Dahoam!


16.09.2018 Mehr als 300 Zuschauer feiern mit der ersten Mannschaft einen 19:10-Heimsieg im ersten Heimspiel in der neuen Hockeyhalle in Atting. In den Playoffs geht es nun gegen Kassel.
Der IHC Atting hat zum Heimspielauftakt in der neuen Attinger Hockey- und Stocksporthalle nicht nur Platz zwei nach der Hauptrunde der 2. Bundesliga Süd gesichert, sondern auch das Publikum begeistert. Mehr als 300 Zuschauer feierten einen 19:10-Heimsieg (6:3, 8:5, 5:2) gegen den HC Merdingen.

Sie riefen die Wölfe nach dem Spiel nicht nur zur bereits bekannten Laola-Welle auf, sondern skandierten auch lautstark „Ehrenrunde, Ehrenrunde.“ Nicht nur dieser Wunsch wurde erfüllt, auch die Raupe wurde auf dem Feld gezeigt. Strahlende Gesichter sah man so nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Feld. „Es hat echt wahnsinnig Spaß gemacht vor so vielen Zuschauern zu spielen“, sagte Florian Meichel. „Das spornt enorm an, wenn so eine Stimmung draußen ist.“

Auch als das Spiel im letzten Drittel schon lange entschieden war, bejubelten die Zuschauer jedes Attinger Tor begeistert. Peter Schnettler, Stadionsprecher der Straubing Tigers, sorgte für den entsprechenden Rahmen. Die Fans dürfen sich jetzt auf mindestens eine Zugabe in dieser Saison freuen. Durch den Sieg und die gleichzeitige 5:7-Niederlage der Badgers Spaichingen bei den Rhein-Main Patriots erreichten die Wölfe Rang zwei und treffen in den Playoffs auf den Nord-Dritten Kassel Wizards. Zunächst treten die Wölfe auswärts an (6. oder 7. Oktober), das Heimspiel findet eine Woche später statt.

Kleiner Wermutstropfen: Das erste Heimtor musste man den Gästen überlassen, die nach 7:05 Minuten durch Dennis Schopp mit 1:0 in Führung gingen. Jenes erstes Attinger Tor blieb Tim Bernhard vorbehalten, der zehn Sekunden später mit einer schönen Einzelleistung das 1:1 erzielte. Überhaupt war Bernhard einer der überragenden Akteure. Er erzielte insgesamt sechs Tore (teilweise per Schlagschuss, teilweise nach tollen Tricks) und bereitete zwei vor.

6:3 hieß es nach 20 Minuten. Atting zwar zwar spielerisch und vor allem läuferisch besser, Merdingen zeigte aber ebenfalls eine klasse Leistung und kam in der 31. Minute durch einen Doppelschlag auf 6:7 heran. Zuvor hatte Panthers-Goalie Jens Berger beim Stand von 7:4 ein scheinbar sicheres Attinger Tor mit einem herausragenden Fanghandsave verhindert.

Ausgerechnet eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Christoph Wittenzellner und Kevin Bitsch (beide lieferten sich eine Rauferei, Wittenzellner musste aufgrund seiner zweite Strafe zum Duschen) sorgte dann für klare Verhältnisse. Denn bei drei gegen drei auf dem Feld spielten die Wölfe ihre läuferische Klasse aus und zogen von dann 9:7 auf 14:7 davon. Teilweise bekamen die Zuschauer wunderschön herausgespielte Tore zu sehen, das Highlight war dabei der doppelte Doppelpass zwischen Matthias Rothhammer und Florian Meichel.

Den Vorsprung gaben die Attinger dann im Schlussdrittel nicht mehr aus der Hand. Beinahe hätten sie sogar noch die 20-Tore-Marke geknackt. Den Schlusspunkt setzte in der 59. Minute Thomas Bauer. „Das Spiel war in allen Bereichen ein Erfolg“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Es gab tolle Tore, Kampf, im zweiten Drittel wurde es zwischenzeitlich eng und eine Schlägerei war auch dabei. Jetzt bereiten wir uns auf die Playoffs vor.“

IHC Atting: Heitzer (Kelbin) - Meichel (1/4), Kettl (0/1), Mar. Rothhammer (0/1), R. Kuhnle (0/1), Bauer (2/3), Bernhard (6/2), Eisenschink (1/0), Miazga, C. Prasch (1/0), Schreyer (0/3), Wittenzellner (1/1), Mat. Rothhammer (4/1), Hillmeier (3/1).
Merdingen: Berger (Schnurr) - Kinderknecht (4/1), Schopp (2/0), Y. Schnurr, Petermann (1/1), Mylyanyk, Issler (2/1), Bitsch, Bauer (1/3), Bächle (0/2);
Schiedsrichter: Grau (Schwabach), Enderlin (Nimburg), Strafminuten: Atting 19 + Spieldauerstrafe gegen Wittenzellner, Merdingen 9; Zuschauer: 300.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Eröffnung der Hockeyhalle


14.09.2018 Am Samstag um 19 Uhr ist es so weit: Unsere Hockeyhalle in Atting wird mit dem Spiel gegen den HC Merdingen eröffnet. Vorher, um 17.30 Uhr, spielen die Bambini.
In der nun 20-jährigen Vereinsgeschichte des IHC Atting gab es viele wichtige Daten und Meilensteine: Der erste Meistertitel 1999, der Bayernpokalsieg 2002, die Gründung der Nachwuchsabteilung 2003, die Einweihung des Vereinsheims 2003, der Meistertitel in der Regionalliga und Aufstieg in die 2. Bundesliga 2007, der erstmalige Aufstieg in die 1. Bundesliga 2009 oder die Playoffteilnahme um die deutsche Meisterschaft 2014. Am Samstag nun folgt ein weiterer.

Denn wenn um 19 Uhr das letzte Heimspiel der Zweitligahauptrunde gegen den HC Merdingen steigt, ist das nicht nur das Spiel um Platz zwei und das abschließende Heimrecht in den Playoff-Partien, sondern auch das erste Punktspiel im Gründungsort Atting. Nach mehr als zehnmonatiger Bauzeit wird die neue Hockey- und Stocksporthalle am Sportplatz, in direkter Nachbarschaft zur Mehrzweckhalle und dem Vereinsheim eröffnet.

Die Wölfe werden zu diesem Spiel fast in Bestbesetzung antreten. Bis auf Simon Bogner und Daniel Filimonow steht Trainer Markus Alzinger der komplette Kader zur Verfügung. „Alle sind heiß auf das erste Spiel“, sagt Alzinger. „Wir wollen unsere Fans etwas bieten und ein tolles Spiel abliefern.“

Noch bis in den Freitagabend hinein wurde in der Halle gearbeitet und vorbereitet. Nicht alles wurde allerdings baulich fertig. Der Kabinenausbau mit Sanitäranlagen wird erst 2019 erfolgen (Toiletten für Zuschauer und Spieler finden sich in der Mehrzweckhalle), die Tribünen sind aktuell Provisorien und auch die Spieler müssen sich hinter der Bande noch mit einfachen Bänken zufrieden geben.

„Wir freuen uns jetzt einfach, dass es losgeht“, sagt 1. Vorsitzender Martin Amann. „Wir haben jetzt schon eine tolle Halle und wenn sie einmal ganz fertig ist, bietet sie alles, was wir für unseren Sport brauchen.“ Bayerns Skaterhockey erhält damit nach den Hallen in Augsburg, Donaustauf und Deggendorf einen vierten großen Standort.

Vor dem Spiel der Herren messen sich um 17.30 Uhr die Bambini in einem Freundschaftsspiel mit den Deggendorf Pflanz, außerdem gibt es in den Drittelpausen des Zweitligaspiels ein Torwandschießen, als Stadionsprecher konnte Peter Schnettler gewonnen werden. Es ist also angerichtet, für einen neuen Meilenstein des IHC Atting.

Text, Foto: Michael Bauer

Sicher in den Playoffs


10.09.2018 Durch einen 7:5-Sieg in Freiburg und ein 14:3 in Sasbach steht die erste Mannschaft sicher in den Playoffs. Am 15. September steigt das erste Spiel in unserer neuen Halle in Atting
Der IHC Atting hat am Wochenende eindrucksvoll die Playoff-Qualifikation in der 2. Bundesliga sicher gestellt. Die Wölfe gewannen die Auswärtsspiele bei Mitkonkurrent Freiburg Beasts (7:5) und gegen Schlusslicht Blue Arrows Sasbach (14:3) und haben nach der Maximalausbeute von sechs Punkten nun auch noch die Chance auf Rang zwei.

Gerade der Sieg in Freiburg freute das Team um Trainer Markus Alzinger. „Das war eine Weltklasse-Leistung“, sagte er nach dem Spiel. Dabei lag seine Mannschaft, die in Thomas Bauer, Roman Schreyer, Simon Bogner, Tim Bernhard und Raphael Heitzer auf fünf wichtige Stammkräfte verzichten musste, nach 40 Minuten schon scheinbar klar mit 1:4 zurück. Doch mit drei Toren binnen nicht einmal drei Minuten zwischen der 45. und 48. Minute glichen die Wölfe aus und gingen in der 54. Minute durch Fabian Hillmeier erstmals in Führung. Hillmeier, der insgesamt fünfmal traf, erhielt ein Sonderlob des Coaches. „So gut habe ich ihn noch nie gesehen.“

Robert Kuhnle gelang 72 Sekunden vor dem Ende die Vorentscheidung, nach dem 7:4 von Hillmeier brachte der fünfte Freiburger Treffer kurz vor dem Ende keine Wende mehr. Ein Lob ging auch an den Attinger Goalie Eugen Kelbin. „Er hat herausragend gehalten“, sagte Alzinger. Es war der erste Sieg in Freiburg in der Vereinsgeschichte. „Irgendwann ist immer das erste Mal“, sagte Alzinger.

Atting: Kelbin - Mar. Rothhammer, Kettl, Deichslberger, Wittenzellner (1/1), Nissen, C. Prasch, Miazga, Eisenschink, R. Kuhnle (1/1), Hillmeier (5/2), Mat. Rothhammer (0/1);
Schiedsrichter: U. Bührer (Merdingen), Latocha (Bockum); Strafminuten: Freiburg 8, Atting 6; Zuschauer: 27;

Schon nach diesem Sieg war der Playoff-Einzug in trockenen Tüchern. Dennoch brannte auch am Sonntag beim punktlosen Schlusslicht Sasbach nichts mehr an. Die Wölfe zogen schnell davon. Matthias Rothhammer traf fünfmal, Christian Prasch viermal. Hillmeier legte zu den fünf Toren des Vortages noch eimal drei nach und verbesserte seine persönliche Ausbeute auf 58 – der beste Wert in seiner Karriere. Bisher lag der Top-Wert bei 56, erzielt im Vorjahr bei der Regionalligameisterschaft.

Atting: Stadler - Mar. Rothhammer (1/0), Kettl, Deichslberger (0/1), Wittenzellner (0/1), Nissen, C. Prasch (4/1), Miazga (1/3), Eisenschink, R. Kuhnle (0/1), Hillmeier (3/1), Mat. Rothhammer (5/2); Schiedsrichter: L. Bührer (Bahlingen), Häringer (Merdingen); Strafminuten: Sasbach 4, Atting 6; Zuschauer: 40;

Mit 37 Punkten sind die Wölfe damit bereits sicher Dritter und könnten am kommenden Wochenende auch noch auf Rang zwei vordringen, den mit 38 Punkten die Badgers Spaichingen belegen. Voraussetzung dazu ist ein Sieg im Heimspiel gegen Merdingen, gleichzeitig muss Spaichingen bei den Rhein-Main-Patriots Punkte lassen. „Es wird schwer, aber wir gewinnen unser Spiel gegen Merdingen, da bin ich mir sicher“, sagt Hillmeier. Das Spiel steigt dann um 19 Uhr in der neuen Attinger Hockey- und Stocksporthalle. In der ersten Runde der Playoffs geht es entweder gegen die Red Devils Berlin, die Kassel Wizards oder die Skating Bears Krefeld.

Text: Michael Bauer, Foto: Markus Alzinger

Trainingsstart in der neuen Halle


07.09.2018 Am Donnerstagabend fand das erste offizielle Training in der neuen Halle in Atting statt. Dabei trainierten IHC und EC parallel auf beiden Flächen. Das erste Heimspiel steigt am 15. September
(mb) Seit Donnerstagabend läuft beim IHC Atting so etwas wie eine neue Zeitrechnung. Denn nachdem die offizielle Genehmigung zum Betrieb der Hockey- und Stocksporthalle erteilt war, ging es wenige Stunden später zum ersten Training auf die Fläche. So konnte vor den beiden Auswärtsspielen am Samstag in Freiburg (19 Uhr) und am Sonntag in Sasbach (14 Uhr) noch ein kurzes Abschlusstraining gehalten werden.

Und auch das erste offizielle Spiel steht bereits fest: Am Samstag, den 15. September findet um 19 Uhr das letzte Hauptrundenspiel der Zweitligasaison gegen den HC Merdingen in der neuen Halle in Atting statt. Es ist das erste offizielle Spiel in Atting im 20. Jahr des Vereinsbestehens. Das soll aber nicht die letzte Partie in dieser Saison sein. Denn die Wölfe sind klar auf Playoff-Kurs und benötigen aus den letzten drei Hauptrundenspielen nur noch einen Sieg.

Den könnte man schon am Wochenende einfahren. Hat man auswärts in Freiburg in der Vergangenheit immer schlecht ausgesehen, dürfte Sonntagsgegner Sasbach eine machbare Aufgabe sein. Denn der Aufsteiger hat bisher alle 16 Spiele verloren und dabei ein Torverhältnis von 54:263. Der IHC ist mit 31 Punkten aus 15 Spielen Dritter.

Allerdings muss Coach Markus Alzinger auf einige Spieler verzichten. Im Tor fehlt Raphael Heitzer, dazu sind Thomas Bauer, Roman Schreyer und Tim Bernhard und Simon Bogner nicht mit dabei. Dennoch schafft es Alzinger, wie immer drei Reihen aufzubieten. „Wir möchten natürlich am liebsten beide Spiele gewinnen“, sagt der Coach. „Zumindest aber möchten wir die letzten Punkte für die Playoffs einfahren.“

Dann würde beim ersten Spiel am 15. September weniger Druck auf dem Team lasten. „Der Boden ist sehr schnell, hier kann man viel Tempo machen“, sagte Fabian Hillmeier. Der Kapitän ließ sich die erste Einheit nicht nehmen. Aufgrund der Kurzfristigkeit (die Genehmigung war erst am Donnerstagvormittag übermittelt worden) waren aber nur ein paar Spieler auf der Fläche. Unternehmer Gerd Mühlbauer (MT Propeller), der durch sein Sponsoring große Anschubfinanzierung zur Anschaffung der Bande und des Belags leistete, war ebenfalls vor Ort und zeigte sich begeistert. „Toll, was aus der Halle gemacht wurde.“

Auch die Mitglieder des EC Atting nutzten am Abend gleich die Halle zu Trainingszwecken, so dass diese gleich gut gefüllt war. Sie eröffnen die Halle mit zwei Turnieren am 22. und 23. September (Franz-Schiehandel-Wanderpokal und Brotzeiturnier). Die Mitglieder beider Vereine hatten in den letzten Wochen nach dem Verlegen des Belags und dem Aufbauen der Bande auch noch das Rundumnetz in der Halle installiert. Die Kabine wurde provisorisch eingerichtet. Sie kann ab 15. September als Umkleide genutzt werden, wird aber erst 2019 dann zum Kabinentrakt mit Sanitärbereich ausgebaut.

Text, Foto: Michael Bauer

Erfolgreiche Jugendspieler


28.08.2018 Sechs U16-Akteure vertreten Team Bayern beim Ländervergleich mit Berlin, das von Fabian Hillmeier mit betreut wurde
Am vergangenen Wochenende fand erstmals eine Maßnahme der neu ins Leben gerufenen bayerischen U16-Auswahl im Inline-Skaterhockey statt. Darunter waren auch sechs Spieler des IHC Atting, an der Trainerbank stand mit Fabian Hillmeier der Kapitän der Bundesligamannschaft. Die beiden Spiele gegen die Landesauswahl Berlin, die in Deggendorf und Donaustauf stattfanden, endeten 16:14 und 6:10.

Mitte Mai hatte in Donaustauf dazu der erste Sichtungslehrgang stattgefunden, bei dem vom Trainertrio Martin Eckart (Deggendorf), Kilian Märkl (Donaustauf) und Hillmeier eine Auswahl aus 30 von den Vereinen nominierten Spielern getroffen wurde. Urlaubsbedingt fehlten diesmal aber einige Akteure, darunter auch Attings Torhüter Matthias Bauer, der beim Endrundenturnier der deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr zum besten Torhüter gewählt wurde.

„Dass gleich sechs Attinger es in den Kader geschafft haben und dort ihren Job richtig gut gemacht haben, ist natürlich auch ein Zeugnis für unsere gute Nachwuchsarbeit“, sagte Hillmeier, der einiges an Potenzial gesehen hat. „Es dauert vielleicht noch ein paar Jahre, aber wenn sie so weiter trainieren, kommen sie mit Sicherheit auch mal für unsere erste Mannschaft infrage.“

Die Jugend und auch die Schülermannschaft (U13) kämpfen vorher in den am letzten Septemberwochenende beginnenden Playoffs um die bayerische Meisterschaft und somit auch um die Teilnahme an den Endrundenturnieren um die deutsche Meisterschaft. „Ich denke, dass die Spieler einiges mitnehmen konnten und ein Gerüst für die folgenden Jahre im Juniorenbereich bilden werden“, so Hillmeier weiter. Im U19-Bereich ist Bayern seit Jahren hinter Nordrhein-Westfalen die zweite Kraft in Deutschland.

Der bayerische Kader: Torhüter: Justin Szasz (Atting), Daniel Sieber (Augsburg); Feldspieler: Florian Herdrich (4/4), Matthias Worm (0/1), Louis Gürster (0/1), Eric Wolf (2/3), Samuel Plank (2/1), Maxim Bernhardt (alle Deggendorf; 2/1), Paul Zellner, Tobias Steinhauser (1/0), Nicolas Thater (alle Ingolstadt; 1/2), Elias Decker (5/3),Thomas Neufeld (1/1), Simon Steger (3/0), Justin Korn (1/0), Patrick Schwab (alle Atting; 0/2), Vinzent Marker (Augsburg; 0/1), Lukas Calmbach (Neubeuern);

Text: Michael Bauer, Foto: BRIV

Klar auf Playoff-Kurs


27.08.2018 Der 14:4-Sieg gegen Ingolstadt vergrößert Vorsprung auf Rang fünf auf sieben Punkte. Derweil wurde am Wochenende in der Halle wieder fleißig gearbeitet.
Der IHC Atting biegt im Kampf um die Playoffs auf die Zielgerade ein. Nach dem 14:4 (2:1, 10:1, 2:2)-Sieg in der Ausweichspielstätte Deggendorf gegen den ERC Ingolstadt haben die Wölfe den Abstand auf Rang fünf auf sieben Punkte vergrößert.

Schon beim Auswärtswochenende am 8. und 9. September in Freiburg und Sasbach könnten die Wölfe den Einzug in die Endrunde klarmachen. Ausgerechnet die Breisgauer belegen momentan diesen fünften Platz, auf den es noch mehr Punkte gutzumachen gilt. Schon in der Vergangenheit taten sich die Wölfe dort aber schwer. Schlusslicht Sasbach dürfte einen Tag später ein leichterer Brocken sein, der Aufsteiger hat noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto.

Gegen Ingolstadt machten die Wölfe am Samstag mit einem herausragenden zweiten Drittel den insgesamt siebten Sieg im achten „Heimspiel“ perfekt. Zwischen der 20. und 27. Minute stellten die Wölfe von 2:1 auf 8:1. Nicht eines der Tore fiel dabei in Überzahl, alle wurden aus dem Spiel heraus beivier gegen vier auf dem Feld erzielt. Bitter für die Wölfe: In der 33. Minute erhielt Florian Meichel eine Spieldauerstrafe für eine Aktion, die aus Wölfe-Sicht eigentlich vom Gegner ausgegangen war, während die beiden Gegenspieler Fabian Eder und Luis Seibert jeweils fünf Minuten erhielten.

Punktbester Spieler war Fabian Hillmeier, der mit seinen Saisontoren 47 bis 51 schon jetzt seine beste Torbilanz seit seinem Zweitligadebüt 2008 vorzuweisen hat und in den letzten Partien sogar seinen Wert aus der Regionalligasaison 2017 mit 56 Toren übertreffen könnte. Auch Roman Schreyer gelangen drei Treffer.

„Das war ein wichtiger Sieg heute für uns“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Wir wollen unbedingt in die Playoffs. Das zweite Drittel heute war super von uns.“ Wichtig sei auch die gute Torhüterleistung von Raphael Heitzer beim zu Beginn knappen Spielstand gewesen. „Er hat heute sehr gut gehalten.“

Während die Akteure auf dem Feld drei Punkte holten, gingen am gesamten Wochenende die Arbeiten in der Hockeyhalle weiter. Das Schutznetz wurde größtenteils installiert, zudem wurden Umkleidekabinen (werden 2019 ausgebaut) provisorisch eingerichtet, weitere Elektroarbeiten verrichtet und die noch fehlenden Spielfeldmarkierungen angebracht. Sollten alle Genehmigungen rechtzeitig eintreffen, kann am 15. September das letzte Hauptrundenspiel gegen Merdingen in der neuen Heimat steigen.

Klappt es dann auch mit den Playoffs, warten im Viertelfinale, in dem mit der 2. Bundesliga Nord verzahnt wird, klangvolle Namen: Denn im Norden stehen mit Berlin, Kassel, Krefeld und Langenfeld bereits alle vier Playoff-Teilnehmer fest. Der IHC kann noch die Ränge zwei bis vier im Süden belegen.

Atting: Heitzer - Meichel, Mar. Rothhammer, Kettl (1/0), Deichslberger (1/0), Bauer (1/3), Schreyer (3/1), Mat. Rothhammer (2/2), Eisenschink (0/2), Wittenzellner (1/1), Hillmeier (5/1); Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Grau (Höchstadt); Strafminuten: Atting 23 - Spieldauer Meichel, Ingolstadt 38 + Matchstrafe Seibert; Zuschauer: 50.

Text: MIchael Bauer, Foto: Florian Finkl

Bande und Boden installiert


16.08.2018 Unsere neue Halle in Atting hat sich am zweiten Augustwochenene in eine Sporthalle verwandelt. Denn die Mitglieder beider Vereine installierten die Bande und verlegten den Boden.
Paletten, Schachteln, Kisten, dazwischen unzählige Vereinsmitglieder des IHC und EC Atting, die so aussehen, als würden sie gerade ein riesiges Puzzle zusammensetzen – die neue Skaterhockey- und Stocksporthalle in Atting verwandelte sich am Wochenende von einer bloßen Halle in eine Sportstätte. Denn die Mitglieder der beiden Vereine installierten am Samstag und Sonntag die neue Bande und verlegten ab Sonntagmittag auch gleich noch den Spielbelag.

Mehr als 50 Bandenelemente, die in Finnland hergestellt wurden, wurden zunächst am Samstag in Position gebracht und später in schweißtreibender Arbeit am Boden verschraubt. Am Sonntag schließlich wurden dann sofort mit dem Verlegen des Bodens begonnen. Dies ist ein Spezialsportbelag, der sowohl für Eisstockschießen als auch Skaterhockey geeignet ist. Eigentlich wird er vor allem auf schwedischen Fähren verwendet, ist aber als Ableger auch für Indoor- und Outdoorsportarten geeignet. Auf demselben Untergrund spielten die Wölfe nun einige Jahre in Donaustauf. Die 30 mal 30 Zentimeter großen Platten wurden sowohl in Einzelkartons als auch in Segmenten von drei mal vier Platten angeliefert. Um Temperaturschwankungen ausgleichen zu können, mussten zudem kleinere Expansionsleisten verlegt werden, so dass mehr als 10.000 Teile verbaut wurden.

Vom Nachwuchsspieler bis zum passiven Mitglied oder Eltern beteiligten sich zahlreiche Personen an den Aufbauarbeiten, die somit an fast einem Tag erledigt waren. Lediglich Feinarbeiten mussten am Montag noch erledigt werden. Nicht nur der Nachwuchs des IHC stand am Sonntag schon mit Ball und Schläger bereit, um den neuen Untergrund zu testen, auch die Mitglieder des EC ließen die Eisstöcke bereits über die Fläche gleiten. Die Endzonen für die Eisstockflächen (Haus) wurden dabei mit grauen Platten markiert, die Abschlusslinien mit roten Expansionsleisten. Die Mittel- und Torauslinien für den Skaterhockeyspielbetrieb markieren ebenfalls rote Linien. Für die weiteren Markierungen wurde eine Spezialfarbe angeschafft.

Doch die Arbeiten sind damit noch nicht beendet, an Trainings- und Spielbetrieb ist noch nicht zu denken. Die Elektroarbeiten gehen weiter, auch ist die Brandmeldeanlage noch nicht in Betrieb. Die Vereinsmitglieder müssen noch ein fünf Meter hohes Schutznetz um die Spielfläche anbringen, außerdem muss die Halle gesäubert werden und müssen provisorische Spielerbänke und ein Zeitnahmebereich aufgebaut werden, um die Verbandsvorgaben zu erfüllen. Erst nach und nach werden aus den Provisorien ein Spieler- und Zeitnahmebereich, zudem wird ein Kiosk in der Halle gebaut. Der Ausbau der Umkleidekabinen und sanitären Anlagen (insgesamt sind vier Kabinen vorgesehen) soll 2019 erfolgen. Der bereits vom Spielfeld abgetrennte Bereich kann aber bis dahin zum Umziehen genutzt werden, Duschen befinden sich in der angrenzenden Mehrzweckhalle.

Wann das erste Sportereignis stattfinden kann, ist noch nicht ganz gesichert. Der IHC peilt derzeit den 15. September als erstes Heimspiel an. Das wäre das letzte Hauptrundenspiel vor den Playoffs gegen den HC Merdingen. Um sicher in die Endrunde der 2. Bundesliga Süd zu kommen, benötigen die Wölfe noch einige Punkte. Sicher ist dagegen schon der Nachwuchs in den Playoffs. Schüler- und Jugendteam kämpfen ab Oktober um die bayerische Meisterschaft. Der EC Atting hat am 22. September den Franz-Schiehandl-Wanderpokal angesetzt, einen Tag später ein Brotzeitturnier. Diesen beiden Veranstaltungen steht zumindest baulich gesehen schon jetzt nichts mehr im Weg.

Text, Foto: Michael Bauer
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Zwischenfazit aus dem Nachwuchs


08.08.2018 Während die Saison 2018 für die Bambini als Vizemeister schon vorbei ist, haben die Schüler und die Jugend hohe ZIele: Sie möchten bayerischer Meister werden
Seit dem Wochenende ist nun auch der Nachwuchs des IHC Atting in der Sommerpause. Doch danach wird es so richtig interessant: Denn sowohl die Jugend- als auch die Schülermannschaft führen die Tabellen der bayerischen Ligen an und möchten in den Playoffs so weit wie möglich kommen. Ziel ist der bayerische Meistertitel.

Gerade die von Markus Alzinger trainierte Schülermannschaft ist der große Favorit in diesem Jahr. Am Samstag gewannen sie bei Temperaturen von mehr als 35 Grad beim ärgsten Verfolger aus Deggendorf mit 6:2 und holten damit den elften Sieg im elften Saisonspiel. Schon sicher ist auch die Teilnahme am Playoff-Finale, denn der ERC Ingolstadt verzichtet auf die Playoffs. Im zweiten Halbfinale muss Deggendorf gegen den TV Augsburg ran.

Auch die Jugend führt die Tabelle vor den Deggendorfern momentan an. Die von Vincent Liebl trainierte Mannschaft hat allerdings zwei Spiele mehr absolviert als die Pflanz und muss auf Schützenhilfe der Gegner hoffen, damit sie als Erste in die Playoffs gehen kann. Rang zwei ist aber sicher, womit man in der Endrunde auf den ERC Ingolstadt treffen würde.

Nach den Playoffs stehen traditionell auch die Endrundenturniere um die deutsche Meisterschaft an: Die Schülermeisterschaft findet am 1. und 2. Dezember in Velbert/Nordrhein-Westfalen statt, die Jugendmeisterschaft am 8./9. Dezember in Wedemark/Niedersachsen. „Wir wollen mit beiden Mannschaften auch dort teilnehmen“, sagt Alzinger. „Das haben sich die Kinder nach diesem Jahr wirklich verdient.“

Die von Moritz Eisenschink und Maximilian Kettl trainierten Bambini haben ihre Saison bereits beendet. Dort wurde der IHC nach vier Turnieren Vizemeister hinter dem souveränen Titelverteidiger HC Marktoberdorf. Im Winter hat man die Möglichkeit, am neu geschaffenen BRIV-Winterpokal teilzunehmen.

Schon im Juli begannen die Planungen für die neue Saison, in der es dann auch wieder eine Juniorenmannschaft geben soll. Denn gleich acht Spieler verlassen altersmäßig die Jugend und bilden so mit aktuellen Spielern das neue Grundgerüst. Alzinger und Fabian Hillmeier (Kapitän der Bundesligamannschaft) wollen die Mannschaft trainieren. Aus der Jugend entwachsen einige talentierte Spieler, die so in den kommenden Jahren an die Herrenmannschaft herangeführt werden sollen.

Nach dem Umzug in die neue Halle nach Atting soll auch die Laufschule noch besser forciert werden. Rund 15 Kinder nahmen hier in den vergangenen Wochen regelmäßig teil, die ersten haben bereits wieder solche Fortschritte gemacht, dass sie für eine Hockeygruppe infrage kommen, in der erste Ballübungen gemacht werden. Diese Zwischenstation soll wiederbelebt werden und das Bindeglied zwischen erfahrenen Laufschülern und Bambinimannschaft werden. Allerdings fehlt es gerade im Laufschulenbereich noch an Übungsleitern. „Wir benötigen noch ein, zwei zusätzliche Trainer dafür.“

Alzinger ist mit dem Jahr bisher zufrieden. Mit der Laufschule und den aktuell drei Nachwuchsteams spielen und trainieren rund 75 Kinder und Jugendliche bei den Wölfen, der Nachschub nach oben ist gesichert, eventuell kann bei den Schülern im kommenden Jahr sogar eine zweite Mannschaft gemeldet werden, was den Trainerbedarf erhöht. „Am wichtigsten ist spielen, spielen, spielen“, sagt Alzinger. „Wir wollen die Kinder immer besser machen. Schön wäre es, wenn wir in diesem Jahr aber auch wieder einen Titel holen.“ Zuletzt gab es mit den Junioren 2015 einen bayerischen Meister.

Text: Michael Bauer, Foto: Roland Englmeier

Derbysieg bringt Platz drei


06.08.2018 Kurz vor der kurzen Sommerpause holte die erste Mannschaft drei wichtige Punkte in Deggendorf und baute ihre Serie auf 13 Zähler aus den letzten fünf Spielen aus
Der IHC Atting hat am Samstagabend bei sommerlicher Hitze seine Pflichtaufgabe beim Vorletzten Deggendorf Pflanz erfüllt und dank des 17:6-Erfolgs (3:1, 3:1, 11:4) nicht nur drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze in der 2. Bundesliga Süd eingefahren, sondern sich auch wieder auf Rang drei vor dem HC Merdingen geschoben.

„Das Spiel war gut und es waren drei wichtige Punkte“, lautete das Fazit von Kapitän Fabian Hillmeier. „Aber es war sehr, sehr heiß.“ Bei Temperaturen von gut über 30 Grad kam den Attingern zugute, dass sie wie immer auf drei Reihen zählen konnten – wie diesmal auch die Deggendorfer, die beim 14:8-Erfolg der Attinger im Hinspiel nur zwei Reihen aufgeboten hatten. Mehr als zwei Drittel lang stand der erneut starke Pflanz-Goalie Manuel Früchtl vielen Attinger Toren im Weg. Früchtl verletzte sich aber nach rund 50 Minuten und allein in den letzten zehn Minuten erzielten die Attinger acht Tore.

Hillmeier war dabei einer der entscheidenden Akteure. Er erzielte im ersten Drittel das zwischenzeitliche 2:1 und bereitete das 1:0 durch Matthias Rothhammer sowie das 3:1 durch Marco Rothhammer vor. Im zweiten Drittel ließen die Wölfe dann erst zwei Überzahlsituationen aus, ein Doppelschlag von Hillmeier (33.) und erneut Marco Rothhammer (34.) ließ sie dann aber auf 5:1 stellen. Das 2:5 der Deggendorfer durch Stefan Bauer erwiderte Robert Kuhnle eine Sekunde vor dem Drittelende in Überzahl mit dem 6:2. Ein weiteres Deggendorfer Tor wurde wegen eines vorausgegangenen Fouls an Torhüter Raphael Heitzer nicht anerkannt.

Im Schlussdrittel war aber zunächst Deggendorf an der Reihe: Ein Doppelschlag durch Tim Hauck und Julian Bergbauer (42.) halbierte den Rückstand, wieder war aber Hillmeier (erneut in Überzahl) zur Stelle und erzielte in der 45. Minute das 7:4. Nach dem 5:7 durch Bauer gelangen Christian Prasch und Matthias Rothhammer die Treffer zum 8:5 und 9:5.

Neben der Verletzung von Goalie Früchtl musste Deggendorf in den letzten zehn Minuten zahlreiche Strafen hinnehmen, darunter eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Maximilian Aigner. Die Wölfe nutzten dies zu acht Toren, unter anderem einem Dreifachschlag von Tim Bernhard binnen nicht einmal zwei Minuten.

Nun gehen die Wölfe in die in diesem Jahr kurze Sommerpause. Am 25. August erwarten sie dann den ERC Ingolstadt zum nächsten Derby. Ob dies oder vielleicht erst das letzte Heimspiel der Hauptrunde am 15. September gegen den HC Merdingen in der neuen Halle in Atting gespielt werden können, hängt vom Baufortschritt der kommenden beiden Wochen in Atting ab. Neben den Trockenbauern waren dort auch die IHC- und EC-Mitglieder in den vergangenen Tagen im Einsatz und verlegten Leitungen.

Den Playoffs sind die Wölfe nach nun 13 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen ein großes Stück näher gekommen, zumal auch die Verfolger aus Ingolstadt (5:10 in Augsburg) und Freiburg (4:5 nach Penalty-Schießen bei den Rhein-Main Patriots) am Wochenende patzten. In Freiburg müssen die Wölfe am 8. September ran, es folgt das Auswärtsspiel beim punktlosen Schlusslicht Sasbach einen Tag später. Mit den dort drei fest eingeplanten Punkten wären die Wölfe so gut wie durch und den Playoffs, die dann auf alle Fälle in Atting stattfinden sollen, stünde nichts mehr im Wege. Die Endrunde beginnt Anfang Oktober.

IHC Atting: Heitzer – Meichel (2/1), Mar. Rothhammer (2/1), R. Kuhnle (1/0), Schreyer (2/2), Miazga, Kettl (0/2); Hillmeier (3/3), Mat. Rothhammer (2/3), Bauer (0/3), Bernhard (3/2), Prasch (2/0), Eisenschink, Schneider;
Schiedsrichter: Haala (Königsbrunn), Ach (Donaustauf); Strafminuten: Deggendorf 25 + 10 gegen Weiß, Atting 14; Zuschauer: 80.

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach

Derby in Deggendorf


03.08.2018 Kurz vor der Sommerpause steht noch einmal ein heißes Derby in Deggendorf auf dem Programm – vor allem wegen der zu erwartenden Temperaturen
Der Sommer ist derzeit besonders heiß in Niederbayern und die Pause für die Skaterhockeycracks des IHC Atting nur kurz. Auch am Wochenende müssen sie in der 2. Bundesliga Süd noch einmal ran, gastieren am Samstag um 18 Uhr zum Derby beim Tabellenvorletzten Deggendorf Pflanz, bevor dann drei Wochen Pause sind.

Diesmal sind die Pflanz Gastgeber in der heimischen Arena, nachdem das Hinspiel am 14. Juli wegen Hallenproblemen kurzerhand von Donaustauf nach Deggendorf verlegt worden war. Damals taten sich die Wölfe trotz spielerischer Überlegenheit schwer, machten den standesgemäßen 14:8-Sieg erst im letzten Drittel perfekt. Der Sieg war der Auftakt zu einer Serie von zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen, mit denen sich die Wölfe wieder in die Playoff-Ränge geschoben haben. Die ersten Vier erreichen die Endrunde.

Doch das Rennen ist eng: Nachdem Merdingen vor einer Woche klar bei Schlusslicht Sasbach gewann, sind die Wölfe mit 25 Punkten nur noch Vierter, dahinter lauern Ingolstadt und Freiburg (beide 23 Punkte). Alle drei Teams haben noch jeweils fünf Spiele, so dass das Derby in Deggendorf zu einer Pflichtveranstaltung in Sachen Punkten wird.

„Wir wollen die drei Punkte unbedingt“, sagt Coach Markus Alzinger, der fast auf seine Top-Besetzung zurückgreifen kann und drei Reihen aufbietet. Matthias Rothhammer ist wieder mit dabei, im Tor stehen Raphael Heitzer und Eugen Kelbin, fehlen werden Daniel Filimonow, Martin Deichslberger, Simon Bogner und Christoph Wittenzellner. „Die Deggendorfer haben beim letzten Mal überragend gekämpft. Das müssen sie so auch erst wieder schaffen.“ Drei volle Reihen werden bei der zu erwartenden Hitzeschlacht – die Pflanz-Arena ist bekannt für ihre hohen Temperaturen – wohl auch notwendig sein.

Text, Foto: Michael Bauer


13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12