Laufschule ein voller Erfolg


29.09.2014 28 Kinder nehmen am ersten Training teil. Neuzugänge sind jederzeit herzlich willkommen. Am 3. Oktober geht es weiter.
Was für ein super Auftakt für die neue Laufschule. 28 Kinder zwischen drei und elf Jahren machten am Freitag unter der Anleitung von Martin Amann, Helmut Herrmann und Franz Demmelhuber in der Ausstellungshalle am Hagen die ersten Schritte auf dem Inlinehockey-Belag. „Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen“, sagte Amann, dessen Sohn Lukas zu den jüngsten Teilnehmern zählte.

„Der Zulauf war sehr gut, viele sind auch noch ohne Anmeldungen gekommen, was aber überhaupt kein Problem war und uns sehr gefreut hat“, sagte der 2. Vorsitzende, der zusammen mit seinen Trainerkollegen die Kinder zunächst ihren Fähigkeiten entsprechend in drei Gruppen einteilten. Für die Anfänger gab es Laufhilfen zum Festhalten, auch die Eltern standen bei einigen Pate und sogar die jüngeren Geschwister tummelten sich mit auf der Fläche und schauten ihren großen Brüdern und Schwestern beim Fahren zu.

Die Trainer versuchten mit vielen Einzelgesprächen Kinder und Eltern erste Tipps zu geben oder sie auch schon mal von der Fahrhilfe weg zum alleinigen Skaten zu bewegen. Neben vielen lachenden Gesichtern gab es deshalb auch nur ganz wenige Tränen nach dem einen oder anderen Sturz – aber diese waren gleich getrocknet.

„Wir wollen es so gestalten, dass alle das sichere Fahren lernen, so dass sie später auch einmal im Straßenverkehr sicher unterwegs sind“, sagte Amann. „Viele Eltern haben da noch Sorgen, dass sie selbst es ihnen nicht richtig beibringen können – aber dafür sind wir ja da.“ Die Kinder werden auch in den folgenden Schnupperstunden (fünf davon sind kostenlos) in drei Gruppen eingeteilt. „Da ist also für jeden etwas dabei“, sagt Amann. „Vom Anfänger bis zum etwas erfahrenen Skater, der vielleicht schon bald ins Bambini-Training einsteigen könnte.“

Während natürlich das sichere Laufen im Vordergrund steht, blicken die Trainer schon etwas voraus. „Für uns als Verein ist natürlich die Nachwuchsgewinnung wichtig“, sagt Herrmann, der selbst auch noch das Schülerteam trainiert. „Gerade in den Bambini- und Schülerteams brauchen wir einen großen Unterbau. Allerdings ist bei uns jeder willkommen – ob Junge oder Mädchen, ob Anfänger oder schon Erfahrener.“

Nach rund einer Stunde endete die erste Stunde mit einem gemeinsamen Foto und vielen lachenden Gesichtern. Schon am 3. Oktober, 16 Uhr, geht es weiter. „Wir freuen uns auf jeden Neuzugang“, sagt Amann. „Natürlich kann man auch noch zwischendurch jederzeit einsteigen.“

Text, Foto: Michael Bauer
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Interview mit dem 1. Vorsitzenden


26.09.2014 Schon mit dem Erreichen der Playoffs haben wir einen großen Erfolg erreicht. Bernd Maier wagt schon jetzt ein Saisonfazit
In rund zwei Wochen startet der IHC Atting in die Playoffs bei Meister Samurai Iserlohn. Schon vor dem Start der Endrunde zieht man beim Club ein positives Fazit. 1. Vorsitzender Bernd Maier blickt aber auch bereits auf die Saison 2015.

Herr Maier, der IHC Atting hat im ersten Jahr in der Bundesliga nicht nur den Klassenerhalt geschafft, sondern sich auch für die Playoffs qualifiziert. Was bedeutet das für den Verein?
Bernd Maier: „Das ist der größte Erfolg für unseren Verein im Herrenbereich. Wir sind unter den besten acht Teams in Deutschland und haben die Chance um die Deutsche Meisterschaft zu spielen – und das als Aufsteiger!“

Welche Ziele hat der Verein dann in den Playoffs?
Maier: „Schon mit dem Erreichen der Playoffs haben wir viel mehr erreicht, als wir uns für die Saison vorgenommen haben bzw. als Ziel ausgegeben haben. Wir haben in den Playoffs nichts zu verlieren und können völlig ohne Druck aufspielen.“

Was sind die Hauptgründe für den Erfolg in dieser Saison?
Maier: „Steigerung der Professionalität in der Vereinsführung und natürlich auch im sportlichen Bereich, hervorragende Arbeit unserer Trainer im Nachwuchsbereich, da viele aktuelle Spieler aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Aber auch die Top-Arbeit von Trainer Jürgen Amann, der aus diesen Spielern eine super Mannschaft geformt hat. Natürlich darf man die Mannschaft selbst nicht vergessen, die es schafft sich Jahr um Jahr zu steigern. Das zeigen ja auch die Nominierungen für die Nationalmannschaft. Thomas Bauer gehörte zum Europameisterteam, Florian Tkocz hat es als Nachrücker nur ganz knapp nicht ins Team geschafft.“

Wie sind Sie mit der Zuschauer- und Sponsorenentwicklung zufrieden?
Maier: „Die Entwicklung ist echt herausragend, zum Derby gegen Augsburg hatten wir 450 Zuschauer, für uns ein absoluter Rekord bei einem Ligaspiel. Wir können aber auch stolz sein, da wir auch in normalen Heimspielen mehr Zuschauer haben, als der Rest der Bundesligamannschaften in ganz Deutschland. Besonders freut es mich, dass wir durch unsere Professionalität immer mehr Sponsoren für unseren Verein gewinnen können. Aber diese Entwicklung war auch zwingend erforderlich, da sich unser Etat mit der Teilnahme an der 1. Bundesliga deutlich erhöht hat. Ohne diese Einnahmen hätten wir uns das alles nicht leisten können, Geld wird leider keines übrig bleiben.“

Können Sie schon einen Ausblick auf die neue Saison geben?
Maier: „Wir werden jetzt in den Playoffs bereits in Donaustauf spielen. Dort gibt es eine Skaterhockeyhalle nach ISHD-Maßen. Die Verantwortlichen in Donaustauf haben uns sehr nett aufgenommen, für diese Hilfe sind wir sehr dankbar. Nach jetzigem Stand werden wir unsere Heimspiele 2015 in Donaustauf austragen, denn das Eisstadion ist mit seiner aktuellen Spielfläche zu groß und den Regularien entsprechend nicht zugelassen.“

Kann sich der Verein einen solchen Umzug auch leisten?
Maier: „Wir werden sicherlich erhebliche finanzielle Einbußen haben, denn die Zuschauerzahlen werden sich aufgrund der Entfernung von 35 Kilometern von Atting bzw. Straubing sicherlich reduzieren. Die finanziellen Einbußen müssen wir versuchen, durch Sponsoren zu kompensieren, aber das wird sehr schwierig. Der Mehraufwand, ob organisatorisch oder finanziell ist aus unserer Sicht maximal ein Jahr möglich. Wir haben aber bereits erste Zusagen von Sponsoren für 2015, aber hier wartet noch jede Menge Arbeit auf uns.“

Interview: Michael Bauer

Sieg beim Turnier in Donaustauf


22.09.2014 Eine gemischte Mannschaft aus Hobby- und Bundesligaspielern holte sich am Sonntag den Sieg beim Zwei-Tages-Turnier
Eine gemischte Mannschaft aus Akteuren des Bundesligateams, der zweiten und der Hobbymannschaft konnte am Sonntag in Donaustauf das Zwei-Tages-Turnier um den Burgpokal gewinnen. Im Finale gab es einen 5:2-Sieg gegen die Gastgeber aus Donaustauf.

Die Spiele wurden hart aber fair geführt und Donaustauf zeigte sich als sehr guter Gastgeber in der neuen Halle, in der somit auch die Bundesligaspieler einen ersten Eindruck gewinnen konnten. Ab Mitte Oktober werden dort ja die Playoff-Heimspiele ausgetragen. Die „Hobbymannschaft“ trat dabei erstmals in ihren neuen Trikots auf – somit war auch dies ein rundherum gelungener Einstand. Die Mannschaft bedankt sich herzlich für die Einladung.

Es spielten: Eidenschink, Mat. Rothhammer, Schindler, Bernhard, Wagner (hintere Reihe von links) Hillmeier, Tkocz, Tuma, Kelnhofer, Prasch, Heitzer (vordere Reihe von links) sowie Amann (nicht im Bild)

Die Ergebnisse:
Donaustauf I - Atting 2:3
Neubeuern - Atting 2:7
Atting - Donaustauf 2 9:1
Devils - Atting 1:9
Atting - Schwabach 7:0
Halbfinale: Atting - Schwabach 19:2
Finale: Atting - Donaustauf 1 5 : 2

Text: Michael Bauer, Foto: Kelnhofer

Der Meister wartet


21.09.2014 Der Gegner in der ersten Playoff-Runde steht fest: Titelverteidiger Samurai Iserlohn wartet auf den IHC Atting.
Die Iserlohner verloren am letzten Spieltag gegen Köln mit 4:8 und rutschten auf den dritten Tabellenplatz zurück. Hätten die Samurai gewonnen, wäre Köln der Gegner gewesen. Der IHC Atting, der sein letztes Hauptrundenspiel Anfang September mit 6:10 bei den Crash Eagles Kaarst verloren hatte, beendete die reguläre Saison auf Tabellenplatz sechs. Auch ein Sieg gegen Kaarst hätte die Wölfe nicht mehr auf den fünften Rang gehievt, denn der zweite bayerische Club, der TV Augsburg, gewann sein letztes Spiel gegen Krefeld. Die Augsburger bekommen es in der ersten Runde mit den Highlander Lüdenscheid zu tun.

Die Wölfe haben an die Partien gegen Iserlohn keine guten Erinnerungen. Das Hinspiel verlor man mit 9:13, den Heimauftritt mit 5:9. „In Iserlohn haben wir defensiv keine gute Leistung gezeigt“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Bei uns zuhause waren sie einfach besser. Das muss man so sagen.“ Amann sieht seine Truppe gegen die Iserlohner nur als Außenseiter. „Wenn sie komplett antreten können, wird es sehr, sehr schwierig.“

Die Iserlohner gewannen im Vorjahr erstmals in ihrer Vereinsgeschichte die deutsche Meisterschaft. Im Finale besiegten sie den TV Augsburg, im entscheidenden dritten Spiel gab es einen 6:5-Sieg in eigener Halle. Der Verein existiert wie auch der IHC Atting seit 1998.

Alle drei Runden werde im Modus „Best of three“ gespielt, das bedeutet, dass man mit zwei Siegen eine Runde weiterkommt. Die Attinger müssen zunächst auswärts antreten, danach folgt das Heimspiel in der neuen Skaterhockeyhalle in Donaustauf. „Iserlohn hat in jedem Fall die bessere Halle als Köln“, sagt Amann zu den Rahmenbedingungen. Die Heidehalle in Iserlohn war vor einigen Jahren in eine Skaterhockeyhalle mit Rundumbande verwandelt worden und verfügt über ähnlich kleine Maße wie Donaustauf. Im Rahmenterminplan sind das zweite (11./12.10) sowie das dritte und vierte Oktoberwochenende für die erste Runde vorgesehen.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Bauer wird Europameister


15.09.2014 Thomas Bauer wurde bei der Heim-EM in Kaarst mit der deutschen Mannschaft Europameister. Der Verein gratuliert ganz herzlich!
Thomas Bauer vom IHC Atting ist mit der deutschen Skaterhockey-Nationalmannschaft am Sonntagabend bei den Titelkämpfen im heimischen Kaarst Europameister geworden. Die Mannschaft von Bundestrainer Manfred Schmitz besiegte in einem dramatischen Finale Dänemark mit 7:6 nach Verlängerung.

„Das Finale war schon richtig geil“, sagte der Attinger Stürmer. „Wir haben danach auch richtig gefeiert.“ Bis es aber so weit war, war ein hartes Stück Arbeit notwendig. Im Finale gegen die Dänen lag die Mannschaft erst mit 3:1 in Führung. „Dann aber haben wir in Unterzahl Gegentore bekommen, und lagen auf einmal sogar 4:6 zurück. Der Bundestrainer hat dann auf zwei Reihen umgestellt und den Torhüter gewechselt. Es war toll, wie wir das Spiel noch drehen konnten.“

Die deutsche Mannschaft hatte das Turnier bis zum Finale dominiert. „Der Freitag mit drei Spielen war anstrengend“, erzählt Bauer. Siegen am Freitag gegen Großbritannien (6:4), Österreich (17:1) und die Schweiz (6:2) folgten am Samstag dann ebensolche gegen die Niederlande (9:2) und Dänemark (7:5). „Am Samstag ging es. Unsere Reihe setzte ein Spiel aus, das hatte der Bundestrainer für alle Reihen jeweils für ein Spiel so festgelegt, um für den Finaltag Kräfte zu sparen. Im Halbfinale und Finale sind die Schweizer und die Dänen ganz anders aufgetreten, vor allem defensiver – und sie sind mehr gelaufen.“ Das Semifinale gegen die Schweiz wurde mit 6:4 gewonnen, im Anschluss folgte das Finale gegen die Dänen. Kai Esser (Köln) und Stefan Gläsel (Augsburg) schafften in der regulären Spielzeit den 6:6-Ausgleich, Robin Weisheit (Köln) gelang 100 Sekunden vor dem Ende der Overtime mit einer schöner Einzelaktion das 7:6. Auch ohne Goalie und mit einem Mann mehr auf dem Feld gelang den Dänen der Ausgleich nicht mehr.

„Es war eine tolle Stimmung in der Halle, mehrere Hundert Fans waren da“, freute sich Bauer. „Auch die Stimmung in der Mannschaft war super.“ Für den Attinger Stürmer ist es der erste richtig große Titel. „Im Skaterhockey zählt nur was ganz Großes – das ist der EM-Titel oder der deutsche Meistertitel. Ich freue mich sehr.“ Auch die Vereinsführung gratulierte: „Eine großartige Leistung“, sagte 2. Vorsitzender Martin Amann. „Wir sind alle sehr stolz.“

Auch die Meisterschaft in der 1. Bundesliga wäre für Bauer und die Wölfe noch drin. Am zweiten Oktoberwochenende starten die Playoffs - es geht entweder gegen Meister Iserlohn, Köln oder Lüdenscheid. In allen Duellen ist der IHC aber nur Außenseiter.

Text: Michael Bauer, Foto: Benedikt Kubatzki

Start des Wintertrainings


12.09.2014 In der Ausstellungshalle am Hagen ist der Belag wieder verlegt, ab Kalenderwoche 38 kann wieder trainiert werden: Hier gehts zu den Zeiten
Das Gäubodenvolksfest ist vorbei, der Herbst ist (fast) da und mit ihm die neue Herbst-/Wintersaison in der Trainingshalle am Hagen. Ab der 38. Kalenderwoche kann in der Ausstellungshalle wieder trainiert werden. Die Herren bereiten sich auf die Playoffs in der 1. Bundesliga vor, der Nachwuchs auf die Winterpokalturniere und die deutschen Meisterschaften. Nachfolgend haben wir für euch die Trainingszeiten zusammengefasst und den genauen Start der jeweiligen Altersklasse. Die Vorstandschaft wünscht allen Spielern eine schöne Herbstsaison.

Trainingsstart Laufschule: Freitag, 26. September
Trainingsstart Bambini Freitag, 26. September
Trainingsstart Schüler: Montag, 15. September
Trainingsstart Jugend: Mittwoch, 17. September
Trainingsstart Junioren: Mittwoch, 1. Oktober
Trainingsstart Herren 1: Dienstag, 16. September

Laufschule: Freitag, 16 bis 17 Uhr

Bambini: Mittwoch, 17.15 bis 18.30 Uhr
Freitag, 17 bis 18.10 Uhr

Schüler: Montag, 16.45 - 18.30 Uhr
Donnerstag, 16.45 - 18.30 Uhr

Jugend: Mittwoch, 18.30 bis 19.30 Uhr

Junioren: Mittwoch, 19.30 bis 20.30 Uhr

Herren 1: Dienstag, 19 bis 20.30 Uhr

Hobby/gemischt: Donnerstag, 18.30 bis 20 Uhr
Sonntag, 19 bis 20.45 Uhr

Torwarttraining: Freitag, 18.10 bis 19.20 Uhr

Bauer und Nationalmannschaft: Titel im Visier


10.09.2014 Am Wochenende findet in Kaarst die Herren-Europameisterschaft statt. Mit Thomas Bauer ist auch ein Attinger dabei. Deutschland zählt zum Kreis der Favoriten

Ein Highlight für jeden Sportler ist es, sein Heimatland zu vertreten. Thomas Bauer vom IHC Atting darf dies am Wochenende. Er ist einer von 19 Spielern, der mit der deutschen Nationalmannschaft versuchen wird, den Europameistertitel im Inline-Skaterhockey zu erringen – und das auch noch im eigenen Land.

Von Freitag bis Sonntag (12. bis 14. September) finden in Kaarst die europäischen Titelkämpfe statt. Es ist das erste Mal seit neun Jahren, dass Deutschland der Ausrichter ist, Bauer ist der erste Herrennationalspieler der Wölfe. „Es ist eine besondere Ehre für Deutschland zu spielen“, sagt der 27-jährige Bauer, der seit dieser Saison für den IHC spielt und einer der besten Scorer im Bundesligateam ist. „Es wäre eine super Sache, wenn wir den Titel verteidigen könnten.“

Deutschland geht nicht nur als amtierender Europameister, sondern auch als Favorit ins Rennen. Achtmal gewann die Mannschaft von Bundestrainer Manfred Schmitz seit der ersten Austragung 1997 den Titel. Danach folgt die Schweiz mit fünf Titeln. Diese zählt Bauer auch zu den größten Konkurrenten. „Ich kenne das Team aus den beiden Länderspielen. Auch Dänemark und Großbritannien gehören zum erweiterten Favoritenkreis.“ Die beiden weiteren Teilnehmer Österreich und die Niederlande waren bisher immer Außenseiter.

Das Team des amtierenden Europameisters setzt sich aus Spielern von acht Bundesligisten zusammen, sechs davon stellt Europapokalsieger Augsburg. Zehn Spieler waren bereits 2013 im Kader, fünf waren in den Vorjahren bei Europameisterschaften dabei. Bauer ist einer von nur vier Debütanten (Teamkollege Florian Tkocz wartete vergeblich auf eine Einladung als Nachrücker) – auch das eine Auszeichnung, denn der Bundestrainer kann auf einen eigentlich eingespielten Kader zurückgreifen.

Dieser bleibt Realist: „Unser Ziel ist es, das Finale zu erreichen und dort ein großes Spiel abzuliefern. Ob es am Ende reicht, hängt von vielen Faktoren ab, oftmals auch vom Quäntchen Glück und der Tagesform.“ Dass der Titelgewinn im eigenen Land der Wunsch ist, gibt Schmitz natürlich auch zu: „Natürlich wünschen wir uns, dass wir gewinnen – aber das wünschen sich sicher auch andere.“

Am Donnerstag reist Bauer an, trifft sich mit seinen Teamkollegen. „Dann haben wir noch eine kurze Trainingseinheit in der Halle, dann gibt es abends noch ein Essen und am Freitag geht es los.“ Erster Gegner um 11.20 Uhr ist gleich Großbritannien, es folgen noch die Spiele gegen Österreich und die Schweiz. Drei Spiele am Freitag, zwei am Samstag (gegen Deutschland und Dänemark) und dann die Final- oder Platzierungsspiele am Sonntag - ein hartes Programm für die Nationalmannschaft, die versuchen muss, Kräfte zu sparen. „In den ersten Spielen werden wir wohl mit drei, ab dem Halbfinale dann mit vier Reihen spielen.“

Denn da Skaterhockey eine Randsportart ist, findet das Turnier auch nur an diesen drei Tagen (plus ein Tag Anreise) statt. Dazu gab es ein Länderspielwochenende als Vorbereitung sowie zwei Lehrgänge – mehr ist neben der harten Bundesligasaison gar nicht möglich. „Wir sind ja auch alle berufstätig, das darf man nicht vergessen“, sagt Bauer, der sich auch extra zwei Tage frei nehmen konnte. „Aber das war bei meinem Arbeitgeber Gott sei Dank kein Problem.“ Unterkunft stellt der Verband, die Anreise zahlt der Verein.

Doch an diesem Wochenende gibt es für die Spieler einmal Rundumversorgung, die sie ansonsten kaum gewohnt sind. Drei Betreuer, ein Teamarzt sowie zwei Physiotherapeuten kümmern sich um die Spieler, dazu hat die Nationalmannschaft auch noch einen Manager. Beste Bedingungen also für das Unternehmen Titelverteidigung. Und was noch wichtiger ist: „Die Stimmung in der Mannschaft ist super“, sagt Bauer.

Text: Michael Bauer;

Bild: Hintere Reihe von links: Kai Esser, Stefan Gläsel, Florian Nies, Sebastian Miller, Sebastian Schneider, Robin Weisheit;

Mitte: Stefan Gehrig (Co-Trainer), Norbert Böckels (Betreuer), Nicolai Wagner, Benjamin Becherer, Thomas Bauer, Tim Linke, David Weisheit (A), Pascal Neumann, Maik Neika (Physiotherapie), Manfred Schmitz (Trainer)

Vorne: Christian Fiebig (Betreuer), Andreas Fuchs, André Bruch, Lukas Fettinger, Jonas Mohr, Paul Fiedler (C), Benedikt Hüsken, Jonas Mende, Stefan Brütt (Manager), Yvonne Neika (Physiotherapie)

Niederlage in Kaarst


06.09.2014 Acht Wochen Pause hinterließen ihre Spuren: Die erste Mannschaft verlor am Samstagabend mit 6:10 bei den Crash Eagles Kaarst.
(mb) Mit einer Niederlage hat der IHC Atting am Samstag die Hauptrunde in der 1. Bundesliga beendet. Die Wölfe verloren beim bereits als Absteiger feststehenden Schlusslicht Crash Eagles Kaarst mit 6:10 (1:4, 1:6, 4:0) und gehen nun sicher als Tabellensechster in die Playoffs.

Das Spiel bewies wieder einmal den Reiz und die Spannung des Skaterhockey-Sports. Auch scheinbar aussichtslose Rückstände können manchmal aufgeholt werden. Dass dem IHC Atting das trotz vier Treffern im Schlussdrittel nicht ganz gelang, lag an der schlechten Leistung in den ersten 40 Minuten. „Wir waren überhaupt nicht im Wettkampfmodus, da merkte man deutlich, dass wir acht Wochen kaum trainiert und gar nicht gespielt hatten“, sagte Coach Jürgen Amann. „Wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen und zu viele Fehlpässe gespielt, außerdem merkte man Kaarst an, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Sie haben ordentlich Gas gegeben.“

Kaarst aber ging in den letzten 20 Minuten die Kraft aus, was die Wölfe ausnutzten, um das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Zweimal Tim Bernhard, Matthias Rothhammer und Florian Tkocz machten aus einem 2:10 ein 6:10. In den ersten beiden Dritteln hatten Fabian Hillmeier und ebenfalls Rothhammer getroffen. „Da waren wir dann deutlich besser, die Reihen waren eingespielt und es lief.“

Hätte man das Spiel also vielleicht noch drehen können, wenn es länger gedauert hätte? „Vielleicht“, sagte der Coach. „Natürlich weiß man nicht, was passiert wäre, aber wir müssen auch am Boden bleiben. Wir waren die ersten 40 Minuten einfach kaum im Spiel. Ich hatte gehofft, dass das nur 20 Minuten dauern würde.“

Das Spiel war schon vorher unter keinem guten Stern gestanden. Kurzfristig hatten sich zu den Ausfällen Marcel Brandt, Michael Welter, Simon Bogner, Alexander Herzog und Tobias Wolf noch Dominik Nissen und Michael Hofmeister, auch Goalie Raphael Heitzer konnte nicht spielen. Thomas Stadler gab sein Debüt von Beginn an im Tor, auf dem Feld ergänzten die Junioren Nico und Kevin Kroschinski das Team. „Alle drei haben ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Amann. „Thomas hat ein paar wirklich tolle Saves gemacht, leider wurde er manchmal etwas alleine gelassen. Kevin und Nico haben einen guten Part gespielt, Nico hätte sogar beinahe noch ein Tor geschossen.“

Das Debüt der Zwillinge kam unverhofft: Die Wölfe waren eigentlich davon ausgegangen, dass beide in diesem Jahr nicht mehr spielberechtigt wären. Der Verband brachte – zur Freude der Wölfe – Klarheit in die Angelegenheit, so dass Amann beide testen konnte. „Da werden wir zwei gute Spieler für die Zukunft bekommen. Ich habe beiden so viel Einsatzzeit wie möglich gegeben.

Nun heißt es warten auf den Gegner, der am zweiten Oktoberwochenende in der ersten Playoff-Runde auf die Wölfe wartet. In der Verlosung sind Köln, Iserlohn oder Lüdenscheid. Der TV Augsburg ist nach dem 7:10 am Samstag in Iserlohn aus dem Rennen um den dritten Platz. Der IHC Atting wird als Tabellensechster erst auswärts spielen.

Text: Michael Bauer, Foto: Benedikt Kubatzki

Letztes Saisonspiel in Kaarst


05.09.2014 Nach zwei Monaten Pause schnüren die Bundesligacracks am Samstag wieder die Skates. Im letzten Hauptrundenspiel bei den abgestiegenen Crash Eagles Kaarst (18.15 Uhr) sollen noch einmal Punkte her.

„Ich denke, die Pause hat jedem gut getan“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Wir haben uns aber alle fit gehalten und auch das Training in Donaustauf in den letzten beiden Wochen war super.“ Zwei Trainingseinheiten setzte Coach Jürgen Amann vor dem Spiel gegen das Schlusslicht in Donaustauf an, erst in rund zehn Tagen können die Wölfe dann wieder zu Hause in der heimischen Trainingshalle am Hagen trainieren.

Die Gastgeber stehen seit der vergangenen Woche als erster Absteiger fest. Gegen die Köln Rheinos – vielleicht Viertelfinalgegner der Attinger – setzte es zu Hause eine 1:22-Pleite. Bis zuletzt hatten die Crash Eagles, die einige unglückliche Niederlagen (11:12 in Iserlohn, 7:8 in Köln) hinnehmen mussten und unter anderem beim Auswärtssieg in Uedesheim (9:5) überraschten, noch gehofft. Ausgerechnet im entscheidenden Spiel kam nun die höchste Niederlage der gesamten Bundesligasaison. Dementsprechend fordern die Verantwortlichen des Clubs im letzten Heimspiel auch „eine Reaktion auf die Blamage.“ Man wolle sich „mit einem Sieg von den Zuschauern verabschieden“.

Doch das gilt auch für die Wölfe. „Wir wollen noch einmal drei Punkte“, sagt Coach Jürgen Amann. „Zum einen haben wir ja noch eine Chance auf den fünften Tabellenplatz, zum anderen wollen wir mit einem guten Gefühl in die Playoffs gehen. Kaarst ist zwar bereits abgestiegen, sie werden sich aber bestimmt für die böse Klatsche gegen Köln rehabilitieren wollen. Ein Schlüssel zum Erfolg wird sicher sein, dass wir nach der langen Pause wieder schnell zum Wettkampfmodus finden.“ Das Hinspiel in Straubing gewann der IHC klar mit 10:2.

Zwei Goalies und elf Feldspieler stehen in Kaarst zur Verfügung. Fehlen werden die Eishockeycracks Marcel Brandt, Michael Welter und Simon Bogner, dazu Tobias Wolf.

Die Attinger werden die ersten sein, die die Saison abschließen. Dann heißt es warten auf den Konkurrenten. „Welchen Gegner wird letztendlich bekommen, ist egal“, sagt Hillmeier. „Die können alle Hockey spielen. Das Spiel gegen Kaarst ist aber schon mehr ein Vorbereitungsspiel auf die Playoffs.“

Text, Foto: Michael Bauer

Tolle Saison der Bambini


02.09.2014 Wie verlief die Sommersaison im Nachwuchsbereich? Darüber wollen wir in den nächsten vier Wochen hier informieren. Wir starten mit der Bambinimannschaft
Unsere Bambinimannschaft hat ihre insgesamt vierte Saison seit dem wir diese Altersklasse im Verein anbieten, erfolgreich abgeschlossen und hinter dem bayerischen Meister aus Ingolstadt sowie den Deggendorf Pflanz den dritten Rang in der bayerischen Meisterschaft belegt.

„Die Saison war sehr gut“, fasste Coach Markus Alzinger zusammen. „Wir waren auch sehr konstant und haben in jedem Turnier den dritten Platz belegt.“ Dabei gibt es eine positive Bilanz. Von 30 Spielen wurden 18 gewonnen, einmal gab es ein Unentschieden und elfmal wurde verloren. Dabei gab es ein Torverhältnis von 170:77.

„Die Entwicklung in der Mannschaft ist auch sehr gut und freut uns sehr“, sagte Alzinger weiter. Vor eineinhalb Jahren waren wir gerade noch vier Spieler und konnten nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Nun ist die Mannschaft wieder bei zwölf Spielern, drei davon kommen in die Schüleraltersklasse.“

Zuvor wartet auf die Mannschaft aber noch der BRIV-Winterpokal, bei dem die Deggendorf Pflanz mit zwei Mannschaften und der TV Augsburg teilnehmen. Es finden insgesamt drei Turniere an den jeweiligen Standorten der Teams statt. Diese sind am 4. Oktober in Augsburg, am 15. November in Straubing und am 6. Dezember in Deggendorf vorgesehen.

Dieser Bericht ist Teil einer Serie über alle vier Nachwuchsmannschaften im Verein. In der kommenden Woche berichten wir an dieser Stelle über den Saisonverlauf der Schüler.

Text, Foto: Michael Bauer

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21.07., 17.30 Uhr Ergebnis:
-:-

Atting - Augsburg
Sa., 21.07., 15 Uhr
Jugend - ERC Ingolstadt

So., 22.07., 16 Uhr
Ingolstadt - Atting I
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 12 157:71 32
2 Spaichingen 14 151:91 30
3 Merdingen 11 147:88 24
4 Ingolstadt 12 125:79 23
5 Atting 11 131:110 21
6 Freiburg 11 96:75 17
7 Schwabmünchen 12 139:146 15
8 Rhein-Main Patriots 14 119:146 15
9 Deggendorf 12 71:147 6
10 Sasbach 13 36:219 0
11
12