Spielabsage im Pokal


12.02.2020 Das Pokalspiel der Jugend wurde von den Bockumer Bulldogs abgesagt, die erste Mannschaft konnte neben Augsburg auch keinen weiteren Testspielgegner finden
Der Saisonstart muss verschoben werden. Das eigentlich für den kommenden Samstag geplante Erstrundenspiel im ISHD-Pokal der U16 wurde abgesagt, weil Gegner Bockumer Bulldogs (Krefeld) keine spielfähige Mannschaft stellen konnte. Nun sind die Wölfe kampflos im Achtelfinale, wo es erneut ein Heimspiel gegen die Miners Oberhausen II geben wird.

Somit müssen die Attinger Teams weiterhin testen: Sie tun das am 7. und 8. März. Der bayerische Verband hat den Wölfen das Nachwuchsfrühjahrsturnier aller Altersklassen zugesprochen, das rund um den ersten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd mit dem Auftakt der Herren gegen die Badgers Spaichingen (7. März, 17.30 Uhr) stattfinden wird. Ein geplantes Testspielwochenende der U16 in Berlin wurde nun wegen der zweiten Pokalrunde am 21. oder 22. März auf kommende Saison verschoben. Dafür findet Ende April ein Trainingslager in Tschechien statt.

Auch die Bundesligamannschaft, die seit Anfang Februar im Training ist, muss eine Spielabsage verkraften: Für ein geplantes Testspiel am 29. Februar konnte kein Gegner gefunden werden. Der einzige Test vor der am 7. März beginnenden Saison findet somit am 22. Februar um 17 Uhr in eigener Halle gegen den Erstligisten TV Augsburg statt.

Text, Foto: Michael Bauer

Erste Mannschaft in die Vorbereitung gestartet


04.02.2020 Seit 3. Februar läuft der Ball auch für die Bundesligamannschaft wieder: Trainer Jürgen Amann konnte erstmals offiziell auch die drei Neuzugänge aus Deggendorf begrüßen
Nur 72 Tage nach der Meisterschaft in der 2. Bundesliga läuft beim IHC Atting bereits wieder die Vorbereitung auf die neue Saison. Trainer Jürgen Amann, der das Amt zum Jahreswechsel von Markus Alzinger übernommen hat, bat am Montag zur ersten Trainingseinheit in der Attinger Hockeyhalle.

Mit dabei waren auch drei Neuzugänge: Von Zweitligaabsteiger Deggendorf Pflanz verstärken Maximilian Aigner, Martin Dengler und Julian Bergbauer (Letzterer ist auch noch für die Junioren spielberechtigt) die Wölfe. Sie waren in der vergangenen Saison drei der vier besten Scorer bei den Pflanz. Dengler und Aigner verfügen bereits über sechs, Bergbauer über zwei Jahre Zweitligaerfahrung.

Auch die vier Juniorenspieler Matthias Bauer (Tor), Bastian Vyskocil, Simon Steger und Elias Decker, die in der vergangenen Saison bereits erste Zweitligaeinsätze erhielten, waren dabei und werden die Vorbereitung mit den Herren absolvieren. „Hier ist einiges an Potenzial vorhanden“, sagt Amann, der in den kommenden Wochen auch noch die restlichen Attinger Juniorenspieler in deren Einheiten beobachten will. Der Kader verfügt aktuell über 21 Feldspieler und drei Torhüter – genug für eine lange Zweitligasaison.

Der neue Coach, der erstmal auf der Attinger Platte stand („Der Belag ist sehr schnell“), war zufrieden mit der ersten Einheit. „Ein bisschen kennt man den Rost noch“, meinte er nach gut einer halben Stunde Training mit einem Lächeln. „Aber mit Dauer des Trainings kamen die Jungs immer besser zurecht, so soll es auch während der Saison sein.“ So konnte man immer wieder Lob für gelungene Übungen von Amann in Richtung seiner Spieler hören. „Wir wollen uns Woche für Woche und Monat für Monat steigern.“

Schon in knapp drei Wochen steht mit dem Heimspiel gegen den Erstligisten TV Augsburg (22. Februar, 17 Uhr, Atting) ein Testspiel auf dem Programm, für den 29. Februar sucht man noch einen Gegner. Zuletzt gab es eine Absage aus Österreich, wo Amann zuletzt die Nationalmannschaft trainierte. Bereits am 7. März startet der IHC dann in die neue Spielzeit. Zum Auftakt gibt es ein Heimspiel gegen die Badgers Spaichingen.

Apropos Auftakt: Der war auch für den neuen alten Coach gelungen. „Es ist echt schön, wieder im Team zu sein. Irgendwie hat mir das Ganze dann doch gefehlt…“

BILD: Ein Rückkehrer und drei Neulinge: Attings neuer alter Trainer Jürgen Amann zusammen mit den drei Neuzugängen Maximilian Aigner, Julian Bergbauer und Martin Dengler (von links), die gleichzeitig die neuen Trikots für die am 7. März beginnende Spielzeit präsentieren.

Text, Foto: Michael Bauer

Apollo Optik sponsert neue Trainingstrikots


27.01.2020 Augenoptikermeister Gerald Murrer hat für den kompletten Verein neue Trainingstrikots im Wert von 3.000 Euro angeschafft.
Seit vergangenem Montag läuft die Vorbereitung. Zweimal pro Woche trainieren die nun fünf Nachwuchsmannschaften und zwei Herrenmannschaften in der Attinger Hockeyhalle und bereiten sich auf die im März beginnende neue Inline-Skaterhockey-Saison vor. Dazu wurden sie nun von Augenoptikermeister Gerald Murrer, Inhaber und Franchisepartner von Apollo Optik in Straubing (Steinergasse 19), Dingolfing, Dachau und Cham, mit neuen einheitlichen Trainingstrikots ausgestattet. Insgesamt wurden 109 Trikots im Wert von 3.000 Euro angeschafft.

„Ich bin über Nachwuchstrainer Markus Alzinger in Kontakt mit dem Verein gekommen und freue mich sehr über die gute Arbeit, die dort vor allem im Nachwuchsbereich gemacht wird“, sagte Murrer bei einem Ortstermin am Mittwochabend in der Hockeyhalle in Atting. „Das wollte ich mit meinem Beitrag unterstützen. Es freut mich auch, dass der Zulauf im Verein weiterhin so gut ist.“ Für die Saison 2020 wurde eine zweite U16 gemeldet, die Laufschule startete Mitte Januar und konnte zuletzt 45 Kinder begrüßen, zu den ersten Trainingseinheiten konnten bereits sechs Neulinge begrüßt werden, so dass derzeit ohne Laufschule 65 Jugendliche im Verein spielen – Tendenz steigend.

„Wir bedanken uns sehr für die neuen Trikots“, sagte Michael Bauer, 2. Vorsitzender und Sponsorenbeauftragter, im Verein. „Das erleichtert nicht nur den Trainern die Arbeit, es motiviert unseren Nachwuchs umso mehr, wenn alle die gleichen Trikots haben und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Bild: Bild 1: Gerald Murrer (hinten, Zweiter von links) zusammen mit U16-Trainer Markus Alzinger sowie Moritz Eisenschink (links, Herren), Simon Steger (rechts, U19), Tim Attenberger (vorne links U13), Gabriel Schreiner (vorne Mitte, U10) und Lukas Alzinger (vorne rechts, U16)

„Wir müssen den Kader sukzessive verjüngen“


23.01.2020 Trainer Jürgen Amann spricht vor dem Start der Vorbereitung am 3. Februar über die Ziele, den Trainingsverlauf und mögliche Testspiele
Am 3. Februar startet der IHC Atting in die Vorbereitung auf die Skaterhockey-Saison 2020, die am 7. März mit einem Heimspiel gegen die Badgers Spaichingen beginnt. Trainer Jürgen Amann, der das Amt von Markus Alzinger übernommen hat, will in der neuen Saison verstärkt auf den Nachwuchs setzen. Mit Julian Bergbauer, Max Aigner und Martin Dengler gibt es auch drei Neuzugänge beim Meister von 2019. Alle drei kommen aus Deggendorf.

Wie hast du dir die Vorbereitung vorgestellt?
Jürgen Amann: „Wir starten am 3. Februar in die fünfwöchige Vorbereitungszeit bis zum ersten Heimspiel gegen Spaichingen. Danach vergehen dann nochmals vier Wochen bis zum nächsten Spiel beziehungsweise bis die Saison dann so richtig startet. Diese Zeit zähle ich in gewisser Weise ebenso noch zur Vorbereitungsphase hinzu. Neben den spieltechnischen Themen wird es für mich dabei wichtig sein, das Team und das aktuelle Leistungsvermögen wieder kennenzulernen. Ich kenne zwar fast alle der Jungs noch, dennoch gibt es ein paar neue Gesichter wie zum Beispiel unsere Juniorencracks oder die Neuzugänge aus Deggendorf, Max Aigner, Martin Dengler und Julian Bergbauer. Ich freue mich jedenfalls darauf.“

Was und wie wird in den ersten Wochen trainiert?
Amann: „Wir werden zwei bis dreimal pro mal die Woche auf die Platte gehen. Dabei werden wir den Fokus speziell auf unser Passspiel, Zweikampfstärke und natürlich dem Spielsystem richten.“

Und wie sieht es mit Testspielen während der Vorbereitung aus? Amann: „Wir testen am 22. Februar ab 17 Uhr zuhause gegen die Bundesligamannschaft des TV Augsburg, außerdem suchen wir aktuell noch nach einem Gegner für den 29. Februar. Da gab es leider eine Absage aus Österreich. Eventuell wollen wir auch noch etwas in der Zeit während des ersten und zweiten Spieltages machen. Hinzu kommt auch noch der Pokalwettbewerb, da haben wir allerdings in der ersten Runde ein Freilos.“

Du hast bei deiner Vorstellung gesagt, man müsse den Spagat zwischen Nachwuchsförderung und Erfolg schaffen. Wie hast du das genau gemeint?
Amann: „Nun, zunächst muss man festhalten dass wir hier seit Jahren eine sehr starke und stolze Spielergeneration haben, die es gewohnt ist, erfolgreich zu sein und die in dieser Konstellation sicher auch noch – ich sag jetzt mal ein bis zwei Jahre – sehr erfolgreich sein kann. Nur die Jungs werden leider nicht jünger. Eine Aufgabe ist es daher, nun die Weichen zu stellen um auch zukünftig erfolgreich sein zu können. Das heißt auch, dass wir den Kader sukzessive etwas verjüngen müssen, womit wir unter anderem auch schon bei unseren Nachwuchscracks wären. Dies alles sollte aber optimalerweise in einem fließenden Prozess geschehen, ohne wesentlich vom eigentlichen Erfolgspotenzial etwas einzubüßen. Ich bin nämlich auch der Meinung, dass mit der neuen Halle und den vielen Fans im Rücken es schon auch wieder ein Anspruch sein sollte, irgendwann wieder in die erste Liga zurückzukehren.“

Wie werden dann die Juniorenspieler in die Vorbereitung eingebaut?
Amann: Es wurden ja bereits letztes Jahr die vier Spieler Matthias Bauer, Bastian Vyskocil, Simon Steger und Elias Decker immer wieder mal hochgezogen. Zudem kommt mit Julian Bergbauer noch ein vielversprechender Juniorencrack aus Deggendorf hinzu. Diese Jungs wollen wir in die Vorbereitung voll integrieren. Welche Möglichkeiten sich darüber hinaus ergeben, werden wir kurzfristig sehen.“

Wie stark schätzt du die Liga ein? Und was kannst du schon zu den Gegnern sagen?
Amann: „Da hat sich nicht so viel verändert. Wir wissen also was auf uns zukommt. Lediglich Hilden ist noch schwer einzuschätzen. Als Meister sind wir dabei sicher auch in einer Favoritenrolle. Meines Erachtens stagnieren jedoch die Zweiten Ligen leistungstechnisch in den letzten Jahren, geographisch hat man sich sogar deutlich zurückentwickelt. Mir fehlen hier Teams wie Schwabmünchen, Deggendorf oder die ehemalige Konkurrenz aus Regensburg, also Bernhardswald und Donaustauf. Schade ist auch, dass sich der Erstligaabsteiger Lüdenscheid zurückgezogen hat. In der Nordstaffel sind insgesamt sogar fünf Zweitvertretungen am Start. Diese Entwicklung sehe ich allgemein sehr kritisch, sollte aber in dieser Konstellation auch ein Ansporn sein, mittel- beziehungsweise langfristig wieder den Blick nach ganz oben zu richten.“

Interview, Foto: Michael Bauer

„Wir müssen den Kader sukzessive verjüngen“


23.01.2020 Trainer Jürgen Amann spricht vor dem Start der Vorbereitung am 3. Februar über die Ziele, den Trainingsverlauf und mögliche Testspiele
Am 3. Februar startet der IHC Atting in die Vorbereitung auf die Skaterhockey-Saison 2020, die am 7. März mit einem Heimspiel gegen die Badgers Spaichingen beginnt. Trainer Jürgen Amann, der das Amt von Markus Alzinger übernommen hat, will in der neuen Saison verstärkt auf den Nachwuchs setzen. Mit Julian Bergbauer, Max Aigner und Martin Dengler gibt es auch drei Neuzugänge beim Meister von 2019. Alle drei kommen aus Deggendorf.

Wie hast du dir die Vorbereitung vorgestellt?
Jürgen Amann: „Wir starten am 3. Februar in die fünfwöchige Vorbereitungszeit bis zum ersten Heimspiel gegen Spaichingen. Danach vergehen dann nochmals vier Wochen bis zum nächsten Spiel beziehungsweise bis die Saison dann so richtig startet. Diese Zeit zähle ich in gewisser Weise ebenso noch zur Vorbereitungsphase hinzu. Neben den spieltechnischen Themen wird es für mich dabei wichtig sein, das Team und das aktuelle Leistungsvermögen wieder kennenzulernen. Ich kenne zwar fast alle der Jungs noch, dennoch gibt es ein paar neue Gesichter wie zum Beispiel unsere Juniorencracks oder die Neuzugänge aus Deggendorf, Max Aigner, Martin Dengler und Julian Bergbauer. Ich freue mich jedenfalls darauf.“

Was und wie wird in den ersten Wochen trainiert?
Amann: „Wir werden zwei bis dreimal pro mal die Woche auf die Platte gehen. Dabei werden wir den Fokus speziell auf unser Passspiel, Zweikampfstärke und natürlich dem Spielsystem richten.“

Und wie sieht es mit Testspielen während der Vorbereitung aus? Amann: „Wir testen am 22. Februar ab 17 Uhr zuhause gegen die Bundesligamannschaft des TV Augsburg, außerdem suchen wir aktuell noch nach einem Gegner für den 29. Februar. Da gab es leider eine Absage aus Österreich. Eventuell wollen wir auch noch etwas in der Zeit während des ersten und zweiten Spieltages machen. Hinzu kommt auch noch der Pokalwettbewerb, da haben wir allerdings in der ersten Runde ein Freilos.“

Du hast bei deiner Vorstellung gesagt, man müsse den Spagat zwischen Nachwuchsförderung und Erfolg schaffen. Wie hast du das genau gemeint?
Amann: „Nun, zunächst muss man festhalten dass wir hier seit Jahren eine sehr starke und stolze Spielergeneration haben, die es gewohnt ist, erfolgreich zu sein und die in dieser Konstellation sicher auch noch – ich sag jetzt mal ein bis zwei Jahre – sehr erfolgreich sein kann. Nur die Jungs werden leider nicht jünger. Eine Aufgabe ist es daher, nun die Weichen zu stellen um auch zukünftig erfolgreich sein zu können. Das heißt auch, dass wir den Kader sukzessive etwas verjüngen müssen, womit wir unter anderem auch schon bei unseren Nachwuchscracks wären. Dies alles sollte aber optimalerweise in einem fließenden Prozess geschehen, ohne wesentlich vom eigentlichen Erfolgspotenzial etwas einzubüßen. Ich bin nämlich auch der Meinung, dass mit der neuen Halle und den vielen Fans im Rücken es schon auch wieder ein Anspruch sein sollte, irgendwann wieder in die erste Liga zurückzukehren.“

Wie werden dann die Juniorenspieler in die Vorbereitung eingebaut?
Amann: Es wurden ja bereits letztes Jahr die vier Spieler Matthias Bauer, Bastian Vyskocil, Simon Steger und Elias Decker immer wieder mal hochgezogen. Zudem kommt mit Julian Bergbauer noch ein vielversprechender Juniorencrack aus Deggendorf hinzu. Diese Jungs wollen wir in die Vorbereitung voll integrieren. Welche Möglichkeiten sich darüber hinaus ergeben, werden wir kurzfristig sehen.“

Wie stark schätzt du die Liga ein? Und was kannst du schon zu den Gegnern sagen?
Amann: „Da hat sich nicht so viel verändert. Wir wissen also was auf uns zukommt. Lediglich Hilden ist noch schwer einzuschätzen. Als Meister sind wir dabei sicher auch in einer Favoritenrolle. Meines Erachtens stagnieren jedoch die Zweiten Ligen leistungstechnisch in den letzten Jahren, geographisch hat man sich sogar deutlich zurückentwickelt. Mir fehlen hier Teams wie Schwabmünchen, Deggendorf oder die ehemalige Konkurrenz aus Regensburg, also Bernhardswald und Donaustauf. Schade ist auch, dass sich der Erstligaabsteiger Lüdenscheid zurückgezogen hat. In der Nordstaffel sind insgesamt sogar fünf Zweitvertretungen am Start. Diese Entwicklung sehe ich allgemein sehr kritisch, sollte aber in dieser Konstellation auch ein Ansporn sein, mittel- beziehungsweise langfristig wieder den Blick nach ganz oben zu richten.“

Interview, Foto: Michael Bauer

Start der Vorbereitung: Mehr Trainer, mehr Nachwuchs


15.01.2020 Ab Kalenderwoche 4 nehmen unsere Nachwuchsteams mit neuer Trainerbesetzung die Vorbereitung für die Saison 2020 auf
Mit einer zusätzlichen Nachwuchsmannschaft und auch weiteren Trainern startet der IHC Atting in den kommenden Tagen und Wochen in die Vorbereitung auf die Skaterhockey-Saison. Ein Großteil der Teams nimmt in Kalenderwoche 4 ab 20. Januar das Training auf, die Bundesligamannschaft startet dann am 3. Februar.

Aufgrund des Erfolgs im Nachwuchsbereich mit zahlreichen bayerischen Meistertiteln und auch dem deutschen Meistertitel bei der U13 im Jahr 2018 hatte der Verein Zulauf und kann daher für 2020 zwei U16-Teams melden. Diese werden von Markus Alzinger betreut, der sich als Coach der Herren zurückgezogen hat und nur noch im Jugendbereich aktiv sein wird. Er hat dabei sehr hohe Ziele gesetzt: „Ich habe als Ziel bei der U16 die deutsche Meisterschaft und den Pokalsieg ausgegeben“, sagt er. Erstmals spielt auch eine Attinger Nachwuchsmannschaft im landesweit ausgetragenen Pokalwettbewerb, in der ersten Runde am Wochenende 15. Februar gibt es dabei ein Heimspiel gegen die Bockumer Bulldogs (Spielbeginn 14 Uhr), ein Team aus Krefeld. 24 Spieler stehen Alzinger vor Saisonbeginn in den beiden U16-Teams zur Verfügung.

Erfolge erhofft man sich auch wieder von den Junioren, die nach einem Jahr ohne Spielbetrieb (2018) und einem Übergangsjahr (2019) nun wieder fast über Sollstärke (13 Spieler) verfügen. Sie werden nun von Moritz Eisenschink und Maximilian Kettl (vorher Schüler) trainiert. Nicht nur in der Vorbereitung will Jürgen Amann, nun wieder Trainer des Bundesligateams, die Junioren ausführlich testen. Da in der Herrenmannschaft bald ein Generationenwechsel ansteht, sollen die Spieler nun nach und nach eingebaut werden. Zudem gibt auch Amann ein hohes Ziel aus: „Ich bin der Meinung, dass mit der neuen Halle und den vielen Fans im Rücken es schon auch wieder ein Anspruch sein sollte, irgendwann wieder in die erste Liga zurückzukehren.“

Noch nicht ganz so gut sieht es in den Teams der U13 und U10 aus. Bei den Schülern verfügt der neue Trainer Vincent Liebl (vormals Jugendcoach) über zwölf Akteure, die wenigsten stehen Matthias Rothhammer und Robert Kuhnle bei den Bambini (acht Feldspieler, zwei Torhüter) zur Verfügung. Bei beiden Mannschaften, 2019 jeweils bayerischer Meister, verließen Spieler das Team in Richtung der höheren Altersklasse. Mit einem Schnupperlehrgang am Freitag, den 24. Januar ab 17 Uhr möchte man versuchen die Teams zu vergrößern. Außerdem wurde das Laufschulentraining am Freitag unmittelbar vor das Bambinitraining gelegt, um hier einen besseren Übergang zu schaffen. Die Laufschule, weiterhin betreut von Martin Jauernig, Franz Demmelhuber und Patrick Tkocz, startete bereits am vergangenen Freitag. Zum Start am 10. Januar waren 37 Kinder im Training – deutlich mehr als im vergangenen Jahr.

Neben Amann ist mit Neuzugang Maximilian Aigner (Deggendorf) auch ein weiterer Lizenztrainer dazugestoßen, der das bestehende Trainerteam unterstützen wird. Zusammen mit den Torwarttrainern Florian Finkl und Michael Bauer kümmern sich nun insgesamt 15 Trainer um die Attinger Aktiven, die 2019 mehr als 500 Trainingseinheiten in der neuen Hockeyhalle absolviert haben. Saisonbeginn in den bayerischen Ligen ist ab Mitte März, die Herrenmannschaft hat für die erste Pokalrunde ein Freilos und steigt erst am 25./26. April in den Wettbewerb ein.

Fabian Hillmeier, Kapitän des Bundesligateams, hat zum Jahreswechsel die Position des Nachwuchsleiters von Alzinger übernommen. „Unser Ziel muss sein, den Nachwuchs weiter zu fördern und zu fordern, damit wir die Spieler kurz und langfristig bereit für die 1. Mannschaft machen können“, sagt er. „Unser Ziel muss auch wieder die 1. Bundesliga sein.“

Die Attinger Trainer für die Saison 2020 (von links): Michael Bauer, Maximilian Aigner, Markus Alzinger, Florian Finkl, Vincent Liebl, Moritz Eisenschink, Maximilian Kettl, Matthias Rothhammer, Robert Kuhnle, Franz Demmelhuber, Fabian Hillmeier, Jürgen Amann, Felix Lehner. Es fehlen: Martin Jauernig und Patrick Tkocz.

Text, Foto: Michael Bauer

Jürgen Amann übernimmt Bundesligateam


03.01.2020 Jürgen Amann kehrt als Trainer zum IHC Atting zurück und übernimmt ab sofort wieder das Zweitligateam. Er folgt damit auf Markus Alzinger nach, der ab sofort die U16 coacht
Der IHC Atting hat einen Nachfolger für Trainer Markus Alzinger gefunden. Jürgen Amann, der mit Herren und Nachwuchs bereits in der Vergangenheit viele Erfolge gefeiert hatte, übernimmt in der Saison 2020 wieder das Traineramt beim Zweitbundesligisten.

Amann war von 2016 bis 2018 Nationaltrainer Österreichs, schlug dort aber aus privaten Gründen ein Angebot zur Vertragsverlängerung aus. 2016 hatte er während der schweren Erstligasaison in Donaustauf die Wölfe ab Juli noch einmal interimsmäßig betreut. Zuvor führte er sie 2013 zum Meistertitel in der 2. Liga, 2014 in der 1. Bundesliga als Sechster in die Playoffs und nach dem Rückzug 2015 noch einmal zum Aufstieg in Liga eins. Ab 2006 holte er als Nachwuchstrainer regelmäßig Titel mit allen Altersklassen, darunter 2007 sogar drei auf einmal.

Nun kehrt er nach Atting zurück, denn „es kribbelt“ wieder, wie er selbst sagt. Ein Jahr hat er nun komplett pausiert, zuvor große Erfolge mit dem österreichischen Team gefeiert, darunter ein vierter Platz bei der EM 2018. „Ich bin dankbar für diese Zeit, die mich schon auch stolz macht“, blickt er zurück. „Mein Auftrag war es, wieder ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen, das um Medaillen spielen kann, nachdem das Team über Jahre Letzter war.“ Mit zwei vierten Plätzen und jeweils nur einem fehlenden Tor zu Bronze habe man das geschafft. „Mit Nationen wie Dänemark und Großbritannien ist man wieder auf Augenhöhe, nur die Schweiz und Deutschland sind halt einfach zu stark.“ Der österreichische Verband hätte Amann gerne gehalten.

In Atting findet Amann eine Mannschaft vor, die er fast komplett kennt. Die Spieler selbst haben sich um seine Rückkehr bemüht. Seine Aufgabe ist nicht ganz einfach: Denn nach der Meisterschaft im Vorjahr entschied sich der Verein, den Aufstieg nicht anzunehmen, da man an weiteren Strukturen im Verein (mehr Personal, Trainer, etc) arbeiten will und zudem der Nachwuchs eingebaut werden soll. „Wir müssen den Spagat zwischen Erfolg und Nachwuchsförderung schaffen und vor allem junge Spieler heranziehen“, sagt Amann, wohl wissend, dass der Großteil seiner Leistungsträger die 30 Jahre schon überschritten hat und man von Seiten der Fans sicher auch in der neuen Saison einen vorderen Platz erwartet.

Amann möchte im neuen Jahr zeitnah mit der Vorbereitung beginnen und hat bereits Kontakt zu Teams wegen Testspielen aufgenommen, denn das erste Saisonspiel steigt bereits am 7. März gegen Spaichingen. Am 3. Februar will er zum ersten Training bitten. „Dann haben wir noch einmal fünf Wochen bis zum ersten Heimspiel und danach vier weitere bis zum nächsten Spiel. Das ist ja in gewisser Weise auch noch Vorbereitungszeit.“

Text, Foto: Michael Bauer

Danke Coach! Markus Alzinger tritt kürzer


16.12.2019 Markus Alzinger gibt seine beiden Ämter als Trainer der ersten Herrenmannschaft und Nachwuchsleiter zum Ende des Jahres ab und wechselt in die U16
Markus Alzinger wird nach drei Jahren als Trainer der ersten Herrenmannschaft des IHC Atting sowie Nachwuchsleiter ab sofort kürzer treten und gibt zum Ende des Jahres nun beide Ämter ab.

In den vergangenen drei Jahren seit seiner Amtsübernahme nach dem freiwilligen Rückzug aus der 1. Bundesliga Ende 2015 führte er nicht nur das Team zurück in Liga zwei, sondern feierte vor wenigen Wochen mit ihm auch den Meistertitel in der 2. Bundesliga. Darüber hinaus coachte er die U13 des IHC 2018 zum deutschen Meistertitel, dem größten Erfolg der nun 22-jährigen Clubgeschichte.

„Es war mir eine große Ehre, die Herren in den vergangenen drei Jahren zu trainieren und sie zu einer kompakten Einheit zu formen“, sagte Alzinger, der zudem das Attinger Motto #zamhoidn eingeführt hatte. Zum Zeitpunkt seiner Amtsübernahme nach der Saison 2015 war der Verein noch auf mehrere Spielstätten (Donaustauf und Straubing) verteilt und drohte nicht nur deshalb auseinander zu brechen. „Hier hat er enorme Arbeit geleistet und die Spieler aller Teams sowie die Eltern wieder zusammengebracht“, sagt 2. Vorsitzender Michael Bauer.

Lohn war der Meistertitel in der Regionalliga 2017 mit dem Wiederaufstieg in Liga zwei sowie seit der Einweihung der Hockeyhalle in Atting vier Meistertitel für den Nachwuchs sowie der überraschende deutsche Meistertitel bei der U13. Zudem schaffte er Kontakt zu Schulen, erreichte unter anderem Schulbefreiungen für die Spieler bei Fahrten zu Endrundenturnieren um deutsche Meisterschaften oder bei Rehamaßnahmen oder auch, dass Hockey in der Schule gespielt wird. „Er hat großen Anteil, dass unsere Sportart immer mehr Akzeptanz findet und dass wir in den vergangenen Jahren auch so viele Erfolge gefeiert haben“, sagt Bauer.

Mit der Halleneinweihung stiegen in Atting auch die Mitgliederzahlen beim Nachwuchs, kommende Saison wird man zwei U16-Teams melden. Diese wird Alzinger dann trainieren, denn er tritt zwar aus beruflichen Gründen (und weil er in Atting auch den kompletten Kioskbereich leitet) trainertechnisch kürzer, bleibt dem Nachwuchs aber weiter erhalten. „Ich würde mir sehr wünschen, dass unsere Junioren und jungen Herrenspieler weiter viel eingesetzt werden, nur so hat unser Verein die Möglichkeit immer auf hohem Niveau zu spielen“, sagt Alzinger.

Für seine neue Tätigkeit hat er sich hohe Ziele gesetzt. Erfolgsorientiert wolle er die U16 in Zukunft betreuen, sagt er. Der Großteil dieser Spieler hat unter ihm 2018 als U13 die deutsche Meisterschaft gewonnen. Dieser Titel und einen Erfolg im deutschlandweiten ISHD-Pokalwettbewerb sind sein Ziel. „Ich versuche, das bestmögliche Resultat herauszuholen! Er wartet viel Arbeit auf mich.“

Für den Posten des Nachwuchsleiters wurde mit Fabian Hillmeier schon ein Nachfolger gefunden, ein Trainer für die erste Mannschaft soll im Januar präsentiert werden. Denn die Vorbereitung auf die Spielzeit 2020 beginnt bereits in wenigen Wochen.

Text, Foto: Michael Bauer

Rang vier für Jugend


09.12.2019 Deutsche Meisterschaften in Krefeld: U16 scheitert im Spiel um Platz drei, Torhüter Valentin Lehner im All-Star-Team
Auch wenn es mit dem erhofften Podestplatz für die Jugend (U16) des IHC Atting am Wochenende bei der deutschen Meisterschaft in Krefeld nichts wurde, mit Rang vier und der gezeigten Leistung waren Trainer Vincent Liebl und der Verein am Ende doch zufrieden.

Denn auch ein Jahr nach dem überraschenden Gewinn der deutschen Schülermeisterschaft (U13) zeigte der Attinger Nachwuchs auf nationalem Parkett, dass er mittlerweile mit den großen Teams in Deutschland mithalten kann. Vor einer Woche hatte die aktuelle U13 des IHC sehr unglücklich nur Rang fünf belegt. Gründe für den Aufschwung: Die Saison dauert seit einigen Jahren auch in Bayern bis in den November hinein und auch in Atting steht nun eine ganzjährig bespielbare Halle zur Verfügung.

Auch auf Spielerebene machte sich dies bemerkbar: Mit Torhüter Valentin Lehner wurde diesmal erneut ein IHC-Spieler ins All-Star-Team gewählt. Vor einer Woche war Stürmer Lukas Alzinger ebenfalls unter den Top-Spielern, gleiches hatte er schon 2018 geschafft. 2017 wurde Matthias Bauer bei der U16-Meisterschaft zum besten Torhüter gewählt.

Der größte Teil der Ziele sei erreicht worden, sagte U16-Trainer Liebl: „Wir haben Deggendorf geschlagen, sind ins Halbfinale gekommen und wir haben uns mit allen drei Teams, die am Ende vor uns lagen, messen können. Das war mein Hauptziel.“ Ein 2:0 im entscheidenden Zwischenrundenspiel gegen Deggendorf brachte den Halbfinaleinzug, wo man sich aber dem späteren deutschen Meister Kaarst klar mit 0:5 geschlagen geben musste. Schon zuvor hatte man dem späteren Vizemeister Bissendorfer Panther ein 2:2 abgetrotzt. „Mein erster Punkt gegen Bissendorf in den vier Jahren, in denen ich Trainer bin“, sagte Liebl.

Im Spiel um Platz drei unterlag man den Red Devils Berlin mit 0:2. „Gegen Berlin hatten wir viel Pech, da hätten wir das eine oder andere Tor schießen können und sie einmal auch schlagen können.“ Schon in der Zwischenrunde hatte man gegen die Berliner 1:3 verloren. „Kaarst war aber dann für alle bei diesem Turnier eine Nummer zu groß.“

Liebl lobte auch sein Team für den Zusammenhalt: „Nach den vielen Hoch und Tiefs während der Saison war ich echt froh darüber.“ So habe man die Saison trotz des verlorenen bayerischen Finales gegen Deggendorf erhobenen Hauptes beendet.

Damit ist die Saison 2019 nun für alle Nachwuchsteams des IHC vorbei: Mit einem Meistertitel für die U10, für die U13 und einem Vizemeistertitel für die U16 auf bayerischer Ebene und Rang vier sowie fünf auf nationaler Ebene. Knapp vier Wochen ist nun Trainingspause. Dann beginnt bereits die Vorbereitung auf die Saison 2020, in der alle Teams (es wird zwei U16-Teams geben) mit zum Teil neuen Trainern ihre Erfolge wiederholen wollen.

Text: Michael Bauer

Jugend bei der deutschen Meisterschaft


05.12.2019 Am Wochenende tritt die U16 beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft in Krefeld an. Trainer Vincent Liebl will mit seinem Team vorne mitspielen
Nun ist auch das letzte Pflicht-Wochenende für den IHC Atting in der Saison 2019 da: Für die Jugendmannschaft (U16) ist dies gleichzeitig noch einmal ein Highlight. Als bayerischer Vizemeister haben sie sich für das Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft in Krefeld qualifiziert.

Neun Mannschaften aus sechs Bundesländern spielen um den Titel des deutschen Meisters. Wie bereits am vergangenen Wochenenden beim Turnier der U13 gibt es zunächst eine Vorrunde mit je drei Teams, dann eine gruppenübergreifende Zwischenrunde nach der dann die Platzierungen für die Endrunde feststehen. Atting hat es in der Vorrunde mit den Rhein-Main Patriots aus Hessen und den Bissendorfer Panthern aus Niedersachsen zu tun.

„Wir wollen vorne mitspielen“, gibt Trainer Vincent Liebl ein klares Ziel aus. Sein Team ist zwar nicht ganz komplett, dennoch wird er mit 15 Spielern und reichlich Unterstützung der Eltern nach Krefeld reisen. Bereits am Freitagmorgen um 9 Uhr geht es los, auch hier haben die Schulen wie bei der U13 den Attinger Spielern eine Befreiung für das Turnier erteilt.

„Wir konnten aufgrund diverser Einflüsse von außen vor allem im bayerischen Finale nicht zeigen, was wir wirklich können“, blickt Liebl auf die enge Serie gegen die Deggendorf Pflanz zurück, die in Spiel drei mit 6:7 ganz knapp verloren wurde. „Die Schiedsrichter bei einer deutschen Meisterschaft sind viel besser ausgebildet und können zu jedem Moment ein faires Spiel gewährleisten.“

Da das Datum für das Turnier schon vor der Eishockeysaison feststand – einige Attinger Spieler spielen auch beim EHC Straubing – konnten die Termine beider Vereine gut koordiniert werden. „Wir haben deshalb gute Voraussetzungen für das Turnier und ich möchte mich auch beim EHC Straubing bedanken. Endlich haben wir einen Rahmen, in dem wir unsere harte Arbeit der Saison präsentieren können. Natürlich soll aber der Spaß im Vordergrund stehen, immerhin haben wir eine junge Mannschaft.“

Wie bei jedem dieser Turniere gehören die Teams aus Nordrhein-Westfalen, dem stärksten Landesverband in Deutschland, zu den Favoriten. Dies sind diesmal Kaarst und Menden. Titelverteidiger sind aber die Bissendorfer Panther. Atting verlor im vergangenen Jahr das Spiel um Platz drei gegen Krefeld mit 2:3.

Text: Michael Bauer


Alle Termine sind bis zum Beginn der Osterferien abgesagt. Darunter fallen die Jahresversammlung, die Brauereibesichtigung und der Bayernpokal
07.03., 17.30 Uhr Ergebnis:
4:5 n.P.

Atting - Spaichingen
Jetzt Dauerkarte für alle Heimspiele der Bundesligamannschaft sichern. Preis: 40 Euro: Info bei Michael Bauer (siehe Kontakt)
Pl. Mannschaft S T P
1 Menden 3 29:4 9
2 Merdingen 3 32:9 9
3 Spaichingen 3 25:4 8
4 IHC Atting 3 24:5 7
5 Rhein-Main Patriots 2 20:0 6
6 Langenfeld 2 20:0 6
7 Freiburg 3 29:12 6
8 Hilden 3 24:9 6
9 Kassel 16 0:160 0
10
11 Kassel-Spiele
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