Derbywochenende


18.06.2015 Hartes Wochenende für die Bundesligamannschaft: Am Freitagabend um 20 Uhr gastiert das Team in Deggendorf am Samstag um 17.30 Uhr erwartet man Schwabmünchen.
Vor den entscheidenden Wochen kommt das Derbywochenende. Für den IHC Atting stehen diesmal gleich zwei Spiele auf dem Programm. Am Freitagabend gastieren die Wölfe in der neuen Pflanz-Arena in Deggendorf (20 Uhr) am Samstag erwarten sie die Schwabmünchen Mammuts (17.30 Uhr).

Im Kampf um den Heimrechtsplatz für die Playoffs (Rang zwei von vier) zählen für die Wölfe natürlich Punkte. Am liebsten wäre ihnen eine volle Ausbeute. Doch Coach Jürgen Amann warnt vor Leichtigkeit – und zwar vor beiden Gegnern: „Das Spiel gegen Deggendorf wird bestimmt nicht so einfach wie Anfang Mai bei uns zuhause.“ Da hatten die Wölfe die chancenlosen Pflanz mit 22:1 abgefertigt. Aber diese spielen nun in ihrer neuen eigenen Halle und haben dort zuletzt vier Punkte in drei Spielen geholt. „Wir haben durch die eigene Halle, das jetzt wieder regelmäßige und gute Training sowie den letzten drei engen Spielen mit den Punktgewinnen wieder den Spaß am Hockey und Selbstvertrauen getankt“, sagt auch Deggendorfs Trainer Martin Eckart. „Trotzdem wirds es schwer, aber wir sind uns einig, dass es kein 22:1 mehr wird.“

Atting wird am Freitag bis auf die Kroschinski-Zwillinge (mit der Bayernauswahl beim Länderpokal) und René Röthke komplett auflaufen können. Deggendorf hat mit Daniel Schober und Matthias Murr noch zwei Langzeitverletzte und darüber hinaus fallen Martin Dengler (Urlaub) und Dominik Steer (ebenfalls Juniorenauswahl) aus. „Wir haben zweieinhalb Reihen zur Verfügung, in der Verteidigung reicht es nicht ganz für drei“, sagt Eckart.

Der Kader könnte ein Faktor werden. In der neuen 20 x 40 Meter großen Halle (ISHD-Standardmaß) dürfte es intensiv zur Sache gehen. Viele Schüsse sind hier vorprogrammiert – Schwerstarbeit für Torhüter und Defensive. „Und in einem Derby geht es sowieso immer intensiver zur Sache“, sagt Amann. Der sieht es auch als schwer an, die Balance zu finden: „Von uns wird erwartet, dass wir die drei Punkte am Freitag holen. Aber Deggendorf hat nichts zu verlieren, wird euphorisch in das Spiel gehen und von vielen Zuschauern unterstützt werden. Wir dürfen nicht zu viele Körner für den Samstag lassen.“

Denn dann wartet auf die Wölfe mit Schwabmünchen ein anderes Kaliber und Mitfavorit auf die vorderen Plätze. Nur ein Spiel haben die Mammuts bisher verloren – das war beim 5:18 am vorigen Freitag in Krefeld, als die Skating Bears ihrerseits durch das Mitwirken von NHL-Star Christian Ehrhoff (drei Tore, zwei Vorlagen) angestachelt eine Top-Leistung zeigten. „Aber wenn man das so gelesen hat, war es nicht nur Ehrhoff“, sagt Amann. „Lange Anreise, nicht kompletter Kader – letztlich ist es ja egal ob man 2:3 oder 5:18 verliert. Wir wissen, dass Schwabmünchen viel Qualität hat. Sie haben auch den Kader in der Breite verstärkt, was zuletzt immer ein Problem war.“

Gern erinnert man sich beim IHC an die beiden Spiele im Jahr 2013, als man erst in Schwabmünchen mit 11:8 gewann und die Mammuts dann zuhause mit 13:2 abfertigte. „Die brennen mit Sicherheit auf die Revanche“, sagt Amann, der am Samstag dann wieder auf Röthke bauen kann. „Ich gehe mal davon aus, dass sie heiß sind, aber wir sind genauso heiß.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Starkes Schlussdrittel sichert Dreier


14.06.2015 Die Bundsligamannschaft hat auch ihr viertes Heimspiel der Saison gewonnen. Am Samstag gab es einen 7:1-Erfolg (1:0, 1:1, 5:0) gegen Spaichingen

Der IHC Atting hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und auch sein viertes Heimspiel der laufenden Saison gewonnen. Gegen die Badgers Spaichingen gab es am Samstag einen 7:1-Erfolg (1:0, 1:1, 5:0) – ein klares Ergebnis, das erst im Schlussdrittel auch klar wurde.

Denn über 40 Minuten waren die Wölfe zwar die spielbestimmende Mannschaft, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. „Wir haben auf ein Tor gespielt, aber Spaichingen ist defensiv sehr gut gestanden und hat von einem überragenden Torhüter profitiert“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Julian Käfer ist wirklich wie eine Wand gestanden.“

Im Schlussdrittel stand das Spiel dann sogar auf der Kippe. Atting ging mit einer Strafzeit in die letzten 20 Minuten, doch auch man selbst ließ defensiv erneut so gut wie nichts zu. In vier Heimspielen kassierte man nur sechs Tore. Raphael Heitzer, der in der Drangphase der Gäste souverän agierte, musste bei jedem seiner drei Einsätze nur ein Gegentor hinnehmen. „Es war auch wichtig, dass wir danach das 3:1 geschossen haben, denn wer weiß, wie es weiter gegangen wäre“, sagte der Attinger Goalie.

Für dieses Tor zur Vorentscheidung war der Top-Scorer und Nationalspieler der Wölfe, Thomas Bauer zuständig, der im ersten Drittel noch am Pfosten gescheitert war. Er erzielte es in der 47. Minute. Die Vorarbeit kam von Tim Dünnbier, der diesmal wieder mitwirken konnte. Die beiden waren es dann auch, die in der Folge das Spiel entschieden. In der 52. und 54. Minute hieß es jeweils Tor Dünnbier, Vorlage Bauer, exakt elf Sekunden nach dem 5:1 legte Bauer mit seinem vierten Punkt des Abends auch noch das 6:1 durch Markus Hausner auf.

Fabian Hillmeier, der bereits in der neunten Minute das 1:0 erzielt und das 2:0 in der 25. Minute durch Matthias Rothhammer vorbereitet hatte, traf fünf Sekunden vor dem Ende im Alleingang zum 7:1. Auch das Fazit de Kapitäns fiel klar aus: „Wir waren eigentlich überlegen, haben unsere Chancen aber nicht genutzt.“ Eine dieser Chancen zählte übrigens nicht: Marco Rothhammer traf im zweiten Drittel per Kopfball, was allerdings nicht zählte. Er selbst musste nach dem Spiel lachen, denn seine Teamkollegen sprachen „von einem Hauch NHL“. Denn in der dritten Runde der NHL-Playoffs zwischen Chicago und Anaheim hatte es genau ein solches Tor gegeben – das aber auch nicht zählte.

Hätten die Gäste aus Spaichingen davor oder danach einige ihrer wenigen eigenen Gelegenheiten in Tore umgemünzte – im ersten Drittel trafen sie beispielsweise die Latte – „hätte es auch in die Hose gehen können“, sagte Amann. „Wenn die das 2:2 machen, geht vielleicht das Zittern los. Aber wir haben dann im letzten Drittel unsere Chancen besser verwertet.“

Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei Spiele an und diese sind Derbys. Am Freitag gastiert man in der neuen Pflanz-Arena in Deggendorf am Samstag geht es zuhause (17.30 Uhr) gegen Schwabmünchen. „Auch wenn es manche vielleicht nicht gerne hören: Wir dürfen uns vom 22:1 aus dem Hinspiel gegen Deggendorf nicht täuschen lassen“, sagt Amann. „Deggendorf hat in der neuen Halle einen Heimvorteil, hat nichts zu verlieren und kann mit Sicherheit auf viele Zuschauer bauen. Wir müssen einen Weg finden, dort die drei Punkte zu holen und gleichzeitig nicht zu viele Körner für den Samstag zu lassen, denn Schwabmünchen ist ein direkter Konkurrent.“

Atting: Heitzer (Kelbin) - Tkocz, Rothhammer R. Schreyer, Bogner, Hausner, M. Schreyer, Dünnbier, Nissen, Mat. Rothhammer, Mar. Rothhammer, Prasch, Bauer, Hillmeier;
Spaichingen: Käfer - U. Bisceglia, E. Butz, Schlenker, Thomé, Erlenbusch, Witt, Sauter, G. Bisceglia, Mauthe, Jost;
Tore: 1:0 (3:44) Hillmeier (Mat. Rothhammer), 2:0 (24:49) Mat. Rothhammer (Hillmeier 4-3), 2:1 (26:48) U. Bisceglia (Schlenker), 3:1 (46:03) Bauer (Dünnbier), 4:1 (51:08) Dünnbier (Bauer), 5:1 (53:06) Dünnbier (Bauer), 6:1 (53:17) Hausner (Bauer, 4-3), 7:1 (59:55) Hillmeier;
Schiedsrichter: Weiß (Landau/Pfalz), Daum (Mayen); Strafminuten: Atting 10, Spaichingen 10; Zuschauer: 100;

Text, Foto: Michael Bauer

Bambini werden Zweiter


13.06.2015 Die Bambini wurden am Samstag Zweiter in Ingolstadt
Die Bambinimannschaft belegte am Samstag beim dritten Saisonturnier in Ingolstadt den zweiten Platz und mussten sich nur dem späteren Sieger Deggendorf Pflanz 1 geschlagen geben. Das nächste Turnier findet am 20. Juni in Augsburg statt. Beim ersten Turnier in der heimischen Halle in Straubing wurde die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger Vierter, beim zweiten Turnier in Marktoberdorf hatte die Mannschaft spielfrei.

Ergebnisse:
IHC - Augsburg 3:1
Marktoberdorf - IHC 1:13
IHC:Ingolstadt 2 8:2
Ingolstadt 1 - IHC 2:4
Deggendorf 1 - IHC 4:1

Tabelle:
1. Deggendorf 1
2. IHC Atting
3. Ingolstadt 1
4. Augsburg
5. Marktoberdorf
6. Ingolstadt 2

Respektvoll drei Punkte im Visier


12.06.2015 Die Bundesligamannschaft spielt am Samstag (17.30 Uhr) trotz Herzogstadtlauf ihr Heimspiel und will gegen Spaichingen den nächsten Sieg
Die Heimspielwochen für den IHC Atting gehen am Samstag mit der Partie gegen die Badgers Spaichingen (17.30 Uhr) weiter. Die Wölfe haben dabei die nächsten drei Punkte im Visier – und noch eine Rechnung mit den Dachsen offen.

Denn das Hinspiel am 18. April in Spaichingen wurde nach einer 4:2-Führung noch mit 5:6 verloren. „Da haben wir noch etwas gut zu machen“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Wir hatten damals 40 Minuten alles unter Kontrolle, dann aber das Spiel aus der Hand gegeben.“ Mit aktuell zehn Punkten aus acht Spielen in der noch äußerst schiefen Tabelle sind die Badgers derzeit Dritter, Atting ist hinter Tabellenführer Krefeld Zweiter.

Die Wölfe werden diesmal mit drei Reihen antreten können, müssen aber auf wichtige Spieler verzichten. Tim Bernhard (beruflich), der gegen Bockum (9:3) und Freiburg (17:1) am vergangenen Wochenende acht Tore erzielte, fehlt ebenso wie René Röthke (Tigers-Sommerfest). Die beiden Juniorenspieler Nico und Kevin Kroschinski sind mit ihrem Team beim TV Augsburg. „Aber es muss auch ohne sie gehen – und sollte es auch“, sagt Amann. „Wenn wir die Leistungen der letzten Spiele bringen, schaffen wir den Sieg – und der muss auch her.“

Amann lobte nach dem letzten Wochenende nicht nur seine Offensive, sondern vor allem die Defensive. „Wenn wir die drei Heimspiele gegen Deggendorf, Bockum und Freiburg zusammennehmen, haben wir nur fünf Tore kassiert. Fürs Skaterhockey ist das eine sehr gute Bilanz. Unsere Defensive steht wirklich hervorragend. Wir haben technisch und läuferisch sehr starke Spieler. Natürlich kann man Konter in der großen Halle nicht vermeiden, aber beispielsweise die Freiburger haben sich oft im Eins-gegen-eins gegen Florian Tkocz und Roman Schreyer versucht und hatten keine Chance. Gleichzeitig haben die beiden dann von hinten heraus super Pässe gespielt und so den Angriff ins Rollen gebracht.“

Vor Spaichingen hat er dennoch Respekt: „Sie sind immer ein unangenehmer Gegner gewesen. Ich erinnere nur an das Spiel vor vier Jahren. Da haben wir auch zuhause verloren. Sie können aus wenig viel machen und kämpfen immer bis zum Umfallen. Aber ich bin guter Dinge, dass es mit einem Sieg klappt.“ Spaichingens drittbester Scorer Elias Butz schiebt aber die Favoritenrolle klar an die Wölfe: „Wir werden unser Bestes geben. Natürlich müssen wir einen sehr guten Tag erwischen und Atting einen sehr schlechten, um dort etwas holen zu können.“ Für die Wölfe geht es also ganz klar darum, im Kampf um die ersten vier Plätze weitere Punkte zu holen. Doch die Konkurrenz bleibt auf den Fersen. Schwabmünchen, das in drei Spielen die volle Punktausbeute geholt hat, hat aber das schwere Auswärtsprogramm in Krefeld mit den Spielen gegen die Skating Bears und Bockum, Merdingen spielt das Derby in Freiburg.

Die Mammuts erwartet dabei noch eine größere Mammutaufgabe, denn NHL-Star Christian Ehrhoff spielt bereits am Freitagabend für die Skating Bears. Der 32-Jährige (über 800 NHL-Spiele) lief in den vergangene Jahren immer wieder für die Bears auf, zuletzt allerdings 2007.

Text, Foto: Michael Bauer

Spendenaktion der Sparkasse


09.06.2015 Im Rahmen der Jubiläumsspendenaktion der Sparkasse Niederbayern-Mitte erhielten wurde uns ein Geldbetrag in Höhe von 500 Euro gutgeschrieben.
Im Rahmen der Jubiläumspendenaktion der Sparkasse Niederbayern-Mitte konnte in der vergangenen Woche Vorstandsmitglied Michael Bauer einen Scheck über 500 Euro aus den Händen von Vorstandsvorsitzendem Walter Strohmaier (rechts) entgegen nehmen. Insgesamt verteilte die Sparkasse-Niederbayern Mitte, die bereits seit vielen Jahren auch Sponsor unseres Vereins ist, anlässlich ihres 175-jährigen Bestehens 200.000 Euro an rund 400 Vereine.

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Sparkasse – nicht nur für diesen Geldbetrag, sondern auch für die langjährige Unterstützung“, sagte Bauer. Das Logo ist unter anderem auf der Hose der Bundesligamannschaft zu sehen. Der Geldbetrag wird für den Nachwuchsspielbetrieb und die Laufschule verwendet. Ein Dank gilt auch Manfred Sturm (links), Leiter der Geschäftsstelle Rain, für die langjährige Betreuung und Unterstützung.

Alle Mitarbeiter von Sparkassen konnte Vereine und Institutionen für die Spendenaktion vorschlagen, Sturm tat dies für den IHC Atting. Strohmaier und Sturm informierten sich anschließend in einem längeren persönlichen Gespräch über den aktuellen Saisonverlauf der Mannschaften im Senioren- und Nachwuchsspielbetrieb, sowie die kommenden Ziele.

Insgesamt hatten sich 400 Vereine für die Spendenaktion bewerben können. „Wir haben deshalb den Betrag von 175.000 Euro auf 200.000 Euro aufgestockt und den Höchstbetrag verkleinert“, sagte Strohmaier. „Wir wollten nicht eine große Feier für wenige machen, sondern viele unterstützen. Mit dem Geldbetrag wollen wir auch unsere Wertschätzung für Ihre Engagement ausdrücken“, sagte Strohmaier. Dies war der Auftakt für viele weitere Spendenübergaben in der Gebietsdirektion.

Text: Michael Bauer; Foto: Sparkasse Niederbayern-Mitte

Souveräne sechs Punkte


08.06.2015 Mit 9:3 wurden am Samstag die Bockumer Bulldogs besiegt, mit 17:1 am Sonntag die Freiburg Beasts
Sechs Punkte, 26:4 Tore, Tabellenplatz zwei, viele strahlende Gesichter und noch mehr Applaus von den Rängen. So kann man das Wochenende des IHC Atting zusammenfassen. Die Heimaufgaben Bockumer Bulldogs (9:3) und Freiburg Beasts wurden trotz mehrwöchiger Spielpause souverän gelöst.

Nur ein einziges Drittel gegen Bockum – es war das Anfangsdrittel – war dabei noch etwas holprig. Aber spätestens mit drei Toren zu Beginn des Mitteldrittels zum zwischenzeitlichen 5:1 machten die Wölfe klar, wer Herr am heimischen Pulverturm ist. „Unser Ziel waren sechs Punkte und die haben wir in einer überzeugenden Art geholt“, lobte Coach Jürgen Amann seine Mannschaft. „Am Samstag war die Torchancenverwertung noch nicht so gut, sonst hätte es auch da locker zweistellig werden können. Defensiv haben wir aber in beiden Spielen so gut wie nichts zugelassen. Wir haben tolle Arbeit abgeliefert.“

Toll waren auch die Kombinationen anzuschauen, mit denen die Wölfe gerade am Sonntag die Breisgau Beasts, gegen die sie noch im Hinspiel nur ein knappes 8:6 erkämpft hatten, schwindlig spielten. Das Duo Tim Bernhard/Thomas Bauer trat immer wieder als Torschützen oder Assistenten in Erscheinung. Bernhard traf am Sonntag fünfmal und bereitete drei Tore vor, Bauer glänzte mit je drei Toren und Vorlagen. Besonders schön war das zwischenzeitliche 3:0, dem gleiche eine ganze Reihe von Doppelpässen vorausging. Bernhard glänzte außerdem mit einem No-Look-Tor, Kapitän Fabian Hillmeier mit einem schönen Bauerntrick oder Matthias Rothhammer mit einem Gewaltschuss. Markus Hausner traf in beiden Spielen, darunter war am Samstag sein erstes Tor im IHC-Trikot.

Hätte gerade im zweiten Drittel am Sonntag Freiburgs Goalie Nico Hegewald einige Hochkaräter entschärft, wäre das Ergebnis dem vom ersten Heimspiel gegen Deggendorf (22:1) gefährlich nahe gekommen. Die beiden Attinger Goalies, Raphael Heitzer und Thomas Stadler zeigten an beiden Tagen souveräne Leistungen. Heitzer schrammte am Sonntag nur knapp an einem im Skaterhockey sehr seltenen Shutout vorbei (Freiburg hatte durchaus gefährliche Chancen), Stadler blieb bei seinem ersten Bundesligaspiel über die volle Distanz gegen die Bulldogs am Samstag fehlerlos.

Am kommenden Samstag steigt bereits das nächste Spiel: Dann gastiert um 17.30 Uhr der Tabellendritte Badgers Spaichingen am Pulverturm, gegen den man im Hinspiel knapp mit 5:6 verlor. „Auch da wollen wir natürlich drei Punkte“, sagt Coach Amann.

IHC Atting - Bockumer Bulldogs 9:3 (2:1, 5:1, 2:1)
Torschützen für Atting: Matthias Rothhammer (3), Bernhard (3), Hausner, Hillmeier, Nico Kroschinski

IHC Atting - Freiburg Beasts 17:1 (6:0, 3:0, 8:1)
Torschützen: Bernhard (5), Bauer (3), Hillmeier (3), Matthias Rothhammer (2), Röthke (2), Hausner und Tkocz.

Text: Foto: Michael Bauer

Heimspieldoppel


05.06.2015 Am Wochenende erwartet die Bundesligamannschaft mit den Bockumer Bulldogs (Samstag, 17.30 Uhr) und den Freiburg Beasts (Sonntag, 14 Uhr) gleich zwei Teams.

Mit einem Heimspieldoppel gegen die Bockumer Bulldogs (Samstag, 17.30 Uhr) und die Freiburg Beasts (Sonntag, 14 Uhr) beendet der IHC Atting seine fast fünfwöchige Spielpause in der 2. Bundesliga Süd. Das Ziel formuliert Trainer Jürgen Amann dabei ganz klar: Sechs Punkte.

Denn in der Tabelle geht es mittlerweile sehr eng zu. Während Mitabsteiger Crefelder SC mit 19 von 24 Punkten (bereits acht Spiele) an der Spitze schon enteilt ist, gibt es danach aktuell einen Vierkampf um die restlichen Plätze. Atting ist als Vierter (neun von bisher 15 möglichen Punkten) aktuell Vierter. Spaichingen (10), Schwabmünchen (9, noch ohne Punktverlust) und Bockum (ebenfalls 9) sind auch mit dabei.

Samstagsgegner Bockum, den man im Hinspiel mit 8:4 besiegte, verlor am Feiertag das Spitzenspiel gegen Crefeld nur knapp mit 5:7. Sie haben damit sogar noch ein schwierigeres Programm als die anderen Teams. Denn man spielt im Quartett: Beide IHC-Gegner reisen nicht nur nach Straubing, sondern auch nach Deggendorf, wo am Wochenende die neue Pflanz-Arena eingeweiht wird, die in nur wenigen Wochen aus dem Boden gestampft wurde. Alle haben somit mindestens zwei Spiele.

Sonntagsgegner Freiburg hinkt mit sechs Punkten aus vier Spielen in der Tabelle etwas hinterher. Doch schon vor der Saison sah Trainer Dirk Müller sein Team eher nicht unter den Top vier: „Das wird ein ganz dickes Brett zum Bohren. Atting ist ein klarer Aufstiegskandidat und hat mit viel Geschwindigkeit auf seiner großen Fläche einen echten Heimvorteil.“ Das Hinspiel gewann der IHC knapp mit 8:6 - es war die erste Heimniederlage für Freiburg nach eineinhalb Jahren.

Der IHC ist bis auf Tim Dünnbier, Robert Kuhnle und Torhüter Raphael Heitzer (für ihn spielt Thomas Stadler) komplett. Auch René Röthke wird voraussichtlich beide Spiele absolvieren. „Wir sind top besetzt, daher gibt es keine Ausreden“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Wir wollen beide Spiele gewinnen und einen guten Start nach der Pause hinlegen.“

Wichtig sei es, nun wieder gut in den Rhythmus zu kommen, sagt der Coach. „Leider konnten wir in der Pause nur trainieren und kein Freundschaftsspiel machen, aber wir haben das gut gemacht. Die Jungs haben super trainiert und wir haben unser ganz normales Pensum abgespult. Natürlich ist es schwierig, wenn du trainierst und weißt, dass du am Wochenende kein Spiel hast, aber wir haben die Zeit gut überbrückt. Jetzt freuen wir uns aber, dass es wieder losgeht.“

Text, Foto: Michael Bauer

Starker Auftritt im Nationaltrikot


26.05.2015 Nico und Kevin Kroschinski mit Junioren-Nationalmannschaft Fünfter beim Pfingstturnier in Düsseldorf
Unsere beiden Juniorennationalspieler Nico und Kevin Kroschinski haben einen guten ersten Auftritt im Nationaltrikot hingelegt. Beim traditionellen Pfingstturnier in Düsseldorf belegten sie mit der deutschen U19 gegen die internationale Herrenkonkurrenz den fünften Platz.

„Das Turnier war super, auch wenn wir nur Fünfter wurden“, sagt Kevin Kroschinski. „Das Halbfinale hätten wir schon verdient gehabt. Die Spiele sind alle sehr knapp ausgegangen.“ In der Vorrunde des Sechserfeldes mit den beiden deutschen Erstligisten Düsseldorf und Essen sowie den europäischen Clubs Vesterbro Select (Dänemark), IHC Rothrist (Schweiz) und dem Nationalteam der Niederlande hatten sie zwei Unentschieden gegen Rothrist und die Holländer sowie einen Sieg gegen den Bundesligazweiten Essen (3:0) geholt, dadurch aber trotzdem nur den fünften Platz belegt. Das Spiel um Rang fünf gewannen sie dann aber klar mit 5:1 gegen Rothrist.

„Wir hatten vier ausgeglichen besetzte Reihen und der Bundestrainer war zufrieden mit unserer Leistung“, sagt Kroschinski. Im August finden noch zwei Vorbereitungsspiele zur Europameisterschaft statt, die erstmals in Kroatien ausgetragen werden soll (Bestätigung des Weltverbandes steht noch aus). „Aber der Trainer hat gesagt, dass wir uns da nichts denken sollen, falls wir nicht eingeladen werden, da er dann alle Spieler testen will, die diesmal nicht eingeladen wurden.“ Im Ligabetrieb geht es für die beiden Attinger Nationalspieler am Samstag mit dem Juniorenspiel gegen Neubeuern weiter. Bei den Herren haben sie den nächsten Auftritt am 6. Juni im Heimspiel gegen die Bockumer Bulldogs.

Text: Michael Bauer, Foto: Benedikt Kubatzki

Platz sechs weckt Hoffnung auf mehr


18.05.2015 Besonders der Erfolg über den großen Namen London freut die Attinger Verantwortlichen: Ein Rückblick auf den Europacup in Krefeld
(mb) Inline-Skaterhockey ist eine Randsportart. Die Aufmerksamkeit gegenüber Eishockey oder Fußball ist meist nicht sehr groß. Für Aufsehen kann man oft nur mit Erfolgen sorgen – oder mit einer Besonderheit, wenn man einen großen Namen schlägt. Der IHC Atting hat dies am Sonntag beim Europapokal in Krefeld getan.

Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen den späteren Dritten aus Krefeld stand da auf einmal der Namen London Street Warriors als Gegner auf dem Spielplan. Hier die Millionenmetropole, dort das kleine Dorf. Es war der größte Name, gegen den eine Attinger Mannschaft in den 17 Jahren seit der Gründung gespielt hatte. Dass es dann mit einem 5:1-Sieg klappte, sorgte für umso mehr Heiterkeit bei den Spielern und den Angehörigen, die in der Halle oder zuhause via Facebook mitfieberten.

„Natürlich sagt beim Skaterhockey der Städtename nicht viel über die Stärke eines Teams aus, aber wenn man mal den Einzugsbereich von London sieht und dann den von Atting, müssen wir doch etwas richtig gemacht haben“, freute sich Wölfe-Coach Andreas Schmidhuber nach dem Turnier. Auch seine Spieler konnte sich das eine oder andere Lachen nicht verkneifen.

Mit einem weiteren Sieg im nächsten Platzierungsspiel hätten die Wölfe dann den angestrebten fünften Rang erreichen können, doch es gab ein unglückliches 1:3 gegen das Schweizer Team aus Biel (Lattenschuss vor der gegnerischen Führung). „Dennoch sind wir vollauf zufrieden“, sagte Schmidhuber. „Wir hatten eine junge Mannschaft am Start, die anderen Gegner waren zum Teil schon älter. Da haben wir schon was Großes geleistet.“

Dennoch haderte er etwas mit dem ersten Tag. „Hätten wir eine andere Gruppe erwischt, wäre vielleicht mehr drin gewesen.“ Denn drei Teams der Attinger Vorrundengruppe kamen ins Halbfinale. den Titel holten sich die Crash Eagles Kaarst, gegen die es in der Vorrunde zum Auftakt ein 0:1 gegeben hatte. „Das hätte auch 1:0 für uns ausgehen können, wir waren sehr nach dran“, sagte Schmidhuber. „Dann hätte es vielleicht anderes ausgesehen und wir hätten einen anderen Viertelfinalgegner bekommen können. Aber ein 0:1 gegen den späteren Europacupsieger ist schon nicht schlecht.“

So blieb nicht nur die Erkenntnis, dass man einen ganz großen Namen geschlagen und sein Bestes gegeben hatte, sondern auch, dass man auf nationaler und internationaler Ebene für Erfolge sorgen kann. Das ist auch Schmidhubers Ziel mit seiner Mannschaft in den kommenden Monaten. Die bayerische Meisterschaft ist aber nur ein Zwischenziel. „Wir wollen bei einer deutschen Meisterschaft endlich auch einmal in ein Finale kommen.“ Bisher war für Attinger Nachwuchsmannschaften bei diesen Turnieren immer im Halbfinale Endstation, 2014 hatte es immerhin für Rang drei gereicht. „Und ich denke, diese Mannschaft, wie wir sie aktuell haben, kann sich auch wieder für einen Europacup qualifizieren.“ Dann geht es vielleicht wieder gegen große Namen.

Die Ergebnisse: Vorrunde: Kaarst - Atting 1:0, Team Blackhawks (GB) - Atting 5:2, SHC Rossemaison (SUI) - Atting 6:0, Atting - Wiggertal (SUI) 5:2; Platzierungsrunde: Krefeld - Atting 6:0, London (GB) - Atting 1:5, Biel (SUI) - Atting 3:1;

1. Crash Eagles Kaarst (D)
2. SHC Rossemaison (SUI)
3. Crefelder SC Skating Bears (D)
4. Team Blackhawks (GB)
5. Bienne Skater 90 (CH)
6. IHC Atting
7. Wiggertal United (CH)
8. London Street Warriors (GB)
9. Bergedorf Lizards (D)
10. Sweet Lake Bulldogs (NL)

Text: Michael Bauer; Fotos: Wilhelm Albert, Benedikt Kubatzki

Europacup in Krefeld


16.05.2015 Die Juniorenmanschaft hat am Wochenende beim Europacup in Krefeld einen guten sechsten Platz belegt.

(mb) Die Juniorenmannschaft tritt am Wochenende auf der internationalen Bühne beim Europacup in Krefeld an. Nachdem die Mannschaft gut angekommen war, aber nur ein Teil der stimmungsvollen Eröffnungsfeier am Freitag folgen konnte, wartete am Samstag für die Juniorenmannschaft ein volles Programm.

Gleich um 8.30 Uhr ging es mit dem ersten Gruppenspiel los gegen die Crash Eagles Kaarst. Dieses wurde nur knapp und unglücklich mit 0:1 verloren. „Leider haben wir zu viele Chancen vergeben“, sagte Trainer Andreas Schmidhuber nach dem Spiel. „Das Spiel hätte aber auch 1:0 für uns ausgehen können. Dennoch war es ein toller Start für uns.“

Nach weiteren Niederlagen gegen das englische Team Blackhawks (Schmidhuber: „Die Pause war zu lang“) und das schweizerische Team Rossemaison gab es dann zum Ende des Tages endlich den ersten Sieg gegen Wiggertal United. Aufgrund eines heftigen Regens hatte sich das Turnier etwas verzögert. Es gab eine längere Pause. Am Sonntag folgen die Platzierungsspiele.

Ergebnisse vom Gruppenspieltag:
08.30 Uhr: Crash Eagles Kaarst - IHC Atting 1:0
12.00 Uhr: Team Blackhawks - Atting 5:2
15.30 Uhr: SHC Rossemaison - IHC Atting 6:0
19.00 Uhr: IHC Atting - Wiggertal United 5:2

Als Gruppenvierter musste man damit am Sonntag in das Platzierungsspiel um den Viertelfinalplatz. Dieses wurde dann aber souverän mit 9:0 gegen das holländische Team Sweet Lake Bulldogs gewonnen, so dass die Skating Bears Crefeld im Viertelfinale warteten. Dort gab es dann allerdings eine 0:6-Niederlage.

Dafür ging es in der Platzierungsrunde gut weiter. Zunächst gab es ein 5:1 gegen die London Street Warriors – ein wahrhaft klangvoller Name und die größte Stadt, gegen die eine Attinger Mannschaft jemals gespielt hat. Das Spiel um Platz fünf ging dann gegen Biel mit 1:3 verloren. Somit belegt die Mannschaft Rang sechs

Sweet Lake Bulldogs - IHC Atting 0:9
Skating Bears Crefeld - IHC Atting 6:0
London Street Warriors - IHC Atting 1:5
Bienn Skater 90 - IHC Atting 3:1

Text: Michael Bauer, Foto: Benedikt Kubatzki

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Samstag, 30. März, 8.45 Uhr
Aktion Sauber macht Lustig, Feuerwehrhaus
Samstag, 30. März, 17.30 Uhr
Watt-Turnier, Wirtshaus Leonhardt
10.03., 15.90 Ergebnis:
9:7

Atting - Freiburg
Samstag, 23.03., 13.00 Uhr
Jugend - Deggendorf II 14:1
Samstag, 23.03., 15.30 Uhr
Junioren - Deggendorf 7:15
Samstag, 23.03., 18.00 Uhr
Atting II - Deggendorf II 10:4
Pl. Mannschaft S T P
1 IHC Atting 2 27:11 6
2 Langenfeld 1 9:6 3
3 Kassel 2 15:13 3
4 Merdingen 1 6:5 3
5 Deggendorf 1 11:10 2
6 Freiburg 3 21:20 1
7 Spaichingen 1 5:6 0
8 Rhein-Main Patriots 1 4:18 0
9
10
11
12