Planung beim Bundesligateam


14.01.2015 Die Saison 2015 beginnt für das Zweitligateam im März, schon jetzt laufen die Planungen. Der Spielplan steht bereits fest
(mb) Langsam erwacht der IHC Atting wieder aus der Winterpause. Zwar ist bis zum offiziellen Trainingsbeginn noch etwas Zeit, Spieler und Club bereiten sich aber bereits auf die Ende März beginnende Zweitligasaison vor.

Den selbst erzwungenen Abstieg aus der Eliteliga – der Club wollte den nötig gewordenen Umzug nach Donaustauf nicht riskieren – bereut die Vereinsführung aufgrund der aktuellen Entwicklungen keineswegs, was sich auch auf Spieler- und Sponsorenseite deutlich macht. Ein Großteil der Akteure der vergangenen Saison will bleiben, auch bei den Sponsoren ist man auf einem guten Weg. Erst Anfang der Woche konnte man mit Schambeck Automotive einen neuen Partner für das Trikot präsentieren, weitere Sponsoren haben bereits verlängert und ihr Engagement auf den Nachwuchs ausgedehnt. Erst zwei haben dem Verein den Rücken gekehrt, was aber andere Gründe hatte. „Das zeigt, dass die Entscheidung für die 2. Bundesliga das Ganze nicht negativ beeinflusst hat und dass auch die Erfolge des Nachwuchs honoriert werden“, sagt Fabian Hillmeier, Kapitän der Bundesligamannschaft.

Diese wird nach jetzigem Stand Anfang Februar die Vorbereitung aufnehmen. Bis dahin ist lockeres Training, das ab der kommenden Woche in der Ausstellungshalle, wieder möglich ist. Dort waren über Weihnachten aufgrund von anderen Veranstaltungen die Banden demontiert. „Wir wollen eventuell Anfang März auch ein kleines Trainingslager abhalten und ein, zwei Vorbereitungsspiele machen“, sagt Hillmeier.

Saisonstart ist am 21. und 22. März mit den beiden Partien in Krefeld bei den Bockumer Bulldogs und Mitabsteiger Crefelder SC Skating Bears. „Ein schweres Auftaktprogramm. Bockum kennen wir nicht, aber die Skating Bears sind sicherlich wieder stark“, sagt Hillmeier, der auf einen guten Start hofft. „Aus den ersten vier Auswärtsspielen müssen wir in jedem Fall einiges mitnehmen, wobei man sich ohnehin keinen Ausrutscher mehr erlauben darf.“ Nach den beiden Auftritten in Krefeld geht es im April noch nach Freiburg und nach Spaichingen, bevor am 2. Mai die Heimsaison mit einem Spiel gegen Deggendorf beginnt.

Neben den Skating Bears zählt Hillmeier auch Schwabmünchen und den verstärkten Aufsteiger HC Merdingen (holte zwei Top-Scorer aus Freiburg) zu den Favoriten. Die Liga besteht in dieser Saison nur aus acht Teams. Nur Merdingen, das nun über das vorgeschrieben Dach verfügen wird, erfüllte die Rahmenbedingungen des Verbandes ISHD, im Vergleich zum Vorjahr verloren die beiden Zweitligastaffeln fünf Mannschaften. Auch der bayerische Meister Neubeuern konnte die Bedingungen nicht erfüllen.

Zwar ist einerseits in der Achterliga kein Absteiger möglich, andererseits will sich der IHC trotz der starken Konkurrenz nach ganz oben orientieren. „Um Heimrecht in den Playoffs zu haben, wollen wir Zweiter werden. Aber mit dieser Mannschaft sollte das möglich sein.“ Der Modus sieht erst eine Doppelrunde vor und danach Playoffs der besten vier Teams beider zweiten Ligen im Modus „best of three“. Die Heimspiele in den Playoffs würde man dann wie 2014 in Donaustauf austragen, denn schon jetzt steht fest, dass das Eisstadion wie jedes Jahr nur bis Mitte Juli verfügbar sein wird.

Die ersten Vier erreichen das Viertelfinale (Verzahnung mit der Nordstaffel), das wie das Halbfinale im Modus „Best of three“ ausgespielt wird. Die beiden Sieger des Halbfinales erhalten automatisch die Berechtigung, 2016 in der 1. Bundesliga zu spielen. Noch nicht sicher ist, ob ein Zweitligafinale ausgespielt wird. Gleichzeitig wird es keinen Absteiger aus der Liga geben. Denn Bestreben des Verbandes ist es, die Ligen wieder auf Sollstärke zu bringen.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Erfolge bei Sponsorensuche


12.01.2015 Die Firma Schambeck Automotive ist ab sofort auf den Trikot vertreten, viele weitere Sponsoren haben ihr Engagement verlängert und sogar ausgedehnt.
Zum Jahresbeginn gibt es aus wirtschaftlicher Sicht einige gute Neuigkeiten. Ab sofort unterstützt das Unternehmen Schambeck Automotive aus Siebenkofen bei Oberschneidung unseren Verein und wird auf dem Rücken der neuen Trikots des Bundesligateams vertreten sein. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem IHC Atting“, sagte Inhaber Christian Schambeck, der vom Konzept aus Nachwuchs und Bundesligamannschaft überzeugt war und auch den Rückzug aus der 1. Bundesliga zugunsten des Nachwuchses guthieß. „Die absolut richtige Entscheidung.“

Darüber hinaus haben die Firmen Lenk Bau in Dürnhart und IA Information Systems AG von Roland Waschto ihre Engagements verlängert und auch auf den Nachwuchs ausgedehnt. „Wir freuen uns, dass bei diesen Partnern das Gesamtkonzept angekommen ist und auch die Erfolge des Nachwuchses honoriert werden“, sagt Vorstandsmitglied Michael Bauer. Beide werden in Zukunft auch auf den neuen Jugendtrikots vertreten sein, auf denen die Krankengymnastik-Praxis Schwankl-Lehner als Hauptsponsor auftreten wird. Auch auf dem Trikot der 1. Mannschaft bleibt die Praxis erhalten. Bereits im Dezember hatte mit MT Propeller in Atting einer der größten Sponsoren des Clubs für ein weiteres Jahr verlängert.

Die Steuerkanzlei von Christian Lehmann, ebenfalls in Atting, hat ihr Engagement für den Nachwuchs ebenfalls ausgedehnt und ist nun auf allen Helmen der vier Nachwuchsteams vertreten. „Auch hier freuen wir uns, dass wir einen neuen Partner, der erst vor Kurzem zu uns kam, von uns überzeugen konnten und bedanken uns für sein Vertrauen“, sagt 2. Vorsitzender Martin Amann

„Damit ist bereits eine gute Basis für die Saison 2015 gelegt. Wir hoffen, in Kürze weitere Sponsoren aus der letzten Saison verlängern zu können“, sagt Bauer. Auch Fabian Hillmeier, Kapitän der 1. Mannschaft, freut sich über die bisherigen Abschlüsse. „Es zeigt, dass die Entscheidung für die 2. Bundesliga das Ganze nicht negativ beeinflusst hat und dass auch die Erfolge des Nachwuchs honoriert werden.“

Foto: Christian Schambeck von Schambeck Automotive (rechts) zusammen mit Michael Bauer

Trainingsstart steht bevor


07.01.2015 Der Trainingsbetrieb und die Laufschule können nach Aufbau der Banden voraussichtlich in der vierten Kalenderwoche starten.
Die Saison 2015 wird voraussichtlich am 19. Januar mit dem ersten Training beginnen können. Das Sportamt der Stadt Straubing hat uns am Mittwoch darüber informiert, dass sich der Aufbau der Banden aufgrund des Winterwetters personalbedingt leider etwas verzögern wird. Am Montag, den 12. Januar, wird mit dem Aufbau begonnen, möglicherweise kann noch im Laufe der Woche (KW3) mit dem Training begonnen werden, offizieller Start ist jetzt aber am 19. Januar. Die Laufschule nimmt ihren Betrieb zu den gewohnten Zeiten ab dem 23. Januar wieder auf. Alle Trainingszeiten bleiben aktuell unverändert, Trainingszeiten für die Bundesligamannschaft werden noch festgelegt.

Die Vorstandschaft und alle Trainer wünschen allen Spielern einen guten Start in das Jahr 2015, viel Erfolg bei den Spielen und eine möglichst verletzungsfreie Spielzeit.

Platz drei für Junioren bei deutscher Meisterschaft


15.12.2014 Tolle Leistung für die Junioren und toller Saisonabschluss: Beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft wurde der dritte Platz belegt
(mb) Das Ziel war das Halbfinale, herausgekommen ist ein bisschen mehr: Die Juniorenmannschaft des IHC Atting hat am Wochenende beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft in Bochum Rang drei belegt. Es ist das fünfte Mal in der Clubgeschichte, dass einem Nachwuchsteam der Wölfe das gelingt. Nico Kroschinski wurde als einer der besten vier Feldspieler ins All-Star-Team gewählt.

„Der dritte Platz ist eine super Leistung, das hat sich die Mannschaft absolut verdient“, freute sich Trainer Andreas Schmidhuber über einen gelungenen Saisonabschluss. Im kleinen Finale dominierte die Attinger Mannschaft und besiegte die Bergedorf Lizards mit 5:3. „Wir waren immer in Führung und waren im Spiel klar überlegen.“

Ganz nebenbei klappte in der Vorrunde auch noch ein weiteres Ziel der Mannschaft: „Wir haben endlich auch einmal den TV Augsburg geschlagen“, freute sich Schmidhuber über das 4:2. In der bayerischen Meisterschaft haben wir noch beide Spiele verloren. Endlich haben wir einmal Revanche nehmen können.“ Die Augsburger, die ein wenig enttäuschten, wurden am Ende Fünfter.

Die Attinger dagegen waren schon gut ins Turnier gestartet, hatten den Hamburger Vertreter Bergedorf mit 7:1 besiegt, bevor es danach zwei hohe Niederlagen gegen die NRW-Teams aus Kaarst und Krefeld gab. „Die beiden Mannschaften waren allen Teams deutlich voraus. Die hätte niemand schlagen können“, sagte Schmidhuber. Deutscher Meister wurde das Team der Crash Eagles Kaarst, das im Finale die Skating Bears des Crefelder SC mit 2:1 besiegte.

Die Wölfe machten mit dem Sieg gegen Augsburg und dem abschließenden Erfolg am Sonntag im letzten Gruppenspiel gegen die Bissendorfer Panther (3:1) Platz drei nach der Vorrunde perfekt. Im anschließenden Halbfinale verlor man jedoch erneut klar mit 1:7 gegen Krefeld. Dafür war der Abschluss mit dem Erfolg über Bergedorf dann umso schöner für das Team.

„Wir hatten eine wirklich starke Mannschaft und da nur zwei Spieler in den Herrenbereich wechseln und aus der Jugend einige gute Spieler kommen, sind wir auch 2015 gut aufgestellt“, sagte Schmidhuber, der sich noch über ein weiteres Ziel – eines, das der ganze Verein hat – freute: „Hier wachsen ein paar richtig gute Spieler für die Herrenmannschaften heran.“

Die Ergebnisse in der Übersicht:
IHC Atting - Bergedorf 7:2
IHC Atting - Crefelder SC 2:10
IHC Atting - Kaarst 0:9
IHC Atting - Augsburg 4:2
IHC Atting - Bissendorfer Panther 4:1
Halbfinale: IHC Atting - Crefelder SC 1:7;
Spiel um Platz drei: IHC Atting - Bergedorf 5:3;

Text: Michael Bauer, Foto: Kroschinski

Junioren wollen ins Halbfinale


11.12.2014 Am Wochenende findet die deutsche Juniorenmeisterschaft in Bochum statt. Die Mannschaft möchte das Halbfinale erreichen. Zwischenergebnisse wie immer auf Facebook
(mb) Das letzte große Skaterhockey-Event des Jahres bildet auch für den IHC Atting den Saisonabschluss. Am Wochenende kämpfen die Junioren in Bochum beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft gegen fünf andere Meister bzw. Vizemeister um eine gute Platzierung. Ziel ist das Halbfinale.

Zwischenergebnisse vom Turnier finden sich am Samstag und Sonntag wie immer auf unserer Facebook-Seite.

Die Attinger haben sich als souveräner Vizemeister der bayerischen Liga hinter dem noch souveräneren Meister TV Augsburg qualifiziert. Der TVA gewann alle zwölf Saisonspiele, darunter auch die beiden Partien gegen die Attinger (6:3 und 9:5). Für die waren es die einzigen Niederlagen der Saison. Daher wollen die Wölfe in erster Linie gegen ihren bayerischen Rivalen Revanche nehmen.

„Den TVA zähle ich ebenso zu den Favoriten wie die beiden Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen“, sagt Attings Trainer Andreas Schmidhuber. Die Mannschaft des Crefelder SC holte sich in drei Spielen gegen die Crash Eagles Kaarst den NRW-Meistertitel. Diese Teams stellen viele Juniorennationalspieler. Außerdem konnten einige Spieler schon Luft in der 1. Herrenbundesliga schnuppern. Beinahe traditionell holt der NRW-Meister auch den deutschen Titel. Nur vier der 27 Austragungen seit 1987 konnte ein Team aus einem anderen Bundesland gewinnen. Dreimal war dies der TV Augsburg, einmal die Dragons Heilbronn.

Teams aus Baden-Württemberg sind diesmal aber nicht qualifiziert. Als Gegner am Wochenende kommen aber noch die Bissendorfer Panther (Niedersachsen) und die Bergedorf Lizards (Hamburg) dazu. „Gegen diese beiden müssen wir gewinnen, dann sind wir im Halbfinale und dann müssen wir mal weitersehen“, sagt Schmidhuber, der aber auch bekennt. „Natürlich wäre ein dritter Platz sehr schön und ein toller Erfolg, aber alles, was besser ist, als ein vierter Platz, wäre eine Überraschung.“

Dennoch geht die Mannschaft selbstbewusst in das Turnier. Die bayerische Winterpokalserie – eine Turnierserie, das nach Ende des bayerischen Ligabetriebs ausgetragen wird, um den Spielbetrieb auszudehnen – gewannen die Wölfe souverän. Alle zwölf Turnierspiele wurden gewonnen, allerdings nahm der TVA diesmal nicht teil. „Wir haben uns sehr gut vorbereitet und reisen mit einem kompletten Kader an“, sagt Schmidhuber.

Text: Michael Bauer

Jugend belegt Platz fünf


07.12.2014 Die Jugendmannschaft hat bei der deutschen Meisterschaft in Mellendorf den fünften Platz erreicht. Das Halbfinale wurde nur knapp verpasst
Die Jugendmannschaft hat am Wochenende bei der deutschen Meisterschaft in Mellendorf den fünften Platz belegt. Nach der Vorrunde hatte die Mannschaft von Thomas Fischer und Christian Kubiciel nur knapp das Halbfinale verpasst. „Der fünfte Platz ist auch ein gutes Ergebnis“, sagte Fischer. „Wir haben eine tolle Leistung gebracht und den Jungs hat es Spaß gemacht.“

Dabei wäre durchaus aber auch mehr drin gewesen. „Eigentlich waren fünf Mannschaften auf Augenhöhe“, sagte Fischer. „Und so wie wir am Samstag gespielt haben, hätten wir eigentlich das Halbfinale erreichen können.“ Leider gab es dann am Sonntag im entscheidenden Vorrundenspiel gegen den späteren Vizemeister Crash Eagles Kaarst eine 0:7-Niederlage, so dass man in die Platzierungsrunde musste. „Es war schade, dass wir da verloren haben.“

„Es war sehr knapp, das zeigen auch die Ergebnisse“, sagte Fischer. „Zweimal haben wir nur mit einem Tor verloren.“ Gleich zu Beginn gab es ein knappes 2:3 gegen den späteren Meister Düsseldorf, am Ende des ersten Tages dasselbe Ergebnis gegen die Preussen Berlin. Zwischendurch war man durch das 3:0 gegen den ERC Ingolstadt und das 2:0 gegen die Red Devils Berlin voll im Soll. „Nur gegen Bissendorf war es eine klare Sache, die waren uns überlegen.“

Umso mehr verwunderte dann der spätere Turnierverlauf. Bissendorf galt aufgrund der starken Ergebnisse neben den Preussen Berlin (beide fünf Siege in der Vorrunde) als Favoriten. Doch erst scheiterten die Preussen im Halbfinale an Düsseldorf (3:6), dann Bissendorf mit 0:2 an Kaarst, das sich in der Vorrunde noch nicht so stark präsentiert hatte. Somit ging der Titel zum 16. Mal in Folge an ein Team aus Nordrhein-Westfalen.

Der IHC tat sich nach dem 0:7 am Sonntag im letzten Vorrundenspiel gegen Kaarst dann in der Platzierungsrunde etwas schwer. Gegen Ingolstadt wurde ein 3:0 verspielt, am Ende reichte es noch zum 4:4. Gegen die Red Devils Berlin wurde dann aber durch ein 2:1 der fünfte Platz gesichert. „Es ist zwar schade, aber wir sind zufrieden“, sagte Fischer. „Es war ein schöner Saisonabschluss.“

Die Ergebnisse:
Düsseldorf Rams - IHC Atting 3:2
IHC Atting - ERC Ingolstadt 3:0
IHC Atting - Red Devils Berlin 2:0
Bissendorfer Panther - IHC Atting 4:1
IHC Atting - ECC Preussen Berlin 2:3
CE Kaarst - IHC Atting 7:0

Tabelle nach der Vorrunde 1. Bissendorfer Panther - 6 - 24:10 - 10 Punkte (Platzierung durch direkten Vergleich)
2. ECC Preussen Berlin - 6 Spiele - 16:10Tore - 10 Punkte (Platzierung durch direkten Vergleich)
3. Düsseldorf Rams - 6 - 17:9 - 9 Punkte
4. CE Kaarst - 6 - 28:6 - 7 Punkte
5. IHC Atting - 6 - 10:17 - 4 Punkte
6. ERC Ingolstadt - 6 - 3:24 - 2 Punkte
7. Red Devils Berlin - 6 - 2:26 - 0 Punkte

Platzierungsrunde:
IHC Atting - ERC Ingolstadt 4:4
IHC Atting - Red Devils Berlin 2:1

Text: Michael Bauer, Foto: Johanna Lehner

Jugend bei der deutschen Meisterschaft


04.12.2014 In Mellendorf geht es um den deutschen Meistertitel. Die Mannschaft hat sich gut vorbereitet und hofft auf eine vordere Platzierung. Zwischenergebnisse auf unserer Facebook-Seite.
Die Jugendmannschaft bestreitet am Wochenende ihren Saisonhöhepunkt. Als bayerischer Meister ist sie für das Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft im niedersächsischen Mellendorf qualifiziert und kämpft zusammen mit sechs weiteren Teams aus dem gesamten Bundesgebiet um eine vordere Platzierung.

Die Zwischenergebnisse gibts aktuell auf unserer Facebook-Seite

Neben den Wölfen und Bayerns Vizemeister ERC Ingolstadt nehmen auch die gastgebenden Bissendorfer Panther, die Red Devils Berlin, die Preussen Berlin, die Crash Eagles Kaarst und die Düsseldorf Rams am Turnier teil. In der Vorrunde am Samstag und Sonntag geht es gegen alle sechs Gegner um eine gute Ausgangsposition für die Endrunde. Die ersten Vier qualifizieren sich für die Halbfinals.

Als Favoriten gehen traditionell die beiden Teams aus Nordrhein-Westfalen ins Rennen. Dort ist der Spielbetrieb deutlich länger als in Bayern, erst vor Kurzem endeten die Playoffs. In der NRW-Meisterschaft setzte sich Kaarst im Finale in zwei Spielen gegen Düsseldorf durch. Der deutsche Jugendmeistertitel (U16) wird seit 1999 vergeben. Immer setzte sich dabei ein NRW-Team durch. Kaarst und Düsseldorf konnten jeweils zweimal gewinnen. Allerdings: Die Bissendorfer Panther spielten in der NRW-Hauptrunde ebenfalls mit und gewannen die Liga souverän, durften allerdings in den Playoffs nicht mitmachen. Daher sind auch die Panther zum Favoritenkreis zu rechnen.

In der heimischen Liga waren die Wölfe, die von Thomas Fischer und Christian Kubiciel trainiert werden, in dieser Saison ebenso dominant wie 2013. Zweimal in Folge konnte das Team nun den bayerischen Titel gewinnen, 2014 mit neun Siegen und einer Niederlage sowie einen Torverhältnis von 92:35. Auch der heimische Winterpokal - eine Turnierserie, die in diesem Herbst auch auf Baden-Württemberg ausgedehnt wurde – konnte das Team gewinnen. Die Turnierserie wurde vom bayerischen Verband auch im Hinblick auf die deutschen Meisterschaften eingeführt. Die Teams sollen damit mehr Spielpraxis erhalten.

In der vergangenen Saison verpasste die Mannschaft in einem Penalty-Krimi gegen Bissendorf (3:4) nur knapp den dritten Platz. Diesmal möchte man es besser machen: „Den dritten Platz bei einer deutschen Meisterschaft zu erreichen, wäre eine coole Sache“, sagt Trainer Fischer. „Wir werden unser Bestes geben. Die Mannschaft freut sich sehr auf das Turnier und hat sich sehr gut vorbereitet.“ Unterstützt wird die Mannschaft von zahlreichen Eltern und Fans, die am Freitag die Reise mit nach Mellendorf antreten.

Text, Foto: Michael Bauer

Tolle Weihnachtsfeier


01.12.2014 130 Mitglieder, Freunde und Gönner feierten am Samstag bei der Weihnachtsfeier im Flugplatzrestaurant Atting. Dabei gab es zahlreichen Ehrungen und Informationen zur Halle.

Atting (mb). Der IHC Atting und die Gemeinde Atting haben am Samstag auf der Weihnachtsfeier des Inline-Skaterhockey-Clubs die erfolgreichen Sportler und Helfer geehrt. In der vergangenen Saison hat der Club durch die neue Laufschule die Marke von 200 Mitgliedern fast erreicht. Rund 130 Mitglieder und Freunde waren zur Feier gekommen.

Neben dem bayerischen Meistertitel der Jugend gab es die bayerischen Vizemeistertitel der Junioren und der Schüler sowie Platz drei der Bambini zu feiern. Alle Teams erhielten Ehrennadeln und Urkunden, die Jugendmannschaft zudem einen Geldpreis. Thomas Bauer, der mit der Herrennationalmannschaft Europameister wurde, wir von der Gemeinde auf der Weihnachtsfeier gesondert geehrt. Jugend und Junioren spielen an den kommenden beiden Wochenenden beim Endturnier um die deutsche Meisterschaft. Beide Teams träumen vom dritten Platz. Die Laufschule (für Kinder ab drei Jahren) hat zuletzt eine Größe von 60 Anmeldungen erreicht. Der Verein bietet damit ein einmaliges Angebot im Landkreis. „Die Größe des Vereins ist beeindruckend“, sagte Attings 3. Bürgermeisterin Ute Hornburger, die 1. Bürgermeister Robert Ruber vertrat. „Der Verein hat eine tolle Jugendarbeit und betreibt eine Sportart auf hohem Niveau. Gerade die Schnelligkeit beeindruckt mich.“

Neben dem erfolgreichen Nachwuchs hatte auch die erste Herrenmannschaft in der 1. Bundesliga mit Platz sechs beeindruckt und damit sogar die Endrunde um die deutsche Meisterschaft erreicht. „Das Playoff-Heimspiel gegen Iserlohn, das wir gewonnen haben, war eines der besten Spiele, das ich je gesehen habe“, gratulierte 1. Vorsitzender Bernd Maier.

Die Entscheidung zum Rückzug aus der Liga habe man sich im Vorstand daher nicht leicht gemacht. Grund sei vor allem die Stadionsituation gewesen. Das Eisstadion Straubing wird aufgrund der Größe und der zu kurzen Verfügbarkeit als Spielstätte für die 1. Bundesliga nicht mehr zugelassen. Ein Umzug nach Donaustauf hätte den Verein bis an den finanziellen Ruin treiben können. „Wir haben eine Verantwortung gegenüber dem Gesamtverein, der zur Hälfte aus Nachwuchsspielern besteht. Wir können es einfach nicht riskieren, dass wir alles aufs Spiel setzen und dann in einem Jahr dastehen und sagen: Kinder, tut uns leid, ihr müsst jetzt wieder auf der Straße spielen, weil es den IHC Atting nicht mehr gibt.“ Der Verein will nun in der 2. Bundesliga – dort kann man zumindest die Hauptrunde im Eisstadion spielen einen Neuanfang antreten. Auch 1. Bürgermeister Ruber, Gemeinderäte und viele Sponsoren hätten die Entscheidung positiv beschieden, sagte Maier.

Gerade bei Spielern und Eltern war in den vergangenen Wochen und Monaten das Thema Spielstätte wieder eifrig diskutiert worden. Hornburger gab den Stand der Planungen zum Begegnungszentrum in Atting bekannt. „Es gibt mehrere Planungsvarianten. Wir sind weg von einer reinen Sporthalle zu einem Begegnungszentrum für alle Vereine in Atting. Erst wenn die genauen Kosten und die Zuschüsse bekannt sind, wird über das Bauvorhaben entschieden.“

Der Plan sieht vor, eine gemeinsame Heimat für Sportschützen, den EC Atting, den Burschenverein Atting eine Physiotherapiepraxis und den IHC Atting zu schaffen. Die Verantwortlichen des IHC hatten schon in den vergangenen Wochen immer wieder deutlich gemacht, wie positiv sich dieses Begegnungszentrum auf die gesamte Gemeinde und die Zusammenarbeit auswirken würde. „Und wir wären dann endlich da, wo alles vor 16 Jahren angefangen hatte – in unserer Heimat Atting“, sagte Maier, der Hornburger als Gastgeschenk ein Trikot des Bundesligateams überreichte, nicht ohne auf die Bedeutung der Rückennummer aufmerksam zu machen. „Die Nummer sechs steht für das, was wir uns im Jahr 2016 erhoffen.“

Erwin Kammermeier, Sportbeauftragter des Landkreises und langjähriger Förderer des Vereins, gratulierte zur „vielleicht besten Saison in 16 Jahren Vereinsgeschichte“, lobte die Jugendarbeit und die Kontinuität. „Die Entscheidung zum Rückzug aus der 1. Bundesliga zeugt von Verantwortungsbewusstsein und Reife, die nicht jeder hat und zeigt, dass man nicht nur an das sportliche Engagement denkt“, sagte Kammermeier. „Ich denke, man kann ein Jahr 2. Bundesliga leicht verkraften, wenn man vielleicht schon bald in einem eigenen Stadion spielen kann.“

Maier dankte neben seinen Vorstandskollegen Martin Amann, Kerstin Alzinger und Michael Bauer auch allen Trainern, Schiedsrichtern, Zeitnehmern und ehrenamtlichen Helfern. Die ehemaligen Herrenspieler Markus Edenhofer und Wolfgang Hiendl, die jahrelang Teil des Bundesligateams waren, wurden mit einem Erinnerungspräsent an ihre aktive Zeit geehrt.

„Um den Erfolg dieses Jahres und den Trainingsablauf zu gewährleisten, braucht es fleißige Hände, die alles organisatorisch umsetzen und planen. Leider wird die ehrenamtliche Arbeit von Vorständen und Helfern meistens als Selbstläufer angesehen.“ Maier rief zu weiterem Zusammenhalt auf und wünschte sich noch mehr Helfer für das Umfeld und die Organisation des Clubs. „Wir haben einiges vor, lasst uns den Weg gemeinsam gehen. Denn wie auch sportlich können wir nur gemeinsam stark sein und das bezieht sich auf alles – auch das Drumherum.“

Text, Bilder: Michael Bauer

Starke Gegner in der 2. Bundesliga Süd


24.11.2014 Nur noch acht Teams spielen in der neuen Saison in der 2. Liga, zwei davon kommen wie der IHC Atting aus Bayern.
Auf den IHC Atting wartet ein interessanter Neustart in der 2. Bundesliga Süd. Am Wochenende wurden bei der Ligentagung in Duisburg die Gegner festgelegt. Bis die aus nur noch acht Teams bestehende Süd-Gruppe feststand, wurde über eine Stunde debattiert.

Denn die beiden Bundesligen sind nicht nur vom Rückzug des IHC Atting aus der Beletage betroffen, sondern von vielen weiteren Verzichtserklärungen, sei es bisheriger Zweitligisten (Bremerhaven, Lüneburg) oder Meister aus den Regionalligen. Bestand die 2. Bundesliga in ihren beiden Staffeln im Vorjahr noch aus insgesamt 20 Teams, meldeten für 2015 nur ganze 15. Auch der bayerische Regionalligameister TSV Neubeuern (Landkreis Rosenheim) hatte frühzeitig seinen Verzicht erklärt: Die Spielstätte verfügt nicht über das vorgeschriebene Dach, der Club noch nicht über die notwendigen Strukturen.

Die Folge: Verband und Vereine waren gezwungen, einen neuen Modus zu entwickeln. Dieser sieht eine Einfachrunde mit insgesamt 14 Hauptrundenspielen sowie anschließende Playoffs vor. Hier werden die Ligen verzahnt. Die ersten Vier kommen ins Viertelfinale, das wie das Halbfinale im Modus „Best of three“ ausgespielt wird. Die beiden Sieger des Halbfinales erhalten automatisch die Berechtigung, 2016 in der 1. Bundesliga zu spielen. Noch nicht sicher ist, ob ein Zweitligafinale ausgespielt wird. Gleichzeitig wird es keinen Absteiger aus der Liga geben. Denn Bestreben des Verbandes ist es, die Ligen wieder auf Sollstärke zu bringen.

Einzig echte Unbekannte für die Wölfe sind die Bockumer Bulldogs, die wie Erstligamitabsteiger Crefelder SC Skating Bears in Krefeld beheimatet sind. Zu diesen beiden NRW-Vereinen kommen noch die Freiburg Beasts, die Badgers Spaichingen und der HC Merdingen, alle drei in Baden-Württemberg beheimatet. Die beiden bayerischen Derbygegner sind die alten Rivalen vom TSV Schwabmünchen und den Deggendorf Pflanz.

„Das ist eine sehr interessante Liga mit starken Gegnern, von denen kaum einer abfällt“, sagte Attings Sportlicher Leiter Thomas Raidl. „Crefeld und Schwabmünchen werden sicherlich die härtesten Konkurrenten um die vorderen Plätze sein. Unser Ziel ist es aber um die Meisterschaft mitzuspielen.“ Was den Wiederaufstieg anbelangt, hält man sich bedeckt. „Ohne eigene Spielstätte wird es keine 1. Bundesliga mehr in Atting geben können“, sagt Raidl. Weiterhin hofft man im Verein, dass das geplante Begegnungszentrum, ein Multifunktionskomplex für mehrere Attinger Sportvereine, zur Saison 2016 Realität ist.

Während beim Bundesligateam also die Vorbereitungen starten können, warten für die Jugend und die Junioren die beiden Saisonhöhepunkte. Beide Mannschaften sind als bayerischer Meister (Jugend) bzw. Vizemeister (Junioren) für das Endturnier um die deutsche Meisterschaft im Dezember qualifiziert. Die Jugend muss am 6. und 7. Dezember im niedersächsischen Wedemark antreten, die Junioren am 13. und 14. Dezember im nordrhein-westfälischen Bochum. Als Vorbereitung konnten beide Teams die bayerische Winterpokalserie gewinnen, die Junioren kassierte in zwölf Spielen nicht eine Niederlage.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Junioren holen Winterpokal


22.11.2014 Nach der Jugend konnten auch die Junioren den Winterpokal gewinnen
Souverän hat die Juniorenmannschaft am Samstag auch das letzte Turnier der bayerischen Winterpokalserie in Straubing gewonnen. Die Mannschaft von Andreas Schmidhuber gewann alle vier Turnierspiele und holte sich souverän den Turniersieg. Gleichzeitig war es eine gelungene Generalprobe für das Endturnier um die deutsche Meisterschaft, das am 13. und 14. Dezember in Bochum stattfindet. Die Mannschaft gewann im Laufe der drei Turniere dauernden Serie alle zwölf Spiele

Atting - Deggendorf 5:4
Ingolstadt - Donaustauf 3:0
Bad Friedrichshall - Atting 3:6
Deggendorf - Ingolstadt 3:3
Donaustauf - Bad Friedrichshall 2:2
Atting - Ingolstadt 6:1
Deggendorf - Bad Friedrichshall 4:1
Donaustauf - Atting 0:8
Ingolstadt - Bad Friedrichshall 5:1
Deggendorf - Donaustauf 3:1

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13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
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