

„Ich bin richtig stolz auf die Jungs für diese kämpferische Leistung“, lobte Attings Trainer Jürgen Amann. „Wir wollten eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel und das haben wir definitiv mit dem Ergebnis erreicht.“ Zweimal gingen die Wölfe in der Anfangsphase in Führung, zweimal glichen die Gastgeber schnell wieder aus. Simon Steger (4.), hinter dem vor der Partie ebenfalls noch ein Fragezeichen gestanden war, und Elias Decker (8.) hießen die Torschützen.

Die jungen Spieler sprangen an diesem Tag für die zahlreichen verhinderten Akteure wie Florian Meichel, Tim Bernhard oder den verletzten Matthias Rothhammer ein. „Wir mussten heute auf ein paar gute Jungs verzichten aber die Mannschaft hat das heute sehr gut kompensiert“, sagte Amann, der besonders seine jungen Spieler lobte. „Die Jungs mussten heute ihren Mann stehen und haben sehr gut dagegengehalten, dafür meinen Respekt.“

Im Schlussabschnitt ging dann erstmals Essen in Führung. Aber das 2:3 konterte Marco Rothhammer dann nur 33 Sekunden später mit dem Ausgleich. Eine Strafe in der Schlussminute konnten die Wölfe dann nicht mehr nutzen. Es blieb beim 3:3 und kommenden Samstag benötigt es somit auch keine Rechnereien: Wer die Partie gewinnt, steht im Finale um die Zweitligameisterschaft.

Atting: Heitzer - Hillmeier, T. Bauer (0/2), Eisenschink, Ernst, Altmann (0/1), Kettl, Decker (1/0), Steger (1/0), Wittenzellner, Prasch, Mar. Rothhammer (1/0), Korn.
Schiedsrichter: Graewer (Düsseldorf), Winter (Velbert); Strafminuten: Essen 14, Atting 10; Zuschauer: 75.

Danke für die Anteilnahme


07.10.2022 Die Familie von Patrick Tkocz möchte sich für die große Anteilnahme bedanken
Die Familie von Patrick Tkocz möchte sich bei allen Vereinsmitgliedern, und befreundeten Skaterhockey-Angehörigen für die große Anteilnahme bedanken.

Ruhe in Frieden, Patty!

Laufschule startet wieder


03.10.2022 Nach etwas längerer Pause startet unsere Lauflernschule am Freitag, den 7. Oktober in die Herbst- und Wintersaison
Unser Laufschule startet am Freitag, den 7. Oktober, in die Herbst-/Wintersaison. In der Laufschule können Kinder bereits ab drei Jahren unter Anleitung von Trainern das Inlineskaten lernen. Das Training findet immer freitags von 16 bis 17 Uhr in der Hockey- und Stocksporthalle Atting statt.

Die Kinder werden dabei gemäß ihres Könnens in Gruppen eingeteilt. Auch Anfänger, die erst seit Kurzem auf den Inlineskates stehen oder noch nie auf den Skates standen, sind herzlich willkommen. Für sie stehen spezielle Laufhilfen zur Verfügung. Neben Inlineskates sollten ein (Fahrrad-)Helm, Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner mitgebracht werden. Die Halle verfügt über einen speziellen Hockeybelag mit Rundumbande sowie Umkleidemöglichkeiten und sanitäre Anlagen.

Eine vorherige Anmeldung für Neulinge ist nicht nötig, kann aber auf Wunsch bei Trainer Franz Demmelhuber unter 0151/51204359 erfolgen. Pro Trainingsteilnahme wird eine Gebühr von zwei Euro erhoben, außerdem werden die Kinder auch ohne Mitgliedschaft im Verein (3 Euro pro Halbjahr) ab dem ersten Training versichert.

Vorbereitungen für deutsche Meisterschaft laufen


03.10.2022 Noch zwei Monate bis zur deutschen Meisterschaft in der Altersklasse U16 in Atting: Hier informieren wir euch über den Stand der Vorbereitungen
Rund zwei Monate sind es noch, bis das bisher größte Event in der bald 25-jährigen Vereinsgeschichte des Inline-Skaterhockey-Clubs IHC Atting steigt: Das Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U16 am Wochenende des 3. und 4 Dezember. Die Vorbereitungen dazu laufen, das eigene Team ist mittlerweile auch qualifiziert.

Drei der wichtigsten Punkte sind schon erledigt: Die Installation einer neuen Lautsprecheranlage erfolgte Ende August. Die etwas mehr als 11.000 Euro teure Soundanlage konnte wie in der vergangenen Saison der Kabinenausbau und die Errichtung der Zuschauertribüne mit einer Förderung für Kleinprojekte der ILE Laber teilfinanziert werden. Die beim Hallenkauf 2018 übernommene Anlage war kaputt und schon oft hatten Beschwerden der Zuschauer die Vereinsführung erreicht. Bisher aber fehlte das Geld oder standen andere Projekte im Vordergrund.

„Wir sind froh, dass es eine solche Förderung bei uns in der Gegend gibt“, sagt Kaufmännischer Vorstand Michael Bauer. „Ohne diese Unterstützung hätten wir diese drei Projekte niemals selbst finanzieren können. Aber wir können jetzt unseren Spielern und Zuschauern viel mehr bieten.“ Schon im Vorjahr flossen 20.000 Euro als Zuschuss, rund 19.000 Euro wurden selbst aufgebracht. Ohne die Verbesserung der Infrastruktur wäre eine Bewerbung für die deutsche Meisterschaft auch gar nicht möglich gewesen. Denn Kabinen und Tribüne sind Grundvoraussetzung, um vom Verband als Ausrichter ausgewählt zu werden. Eine von Sponsoren finanzierte Anzeigentafel gibt es bereits seit 2020.

Für maximal zehn Mannschaften (Meister und Vizemeister der Bundesländer, Qualifikation läuft noch) müssen Umkleidemöglichkeiten vorbereitet werden, daher wird auch die nahe Mehrzweckhalle neben der Stock- und Hockeyhalle mit genutzt. Das Vereinsheim von Eisstockclub und Sportschützen dient als ruhiger Platz außerhalb der Sporthalle, um Mittagessen für die Sportler anzubieten. Noch unklar ist, ob am Samstag nach dem ersten Turniertag ein Gesellschaftsabend angeboten werden kann.

Aus dem Verein werden viele Helfer im Einsatz sein: Nicht nur in der Zeitnahme, an der Anzeigentafel, als Stadionsprecher oder als Ordner, sondern auch im Kioskverkauf und als spezielle Ansprechpartner für die Teams. Das Organisationsteam bilden mehr als zehn Personen. Da das Wetter im Dezember nicht vorherzusagen ist, soll eine mobile Heizung geliehen werden, um bei Bedarf für Spieler und Eltern an den beiden Turniertagen mehr Komfort bieten zu können. Auch ein Livestream ist in Planung, damit die daheim gebliebenen Angehörigen die Spiele ihrer Kinder im Internet mitverfolgen können. Sollte sich die Coronalage ändern, wird auch wieder ein Hygienekonzept ausgearbeitet.

„Wir wollen zeigen dass wir so ein Event richtig gut ausrichten können“, sagt Markus Alzinger, nicht nur Trainer der heimischen U16, die am vergangenen Wochenende durch den Sieg im deutschlandweiten ISHD-Pokal (6:2 gegen Düsseldorf) aufhorchen ließ, sondern auch Chef des Orga-Teams. Als Coach hat er in der Vergangenheit schon viele solcher Turniere erlebt und auch immer wieder den Wunsch anderer Vereine und Eltern gehört, der IHC möge sich doch mal bewerben. Jetzt war dies erstmals möglich.

„Wir freuen uns schon darauf und hoffentlich kommen auch viele Zuschauer aus der Region“, sagt Alzinger. An den beiden Tagen rechnet man inklusive der angereisten Teams mit Anhang mit rund 300 bis 400 Personen in der Halle.

Text, Foto: Michael Bauer

In Deutschland „vorne mit dabei“


29.09.2022 Seit der Halleneinweihung im Herbst 2018 konnte unser Verein bereits drei bundesweite TItel erringen.
Es war weit nach Mitternacht. Da stand der große silberne Pokal im Mittelkreis der Attinger Hockeyhalle. Der dritte in nur vier Jahren für einen bundesweiten Titel – nach der deutschen Meisterschaft bei der U13 im Jahr 2018 und dem Meistertitel der Herren in der 2. Bundesliga 2019. Doch mit diesem ISHD-Pokalsieg der U16 hatte man eigentlich so gar nicht gerechnet.

„Ganz ehrlich? Nein!“, sagte Trainer Markus Alzinger am Samstag einige Stunden nach dem am Ende souveränen 6:2-Erfolg (0:1, 3:1, 3:0) im Finale in Iserlohn gegen die Düsseldorf Rams, aktuell zweitbestes Team der NRW-Liga. Deren Spitzenteams sind seit Jahren Abonnementsieger in allen nationalen und vielen internationalen Wettbewerben. „Wir wollten Spielpraxis gegen andere Gegner haben, aber wenn man so ein Finale spielen darf, ist das der Hammer! Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft. Sie hat unseren Plan super umgesetzt.“

Rückblick: Im Frühjahr hatte Alzinger sein Team als einziges bayerisches beim ISHD-Pokal angemeldet. Neue Hallen, neue Spielbeläge, neue Gegner, neue Spielweisen sollte sein Team kennen lernen. Und auch gefordert werden. Denn es war abzusehen, dass sein Team die Liga in diesem Jahr dominieren könnte. Tat sie auch: Zwölf Spiele, zwölf Siege. Dazu vier souveräne Siege im Pokal. Vor Playoff-Start im Oktober ist man nun Meisterschaftsfavorit in Bayern.

Dass der Name Atting auch auf der deutschen Skaterhockey-Landkarte mittlerweile für Titel steht, dazu wäre es beinahe nicht gekommen. Ende 2016 zog man sich aus der 1. Bundesliga zurück. Das Bundesligateam spielte in Donaustauf. Der Verein war auf verschiedene Hallen verteilt, im Nachwuchs stagnierte man. „Das war damals die richtige Entscheidung“, blickt Alzinger zurück. Doch dieser Beschluss musste erst einmal verdaut werden – von Spielern, Eltern, Fans. Weil aber schon bald – im zweiten Anlauf – der Bau der Spielstätte in Atting beschlossen wurde, war schnell Aufbruchstimmung da. Es folgten seit Einweihung der Halle im September 2018 Titelgewinne, stark steigende Mitgliederzahlen (die auch die Pandemie nicht bremste), eine Erhöhung der Traineranzahl, neue Sponsoren und Investitionen in die Halle.

„Vor einigen Jahren waren wir noch froh, dass wir uns für eine deutsche Meisterschaft qualifizieren, jetzt sind wir vorne dabei“, sagt Alzinger, der auch bei den anderen beiden großen Titeln an der Bande stand. 2021 hatte seine U16 eine starke deutsche Meisterschaft gespielt, den Titel im Visier. Dann fehlten in der Finalrunde die Kräfte. Rang vier war für alle enttäuschend. Im Dezember nun richtet der Verein erstmals selbst dieses Turnier aus und möchte eine gute Rolle spielen. Die Qualifikation dürfte Formsache sein.

Doch zuvor geht es mit allen Mannschaften in die Playoffs: 2. Bundesliga, U19, U16 und U13. Ziel überall: Der Titel. „Der Pokalsieg war natürlich jetzt schon der Hammer“, sagt Fabian Hillmeier, Kapitän des Bundesligateams und Sportlicher Leiter. „Dass es bei uns gut läuft, zeigt er Blick auf die Tabellen und die Altersklassen. Jetzt müssen wir uns auf die Playoffs konzentrieren und dürfen nicht nachlassen.“

Dabei meint er das Gesamtkonstrukt: Mehrere 16-Jährige gaben dieses Jahr ihr Debüt in der 2. Bundesliga. „In den nächsten Jahren kommen viele gute Spieler aus dem Nachwuchs“, sagt Alzinger. Gute Aussichten also, das Bundesligateam in den kommenden Jahren zu verstärken. Weil aber der Nachwuchs auch Spielpraxis bei den Herren brauchen, will man erst das Regionalligateam stärken. Alzinger selbst wird es in Zukunft neben der U16 trainieren – und fordern. Vorbilder sind deutsche Spitzenteams wie Kaarst, Krefeld und Essen, die auch regelmäßig nach Atting blicken und sich über die Pläne erkundigen. Sie alle haben nicht nur ein Team in Liga eins sondern auch in Liga zwei. In die 1. Bundesliga wollen auch die Wölfe wieder. Wie schnell das zu schaffen ist, ist noch unklar. Und in erster Linie Ergebnis der Playoffs.

„Wir haben in den letzten Jahren seit die Halle gebaut wurde ganz viel erreicht. Das ist nicht der Verdienst von ein paar wenigen, sondern von ganz vielen“, sagt Alzinger. Er selbst war es, der 2017 beim Neuanfang das Motto „Zamhoidn“ kreiert hat. Es begleitet den Verein seither. Und es soll dazu führen, dass in Zukunft noch mehr größere Pokale den Weg in die Attinger Hockeyhalle finden, den Ort, mit dem das Skaterhockey in Atting deutschlandweit bekannt wurde.

Text: Michael Bauer

U16 holt erstmals ISHD-Pokal nach Atting


24.09.2022 Die U16 ist ISHD-Pokalsieger. Im Finale besiegte die Mannschaft am Samstagnachmittag die Düsseldorf Rams mit 6:2
Sensation in Iserlohn. Unsere U16 hat am Samstagnachmittag den ISHD-Pokal gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger besiegte im Finale die Düsseldorf Rams mit 6:2 (0:1, 3:1, 3:0).

Nach einem schwachen ersten Drittel, in dem Kaarst mit 1:0 in Führung gegangen war, konnten die Wölfe nach zwischenzeitlichem Ausgleich und erneutem Rückstand dann das Spiel durch zwei Tore drehen. Ein souveränes letztes Drittel sicherte den Wölfen dann den Pokalsieg.

Lukas Alzinger (4), Luca Mühlbauer und Leon Sauermilch erzielten die Tore. Fabian Baumann, der nach einem Check verletzt im Krankenhaus behandelt werden musste, geht es schon wieder besser.

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft“, sagte Trainer Alzinger. „Sie haben den Plan super umgesetzt. Im ersten Drittel haben wir uns ein wenig den Schneid abkaufen lassen, aber danach haben wir souverän gespielt. Eine tolle Leistung.“

Pokalendspiel in Iserlohn gegen Düsseldorf


21.09.2022 Historische Chance für unsere U16: Erstmals können sie den ISHD-Pokal nach Bayern holen. Das Spiel wird am Samstagnachmittag im Livestream bei sportdeutschland.tv übertragen.
Für den IHC Atting beginnt am kommenden Wochenende ein Herbst voller Highlights mit zahlreichen möglichen Endspielen sowie im Dezember der Ausrichtung der deutschen Meisterschaft der U16. Eben diese Mannschaft hat am Samstag die Chance, erstmals überhaupt und als erstes bayerisches Team den nationalen Pokalwettbewerb zu gewinnen.

Die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger trifft um 13.30 Uhr in Iserlohn auf die Düsseldorf Rams, aktuell Zweiter der Top-Liga in Nordrhein-Westfalen. Die Rams haben hinter Tabellenführer Crash Eagles Kaarst erst drei Spiele verloren. „Düsseldorf hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft“, weiß Alzinger. „Kein Spieler ragt heraus. Dass sie gut in Form sind, zeigt, dass sie am Wochenende Kaarst im Penalty-Schießen geschlagen haben.“

Alzingers Wölfe sind furios durch die bayerische Hauptrunde gestürmt, haben alle zwölf Spiele meist klar gewonnen und dabei ein herausragendes Torverhältnis von 214:30 erreicht, also im Schnitt fast 18 Tore erzielt. Im Pokal haben sie Velbert (15:2), Krefeld (6:3) und Monheim (11:3) besiegt. Halbfinalgegner Kaarst trat kurzfristig coronabedingt nicht an, was für viele Diskussionen sorgte. Das Spiel wurde vom Verband für den IHC gewertet.

In Atting weiß man um die Stärke der Teams aus dem Skaterhockey-Kernland Nordrhein-Westfalen. „Aber das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Alzinger. „Wir werden alles geben, um den Pokal erstmals nach Atting zu holen.“ Es wäre nach dem deutschen Meistertitel der U13, bei dem auch Alzinger an der Bande stand und einige Akteure nun im aktuellen Kader stehen, der zweitgrößte Erfolg im Nachwuchs in der bald 25-jährigen Vereinsgeschichte.

Schon am Freitagnachmittag um 14 Uhr macht sich der Attinger Tross begleitet von zahlreichen Eltern und Vereinsangehörigen auf den Weg nach Iserlohn. Der Kader der Wölfe ist komplett. Das Pokalendspiel wird im Internet-Livestream ab ca. 13.20 Uhr bei sportdeutschland.tv übertragen. Der Stream findet sich unter dem Suchwort ISHD.

Der Kader für das Pokal-Endspiel: hintere Reihe von links: Norbert Bauer (Betreuer), Erich Attenberger (Betreuer), Luca Mühlbauer, Tim Attenberger, Paul Jansen, Artur Weide, Leon Sauermilch, Markus Alzinger (Trainer); vordere Reihe von links: Fabian Baumann, Josef Griesbauer, Lukas Alzinger (Kapitän), Johannes Groitl, Florian Bauer, Johannes Ernst, Jonas Hierlmayer; Foto: Lena Alzinger

Der IHC Atting trauert um Patrick Tkocz


05.09.2022 Unfassbar für uns alle wurde am Samstag urplötzlich Patrick Tkocz aus dem Kreise seiner Lieben gerissen. Der IHC Atting trauert mit der Familie Tkocz.
Manche Dinge kann und will man nicht glauben,
obwohl sie von nun an Wirklichkeit sind

Der IHC Atting trauert um Patrick Tkocz, der am Samstag im Alter von nur 33 Jahren urplötzlich aus dem Kreis seiner Lieben gerissen wurde. Die IHC-Familie verliert einen großartigen Mitspieler, engagierten Trainer und guten Freund, der beinahe 20 Jahre dem Verein angehörte und viele Meilensteine der Attinger Hockeygeschichte aktiv geprägt hat.

Als Jugendlicher spielte er Mitte der 2000er Jahre in einer der ersten Nachwuchsmannschaften überhaupt und hatte 2007 großen Anteil am Meistertitel in der Regionalliga sowie dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zwei Jahre später gehörte er zur Aufstiegsmannschaft in die 1. Bundesliga und 2019 durfte er mit dem Team und an der Seite von Bruder Florian vor 450 Zuschauern im Finale gegen Kassel die Zweitliga-Meisterschaft „dahoam“ feiern.

Parallel dazu hatte er sich bereits äußerst engagiert zusammen mit seiner Frau Pamela in der Laufschule eingebracht. Seit dem Umzug in unsere Hockeyhalle 2018 gehörte Patrick dem Trainerteam an und brachte mit viel Erfahrung und Witz den Hockeyspielern- und -spielerinnen von morgen das Inlineskaten bei, darunter auch seinen eigenen Töchtern Luisa (mittlerweile im Bambiniteam) und Sophia, denen er ebenso mit viel Begeisterung zusah, wie Sohn Kilian, der bei den Junioren spielt.

Wenn man „Patty“ begegnete, hatte er immer ein Lächeln auf den Lippen. Er brachte stets gute Laune und Humor in die Kabine und war bei allen Mitspielern äußerst beliebt. Nach seiner Familie gehörte seine Leidenschaft dem Skaterhockey und unserem Verein.

Lieber Patty, der IHC Atting wird deine Spielfreude, deine Begeisterung und dein Engagement nie vergessen. Mögest du immer ein Lächeln auf den Lippen haben.

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Der IHC Atting hat für die Familie ein Spendenkonto eingerichtet. Spenden können unter dem Stichwort „Patrick Tkocz“ an das Konto des IHC Atting mit der IBAN DE24 7425 0000 0240 7447 14 überwiesen werden. Herzlichen Dank im Namen der Familie.

Der Termin der Beerdigung ist noch nicht bekannt. Sobald alle Details feststehen, informieren wir euch über den Ablauf der Trauerfeierlichkeiten.

Souveräner Sieg in Deggendorf


04.09.2022 Zum Abschluss der Hauptrunde gab es am Samstagabend nach mehrwöchiger Sommerpause einen 14:8-Sieg bei den Deggendorf Pflanz und den Pokal für den Hauptrundenmeister
Der IHC Atting hat die Hauptrunde der 2. Bundesliga Süd mit einem souveränen Sieg beendet. Am Samstagabend gewannen die Wölfe das Derby bei den Deggendorf Pflanz mit 14:8 (6:1, 4:2, 4:5) und gehen damit mit einem guten Gefühl in die Playoffs im Oktober.

„Mit dem ersten Platz haben wir das erste Saisonziel erreicht“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Dafür meinen Respekt an das Team. Nun freuen wir uns aber auf die Playoffs und dort wollen wir auch das zweite und eigentliche Hauptziel, die Meisterschaft, erreichen.“

Wer im Oktober der Gegner im Halbfinale wird, steht noch nicht fest: In der Nordgruppe der 2. Liga belegen derzeit Iserlohn II, Berlin und Essen II die ersten drei Plätze, zwei kommen in die Endrunde. Aus der Südgruppe hat sich Krefeld II mit Atting für die Endrunde qualifiziert.

Die Partie in Deggendorf war – anders als zu erwarten war – eine klare Sache. Nach zunächst offenen acht Minuten zogen die Wölfe mächtig das Tempo an und schossen bis zur 16. Minute eine klare 6:1-Führung heraus. Fabian Hillmeier und Thomas Bauer trafen je zweimal.

In Drittel zwei erhöhte dann Elias Decker schnell auf 7:1. „Dann haben wir aber etwas den Fuß vom Gas genommen, so dass nun auch Deggendorf wieder besser ins Spiel kam“, sagte Amann. Mehr als zwei Treffer gelangen den Pflanz aber nicht. Nach 40 Minuten stand eine souveräne 10:3-Führung auf der Anzeigetafel, Florian Meichel und Christian Prasch erzielten zwei späte Tore und machten das Ergebnis zweistellig.

Im letzten Drittel sorgten zunächst einige Strafzeiten (darunter eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Christoph Wittenzellner) dafür, dass kein rechter Spielfluss mehr aufkam. Und als das Spiel längst entschieden war, schlichen sich noch ein paar Unkonzentriertheiten in das Spiel der Wölfe ein, die die Pflanz in den letzten neun Minuten noch zu vier Toren nutzen konnten. Am verdienten Sieg änderte sich aber nichts mehr. „Ich denke wir haben heute nochmals gezeigt, dass wir auch zu Recht ganz oben stehen“, sagte Amann. „Und ein Sieg im Derby ist natürlich besonders schön.“

Ein Sonderlob hatten Amann und auch die Mitspieler für den erst 16-jährigen Torhüter Valentin Lehner parat, der sein erstes Spiel über 60 Minuten bei den Herren absolvierte. Speziell in Unterzahl zeigte er einige spektakuläre Paraden, die die Pflanz zur Verzweiflung brachten und dafür sorgten, dass sie nicht besser ins Spiel kamen.

Amann und Pflanz-Trainer Thomas Weiß zollten sich nach Spielende gegenseitig Respekt für die Saisonleistung. Aufsteiger Deggendorf hat sich auf Anhieb wieder in der Liga etabliert und schnupperte als Vierter sogar lange and den Playoffs. Für das bayerische Skaterhockey seien diese Erfolge auf nationaler Ebene ein wichtiges Signal, darin waren beide Trainer sich einig.

Atting: Lehner – Meichel (2/2), Hillmeier (4/2), Dengler (1/0), T. Bauer (3/1), Eisenschink, Ernst, Altmann (0/1), Kettl (1/1), Decker (2/1), Steger (0/1), Wittenzellner (0/3), Prasch (1/0), Mar. Rothhammer;
Schiedsrichter: L. Bührer (Nimburg), A. Breiter (Donaustauf); Strafminuten: Deggendorf 8, Atting 15; Zuschauer: 100

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Rindler


Meister 2. Bundesliga Ergebnis:
7:3

Atting - Krefeld
26./27. November
Deutsche Meisterschaft U13 in Duisburg
6. Platz
3./4. Dezember
Deutsche Meisterschaft U16 in Atting 10./11. Dezember
Deutsche Meisterschaft U19 in Velbert
Pl. Mannschaft S T P
1 IHC Atting 14 160:86 34
2 Crefelder SC II 14 112:92 30
3 HC Merdingen 13 154:122 24
4 Deggendorf Pflanz 14 142:47 23
5 Hilden Flames 14 124:128 17
6 Crash Eagles Kaarst II 14 92:118 17
7 Badgers Spaichingen 13 73:108 11
8 Langenfeld Devils 14 79:135 9