Spitzenspiel in Donaustauf


11.07.2015 Bundesligateam erwartet am Samstag um 17.30 Uhr in Donaustauf den Tabellenzweiten Krefeld und will die nächsten drei Punkte
Tabellenführer, bester Sturm, beste Verteidigung, sieben Siege in Serie: Der IHC Atting präsentiert sich derzeit in blendender Verfassung. Diese wird beim Heimspiel am Samstag um 17.30 Uhr in Donaustauf gegen den Zweiten und Mitfavoriten auf den Hauptrundentitel Skating Bears Krefeld aber auf die Probe gestellt.

Die Krefelder, im vergangenen Jahr noch Konkurrent in der 1. Bundesliga, anders als die Attinger aber aufgrund der Leistung abgestiegen, belegen derzeit den zweiten Rang, stellen die zweitbeste Abwehr und den zweitbesten Sturm. Fünf Punkte liegen sie derzeit hinter den Attingern zurück, haben allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen und erst einmal verloren - das war beim 6:8 Ende Mai gegen den Dritten aus Schwabmünchen.

"Wir sind derzeit an der Tabellenspitze und da wollen wir natürlich auch bleiben", sagt Attings Trainer Jürgen Amann. "Gleichzeitig wollen wir uns auch für die Hinspielniederlage zu Beginn der Saison revanchieren und ich bin sehr zuversichtlich, dass das auch klappt." Mit 2:8 verloren die Wölfe am 22. März das erste Aufeinandertreffen klar.

Seither hat sich aber einiges getan. Die Attinger fanden zu ihrer Form und ließen in den sechs Heimspielen am Pulverturm keinem Gegner eine Chance. Nur Bockum kam als einziges Team ohne eine zweistellige Niederlage davon. Nun aber sind die Attinger in ihrer zweiten Heimspielstätte Donaustauf und müssen sich dort erst wieder auf der kleineren Fläche zurecht finden - die die Gäste von ihrem Zuhause gewohnt sind. Nach dem Ende der Eisstadionsaison am vergangenen Wochenende trainierten die Wölfe erst einmal in Donaustauf, wo ab September auch die Playoff-Spiele stattfinden werden.

An die Playoffs in Donaustauf hat man noch beste Erinnerungen. Im Vorjahr besiegte man in Liga eins im Viertelfinale den damals amtierenden deutschen Meister Samurai Iserlohn mit 6:4 und erzwang so ein drittes Spiel in der Serie, das dann allerdings klar verloren wurde. Das Spiel war aber Werbung für den Skaterhockey-Sport und bot beste Stimmung, die sich die Attinger Verantwortlichen auch diesmal wünschen. Die Dauerkarten haben weiterhin Gültigkeit, Eintrittskarten kosten fünf (Erwachsene) und zwei Euro (Kinder).

Mit Krefeld erwartet der IHC eine ausgeglichene und tief besetzte Mannschaft. "Sie haben viele junge und schnelle Leute, die uns alles abverlangen werden", sagt Amann. Während die Attinger mit Thomas Bauer (39 Punkte), Fabian Hillmeier (35) und Tim Bernhard (34) die Plätze eins, vier und fünf der Scorerliste stellen kommen die ersten Krefelder mit Maximilian Hahn und Jannik Kleindienst (beide 23) erst auf den Plätzen zehn und elf. Acht Spieler haben aber bisher schon zweistellig gescort. "Wir sind aber gut in Form und bereit für das Spitzenspiel", sagt der Attinger Coach.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Perfekte Pulverturm-Saison


05.07.2015 13:4 wurde am Samstag das Spiel gegen den HC Merdingen gewonnen. Damit hat die Bundesligamannschaft zuhause ihre blütenweiße Weste behalten.
Der IHC Atting hat wie bereits in der Meistersaison 2013 die Heimspielsaison im Eisstadion am Pulverturm mit einer weißen Weste abgeschlossen. Am Samstag wurde auch der HC Merdingen im sechsten Heimauftritt klar geschlagen. 13:4 (5.0, 4:1, 4:3) lautete das Ergebnis.

Die Heimspielsaison ist aber eigentlich noch nicht zu Ende. Am kommenden Samstag erwartet die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann in Donaustauf den Tabellenzweiten Skating Bears Krefeld zum Spitzenspiel der 2. Bundesliga Süd. Aktuell haben die Wölfe als Tabellenführer fünf Zähler Vorsprung auf den Mitfavoriten. Die Krefelder haben allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen. Alle Playoff-Spiele für die nun schon einmal vorgeplant werden darf (die Qualifikation ist aber noch nicht zu 100 Prozent sicher), finden ebenfalls in Donaustauf statt, weil im Eisstadion am Pulverturm bereits mit den Vorbereitungen für die Eishockeysaison begonnen wird.

Im Eisstadion zeigten die Wölfe am Samstag noch einmal, dass sie derzeit in blendender Verfassung sind. Erneut kassierten sie bei vier gegen vier auf dem Feld nur ein Gegentor, die drei weiteren fielen in Unterzahl. Schon nach 20 Minuten hieß es 5:0. Matthias Rothhammer (4) und Tim Bernhard (3) zeigten sich dabei besonders in Schusslaune, Kapitän Fabian Hillmeier war mit fünf Punkten erfolgreichster Scorer. Insgesamt haben die Wölfe am Pulverturm in sechs Spielen 76 Tore erzielt und nur zwölf kassiert, zum zweiten Mal nach 2013 zuhause keinen einzigen Punkt abgegeben und im dritten Zweitligajahr in Folge keine Niederlage hinnehmen müssen.

"Über die Art und Weise, wie das Team derzeit spielt, bin ich wirklich glücklich", sagte Amann. "Wir sind nun in drei Zweitligajahren hintereinander zuhause ungeschlagen. Merdingen hatte heute alle Top-Leute dabei und wir haben souverän gespielt, unsere gute Form bestätigt und haben bei vier gegen vier wieder nur ein Gegentor kassiert."

IHC Atting: Heitzer - Tkocz, Hillmeier (2/3), Bogner, Bauer (2/2), M. Schreyer (0/1), Dünnbier (2/0), Hausner, R. Schreyer (0/2), Nissen, Mar. Rothhammer (0/1), Bernhard (3/1), Prasch, Mat. Rothhammer (4/0);
HC Merdingen: Berger (Meder) - Bitsch, Petermann, Schopp, Peleikis, Kinderknecht, Bauer, Perin, Linsenmaier, Bräuner, Frick;
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Düker-Manns (Bissendorf); Strafminuten: Atting 17, Merdingen 6 + 10 gegen Frick; Zuschauer: 150.

Text + Foto: Michael Bauer

Abschied vom Eisstadion


03.07.2015 Die Bundesligamannschaft verabschiedet sich mit dem Heimspiel gegen Merdingen am Samstag um 17.30 Uhr vom Eisstadion am Pulverturm
Neben der Abstimmung zum Begegnungszentrum rückte das Sportliche beim IHC Atting in den letzten Tagen etwas in den Hintergrund. Am Wochenende gibt es schon einen Abschied: Denn mit dem Heimspiel gegen den HC Merdingen geht die Eisstadion-Saison schon wieder zu Ende.

Die Wölfe, die bisher in fünf Heimspielen fünf Siege eingefahren haben und dabei die herausragende Bilanz von 63:8 Toren aufweisen, wollen auch gegen den Vorletzten aus Merdingen die weiße Weste behalten: „Merdingen ist ein sehr spielstarkes Team, das seine Stärke in der Offensive hat“, sagt Coach Jürgen Amann. "Leute wie Linsenmaier, Peleikis und Kinderknecht sprechen für sich. Wir sind derzeit aber sehr gut drauf und wollen unseren Lauf natürlich fortsetzen. Wir werden also alles daran setzen, die Eisstadionsaison mit einer weißen Weste abschließen zu können."

Das letzte Heimspiel findet dann am 11. Juli in Donaustauf gegen Mitabsteiger Skating Bears Krefeld statt – die Attinger Verantwortlichen wurden dabei von der Planung der Straubing Tigers überrascht, die dieses Jahr eine Woche früher als bisher das Stadion benötigten. Die Krefelder ließen sich nicht zu einem anderen Termin bewegen. So können sich die Wölfe an ihrer „zweiten“ Heimspielstätte schon einmal für die im September beginnenden Playoffs einspielen.

Die Gäste aus Merdingen rechnet der Attinger Coach weiterhin zum Favoritenkreis auf einen der vier ersten Plätze. Auch in Merdingen gibt es eine Hallenfrage. Die von der ISHD vorgeschriebene Überdachung des eigenen Platzes verzögerte sich. Da alle Unterlagen fristgerecht eingereicht waren, gewährte der Verband zuletzt eine Ausnahmegenehmigung für das Eisstadion in Freiburg, wo das Heimspiel gegen Deggendorf klar gewonnen wurde. In die Saison kam das Team bisher aber schleppend, hat erst fünf Spiele absolviert und dabei erst sieben Punkte gesammelt. Zum Rückspiel gegen die Wölfe am 25. Juli soll das Dach aber dann stehen.

Bis dahin wird man in Atting noch nicht mehr wissen: Der Gemeinderat stimmte war am Mittwoch knapp für den Bau des Begegnungszentrums, allerdings hat ein Gemeindebürger eine Unterschriftenliste vorgelegt und will nun einen Bürgerentscheid anstrengen. Die Formalien werden derzeit geprüft. Wurden diese eingehalten, stimmen die Attinger Bürger über den Bau der Halle ab und lösen den Gemeineratsbeschluss ab.

"Keiner unserer fast 200 Mitglieder ist bereit, das aufzugeben, was wir uns die letzten 17 Jahre aufgebaut haben", sagte Bernd Maier, 1. Vorsitzender des IHC. Allein seit Einführung der Laufschule geht die Zahl der Nachwuchsakteure auf die 100 zu. Auch die anderen Vereine profitieren von der Halle. Die Sportschützen erhalten einen Langschießstand, der EC sein lange gewünschtes Dach über der Spielfläche und der Burschenverein eine neues Jugendheim. "Wir würden riesig davon profitieren", sagte Fabian Schindlmeier, 2. Vorsitzender des BV. "Unsere Container sind sehr in die Jahre gekommen. Zudem würde das Begegnungszentrum die Attraktivität im Dorf sehr erhöhen."

Außerdem: Nicht alle der 175 auf der Bürgerbegehrenliste Stehenden sind gegen da Projekt. Recherchen und Nachfragen ergaben, dass einige Hallenbefürworter sich bei einem derartigen Großprojekt das Bürgerbegehren wünschen. Eine freiwillige Umfrage der Gemeinde zum Jahreswechsel ergab zudem eine 60-prozentige Zustimmung für das Projekt. "Diese Abstimmung und auch die im Gemeinerat, stimmen uns positiv", sagte Maier. "Wir gehen jetzt davon aus, dass wir in die Verlängerung gehen müssen. Wir werden in den nächsten Wochen zusammen mit den anderen Vereinen für das Begegnungszentrum werben und alles daran setzen, dass wir den Bürgerentscheid für uns Attinger entscheiden. Für uns als Verein geht es um die blanke Existenz."

Text: Michael Bauer

Begegnungszentrum: Entscheidung vertagt


01.07.2015 Der Gemeinderat Atting hat am Mittwoch zwar für den Bau des Begegnungszentrums gestimmt, allerdings könnte nun ein Bürgerbegehren die endgültige Entscheidung bringen.
Die Entscheidung über den Bau des Begegnungszentrums ist vertagt. Zwar stimmte der Gemeinderat der Gemeinde Atting am Mittwochabend in seiner Sitzung vor großem Publikum mit knapper Mehrheit für das Projekt – es gibt zwei verschiedene Fördertöpfe (für beide wurde gestimmt) – allerdings hat ein Gemeindebürger rund 175 Unterschriften gesammelt und möchte ein Bürgerbegehren nach Artikel 18a der Gemeindeordnung herbeiführen.

Dies würde bedeuten, dass innerhalb von drei Monaten nach Feststellung der Rechtmäßigkeit dessen die Gemeindebürger über den Bau des Begegnungszentrums abstimmen. „Wenn der Bürgerentscheid kommt, ruht der Gemeinderatsbeschluss und die Bürger entscheiden über den Bau des Begegnungszentrums“, sagte Bürgermeister Robert Ruber, der zuvor noch einmal das Projekt und die Fördertöpfe vorstellte und alle vier Vereine, die beteiligt wären, für ihre Leistungen und die Jugendarbeit lobte. „Erst muss aber geprüft werden, ob alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden“, sagte Ruber. Da der Initiator aber ein Gemeindemitarbeiter ist, sei davon auszugehen.

Der Initiator war am Mittwoch offenbar von der Zahl der Teilnehmer an der Sitzung so beeindruckt – alleine 80 waren aus der IHC-Familie gekommen – dass er an der Tür zum Sitzungssaal kehrt machte. Die Vorstandschaft möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern für ihr Kommen bedanken. Wir haben ein tolles und beeindruckendes Bild abgegeben

Für uns als Verein bedeutet dies nun, abzuwarten, ob der Bürgerentscheid durchgeführt wird. Ist dies der Fall, werden wir intensiv an die Öffentlichkeit gehen und die Bürger der Gemeinde Atting vom Begegnungszentrum überzeugen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass uns das gelingt, denn nicht nur der Gemeinderat hat den Hallenbau befürwortet, auch eine Bürgerbefragung der Gemeinde zum Jahreswechsel brachte schon eine 60-prozentige Mehrheit für das Begegnungszentrum. Gleichzeitig haben wir bereits Kontakte zu den anderen Vereinen geknüpft, die ebenfalls pro Halle sind.

Die Vorstandschaft

Abstimmung zum Begegnungszentrum


30.06.2015 Am Mittwoch, den 1. Juli, findet die Abstimmung zum Begegnungszentrum statt. Die Vorstandschaft möchte noch einmal an alle Mitglieder appellieren, zahlreich teilzunehmen

Am Mittwoch, den 1. Juli, stimmt der Gemeinderat ab 19 Uhr in seiner Sitzung über den Bau des Begegnungszentrums ab, das auch eine Inline-Skaterhockey-Spielfeld nach ISHD-Maß enthalten soll. Seit letzter Woche wurde von einem Gemeindebürger eine Unterschriftenaktion durchgeführt, mit der ein Bürgerbegehren nach Artikel 18a der Gemeindeordnung herbeigeführt werden soll. Dies würde bedeuten, dass innerhalb von drei Monaten nach Feststellung der Rechtmäßigkeit dessen die Gemeindebürger über den Bau des Begegnungszentrums abstimmen. Dies hat die Wirkung eines Gemeinderatsbeschlusses.

Die Initiative dazu ist das gute Bürgerrecht des Initiators. Allerdings hat der Initiator neben der Baukosten die Unterschriftenaktion auch damit begründet, dass er nicht sicher sei, ob der Verein in zehn Jahren noch existiere und daher der Bau nutzlos sei.

Abgesehen davon, dass das Begegnungszentrum für die Vereine EC Atting, Sportschützen Atting, Burschenverein Atting und IHC Atting als Gemeinschaftsprojekt vorgesehen ist, verfügt der IHC Atting auch von der Laufschule über Bambini, Schüler, Jugend und Junioren über eine komplette Nachwuchsabteilung mit rund 75 Kindern. Die Mitgliederzahlen sind dank der Laufschule weiter steigend. Die Zukunft des Vereins, der aktuell in drei Altersklassen Tabellenführer ist, ist daher auf Jahre hinaus gesichert.

Für die Zukunft unseres Vereins ist der Bau des Begegnungszentrums von existentieller Bedeutung. Durch die Unterbringung von Flüchtlingen in der Trainingshalle (damit muss weiter gerechnet werden), droht ab September wieder die Trainingsmöglichkeit komplett wegzufallen. Außerdem steht das Eisstadion immer kürzer zur Verfügung. Im Stadion stehen zudem in nicht so ferner Zukunft Umbauarbeiten an, so dass dann die Spielmöglichkeit komplett entzogen wäre. Hinzu kommt: Auch für die 2. Bundesliga hat unsere Herrenmannschaft keine Gewissheit, in Zukunft für das Eisstadion (zu große Spielfläche, zu kurze Verfügbarkeit) eine Lizenz zu erhalten.

Alle Mitglieder treffen sich ab 18.15 Uhr bis 18.30 Uhr am Vereinsheim. Dann erfolgt die gemeinsame Teilnahme an der Gemeinderatssitzung.

Die Vostandschaft

Nachwuchs auf Meisterkurs


29.06.2015 Junioren führen Tabelle weiter klar an, Jugend im spannenden Dreikampf mit Augsburg und Höchstadt-Bamberg
(mb) Rund eine Woche vor Ende der Heimspielsaison im Straubinger Eisstadion (die Eisaufbereitung beginnt dieses Jahr auf Wunsch der Straubing Tigers eine Woche früher als in den vergangenen Jahren) befinden sich bereits zwei Nachwuchsteams des IHC Atting auf Kurs in Richtung bayerische Meisterschaft.

Durch zwei klare Siege gegen Donaustauf – 17:2 im Heimspiel am Freitag und 11:7 im Auswärtsspiel am Sonntag – behielten die Junioren ihre weiße Weste. Alle Spiele wurden bisher gewonnen, der Vorsprung auf den Zweiten Donaustauf beträgt bereits jetzt sieben Punkte. Am 11. Juli erwartet die Mannschaft von Trainer Andreas Schmidhuber dann in Donaustauf (neue Heimspielstätte des IHC) den ERC Ingolstadt. Auswärts müssen die Attinger noch in Neubeuern, Deggendorf und Ingolstadt antreten.

Spannend geht es in der Jugendliga zu, wo der IHC Atting derzeit punktgleich mit dem TV Augsburg (beide 21 Zähler) die Tabelle anführt. Am Sonntag gewann der IHC klar mit 15:4 in Donaustauf. Allerdings haben die Augsburger zwei Spiele mehr ausgetragen und beide Partien gegen den IHC Atting (6:5 und 4:3) gewonnen. Der TVA muss noch gegen Deggendorf und Hächstadt-Bamberg ran, die Attinger erwarten am 4. Juli Ingolstadt, anschließend geht es wie bei den Junioren noch nach Neubeuern, Deggendorf und Ingolstadt. Spannung ist garantiert, denn auch Höchstadt-Bamberg (noch vier Spiele, 18 Punkte) kann in den Meisterkampf eingreifen. Die Attinger sind zweimaliger Titelverteidiger in der Jugendliga. Die bayerische Meisterschaft würde sowohl Junioren als auch Jugend die erneute Teilnahme an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft garantieren.

Schüler und Bambini werden dagegen im Meisterkampf kaum eingreifen können. Die Schülermannschaft blieb zwar beim 11:0 über den ERC Ingolstadt II schon zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor, in der Tabelle belegen sie hinter dem verlustpunktfreien ERC Ingolstadt I den zweiten Platz. Der Rückstand beträgt schon neun Punkte. Die Bambinimannschaft belegt nach vier von sieben Turnieren derzeit Rang vier in der bayerischen Liga, verpasste beim letzten Turnier in Augsburg den Sieg allerdings nur knapp.

Text: Michael Bauer

Abstimmung zum Hallenbau am 1. Juli


24.06.2015 Am 1. Juli stimmt der Gemeinderat Atting über den Bau des Begegnungszentrums ab. Alle Mitglieder treffen sich an diesem Tag um 18.30 Uhr am Vereinsheim
Liebe Mitglieder,
liebe Eltern,
liebe Sponsoren,
liebe Fans,

am Mittwoch, den 1. Juli, stimmt der Gemeinderat der Gemeinde Atting in seiner Sitzung um 19 Uhr über den Bau des Begegnungszentrums in Atting ab. Diese Sitzung wird ganz entscheidend die Zukunft unseres Vereins beeinflussen. Daher ist es wichtig, dass so viele von uns wie möglich daran teilnehmen.

Dieses Begegnungszentrum wird unter anderem eine 20 x 40 Meter große Inlinehockey-Spielfläche, ausreichend Kabinen, Tribünen für Zuschauer, sanitäre Anlagen und einen Kiosk enthalten. Das Begegnungszentrum dient auch als Spielstätte für den EC Atting (Eisstockschießen, zwei extra Bahnen an der Stirnseite der Halle), die Sportschützen (mit einer Langschießbahn an der Außenseite der Halle) und als neues Domizil des Burschenvereins (integriertes Jugendheim). Außerdem sind Räumlichkeiten für eine gewerbliche Physiothearpiepraxis enthalten.

Das Begegnungszentrum soll die neue Heimat all dieser Vereine werden und wird uns 365 Tage im Jahr optimale Trainings- und Spielmöglichkeiten mit bester Infrastruktur bieten. Vorbei wären dann die Zeiten, in denen wegen Sperrung oder Umbau der Ausstellungshallen oder des Eisstadions der Spielbetrieb ruhen oder in die Hallen nach Donaustauf oder Deggendorf ausgelagert werden muss. Das Begegnungszentrums erlaubt uns, Turniere auszutragen, die Laufschule und die Trainingsmöglichkeiten zu erweitern und – bei sportlicher Qualifikation – in die 1. Bundesliga zurückzukehren. Kurzum: Es ist die perfekte Heimat für uns und führt den IHC Atting dorthin zurück, wo seine spielerischen Wurzeln vor fast 20 Jahren lagen.

Die Abstimmung ist im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung angesetzt. Daher wünscht sich die Vorstandschaft, dass so viele Mitglieder, Eltern, Freunde, Sponsoren und Fans wie möglich an diesem Tag der Sitzung beiwohnen und den Verein in seiner ganzen Stärke repräsentieren.

Wir treffen uns an diesem Tag um 18.30 Uhr im Vereinsheim in Atting und gehen dann gemeinsam zur Abstimmung. Im Gemeinderat wird eine einfache Mehrheit benötigt.

Auf zahlreiche Teilnahme hoffen

Die Vorstandschaft
Bernd Maier
Martin Amann
Michael Bauer
Kerstin Alzinger

Erfolgreiche Junioren


24.06.2015 Bayernauswahl belegt mit neun Attinger Mitgliedern beim Länderpokal in Bräunlingen den zweiten Platz hinter Nordrhein-Westfalen
Gleich neun Mitglieder des IHC Atting gehörten zur erfolgreichen bayerischen Juniorenauswahl, die am Wochenende beim Länderpokal der U19 im baden-württembergischen Bräunlingen den zweiten Platz erreichte. Im Finale zog man gegen den seit Jahren siegreichen Vertreter aus Nordrhein-Westfalen mit 0:8 den Kürzeren, was allerdings den Spielverlauf nicht ganz widerspiegelt. Bis fünf Minuten vor dem Ende lag die Mannschaft, die vom Attinger Juniorencoach Andreas Schmidhuber trainiert wird, erst mit 0:2 in Rückstand. Die Vorrunde hatte das Team auf Rang drei abgeschlossen, im Halbfinale wurde Niedersachsen mit 5:3 besiegt.

Der Länderpokal dient auch dazu, Nachrückerpositionen für deutsche Meisterschaften zu bestimmen. Bayern hat durch den zweiten Platz nun die Chance, mehr Teams zu diesen Turnieren zu schicken. Der Attinger Nachwuchs ist bisher stark in Form. Junioren und Jugend führen die bayerische Meisterschaft an, die Schüler belegen hinter dem souveränen Tabellenführer ERC Ingolstadt Rang zwei.

Gute Besserung wünschen wir an dieser Stelle Maximilian Schneider, der sich im Spiel gegen Baden-Württemberg eine schwere Armverletzung zuzog.

Bild: Die erfolgreichen Attinger in Bräunlingen: Jonas Lauerer, Kevin Kroschinski, Moritz Eisenschink, Maximilian Kettl, Felix Früchtl, Nico Kroschinski, Maximilian Schneider, Johannes Eidenschink (Betreuer/Torhüter), Andreas Schmidhuber (Trainer).

Zweiter Derbysieg und Tabellenführung


21.06.2015 Die Bundesligamannschaft hat auch das zweite Derby am Wochenende gewonnen. Am Samstag wurden die Schwabmünchen Mammuts mit 8:2 besiegt.
(mb) Zwei Derbys, zwei Siege, sechs Punkte, 18:3 Tore: Der IHC Atting hat nach den Erfolgen gegen die Deggendorf Pflanz am Freitag (10:1) und die Schwabmünchen Mammuts am Samstag (8:2) nicht nur einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht, sondern auch die Tabellenführung der 2. Bundesliga Süd übernommen.

Diese zumindest vorläufig, denn Mitkonkurrent Krefeld hat derzeit noch ein Spiel weniger absolviert. Atting führt mit 24 Punkten die Liga an, dann folgen die Skating Bears mit 22. „Ich bin sehr stolz, wie das Team beide Aufgaben erledigt hat, so kann es weitergehen“, sagte Trainer Jürgen Amann. Nun warten in der Vorrunde noch Merdingen (4. Juli, Heimspiel in Straubing), Krefeld (11. Juli, Heimspiel in Donaustauf) sowie auswärts Merdingen (25. Juli) und Schwabmünchen – alles Endrundenkandidaten. „Wir brauchen noch drei Siege, dann ist das Heimrecht in den Playoffs sicher.“

Auch am Samstag zeigten sich die Wölfe bis auf eine kleine Ausnahme im zweiten Drittel wie schon zuletzt souverän. Schon nach 20 Minuten führten sie durch Treffer von Markus Hausner (6.) Tim Bernhard (9./18.) und Thomas Bauers tollen Sololauf (17.) mit 4:0. „Wir waren im ersten Drittel total überlegen und haben ganz stark gespielt“, sagte Amann. Matthias Rothhammer traf auch noch die Latte, gegnerische Chancen waren Mangelware.

Im zweiten Drittel erhöhte dann Bernhard per Schlagschuss in Unterzahl auf 5:0. Ein Konter über René Röthke war zunächst nicht erfolgreich, Röthke erkämpfte aber den Ball noch einmal und spielte auf Bernhard, der den Hammer auspackte. 5:0 – alles vorentschieden? Nein, noch nicht, denn nun folgte die beste Phase der Gäste. Alexander Krafczyk (31.) besorgte das 5:1, wenige Minuten später parierte Raphael Heitzer gleich dreimal herausragend gegen Krafczyk und Franz Schmidt (einmal per Hechtsprung) und verhinderte so noch das 2:5, das dann aber Brian Bartl in der 35. Minute per Abpraller gelang. „Wir waren in dieser Phase zu leichtsinnig und hatten einige Male Glück“, sagte Amann. „Wir haben uns auch nicht so gut bewegt.“

Doch die Wölfe machten im Schlussdrittel schnell klar, dass sie die Gäste nicht noch weiter herankommen lassen wollen. Fabian Hillmeier traf nach 34 Sekunden zum 6:2, Matthias Rothhammer (56.) und erneut Hillmeier (mit seinem 200. Tor in der ersten bzw. zweiten Liga) erhöhten auf 8:2. „Im letzten Drittel waren wir wieder viel konsequenter“, lobte Amann. In sechs Spielen hat sein Team damit nur neun Gegentore kassiert: „Schwabmünchen hatte alle Top-Leute dabei und wir haben wieder nur zwei Tore bekommen. Eine tolle Leistung meiner Mannschaft.“

Atting: Heitzer - R. Schreyer, Tkocz, Bogner, Hauser, M. Schreyer, Mar. Rothhammer, Röthke, Prasch, Bernhard, Mat. Rothhammer, Dünnbier, Hillmeier, Bauer;
Schwabmünchen: Zibrowius - Hägele, Krafczyk, Inselmann, Rehle, Weis, Bartl, Bullnheimer, Batscheider, Becker, Zimmermann, Schmidt;
Tore: 1:0 (5:21) Hausner (Bauer), 2:0 (8:37) Bernhard (Bauer, 4-3), 3:0 (16:18) Bauer (Bogner), 4:0 (17:36) Bernhard (Röthke), 5:0 (26:18) Bernhard (Röthke, 3-4), 5:1 (30:35) Krafczyk, 5:2 (36:34) Bartl (Inselmann), 6:2 (40:39) Hillmeier (Bauer), 7:2 (55:30) Mat. Rothhammer (M. Schreyer), 8:2 (56:46) Hillmeier (Hausner);
Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), Grau (Höchstadt); Strafminuten: Atting 6, Schwabmünchen 12; Zuschauer: 150;

Text, Foto: Michael Bauer

Souveräner Derbysieg


20.06.2015 Die Bundesligamannschaft hat am Freitag ihr Spiel in Deggendorf souverän mit 10:1 gewonnen. Am Samstag wird um 17.30 Uhr Schwabmünchen erwartet.
Der IHC Atting hat am Freitag seinen fünften Sieg in Folge gelandet und die Pflichtaufgabe bei Schlusslicht Deggendorf Pflanz vor 150 Zuschauern in der neuen Pflanz-Arena souverän mit 10:1 (5:0, 3:0, 2:1) gemeistert. Ein Sonderlob gab es dabei erneut für die Defensive.

Denn beinahe wäre Goalie Raphael Heitzer sein erster Shutout der Saison gelungen. Diesen verpasste er nur um etwas mehr als zwei Minuten. „Wir haben in der Defensive so gut wie nichts zugelassen und eine wirklich souveräne Leistung gezeigt, dazu tolle Spielzüge in der Offensive“, sagte Coach Jürgen Amann. In den letzten fünf Spielen hat die Mannschaft dabei nur sieben Gegentore kassiert, Heitzer in seinen letzten vier Einsätzen dabei nur ganze vier.

Dabei war der Beginn noch etwas hektisch. Die Partie konnte erst zehn Minuten nach dem vorgesehenen Beginn um 20 Uhr angepfiffen werden und fand dann einen schleppenden Beginn mit vielen Unterbrechungen. Die Schiedsrichter verhängten alleine in den ersten zehn Minuten sechs Strafzeiten, darunter vier gegen die Wölfe. „Am Anfang war es etwas chaotisch aber wir haben es durch die beiden Tore von Flo und Fabian in den Griff bekommen.“ Florian Tkocz (6.) und Fabian Hillmeier (7.) trafen in Unterzahl, Tkocz dabei sogar in doppelter. „Wir waren eine echte Mannschaft heute, großes Lob an alle Spieler.“

„Wir selbst haben in Unterzahl nichts zugelassen und dann in Überzahl gnadenlos unsere Chancen ausgenutzt“, sagte Amann. Tim Bernhard (12., Powerplay), Roman Schreyer (16.) und Matthias Rothhammer (17.) sorgten danach schnell für eine beruhigende 5:0-Führung. Im zweiten Drittel erhöhten dann Schreyer (26., Überzahl), Bernhard (28., Überzahl) und Hillmeier (30.) auf 8:0, im Schlussdrittel legte Bernhard (42./54.) noch zwei Treffer nach, ehe Benjamin Frank 2:03 Minuten vor dem Ende den Ehrentreffer für die Pflanz erzielte: „Das war besonders schade für Raphael. Wir haben wirklich eine tolle Defensivleistung gezeigt. In Deggendorf werden noch die einen oder anderen Teams Punkte lassen.“

Deggendorf: Schindlbeck, Früchtl - Bauer S., Schmidt, Platonow, Rittel, Eckart, Huber, Frank, Aigner, Steinbauer, Schmerbeck;
Atting: Heitzer - Tkocz, Schreyer R., Schreyer M., Bogner, Hausner, Rothammer Mar., Prasch, Bernhard, Rothhammer Mat., Nissen, Bauer T., Hillmeier, Dünnbier;
Tore: 0:1 (5:17, 2-4) Tkocz, 0:2 (6:42) Hillmeier 3-4, 0:3 (11:20) Bernhard (Schreyer, 4-3), 0:4 (15:16) Schreyer (Bernhard), 0:5 (16:56) Mat. Rothhammer (Mar. Rothhammer), 0:6 (25:40) Schreyer (Bauer, 4-3), 0:7 (27:21) Bernhard (Bauer, 4-3), 0:8 (29:55) Hillmeier, 0:9 (41:24) Bernhard, 0:10 (53:40) Bernhard, 1:10 (57:57); Frank (Bauer S.);
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Schafnitzel (Augsburg); Strafminuten: Deggendorf 22, Atting 12; Zuschauer: 150;

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

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Samstag, 30. März, 8.45 Uhr
Aktion Sauber macht Lustig, Feuerwehrhaus
Samstag, 30. März, 17.30 Uhr
Watt-Turnier, Wirtshaus Leonhardt
10.03., 15.90 Ergebnis:
9:7

Atting - Freiburg
Samstag, 23.03., 13.00 Uhr
Jugend - Deggendorf II 14:1
Samstag, 23.03., 15.30 Uhr
Junioren - Deggendorf 7:15
Samstag, 23.03., 18.00 Uhr
Atting II - Deggendorf II 10:4
Pl. Mannschaft S T P
1 IHC Atting 2 27:11 6
2 Langenfeld 1 9:6 3
3 Kassel 2 15:13 3
4 Merdingen 1 6:5 3
5 Deggendorf 1 11:10 2
6 Freiburg 3 21:20 1
7 Spaichingen 1 5:6 0
8 Rhein-Main Patriots 1 4:18 0
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12