Erste will auch auswärts punkten


25.05.2018 Mit fast vollem Kader reist das Zweitligateam am Samstag ins hessische Niddatal.
Die neue Spielzeit in der 2. Bundesliga Süd läuft für den Rückkehrer IHC Atting bisher perfekt. Aus drei Spielen wurde die Maximalpunktzahl von neun Zählern eingefahren. Der Tabellendritte möchte beim ersten Auswärtsspiel am Samstag im hessischen Niddatal (Spielbeginn 18.30 Uhr) bei den Rhein-Main Patriots ebenfalls voll punkten.

Beim Tabellenachten ist man mit den jüngsten Ergebnissen alles andere als zufrieden. Nach zwei Heimsiegen gab es zuletzt fünf Niederlagen in der Fremde – teils klare wie das 2:14 in Spaichingen, zuletzt aber nur ein knappes 9:11 in Schwabmünchen. Immer wieder aber wurden komplette Drittel verschlafen, wie beim 9:15 in Augsburg, als man zweimal sieben Tore in einem Drittel kassierte. Das Saisonziel Playoffs ist für den ehemaligen Erstligisten, der im Vorjahr den Aufstieg in der Serie gegen die Düsseldorf Rams knapp verpasste, somit mittlerweile in Gefahr. „Die Jungs müssen sich am Wochenende zusammenreißen und eine passende Antwort liefern“, gab der Sportliche Leiter Patric Pfannmüller deshalb am Donnerstag in der Wetterauer Zeitung als Vorgabe aus.

Beim IHC Atting geht man fast in Top-Besetzung in das Spiel. Allerdings fehlt mit Tim Bernhard (elf Treffer), der beste Torjäger. Auch Christian Prasch und Marco Rothhammer sind nicht mit dabei. Im Tor steht diesmal Raphael Heitzer. „Die Fläche in Assenheim hat NHL-Maße, die müsste uns eigentlich liegen“, sagt Trainer Markus Alzinger. „Natürlich sind die Patriots nicht zu unterschätzen, aber wir wollen wieder die Punkte einfahren. Unser Kader ist mit 13 Spielern groß genug.“

Gute Erinnerungen hat man an die letzte Auswärtsbegegnung in Niddatal. Als Aufsteiger gewann man an einem bitterkalten 1. März 2014 das heiße Auftaktspiel in die 1. Bundesliga mit 4:3 (104 Strafminuten), das Heimspiel im Juli desselben Jahres sogar mit 15:4. Atting kam damals in die Playoffs, die Patriots nicht.

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach

Weiter ohne Punkverlust


13.05.2018 Am Samstag gewann die erste Mannschaft auch das dritte Saisonspiel klar: Gegen die Badges Spaichingen gab es einen 9:2-Sieg.
(mb) Der IHC Atting bleibt auch nach drei Spielen in der 2. Bundesliga Süd ohne jeglichen Punktverlust. Nach dem am Ende klaren 9:2-Sieg (1:1, 4:0, 4:1) gegen den Tabellenzweiten Badgers Spaichingen schoben sich die Wölfe mit neun Punkten auf den dritten Platz.

Während die Attinger in Bestbesetzung antraten – Goalie Daniel Filimonow absolvierte sein erstes Saisonspiel – mussten die Spaichinger auf vier erfahrene Kräfte verzichten, darunter die Eishockey-Profis Tomas Supis und Vincent Schlenker. Coach Matthias Eckert hatte sich deshalb vor dem Spiel wenig ausgerechnet, durfte aber mit dem, was seine junge Mannschaft im ersten Drittel bot, durchaus zufrieden sein. Denn Atting war zwar feldüberlegen, die Dachse um den überragenden Goalie Julian Käfer zeigten sich aber in der Defensive äußerst engagiert und glichen dann bei doppelter Überzahl in der 17. Minute die frühe Attinger Führung durch Roman Schreyer (3.) aus. Leon Wientges war der Torschütze.

„Wir waren im ersten Drittel noch nicht so im Fluss“, hatte Attings Coach Markus Alzinger eine Erklärung parat. „Ab dem zweiten Drittel haben wir aber durchgehend Druck gemacht und das Ergebnis so in die Höhe geschraubt. Im Abschluss müssen wir aber noch gezielter vorgehen.“ Der Statistiker zählte nach 60 Minuten ein Torschussverhältnis von 68:32 für die Attinger.

Thomas Bauer nutzte in der 23. Minute einen Abstauber zum 2:1, Simon Bogner suchte sich in der 28. beim 3:1 die Ecke aus. Zwischendrin landete ein mächtiger Schlagschuss von Tim Bernhard an der Latte, einen weiteren Attinger Versuch kratzte Benjamin Tabor für seinen geschlagenen aber weiter starken Goalie von der Linie. Fabian Hillmeier (33.) und erneut Bauer (sein Schuss war von einem Spaichinger abgefälscht) erhöhten auf einen verdienten 5:1-Zwischenstand.

Dann kam Bernhards Zeit. Per Schlagschuss oder fulminantem Alleingang erhöhte Attings Rückkehrer mit einem Hattrick (41./42./49.) auf 8:1, ehe Julian Sauter im Powerplay noch einmal verkürzte. Hillmeier gelang im Nachfassen vier Minuten vor dem Ende der Treffer zum Endstand. Bei den Badgers stand im Schlussdrittel Thorben Riedlinger im Tor.

Damit haben sich die Wölfe vor den schweren Auswärtsspielen in Assenheim (26.5.), Augsburg (9.6.) und Schwabmünchen (10.6.) eine Pause verdient. Mit dem nächsten Heimspiel geht es erst am 23. Juni gegen Assenheim weiter – auch dieses findet in Donaustauf statt.

Atting: Filimonow – Meichel (0/1), Kettl, Mar. Rothhammer (0/1), Bogner (1/0), Schreyer (1/1), Deichslberger, Prasch, Eisenschink, Miazga, Mat. Rothhammer (0/2), Bauer (2/1), Bernhard (3/1), Hillmeier (2/0);
Spaichingen: Käfer (ab 41. Riedlinger); Bisceglia, Mauthe, Koringer, Eckert, Wientges, Hahn, Huonker, R. Schlenker, Sauter, Reinhardt, Tabor;
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Ach (Donaustauf); Strafminuten: Atting 12, Spaichingen 6; Zuschauer 50.

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach

Spaichingen zu Gast


11.05.2018 Die erste Mannschaft will ihre weiße Weste auch im Heimspiel am Samstag um 17.30 Uhr gegen Spaichingen behalten. Drei weitere Wölfe-Teams sind ebenfalls im Einsatz.
(mb) Der IHC Atting ist als einziges Team der 2. Bundesliga Süd noch ungeschlagen, hat aber auch erst zwei Spiele absolviert und damit die wenigsten der ganzen Liga. Am Samstag gastiert mit dem Tabellenzweiten Badgers Spaichingen ein deutlich schwererer Gegner in Donaustauf (Spielbeginn 17.30 Uhr) als zuletzt Schlusslicht Sasbach, das mit 25:3 abgeschossen wurde.

Die Spaichinger, die in der vergangenen Saison im Halbfinale der Aufstiegsplayoffs zur 1. Bundesliga an den Commanders Velbert scheiterten, haben bisher vier ihrer sechs Spiele gewonnen, drei davon zuhause und zuletzt am 29. April mit 8:6 in Ingolstadt. Kurios war der Spielverlauf beim 9:12 in Augsburg tags zuvor. Im zweiten Abschnitt führten die Dachse dort mit 9:6, gaben das Spiel aber mit sechs Gegentoren im letzten Drittel noch aus der Hand.

„Das wird sicher ein interessantes Spiel“, sagt Attings Coach Markus Alzinger vor dem Aufeinandertreffen. Sein Team wird in Bestbesetzung antreten, Torhüter Daniel Filimonow wird sein erstes Spiel in dieser Saison bestreiten. „Meine Jungs sind heiß auf dieses Spiel.“ In welcher Besetzung die Gäste antreten werden, ist noch nicht ganz klar. Mit Vincent Schlenker (25 Punkte in fünf Spielen) und Tomas Supis (20 in sechs Spielen) fehlen die beiden besten Scorer. Hinter einigen anderen stünden auch Fragezeichen, hieß es während der Woche über die sozialen Medien aus dem Spaichinger Lager.

Auch weitere Wölfe-Teams sind am Wochenende im Einsatz: Die Zweitvertretung, aktuell zusammen mit Schwabach Tabellenführer der Landesliga Nord, erwartet am Samstag um 15 Uhr die Deggendorf Pflanz II. Die Schüler, ebenfalls Tabellenführer, ihrer Gruppe, erwarten um 13 Uhr den TV Augsburg. Am Sonntag um 17 Uhr gastiert die Jugend um 17 Uhr in Deggendorf. Auch hier haben die Wölfe aktuell die Nase vorne, die Pflanz stehen aber nur einen Punkt dahinter.

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach.

20 Jahre: IHC Atting feiert Geburtstag


03.05.2018 Am 3. Mai 1998 wurde unser Verein offiziell beim BLSV eingetrage. Zum Geburtstag gibts ein Jubiläumslogo und Fanartikel, gefeiert wird aber erst später.
Der IHC Atting feiert Geburtstag! Am 3. Mai 1998 wurde der IHC Atting offiziell Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband und als Verein im Vereinsregister eingetragen. Der Spielbetrieb im Bayerischen Rollsport- und Inlineverband (BRIV) lief damals aber schon. Zuvor waren Spieler, damals noch unter dem Namen Streetdogs bekannt, bei den damals noch zahlreich veranstalteten Turnieren in der Region unterwegs.

„Wir haben damals bei allen Turnieren in der Umgebung klar gewonnen“, erinnert sich Thomas Raidl, 1. Vorsitzender des Vereins von 2000 bis 2012. „Deshalb suchten wir neue Herausforderungen.“ Raidls Arbeitskollege Christian Schweiger hatte 1997 den TSV Bernhardswald gegründet. „So ist dann die Idee zu unserer Vereinsgründung entstanden. Im Juli haben wir die Urkunde vom BLSV erhalten.“ Die Gründungslocation war das heute nicht mehr existierende Lokal Rattlesnake in Atting. „Wir mussten sieben Leute sein und manche von uns waren noch keine 18 Jahre und brauchten daher eine Vollmacht von den Eltern“, erinnert sich Michael Beck, der Gründungsvorstand. „Dann haben wir eine Standardsatzung unterschrieben und darauf einen Feigling getrunken. Die Flasche habe ich mir sogar aufgehoben, ich wusste dass die irgendwann einmal wertvoll sein wird.“

Mit 17 Spielern ging man in die erste Saison im Jahr 1998 und feierte gleich erste Erfolge. In der Vierer-Gruppe gegen die Konkurrenten aus Deggendorf, Bernhardswald und Regensburg konnte man sich gleich den zweiten Platz erkämpfen und zog in die Aufstiegsspiele ein. Zuvor galt es aber noch so manches zu regeln: Stadien mussten gebucht werden (Heimspielort war das ebenfalls heute nicht mehr existierende Eisstadion an der Nibelungenbrücke in Regensburg), Trikots wurden benötigt, Zeitnehmer für die Spiele musste man finden, das Regelwerk musste eingehend studiert werden (von Freistößen im Hockey hatte man noch nie gehört) und – was am wichtigsten war – man musste sich an den neuen, harten Hockeyball gewöhnen. Zuvor hatte man auf dem kleinen Attinger Eisstockplatz am Dampfstadel nämlich stets mit den weichen Bällen gespielt. „Der Beginn war nicht gerade einfach“, sagt Raidl. „Jeder von uns musste nun Verantwortung für etwas übernehmen. Der Ligenbetrieb war mit den Hobbyturnieren in keinster Weise zu vergleichen.“

Doch alle Hürden wurden in den Folgejahren gemeistert. Aus einem kleinen Verein entstand schnell ein großer, denn Inlinehockey war damals die Trendsportart schlechthin. 2001 wurde eine zweite Herrenmannschaft gegründet, 2003 zog man ins selbst umgebaute Vereinsheimgebäude am Sportplatz ein und gründete gleichzeitig die Nachwuchsabteilung, die 2005 die erste bayerische Meisterschaft (damals in der Altersklasse Junioren) feierte. Dies war einer der Meilensteine im Verein, denn durch die Nachwuchsgewinnung sicherte man nicht nur auf Dauer den Verein, man bildete auch die Spieler aus, die später für Titel im Nachwuchs und bei den Herren verantwortlich waren und den rasanten Aufstieg in die 1. Bundesliga möglich machten.

„Vom Bolzplatz in die 1. Bundesliga“, hieß es deshalb vor der Saison 2010, in der man erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse agierte. Im Superjahr 2007 (die Herrenmannschaft und drei Nachwuchsteams wurden bayerischer Meister) hatte man sich endlich aus der Regionalliga in die 2. Liga gekämpft und dort nur zwei Jahre gespielt, ehe es ganz nach oben ging. Zwischendrin wurden weitere Meilensteine gesetzt: 2004 wurde ein Belag im Eisstadion am Pulverturm angeschafft, so dass Straubing fortan die Heimspielstätte wurde (nicht mehr Dingolfing, Regensburg oder Deggendorf), ab 2009 gab es auch einen Belag und Rundumbande in der Ausstellungshalle am Hagen, so dass nun ganz jährig perfekte Trainingsbedingungen herrschten. „Immer, wenn wir die Stadion- und Trainingssituation verbessern konnten, hat sich das sportlich bemerkbar gemacht“, sagt Michael Bauer, heute 2. Vorsitzender.

Drumherum wurde der Sponsorenpool von einem Sponsor auf heute über 50 aufgestockt und die Medienpräsenz deutlich erweitert. Zeitungsberichte gab es bereits seit 1999, es folgte die erste Homepage zu Beginn der 2000er-Jahre, dann Berichte auf DonauTV und Radio AWN. Später kamen die Sozialen Medien dazu. Der IHC Atting wurde somit als Marke in der Region etabliert, alles aber fußte weiterhin – wie auch heute – auf Ehrenamt und Amateursport.

Über 200 Mitglieder erreichte man bis Mitte der 2010er-Jahre. Auch große Erfolge feierte man: Zweimal durfte man mit dem Nachwuchs am Europapokal teilnehmen, Thomas Bauer und Alexander Herzog wurden mit der Nationalmannschaft Europameister, dazu wurden mehrere weitere Spieler in die Nationalmannschaft berufen. Die Herren stiegen als Meister der 2. Bundesliga Süd 2013 wieder in die 1. Bundesliga auf und erreichten 2014 sogar die Playoffs. Doch in diese sportlich erfolgreiche Phase holte den Verein die schlechte Infrastruktur ein. Da das Eisstadion am Pulverturm nur wenige Monate im Jahr zu Verfügung stand (die ISHD verlang eine Ganzjahresspielstätte mit kleineren Maßen als ein Eisstadion) und die nächste Heimspielstätte in Donaustauf war, entschied man sich zum Rückzug. Zwar versuchte man es nach dem erneuten Zweitligameistertitel 2015 dann im Folgejahr erneut und hielt auch 2016 die Klasse, doch für den Verein war das zu viel. Die Vorstandschaft entschied sich zum Rückuzug in die Regionalliga.

Konsolidierung, Zusammenwachsen im Verein, Neuaufbau von Strukturen und vor allem der erneute Versuch, eine Spielstätte zu bekommen (nach dem Rückschlag beim Erstversuch 2015), standen im Jahr 2017 im Mittelpunkt. Alles entwickelte sich wie gewünscht. Der Nachwuchs nahm wieder an Quantität zu, der Verein wuchs zusammen, die Herren gewannen den Regionalligatitel und der Gemeinderat stimmte im Herbst 2017 dem Kauf einer gebrauchten Halle zu. Anderweitig hätte dies womöglich einen weiteren Rückzug bedeutet.

Der Geburtstag am 3. Mai wird nicht groß gefeiert. Denn das Geburtstagsgeschenk ist noch nicht ganz fertig. Bis die eigene Spielstätte in Atting (die zusammen mit dem EC Atting genutzt wird) bespielbar ist, werden noch ein paar Wochen, vielleicht Monate, vergehen. Nachdem Hallenaufbau ist auch der Verein gefragt, wird beim Aufbau von Bande, Belag und Elektroleitungen helfen. Wenn die Halle, der nächste große Meilenstein in der Geschichte des IHC Atting, eingeweiht wird, soll das gleichzeitig auch die Geburtstagsfeier sein. Am 10. Mai findet aber am Sportheimgeländer schon einmal ein kleines Fest statt – die Vatertagsfeier. Den Erlös verwenden wir für Anschaffungen rund um die neue Halle.

Zum unserem 20. Geburtstag haben wir uns wieder ein Logo verpasst. Wie auch schon vor zehn Jahren hat Raphael Heitzer das ursprünglich von Florian Winterl designte Wolfskopflogo in ein Jubiläumslogo verwandelt, das Gründungsjahr und die Zahl 20 integriert. Dazu wird es in Kürze ein paar Fanartikel geben – T-Shirts und auch Minitrikots fürs Auto (bestellbar bei unserem Partner SWT Straubinger Werbetechnik). Parallel dazu wird derzeit an einer Chronik gearbeitet, in der alle großen und kleinen Geschichten rund um den Verein nachzulesen sein werden. Auch diese wird es zur Halleneinweihung geben.

Alle Gute zum 20. Geburtstag, IHC Atting.

Klarer Sieg in Spiel zwei


23.04.2018 Nach 25:3-Erfolg gegen Mitaufsteiger Blue Arrows Sasbach nun Tabellendritter
Spiel zwei der neuen Zweitligasaison war für den IHC Atting eine klare Sache: Mit 25:3 (6:1, 14:1, 5:1) schossen sie am Samstagabend den wenig zweitligatauglichen Mitaufsteiger Blue Arrows Sasbach ab und sprangen in der Tabelle auf Rang drei.

Das Spiel lief dabei wie erwartet: Hatten die Wölfe im ersten Drittel noch zahlreiche Chancen vergeben und trotzdem bereits einen 6:1-Vorsprung herausgeschossen, fielen die Tore dann im zweiten Drittel wie am Fließband. Teilweise erinnerte das Spiel hier an das 56:1 aus der Regionalligapartie des Vorjahres gegen Deggendorf II. Dass die 30-Tore-Marke dann nicht erreicht wurde, lag daran, dass die Wölfe im Schlussdrittel gegen die mit dreieinhalb Reihen angetretenen aber trotz des hohen Rückstandes nie aufgebenden Gegners einen Gang zurückschalteten.

„Es war eine gute Leistung von uns“, sagte Coach Markus Alzinger. „Es ist auch schwierig, über das ganze Spiel konzentriert dabei zu bleiben.“ Der Statistiker zählte insgesamt ein Torschussverhältnis von 85:30, was noch einmal die klare Überlegenheit beschreibt. Tim Bernhard erzielte in seinem ersten Spiel seit seiner Rückkehr aus Deggendorf acht Tore und bereitete zwei vor, Kapitän Fabian Hillmeier erzielte sieben Treffer.

Als nächstes wartet wieder ein hochkarätigerer Gegner: Am 12. Mai sind die Badgers Spaichingen zu Gast in Donaustauf. Die Dachse haben drei Spiele in Folge gewonnen und stehen mit neun Punkten unmittelbar vor den Wölfen.

IHC Atting: Kelbin - Meichel 0/1, Kettl 1/0, Mar. Rothhammer 0/3, Schreyer 2/3, Bauer 3/4, Bernhard 8/2, Hillmeier 7/1, Wittenzellner 2/0, Nissen 0/1, Eisenschink 1/1, C. Prasch 0/1, C.O. Prasch, Mat. Rothhammer 1/4;
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Ach (Donaustauf); Strafminuten: Atting 10, Sasbach 6; Zuschauer: 50

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach

Aufsteigerduell mit Parallelen


19.04.2018 Die erste Mannschaft erwartet am Samstag um 17.30 Uhr die Blue Arrows Sasbach zum Aufsteigerduell. Alle unsere Nachwuchsmannschaften sind ebenfalls im Einsatz.
Nach dem erfolgreichen Start in die Zweitligasaison steht für den IHC Atting am Samstag das zweite Heimspiel der Saison an. Um 17.30 Uhr erwarten die Wölfe in Donaustauf mit den Blue Arrows Sasbach den zweiten Aufsteiger und das aktuell punktlose Schlusslicht der Liga.

Die Attinger spielen dabei in Bestbesetzung: Tim Bernhard wird erstmals dabei sein und soll in Reihe zwei neben Thomas Bauer sowie Marco Rothhammer und Roman Schreyer auflaufen. Die Top-Reihe um Fabian Hillmeier, Matthias Rothhammer, Florian Meichel und Maximilian Kettl, die beim 17:11 gegen Schwabmünchen zusammen 21 (!) Punkte erzielte, wird nicht verändert. Eugen Kelbin wird diesmal im Tor stehen. „Eugen hat sich gut weiter entwickelt“, sagt Trainer Markus Alzinger, der voll auf Sieg setzt und insgesamt dreieinhalb Reihen aufbieten wird: „Wir wollen nichts anbrennen lassen.“

Die Sasbacher spielen erstmals überhaupt in der 2. Bundesliga, schafften im vergangenen Jahr in der Regionalliga Süd-West den zweiten Platz und entschieden sich für den Weg in die 2. Bundesliga Süd. Das Team ist zwar mit drei klaren Niederlagen und einem horrenden Torverhältnis von 6:51 in die Saison gestartet, Parallelen zu den Wölfen gibt es aber dennoch etliche. Und diese liegen vor allem in infrastruktureller Hinsicht: Denn Auch in Sasbach gibt es ein Hallenprojekt: Erst kürzlich wurde die dortige Hockeyfläche in der Vereinsfarbe Blau überdacht, zudem wurde ein neuer Boden angeschafft. Damit wurden die Bundesligavoraussetzungen geschaffen. Mit Laufschule und Nachwuchsteams steht zudem ein Unterbau und auch die Mitgliederzahlen steigen.

Auch bei den Wölfen herrscht derzeit um den Hallenbau viel Euphorie. Weiter laufen die Fundamentarbeiten in Atting, auch die Außenwände, auf denen die Halle aufgesetzt wird – sie steht dann höher als in Pentling – sind bereits zu großen Teilen fertiggestellt. Beim Crowdfunding, mit dem der Verein die Bande mit finanzieren will, hat man die Hälfte der anvisierten 5.000 Euro erreicht. In allen Nachwuchsmannschaften inklusive der Laufschule gab es in den vergangenen Wochen einen starken Spielerzuwachs. Teilweise können nicht alle Spieler im Team stehen.

„Das freut uns sehr“, sagt Alzinger, der auch Nachwuchsleiter beim IHC ist. „Wir können nicht genug Nachwuchs haben. Bald haben wir in Atting perfekte Bedingungen und dann legen wir richtig los. Am Sonntag können sich die Fans auch ein Bild von den Jüngsten der Wölfe machen: Ab 8.30 Uhr treten in der Ausstellungshalle in Straubing die Bambini zu ihrem ersten Turnier an. Gegner sind die Teams aus Deggendorf, Marktoberdorf und Ingolstadt. Die Jugend erwartet am Samstag um 15 Uhr Neubeuern und spielt am Sonntag um 16.30 Uhr in Deggendorf. Auch die Schüler treten am Sonntag in Deggendorf an. Spielbeginn ist um 15 Uhr.

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach

Toller Saisonauftakt


10.04.2018 Die erste Mannschaft ist mit einem 17:11-Sieg gegen die Schwabmünchen Mammuts in die neue Saison in der 2. Bundesliga Süd gestartet. Ein Trio ragte dabei heraus.
Der IHC Atting ist erfolgreich in die neue Saison in der 2. Bundesliga Süd gestartet. Der Aufsteiger besiegte am Samstagabend in Donaustauf die Schwabmünchen Mammuts am Ende klar mit 17:11 (6:6, 7:2, 4:3).

Dabei entwickelte sich in Donaustauf ein munteres Scheibenschießen, bei dem die Attinger im zweiten Drittel davonzogen. Nach 20 Minuten hatte es noch 6:6 gestanden, die Gäste hatten sogar mit 2:0 und 4:2 geführt, erst danach konnten die Attinger das Spiel ausgleichen. Im zweiten Drittel ging es dann aber schnell. Zwischen der 27. und 30. Minute gelangen den Wölfen, die noch auf Tim Bernhard verzichten mussten, vier Tore in Serie, nach 40 Minuten stand ein sicheres 14:8 auf der Anzeigentafel, das im Schlussdrittel dann gehalten wurde. 28 Tore zum Saisonauftakt hatten die Zuschauer bei den Wölfen auch noch nicht gesehen.

„Es war ein sehr durchwachsenes Spiel“, sagte Coach Markus Alzinger, der aber dennoch froh über die drei Punkte war. „Denn Schwabmünchen hat in der Top-Besetzung gespielt, mehr geht nicht.“ So hatten sie den Wölfen mit dem Trio Krafczyk/Zimmermann/Hägele schon in der Vergangenheit alles abgefordert.

Beim IHC überragte Matthias Rothhammer mit sechs Toren, Kapitän Fabian Hillmeier erzielte drei Treffer und bereitete drei vor. Florian Meichel erwies sich als Top-Vorbereiter: Er assistierte zu sechs Toren und erzielte eines selbst. „Die erste Reihe war überragend“, lobte der Coach. „Die zweite Reihe muss allerdings noch zusammenwachsen, die dritte hat sehr gut gearbeitet.“

Die Wölfe haben nun Pause bis zum 21. April. Dann erwarten sie mit den Blue Arrows Sasbach den zweiten Aufsteiger in Donaustauf. Die Baden-Württemberger sind mit zwei klaren Niederlagen in die Saison gestartet und aktuell Tabellenschlusslicht.

Atting: Heitzer - Bogner (0/1), Meichel (1/6), Mar. Rothhammer (0/2), Schreyer (1/1), R. Kuhnle, Kettl (1/0), Eisenschink, Miazga (2/1), Mat. Rothhammer (6/0), Hillmeier (3/3), Bauer (2/2), Wittenzellner, C. Prasch (1/0);
Schwabmünchen: Zibowius (Berroth) - Hägele (0/1), Krafczyk (5/1), Becker (2/0), Ringmaier, Schmidt (3/3), Batscheider, Zimmermann (1/2), Birk (0/1), Frank (0/2);
Schiedsrichter: Ach (Donaustauf), Grau (Höchtadt), Strafminuten: Atting 14, Schwabmünchen 10; Zuschauer: 60.

Text: Michael Bauer
Foto: Andrea Ach (Mehr Bilder auf unserer Facebook-Seite

Wiesmüller GmbH neuer Hauptsponsor


03.04.2018 Mit dem Baunternehmen Wiesmüller aus Dürnhart haben wir für die Saison 2018 einen neuen Hauptsponsor
Der IHC Atting gibt am kommenden Samstag um 18.30 Uhr in Donaustauf gegen die Schwabmünchen Mammuts sein Zweitligacomeback mit einem neuen Hauptsponsor. Das Bauunternehmen Wiesmüller GmbH aus Dürnhart ziert ab sofort die Brust des Trikots.

„Der IHC ist in seiner Sportart der Platzhirsch in der Region und hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur sportlich durchgebissen“, sagt Thomas Wiesmüller, Junior-Chef des Unternehmens. „Der Verein hat es verdient, dass er nun eine eigene Spielstätte bekommt und wir freuen uns, dass wir ihn unterstützen können. Uns imponiert auch die tolle Jugendarbeit und wir hoffen, dass in Zukunft noch viele Erfolge in der neuen Heimat gefeiert werden können. Vielleicht geht es ja irgendwann einmal wieder zurück in die 1. Bundesliga.“

Das Bauunternehmen, das 1962 von Konrad Wiesmüller gegründet wurde, ist bereits seit vielen Jahren Ärmelsponsor bei den Wölfen. Nach dem Ausscheiden des bisherigen Hauptsponsors wurde die Zusammenarbeit schnell ausgeweitet. Die Firma blickt auf eine mehr als 50-jährige Geschichte zurück und bietet seinen Kunden von der Entwurfs- und Ausführungsplanung, den Erdarbeiten, der Erstellung des Rohbaus, Außenarbeiten, Baubetreuung, Sanierung oder Vollwärmeschutz bis hin zum schlüsselfertigen Bauen von Einfamilien, Doppel- oder Mehrfamilienhäusern bis hin zu Hallen das komplette Spektrum.

Für den IHC Atting ist das Jahr 2018 ein Jubiläumsjahr: 20 Jahre existiert der Inlinehockey-Verein mittlerweile (gegründet am 3. Mai 1998), aktuell gehören ihm 190 Mitglieder an. 2018 hat man zwei Herrenteams und drei Nachwuchsmannschaften im Spielbetrieb, dazu kommt eine Laufschule für Anfänger. Aktuell laufen am Sportplatz in Atting die Fundamentarbeiten für die Hockey- und Stocksporthalle, welche bei gutem Verlauf im Sommer fertiggestellt ist. Nach dem Regionaligameistertitel 2017 kehrt man nun wieder in die 2. Bundesliga zurück. Alle Heimspiele bis zur Fertigstellung der Halle werden am Ausweichort Donaustauf ausgetragen.

Bild: Helmut (links) und Thomas Wiesmüller (Mitte) präsentieren zusammen mit Michael Bauer die neuen Trikots der Zweitligamannschaft.

Crowdfunding gestartet


21.03.2018 Wie angekündigt, wurde nun eine Crowdfunding-Aktion zur Finanzierung der Hockeybande für die neue Halle gestartet. Als Ziel haben wir uns 5.000 Euro gesetzt.

Bald ist es soweit: Der IHC Atting bekommt in der Heimatgemeinde eine Halle, die der Verein gemeinsam mit dem EC Atting nutzen wird. Für die Aufnahme des Spielbetriebes benötigt der IHC unter anderem eine Hockeybande rund um das Spielfeld. Um die bestehende Finanzierungslücke in Höhe von 5.000,- Euro schließen zu können, präsentiert sich der Verein nun auf dem Crowdfunding-Portal der Volksbank Straubing. „Wir mussten sehr lange um eine eigene Spielstätte kämpfen und freuen uns riesig, dass es nun soweit ist“, erläutert Martin Amann, 1. Vorsitzender des IHC Atting.

Link zur Spendenseite: Viele schaffen mehr für den IHC Atting

Die Gemeinde finanziert die Halle, die beiden Vereine zusammen Belag, Bande, Tore, Schutznetze, Spieler- und Strafbänke sowie Kioskeinrichtung, zusammen rund 90.000 Euro. Aktuell laufen die Fundamentarbeiten am Sportgelände bereits. Die Vereinsverantwortlichen haben die Planungen für die Größe des Spielfeldes und die Bande auch schon fast abgeschlossen. Mitte des Jahres – so der Zeitplan gehalten werden kann – könnte die Halle spielfertig sein. Dann wird auch die Bande benötigt.

Auf volksbank-straubing.viele-schaffen-mehr.de präsentieren soziale, karitative, kulturelle und öffentliche Einrichtungen, Initiativen und Vereine ihre Projektideen. Das kann eine Torwand für den Fußballverein, eine Lichtanlage für die Theatergruppe oder ein neues Klettergerüst für den Kindergarten sein. Interessierte können dann ihre Lieblingsprojekte finanziell unterstützen und die Umsetzung ermöglichen. Voraussetzung ist die Gemeinnützigkeit der Initiative. Im Oktober vergangenen Jahres startete die Plattform. Bisher konnten bereits über 85.000,- Euro gesammelt und fünfzehn Projekte erfolgreich umgesetzt werden.

Die Volksbank initiiert und pflegt nicht nur die Onlineplattform und vermarktet diese im Rahmen ihrer Kommunikationsmaßnahmen, sondern tritt zusätzlich auch als Spender auf und erhöht jede Spende ab 5,- Euro um 5,- Euro. Die Crowdfunding-Plattform der Volksbank Straubing finden Sie unter: volksbank-straubing.viele-schaffen-mehr.de. Nach dem Login kann das Projekt einfach und unkompliziert finanziell unterstützt werden.

Wir bedanken uns schon jetzt sehr herzlich bei allen Unterstützern und Gönnern. Unter diesem Link könnt Ihr spenden: viele schaffen mehr

Spende für den Hallenbau


19.03.2018 Die Raiffeisenbank Straubing eG übergab am Mittwoch eine Spende von 1.000 Euro aus dem sozialen Zweckertrag des Gewinnsparens an unseren Verein.

Die Raiffeisenbank Straubing eG übergab am Mittwoch in Person von Johann Bründl (Marktbereichsleiter) und Ludwig Hiendlmeier (Geschäftsstellenleiter Rain) eine Spende von 1.000 Euro aus dem sozialen Zweckertrag des Gewinnsparens an den IHC Atting. Die Spende nahmen die beiden Vorsitzenden Martin Amann und Michael Bauer entgegen.

Das Geld fließt in den Bau der Inline- und Stocksporthalle in Atting, für die der IHC Atting gemeinsam mit dem Partnerverein EC Atting die Finanzierung von Spielbelag, Bande, Hallenausstattung (Tore, Spielerbänke, Anzeigentafel, Kiosk, Netze) übernimmt. Rund 90.000 Euro haben die beiden Vereine an Eigenmitteln veranschlagt. „Wir freuen uns, dass in unserer Region wieder eine neue Möglichkeit entsteht, die Jugend sportlich zu fördern“, sagte Hiendlmeier. Die Wölfe verfügen derzeit über eine Laufschule und drei aktive Nachwuchsmannschaften mit insgesamt rund 80 Kindern und Jugendlichen, der Verein hat 190 Mitglieder.

„Atting wird durch diese neue Sportgelegenheit damit einmal aufgewertet. Wir hoffen, dass der Verein viele Erfolge dort feiern kann“, sagte Bründl. Die Fundamentarbeiten am Sportplatz sind bereits gestartet. Die Vereine hoffen auf eine Fertigstellung Ende Juni, so dass Mitte Juli die ersten IHC-Heimspiele ausgetragen werden können. „Wir bedanken uns sehr für die Spende“, sagte IHC-Vorsitzender Amann. „Damit sind wir unserem großen Ziel wieder ein Stück näher.

Bild: Michael Bauer, Johann Bründl, Ludwig Hiendlmeier und Martin Amann bei der Scheckübergabe auf der Baustelle (von links).

Text: Michael Bauer, Foto: Josef Pleischl

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21.07., 17.30 Uhr Ergebnis:
-:-

Atting - Augsburg
Sa., 21.07., 15 Uhr
Jugend - ERC Ingolstadt

So., 22.07., 16 Uhr
Ingolstadt - Atting I
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 12 157:71 32
2 Spaichingen 14 151:91 30
3 Merdingen 11 147:88 24
4 Ingolstadt 12 125:79 23
5 Atting 11 131:110 21
6 Freiburg 11 96:75 17
7 Schwabmünchen 12 139:146 15
8 Rhein-Main Patriots 14 119:146 15
9 Deggendorf 12 71:147 6
10 Sasbach 13 36:219 0
11
12