Platz sechs weckt Hoffnung auf mehr


18.05.2015 Besonders der Erfolg über den großen Namen London freut die Attinger Verantwortlichen: Ein Rückblick auf den Europacup in Krefeld
(mb) Inline-Skaterhockey ist eine Randsportart. Die Aufmerksamkeit gegenüber Eishockey oder Fußball ist meist nicht sehr groß. Für Aufsehen kann man oft nur mit Erfolgen sorgen – oder mit einer Besonderheit, wenn man einen großen Namen schlägt. Der IHC Atting hat dies am Sonntag beim Europapokal in Krefeld getan.

Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen den späteren Dritten aus Krefeld stand da auf einmal der Namen London Street Warriors als Gegner auf dem Spielplan. Hier die Millionenmetropole, dort das kleine Dorf. Es war der größte Name, gegen den eine Attinger Mannschaft in den 17 Jahren seit der Gründung gespielt hatte. Dass es dann mit einem 5:1-Sieg klappte, sorgte für umso mehr Heiterkeit bei den Spielern und den Angehörigen, die in der Halle oder zuhause via Facebook mitfieberten.

„Natürlich sagt beim Skaterhockey der Städtename nicht viel über die Stärke eines Teams aus, aber wenn man mal den Einzugsbereich von London sieht und dann den von Atting, müssen wir doch etwas richtig gemacht haben“, freute sich Wölfe-Coach Andreas Schmidhuber nach dem Turnier. Auch seine Spieler konnte sich das eine oder andere Lachen nicht verkneifen.

Mit einem weiteren Sieg im nächsten Platzierungsspiel hätten die Wölfe dann den angestrebten fünften Rang erreichen können, doch es gab ein unglückliches 1:3 gegen das Schweizer Team aus Biel (Lattenschuss vor der gegnerischen Führung). „Dennoch sind wir vollauf zufrieden“, sagte Schmidhuber. „Wir hatten eine junge Mannschaft am Start, die anderen Gegner waren zum Teil schon älter. Da haben wir schon was Großes geleistet.“

Dennoch haderte er etwas mit dem ersten Tag. „Hätten wir eine andere Gruppe erwischt, wäre vielleicht mehr drin gewesen.“ Denn drei Teams der Attinger Vorrundengruppe kamen ins Halbfinale. den Titel holten sich die Crash Eagles Kaarst, gegen die es in der Vorrunde zum Auftakt ein 0:1 gegeben hatte. „Das hätte auch 1:0 für uns ausgehen können, wir waren sehr nach dran“, sagte Schmidhuber. „Dann hätte es vielleicht anderes ausgesehen und wir hätten einen anderen Viertelfinalgegner bekommen können. Aber ein 0:1 gegen den späteren Europacupsieger ist schon nicht schlecht.“

So blieb nicht nur die Erkenntnis, dass man einen ganz großen Namen geschlagen und sein Bestes gegeben hatte, sondern auch, dass man auf nationaler und internationaler Ebene für Erfolge sorgen kann. Das ist auch Schmidhubers Ziel mit seiner Mannschaft in den kommenden Monaten. Die bayerische Meisterschaft ist aber nur ein Zwischenziel. „Wir wollen bei einer deutschen Meisterschaft endlich auch einmal in ein Finale kommen.“ Bisher war für Attinger Nachwuchsmannschaften bei diesen Turnieren immer im Halbfinale Endstation, 2014 hatte es immerhin für Rang drei gereicht. „Und ich denke, diese Mannschaft, wie wir sie aktuell haben, kann sich auch wieder für einen Europacup qualifizieren.“ Dann geht es vielleicht wieder gegen große Namen.

Die Ergebnisse: Vorrunde: Kaarst - Atting 1:0, Team Blackhawks (GB) - Atting 5:2, SHC Rossemaison (SUI) - Atting 6:0, Atting - Wiggertal (SUI) 5:2; Platzierungsrunde: Krefeld - Atting 6:0, London (GB) - Atting 1:5, Biel (SUI) - Atting 3:1;

1. Crash Eagles Kaarst (D)
2. SHC Rossemaison (SUI)
3. Crefelder SC Skating Bears (D)
4. Team Blackhawks (GB)
5. Bienne Skater 90 (CH)
6. IHC Atting
7. Wiggertal United (CH)
8. London Street Warriors (GB)
9. Bergedorf Lizards (D)
10. Sweet Lake Bulldogs (NL)

Text: Michael Bauer; Fotos: Wilhelm Albert, Benedikt Kubatzki

Europacup in Krefeld


16.05.2015 Die Juniorenmanschaft hat am Wochenende beim Europacup in Krefeld einen guten sechsten Platz belegt.

(mb) Die Juniorenmannschaft tritt am Wochenende auf der internationalen Bühne beim Europacup in Krefeld an. Nachdem die Mannschaft gut angekommen war, aber nur ein Teil der stimmungsvollen Eröffnungsfeier am Freitag folgen konnte, wartete am Samstag für die Juniorenmannschaft ein volles Programm.

Gleich um 8.30 Uhr ging es mit dem ersten Gruppenspiel los gegen die Crash Eagles Kaarst. Dieses wurde nur knapp und unglücklich mit 0:1 verloren. „Leider haben wir zu viele Chancen vergeben“, sagte Trainer Andreas Schmidhuber nach dem Spiel. „Das Spiel hätte aber auch 1:0 für uns ausgehen können. Dennoch war es ein toller Start für uns.“

Nach weiteren Niederlagen gegen das englische Team Blackhawks (Schmidhuber: „Die Pause war zu lang“) und das schweizerische Team Rossemaison gab es dann zum Ende des Tages endlich den ersten Sieg gegen Wiggertal United. Aufgrund eines heftigen Regens hatte sich das Turnier etwas verzögert. Es gab eine längere Pause. Am Sonntag folgen die Platzierungsspiele.

Ergebnisse vom Gruppenspieltag:
08.30 Uhr: Crash Eagles Kaarst - IHC Atting 1:0
12.00 Uhr: Team Blackhawks - Atting 5:2
15.30 Uhr: SHC Rossemaison - IHC Atting 6:0
19.00 Uhr: IHC Atting - Wiggertal United 5:2

Als Gruppenvierter musste man damit am Sonntag in das Platzierungsspiel um den Viertelfinalplatz. Dieses wurde dann aber souverän mit 9:0 gegen das holländische Team Sweet Lake Bulldogs gewonnen, so dass die Skating Bears Crefeld im Viertelfinale warteten. Dort gab es dann allerdings eine 0:6-Niederlage.

Dafür ging es in der Platzierungsrunde gut weiter. Zunächst gab es ein 5:1 gegen die London Street Warriors – ein wahrhaft klangvoller Name und die größte Stadt, gegen die eine Attinger Mannschaft jemals gespielt hat. Das Spiel um Platz fünf ging dann gegen Biel mit 1:3 verloren. Somit belegt die Mannschaft Rang sechs

Sweet Lake Bulldogs - IHC Atting 0:9
Skating Bears Crefeld - IHC Atting 6:0
London Street Warriors - IHC Atting 1:5
Bienn Skater 90 - IHC Atting 3:1

Text: Michael Bauer, Foto: Benedikt Kubatzki

Internationale Bühne


14.05.2015 Die Junioren vertreten am Wochenende die deutschen Farben beim Europapokal in Krefeld.
(mb) Auf den IHC Atting wartet am Wochenende die internationale Bühne: Die Juniorenmannschaft (U19) vertritt die deutschen Farben beim Europapokal in Krefeld und möchte dort eine gute Platzierung erreichen.

„Wenn wir es mit dieser jungen Mannschaft unter die Top Fünf schaffen, wäre das ein toller Erfolg“, sagt Trainer Andreas Schmidhuber im Blick auf seinen Kader, der noch nicht den Endjahrgang erreich hat und auch das internationale Teilnehmerfeld der Landesmeister und Vizemeister. „Die Favoriten sind für mich Gastgeber Krefeld und Kaarst.“

Traditionell stellen die deutschen Mannschaften die stärksten Teilnehmer bei diesen Turnieren. Deutschlands Juniorennationalmannschaft, für die am Mittwoch die beiden Wölfe-Spieler Nico und Kevin Kroschinski (nach erfolgreich absolviertem Lehrgang am vergangenen Wochenende) nominiert wurden, hat in den letzten elf Jahren zehn Europameistertitel geholt.

Attings Mannschaft ist mit klaren Siegen über Deggendorf (11:4) und Augsburg (15:2) in die bayerische Meisterschaft gestartet und gilt dieses Jahr als großer Favorit auf den Titel. Dagegen wird das Turnier in Krefeld alles andere als ein Spaziergang. In der Attinger Gruppe sind noch Kaarst, die beiden Schweizer Vertreter SHC Rossemaison und Wiggertal United sowie das englische Team Blackhawks aus Rotherham. Alle Teams haben die Chance auf das Viertelfinale. Die jeweils ersten Drei sind direkt qualifiziert, die Viert- und Fünftplatzierten spielen ein Entscheidungsspiel um den letzten Endrundenplatz. Die Gruppenspiele finden am Samstag, die Entscheidungsspiele am Sonntag statt.

Es ist das dritte Mal in der 17-jährigen Vereinsgeschichte, dass ein Attinger Team an einem internationalen Titelevent teilnimmt. 2008 belegte die damalige Jugendmannschaft Platz fünf beim Europacup in Iserlohn, 2010 die Juniorenmannschaft Platz sieben in Bochum. Viele dieser Spieler zählen heute zum Stamm der ersten Herrenmannschaft.

Text: Michael Bauer

Es gibt nichts Besseres als sein Land in seiner Sportart zu vertreten


13.05.2015 Matthias Rothhammer war einer von sechs Spielern, die am Wochenende beim Lehrgang der Nationalmannschaft waren. Hier beschreibt er seine Erfahrungen.

Sechs Spieler des IHC Atting waren am Wochenende bei Lehrgängen der Nationalmannschaft – die drei Junioren Nico und Kevin Kroschinski sowie Maximilian Schneider und auch die drei Herrenspieler Thomas Bauer, Florian Tkocz und Matthias Rothhammer. Während die Junioren noch auf eine Einladung zum Testturnier in zehn Tagen warten, haben die Herrenspieler bereits eine Einladung zu den Länderspielen im August erhalten. Rothhammer war zum ersten Mal bei einem Lehrgan und berichtet über den Unterschied zum Verein, die Vorstellungen des Bundestrainers und die Zukunft der Nationalmannschaft.

Herr Rothhammer, Thomas Bauer, Florian Tkocz und Sie haben am Wochenende den Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg absolviert. Wie lief der Lehrgang?
Matthias Rothhammer: Das war schon ein krasser Unterschied. Das Tempo war enorm. Wir hatten vier ausgeglichene Reihen und es gab keine Pause. Bei uns fällt das Tempo nach den ersten beiden Reihen etwas ab, hier war alles sehr ausgeglichen. Es war ein hartes und intensives Training.

Worauf wurde Wert gelegt?
Rothhammer: Auf kurze harte Pässe. Der Bundestrainer legt ganz viel Wert auf das Zusammenspiel, er will keine Einzelaktion oder einen Schlagschuss sehen, sondern dass wir vier in einer Reihe das Tor herausspielen. Er legt Wert auf schnellen Aufbau, nach einem harten schnellen Pass vom Verteidiger und hat gemeint, dass der Stürmer dann schon mal zwei Schritte mehr laufen muss. Es war einfach aber basiert auf 100 Prozent Passspiel – das war sehr gut.

Wie war das Umfeld und der Ablauf?
Rothhammer: Wir haben viermal zwei Stunden trainiert. Es gab zwei Betreuer, einen Physiotherapeuten und wir haben auch Massagen bekommen. Es wäre sogar ein Arzt da gewesen, wenn wir einen gebraucht hätten. Es war wirklich eine super Betreuung.

Also hat man einmal das Gefühl bekommen, wie man sich als Profi in einer Randsportart fühlt?
Rothhammer: Ja, wir haben uns um nichts anderes kümmern müssen, als das Spielen. Für alles andere waren Leute da. Die haben dort in Duisburg natürlich andere Möglichkeiten. Generell war es eine super Truppe und eine gute Stimmung unter allen Spielern. Wir haben uns auch über die Situation in den Vereinen ausgetauscht, auch über unseren Abstieg aus der 1. Bundesliga. Viele fanden es schade, dass wir nicht mehr dabei sind.

Wie lief es dann für euch persönlich?
Rothhammer: Ich war in einer Reihe mit Flo, da ist es sehr gut gelaufen. Wir müssen etwas richtig gemacht haben, denn der Bundestrainer hat bereits vor der letzten Trainingseinheit zu gesagt, dass wir und für den 22. und 23. August nichts vornehmen sollen, weil wir drei sicher bei den beiden Länderspielen in Donaustauf gegen Österreich dabei sein werden. Auf diese Länderspiele freuen wir uns schon sehr, denn es gibt nichts Besseres, als sein Land in seiner Sportart zu vertreten. Auch für den Verein ist das eine tolle Sache. Drei unserer Junioren waren auch beim Lehrgang, dazu wir drei. Damit haben wir aktuell sechs Nationalspieler. Besser geht es doch nicht.

Wie sieht der Ablauf in der Nationalmannschaft in nächster Zeit aus?
Rothhammer: Eine EM gibt es dieses Jahr nicht, sie findet nur alle zwei Jahre statt. Beim Lehrgang waren bis auf drei Spieler auch nur Neulinge oder Spieler, die es nach den letzten Lehrgängen knapp nicht geschafft haben. Das ist die Chance für uns, denn uns kann der Bundestrainer nur auf den Lehrgängen beobachten, weil wir nicht in der 1. Liga spielen. Diese Spieler beobachtet er ja in den Saisonspielen. Uns kennt er hauptsächlich vom letzten Jahr.

Und wie kann die Zukunft aussehen?
Rothhammer: Natürlich kommen dann die Etablierten dazu, die Weisheits oder Lukas Fettinger. An denen kommt der Bundestrainer nicht vorbei und mit denen sind wir auch nicht zu vergleichen. Aber er hat gesagt, dass es für ihn keinen A- oder B-Kader gibt. Wir sind seine aktuelle Nationalmannschaft. Nimmt man die Erfahrenen noch dazu, hat er sechs Reihen, also 24 Spieler. Aus dem aktuellen Kader wird er sechs oder sieben Spieler für die Euro 2016 nominiere. Er macht das immer, damit das Niveau hoch bleibt. Wenn wir uns also weiter gut anstellen, haben wir die Chance, dann auch im Kader zu sein.

Interview: Michael Bauer

Das Foto zeigt von links: Florian Tkocz, Thomas Bauer und Matthias Rothhammer nach Ende des Lehrgangs.

Juniorenlehrgang: Sehr hohes Niveau


12.05.2015 Nico und Kevin Kroschinski sowie Max Schneider waren am Wochenende beim Lehrgang der U19-Nationalmannschaft.

Mit Nico und Kevin Kroschinski sowie Maximilian Schneider waren am Sonntag drei Juniorenspieler beim Lehrgang der U19-Nationalmannschaft in Duisburg dabei und konnten dort die beiden Bundestrainer Carsten Lang und Stephan Weichelt überzeugen.

„Das Niveau war sehr hoch, man kann es mit Bayern überhaupt nicht vergleichen“, erzählen die beiden Kroschinski-Zwillinge, die in dieser Saison auch schon Spieler in der Bundesligamannschaft absolvieren durften. „Das liegt aber auch daran, dass Skaterhockey in Nordrhein-Westfalen einfach einen anderen Stellenwert hat.“ In der Hochburg dieser Sportart ist die Vereinsdichte noch deutlich höher als in Bayern und auch die Saison ist länger – allerdings arbeitet der bayerische Verband mit seinen Vereinen aktuelle an einer Verlängerung der Saison. Diese soll sukzessive eingeführt werden.

Eins gegen eins, Zwei gegen Zwei, Vier gegen Vier und viel Passspiel – das waren die Dinge, auf die die Bundestrainer besonders großen Wert gelegt haben. „Die Trainer haben zwar nichts zu den einzelnen Spielern gesagt, aber dass es insgesamt ein guter Lehrgang war und es eine schwierige Entscheidung wird, wen sie auswählen werden.“

Vorspielen können die Attinger Junioren schon am Wochenende, denn dann findet in Krefeld der Europacup der Junioren statt, bei dem es für den IHC gegen die nationale und internationale Konkurrenz (Niederlande, Schweiz, Österreich geht.“ An Pfingsten gibt es noch ein Turnier in Düsseldorf, bei dem dann die U19-Nationalmannschaft gegen Herrenteams aus der 1. Bundesliga und aus dem europäischen Ausland testen wird. Die Attinger Junioren hoffen natürlich, dass sie auch da dabei sein werden.

Text: Michael Bauer

Das Foto zeigt von links: Carsten Lang (Junioren-Nationaltrainer), Kevin Kroschinski, Max Schneider, Nico Kroschinski und Stephan Weichelt (Co-Nationaltrainer)

Sechs Spieler zur Nationalmannschaft


07.05.2015 Am Wochenende reisen gleich sechs Spieler zu Lehrgängen der Nationalmannschaft, daraunter auch die Junioren Maximilian Schneider, Kevin und Nico Kroschinski.

(mb) Insgesamt sechs Spieler des IHC Atting reisen am Wochenende zu Lehrgängen der Nationalmannschaft. Nach den bereits vor zwei Wochen eingeladenen Herrenspielern Thomas Bauer, Florian Tkocz und Matthias Rothhammer (wir berichteten), wurden nun auch die drei Juniorenspieler Nico und Kevin Kroschinski sowie Maximilian Schneider für den U19-Lehrgang nominiert.

Die beiden Kroschinski-Zwillinge, die auch bereits drei Spiele für die Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga Süd bestreiten konnten (beide erzielten schon zwei Tore) und Schneider (noch ohne Einsatz bei den Herren) sind die einzigen Spieler aus Bayern im 29-Mann-Aufgebot. Am vergangenen Wochenende hatte in Augsburg beim Sichtungslehrgang Süd eine Vorauswahl stattgefunden.

„Es ist auf jeden Fall etwas Positives für uns und bestätigt, dass wir unser Training zuhause richtig machen“, freuen sich die beide Zwillinge auf die Herausforderung. „Wir erwarten jede Menge Training und dass wir auf dem Lehrgang etwas lernen können.“ Schneider erreichte die Nominierung erst nachträglich Anfang der Woche: „Ich freue mich riesig, überhaupt dabei zu sein. Es ist einfach ein tolles Gefühl, dass man eventuell für Deutschland spielen kann und sein Land in der Sportart vertreten darf, die man gerne macht.“

Eine Woche später, am 16. und 17. Mai, spielen sie mit der Juniorenmannschaft des IHC Atting beim Europapokal der U19 in Krefeld bereits auf internationalem Level. Dort geht es gegen Teams aus der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und auch aus Deutschland.

Mit den drei Junioren steigt die Zahl der IHC-Spieler, die für Nationalmannschaftslehrgänge nominiert sind, bereits auf sechs: Denn auch die Herrenspieler Thomas Bauer, Florian Tkocz und Matthias Rothhammer reisen am Wochenende nach Duisburg zum Kaderlehrgang der Herren-Nationalmannschaft. Während Top-Scorer Bauer (16 Zähler in fünf Spielen) zum Europameisterteam der vergangenen Saison gehört und Tkocz nur knapp den Cut verpasste, ist Rothhammer ein Neuling im erweiterten Kreis von Bundestrainer Manfred Schmitz.

In dieser Saison findet keine Europameisterschaft statt. Die IISHF hat 2013 beschlossen, dass ab der Saison 2014 die Herreneuropameisterschaft nur noch alle zwei Jahre stattfinden wird. Der nächste Termin ist somit 2016. Aus diesem Grund nutzt Schmitz das wettkampffreie Jahr, um jungen und talentierten Spielern die Chance zu geben, sich im Umfeld der Nationalmannschaft zu zeigen und sich perspektivisch anzubieten.

Die Fotos zeigen Maximilian Schneider, Kevin und Nico Kroschinskl-

Text: Michael Bauer, Fotos: Bauer/Eisenschink

Nachwuchs gut gestartet


04.05.2015 Am Wochenende hatte nicht nur die Bundesliga-Mannschaft gegen Deggendorf einen Traumstart erwischt, auch die Nachwuchsteams konnten viele Erfolge einfahren. Eine Zusammenfassung.

Erfolgreicher Heim- bzw. Saisonauftakt für den Nachwuchs. Am Samstag und Sonntag starteten alle vier Nachwuchsmannschaften in die Saison 2015, drei davon gegen Deggendorf. Den Anfang machten die Schüler, die die Pflanz nach zwischenzeitlichem Rückstand noch mit 5:2 besiegen konnten. Klar ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Junioren, die das Spiel mit 11:4 gewannen. Vor dem klaren Sieg der ersten Mannschaft ließ auch die Jugend nichts anbrennen und gewann das Spiel mit 7:2, was einen erfolgreichen Tag gegen die Deggendorfer abrundete.

Am Sonntag fand vor einer guten Kulisse in Straubing das erste Bambiniturnier (unser Foto) der Saison statt. Die Attinger Mannschaft um Trainer Markus Alzinger belegte dabei Platz vier. Die Spiele gegen die Zweitvertretungen der Deggendorf Pflanz (13:2) und des ERC Ingolstadt (7:1) konnten dabei gewonnen werden. Dagegen gab es Niederlagen gegen Deggendorf I (2:6) und Ingolstadt I (2:7).

Die Ergebnisse des Bambiniturniers:
IHC Atting - Deggendorf I 2:6
Ingolstadt I - TV Augsburg 2:4
IHC Atting - Deggendorf II 13:2
Deggendorf I - Ingolstadt 10:1
Ingolstadt II - TV Augsburg 0:6
IHC Atting - ERC Ingolstadt 2:7
Deggendorf II - TV Augsburg 1:9
Deggendorf I - Ingolstadt II 14:0
Deggendorf II - Ingolstadt I 0:8
Deggendorf I - TV Augsburg 5:5
IHC Atting - Ingolstadt II 7:1
Deggendorf I - Deggendorf II 9:1
Ingolstadt I - Ingolstadt II 1:9
IHC Atting - TV Augsburg 1:2

Tabelle:
1. Deggendorf I 44:9 9
2. TV Augsburg 26:9 9
3. Ingolstadt 27:17 6
4. IHC Atting 25:18 4
5. Deggendorf II 6:40 2
6. Ingolstadt II 2:38 0

Text: Michael Bauer, Foto: Kerstin Alzinger

Kantersieg zum Heimauftakt


02.05.2015 22 Tore des IHC Atting sahen die 200 Fans am Samstagabend beim ersten Heimspiel gegen die Deggendorf Pflanz
Der IHC Atting hat am Samstagabend vor 200 Zuschauern mit einem 22:1-Sieg (8:1, 7:0, 7:0) über stark ersatzgeschwächte Deggendorf Pflanz einen eindrucksvollen Heimauftakt hingelegt. Durch den Sieg schoben sich die Wölfe auch wieder hinter die Skating Bears Krefeld auf Rang zwei in der Tabelle und haben nun neun Punkte auf dem Konto.

Von Beginn an war klar, dass dies eine einseitige Begegnung werden würde. Atting dominierte das Spiel in allen Belangen, zog sein Kombinationsspiel auf und kam zu teilweise sehenswerten Treffern. Deggendorf kam in dem fairen Spiel (nur vier Strafminuten) kaum zu Entlastungsangriffen oder konnte mögliche Konter nicht zu Ende fahren. Goalie Raphael Heitzer erlebte einen „ruhigen Abend“ wie er später sagte. MdL Josef Zellmeier, der wie viele Sponsoren und Bürgermeister Robert Ruber der Einladung des IHC folgte, sah auch im letzten Drittel noch viele schöne Treffer.

„Wir haben zu allen 22 Treffern heute auch einen Assist bekommen, das freut mich besonders“, sagte Trainer Jürgen Amann nach dem Spiel. „Wir haben zum Teil sehr schöne Treffer erzielt, die wir durch unser Passspiel herausgespielt haben. Außerdem haben wir nicht nachgelassen und unser Spiel 60 Minuten durchgezogen. Wir hatten schon einmal solche Partien, diese dann aber nicht zu Ende gespielt. Wir haben aus dem Spiel heute das Beste gemacht, immer auf uns und nicht auf den Gegner geschaut und uns viel Selbstvertrauen geholt.“

Nun ist erst einmal Pause bis zum 6. Juni. Dann geht es gegen die Bockumer Bulldogs. „Das sind jetzt vier Wochen Pause ohne Spiel“, sagt der Coach. „Natürlich ist es nicht einfach, wenn man nur trainiert und ohne Wettkampf ist, aber wir werden das Tempo hochhalten. Die entscheidenden Wochen beginnen dann im Juni. Dann werden wir sehen, wie motiviert wir alle sind.“

Zum Spiel am 6. Juni gegen Bochum gibt es auch wieder unser Pausenspiel Dosenschießen, das sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreut. Am Samstag nahmen rund 180 Zuschauer an der Aktion teil, drei Gewinner wurden dann ausgelost, die große Treffsicherheit bewiesen. Ein Zuschauer schaffte es sogar, alle Dosen umzuschießen und sicherte sich 15 Dosen Freibier unseres Sponsors Graf Arco

IHC Atting: Heitzer (Kelbin) - Tkocz (1/1), Hillmeier (3/2), Bogner, K. Kroschinski (1/0), N. Kroschinski (1/1), Bauer (2/4), M. Schreyer (1/1), Dünnbier (0/2), Kuhnle, R. Schreyer (3/1), Nissen, Mat. Rothhammer (1/1), Bernhard (4/3), Prasch (1/0), Röthke (4/6);
Deggendorf: Früchtl - Steinbauer, Bauer, Dengler, Platonow (1/0), Eckart, Steer, Dorn (0/1), Aigner, Hofbauer, Schmerbeck;
Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), Grau (Höchstadt); Strafminuten: Atting 0, Deggendorf 4; Zuschauer: 200

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler
Mehr Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite

Trainingslager in Susice


30.04.2015 Am vergangenen Wochenende war eine gemischte Mannschaft zum Trainingslager im tschechischen Susice.
Am vergangenen Wochenende waren Spieler aus verschiedenen Teams zum Trainingslager im tschechischen Susice. Insgesamt standen von Freitag bis Sonntag vier Trainingseinheiten auf dem Hockeyfeld auf dem Programm. Darüber hinaus gab es noch einige andere Aktivitäten. Die Spieler fuhren den Hausberg von Susice mit Terrain-Rollern durch Gelände, auch Besuche in der Sauna und im Hallenbad wurden unternommen.

Mit dabei waren: Fabian Hillmeier, Christian Prasch I, Tim Bernhard, Raphael Heitzer (Herren I), Christian Hamberger, Thomas Schindler, Christian Prasch II, Vincent Liebl, Martin Jauernig (Herren II), Andreas Koblmüller, Thomas Raidl, Andreas Zwickl, Christian Maas und Markus Edenhofer (Herren III).

Mehr Fotos vom Trainingslager gibt es auf unserer Facebook-Seite.

Amann: Wir stehen vielleicht erst bei 80 Prozent


24.04.2015 Vier Spiele, sechs Punkte: Vor dem Heimspielstart am 2. Mai (17.30 Uhr) mit dem Derby gegen die Deggendorf Pflanz zieht Trainer Jürgen Amann ein Zwischenfazit.
Sie haben mit ihrem Team in den ersten vier Auswärtsspielen sechs Punkte eingefahren. Sind Sie damit zufrieden?
Jürgen Amann: „Wir sind damit im Soll. Wenn man dazu die ganzen Umstände vor der Saison bedenkt, dann kann man sicher mit der bisherigen Ausbeute auch zufrieden sein.“

Aber es hätten auch mehr Punkte sein können. Wie sehr schmerzt die 5:6-Niederlage in Spaichingen?
Amann: „Sie war ärgerlich und unnötig, ganz einfach. Sehen wir es so: Die Niederlage hat uns nochmals ein wenig die Augen geöffnet. Wenn wir daraus die richtigen Schlüsse ziehen war sie vielleicht sogar hilfreich, um am Ende wieder erfolgreich sein zu können.“

Wo genau sehen Sie noch Baustellen?
Amann: „Wir benötigen mehr Konstanz in unserem Spiel und müssen unseren Game Plan über 60 Minuten besser durchziehen. Außerdem hapert es noch mit der Chancenverwertung. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass das Team erst jetzt komplett ist. Ich denke rein vom Leistungsvermögen stehen wir aktuell erst bei vielleicht 80 Prozent. Da geht also noch was, bei jedem einzelnen.“

Auswärts ist es immer doppelt schwer, Punkte zu holen. Was lief da bereits gut in diesen ersten vier Spielen?
Amann: „Das Team hat sich nach dem Rückschlag mit dem Rückzug aus der 1. Bundesliga wieder relativ schnell gefunden, das spricht für den Charakter des Teams. Die Jungs sind bisher fleißig, unser Passspiel wird von Woche zu Woche besser und das Unterzahlspiel funktioniert bereits sehr gut.“

Wie schätzen Sie nach diesem ersten Teil der Saison die Liga ein?
Amann: „Die Liga ist vielleicht noch einen Tick besser als im Aufstiegsjahr, Teams wie Merdingen und Schwabmünchen haben gut aufgerüstet und wollen in die erste Liga hoch. Krefeld hat einen bärenstarken Kader und will den sofortigen Wiederaufstieg. Der Rest kann jederzeit jeden schlagen, einzig Deggendorf dürfte es wohl aufgrund der vielen Verletzten nach jetzigem Stand etwas schwieriger haben. Außerdem ist jeder Gegner gegen uns als letztjährigen Erstligisten top-motiviert. Ich glaube, dass der Klassenerhalt in der ersten Liga für uns sicher einfacher gewesen wäre, als in dieser Liga nun wieder aufzusteigen.“

Am 2. Mai ist das erste Heimspiel gegen Deggendorf. Dann sind vier Wochen Spielpause. Wie kann die Spannung hoch gehalten werden?
Amann: „Das wird sicher nicht ganz einfach,da in dieser Zeit der Wettkampf fehlt. Aber hier werden wir sehen, was die Jungs diese Saison wirklich erreichen wollen, wie motiviert jeder einzelne ist. Motivation ist die Grundlage für Erfolg. In dieser Zeit müssen wir uns über das Training bereit machen für die heiße Phase im Juni und Juli. Da müssen wir auf dem Punkt topfit sein, wenn wir am Ende oben dabei sein wollen.“

Interview, Foto: Michael Bauer

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21.07., 17.30 Uhr Ergebnis:
-:-

Atting - Augsburg
Sa., 21.07., 15 Uhr
Jugend - ERC Ingolstadt

So., 22.07., 16 Uhr
Ingolstadt - Atting I
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 12 157:71 32
2 Spaichingen 14 151:91 30
3 Merdingen 11 147:88 24
4 Ingolstadt 12 125:79 23
5 Atting 11 131:110 21
6 Freiburg 11 96:75 17
7 Schwabmünchen 12 139:146 15
8 Rhein-Main Patriots 14 119:146 15
9 Deggendorf 12 71:147 6
10 Sasbach 13 36:219 0
11
12