Wichtiger Sieg in Freiburg


22.07.2019 Die erste Mannschaft hat am Samstag mit einem 11:6-Sieg bei den Freiburg Beasts wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze eingefahren.
Der IHC Atting hat sich nach den beiden hohen Niederlagen in Merdingen und Spaichingen mit einem 11:6-Auswärtssieg (4:3, 4:1, 3:2) bei den Freiburg Bests zurückgemeldet und den dritten Platz in der Tabelle der 2. Bundesliga Süd hinter Merdingen und Kassel gefestigt.

Gleichzeitig wurden wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze in der 2. Bundesliga Süd eingefahren und der Vorsprung auf die Verfolger vergrößert. Freiburg konnte am Freitag überraschend dem Tabellenvierten Badgers Spaichingen beim 7:6 drei Zähler abnehmen.

Ob das Freitagsspiel für die Freiburger ein Faktor in der Partie gegen den IHC war, ist unklar. „Wir haben aber eine starke Leistung gezeigt“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Alle drei Reihen haben konstant stark gespielt. Nur ein paar kleine Fehler haben uns zwischenzeitlich ein wenig geschadet, aber alles in allem haben wir das Spiel verdient gewonnen.“

Überragender Spieler auf Seiten der Attinger war Tim Bernhard, der fünf Tore erzielte, davon allein drei im ersten Drittel, als die Attinger zum einzigen Mal in diesem Spiel in Rückstand gerieten (zwischenzeitlich 1:2). Bernhard gelang auch das wichtige 4:3 46 Sekunden vor dem Ende des Drittel.

In Abschnitt zwei sorgten zwei Tore von Thomas Bauer (24./32.) für einen Ausbau der Führung. Nur eineinhalb Minuten nach dem 4:6 von Marco Schultis war Moritz Eisenschink mit dem siebten Treffer zur Stelle und Marco Rothhammer gelang in der 38. Minute noch das 8:4. Als Bernhard in der 42. Minute das 9:4 erzielte, war das Spiel vorentschieden. Später legten Hillmeier und erneut Bernhard noch einmal nach.

Weiter geht es bereits am kommenden Wochenende mit den beiden wichtigen Heimspielen am Samstag, den 27. Juli, um 17.30 Uhr gegen den HC Merdingen und am Sonntag, den 28. Juli, um 14 Uhr gegen die Badgers Spaichingen. Mit Punkten könnte nicht nur der Abstand auf die Spitze verkleinert werden, sondern im Kampf um die ersten vier Plätze, die zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen, eine Vorentscheidung fallen.

Freiburg: Hallmann (Hempel) - Dischinger, T. Schultis (0/1), Allgeier, Basham, Falb (1/0), Frattini, Kupzick (1/0), Mathis (2/1), M. Schultis (1/0), N. Schultis, Trenkle (1/2), Wiesner;
Atting: Heitzer - Meichel (0/3), Wittenzellner (0/1), Mar. Rothhammer (1/2), Kettl, Kuhnle, Deichslberger, Hillmeier (2/0), Bauer (2/2), Bernhard (5/1), Eisenschink (1/0), C. Prasch, Tkocz;
Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), Weiß (Landau/Pfalz); Strafminuten: Freiburg 6, Atting 10;

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Kampf um Playoff-Punkte


18.07.2019 Für die erste Mannschaft stehen in der 2. Bundesliga Süd die entscheidenden Wochen an. Jetzt geht es um die Qualifikation für die Playoffs.
Für den IHC Atting stehen in der 2. Bundesliga Süd die entscheidenden Wochen im Kampf um die Playoff-Plätze an. Bis zum 25. August müssen die Wölfe nun fünfmal antreten, am Samstag geht es um 19 Uhr bei den Breisgau Beasts in Freiburg um drei Zähler.

Nach dem starken Start mit fünf Siegen in Folge sind die Wölfe durch die beiden Niederlagen in Merdingen und Spaichingen von der Spitze auf Rang drei zurückgefallen. Merdingen und Kassel führen mit 21 Punkten die Tabelle an, die Wölfe stehen bei 15. Die Niederlage gegen Merdingen (5:14) wurde sogar nachträglich mit 0:24 (eigene Tore abgezogen, zehn Gegentore als Strafe dazu) gegen die Wölfe gewertet, denn diese hatten vergessen rechtzeitig eine Spielberechtigung für Juniorentorhüter Matthias Bauer zu besorgen, der an diesem Tag sein erstes Herrenspiel absolvierte. So hat sich auch das Torverhältnis nachträglich noch einmal deutlich verschlechtert.

Eng geht es daher derzeit im Kampf um die Playoff-Plätze drei und vier zu. Hinter den Wölfen liegt noch Spaichingen mit 14 Punkten, dann folgt bereits Langenfeld mit 13 und Freiburg mit zehn. Alle haben aber mehr Spiele absolviert als die Wölfe. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Coach Markus Alzinger. „In Freiburg könnte etwas zu holen sein.“ Das Hinspiel gewannen die Wölfe in eigener Halle am 10. März knapp mit 9:7. Bis auf Torhüter Daniel Filimonow und Stürmer Matthias Rothhammer können die Attinger in Bestbesetzung antreten, der Coach fehlt allerdings aufgrund einer Überschneidung mit der von im trainierten Nachwuchsmannschaft ebenfalls.

Nach dem Spiel gegen Freiburg folgt am kommenden Wochenende (27.(28. Juli) das Heimspieldoppel gegen Merdingen und Spaichingen sowie am 24. und 25. August das Auswärtswochenende in Kassel und Langenfeld. Danach dürfte das Playoff-Bild bereits klarer sein. Abgeschlossen wird die Hauptrunde mit den beiden Heimspielen am 7. und 21. September gegen die Rhein-Main Patriots und Deggendorf Pflanz, die derzeit die Ränge sieben und acht der 2. Bundesliga Süd belegen.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Bambini bayerischer Meister


15.07.2019 Unsere Bambinimannschaft ist erstmals seit 2011 wieder bayerischer Meister. Die Mannschaft von Matthias Rothhammer und Robert Kuhnle beendete die Saison ungeschlagen.
Die Bambinimannschaft des IHC Atting ist bayerischer Meister. Die kleinsten Wölfe (U10) holten sich am vergangenen Samstag durch Platz zwei im letzten Saisonturnier in Ingolstadt den Titel. Die Mannschaft der beiden Trainer Matthias Rothhammer und Robert Kuhnle konnte drei von vier Turnieren gewinnen und beendete die Saison ungeschlagen mit neun Siegen und drei Unentschieden.

Für die Attinger U10 ist es der zweite Titel in der aktuell jüngsten Skaterhockeyklasse im Spielbetrieb. Erstmals hatte 2011 ein Attinger Team den Titel gewonnen – es war das erste Mal, dass diese in dieser Altersklasse mitgespielt hatten. In den vergangenen drei Jahren hatte sich der HC Marktoberdorf stets die Meisterschaft geholt. Die Ostallgäuer hatten aber in dieser Saison kein Team mehr gemeldet. Insgesamt bestand die bayerische Liga nur aus vier Teams.

„Die Liga war sehr ausgeglichen, wobei wir aber einen leichten Vorteil hatten, weil wir sehr viele Spieler im Endjahrgang hatten“, sagt Rothhammer, für den es wie für seinen Trainerkollegen Kuhnle (beide spielen im Zweitligateam der Wölfe) die erste Saison im Trainergeschäft war. Meister also gleich im ersten Jahr: „Da sind wir mit dem Saisonverlauf natürlich zufrieden“, sagt Rothhammer.

Hohe Trainingsbeteiligung und hohe Lernbereitschaft hätten das Team ausgezeichnet: „Die Kinder haben das, was wir im Training versucht haben zu vermitteln, sehr gut umgesetzt.“ Die jüngsten Spieler waren dabei erst fünf Jahre alt, genauso wie ihre fast doppelt so alten Teamkollegen aber stets mit Freude dabei. Aktuell testet der bayerische Verband BRIV aber ein U8-Turnier, um die Altersunterschiede kleiner zu halten.

Gut möglich, dass auch der IHC in der kommenden Saison viele Spieler in diesem Bereich hat. Denn ein Großteil der Meistermannschaft wechselt in die U13 zu den Schülern. Mit einigen Neuzugängen, vor allem Akteuren aus der eigenen Laufschule, wird der Kader aber wieder aufgefüllt. „Dann liegt unser Fokus wieder auf den Basics wie Laufen, Bremsen und Passen“, sagt Rothhammer. „Wir versuchen die Spieler von Training zu Training besser zu machen und ihnen so alles zu vermitteln, die sie im späteren Nachwuchsbereich brauchen.“

Zwar ist die Saison nun bereits zu Ende, trainiert wird jedoch auch weiterhin. Ähnlich wie 2018 wird es auch in diesem Herbst einen Winterpokal geben, Atting gewann damals alle drei Turniere. So wird auch in der kalten Jahreszeit der Wettbewerb der Teams gefördert. Der Altersklassenwechsel der Spieler folgt dann auch mit dem Jahreswechsel.

Text: Michael Bauer

Keine Punkte beim Auwärtswochenende


01.07.2019 4:15 in Merdingen, 7:13 in Spaichingen: Auswärts war am Wochenende für die erste Mannschaft nichts zu holen. Drei mögliche Punkte wurden verspielt.
Hockey ist manchmal brutal. Das erkannten am Wochenende sogar die Gegner des IHC Atting und spendeten ein wenig Trost. Aus dem Ziel, aus Merdingen und Spaichingen Auswärtspunkte im Kampf um die Tabellenspitze mitzunehmen, wurde nämlich nichts: Schuld war vor allem auch die Hitze.

Denn die Temperaturen von über 30 Grad führten dazu, dass drei mögliche Punkte am Sonntag in Spaichingen sich binnen rund 15 Minuten im letzten Drittel in sprichwörtlich sehr heiße Luft auflösten: Die Wölfe verspielten nämlich einen 7:2-Vorsprung nach 45 Minuten noch mit unglaublichen elf Gegentoren am Stück. „Wir sind total eingebrochen“, sagte ein fassungsloser und selbst schweißgebadeter Coach Markus Alzinger direkt nach der Partie. „Es ging einfach nichts mehr. Jetzt sind alle fertig, und zwar nicht nur wegen der Hitze, sondern auch wegen des letzten Drittels.

Nach dem klaren 5:14 am Vortag in Merdingen, wo neben der Hitze in der halboffenen Halle der ungewohnt rutschige Belag und „viel zu viele Strafzeiten“ (13 Minuten allein im ersten Drittel, 0:5-Zwischenstand nach acht Minuten) Punkte nicht einmal in Reichweite erschienen ließen, zeigten die Wölfe tags darauf in Spaichingen ein deutlich besseres Auswärtsspiel. Die Gegebenheiten kannten sie noch von einem Turnier vor wenigen Wochen und durch frühes Stören machten sie das Aufbauspiel des Gegners auch zunichte. Verdient führten sie nach dem ersten Drittel mit 3:0 und nach dem zweiten sogar mit 7:2 (fünf Tore von Tim Bernhard). Die Wölfe hatten alles im Griff – scheinbar.

Denn die körperbetonte Spielweise – diesmal allerdings ohne Folgen auf der Strafbank – forderte den Tribut. Ab der 45. Minute fiel Tor um Tor, insgesamt elf Stück. „So ein Spiel hat man auch nicht alle Tage“, sagte Alzinger. Erlebt hatten die Wölfe so einen Spielverlauf in ihrer Erst- oder Zweitligazugehörigkeit noch nie. 2013 hatten sie ihrerseits ein verloren geglaubtes Spiel in Schwabmünchen nach 1:5 und 4:8-Rückstand im letzten Drittel noch mit sieben Toren am Stück gedreht. Nun munterten sogar die Spaichinger auf: „Hockey ist manchmal brutal“.

Was bleibt vom Wochenende? Juniorentorhüter Matthias Bauer (16) gab sein Zweitliga- und Herrendebüt und erhielt von Coach Markus Alzinger trotz sechs Gegentoren am Samstag ein Lob. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht.“ In der Tabelle bedeutet dies nun nur noch den dritten Platz, punktgleich mit den Merdingern und sechs Zähler hinter den Kassel Wizards, die allerdings zwei Spiele mehr auf dem Buckel haben. Weiter geht es für die Wölfe am 20. Juli in Freiburg und am 27. und 28. Juli mit dem Heimspieldoppel gegen Merdingen und Spaichingen. Im heimischen voll geschlossenen und gut isolierten Wolfsbau lagen am Wochenende die Temperaturen noch deutlich unter 30 Grad.

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

Auswärtswochenende nach langer Pause


28.06.2019 Nach rund acht Wochen Spielpause geht es für die erste Mannschaft am Wochenende in der 2. Bundesliga Süd mit den Spielen in Merdingen und Spaichingen weiter
Für den IHC Atting geht am Wochenende eine Spielpause zu Ende, die so lang war wie noch nie in der Geschichte der Erst- oder Zweitligazugehörigkeit. Denn 56 Tage oder fast zwei Monate sind seit dem letzten Spiel am 4. Mai vergangen, als zuhause die Kassel Wizards mit 9:5 besiegt wurden.

Nun steht das erste schwere Auswärtswochenende der Saison an: Am Samstag gastieren die Wölfe um 19 Uhr beim HC Merdingen, einen Tag später geht es weiter nach Spaichingen (Spielbeginn 14 Uhr). Die Merdinger haben bisher vier von fünf Spielen gewonnen, Spaichingen drei von fünf. In der achtwöchigen Spielpause wurde der IHC (fünf Siege aus fünf Spielen) von den Kassel Wizards von der Tabellenspitze verdrängt. Die Wizards stehen mittlerweile bei 18 Punkten aus acht Spielen.

Coach Markus Alzinger steht beim Württemberg-Wochenende fast der komplette Kader zur Verfügung, um die Verfolgung auf Kassel wieder aufzunehmen. Es fehlen Marco Rothhammer, Christoph Wittenzellner, Maximilian Miazga und Daniel Filimonow. Für den Goalie reist Juniorentorhüter Matthias Bauer als Nummer zwei hinter Raphael Heitzer mit.

„Beide Gegner sind sehr stark und haben sehr starke Einzelspieler, aber wenn wir wieder Erster werden wollen, müssen wir auch auswärts gewinnen“, sagt der Coach. Ob sich die Länge der Pause negativ auswirken will, mag er nicht abschließend beurteilen. „Das kann ich schlecht einschätzen, denn so etwas hatten wir bisher noch nie. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es nicht von Vorteil ist.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Erlebnis Europapokal


24.06.2019 Die Schülermannschaft belegte beim Turnier in Kaarst zwar am Ende nur den zehnten Platz, enttäuscht war am Ende dennoch keiner
Am Ende durften die Attinger U13-Spieler noch einmal die Nationalhymne hören. Arm in Arm standen sie da, wie am 2. Dezember vorigen Jahres. Doch anstatt wie damals im Finale um die deutsche Meisterschaft standen sie diesmal im Platzierungsspiel. Heraus kam bei ihrer ersten Europapokalteilnahme am Ende Platz zehn.

Insgeheim hatten sie sich mehr erhofft, hatten sie sich doch lange und intensiv vorbereitet. „So wie die Spiele im Dezember für uns liefen, liefen sie diesmal gegen uns“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Leider haben wir auch in einigen Spielen viele Chancen liegen lassen.“ Doch enttäuscht sei keiner. „Nein, die Jungs haben das alles locker verdaut. Aber wir wissen nun, dass wir noch ein bisschen brauchen, bis wir international auch oben mitspielen können.“

Für die insgesamt vierte Europapokalteilnahme der Attinger Clubgeschichte war alles bis ins Detail vorbereitet: Spieler und Betreuer waren mit extra Europapokal-Shirts ausgestattet, das Attinger Wolfslogo war auf eine Deutschlandfahne aufgenäht worden, bayerische Brotzeit sorgte für Stärkung bei der Fahrt, einige Eltern hatten auch die Lederhose nicht vergessen und für die Stimmung in der Kabine sorgte die Beat-Box mit Disco-Musik.

Doch nach der Eröffnungsfeier am Freitagabend, bei der die Kaarster Stadtparkhalle schon gut gefüllt war, sank diese Stimmung beim Attinger Team mitsamt Anhang am Samstag schnell: Gegen die Bissendorfer Panther, Finalgegner bei der deutschen Meisterschaft im Vorjahr gab es ein 1:2, später gegen den damaligen Halbfinalgegner Krefeld ein 1:5 – trotz vieler eigener Chancen. Und auch gegen die Tigers aus dem österreichischen Stegersbach ging man mit 3:4 als Verlierer vom Platz. Lediglich gegen die Schweizer Mannschaft aus Wollerau gab es ein knappes und spätes 3:2.

„Der Turnhallenboden war sehr weich und daher für uns total ungewohnt, dazu war es stickig in der Halle“, sagte Alzinger, dessen Team dann gegen den späteren klaren Sieger Rødovre Red Devils aus Dänemark ein klares 0:12 einstecken musste und zudem einige wenige schönen Gesten der Dänen. „Das war unsportlich“, fand nicht nur Alzinger. Ein Teil des Publikums piff die Dänen bei der Siegerehrung sogar aus. 8:0 hatten sie im Finale Gastgeber Crash Eagles Kaarst besiegt.

Hätten die Wölfe an diesem ersten Tag nur einen Sieg mehr geholt, wären sie ins Viertelfinale eingezogen – das war das Ziel. Doch so ging es in die Platzierungsrunde. Einem 4:2 gegen das englische Team Borehamwood Crusaders folgte ein 3:4 gegen Wollerau in der Verlängerung und somit am Ende Rang zehn – noch vor dem Team aus dem russischen Moskau, gegen das die Attinger gerne gespielt hätten. „Atting gegen Moskau – das wäre mal eine Paarung gewesen“, sagte Alzinger. Gegner aus der bisher größten Stadt war einst ein Team direkt aus London.

Die Wölfe machten das Beste aus dem Sonntag: In der Finalrunde wurden unter anderem die gastgebenden Crash Eagles angefeuert. Vincent Liebl (Trainer der Attinger U16) knüpfte Kontakte und lud die Teams aus Bissendorf und Kaarst auf ein Bayern-Wochenende in die neue Attinger Hockeyhalle ein und bei der Siegerehrung gab es kräftigen Applaus von den vielen mitgereisten Eltern und Verwandten. Am Montagmorgen um halb sechs Uhr war das gesamte Team wieder zurück in Atting.

„Es war ein lehrreiches Wochenende für uns und total anstrengend fürs Team“, sagte Alzinger. „Aber allen hat es Spaß gemacht. So ein Turnier mit sieben Nationen ist schon was Besonderes. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, das war ja schließlich eine Europameisterschaft und keine Dorfmeisterschaft!“

Text: Michael Bauer, Foto: Lena Alzinger

Bereit für den Europapokal


18.06.2019 Die Schülermannschaft reist am Wochenende als deutscher Meister zum Europapokal nach Kaarst. Die Vorfreude ist dabei riesig
Für die Schülermannschaft (U13) des IHC Atting steht am Wochenende das Highlight ihrer bisherigen Skaterhockey-Laufbahn an. Denn als deutscher Meister des Vorjahres nehmen sie am Europapokal der Landesmeister teil. Das Turnier findet von 21. bis 23. Juni im nordrheinwestfälischen Kaarst statt.

Es ist erst das vierte Mal, dass ein Attinger Team in der nun 21-jährigen Clubgeschichte an einem internationalen Titelevent teilnimmt – und das erste Mal als deutscher Meister. 2008 belegte die Jugendmannschaft (U16) Platz fünf in Iserlohn, 2010 die Juniorenmannschaft (U19) Platz sieben in Bochum und 2015 waren erneut die Junioren Sechster in Krefeld.

Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt: Die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger trifft nicht nur auf die Kontrahenten der letztjährigen deutschen Meisterschaft, die Gegner kommen auch aus Österreich, Dänemark, Großbritannien, der Schweiz, Russland und Israel. Insgesamt kämpfen zwölf Mannschaften um den europäischen Titel. Zwar ist das Attinger Schülerteam aufgrund der Altersstruktur in der Saison 2019 auf zwei Mannschaften verteilt (einige Spieler sind bereits in der Altersklasse U16/Jugend), für den Europacup haben sie in den vergangenen Wochen aber viele Male wieder gemeinsam trainiert, vor allem in den Oster- und Pfingstferien.

„Wir werden alles geben, die Jungs sind wie bei der deutschen Meisterschaft top motiviert“, sagt Trainer Markus Alzinger. „In dieser Woche werden wir noch Bullys, Freistöße, Aufbau und effizientes Checken besonders üben. Wir werden die Gemeinde Atting so gut und so lange wie möglich vertreten.“

Das Motto „Zamhoidn“ begleitet das Team auch diesmal wieder. In einem Video, das der Club auf Facebook und Instagram veröffentlichte, unterstrichen die Spieler das. „Wir sind bereit für den Europapokal“, schrieen sie darin.

Am Freitagmorgen um 8 Uhr bricht der Tross von Atting ins 600 Kilometer entfernte Kaarst auf. Viele Eltern begleiten die 18 Akteure und Betreuer im Bus – wie schon in der vergangenen Saison. Rund 60 Attinger werden dabei sein, wenn um 18 Uhr in Kaarst die Eröffnungsfeier beginnt.

Text: Michael Bauer, Foto: Markus Steffl

Bayerische U16 wird Vierter


11.06.2019 Erstmals wurde auch bei der U16 ein landesweiter Vergleich ausgetragen. Die bayerische U16 mit acht Attinger Spielern belegte am Pfingstwochenende dabei Rang vier.
Die bayerische Skaterhockey-Auswahl der Altersklasse U16 hat beim erstmals ausgetragenen Länderpokal am Pfingstwochenende in Berlin den vierten Platz erreicht und damit die Zielvorgabe Halbfinale von Trainer Martin Eckart (Deggendorf) erfüllt. Der IHC Atting stellte mit gleich acht Spielern und Bundesligakapitän Fabian Hillmeier als Co-Trainer das größte Kontingent des Teams.

„Alles in allem war es ein gelungenes Turnier, auch wenn am Ende nur der vierte Platz herausgesprungen ist“, bilanzierte Hillmeier. „Wir waren eine gemischte Truppe mit allen Jugendjahrgängen. Ich denke, dass jeder Spaß hatte und persönlich einiges mitnehmen konnte.“ Auch die Chemie im Team habe gestimmt. „Das hat man vor allem beim Teamabend und beim Spaziergang zum Brandenburger Tor und zum Kanzleramt gesehen.“

Ländervergleiche gab es bisher nur im Bereich der U19, auf Initiative Bayerns (2018 fanden bereits zwei Testspiele gegen Berlin statt) hat der deutsche Verband ISHD nun auch für die U16 diesen Vergleich eingeführt. Sieger wurde in Berlin die Mannschaft Nordrhein-Westfalens. Das Bundesland stellt seit vielen Jahren auch die Siegerteams der U19 und verfügt über die höchste Vereins- und Spielerdichte in Deutschland.

Das bayerische Team konnte in der Gruppenphase nur das Spiel gegen Baden-Württemberg (3:2) gewinnen, unterlag zunächst NRW mit 2:10, dann Niedersachsen mit 2:7 und auch Berlin mit 1:6. „Die anderen Teams hatten anders als wir größtenteils Endjahrgänge und das hat man in der Vorrunde vor allem körperlich gemerkt“, erklärt Hillmeier. „Im Halbfinale gegen NRW konnten wir dann einige Zeit mithalten, aber letztendlich waren die dann zu stark.“ Das Spiel endete mit 1:7.

In der anschließenden Platzierungsrunde gab es ein 4:2 gegen Baden-Württemberg und eine knappe Niederlage gegen Berlin (3:4). „Da hat uns im Abschluss das Glück gefehlt und es hat ganz knapp nicht mehr gereicht“, sagt Hillmeier. „Aber der Mannschaft kann man nichts vorwerfen. Sie hat bis zum Schluss gekämpft.“ Der Deggendorfer Leon Draser wurde ins All-Star-Team gewählt.

Bild von links: Alex Maier, Co-Trainer Fabian Hillmeier, Thomas Neufeld, Maximilian Sauermilch, Patrick Schwab, Justin Korn, Valentin Lehner, Ben Attenberger, Ben Stadler.

Text: Michael Bauer, Foto: Erich Attenberger

Bayerische U19 Fünfter


29.05.2019 Enttäuschung beim Länderpokal in Niddatal-Assenheim: Nach sechs zweiten Plätzen in Folge diesmal nicht im Halbfinale
Die bayerische U19-Auswahl im Inline-Skaterhockey hat am Wochenende beim Länderpokal im hessischen Niddatal-Assenheim einen Spitzenplatz verpasst und schied bereits nach der Vorrunde aus. Am Ende rangierte die bayerische Auswahl auf dem fünften Platz. Sechsmal in Folge war man zuvor auf dem zweiten Platz gelandet.

Die bayerische Auswahl um die vier Attinger Elias Decker, Marcel Hörndl, Bastian Vyskocil und Simon Steger kam dabei am ersten Tag gar nicht ins Turnier, verlor erst gegen Favorit Nordrhein-Westfalen mit 1:4 und dann auch gegen Niedersachsen mit 1:7. Auch gegen die schwächer eingestuften Teams aus Baden-Württemberg und Berlin/Brandenburg reichte es danach nur zu einem 1:1. Nach dem 0:1 im abschließenden Spiel gegen Hessen war die Halbfinalteilnahme schon dahin.

„Wir hatten in den letzten drei Spielen eigentlich die größeren Spielanteile, wenn man aber das Tor nicht trifft, ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen“, sagte BRIV-Auswahltrainer Uwe Köppl (Ingolstadt). „Es war wie verhext. Spieler, die sich in der Juniorenliga und in der Bundesliga regelmäßig empfehlen haben aus fünf Metern Entfernung das Tor nicht getroffen“, sagte Co-Trainer Dominik Edinger (Deggendorf) nach dem ersten Tag.

Erfolgreich verlief dann der Sonntag: Zunächst gab es ein 5:0 im letzten Gruppenspiel gegen Mecklenburg-Vorpommern und anschließend in den beiden Platzierungsspielen gegen denselben Gegner sowie Hessen ein 4:0 und ein 4:1. So blieb am Ende Rang fünf, Turniersieger wurde wieder NRW.

„Sicherlich genügt die Platzierung unseren Ansprüchen nicht“, sagte Köppl im Hinblick auf die Ergebnisse der vergangenen Jahre. „Aber wir konnten wichtige Erkenntnisse mitnehmen. Wir haben bereits vor Ort noch analysiert, was wir verändern müssen. Vor allem den Zeitraum zwischen Sichtung und Länderpokal müssen wir verkürzen. Wir wollen aber nicht alles schlecht reden. Wir waren von den Top-Mannschaften nicht weit weg. Uns hat auch ein bisschen das Quäntchen Glück gefehlt.

Text: Michael Bauer, Foto: BRIV

Zwölf Spieler für Auswahlteams nominiert


17.05.2019 Gleich zwölf unserer Nachwuchsspieler wurden von den BRIV-Auswahltrainern zu den Länderpokalen der U16 und U19 eingeladen
Insgesamt zwölf Attinger Nachwuchsspieler wurden von den Auswahltrainern des Bayerischen Rollsport und Inlineverbandes (BRIV) zu den anstehenden Länderpokalen der U19 und U16 eingeladen. Erstmals überhaupt findet ein Turnier der Bundesländern auch im Jugendbereich (U16) statt.

Von den Junioren (U19) wurden dabei Elias Decker, Bastian Vyskocil, Marcel Hörndl und Simon Steger von BRIV-Auswahltrainer Uwe Köppl (Ingolstadt) für den bayerischen Kader nominiert. Der Länderpokal findet dieses Jahr in Hessen in Niddatal-Assenheim, Heimspielstätte der Rhein-Main Patriots statt. Am 25. und 26. Mai messen sich die Junioren dabei mit den Auswahlteams der anderen Bundesländer. Gegen Seriensieger Nordrhein-Westfalen (das spiel und mitgliederstärkste Bundesland) blieb dem bayerischen Team dabei zuletzt sechsmal in Folge nur der zweite Rang.

Bei der Jugend (U16) schafften es Torhüter Valentin Lehner sowie die Feldspieler Justin Korn, Patrick Schwab, Thomas Neufeld, Alex Maier, Ben Attenberger, Maximilian Sauermilch und Ben Stadler. Nachdem im Vorjahr mit zwei Testspielen gegen Berlin erstmals auf nationaler Ebene gespielt wurde, findet 2019 – auch auf Initiative Bayerns – erstmals ein Länderpokal statt. Austragungsort ist hier am 8. und 9. Juni Berlin. Dabei muss sich die bayerische Auswahl mit Nordrhein-Westfalen, Berlin/Brandenburg, Baden-Württemberg und Niedersachsen messen. Fabian Hillmeier, Kapitän der Bundesligamannschaft, ist dabei als Co-Trainer mit im Trainerteam.

„Die Stimmung in der Truppe war von Beginn an sehr positiv“, sagte BRIV-Jugendwart und Auswahltrainer Martin Eckart. „Man merkt immer mehr, dass alle Beteiligten realisieren, dass es im Skaterhockey nicht zuletzt auf der Dünne an Mannschaften mit Nachwuchsarbeit immer wieder die gleichen Gesichter sind, auf die man trifft.“ Dabei kommt das Gros der Mannschaften von den vier größten bayerischen Clubs TV Augsburg, Deggendorf Pflanz, ERC Ingolstadt und aus Atting.

Attings Nachwuchsleiter Markus Alzinger freute sich über den Erfolg seiner Spieler, von denen sieben auch im Eishockey aktiv sind. „Ich finde es sehr wichtig, dass es nun auch die U16-Sichtung gibt. Man sieht den Zuwachs bei uns in der Jugend. Die Trainingsbeteiligung liegt immer zwischen 18 und 22 Spielern. Durch die Auswahl steigt die Motivation noch einmal.“

Text: Michael Bauer, Foto: Michael Steinhauser


Samstag, 7. Dezember, 14 Uhr Christkindlmarkt Atting (Hof der Alten Schule)
Samstag, 14. Dezember, 17.30 Uhr IHC-Weihnachtsfeier, Gasthaus Leonhardt
16.11., 18.00 Ergebnis:
-:-

Kassel - Atting
Samstag, 16.11., 17 Uhr
Schüler - TV Augsburg (Spiel 3) -:-
Sonntag, 17.11., 15 Uhr
Deggendorf - Jugend (Spiel 3) -:-
Pl. Mannschaft S T P
1 Merdingen 14 198:102 35
2 IHC Atting 14 170:103 33
3 Kassel 14 149:112 32
4 Spaichingen 14 111:91 21
5 Freiburg 14 119:109 19
6 Langenfeld 14 89:113 14
7 Rhein-Main Patriots 14 85:179 9
8 Deggendorf 14 90:202 5
9
10
11
12