Große Unbekannte


05.10.2018 Zum Playoff-Start muss die erste Mannschaft am Sonntag bei den Kassel Wizards antreten. Einige Spieler fehlen Coach Markus Alzinger dabei.
Vor den „Playoffs dahoam“ steht für den IHC Atting in der Aufstiegsrunde der 2. Bundesliga erst einmal das Auswärtsspiel im Viertelfinale auf dem Programm. Am Sonntag um 14 Uhr treten sie bei den Kassel Wizards an.

Mit 13 Siegen aus 16 Spielen belegten die Zauberer (engl. wizards) in der 2. Bundesliga Nord hinter den Red Devils Berlin und dem Crefelder SC den dritten Platz. 2017 spielten sie noch in der 1. Bundesliga, in der letzten Erstligasaison der Wölfe 2016 waren die beiden Team Tabellennachbarn – die Attinger am Ende Neunter, die Kasseler Zehnter. 17:7 lautete damals das Ergebnis im Heimspiel, 3:9 im Auswärtsspiel.

„Wir sind alle heiß auf das Spiel und wollen in Kassel unbedingt gewinnen“, sagt Coach Markus Alzinger, der aber in Thomas Bauer, Roman Schreyer, Florian Meichel, Simon Bogner und Maximilian Miazga gleich auf mehr als eine Reihe verzichten muss. Wie immer können die Wölfe aber aufgrund des großen Kaders mit drei Reihen antreten. „Vor zwei Jahren haben wir 3:9 verloren, das wollen wir diesmal ändern.“

Was auf die Mannschaft dabei zukommt, ist unklar: Drei der letzten fünf Spiele haben die Wizards gewonnen, die Top-Scorer sind Sven Mecke (73 Punkte, gleichzeitig bester Scorer der Liga), Felix Fröhlich (42) und Christoph Bierschenk (41). Ansonsten ist über das Team aus Nordhessen wenig, auch die Mannschaft rätselte in den vergangenen Wochen. „Der Gegner ist stark, aber wir sind stärker“, gibt Alzinger die Marschroute vor.

Das Heimspiel steigt für die Wölfe dann am 13. Oktober um 17.30 Uhr. Das Ergebnis der beiden Spiele wird addiert. Sollte jedes Team ein Spiel gewinnen, entscheidet das Torverhältnis. Ist auch das gleich, gibt es zweimal zehn Minuten Verlängerung oder am Ende sogar Penalty-Schießen.

Die Jugendmannschaft hat den ersten Auftritt in den Playoffs gegen Ingolstadt im Halbfinale dagegen schon stark gemeistert: 9:1 hieß es am vergangenen Sonntag in der eigenen Halle in Atting. Da die Ingolstädter aktuell über keine Halle mehr verfügen (sie spielen im Ingolstädter Eisstadion), wurde das zweite Halbfinale nun nach Atting verlegt. Es beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr in der neuen Heimat der Wölfe.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Laufschuele startet wieder


02.10.2018 Die Laufschule beginnt findet ab sofort in der neuen Hockey- und Stocksporthalle in Atting statt.
Wir starten in der neuen Hockeyhalle am Sportgelände in Atting auch wieder unsere Laufschule, in der Kinder bereits ab drei Jahren unter Anleitung von Trainern des Skaterhockey-Clubs das Inlineskaten lernen können. Immer freitags von 16 bis 17 Uhr findet das Training in Atting statt.

Die Kinder werden dabei gemäß ihres bestehenden Könnens in zwei Gruppen eingeteilt. Auch Anfänger, die erst seit Kurzem auf den Skates stehen, sind willkommen. Für sie stehen auch spezielle Laufhilfen zur Verfügung. Neben Inlineskates sollte ein (Fahrrad)Helm, Knie- Ellenbogen- und Handgelenkschoner zum Training mitgebracht werden. Die Halle verfügt über einen speziellen Hockeybelag und Rundumbande.

Bei Interesse kann nach erfolgreicher Laufschule auch mit dem Hockey-Training in der Bambini- oder Schülermannschaft der Wölfe begonnen werden. Dies ist allerdings kein Muss. Bereits mehr als 150 Kinder haben das Angebot der Laufschule seit Gründung im Jahr 2014 bereits wahrgenommen, viele danach auch den Einstieg ins Skaterhockey gewagt.

„Das Schöne an der Laufschule ist, dass man bereits wöchentlich die Fortschritte der Kinder sieht“, sagt Martin Jauernig, einer der Trainer des IHC. Die Laufschule ist für Mädchen wie Jungen gleichermaßen gedacht und so konzipiert, dass ein Einstieg jederzeit möglich ist. Eine vorherige Anmeldung für Neulinge ist nicht nötig. Pro Trainingsteilnahme erhebt der Club eine Gebühr von zwei Euro, außerdem werden die Kinder auch ohne Mitgliedschaft versichert (3 Euro für sechs Monate).

Text: Michael Bauer, Foto: Martin Jauernig

Playoffs dahoam


27.09.2018 Drei unserer Mannschaften starten nun im Herbst in die Endrunde - die Heimspiele finden natürlich in der neuen Halle in Atting statt.
Unter dem Motto „Playoffs dahoam“ starten die Herren und der Nachwuchs des IHC Atting ab dem Wochenende in die Endrunden um die Meisterschaft in ihren jeweiligen Ligen. Alle Heimspiele finden in der neuen Hockey- und Stocksporthalle in Atting statt.

Den Anfang machen dabei die Jugendspieler, die am Sonntag, 30. September, um 13.30 Uhr im ersten Halbfinale um die bayerische Meisterschaft gegen den ERC Ingolstadt antreten. Mit 27 Punkten aus zwölf Spielen schloss die Mannschaft von Trainer Vincent Liebl die Vorrunde als Zweiter hinter den Deggendorf Pflanz ab. Erstes Etappenziel ist das Erreichen des Finales, in dem es dann wohl gegen die Pflanz geht. Dafür sind zwei Siege nötig. Die Vorrundenspiele gegen Ingolstadt endeten 3:8, 8:5 und 9:4.

Die Schüler sind bereits für das Finale qualifiziert, da nicht alle Teams aus der Liga für die Playoffs gemeldet haben. Gegner des in zwölf Vorrundenspielen ungeschlagenen Teams sind dann im Oktober entweder der TV Augsburg oder die Deggendorf Pflanz. Auch bei den Schülern wird nach dem Modus „best of three“ gespielt.

„Wir haben in dieser Saison zwei sehr erfolgreiche Nachwuchsteams und möchten unbedingt wieder einmal eine Meisterschaft holen“, sagt Trainer Markus Alzinger. Zuletzt ging 2015 der Titel bei den Junioren an die Wölfe. Darüber hinaus will man sich mit beiden Teams für die Endrundenturniere um die deutschen Meisterschaften im nordrhein-westfälischen Velbert (1./2. Dezember, Altersklasse Schüler) und im niedersächsischen Wedemark-Mellendorf (8./9. Dezember, Altersklasse Jugend) qualifizieren und dort eine gute Rolle spielen.

Angesetzt wurden mittlerweile auch die Viertelfinalbegegnungen in den Playoffs der 2. Bundesliga. Dort müssen die Wölfe erst auswärts bei den Kassel Wizards antreten (7. Oktober, 14 Uhr). Das Rückspiel zuhause in Atting steigt am Samstag, den 13. Oktober um 17.30 Uhr. Hier werden die Ergebnisse beider Spiele zusammengerechnet, um das Weiterkommen zu ermitteln.

Text, Foto: Michael Bauer

Neue Trainingsanzüge


24.09.2018 Die Jugendmannschaft hat von der Firma Alpah Industrieservice in Bogen neue Trainingsanzüge gesponsert bekommen
Unsere Jugendmannschaft erhält zum Saisonendspurt mit den nun im Herbst startenden Playoffs neue Trainingsanzüge. Die Firma Alpha Industrieservice GmbH in Bogen hat dazu 800 Euro gesponsert. Stellvertretend für die Mannschaft nahmen die Spende Trainer Vincent Liebl, Torhüter Justin Szasz und Kapitän Elias Decker aus den Händen von Standortleiter Richard Szasz (von links) entgegen. „Wir freuen uns, dass wir die Mannschaft mit unserem Beitrag unterstützen können“, so Szasz. Das erste Playoff-Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt findet am 30. September in Atting statt. „Unser Ziel ist es ins Finale zu kommen und uns dadurch auch für das Endturnier um die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren“, sagt Liebl. Diese findet am 8./9. Dezember im niedersächsischen Wedemark-Mellendorf statt.

Text, Foto: Michael Bauer

Dahoam!


16.09.2018 Mehr als 300 Zuschauer feiern mit der ersten Mannschaft einen 19:10-Heimsieg im ersten Heimspiel in der neuen Hockeyhalle in Atting. In den Playoffs geht es nun gegen Kassel.
Der IHC Atting hat zum Heimspielauftakt in der neuen Attinger Hockey- und Stocksporthalle nicht nur Platz zwei nach der Hauptrunde der 2. Bundesliga Süd gesichert, sondern auch das Publikum begeistert. Mehr als 300 Zuschauer feierten einen 19:10-Heimsieg (6:3, 8:5, 5:2) gegen den HC Merdingen.

Sie riefen die Wölfe nach dem Spiel nicht nur zur bereits bekannten Laola-Welle auf, sondern skandierten auch lautstark „Ehrenrunde, Ehrenrunde.“ Nicht nur dieser Wunsch wurde erfüllt, auch die Raupe wurde auf dem Feld gezeigt. Strahlende Gesichter sah man so nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Feld. „Es hat echt wahnsinnig Spaß gemacht vor so vielen Zuschauern zu spielen“, sagte Florian Meichel. „Das spornt enorm an, wenn so eine Stimmung draußen ist.“

Auch als das Spiel im letzten Drittel schon lange entschieden war, bejubelten die Zuschauer jedes Attinger Tor begeistert. Peter Schnettler, Stadionsprecher der Straubing Tigers, sorgte für den entsprechenden Rahmen. Die Fans dürfen sich jetzt auf mindestens eine Zugabe in dieser Saison freuen. Durch den Sieg und die gleichzeitige 5:7-Niederlage der Badgers Spaichingen bei den Rhein-Main Patriots erreichten die Wölfe Rang zwei und treffen in den Playoffs auf den Nord-Dritten Kassel Wizards. Zunächst treten die Wölfe auswärts an (6. oder 7. Oktober), das Heimspiel findet eine Woche später statt.

Kleiner Wermutstropfen: Das erste Heimtor musste man den Gästen überlassen, die nach 7:05 Minuten durch Dennis Schopp mit 1:0 in Führung gingen. Jenes erstes Attinger Tor blieb Tim Bernhard vorbehalten, der zehn Sekunden später mit einer schönen Einzelleistung das 1:1 erzielte. Überhaupt war Bernhard einer der überragenden Akteure. Er erzielte insgesamt sechs Tore (teilweise per Schlagschuss, teilweise nach tollen Tricks) und bereitete zwei vor.

6:3 hieß es nach 20 Minuten. Atting zwar zwar spielerisch und vor allem läuferisch besser, Merdingen zeigte aber ebenfalls eine klasse Leistung und kam in der 31. Minute durch einen Doppelschlag auf 6:7 heran. Zuvor hatte Panthers-Goalie Jens Berger beim Stand von 7:4 ein scheinbar sicheres Attinger Tor mit einem herausragenden Fanghandsave verhindert.

Ausgerechnet eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Christoph Wittenzellner und Kevin Bitsch (beide lieferten sich eine Rauferei, Wittenzellner musste aufgrund seiner zweite Strafe zum Duschen) sorgte dann für klare Verhältnisse. Denn bei drei gegen drei auf dem Feld spielten die Wölfe ihre läuferische Klasse aus und zogen von dann 9:7 auf 14:7 davon. Teilweise bekamen die Zuschauer wunderschön herausgespielte Tore zu sehen, das Highlight war dabei der doppelte Doppelpass zwischen Matthias Rothhammer und Florian Meichel.

Den Vorsprung gaben die Attinger dann im Schlussdrittel nicht mehr aus der Hand. Beinahe hätten sie sogar noch die 20-Tore-Marke geknackt. Den Schlusspunkt setzte in der 59. Minute Thomas Bauer. „Das Spiel war in allen Bereichen ein Erfolg“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Es gab tolle Tore, Kampf, im zweiten Drittel wurde es zwischenzeitlich eng und eine Schlägerei war auch dabei. Jetzt bereiten wir uns auf die Playoffs vor.“

IHC Atting: Heitzer (Kelbin) - Meichel (1/4), Kettl (0/1), Mar. Rothhammer (0/1), R. Kuhnle (0/1), Bauer (2/3), Bernhard (6/2), Eisenschink (1/0), Miazga, C. Prasch (1/0), Schreyer (0/3), Wittenzellner (1/1), Mat. Rothhammer (4/1), Hillmeier (3/1).
Merdingen: Berger (Schnurr) - Kinderknecht (4/1), Schopp (2/0), Y. Schnurr, Petermann (1/1), Mylyanyk, Issler (2/1), Bitsch, Bauer (1/3), Bächle (0/2);
Schiedsrichter: Grau (Schwabach), Enderlin (Nimburg), Strafminuten: Atting 19 + Spieldauerstrafe gegen Wittenzellner, Merdingen 9; Zuschauer: 300.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Eröffnung der Hockeyhalle


14.09.2018 Am Samstag um 19 Uhr ist es so weit: Unsere Hockeyhalle in Atting wird mit dem Spiel gegen den HC Merdingen eröffnet. Vorher, um 17.30 Uhr, spielen die Bambini.
In der nun 20-jährigen Vereinsgeschichte des IHC Atting gab es viele wichtige Daten und Meilensteine: Der erste Meistertitel 1999, der Bayernpokalsieg 2002, die Gründung der Nachwuchsabteilung 2003, die Einweihung des Vereinsheims 2003, der Meistertitel in der Regionalliga und Aufstieg in die 2. Bundesliga 2007, der erstmalige Aufstieg in die 1. Bundesliga 2009 oder die Playoffteilnahme um die deutsche Meisterschaft 2014. Am Samstag nun folgt ein weiterer.

Denn wenn um 19 Uhr das letzte Heimspiel der Zweitligahauptrunde gegen den HC Merdingen steigt, ist das nicht nur das Spiel um Platz zwei und das abschließende Heimrecht in den Playoff-Partien, sondern auch das erste Punktspiel im Gründungsort Atting. Nach mehr als zehnmonatiger Bauzeit wird die neue Hockey- und Stocksporthalle am Sportplatz, in direkter Nachbarschaft zur Mehrzweckhalle und dem Vereinsheim eröffnet.

Die Wölfe werden zu diesem Spiel fast in Bestbesetzung antreten. Bis auf Simon Bogner und Daniel Filimonow steht Trainer Markus Alzinger der komplette Kader zur Verfügung. „Alle sind heiß auf das erste Spiel“, sagt Alzinger. „Wir wollen unsere Fans etwas bieten und ein tolles Spiel abliefern.“

Noch bis in den Freitagabend hinein wurde in der Halle gearbeitet und vorbereitet. Nicht alles wurde allerdings baulich fertig. Der Kabinenausbau mit Sanitäranlagen wird erst 2019 erfolgen (Toiletten für Zuschauer und Spieler finden sich in der Mehrzweckhalle), die Tribünen sind aktuell Provisorien und auch die Spieler müssen sich hinter der Bande noch mit einfachen Bänken zufrieden geben.

„Wir freuen uns jetzt einfach, dass es losgeht“, sagt 1. Vorsitzender Martin Amann. „Wir haben jetzt schon eine tolle Halle und wenn sie einmal ganz fertig ist, bietet sie alles, was wir für unseren Sport brauchen.“ Bayerns Skaterhockey erhält damit nach den Hallen in Augsburg, Donaustauf und Deggendorf einen vierten großen Standort.

Vor dem Spiel der Herren messen sich um 17.30 Uhr die Bambini in einem Freundschaftsspiel mit den Deggendorf Pflanz, außerdem gibt es in den Drittelpausen des Zweitligaspiels ein Torwandschießen, als Stadionsprecher konnte Peter Schnettler gewonnen werden. Es ist also angerichtet, für einen neuen Meilenstein des IHC Atting.

Text, Foto: Michael Bauer

Sicher in den Playoffs


10.09.2018 Durch einen 7:5-Sieg in Freiburg und ein 14:3 in Sasbach steht die erste Mannschaft sicher in den Playoffs. Am 15. September steigt das erste Spiel in unserer neuen Halle in Atting
Der IHC Atting hat am Wochenende eindrucksvoll die Playoff-Qualifikation in der 2. Bundesliga sicher gestellt. Die Wölfe gewannen die Auswärtsspiele bei Mitkonkurrent Freiburg Beasts (7:5) und gegen Schlusslicht Blue Arrows Sasbach (14:3) und haben nach der Maximalausbeute von sechs Punkten nun auch noch die Chance auf Rang zwei.

Gerade der Sieg in Freiburg freute das Team um Trainer Markus Alzinger. „Das war eine Weltklasse-Leistung“, sagte er nach dem Spiel. Dabei lag seine Mannschaft, die in Thomas Bauer, Roman Schreyer, Simon Bogner, Tim Bernhard und Raphael Heitzer auf fünf wichtige Stammkräfte verzichten musste, nach 40 Minuten schon scheinbar klar mit 1:4 zurück. Doch mit drei Toren binnen nicht einmal drei Minuten zwischen der 45. und 48. Minute glichen die Wölfe aus und gingen in der 54. Minute durch Fabian Hillmeier erstmals in Führung. Hillmeier, der insgesamt fünfmal traf, erhielt ein Sonderlob des Coaches. „So gut habe ich ihn noch nie gesehen.“

Robert Kuhnle gelang 72 Sekunden vor dem Ende die Vorentscheidung, nach dem 7:4 von Hillmeier brachte der fünfte Freiburger Treffer kurz vor dem Ende keine Wende mehr. Ein Lob ging auch an den Attinger Goalie Eugen Kelbin. „Er hat herausragend gehalten“, sagte Alzinger. Es war der erste Sieg in Freiburg in der Vereinsgeschichte. „Irgendwann ist immer das erste Mal“, sagte Alzinger.

Atting: Kelbin - Mar. Rothhammer, Kettl, Deichslberger, Wittenzellner (1/1), Nissen, C. Prasch, Miazga, Eisenschink, R. Kuhnle (1/1), Hillmeier (5/2), Mat. Rothhammer (0/1);
Schiedsrichter: U. Bührer (Merdingen), Latocha (Bockum); Strafminuten: Freiburg 8, Atting 6; Zuschauer: 27;

Schon nach diesem Sieg war der Playoff-Einzug in trockenen Tüchern. Dennoch brannte auch am Sonntag beim punktlosen Schlusslicht Sasbach nichts mehr an. Die Wölfe zogen schnell davon. Matthias Rothhammer traf fünfmal, Christian Prasch viermal. Hillmeier legte zu den fünf Toren des Vortages noch eimal drei nach und verbesserte seine persönliche Ausbeute auf 58 – der beste Wert in seiner Karriere. Bisher lag der Top-Wert bei 56, erzielt im Vorjahr bei der Regionalligameisterschaft.

Atting: Stadler - Mar. Rothhammer (1/0), Kettl, Deichslberger (0/1), Wittenzellner (0/1), Nissen, C. Prasch (4/1), Miazga (1/3), Eisenschink, R. Kuhnle (0/1), Hillmeier (3/1), Mat. Rothhammer (5/2); Schiedsrichter: L. Bührer (Bahlingen), Häringer (Merdingen); Strafminuten: Sasbach 4, Atting 6; Zuschauer: 40;

Mit 37 Punkten sind die Wölfe damit bereits sicher Dritter und könnten am kommenden Wochenende auch noch auf Rang zwei vordringen, den mit 38 Punkten die Badgers Spaichingen belegen. Voraussetzung dazu ist ein Sieg im Heimspiel gegen Merdingen, gleichzeitig muss Spaichingen bei den Rhein-Main-Patriots Punkte lassen. „Es wird schwer, aber wir gewinnen unser Spiel gegen Merdingen, da bin ich mir sicher“, sagt Hillmeier. Das Spiel steigt dann um 19 Uhr in der neuen Attinger Hockey- und Stocksporthalle. In der ersten Runde der Playoffs geht es entweder gegen die Red Devils Berlin, die Kassel Wizards oder die Skating Bears Krefeld.

Text: Michael Bauer, Foto: Markus Alzinger

Trainingsstart in der neuen Halle


07.09.2018 Am Donnerstagabend fand das erste offizielle Training in der neuen Halle in Atting statt. Dabei trainierten IHC und EC parallel auf beiden Flächen. Das erste Heimspiel steigt am 15. September
(mb) Seit Donnerstagabend läuft beim IHC Atting so etwas wie eine neue Zeitrechnung. Denn nachdem die offizielle Genehmigung zum Betrieb der Hockey- und Stocksporthalle erteilt war, ging es wenige Stunden später zum ersten Training auf die Fläche. So konnte vor den beiden Auswärtsspielen am Samstag in Freiburg (19 Uhr) und am Sonntag in Sasbach (14 Uhr) noch ein kurzes Abschlusstraining gehalten werden.

Und auch das erste offizielle Spiel steht bereits fest: Am Samstag, den 15. September findet um 19 Uhr das letzte Hauptrundenspiel der Zweitligasaison gegen den HC Merdingen in der neuen Halle in Atting statt. Es ist das erste offizielle Spiel in Atting im 20. Jahr des Vereinsbestehens. Das soll aber nicht die letzte Partie in dieser Saison sein. Denn die Wölfe sind klar auf Playoff-Kurs und benötigen aus den letzten drei Hauptrundenspielen nur noch einen Sieg.

Den könnte man schon am Wochenende einfahren. Hat man auswärts in Freiburg in der Vergangenheit immer schlecht ausgesehen, dürfte Sonntagsgegner Sasbach eine machbare Aufgabe sein. Denn der Aufsteiger hat bisher alle 16 Spiele verloren und dabei ein Torverhältnis von 54:263. Der IHC ist mit 31 Punkten aus 15 Spielen Dritter.

Allerdings muss Coach Markus Alzinger auf einige Spieler verzichten. Im Tor fehlt Raphael Heitzer, dazu sind Thomas Bauer, Roman Schreyer und Tim Bernhard und Simon Bogner nicht mit dabei. Dennoch schafft es Alzinger, wie immer drei Reihen aufzubieten. „Wir möchten natürlich am liebsten beide Spiele gewinnen“, sagt der Coach. „Zumindest aber möchten wir die letzten Punkte für die Playoffs einfahren.“

Dann würde beim ersten Spiel am 15. September weniger Druck auf dem Team lasten. „Der Boden ist sehr schnell, hier kann man viel Tempo machen“, sagte Fabian Hillmeier. Der Kapitän ließ sich die erste Einheit nicht nehmen. Aufgrund der Kurzfristigkeit (die Genehmigung war erst am Donnerstagvormittag übermittelt worden) waren aber nur ein paar Spieler auf der Fläche. Unternehmer Gerd Mühlbauer (MT Propeller), der durch sein Sponsoring große Anschubfinanzierung zur Anschaffung der Bande und des Belags leistete, war ebenfalls vor Ort und zeigte sich begeistert. „Toll, was aus der Halle gemacht wurde.“

Auch die Mitglieder des EC Atting nutzten am Abend gleich die Halle zu Trainingszwecken, so dass diese gleich gut gefüllt war. Sie eröffnen die Halle mit zwei Turnieren am 22. und 23. September (Franz-Schiehandel-Wanderpokal und Brotzeiturnier). Die Mitglieder beider Vereine hatten in den letzten Wochen nach dem Verlegen des Belags und dem Aufbauen der Bande auch noch das Rundumnetz in der Halle installiert. Die Kabine wurde provisorisch eingerichtet. Sie kann ab 15. September als Umkleide genutzt werden, wird aber erst 2019 dann zum Kabinentrakt mit Sanitärbereich ausgebaut.

Text, Foto: Michael Bauer

Erfolgreiche Jugendspieler


28.08.2018 Sechs U16-Akteure vertreten Team Bayern beim Ländervergleich mit Berlin, das von Fabian Hillmeier mit betreut wurde
Am vergangenen Wochenende fand erstmals eine Maßnahme der neu ins Leben gerufenen bayerischen U16-Auswahl im Inline-Skaterhockey statt. Darunter waren auch sechs Spieler des IHC Atting, an der Trainerbank stand mit Fabian Hillmeier der Kapitän der Bundesligamannschaft. Die beiden Spiele gegen die Landesauswahl Berlin, die in Deggendorf und Donaustauf stattfanden, endeten 16:14 und 6:10.

Mitte Mai hatte in Donaustauf dazu der erste Sichtungslehrgang stattgefunden, bei dem vom Trainertrio Martin Eckart (Deggendorf), Kilian Märkl (Donaustauf) und Hillmeier eine Auswahl aus 30 von den Vereinen nominierten Spielern getroffen wurde. Urlaubsbedingt fehlten diesmal aber einige Akteure, darunter auch Attings Torhüter Matthias Bauer, der beim Endrundenturnier der deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr zum besten Torhüter gewählt wurde.

„Dass gleich sechs Attinger es in den Kader geschafft haben und dort ihren Job richtig gut gemacht haben, ist natürlich auch ein Zeugnis für unsere gute Nachwuchsarbeit“, sagte Hillmeier, der einiges an Potenzial gesehen hat. „Es dauert vielleicht noch ein paar Jahre, aber wenn sie so weiter trainieren, kommen sie mit Sicherheit auch mal für unsere erste Mannschaft infrage.“

Die Jugend und auch die Schülermannschaft (U13) kämpfen vorher in den am letzten Septemberwochenende beginnenden Playoffs um die bayerische Meisterschaft und somit auch um die Teilnahme an den Endrundenturnieren um die deutsche Meisterschaft. „Ich denke, dass die Spieler einiges mitnehmen konnten und ein Gerüst für die folgenden Jahre im Juniorenbereich bilden werden“, so Hillmeier weiter. Im U19-Bereich ist Bayern seit Jahren hinter Nordrhein-Westfalen die zweite Kraft in Deutschland.

Der bayerische Kader: Torhüter: Justin Szasz (Atting), Daniel Sieber (Augsburg); Feldspieler: Florian Herdrich (4/4), Matthias Worm (0/1), Louis Gürster (0/1), Eric Wolf (2/3), Samuel Plank (2/1), Maxim Bernhardt (alle Deggendorf; 2/1), Paul Zellner, Tobias Steinhauser (1/0), Nicolas Thater (alle Ingolstadt; 1/2), Elias Decker (5/3),Thomas Neufeld (1/1), Simon Steger (3/0), Justin Korn (1/0), Patrick Schwab (alle Atting; 0/2), Vinzent Marker (Augsburg; 0/1), Lukas Calmbach (Neubeuern);

Text: Michael Bauer, Foto: BRIV

Klar auf Playoff-Kurs


27.08.2018 Der 14:4-Sieg gegen Ingolstadt vergrößert Vorsprung auf Rang fünf auf sieben Punkte. Derweil wurde am Wochenende in der Halle wieder fleißig gearbeitet.
Der IHC Atting biegt im Kampf um die Playoffs auf die Zielgerade ein. Nach dem 14:4 (2:1, 10:1, 2:2)-Sieg in der Ausweichspielstätte Deggendorf gegen den ERC Ingolstadt haben die Wölfe den Abstand auf Rang fünf auf sieben Punkte vergrößert.

Schon beim Auswärtswochenende am 8. und 9. September in Freiburg und Sasbach könnten die Wölfe den Einzug in die Endrunde klarmachen. Ausgerechnet die Breisgauer belegen momentan diesen fünften Platz, auf den es noch mehr Punkte gutzumachen gilt. Schon in der Vergangenheit taten sich die Wölfe dort aber schwer. Schlusslicht Sasbach dürfte einen Tag später ein leichterer Brocken sein, der Aufsteiger hat noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto.

Gegen Ingolstadt machten die Wölfe am Samstag mit einem herausragenden zweiten Drittel den insgesamt siebten Sieg im achten „Heimspiel“ perfekt. Zwischen der 20. und 27. Minute stellten die Wölfe von 2:1 auf 8:1. Nicht eines der Tore fiel dabei in Überzahl, alle wurden aus dem Spiel heraus beivier gegen vier auf dem Feld erzielt. Bitter für die Wölfe: In der 33. Minute erhielt Florian Meichel eine Spieldauerstrafe für eine Aktion, die aus Wölfe-Sicht eigentlich vom Gegner ausgegangen war, während die beiden Gegenspieler Fabian Eder und Luis Seibert jeweils fünf Minuten erhielten.

Punktbester Spieler war Fabian Hillmeier, der mit seinen Saisontoren 47 bis 51 schon jetzt seine beste Torbilanz seit seinem Zweitligadebüt 2008 vorzuweisen hat und in den letzten Partien sogar seinen Wert aus der Regionalligasaison 2017 mit 56 Toren übertreffen könnte. Auch Roman Schreyer gelangen drei Treffer.

„Das war ein wichtiger Sieg heute für uns“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Wir wollen unbedingt in die Playoffs. Das zweite Drittel heute war super von uns.“ Wichtig sei auch die gute Torhüterleistung von Raphael Heitzer beim zu Beginn knappen Spielstand gewesen. „Er hat heute sehr gut gehalten.“

Während die Akteure auf dem Feld drei Punkte holten, gingen am gesamten Wochenende die Arbeiten in der Hockeyhalle weiter. Das Schutznetz wurde größtenteils installiert, zudem wurden Umkleidekabinen (werden 2019 ausgebaut) provisorisch eingerichtet, weitere Elektroarbeiten verrichtet und die noch fehlenden Spielfeldmarkierungen angebracht. Sollten alle Genehmigungen rechtzeitig eintreffen, kann am 15. September das letzte Hauptrundenspiel gegen Merdingen in der neuen Heimat steigen.

Klappt es dann auch mit den Playoffs, warten im Viertelfinale, in dem mit der 2. Bundesliga Nord verzahnt wird, klangvolle Namen: Denn im Norden stehen mit Berlin, Kassel, Krefeld und Langenfeld bereits alle vier Playoff-Teilnehmer fest. Der IHC kann noch die Ränge zwei bis vier im Süden belegen.

Atting: Heitzer - Meichel, Mar. Rothhammer, Kettl (1/0), Deichslberger (1/0), Bauer (1/3), Schreyer (3/1), Mat. Rothhammer (2/2), Eisenschink (0/2), Wittenzellner (1/1), Hillmeier (5/1); Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Grau (Höchstadt); Strafminuten: Atting 23 - Spieldauer Meichel, Ingolstadt 38 + Matchstrafe Seibert; Zuschauer: 50.

Text: MIchael Bauer, Foto: Florian Finkl


16.09. I 19 Uhr Ergebnis:
11:9

Augsburg - Atting
So., 24.09., 9 Uhr
Deggendorf - Schüler -:-
So., 24.09., 10 Uhr
Schüler - TV Augsburg -:-
Pl. Mannschaft S T P
1 Crefelder SC 18 150:113 42
2 Moskitos Essen 18 162:117 40
3 Crash Eagles Kaarst 18 145:114 35
4 Duisburg Ducks 18 122:116 29
5 IHC Atting 18 106:154 26
6 Köln Rheinos 18 119:116 24
7 Düsseldorf Rams 18 145:147 23
8 Samurai Iserlohn 18 129:134 22
9 Bissendorfer Panther 18 110:125 15
10 TV Augsburg 18 106:158 14