Halbfinaleinzug geschafft


03.10.2015 Es war ein hartes Stück Arbeit aber nach 60 Minuten stand ein Sieg auf der Anzeigetafel. 7:3 lautet das Ergebnis von Spiel drei gegen die Menden Mambas
Der IHC Atting steht im Halbfinale der Playoffs der 2. Skaterhockey-Bundesliga. Die Wölfe setzten sich am Samstagabend in einem spannenden und intensiv geführten dritten Viertelfinalspiel mit 7:3 (1:0, 2:3, 4:0) gegen die Mambas Menden durch.

Bis dahin war es allerdings ein hartes Stück Arbeit. Denn die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann musste im zweiten Drittel binnen 46 Sekunden drei Gegentore hinnehmen und sah sich nach 27 Minuten aus heiterem Himmel mit 1:3 im Rückstand. „Das war ein heikler Moment“, sagte der Coach. „Wir waren danach noch mal in Unterzahl und wenn da das 1:4 fällt, wird es ganz schwer. Aber wie sich die Mannschaft heute zurückgekämpft hat, spricht für sich. Wir haben heute den Willen gezeigt, den man in den Playoffs braucht. Jetzt sind wir in den Playoffs angekommen.“

Nach dem 1:3 aber fiel unmittelbar danach das 2:3 und Kapitän Fabian Hillmeier gelang in Überzahl 25 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels der Ausgleich. „Wir haben genau zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen“, sagte Matthias Rothhammer, der selbst beim Stande von 1:0 zweimal einen Alleingang vergab, einmal scheiterte er am Pfosten, das andere Mal an Gästekeeper Daniel Schneider. „Wenn ich die beiden mache, sieht es anders aus“, sagte er nach dem Spiel.

Gerade in diesem zweiten Drittel wurde es besonders hektisch. Marco Rothhammer holte sich nach 23 Minuten eine Fünf-Minuten-Strafe ab, während der Menden erst den Ausgleich erzielte, 16 Sekunden später das 1:2 und wieder 30 Sekunden später das 1:3. Beim 1:2 wurde ein Mendener Spieler neben dem Tor stehend angeschossen, beim 1:3 vertändelte Tim Bernhard als letzter Mann den Ball. Kurz darauf kassierte Rothhammer dann auch noch wegen Reklamierens erst eine gelbe Karte und dann noch eine Spieldauerstrafe. Die Mambas und die vielen mitgereisten Fans waren aus dem Häuschen, bei den Attingern gab es sorgenvolle Gesichter. Mendens Trainer Antonio Fonso trieb seine Mannschaft immer wieder lautstark und enthusiastisch nach vorne.

Doch die Wölfe bekamen das Spiel wieder in den Griff – eben, weil das 1:4 nicht fiel, sondern der Ball einmal an der Latte landete, das andere Mal gerade noch von Goalie Raphael Heitzer pariert werden konnte. Knackpunkt war dann die Pausensirene. Atting hatte gerade das 3:3 erzielt – Hillmeier stand goldrichtig am langen Pfosten – und war noch in Überzahl, als die Gäste sich noch eine Strafe abholten und sich auf einmal vier Mendener – zwei mit Disziplinarstrafen – auf der Strafbank befanden.

Wie schon mehrfach in dieser Saison sorgten die Wölfe dann im letzten Abschnitt schnell für klare Verhältnisse. Thomas Bauer gelang nach acht Sekunden erst das 4:3, 49 Sekunden später das 5:3 – beide Male in Überzahl. Die folgenden beiden Strafzeiten überstanden die Wölfe schadlos und mit dem 6:3 durch Hillmeier in der 53. Minute fiel dann auch die Vorentscheidung. Bauer traf sieben Sekunden vor dem Ende zum 7:3-Endstand ins leere Tor – Atting jubelte, die Mambas waren konsterniert.

Das Publikum bedachte beide Teams mit Applaus, feierte die Wölfe und beklatschte auch die Gäste, die sichtlich enttäuscht waren, den Wölfen aber zum Einzug ins Halbfinale gratulierten. Sie hatten dem Süd-Meister einen harten Fight geliefert. „Der Sieg war insgesamt verdient“, sagte Amann. „Am Ende hat sich das größere Talent und der größere Wille durchgesetzt. Aber auch großen Respekt an Menden. Sie haben es uns in den drei Spielen wirklich nicht leicht gemacht. Sie haben gekämpft und sich in jeden Schuss geworfen.“

Tore: 1:0 (8:15) Bogner (Mat. Rothhammer), 1:1 (25:55) Schnieder (Neuendorf 4-3), 1:2 (26:11) Aderhold (Geske 4-3), 1:3 (26:41) Neuendorf (Käding 4-3), 2:3 (30:29) Dünnbier (Bogner), 3:3 (39:35) Hillmeier (Tkocz 4-2), 4:3 (40:08) Bauer (Bernhard 4-2), 5:3 (40:57) Bauer (Tkocz 4-3), 6:3 (52:17) Hillmeier (Mat. Rothhammer), 7:3 (59:53) Bauer (Mat. Rothhammer);
Schiedsrichter: Kruppe, Weiß; Strafminuten: Atting 20 + 10 + Spieldauer gegen Marco Rothhammer, Menden 15 + je 10 gegen Schnieder und Aderhold; Zuschauer: 120;

Text, Foto: Michael Bauer

Weitere Fotos folgen im Laufe des Sonntags auf unserer Facebookseite.

Spiel drei: Jetzt gilts


02.10.2015 Am Samstag steigt um 18 Uhr in Donaustauf das dritte Viertelfinale gegen die Menden Mambas. Wer gewinnt, zieht ins Halbfinale ein.
(mb) Jetzt gilts für den IHC Atting: Der Vorrundenmeister der 2. Bundesliga Süd kämpft am Samstag um 18 Uhr in Donaustauf im dritten Spiel gegen die Mambas Menden um den Einzug in das Halbfinale in den Playoffs der 2. Bundesliga.

Nach dem klaren 8:2 im ersten Spiel zuhause folgte vor zwei Wochen eine 4:6-Niederlage in Iserlohn. Nun muss Spiel drei über den Einzug in die Vorschlussrunde entscheiden. „Die Mambas machen es uns bisher sicher schwer, aber auch, weil wir etwas zu viel zulassen“, sagt IHC-Trainer Jürgen Amann, der eine einfache Taktik ausgibt: „Wir haben es selbst in der Hand: Wir müssen einfach den Playoff-Knopf drücken.“

Die Mambas, die als Vierter in die Playoffs einzogen und im Vorjahr noch in der Regionalliga Mitte spielten (früher aber schon einmal in der 2. und sogar 1. Liga waren), gingen bisher mit viel Elan an die Spiele heran, gaben sich auch bei einem scheinbar aussichtslosen Rückstand im ersten Spiel nicht auf und kämpften bis zum Schluss. „In solchen Spielen ist nicht das größere Talent entscheidend, sondern der größere Wille“, sagt Amann. „Wir müssen deshalb noch zulegen. Ich vertraue aber dem Team, dass am Ende das richtige Ergebnis auf der Anzeigentafel steht.

Nachdem in Spiel zwei Personalsorgen herrschten, kann der Trainer diesmal wieder auf elf Feldspieler zurückgreifen. Dominik Nissen, Simon Bogner und auch Tim Dünnbier kehren zurück in den Kader, dafür fehlt diesmal aber Roman Schreyer. Bester Scorer in zwei Spielen war Kapitän Fabian Hillmeier, der fünf Tore erzielte und eines vorbereitete.

Die Euphorie bei den Gästen ist groß. Sportlicher Leiter Andreas Buß sagte zuletzt der WAZ: „Es ist einfach irre, was derzeit bei uns im Verein abgeht – spätestens jetzt ist bei den Mambas der Play-off-Modus eingeschaltet.“ Nach Donaustauf wird man diesmal auch mit einem Kontingent an Fans anreisen, wie die Verantwortlichen angekündigt haben. Ein heißer Playoff-Fight ist da also vorprogrammiert – der bei Unentschieden nach 60 Minuten übrigens in die Verlängerung geht.

Text, Foto: Michael Bauer

Eingeschränktes Training


30.09.2015 Nach langer Pause ist das Training in den Ausstellungshallen nun wieder möglich. Die Stadt Straubing räumt uns einen Sonderstatus ein. Wir bitten aber um Beachtung einiger Dinge:
Der Trainingsbetrieb inklusive Laufschule (siehe Meldung vorher) kann nach der Sommerpause in den Ausstellungshallen wieder aufgenommen werden, allerdings aufgrund der Nutzung durch die Stadt Straubing als Flüchtlingsunterkunft aktuell nur mit begrenzter Infrastruktur. Darüber hat uns die Stadt Straubing durch das Sportamt informiert.

Der Trainingsbetrieb für alle Mannschaften inklusive Laufschule wird möglich sein. Allerdings kann der Zugang nur durch die hinteren Fluchttüren und nicht durch den Haupteingang erfolgen. Auch die Umkleidekabinen und Toiletten können aktuell nicht genutzt werden. Der Trakt bleibt abgesperrt. Hier bemühen wir uns aktuell noch um eine Lösung. Umziehen ist aktuell nur in der Trainingshalle selbst möglich.

Die Skaterhockey-Vereine sind derzeit die einzigen Sportvereine, die die Halle überhaupt nutzen können, Tennis, Bogenschützen usw. haben keine Trainingsmöglichkeiten. Der IHC Atting genießt hier aufgrund der jahrelangen guten Zusammenarbeit ein großes Vertrauen der Stadt Straubing. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle schon einmal bedanken.

Dies bedeutet auch, dass alle Vereinsangehörige dazu angehalten sind, dieses Vertrauen auch zu bestätigen. Insbesondere geht es nun aufgrund der fehlenden Umkleidemöglichkeiten um die Einhaltung von Sauberkeit und ein umgängliches Miteinander an diesem Ort. Andernfalls kann uns diese Trainingsmöglichkeit sofort wieder entzogen werden.

Die Vorstandschaft
des IHC Atting

Aktuelle Trainingszeiten:

Montag, 17.00 bis 18.30 Uhr: Schüler/Jugend 2

Dienstag, 17.00 bis 18.30 Uhr: Schüler/Jugend (nach Bedarf)
Dienstag, 18.30 bis 20.00 Uhr: Jugend I

Mittwoch, 19.00 bis 20.30 Uhr: Herren I

Donnerstag, 17.00 bis 18.30 Uhr: Schüler/Jugend 2
Donnerstag, 18.30 bis 20.00 Uhr: Jugend I

Freitag, 16.00 bis 17.00 Uhr: Laufschule
Freitag, 17.00 bis 18.15 Uhr: Bambini
Freitag, 18.15 bis 19.40 Uhr: Junioren

Sonntag, 19.00 bis 20.30 Uhr: Herren III

Laufschule startet wieder


29.09.2015 Die Laufschule nimmt am 2. Oktober wieder ihren Betrieb in der Ausstellungshalle D am Hagen in Straubing auf. Hier gibt es weitere Informationen.
Nach einer längeren Pause als gewöhnlich, verbunden mit der Belegung der Ausstellungshalle am Hagen als Flüchtlingsunterkunft, kann die Laufschule des IHC Atting am 2. Oktober ihren Betrieb wieder aufnehmen. Immer freitags von 16 bis 17 Uhr können Kinder ab drei bis zehn Jahren in der Ausstellungshalle D unter fachkundiger Anleitung von Trainern des Clubs das Inlineskaten lernen und üben. Vom Fahren mit der Laufhilfe über den spielerischen Umgang mit den Skates bis zum Einsteigerhockey ist alles dabei.

Allerdings gibt es dabei Einschränkungen, denn die Ausstellungshallen werden von der Stadt Straubing weiter als Zwischenunterkunft für Flüchtlinge genutzt. Der Zugang kann deshalb nicht über den Haupteingang, sondern nur durch die hinteren Fluchttüren (gekennzeichnet) erfolgen. Auch die Umkleidekabinen und Toiletten können aktuell nicht genutzt werden. „Es stehen aber Bänke zum Umziehen in der Halle zur Verfügung“, sagt 2. Vorsitzender Martin Amann.

Generell ist man beim IHC Atting erleichtert, dass die Stadt Straubing einen Parallelbetrieb zulässt. „Wir sind froh, dass wir jetzt wieder die Halle nutzen können, der Trainingsbetrieb stand jetzt nach Ende der Eisstadionsaison Mitte Juli vollkommen still. Der IHC Atting genießt aufgrund der jahrelangen guten Zusammenarbeit ein großes Vertrauen der Stadt Straubing. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle schon einmal bedanken.“

Bereits zweimal in den letzten zwölf Monaten war die Trainingshalle, die neben den Laufschülern auch noch sieben Mannschaften mit rund 100 Aktiven nutzen, gesperrt. „Dies bedeutet auch, dass alle dazu angehalten sind, dieses Vertrauen auch zu bestätigen“, sagt Amann. „Insbesondere geht es nun aufgrund der fehlenden Umkleidemöglichkeiten um die Einhaltung von Sauberkeit und ein umgängliches Miteinander.“

Seit rund einem Jahr bietet der IHC Atting die Laufschule an. Anfang des Jahres überschritt die Zahl der Anmeldungen die Marke von 100 Kindern, zwischen 40 und 60 Teilnehmer nutzten zuletzt jede Woche die Laufschuleneinheit – im Sommer fand sie im Eisstadion statt. Neben Inlineskates sollte ein (Fahrrad)Helm, Knie- Ellenbogen- und Handgelenkschoner zum Training mitgebracht werden. Die Laufschule ist so konzipiert, dass ein Einstieg auch für Neulinge jederzeit möglich ist. Die Kinder werden gemäß ihres Könnens in verschiedene Gruppen eingeteilt.

Text, Foto: Michael Bauer

Diskussionsabend zum Begegnungszentrum


22.09.2015 Am Montag informierte 1. Bürgermeister Robert Ruber die Gemeindebürger Attings über das Begegnungszentrum. Anschließend diskutierten Befürworter und Gegner rege
Mehr als 150 Zuhörer verfolgten am Montag die Infoveranstaltung zum geplanten Begegnungszentrum in der Mehrzweckhalle Atting, über deren Bau ein Bürgerentscheid am 11. Oktober entscheiden wird. 1. Bürgermeister Robert Ruber stellte dabei die Planungen für das Projekt, die Nutzer, die Kosten und auch das Procedere der Wahl ausführlich vor. An der folgenden rund eineinhalbstündigen Diskussion beteiligten sich die Bürger – Befürworter wie Kritiker– rege.

Ruber ging in seiner Rede noch einmal auf einige Hauptdiskussions und Kritikpunkte der Vergangenheit ein. „Wir haben das Ganze über eine lange Zeit hinweg entwickelt und mit den Vereinen abgestimmt. Wir wollten so viele Benutzer wie möglich. Das ist eine sehr gute Lösung.“ Das Begegnungszentrum bietet bis zu sieben Stockbahnen für den EC Atting, eine Spielfläche und Kabinen für den IHC Atting, zwei Kleinkaliberschießbahnen für die Sportschützen Atting, ein Jugendheim für den Burschenverein Atting und eine Praxis für einen Physiotherapeut, der sich bereits beworben hat und großes Interesse signalisiert hat, sich in Atting anzusiedeln. Darüber hinaus wird ein Bewegungspark für Groß und Klein in der Umgebung installiert, andere Attinger Bürger und Vereine hätten die Möglichkeit, das Begegnungszentrum für Sportbetrieb, Ausstellungen oder Veranstaltungen (Gründungsfeste) zu nutzen.

Fördergelder bis 822.000 Euro

Die Kosten wurden auf 1,987 Mio. Euro geschätzt. „Das sind bereits Berechnungen und keine Schätzungen“, sagte Ruber. „Wir haben uns konkrete Angebote eingeholt. Natürlich hätten wir auch eine kleine Lösung machen können, diese wäre dann aber nur für EC und IHC gewesen. Aus Fördermitteln – es gibt zwei Programme – seien bis zu 822.000 Euro zu erwarten. Die kleine Förderlösung bringe 360.000 Euro. Über die große werde frühestens im kommenden Frühjahr entschieden. Vorher werde auch nicht gebaut, stellte Ruber klar. Mitte 2017 sei mit der Fertigstellung zu rechnen. Alle Vereine würden Mietkosten zahlen, so dass sich die laufenden Betriebskosten von geschätzt 30.000 Euro zu ebenfalls geschätzt 17.810 Euro refinanzieren ließen, also rund zwei Drittel, so dass die Gemeinde ungedeckte Betriebskosten in Höhe von rund 12.190 Euro hat. Die Schätzkosten wurden auf Erfahrungswerte der Mehrzweckhalle definiert. „Da das Begegnungszentrum aber nicht beheizt wird, denke ich, dass wir das günstiger hinbekommen werden“, sagte Ruber.

Die schuldenfreie Gemeinde müsse dabei keinen Kredit aufnehmen und profitiere von ihrem sehr guten Polster und den zu erwartenden Steuereinnahmen. „Wir haben alle anderen Dinge wie Breitbandausbau, LED-Versorgung oder Geh- und Radwegbau. bereits erfolgreich hinter uns gebracht. Nichts musste zurückstecken“, sagte Ruber. Die Sanierung der Alten Schule sei aber ebenfalls auf der Agenda. Steuereinnahmen und Verkäufe von Grundstücken seien nach wie vor hoch – besonders die die Nachfrage nach Grundstücken: „Aktuell weiß ich gar nicht mehr, wo ich die Bauparzellen herbringen soll. Für das neue Baugebiet haben wir nie Werbung gemacht, sondern nur in den Berichten über Gemeinderatssitzungen über das Vorhaben geschrieben. Dennoch sind von 24 Parzellen im neuen Baugebiet Kirchfeld VI 23 verkauft und für die letzte habe ich eine Warteliste von 20 Interessenten.“

Brücke als Diskussionsgrund

In der nachfolgenden regen und teilweise kontroversen Diskussion ergab sich mit der Zufahrt über die Brücke ein Hauptthema. Bürger befürchteten, dass die Zufahrt zu einem Nadelöhr werde, wenn viele Besucher kämen. Dies sei allerdings in anderen Veranstaltungsorten genauso, sagte Ruber. Die Anregung einer Besucherbrücke sei aber in jedem Fall zu prüfen, sagte er. Dies gelte auch für eine Zone 30 in der Gegend. Bedenken wegen zu weniger Parkplätze (Aussage eines Bürgers: „Was machen wir wenn da jede Woche 800 Leute kommen?“) entkräftete er mit dem Schaubild der angedachten Parkplätze und dem Planentwurf, dass 45 neue Parkplätze entstehen. „Wir werden nicht jede Woche 800 Leute bei einer Veranstaltung haben, der IHC hat einen Zuschauerschnitt von aktuell 250. Außerdem haben wir auch schon Veranstaltungen wie Halloweenpartys mit deutlich mehr Leuten gehabt.“

Auch die Sorge um Rettungswege im Ernstfall relativierte er: „Wir haben im Vorfeld mit der den Fachstellen alles abgeklärt. Neben der Brücke kann der Feldweg als Rettungsweg genutzt werden.“ Sollte Hochwasser herrschen – eine Gefahr die ebenfalls genannt wurde – werde man wohl die Nutzung aus Sicherheitsgründen einschränken oder auf sie verzichten müssen.

Lob an den Burschenverein, Bedenken des Bündnisses

Ein direkter Anwohner konnte Bedenken wegen Lärmbelästigung aktuell nicht bestätigen und lobte gerade den Burschenverein für seine vorbildliche Einstellung. „Ihr haltet den Platz sauber, seid nicht laut, macht alles super. Andere Gemeinden haben da deutlich mehr Arbeit.“ Darüber hinaus sei das Begegnungszentrum ein Alleinstellungsmerkmal im Landkreis und eine Chance für die Zukunft. „Das ist kein Projekt für ein paar zehn Jahre, das ist etwas für die Zukunft. Diese Halle wird voll ausgelastet sein. Die Bürger, das sind wir und wir nutzen die Halle, weil sie uns angeboten wird. Wenn nicht, müssen wir nach Straubing oder Rain. Warum soll nicht die Möglichkeit geschaffen werden? Denkt nicht an die nächsten zwei Jahre, sondern an die nächsten zehn Jahre. Warum soll man nicht in die Zukunft investieren?“

Andreas Rothamer, neben Bürgerentscheidsinitiator Thomas Bachmeier Mitglied des „Bündnis Atting und Rinkam: Wir entscheiden“ äußerte Bedenken, dass dem Burschenverein Atting das Vereinsheim genommen werde. Auch diese räumte der Bürgermeister aus. Zu einem befürchteten „Vereinsheimtausch“ zwischen Burschen und IHC komme es nicht. Die Burschen haben bereits abgelehnt.

Wahlprocedere: Einfache Mehrheit, wenn 20 Prozent der Stimmberechtigten

Josef Pleischl, Vorstand des EC Atting, sagte: „Es wird immer gesagt, die Halle werde nur für den IHC gebaut. Das stimmt nicht. Wir vom EC erhalten damit optimale Trainingsbedingungen, Burschenverein und Sportschützen sind mit dabei. Unsere gesamte Vorstandschaft steht hinter der Halle. Und ich denke, wir können stolz sein, so einen solchen Verein wie den IHC in der Gemeinde zu haben.“

Am 11. Oktober entscheiden die 1.330 Wahlberechtigten über den Bau. Dieser Beschluss ist dann bindend. Die Wahl ist mit einer Stimme Mehrheit gewonnen. Allerdings muss diese Mehrheit 20 Prozent der Wahlberechtigten aufweisen, in diesem Fall also 266 Bürger. Andernfalls ist der Bürgerentscheid gescheitert und der gültige Gemeinderatsbeschluss würde zählen. Bürgermeister Ruber beendete die Veranstaltung mit den Worten: „Ich bin mir aber sicher, dass wir eine gute Wahlbeteiligung haben werden. Wir haben das Projekt jetzt rund zwei Jahre mit dem Gemeinderat und den betroffenen Vereinen erarbeitet und auch unsere Pflichtaufgaben erledigt. Dazu haben wir Rücklagen vernünftig aufgebaut. Wenn wir das nicht hätten, wäre ich nicht für einen Bau. Ich werde am 11. Oktober Ja ankreuzen, weil ich davon überzeugt bin, dass es eine gute Entscheidung für die Gemeinde Atting ist.

Text, Foto: Michael Bauer

Spiel zwei geht an Menden


20.09.2015 Nach der 4:6-Niederlage am Samstag bei den Mambas Menden muss ein entscheidendes drittes Spiel am 3. Oktober in Donaustauf her.
(mb) Der IHC Atting muss nachsitzen. Nach der 4:6-Niederlage (1:2, 3:2, 0:2) am Samstag im zweiten Playoff-Spiel bei den Mambas Menden steht es nun 1:1 in der Serie. Spiel drei am 3. Oktober in Donaustauf muss nun die Entscheidung bringen.

„Wir waren überhaupt nicht im Playoff-Modus“, sagte Trainer Jürgen Amann nach dem Spiel. „Menden hat sich den Sieg verdient. Wir müssen in zwei Wochen schon noch eine Schippe drauf legen, sonst wird das nichts. Wir brauchen auch noch deutlich mehr Biss.“ Das Hinspiel vor einer Woche in Donaustauf war noch klar mit 8:2 an die Attinger gegangen.

Ersatzgeschwächt mit nur elf Spielern angetreten – diesmal fehlten unter anderem Tim Dünnbier, Simon Bogner, Dominik Nissen und die Kroschinski-Zwillingen, dafür war Thomas Bauer wieder mit dabei, kassierte man nach eigentlich gutem Beginn ein Tor bei eigener Überzahl und eines bei Unterzahl. „Nach dem 0:1 war ein kleiner Bruch“, sagte Amann. „Davor hatten wir auch unsere Chancen.“ Tim Bernhard gelang bei doppelter Überzahl in der 18. Minuten der Anschlusstreffer, man musste allerdings mit zwei Mann Unterzahl das zweite Drittel beginnen, weil Roman Schreyer und Florian Tkocz in der Schlussminute je eine Strafe kassierten.

Erst konnte man sich schadlos halten, bei drei gegen vier gelang aber Marcel Döscher in der 22. Minute das 3:1, was Fabian Hillmeier in der 28. Minute mit dem 2:3 beantwortete. Wieder kassierte der IHC zwei Strafen und wieder bissen die Mambas zu: Diesmal war es Kevin Käding in der 31. Minute. Nun waren aber die Wölfe am Zug: Thomas Bauer in Überzahl (37.) und erneut Hillmeier 71 Sekunden vor der Pause glichen das Spiel aus.

„Wir wollten das Spiel dann im letzten Drittel drehen, doch es ist nichts mehr gegangen“, sagte Amann. „Wir haben keine gefährlichen Bälle mehr aufs Tor gebracht. Menden dagegen hat gekämpft und gebissen.“ So seien die beiden Treffer zum 4:5 und 4:6 durch Felix Neuendorf und Käding am Ende verdient gewesen. Beide fielen nicht mehr in Unterzahl. Dennoch: „Wir haben einige blöde Strafen kassiert“, sagte Amann.

Menden: Schneider - Schnieder, Geske, Aderhold, Döscher, Lobe, Uedeickoven, Müller, K. Käding, Voigt, Verborg, Neuendorf, Bongard, Breker;
Atting: Heitzer - Tkocz, Hausner, R. Schreyer, Mar. Rothhammer, Prasch, Hillmeier, Mat. Rothhammer, Bauer, Bernhard;
1:0 (12:44) Aderhold 3-4, 2:0 (16:15) Aderhold (Voigt), 2:1 (17:39) Bernhard (Tkocz, 4-2), 3:1 (21:39) Döscher (Aderhold, 4-3), 3:2 (27:14) Hillmeier 3-3, 4:2 (30:41) K. Käding (Breker 4-2), 4:3 (36:01) Bauer (Bernhard 4-3), 4:4 (38:45) Hillmeier (Hausner), 5:4 (54:05) Neuendorf, 6:4 (56:33) K. Käding (Neuendorf);
Schiedsrichter: Stumpf (Hilden), Himmelmann (Essen); Strafminuten: Menden 16, Atting 23; Zuschauer 188;

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

Spiel zwei in Menden: Konzentration gefordert


18.09.2015 Am Samstag um 20 Uhr findet in Iserlohn das Playoff-Rückspiel gegen die Mambas Menden statt. Mit einem Sieg ist der IHC Atting im Halbfinale.
(mb) Der IHC Atting hat am Samstag ab 20 Uhr die Chance, bereits den Einzug in das Playoff-Halbfinale der 2. Bundesliga klar zu machen. Trotz des klaren 8:2-Hinspielsieges vor einer Woche zuhause gegen die Mambas Menden ist man aber gewarnt. „Uns erwartet ein Gegner, der niemals aufgibt“, sagt Goalie Raphael Heitzer. „Wir müssen von Anfang an konzentriert sein.“

Zwar war das Hinspiel eine am Ende deutliche Angelegenheit, nach der langen Pause taten sich die Wölfe zum Auftakt aber etwas schwer. Erst im zweiten Drittel konnte man sich einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. „Im Hinspiel gab es aber zu viele Einzelaktionen“, sagt der Torhüter. „Das hat Kraft gekostet. Wir müssen den Ball noch besser laufen lassen und zusammenspielen. Nach der langen Spielpause müssen wir erst langsam wieder zu unserer Bestform finden.“

Selbst die klare Führung hatte die Gäste nicht zurückstecken lassen, was ihnen auch ein Lob von Attings Coach Jürgen Amann einbrachte. „Sie haben auch im dritten Drittel nicht aufgegeben.“ Alexander Buß, sportlicher Leiter der Mambas, wir in einem Bericht auf der Mendener Homepage zitiert: „Immerhin haben wir in Hannover noch einen 4:10-Rückstand aufgeholt. Aber wir haben am Samstag nicht das abgerufen, was wir wirklich können. Nur Patric Bongard und unser Torwart Daniel Schneider haben Normalform gezeigt – an denen hat es sicherlich nicht gelegen, dass wir so hoch verloren haben.“

Selbst nach dem zwischenzeitlichen 5:1 kamen die Gäste noch einmal heran, hatten nach ihrem zweiten Treffer durchaus die Chance zu einer Aufholjagd. Doch Heitzer, der zuvor schon Alleingänge pariert hatte, und seine Defensive standen sicher. Erst ein von Tim Bernhard erfolgreich abgeschlossener Alleingang zum 6:2 in der 56. Minute entschied das Spiel endgültig.

„Ich sehe uns auch im zweiten Spiel in der Favoritenrolle“, sagt Heitzer. „Es wäre schön, wenn wir die Serie nach dem Wochenende erfolgreich abschließen könnten.“ Sollte dies nicht gelingen, kommt es am 3. Oktober zum entscheidenden Spiel. Das fände dann wieder in Donaustauf statt.

In den anderen Serien gab es durchaus Überraschungen: Mit den Sauerland Steel Bulls (12:10 in Merdingen), dem TSV Schwabmünchen (12:6 in Kassel) und dem Crefelder SC (13:4 in Velbert) setzte sich dreimal die nach der Vorrunde schlechter platzierte Mannschaft durch.

Text, Foto: Michael Bauer

Auftaktsieg gegen Menden


12.09.2015 Der IHC Atting ist mit einem Sieg in die Playoffs der 2. Bundesliga gestartet. Die Wölfe besiegten am Samstagabend in Donaustauf die Mambas Menden mit 8:2 (1:1, 3:0, 4:1).
Der IHC Atting ist mit einem Sieg in die Playoffs der 2. Bundesliga gestartet. Die Wölfe besiegten am Samstagabend in Donaustauf die Mambas Menden mit 8:2 (1:1, 3:0, 4:1). Das Rückspiel findet am Samstag in Iserlohn statt. Zwei Siege sind zum Weiterkommen in das Halbfinale nötig.

„Es ist verdammt wichtig, dass wir den ersten Sieg eingefahren haben“, sagte Coach Jürgen Amann. „In den Playoffs gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen.“ Beide Mannschaften lieferten sich einen harten Fight mit am Ende noch jeder Menge Strafzeiten, mit denen beide Coaches jeweils nicht einverstanden waren. Playoff-typisch gab es sogar noch die eine oder andere Rangelei in den Schlussekunden

Markus Hausner brachte die Wölfe in der zehnten Minute mit 1:0 in Führung. Zuvor hatte Tim Bernhard schon die Latte getroffen. Aber auch die Gäste versteckten sich nicht, erspielten sich immer wieder gefährliche Chancen, scheiterten aber an Goalie Raphael Heitzer, der auch die Nachschüsse und Abpraller entschärfen konnte und einen sicheren Eindruck machte. Erst ein harmloser, aber verdeckter Schuss in Überzahl brachte dann in der 17. Minute das 1:1 durch Felix Neuendorf. Zwischendrin hatten die Attinger durch Florian Tkocz noch einmal Aluminium anvisiert.

Zu Beginn des zweiten Drittels machten die Wölfe es dann besser. Zwei schöne Treffer von Tkocz (22.) und Fabian Hillmeier (25.) stellte das Ergebnis auf 3:1, Hillmeier war es auch, der in der 34. Minute zum 4:1 traf. Ein doppelte Überzahl hatten die Wölfe dann nicht nutzen können. Menden verteidigte verbissen – und erspielte sich noch eine ganz gefährliche Chance durch Dennis Breker. Seinen Alleingang entschärfte Heitzer aber erneut. Zuvor hätte es bei einem weiteren Break der Gäste durch Marcel Aderhold durchaus auch Penalty geben können.

In Schlussdrittel gelang dann Christian Prasch in der 46. Minute das 5:1. Bei einem Konter wurde er von Florian Tkocz mustergültig angespielt und musste nur noch einschieben. Die Vorentscheidung? Nein. Denn Menden kam noch einmal. „Sie haben nie aufgegeben und haben auch im letzten Drittel alles versucht“, zollte Amann den Gästen ein Lob. Kapitän Patric Schnieder gelang in der 51. Minute das 2:5. „Dann haben sie auch etwas von den Strafzeiten profitiert, die wir genommen haben“, sagte Amann. Doch die Attinger Defensive ließ kaum einmal etwas zu, viel Schüsse – wie schon in den beiden Dritteln zuvor wurden geblockt und die Bälle immer wieder aus der Gefahrenzone gespielt.

In der hektischen Schlussphase, in der sich Matthias Rothhammer auch noch ein gelbe Karte abholte und am Ende die Strafbank gut gefüllt war, erzielten Tim Bernhard (56, Alleingang, nach dem er kurz zuvor noch gescheitert war), Hillmeier (59.) und erneut Prasch die Tore zum Endstand von 8:2. Die Gäste, angetrieben von ihrem Coach, steckten zwar auch in dieser Phase nicht auf, kamen aber nicht mehr allzu gefährlich vor das Attinger Tor.

IHC Atting: Heitzer - Tkocz, R. Schreyer, Hausner, Bogner, Mar. Rothhammer, Mat. Rothhammer, Prasch, Bernhard, Dünnbier, Hillmeier;
Menden: Schneider - Schnieder, Geske, Aderhold, Döscher, Lobe, Uedickoven, Müller, Käding, N. Bongard, Verborg, Neuendorf, P. Bongard, Breker;
Tore: 1:0 (10:13) Hausner (Hillmeier, 4-3), 1:1 (16:57) Neuendorf 4-3, 2:1 (21:10) Tkocz, 3:1 (24:21) Hillmeier (Bogner), 4:1 (33:04) Hillmeier (Prasch), 5:1 (45:54) Prasch (Tkocz), 5:2 (50:23) Schnieder (Neuendorf), 6:2 (55:35) Bernhard 3-4, 7:2 (58:07) Hillmeier (Bernhard, 3-4), 8:2 (59:06) Prasch (Mar. Rothhammer);
Schiedsrichter: Arndt (Dortmund/Velbert), Winter (Velbert); Strafminuten: Atting 18 + 10 gegen Mat. Rothhammer - Velbert 12; Zuschauer: 100

Text, Foto: Michael Bauer

Start in die Playoffs


11.09.2015 Mit dem Spiel am Samstag um 18 Uhr in Donaustauf gegen die Menden Mambas beginnt die heiße Saisonphase in der 2. Bundesliga
Maximal sechs Spiele, vier Siege und ein großes Ziel: Rund fünf Wochen nach dem letzten Hauptrundenspiel wird es für den IHC Atting nun ernst. Mit dem Spiel am Samstag um 18 Uhr in Donaustauf gegen die Menden Mambas starten die Playoffs in der 2. Bundesliga.

Dabei treffen die Wölfe, die sich souverän mit sechs Punkten Vorsprung vor dem HC Merdingen die Vorrundenmeisterschaft gesichert haben, auf einen für fast alle unbekannten Gegner: Die Mambas, die mit sechs Siegen und sechs Niederlagen den vierten Platz in der Nordgruppe belegt haben, sind ein gänzlich unbeschriebenes Blatt. Noch nie haben die Wölfe gegen sie gespielt. „Von daher kann man auch relativ wenig zum Gegner sagen“, meint Kapitän Fabian Hillmeier. „Wir müssen das Spiel auf uns zukommen lassen und 60 Minuten Gas geben. Wir haben sicherlich die Favoritenrolle in diesem Spiel.“

So sieht es auch Trainer Jürgen Amann: „Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren, dann bestimmen wir, was passiert. Fakt ist, dass wir sie nicht unterschätzen dürfen, aber das werden wir sicherlich nicht.“ Kevin Käding war bei den Gästen mit 48 Punkten aus zwölf Spielen erfolgreichster Scorer. Insgesamt haben fünf Spieler 19 oder mehr Punkte erzielt – das deckt sich mit der Statistik der Attinger. Während die beiden Teams mit im Schnitt 9,25 (Menden) und 9,71 (Atting) erzielten Toren auch einen gleich gefährlichen Sturm aufwiesen, hatten die Wölfe in der Hauptrunde die deutlich bessere Abwehr. Nur 4,5 Gegentore kassierten Goalie Raphael Heitzer und Co, während die Mambas 9,25 Tore pro Spiel hinnehmen mussten. In jeder Runde wird nach dem Modus „Best of three“ gespielt. Das Rückspiel findet am kommenden Samstag um 20 Uhr in Iserlohn statt – in der Halle, in der einige Attinger Cracks 2008 schon Platz fünf beim damaligen Jugend-Europapokal erreichen konnten. Ein mögliches drittes Spiel wäre dann am 3. Oktober wieder in Donaustauf.

Nur eine Woche später, am 11. Oktober, ist für die Wölfe ein noch entscheidenderer Termin: Dann wird in der Gemeinde über das Begegnungszentrum abgestimmt, das die neue Heimat der Wölfe werden soll. Zusammen mit den drei anderen Vereinen, Eisstockclub, Sportschützen und Burschenverein, hat man schon Aktionen gestartet, möglichst viele Attinger Bürger von den Vorteilen der gemeinsamen Halle zu überzeugen, deren Bau entscheidend für eine Zukunft in den höchsten Spielklassen sein wird.

Erfolgreiche Playoffs würden einen Teil zum Stimmungsbild beitragen. Coach Jürgen Amann kann gegen Menden zwar nicht komplett aus dem Vollen schöpfen, allerdings stehen ihm knapp drei Reihen zur Verfügung. „Genug, um Vollgas geben zu können. Wir brauchen vier Siege für unser großes Ziel, und am besten wollen wir an diesem Samstag gleich mal damit anfangen.“

Text: Michael Bauer; Foto: Harry Schindler

Kroschinskis zur Junioren-EM


07.09.2015 Nico und Kevin Kroschinski sind in den Kader der deutschen Juniorennationalmannschaft für die Europameisterschaft in Kroatien berufen worden.
(mb) Die beiden Juniorenspieler des IHC Atting, Nico und Kevin Kroschinski, kämpfen am 24. und 25. Oktober mit der deutschen Nationalmannschaft um den Europameistertitel. Die beiden 17-Jährigen sind nun von den beiden Bundestrainern Carsten Lang und Stephan Weichelt in den Kader für die EM am in Delnice/Kroatien berufen worden.

Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft ist bei dem Turnier, an dem diesmal außer ihr nur Großbritannien, die Schweiz und Österreich teilnehmen, erneut der große Favorit ist. Sechsmal in Folge gewann die ISHD-Auswahl den EM-Titel. Seit der Einführung einer EM im Jahre 1997 hieß der Sieger zwölfmal Deutschland. „Unser einziges und großes Ziel ist es daher auch, dass wir Europameister werden“, sagt Kevin Kroschinski.

Die beiden sind die einzigen bayerischen Spieler im 19-Mann-Kader. „Es hätte uns gefreut, wenn noch weitere Spieler aus Bayern dabei gewesen wären, dafür hat es anscheinend leider nicht gereicht. Unser Teamkollege Maxi Schneider hat sich leider verletzt und hatte keine Möglichkeit mehr sich zu beweisen.“ Das Gros der Akteure kommt wieder aus Nordrhein-Westfalen, dem stärksten Landesverband.

Vom Turnier erwarten sie sich, weiter Erfahrung in ihrer noch jungen Skaterhockey-Laufbahn sammeln zu können. „Es wurden auch noch ein paar Spieler eingeladen, die beim letzten Turnier in Düsseldorf nicht dabei waren. Jetzt kann man wirklich sagen, dass die besten Juniorenspieler aus ganz Deutschland mitspielen und wir beide sind froh, dass wir dabei sind.“

Alle Kaderspieler sind noch einmal zum Trainigslager am 17./18. Oktober in Düsseldorf eingeladen. „Dort trainieren wir dann mit den Reihen, mit denen wir auch bei der EM spielen werden.“ Die Zwillinge sind zwei von fünf aktuellen Nationalspielern des IHC Atting. Zuletzt waren Thomas Bauer (im Vorjahr Europameister) Florian Tkocz und Matthias Rothhammer bei den Herren-Länderspielen gegen Österreich dabei. Eine Herren-EM findet aber erst 2016 wieder statt.

Text: Michael Bauer, Foto: Benedikt Kubatzki

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15.09., 19 Uhr Ergebnis:
19:10

Atting - Merdingen (in Atting)
Sa., 15.09.
TV Augsburg - Schüler 0:14
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12