Schweres Auswärtsspiel in Merdingen


23.07.2015 Zwei Spiele sind es noch in der Hauptrunde der 2. Bundesliga Süd – und die haben es in sich. Am Samstag um 19 Uhr gastiert die erste Mannschaft in Merdingen.

(mb) Nach der grandiosen Heimsaison mit sieben Siegen in sieben Spielen ist der IHC Atting in den letzten beiden Hauptrundenspielen noch einmal auswärts gefordert – zweimal bei Spitzenteams. Den Anfang macht am Samstag um 19 Uhr das Duell mit dem HC Merdingen.

„Es warten noch zwei ganz schwere Auswärtsspiele auf uns“, sagt Attings Trainer Jürgen Amann im Hinblick auf diese Partie und das Spiel am 1. August beim alten Rivalen aus Schwabmünchen. „In Merdingen erwarten wir ein schnelles und kampfbetontes Spiel auf der kleinen Fläche. Das dürfte auch spannend werden. Denn Merdingen braucht dringend einen Sieg für die Playoffs und wir noch einen Punkt fürs Heimrecht.“ Dem Coach stehen dabei nur rund zweieinhalb Reihen zur Verfügung. Einige Spieler sind verhindert oder verletzt, einige zudem angeschlagen. Das Mittwochstraining in Donaustauf musste deshalb ausfallen.

Für die Merdinger, die das Hinspiel vor drei Wochen in Straubing sehr deutlich mit 3:14 verloren, ist diese Partie eine ganz besondere: Denn in den vergangenen Tagen wurde die dortige Spielfläche überdacht – teils mit einigen Überstunden der Mitglieder – so dass sie nun die Voraussetzungen für den ISHD-Spielbetrieb ab der 2. Bundesliga erfüllt. Die bisherigen beiden Heimspiele wurden in der Freiburger Eishalle ausgetragen.

Die verzögerte Dachaufstellung ist auch der Grund, warum die Merdinger, die als Playoff-Kandidat gelten, bisher erst neun Spiele ausgetragen haben, während die Attinger schon zwölf Spiele absolviert haben. Mit Rang fünf – am vergangenen Wochenende wurde das Auswärtsspiel beim Tabellendritten Schwabmünchen Mammuts deutlich verloren – ist das Team aber noch nicht im Soll. Hinter einem Playoff-Platz liegen die Merdinger aktuell fünf Punkte zurück.

Stichwort Endrunde: Als Tabellenführer und mit 30 Punkten sowie aufgrund der Merdinger Niederlage in Schwabmünchen haben die Attinger die Endrunde mittlerweile sicher. Dagegen bräuchte es für das Playoff-Heimreicht (Plätze eins und zwei) oder gar die Vorrundenmeisterschaft eben noch den einen oder anderen Punkt. Während Mitkonkurrent eins Schwabmünchen ausnahmslos noch Heimspiele hat – das Derby am 1. August könnte die Meisterschaft vorentscheiden – muss der Tabellenzweite Krefeld noch nach Merdingen und Freiburg reisen. Keine leichte Aufgaben.

Text, Foto: Michael Bauer

Junioren sind Meister


12.07.2015 Die in dieser Saison so bärenstarke Juniorenmannschaft ist bereits drei Spieltage vor Ende bayerischer Meister. Bei der Jugend gibt es einen spannenden Endspurt.
Die Juniorenmannschaft des IHC Atting hat sich am Wochenende vorzeitig die bayerische Meisterschaft gesichert. Während man selbst das Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt mit 19:3 gewann – es war der siebte Sieg im siebten Saisonspiel – beendete ein 4:11 der Deggendorf Pflanz beim TV Augsburg alle noch ausstehenden Hoffnungen der Konkurrenz. Schon jetzt steht fest, dass kein anderes Team mehr die Mannschaft von Andreas Schmidhuber einholen kann. Für ein Attinger Juniorenteam ist es der vierte bayerische Meistertitel nach 2005, 2007 und 2009.

„Das ist eine sehr souveräne Meisterschaft“, sagte Trainer Andreas Schmidhuber. „Die haben wir uns beim Blick auf die Ergebnisse mehr als verdient. Wir haben alle Spiele bisher zweistellig gewonnen.“ Das Torverhältnis in diesen Spielen lautet 116:21. „Man kann durchaus sagen, dass wir in dieser Saison eine Klasse besser waren, als unsere Gegner. Der 97er-Jahrgang hat sich schon seit vielen Jahren als sehr stark herauskristallisiert. Ich hoffe, dass einige Spieler auch den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.“

Die restlichen drei Saisonspiele am 18. Juli in Neubeuern, am 25. Juli in Deggendorf und am 1. August in Ingolstadt werden für das dominante Team der bisherigen Saison daher zu Testspielen für die deutsche Meisterschaft am 12. und 13. Dezember in Krefeld, wo ein Platz ganz weit vorne das Ziel ist. „Wir machen nach der Hauptrunde dann eine Pause und starten im Herbst mit der Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft“, sagt Schmidhuber. „Unser Ziel ist, dass wir dort ins Finale kommen.“ So etwas hat bei Endturnieren um den deutschen Titel noch kein Attinger Team geschafft. Mehrmals gelang aber schon Rang drei.

Insgesamt haben die Attinger Nachwuchsmannschaften seit 2004 als erstmals ein Jugendteam am Spielbetrieb des BRIV teilnahm, zwölf bayerische Meistertitel eingefahren. Nur 2004 und 2011 blieb man ohne Pokal, ansonsten hat man in zehn Spielzeiten mindestens einen Titel geholt. Das erfolgreichste Jahr war 2007 als Schüler, Jugend und Junioren jeweils bayerischer Meister wurden. Die Jugend siegte 2006, 2007, 2013 und 2014, die Schüler 2007, 2008 und 2012 und die Bambini 2011.

Alle Attinger Nachwuchsmeistertitel in der Jahresübersicht:
2004: kein Titel
2005: Junioren
2006: Jugend
2007: Schüler, Jugend, Junioren
2008: Schüler
2009: Junioren
2010: kein Titel
2011: Bambini
2012: Schüler
2013: Jugend
2014: Jugend
2015: Junioren

Spannend ist es im Meisterrennen bei der Jugend, die am Wochenende spielfrei hatte. Dagegen übernahm der TV Augsburg am Sonntag durch ein knappes 4:3 gegen die Deggendorf Pflanz die Tabellenführung vor der TG Höchstadt-Bamberg, der einen Tag zuvor die Pflanz mit 12:0 besiegt hatte. Beide Teams haben je 24 Zähler, der IHC steht mit 23 nun einen Punkt dahinter.

Die Attinger Jugend hat nun noch drei Auswärtsspiele: Am 18. Juli geht es nach Neubeuern, am 25. Juli nach Deggendorf und am 1. August nach Ingolstadt. Höchstadt-Bamberg muss noch zuhause gegen den TVA antreten (18.7.) und reist am 1. August nach Donaustauf. Für den TVA ist das Duell mit Höchstadt-Bamberg das letzte Saisonspiel. Der Endspurt verspricht also spannend zu werden.

Sieg im Spitzenspiel


12.07.2015 Die Bundesligamannschaft feierte beim 7:6 gegen im einem packenden Spitzenspiel gegen Krefeld den achten Sieg in Folge und hat die Tabellenführung damit ausgebaut.
Der IHC Atting hat in einem äußerst spannenden Spitzenspiel seine Tabellenführung in der 2. Bundesliga Süd auf seine Verfolger ausgebaut. Die Wölfe besiegten am Samstag in Donaustauf Verfolger Nummer eins Skating Bears Krefeld knapp mit 7:6 (4:2, 1:2, 2:2) und haben nach dem achten Sieg in Folge die Playoffs damit so gut wie sicher erreicht. Gleichzeitig ist es das zweite Mal seit 2013, dass eine Heimsaison ohne jeden Verlustpunkt abgeschlossen werden konnte.

Das Spitzenspiel der beiden bisher besten Teams der Liga hielt, was es versprochen hatte: Packende Torszenen, Zweikämpfe, zwischendurch ein bisschen Trash Talk an und hinter der Bande sowie Stimmung von den Rängen. Auf der kleinen Fläche in Donaustauf entwickelte sich ein Kampfspiel, das man schon gut und gerne mit einem Playoff-Match vergleichen konnte. Die Endrunde haben die Wölfe damit so gut wie sicher. „Wenn wir jetzt aus den Spielen in Merdingen und Schwabmünchen auch noch einen Sieg holen könnten, wäre auch das Heimrecht sicher, was sehr wichtig für die Aufstiegsplayoffs ist“, sagte Coach Jürgen Amann.

Dieser sah im ersten Drtittel eine furios aufspielende eigene Mannschaft, die nach 14 Minuten schon mit 4:0 führte. Zweimal Florian Tkocz in Überzahl, einmal Roman Schreyer nach einer herrlichen Kombination und Tim Bernhard waren die Torschützen. Doch sein Team und die Fans sorgten sich auch um Goalie Raphael Heitzer, der sich bei einem Zusammenstoß verletzte und in der Folge gehandicapt wirkte. Krefeld kam noch vor der Pause durch einen Doppelschlag auf 2:4 heran.

Und es kam noch schlimmer: Ein Überzahltor (30.) und ein weiterer Treffer weniger als eine Minute später brachte den Gästen, die auf einige wichtige Spieler verzichten mussten, sogar den Ausgleich. „Auf der kleinen Fläche kann man schnell ein, zwei Tore bekommen“, sagte Amann. „Wir haben uns in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels nicht so gut bewegt und waren zu weit vom Gegner weg. Wichtig war aber, dass Tim Bernhard gleich nach dem 4:4 wieder das 5:4 erzielt hat. Sonst hätten das Spiel vielleicht kippen können. Allerdings waren wir in der zweiten Hälfte des zweiten Drittels auch wieder klar überlegen.“

In Toren drückte sich dies aber erst im Schlussabschnitt aus: Ein Doppelschlag von Markus Hausner und Thomas Bauer in der 41. Minute sorgte für Beruhigung. Wieder einmal machten die Wölfe im Schlussdrittel schnell alles klar. Doch aus der Ruhe wurde Unruhe. Zunächst vergab man in einer fünfminütigen Überzahl beste Chancen (Amann: „Krefelds Goalie war sehr gut aufgelegt."), dann schaffte Maximilian Hahn exakt fünf Minuten vor dem Ende auf einmal das 5:7.

Nun begann das Zittern, denn Sebastian Busch traf wenig später zum 6:7. Nun hatte die Attinger Defensive Schwerstarbeit zu verrichten. Doch sie stand gut, blockte noch einige Schüsse und Heitzer hatte in der Schlussminute bei einem verdeckten Schuss das Glück auf seiner Seite. Danach hielt sein Team mit eigenem aggressivem Spiel die Krefelder, die Goalie Christian Kramer in den letzten 30 Sekunden vom Feld genommen hatten, vom eigenen Tor fern. „Ich bin erleichtert, dass wir die drei Punkte behalten haben“, sagte Amann. „Am Ende war es zwar eng, aber ich denke, dass wir über die gesamte Spielzeit gesehen verdient gewonnen haben. Für die Zuschauer war es in jedem Fall ein sehr spannendes Spiel.“

Atting: Heitzer – Tkocz, R. Schreyer, Bogner, Hausner, Nissen, Mar. Rothhammer, Dünnbier, Bauer, Hillmeier, Mat. Rothhammer, Prasch, Bernhard.
Krefeld: Kramer, Müller, M. Zillen, Busch, Hahn, Schupp, F. Zillen, Böckels, Kammen, Jost, Fontaine, Reinberg;
Tore: 1:0 (4:44) Tkocz (Hillmeier, 4-3), 2:0 (5:42) Schreyer (Bauer), 3:0 (12:42) Bernhard (Bauer), 4:0 (14:44) Tkocz (Hausner, 4-3), 4:1 (16:13) Müller, 4:2 (16:38) Busch (Reinberg), 4:3 (29:16) Kammen (Reinberg, 4-3), 4:4 (30:12) Hahn (Kammen), 5:4 (30:36) Bernhard (Bogner), 6:4 (40:23) Hausner (Mat. Rothhammer), 7:4 (40:52) Bauer (Bernhard), 7:5 (55:00) Hahn (M. Zillen), 7:6 (56:34) Busch (Müller);
Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), Schafnitzel (Augsburg), Strafminuten: Atting 10 – Krefeld 11 + 10 Minuten Disziplinarstrafe gegen Kammen; Zuschauer: 100.

Text, Foto: Michael Bauer,

Spitzenspiel in Donaustauf


11.07.2015 Bundesligateam erwartet am Samstag um 17.30 Uhr in Donaustauf den Tabellenzweiten Krefeld und will die nächsten drei Punkte
Tabellenführer, bester Sturm, beste Verteidigung, sieben Siege in Serie: Der IHC Atting präsentiert sich derzeit in blendender Verfassung. Diese wird beim Heimspiel am Samstag um 17.30 Uhr in Donaustauf gegen den Zweiten und Mitfavoriten auf den Hauptrundentitel Skating Bears Krefeld aber auf die Probe gestellt.

Die Krefelder, im vergangenen Jahr noch Konkurrent in der 1. Bundesliga, anders als die Attinger aber aufgrund der Leistung abgestiegen, belegen derzeit den zweiten Rang, stellen die zweitbeste Abwehr und den zweitbesten Sturm. Fünf Punkte liegen sie derzeit hinter den Attingern zurück, haben allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen und erst einmal verloren - das war beim 6:8 Ende Mai gegen den Dritten aus Schwabmünchen.

"Wir sind derzeit an der Tabellenspitze und da wollen wir natürlich auch bleiben", sagt Attings Trainer Jürgen Amann. "Gleichzeitig wollen wir uns auch für die Hinspielniederlage zu Beginn der Saison revanchieren und ich bin sehr zuversichtlich, dass das auch klappt." Mit 2:8 verloren die Wölfe am 22. März das erste Aufeinandertreffen klar.

Seither hat sich aber einiges getan. Die Attinger fanden zu ihrer Form und ließen in den sechs Heimspielen am Pulverturm keinem Gegner eine Chance. Nur Bockum kam als einziges Team ohne eine zweistellige Niederlage davon. Nun aber sind die Attinger in ihrer zweiten Heimspielstätte Donaustauf und müssen sich dort erst wieder auf der kleineren Fläche zurecht finden - die die Gäste von ihrem Zuhause gewohnt sind. Nach dem Ende der Eisstadionsaison am vergangenen Wochenende trainierten die Wölfe erst einmal in Donaustauf, wo ab September auch die Playoff-Spiele stattfinden werden.

An die Playoffs in Donaustauf hat man noch beste Erinnerungen. Im Vorjahr besiegte man in Liga eins im Viertelfinale den damals amtierenden deutschen Meister Samurai Iserlohn mit 6:4 und erzwang so ein drittes Spiel in der Serie, das dann allerdings klar verloren wurde. Das Spiel war aber Werbung für den Skaterhockey-Sport und bot beste Stimmung, die sich die Attinger Verantwortlichen auch diesmal wünschen. Die Dauerkarten haben weiterhin Gültigkeit, Eintrittskarten kosten fünf (Erwachsene) und zwei Euro (Kinder).

Mit Krefeld erwartet der IHC eine ausgeglichene und tief besetzte Mannschaft. "Sie haben viele junge und schnelle Leute, die uns alles abverlangen werden", sagt Amann. Während die Attinger mit Thomas Bauer (39 Punkte), Fabian Hillmeier (35) und Tim Bernhard (34) die Plätze eins, vier und fünf der Scorerliste stellen kommen die ersten Krefelder mit Maximilian Hahn und Jannik Kleindienst (beide 23) erst auf den Plätzen zehn und elf. Acht Spieler haben aber bisher schon zweistellig gescort. "Wir sind aber gut in Form und bereit für das Spitzenspiel", sagt der Attinger Coach.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Perfekte Pulverturm-Saison


05.07.2015 13:4 wurde am Samstag das Spiel gegen den HC Merdingen gewonnen. Damit hat die Bundesligamannschaft zuhause ihre blütenweiße Weste behalten.
Der IHC Atting hat wie bereits in der Meistersaison 2013 die Heimspielsaison im Eisstadion am Pulverturm mit einer weißen Weste abgeschlossen. Am Samstag wurde auch der HC Merdingen im sechsten Heimauftritt klar geschlagen. 13:4 (5.0, 4:1, 4:3) lautete das Ergebnis.

Die Heimspielsaison ist aber eigentlich noch nicht zu Ende. Am kommenden Samstag erwartet die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann in Donaustauf den Tabellenzweiten Skating Bears Krefeld zum Spitzenspiel der 2. Bundesliga Süd. Aktuell haben die Wölfe als Tabellenführer fünf Zähler Vorsprung auf den Mitfavoriten. Die Krefelder haben allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen. Alle Playoff-Spiele für die nun schon einmal vorgeplant werden darf (die Qualifikation ist aber noch nicht zu 100 Prozent sicher), finden ebenfalls in Donaustauf statt, weil im Eisstadion am Pulverturm bereits mit den Vorbereitungen für die Eishockeysaison begonnen wird.

Im Eisstadion zeigten die Wölfe am Samstag noch einmal, dass sie derzeit in blendender Verfassung sind. Erneut kassierten sie bei vier gegen vier auf dem Feld nur ein Gegentor, die drei weiteren fielen in Unterzahl. Schon nach 20 Minuten hieß es 5:0. Matthias Rothhammer (4) und Tim Bernhard (3) zeigten sich dabei besonders in Schusslaune, Kapitän Fabian Hillmeier war mit fünf Punkten erfolgreichster Scorer. Insgesamt haben die Wölfe am Pulverturm in sechs Spielen 76 Tore erzielt und nur zwölf kassiert, zum zweiten Mal nach 2013 zuhause keinen einzigen Punkt abgegeben und im dritten Zweitligajahr in Folge keine Niederlage hinnehmen müssen.

"Über die Art und Weise, wie das Team derzeit spielt, bin ich wirklich glücklich", sagte Amann. "Wir sind nun in drei Zweitligajahren hintereinander zuhause ungeschlagen. Merdingen hatte heute alle Top-Leute dabei und wir haben souverän gespielt, unsere gute Form bestätigt und haben bei vier gegen vier wieder nur ein Gegentor kassiert."

IHC Atting: Heitzer - Tkocz, Hillmeier (2/3), Bogner, Bauer (2/2), M. Schreyer (0/1), Dünnbier (2/0), Hausner, R. Schreyer (0/2), Nissen, Mar. Rothhammer (0/1), Bernhard (3/1), Prasch, Mat. Rothhammer (4/0);
HC Merdingen: Berger (Meder) - Bitsch, Petermann, Schopp, Peleikis, Kinderknecht, Bauer, Perin, Linsenmaier, Bräuner, Frick;
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Düker-Manns (Bissendorf); Strafminuten: Atting 17, Merdingen 6 + 10 gegen Frick; Zuschauer: 150.

Text + Foto: Michael Bauer

Abschied vom Eisstadion


03.07.2015 Die Bundesligamannschaft verabschiedet sich mit dem Heimspiel gegen Merdingen am Samstag um 17.30 Uhr vom Eisstadion am Pulverturm
Neben der Abstimmung zum Begegnungszentrum rückte das Sportliche beim IHC Atting in den letzten Tagen etwas in den Hintergrund. Am Wochenende gibt es schon einen Abschied: Denn mit dem Heimspiel gegen den HC Merdingen geht die Eisstadion-Saison schon wieder zu Ende.

Die Wölfe, die bisher in fünf Heimspielen fünf Siege eingefahren haben und dabei die herausragende Bilanz von 63:8 Toren aufweisen, wollen auch gegen den Vorletzten aus Merdingen die weiße Weste behalten: „Merdingen ist ein sehr spielstarkes Team, das seine Stärke in der Offensive hat“, sagt Coach Jürgen Amann. "Leute wie Linsenmaier, Peleikis und Kinderknecht sprechen für sich. Wir sind derzeit aber sehr gut drauf und wollen unseren Lauf natürlich fortsetzen. Wir werden also alles daran setzen, die Eisstadionsaison mit einer weißen Weste abschließen zu können."

Das letzte Heimspiel findet dann am 11. Juli in Donaustauf gegen Mitabsteiger Skating Bears Krefeld statt – die Attinger Verantwortlichen wurden dabei von der Planung der Straubing Tigers überrascht, die dieses Jahr eine Woche früher als bisher das Stadion benötigten. Die Krefelder ließen sich nicht zu einem anderen Termin bewegen. So können sich die Wölfe an ihrer „zweiten“ Heimspielstätte schon einmal für die im September beginnenden Playoffs einspielen.

Die Gäste aus Merdingen rechnet der Attinger Coach weiterhin zum Favoritenkreis auf einen der vier ersten Plätze. Auch in Merdingen gibt es eine Hallenfrage. Die von der ISHD vorgeschriebene Überdachung des eigenen Platzes verzögerte sich. Da alle Unterlagen fristgerecht eingereicht waren, gewährte der Verband zuletzt eine Ausnahmegenehmigung für das Eisstadion in Freiburg, wo das Heimspiel gegen Deggendorf klar gewonnen wurde. In die Saison kam das Team bisher aber schleppend, hat erst fünf Spiele absolviert und dabei erst sieben Punkte gesammelt. Zum Rückspiel gegen die Wölfe am 25. Juli soll das Dach aber dann stehen.

Bis dahin wird man in Atting noch nicht mehr wissen: Der Gemeinderat stimmte war am Mittwoch knapp für den Bau des Begegnungszentrums, allerdings hat ein Gemeindebürger eine Unterschriftenliste vorgelegt und will nun einen Bürgerentscheid anstrengen. Die Formalien werden derzeit geprüft. Wurden diese eingehalten, stimmen die Attinger Bürger über den Bau der Halle ab und lösen den Gemeineratsbeschluss ab.

"Keiner unserer fast 200 Mitglieder ist bereit, das aufzugeben, was wir uns die letzten 17 Jahre aufgebaut haben", sagte Bernd Maier, 1. Vorsitzender des IHC. Allein seit Einführung der Laufschule geht die Zahl der Nachwuchsakteure auf die 100 zu. Auch die anderen Vereine profitieren von der Halle. Die Sportschützen erhalten einen Langschießstand, der EC sein lange gewünschtes Dach über der Spielfläche und der Burschenverein eine neues Jugendheim. "Wir würden riesig davon profitieren", sagte Fabian Schindlmeier, 2. Vorsitzender des BV. "Unsere Container sind sehr in die Jahre gekommen. Zudem würde das Begegnungszentrum die Attraktivität im Dorf sehr erhöhen."

Außerdem: Nicht alle der 175 auf der Bürgerbegehrenliste Stehenden sind gegen da Projekt. Recherchen und Nachfragen ergaben, dass einige Hallenbefürworter sich bei einem derartigen Großprojekt das Bürgerbegehren wünschen. Eine freiwillige Umfrage der Gemeinde zum Jahreswechsel ergab zudem eine 60-prozentige Zustimmung für das Projekt. "Diese Abstimmung und auch die im Gemeinerat, stimmen uns positiv", sagte Maier. "Wir gehen jetzt davon aus, dass wir in die Verlängerung gehen müssen. Wir werden in den nächsten Wochen zusammen mit den anderen Vereinen für das Begegnungszentrum werben und alles daran setzen, dass wir den Bürgerentscheid für uns Attinger entscheiden. Für uns als Verein geht es um die blanke Existenz."

Text: Michael Bauer

Begegnungszentrum: Entscheidung vertagt


01.07.2015 Der Gemeinderat Atting hat am Mittwoch zwar für den Bau des Begegnungszentrums gestimmt, allerdings könnte nun ein Bürgerbegehren die endgültige Entscheidung bringen.
Die Entscheidung über den Bau des Begegnungszentrums ist vertagt. Zwar stimmte der Gemeinderat der Gemeinde Atting am Mittwochabend in seiner Sitzung vor großem Publikum mit knapper Mehrheit für das Projekt – es gibt zwei verschiedene Fördertöpfe (für beide wurde gestimmt) – allerdings hat ein Gemeindebürger rund 175 Unterschriften gesammelt und möchte ein Bürgerbegehren nach Artikel 18a der Gemeindeordnung herbeiführen.

Dies würde bedeuten, dass innerhalb von drei Monaten nach Feststellung der Rechtmäßigkeit dessen die Gemeindebürger über den Bau des Begegnungszentrums abstimmen. „Wenn der Bürgerentscheid kommt, ruht der Gemeinderatsbeschluss und die Bürger entscheiden über den Bau des Begegnungszentrums“, sagte Bürgermeister Robert Ruber, der zuvor noch einmal das Projekt und die Fördertöpfe vorstellte und alle vier Vereine, die beteiligt wären, für ihre Leistungen und die Jugendarbeit lobte. „Erst muss aber geprüft werden, ob alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden“, sagte Ruber. Da der Initiator aber ein Gemeindemitarbeiter ist, sei davon auszugehen.

Der Initiator war am Mittwoch offenbar von der Zahl der Teilnehmer an der Sitzung so beeindruckt – alleine 80 waren aus der IHC-Familie gekommen – dass er an der Tür zum Sitzungssaal kehrt machte. Die Vorstandschaft möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern für ihr Kommen bedanken. Wir haben ein tolles und beeindruckendes Bild abgegeben

Für uns als Verein bedeutet dies nun, abzuwarten, ob der Bürgerentscheid durchgeführt wird. Ist dies der Fall, werden wir intensiv an die Öffentlichkeit gehen und die Bürger der Gemeinde Atting vom Begegnungszentrum überzeugen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass uns das gelingt, denn nicht nur der Gemeinderat hat den Hallenbau befürwortet, auch eine Bürgerbefragung der Gemeinde zum Jahreswechsel brachte schon eine 60-prozentige Mehrheit für das Begegnungszentrum. Gleichzeitig haben wir bereits Kontakte zu den anderen Vereinen geknüpft, die ebenfalls pro Halle sind.

Die Vorstandschaft

Abstimmung zum Begegnungszentrum


30.06.2015 Am Mittwoch, den 1. Juli, findet die Abstimmung zum Begegnungszentrum statt. Die Vorstandschaft möchte noch einmal an alle Mitglieder appellieren, zahlreich teilzunehmen

Am Mittwoch, den 1. Juli, stimmt der Gemeinderat ab 19 Uhr in seiner Sitzung über den Bau des Begegnungszentrums ab, das auch eine Inline-Skaterhockey-Spielfeld nach ISHD-Maß enthalten soll. Seit letzter Woche wurde von einem Gemeindebürger eine Unterschriftenaktion durchgeführt, mit der ein Bürgerbegehren nach Artikel 18a der Gemeindeordnung herbeigeführt werden soll. Dies würde bedeuten, dass innerhalb von drei Monaten nach Feststellung der Rechtmäßigkeit dessen die Gemeindebürger über den Bau des Begegnungszentrums abstimmen. Dies hat die Wirkung eines Gemeinderatsbeschlusses.

Die Initiative dazu ist das gute Bürgerrecht des Initiators. Allerdings hat der Initiator neben der Baukosten die Unterschriftenaktion auch damit begründet, dass er nicht sicher sei, ob der Verein in zehn Jahren noch existiere und daher der Bau nutzlos sei.

Abgesehen davon, dass das Begegnungszentrum für die Vereine EC Atting, Sportschützen Atting, Burschenverein Atting und IHC Atting als Gemeinschaftsprojekt vorgesehen ist, verfügt der IHC Atting auch von der Laufschule über Bambini, Schüler, Jugend und Junioren über eine komplette Nachwuchsabteilung mit rund 75 Kindern. Die Mitgliederzahlen sind dank der Laufschule weiter steigend. Die Zukunft des Vereins, der aktuell in drei Altersklassen Tabellenführer ist, ist daher auf Jahre hinaus gesichert.

Für die Zukunft unseres Vereins ist der Bau des Begegnungszentrums von existentieller Bedeutung. Durch die Unterbringung von Flüchtlingen in der Trainingshalle (damit muss weiter gerechnet werden), droht ab September wieder die Trainingsmöglichkeit komplett wegzufallen. Außerdem steht das Eisstadion immer kürzer zur Verfügung. Im Stadion stehen zudem in nicht so ferner Zukunft Umbauarbeiten an, so dass dann die Spielmöglichkeit komplett entzogen wäre. Hinzu kommt: Auch für die 2. Bundesliga hat unsere Herrenmannschaft keine Gewissheit, in Zukunft für das Eisstadion (zu große Spielfläche, zu kurze Verfügbarkeit) eine Lizenz zu erhalten.

Alle Mitglieder treffen sich ab 18.15 Uhr bis 18.30 Uhr am Vereinsheim. Dann erfolgt die gemeinsame Teilnahme an der Gemeinderatssitzung.

Die Vostandschaft

Nachwuchs auf Meisterkurs


29.06.2015 Junioren führen Tabelle weiter klar an, Jugend im spannenden Dreikampf mit Augsburg und Höchstadt-Bamberg
(mb) Rund eine Woche vor Ende der Heimspielsaison im Straubinger Eisstadion (die Eisaufbereitung beginnt dieses Jahr auf Wunsch der Straubing Tigers eine Woche früher als in den vergangenen Jahren) befinden sich bereits zwei Nachwuchsteams des IHC Atting auf Kurs in Richtung bayerische Meisterschaft.

Durch zwei klare Siege gegen Donaustauf – 17:2 im Heimspiel am Freitag und 11:7 im Auswärtsspiel am Sonntag – behielten die Junioren ihre weiße Weste. Alle Spiele wurden bisher gewonnen, der Vorsprung auf den Zweiten Donaustauf beträgt bereits jetzt sieben Punkte. Am 11. Juli erwartet die Mannschaft von Trainer Andreas Schmidhuber dann in Donaustauf (neue Heimspielstätte des IHC) den ERC Ingolstadt. Auswärts müssen die Attinger noch in Neubeuern, Deggendorf und Ingolstadt antreten.

Spannend geht es in der Jugendliga zu, wo der IHC Atting derzeit punktgleich mit dem TV Augsburg (beide 21 Zähler) die Tabelle anführt. Am Sonntag gewann der IHC klar mit 15:4 in Donaustauf. Allerdings haben die Augsburger zwei Spiele mehr ausgetragen und beide Partien gegen den IHC Atting (6:5 und 4:3) gewonnen. Der TVA muss noch gegen Deggendorf und Hächstadt-Bamberg ran, die Attinger erwarten am 4. Juli Ingolstadt, anschließend geht es wie bei den Junioren noch nach Neubeuern, Deggendorf und Ingolstadt. Spannung ist garantiert, denn auch Höchstadt-Bamberg (noch vier Spiele, 18 Punkte) kann in den Meisterkampf eingreifen. Die Attinger sind zweimaliger Titelverteidiger in der Jugendliga. Die bayerische Meisterschaft würde sowohl Junioren als auch Jugend die erneute Teilnahme an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft garantieren.

Schüler und Bambini werden dagegen im Meisterkampf kaum eingreifen können. Die Schülermannschaft blieb zwar beim 11:0 über den ERC Ingolstadt II schon zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor, in der Tabelle belegen sie hinter dem verlustpunktfreien ERC Ingolstadt I den zweiten Platz. Der Rückstand beträgt schon neun Punkte. Die Bambinimannschaft belegt nach vier von sieben Turnieren derzeit Rang vier in der bayerischen Liga, verpasste beim letzten Turnier in Augsburg den Sieg allerdings nur knapp.

Text: Michael Bauer

Abstimmung zum Hallenbau am 1. Juli


24.06.2015 Am 1. Juli stimmt der Gemeinderat Atting über den Bau des Begegnungszentrums ab. Alle Mitglieder treffen sich an diesem Tag um 18.30 Uhr am Vereinsheim
Liebe Mitglieder,
liebe Eltern,
liebe Sponsoren,
liebe Fans,

am Mittwoch, den 1. Juli, stimmt der Gemeinderat der Gemeinde Atting in seiner Sitzung um 19 Uhr über den Bau des Begegnungszentrums in Atting ab. Diese Sitzung wird ganz entscheidend die Zukunft unseres Vereins beeinflussen. Daher ist es wichtig, dass so viele von uns wie möglich daran teilnehmen.

Dieses Begegnungszentrum wird unter anderem eine 20 x 40 Meter große Inlinehockey-Spielfläche, ausreichend Kabinen, Tribünen für Zuschauer, sanitäre Anlagen und einen Kiosk enthalten. Das Begegnungszentrum dient auch als Spielstätte für den EC Atting (Eisstockschießen, zwei extra Bahnen an der Stirnseite der Halle), die Sportschützen (mit einer Langschießbahn an der Außenseite der Halle) und als neues Domizil des Burschenvereins (integriertes Jugendheim). Außerdem sind Räumlichkeiten für eine gewerbliche Physiothearpiepraxis enthalten.

Das Begegnungszentrum soll die neue Heimat all dieser Vereine werden und wird uns 365 Tage im Jahr optimale Trainings- und Spielmöglichkeiten mit bester Infrastruktur bieten. Vorbei wären dann die Zeiten, in denen wegen Sperrung oder Umbau der Ausstellungshallen oder des Eisstadions der Spielbetrieb ruhen oder in die Hallen nach Donaustauf oder Deggendorf ausgelagert werden muss. Das Begegnungszentrums erlaubt uns, Turniere auszutragen, die Laufschule und die Trainingsmöglichkeiten zu erweitern und – bei sportlicher Qualifikation – in die 1. Bundesliga zurückzukehren. Kurzum: Es ist die perfekte Heimat für uns und führt den IHC Atting dorthin zurück, wo seine spielerischen Wurzeln vor fast 20 Jahren lagen.

Die Abstimmung ist im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung angesetzt. Daher wünscht sich die Vorstandschaft, dass so viele Mitglieder, Eltern, Freunde, Sponsoren und Fans wie möglich an diesem Tag der Sitzung beiwohnen und den Verein in seiner ganzen Stärke repräsentieren.

Wir treffen uns an diesem Tag um 18.30 Uhr im Vereinsheim in Atting und gehen dann gemeinsam zur Abstimmung. Im Gemeinderat wird eine einfache Mehrheit benötigt.

Auf zahlreiche Teilnahme hoffen

Die Vorstandschaft
Bernd Maier
Martin Amann
Michael Bauer
Kerstin Alzinger

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13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12