Start des Wintertrainings


12.09.2014 In der Ausstellungshalle am Hagen ist der Belag wieder verlegt, ab Kalenderwoche 38 kann wieder trainiert werden: Hier gehts zu den Zeiten
Das Gäubodenvolksfest ist vorbei, der Herbst ist (fast) da und mit ihm die neue Herbst-/Wintersaison in der Trainingshalle am Hagen. Ab der 38. Kalenderwoche kann in der Ausstellungshalle wieder trainiert werden. Die Herren bereiten sich auf die Playoffs in der 1. Bundesliga vor, der Nachwuchs auf die Winterpokalturniere und die deutschen Meisterschaften. Nachfolgend haben wir für euch die Trainingszeiten zusammengefasst und den genauen Start der jeweiligen Altersklasse. Die Vorstandschaft wünscht allen Spielern eine schöne Herbstsaison.

Trainingsstart Laufschule: Freitag, 26. September
Trainingsstart Bambini Freitag, 26. September
Trainingsstart Schüler: Montag, 15. September
Trainingsstart Jugend: Mittwoch, 17. September
Trainingsstart Junioren: Mittwoch, 1. Oktober
Trainingsstart Herren 1: Dienstag, 16. September

Laufschule: Freitag, 16 bis 17 Uhr

Bambini: Mittwoch, 17.15 bis 18.30 Uhr
Freitag, 17 bis 18.10 Uhr

Schüler: Montag, 16.45 - 18.30 Uhr
Donnerstag, 16.45 - 18.30 Uhr

Jugend: Mittwoch, 18.30 bis 19.30 Uhr

Junioren: Mittwoch, 19.30 bis 20.30 Uhr

Herren 1: Dienstag, 19 bis 20.30 Uhr

Hobby/gemischt: Donnerstag, 18.30 bis 20 Uhr
Sonntag, 19 bis 20.45 Uhr

Torwarttraining: Freitag, 18.10 bis 19.20 Uhr

Bauer und Nationalmannschaft: Titel im Visier


10.09.2014 Am Wochenende findet in Kaarst die Herren-Europameisterschaft statt. Mit Thomas Bauer ist auch ein Attinger dabei. Deutschland zählt zum Kreis der Favoriten

Ein Highlight für jeden Sportler ist es, sein Heimatland zu vertreten. Thomas Bauer vom IHC Atting darf dies am Wochenende. Er ist einer von 19 Spielern, der mit der deutschen Nationalmannschaft versuchen wird, den Europameistertitel im Inline-Skaterhockey zu erringen – und das auch noch im eigenen Land.

Von Freitag bis Sonntag (12. bis 14. September) finden in Kaarst die europäischen Titelkämpfe statt. Es ist das erste Mal seit neun Jahren, dass Deutschland der Ausrichter ist, Bauer ist der erste Herrennationalspieler der Wölfe. „Es ist eine besondere Ehre für Deutschland zu spielen“, sagt der 27-jährige Bauer, der seit dieser Saison für den IHC spielt und einer der besten Scorer im Bundesligateam ist. „Es wäre eine super Sache, wenn wir den Titel verteidigen könnten.“

Deutschland geht nicht nur als amtierender Europameister, sondern auch als Favorit ins Rennen. Achtmal gewann die Mannschaft von Bundestrainer Manfred Schmitz seit der ersten Austragung 1997 den Titel. Danach folgt die Schweiz mit fünf Titeln. Diese zählt Bauer auch zu den größten Konkurrenten. „Ich kenne das Team aus den beiden Länderspielen. Auch Dänemark und Großbritannien gehören zum erweiterten Favoritenkreis.“ Die beiden weiteren Teilnehmer Österreich und die Niederlande waren bisher immer Außenseiter.

Das Team des amtierenden Europameisters setzt sich aus Spielern von acht Bundesligisten zusammen, sechs davon stellt Europapokalsieger Augsburg. Zehn Spieler waren bereits 2013 im Kader, fünf waren in den Vorjahren bei Europameisterschaften dabei. Bauer ist einer von nur vier Debütanten (Teamkollege Florian Tkocz wartete vergeblich auf eine Einladung als Nachrücker) – auch das eine Auszeichnung, denn der Bundestrainer kann auf einen eigentlich eingespielten Kader zurückgreifen.

Dieser bleibt Realist: „Unser Ziel ist es, das Finale zu erreichen und dort ein großes Spiel abzuliefern. Ob es am Ende reicht, hängt von vielen Faktoren ab, oftmals auch vom Quäntchen Glück und der Tagesform.“ Dass der Titelgewinn im eigenen Land der Wunsch ist, gibt Schmitz natürlich auch zu: „Natürlich wünschen wir uns, dass wir gewinnen – aber das wünschen sich sicher auch andere.“

Am Donnerstag reist Bauer an, trifft sich mit seinen Teamkollegen. „Dann haben wir noch eine kurze Trainingseinheit in der Halle, dann gibt es abends noch ein Essen und am Freitag geht es los.“ Erster Gegner um 11.20 Uhr ist gleich Großbritannien, es folgen noch die Spiele gegen Österreich und die Schweiz. Drei Spiele am Freitag, zwei am Samstag (gegen Deutschland und Dänemark) und dann die Final- oder Platzierungsspiele am Sonntag - ein hartes Programm für die Nationalmannschaft, die versuchen muss, Kräfte zu sparen. „In den ersten Spielen werden wir wohl mit drei, ab dem Halbfinale dann mit vier Reihen spielen.“

Denn da Skaterhockey eine Randsportart ist, findet das Turnier auch nur an diesen drei Tagen (plus ein Tag Anreise) statt. Dazu gab es ein Länderspielwochenende als Vorbereitung sowie zwei Lehrgänge – mehr ist neben der harten Bundesligasaison gar nicht möglich. „Wir sind ja auch alle berufstätig, das darf man nicht vergessen“, sagt Bauer, der sich auch extra zwei Tage frei nehmen konnte. „Aber das war bei meinem Arbeitgeber Gott sei Dank kein Problem.“ Unterkunft stellt der Verband, die Anreise zahlt der Verein.

Doch an diesem Wochenende gibt es für die Spieler einmal Rundumversorgung, die sie ansonsten kaum gewohnt sind. Drei Betreuer, ein Teamarzt sowie zwei Physiotherapeuten kümmern sich um die Spieler, dazu hat die Nationalmannschaft auch noch einen Manager. Beste Bedingungen also für das Unternehmen Titelverteidigung. Und was noch wichtiger ist: „Die Stimmung in der Mannschaft ist super“, sagt Bauer.

Text: Michael Bauer;

Bild: Hintere Reihe von links: Kai Esser, Stefan Gläsel, Florian Nies, Sebastian Miller, Sebastian Schneider, Robin Weisheit;

Mitte: Stefan Gehrig (Co-Trainer), Norbert Böckels (Betreuer), Nicolai Wagner, Benjamin Becherer, Thomas Bauer, Tim Linke, David Weisheit (A), Pascal Neumann, Maik Neika (Physiotherapie), Manfred Schmitz (Trainer)

Vorne: Christian Fiebig (Betreuer), Andreas Fuchs, André Bruch, Lukas Fettinger, Jonas Mohr, Paul Fiedler (C), Benedikt Hüsken, Jonas Mende, Stefan Brütt (Manager), Yvonne Neika (Physiotherapie)

Niederlage in Kaarst


06.09.2014 Acht Wochen Pause hinterließen ihre Spuren: Die erste Mannschaft verlor am Samstagabend mit 6:10 bei den Crash Eagles Kaarst.
(mb) Mit einer Niederlage hat der IHC Atting am Samstag die Hauptrunde in der 1. Bundesliga beendet. Die Wölfe verloren beim bereits als Absteiger feststehenden Schlusslicht Crash Eagles Kaarst mit 6:10 (1:4, 1:6, 4:0) und gehen nun sicher als Tabellensechster in die Playoffs.

Das Spiel bewies wieder einmal den Reiz und die Spannung des Skaterhockey-Sports. Auch scheinbar aussichtslose Rückstände können manchmal aufgeholt werden. Dass dem IHC Atting das trotz vier Treffern im Schlussdrittel nicht ganz gelang, lag an der schlechten Leistung in den ersten 40 Minuten. „Wir waren überhaupt nicht im Wettkampfmodus, da merkte man deutlich, dass wir acht Wochen kaum trainiert und gar nicht gespielt hatten“, sagte Coach Jürgen Amann. „Wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen und zu viele Fehlpässe gespielt, außerdem merkte man Kaarst an, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Sie haben ordentlich Gas gegeben.“

Kaarst aber ging in den letzten 20 Minuten die Kraft aus, was die Wölfe ausnutzten, um das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Zweimal Tim Bernhard, Matthias Rothhammer und Florian Tkocz machten aus einem 2:10 ein 6:10. In den ersten beiden Dritteln hatten Fabian Hillmeier und ebenfalls Rothhammer getroffen. „Da waren wir dann deutlich besser, die Reihen waren eingespielt und es lief.“

Hätte man das Spiel also vielleicht noch drehen können, wenn es länger gedauert hätte? „Vielleicht“, sagte der Coach. „Natürlich weiß man nicht, was passiert wäre, aber wir müssen auch am Boden bleiben. Wir waren die ersten 40 Minuten einfach kaum im Spiel. Ich hatte gehofft, dass das nur 20 Minuten dauern würde.“

Das Spiel war schon vorher unter keinem guten Stern gestanden. Kurzfristig hatten sich zu den Ausfällen Marcel Brandt, Michael Welter, Simon Bogner, Alexander Herzog und Tobias Wolf noch Dominik Nissen und Michael Hofmeister, auch Goalie Raphael Heitzer konnte nicht spielen. Thomas Stadler gab sein Debüt von Beginn an im Tor, auf dem Feld ergänzten die Junioren Nico und Kevin Kroschinski das Team. „Alle drei haben ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Amann. „Thomas hat ein paar wirklich tolle Saves gemacht, leider wurde er manchmal etwas alleine gelassen. Kevin und Nico haben einen guten Part gespielt, Nico hätte sogar beinahe noch ein Tor geschossen.“

Das Debüt der Zwillinge kam unverhofft: Die Wölfe waren eigentlich davon ausgegangen, dass beide in diesem Jahr nicht mehr spielberechtigt wären. Der Verband brachte – zur Freude der Wölfe – Klarheit in die Angelegenheit, so dass Amann beide testen konnte. „Da werden wir zwei gute Spieler für die Zukunft bekommen. Ich habe beiden so viel Einsatzzeit wie möglich gegeben.

Nun heißt es warten auf den Gegner, der am zweiten Oktoberwochenende in der ersten Playoff-Runde auf die Wölfe wartet. In der Verlosung sind Köln, Iserlohn oder Lüdenscheid. Der TV Augsburg ist nach dem 7:10 am Samstag in Iserlohn aus dem Rennen um den dritten Platz. Der IHC Atting wird als Tabellensechster erst auswärts spielen.

Text: Michael Bauer, Foto: Benedikt Kubatzki

Letztes Saisonspiel in Kaarst


05.09.2014 Nach zwei Monaten Pause schnüren die Bundesligacracks am Samstag wieder die Skates. Im letzten Hauptrundenspiel bei den abgestiegenen Crash Eagles Kaarst (18.15 Uhr) sollen noch einmal Punkte her.

„Ich denke, die Pause hat jedem gut getan“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Wir haben uns aber alle fit gehalten und auch das Training in Donaustauf in den letzten beiden Wochen war super.“ Zwei Trainingseinheiten setzte Coach Jürgen Amann vor dem Spiel gegen das Schlusslicht in Donaustauf an, erst in rund zehn Tagen können die Wölfe dann wieder zu Hause in der heimischen Trainingshalle am Hagen trainieren.

Die Gastgeber stehen seit der vergangenen Woche als erster Absteiger fest. Gegen die Köln Rheinos – vielleicht Viertelfinalgegner der Attinger – setzte es zu Hause eine 1:22-Pleite. Bis zuletzt hatten die Crash Eagles, die einige unglückliche Niederlagen (11:12 in Iserlohn, 7:8 in Köln) hinnehmen mussten und unter anderem beim Auswärtssieg in Uedesheim (9:5) überraschten, noch gehofft. Ausgerechnet im entscheidenden Spiel kam nun die höchste Niederlage der gesamten Bundesligasaison. Dementsprechend fordern die Verantwortlichen des Clubs im letzten Heimspiel auch „eine Reaktion auf die Blamage.“ Man wolle sich „mit einem Sieg von den Zuschauern verabschieden“.

Doch das gilt auch für die Wölfe. „Wir wollen noch einmal drei Punkte“, sagt Coach Jürgen Amann. „Zum einen haben wir ja noch eine Chance auf den fünften Tabellenplatz, zum anderen wollen wir mit einem guten Gefühl in die Playoffs gehen. Kaarst ist zwar bereits abgestiegen, sie werden sich aber bestimmt für die böse Klatsche gegen Köln rehabilitieren wollen. Ein Schlüssel zum Erfolg wird sicher sein, dass wir nach der langen Pause wieder schnell zum Wettkampfmodus finden.“ Das Hinspiel in Straubing gewann der IHC klar mit 10:2.

Zwei Goalies und elf Feldspieler stehen in Kaarst zur Verfügung. Fehlen werden die Eishockeycracks Marcel Brandt, Michael Welter und Simon Bogner, dazu Tobias Wolf.

Die Attinger werden die ersten sein, die die Saison abschließen. Dann heißt es warten auf den Konkurrenten. „Welchen Gegner wird letztendlich bekommen, ist egal“, sagt Hillmeier. „Die können alle Hockey spielen. Das Spiel gegen Kaarst ist aber schon mehr ein Vorbereitungsspiel auf die Playoffs.“

Text, Foto: Michael Bauer

Tolle Saison der Bambini


02.09.2014 Wie verlief die Sommersaison im Nachwuchsbereich? Darüber wollen wir in den nächsten vier Wochen hier informieren. Wir starten mit der Bambinimannschaft
Unsere Bambinimannschaft hat ihre insgesamt vierte Saison seit dem wir diese Altersklasse im Verein anbieten, erfolgreich abgeschlossen und hinter dem bayerischen Meister aus Ingolstadt sowie den Deggendorf Pflanz den dritten Rang in der bayerischen Meisterschaft belegt.

„Die Saison war sehr gut“, fasste Coach Markus Alzinger zusammen. „Wir waren auch sehr konstant und haben in jedem Turnier den dritten Platz belegt.“ Dabei gibt es eine positive Bilanz. Von 30 Spielen wurden 18 gewonnen, einmal gab es ein Unentschieden und elfmal wurde verloren. Dabei gab es ein Torverhältnis von 170:77.

„Die Entwicklung in der Mannschaft ist auch sehr gut und freut uns sehr“, sagte Alzinger weiter. Vor eineinhalb Jahren waren wir gerade noch vier Spieler und konnten nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Nun ist die Mannschaft wieder bei zwölf Spielern, drei davon kommen in die Schüleraltersklasse.“

Zuvor wartet auf die Mannschaft aber noch der BRIV-Winterpokal, bei dem die Deggendorf Pflanz mit zwei Mannschaften und der TV Augsburg teilnehmen. Es finden insgesamt drei Turniere an den jeweiligen Standorten der Teams statt. Diese sind am 4. Oktober in Augsburg, am 15. November in Straubing und am 6. Dezember in Deggendorf vorgesehen.

Dieser Bericht ist Teil einer Serie über alle vier Nachwuchsmannschaften im Verein. In der kommenden Woche berichten wir an dieser Stelle über den Saisonverlauf der Schüler.

Text, Foto: Michael Bauer

Lob vom Trainer für den Nachwuchs


01.09.2014 Die Pause ist vorbei, seit Freitag trainiert das Bundesligateam wieder und bereitet sich auf die Playoffs vor. Mit dabei waren auch vier Juniorenspieler.
(mb) Die lange Sommerpause ist für den IHC Atting am Wochenende vorbei. Fast acht Wochen (!) nach dem letzten Spiel gegen die Rhein-Main Patriots, das deutlich mit 15:4 gewonnen wurde, geht es für die Wölfe weiter. Am Samstag steht um 18.15 Uhr das Duell mit den Crash Eagles Kaarst an.

Der Mitaufsteiger steht seit dem vergangenen Wochenende als erster Absteiger fest. Das Schlusslicht verlor sein Heimspiel gegen die Köln Rheinos sehr deutlich mit 1:22. „Wir wollen zum Abschluss noch einmal drei Punkte“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Zum einen haben wir ja noch eine Chance auf den fünften Tabellenplatz, zum anderen wollen wir mit einem guten Gefühl in die Play-offs gehen.“

Die Wölfe sind am Freitag wieder ins Training eingestiegen. Neben Eishockeycracks wie Michael Welter, Simon Bogner oder Marcel Brandt fehlte auch Thomas Bauer, der mit der Nationalmannschaft den letzten Lehrgang vor der EM in zwei Wochen bestritt, die ebenfalls in Kaarst stattfindet. Die deutsche Mannschaft strebt dabei die Titelverteidigung an. Florian Tkocz steht als Nachrücker bereit, falls ein Verteidiger ausfallen sollte.

Das Training des IHC fand dabei erstmals in Donaustauf statt, denn das Straubinger Eisstadion ist nicht mehr und die Trainingshalle am Hagen noch nicht verfügbar. „Es war ein gutes Training“, sagte Amann. „Die Fläche ist sehr klein und der Belag schnell, aber es war ein schönes und gutes Training. Wir sind Donaustauf sehr dankbar, dass sie uns die Möglichkeiten geben, die Zeit zu überbrücken, um zumindest einmal in der Woche trainieren zu können. Die Jungs waren in der ersten Einheit jedenfalls gleich wieder sehr motiviert bei der Sache.“

Mit dabei waren mit Nico und Kevin Kroschinski sowie Max Schneider und Moritz Eisenschink vier Juniorenspieler, die sich nach einem anstrengenden Training Lob von Amann abholten. „Alle vier haben ihre Sache wirklich sehr gut gemacht. Aber wie immer gibt es noch viel zu lernen und die Jungs müssen weiter hart an sich arbeiten wenn sie einmal den Sprung schaffen wollen.“ Der Coach hat ein Auge auf seinen Nachwuchs: „Der eine oder andere Spieler hat sich zuletzt gut entwickelt. Wir wollen diesen Spielern die Chance geben, sich zu zeigen und sie langsam an das Niveau heranführen. So werden wir immer wieder mal verschiedene Spieler zum Training hinzuholen. Dieses Mal waren es eben die Kroschinski-Zwillinge, Schneider und Eisenschink. Es ist enorm wichtig, in naher Zukunft wieder Optionen aus unserem Nachwuchs für unser Bundesligateam zu haben.“

Gut möglich, dass einige davon schon in der kommenden Saison ihre Bewährungsprobe in der ersten Mannschaft erhalten. Für das Kaarst-Spiel und die Playoffs ist dies nicht mehr möglich, da alle im Laufe der Saison bereits bei den Junioren und der zweiten Herrenmannschaft zum Einsatz kamen.

Text: Michael Bauer

Ende der Sommerpause


25.08.2014 Für die Bundesliga-Mannschaft beginnt am Freitag mit einem Training in der neuen Skaterhockeyhalle in Donaustauf (Foto) die Vorbereitung auf die heiße Saisonphase.

Beim IHC Atting ist die Sommerpause beendet und es beginnen die Planungen für die heiße Saisonphase in der 1. Bundesliga. Am Freitag steigt die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann wieder ins Training und die Vorbereitung für das letzte Hauptrundenspiel am 6. September bei Schlusslicht Crash Eagles Kaarst ein.

Die Wölfe könnten dann ihre Ausgangsposition für die am 11. Oktober beginnenden Playoffs, für die sie bereits sicher qualifiziert sind, möglicherweise noch einmal verbessern. Denn in der Tabelle sind sie mit ihren 34 Zählern in den vergangenen Wochen seit dem letzen Spiel Mitte Juli auf den sechsten Platz zurückgefallen – ganz so, wie es Coach Jürgen Amann bereits vorausgesagt hatte. 34 Punkte hat auch der Fünfte aus Augsburg, 36 der Vierte aus Köln und 37 der Dritte aus Lüdenscheid, der damit aktuell der Viertelfinalgegner der Wölfe wäre.

Heimrecht in der ersten Runde zu haben – also zwei der maximal drei Spiele im eigenen Stadion (dann in der neuen Skaterhockeyhalle in Donaustauf) auszutragen, ist aber nur noch theoretisch möglich. Denn die gesamte Konkurrenz hat noch zwischen zwei und vier Spielen. Weiter als auf Rang sechs können die Wölfe aber auch nicht mehr zurückfallen, was im Lager des Aufsteigers, der sich eigentlich den Klassenerhalt als Ziel gesetzt hatte, als mehr als ein Erfolg angesehen wird.

Zwei Trainingseinheiten sind vor dem Duell mit dem Mitaufsteiger Kaarst, der sich mit großer Wahrscheinlichkeit wieder in die Zweitklassigkeit verabschieden muss, aber überraschend bis ins Pokalfinale vorgedrungen ist, anberaumt. Beide finden in Donaustauf statt, wo die Wölfe bis auf Weiteres ihre Spiele austragen, da im Straubinger Eisstadion ja bereits wieder Eishockey gespielt wird. Für den Großteil der Mannschaft ist das dortige Stadion aber noch Neuland.

Text, Foto: Michael Bauer

Thomas Bauer zur EM


08.08.2014 Bundestrainer Manfred Schmitz hat Thomas Bauer für die EM in Kaarst nominiert, Florian Tkocz ist erster Nachrücker.
Thomas Bauer vom IHC Atting ist von Bundestrainer Manfred Schmitz für die Europameisterschaft Mitte September in Kaarst nominiert worden, bei der die deutsche Mannschaft als Titelverteidiger an den Start gehen wird.

Für den zweiten Attinger Florian Tkocz hat es dagegen aktuell nicht ganz gereicht. Er ist aber Nachrücker, wenn sich ein Spieler des momentanen Kaders verletzen sollte. Das Turnier findet vom 12. bis zum 14. September statt. Deutschland ist mit acht Titeln seit 1997 Rekordeuropameister. Der Bundestrainer hat insgesamt 19 Spieler nominiert. Das größte Kontingent stellt Europapokalsieger TV Augsburg mit sechs Spielern.

„Es ist schon etwas Besonderes, bei einer Europameisterschaft mitspielen zu dürfen, noch dazu, wenn diese auch noch im eigenen Land stattfindet und die Stimmung sicherlich toll sein wird“, sagte Bauer. „Am besten wäre natürlich, wenn wir unseren Titel verteidigen würden.“ Bauer hatte im Juni seine beiden ersten Länderspiele gegen die Schweiz absolviert und gleich zwei Tore erzielt sowie zwei vorbereitet. Zusammen mit Tkocz hatte er am vergangenen Wochenende erneut am Lehrgang teilgenommen. Ein drittes Vorbereitungswochenende findet nun Ende August erneut in Duisburg statt. Dann kommt der komplett nominierte Kader zusammen.

Für die Wölfe ist die Nominierung Bauers eine weitere Bestätigung der geleisteten Arbeit: „Wir sind sehr stolz, dass es Thomas geschafft hat“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Es ist eine große Ehre und Chance für ihn. Aber auch Respekt vor Florians Leistung, auch wenn es diesmal noch nicht ganz gereicht hat.“

„Ja, ich bin enttäuscht“, sagte Tkocz, der ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen hat. „Ich wollte unbedingt dabei sein, aber ich bin bei den Verteidigern der erste Nachrücker, falls jemand ausfallen sollte.“ Die Verantwortlichen erklärten, er habe den Cut nur ganz knapp nicht geschafft. „Sie behalten mich aber im Auge, nächste Saison sind dann Länderspiele in Donaustauf geplant und da werden sie mich einladen. Darauf freue ich mich.“

Den Spielort der EM werden aber beide Attinger noch zu Gesicht bekommen: Eine Woche vor dem Turnier findet das letzte Hauptrundenspiel der Wölfe bei den hoch abstiegsgefährdeten Crash Eagles Kaarst statt. Im Oktober geht es dann ins Saisonhighlight Playoffs.

Text: Michael Bauer. Fotos: Harry Schindler/Bauer

Ein guter Lehrgang in Duisburg


04.08.2014 Florian Tkocz und Thomas Bauer waren am Wochenende beim Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg. Im Laufe der Woche wird bekannt gegeben, ob sie es in den EM-Kader geschafft haben.
(mb) Mitte September möchte die deutsche Skaterhockey-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Kaarst ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Vielleicht sind dann mit Florian Tkocz und Thomas Bauer zwei Spieler des IHC Atting dabei. Beide spielten am Wochenende beim Lehrgang in Duisburg vor.

„Es war ein toller Lehrgang, ein cooles Wochenende aber wie erwartet ziemlich schwer“, sagt Tkocz, der zum ersten Mal im Kreise der Nationalmannschaft und einer von nur wenigen Debütanten war. „Es waren die besten Spieler Deutschlands dabei und fast alle haben schon Länderspielerfahrung.“ 20 Spieler und vier Torhüter gehörten zum Kader, in den der Neuling gleich gut integriert wurde. „Es war eine tolle Atmosphäre und einige Spieler wie die Augsburger kannte ich ja auch schon.“ Auch Bauer, der vor einigen Wochen gegen die Schweiz schon seine ersten Länderspiele (zwei Tore, zwei Vorlagen) absolvierte hat ein positives Gefühl mitgenommen. „Es war ein guter Lehrgang.“

Im Gegensatz zum ersten Kaderlehrgang gab es diesmal aber keine Länderspiele. „Dafür gleich zum Start am Samstag einen Fitnesstest“, sagt Tkocz. „Laufen, Sit-ups und Liegestützen. Das war schon ziemlich anstrengend.“ Darüber hinaus habe sich Bundestrainer Manfred Schmitz mit seinem Team auf die Basics beschränkt. „Es wurden viele Eins-gegen-Null- und Zwei-gegen-eins-Situationen geübt. Spielaufbau und Über- sowie Unterzahl wären dann beim nächsten Mal dran.“

Ob es dieses nächste Mal – es wäre Ende August – gibt, das erfahren die beiden Attinger schon im Laufe der Woche. Dann will der Bundestrainer bereits seinen Kader für die Titelkämpfe in Kaarst bekannt geben. Während Bauer von einem positiven Gefühl spricht, wollte sich Tkocz nicht festlegen. „Es ist schwer zu sagen. Ob ich bei der EM dabei bin, weiß ich nicht. Es waren so viele gute Spieler beim Lehrgang. Das Tempo war extrem hoch. Aber ich möchte unbedingt dabei sein. Da kommen so viele Zuschauer und eine Europameisterschaft ist etwas ganz Tolles.“

Der Bundestrainer habe sich mit allen Spielern unterhalten. „Er wollte wissen, ob mit der Anreise und dem Hotel alles gepasst hat und hat sich auch nach dem aktuellen Stand im Verein erkundigt – bei uns natürlich über die Hallensituation.“ Aktuell gehen die Wölfe davon aus, nicht nur die Playoff-Spiele, sondern auch die komplette Saison 2015 in Donaustauf spielen zu müssen, da das Eisstadion am Pulverturm nicht mehr vom Verband zugelassen wird und der Bau der geplanten Halle in Atting weiter stockt und 2015 nicht mehr realisiert werden kann.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Die Playoffs sind sicher


29.07.2014 Was für eine tolle Nachricht: Seit dem Wochenende steht fest, dass die erste Mannschaft gleich im ersten Jahr in der 1. Bundesliga in den Playoffs spielen wird.
Seit dem vergangenen Wochenende ist es amtlich: Bereits in seiner ersten Saison in der eingleisigen 1. Bundesliga wird der IHC Atting an den Playoffs teilnehmen. Sogar Platz sechs ist bereits garantiert.

Bis zum Start der Endrunde wird allerdings noch einige Zeit vergehen: Denn sie beginnt erst am Wochenende des 11. und 12. Oktober. Das letzte Saisonspiel für die Wölfe, die ihre Heimsaison am 13. Juli mit einem 15:4 gegen die Rhein-Main Patriots aus Assenheim beendet hatten, findet am 6. September gegen das aktuelle Schlusslicht und Mitaufsteiger Crash Eagles Kaarst statt.

Dann hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann noch einmal Gelegenheit, ihre Punktausbeute von derzeit 34 Zählern zu verbessern. Aktuell reicht dies zu Platz vier hinter dem TV Augsburg, was Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würde. Allerdings dürfte der IHC noch weiter zurückfallen, denn sowohl der Fünfte aus Lüdenscheid (33 Punkte) als auch der Sechste aus Köln (30) haben noch deutlich weniger Partien ausgetragen.

Weiter nach unten wird es allerdings nicht gehen, denn sowohl die Bissendorfer Panther als auch die Uedesheim Chiefs können die Wölfe seit dem Wochenende nicht mehr überholen. Landen die Wölfe am Ende wirklich auf Rang sechs, wäre sogar ein Derby gegen den erneuten Europapokalsieger TV Augsburg denkbar. „Das wäre natürlich der Hammer“, sagt Trainer Amann. „Allerdings deutet das Restprogramm eher auf Teams wie Köln oder Lüdenscheid hin. Wir nehmen es ohnehin, wie es kommt und freuen uns riesig, dass wir uns qualifiziert haben.“ Ziele setzt man sich für die Endrunde, die vor der Saison eigentlich gar nicht eingeplant war noch keine. Allerdings blicken die Spieler schon erwartungsfroh den Spielen entgegen.

„Ich erwarte mir vieles von den Playoffs“, sagt Verteidiger Florian Tkocz, der am Wochenende zusammen mit Thomas Bauer zum Lehrgang der Nationalmannschaft in Duisburg reisen wird. „Ich denke, nach der regulären Saison stehen wir auf Platz sechs und man hat ja auch immer gesehen, dass jeder jeden schlagen kann. Ich glaube wenn jeder von uns bei 100 Prozent ist, können wir das Viertelfinale überstehen."

Da das Eisstadion am Pulverturm bereits jetzt und auch im Oktober nicht zur Verfügung steht, werden alle möglichen Endrunden-Heimspiele in der neuen Skaterhockey-Halle im rund 35 Kilometer entfernten Donaustauf stattfinden. Alle Playoff-Runden werden im Modus "Best of three“ (zwei Siege zum Weiterkommen notwendig) ausgetragen und finden zwischen dem 11. Oktober und dem 7. Dezember statt.

Text, Foto: Michael Bauer

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Crowdfunding für die neue Hockeybande https://volksbank-straubing.viele-schaffen-mehr.de/ihcatting
Sa., 21.04., 15.00 Uhr
Jugend - Neubeuern -:-
Sa., 21.04., 17.00 Uhr
Bamberg/Erlangen - Atting II -:-

So., 22.04., 15.00 Uhr
Deggendorf II - Schüler -:-

So., 22.04., 16.30 Uhr
Deggendorf I - Jugend -:-
Pl. Mannschaft S T P
1 Merdingen 4 55:26 9
2 Freiburg 3 26:13 6
3 Spaichingen 3 29:17 6
4 Rhein-Main Patriots 2 16:9 6
5 Augsburg 1 16:3 3
6 IHC Atting 1 17:111 3
7 Ingolstadt 1 5:10 0
8 Schwabmünchen 1 11:17 0
9 Deggendorf 3 11:36 0
10 Sasbach 3 6:51 0
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