Sieg im letzten Test


03.03.2019 Die Bundesligamannschaft hat das letzte Testspiel vor dem Beginn der neuen Zweitligasaison in Deggendorf mit 10:8 gewonnen
Der IHC Atting hat auch das zweite und letzte Testspiel vor dem Start der neuen Zweitligasaison gewonnen. Am Freitag siegten die Wölfe knapp mit 10:8 bei Ligarivale Deggendorf Pflanz.

Die Tore für die Wölfe erzielten Fabian Hillmeier (2), Christoph Wittenzellner (2), Patrick Tkocz (2), Maximilian Miazga, Robert Kuhnle, Marco Rothhammer und Christian Prasch. Wie schon vor einer Woche beim 10:6 gegen den Regionalligisten Crocodiles Donaustauf zum Abschluss des Trainingslagers war Coach Markus Alzinger aber auch diesmal nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. „Wir haben kaum gute Pässe gezeigt, waren schlecht im Abschluss und die Laufbereitschaft hat mir auch nicht gefallen. Das muss sich am Wochenende ändern.“

Dann geht es auch schon los mit der neuen Saison: Am Samstag sind die Wölfe um 18.30 Uhr im hessischen Niddatal bei den IVA Rhein-Main Patriots zu Gast, die am Samstag ersatzgeschwächt in ihrem einzigen Testspiel der Vorbereitung gegen den Erstligisten Highlander Lüdenscheid mit 2:19 verloren und sich nach Platz acht im Vorjahr diesmal wieder deutlich mehr vorgenommen haben. Am Sonntag erwarten die Wölfe dann um 15 Uhr in eigener Halle die Freiburg Beasts zum ersten Heimspiel.

Text: Michael Bauer, Foto: Markus Alzinger

Sieg zum Abschluss des Trainingslagers


25.02.2019 Ein hartes Trainingslagerwochenende ist am Sonntagabend mit einem 10:6-Heimsieg über den Regionalligisten Crocodiles Donaustauf zu Ende gegangen.
Vier Einheiten auf dem Spielfeld, zweimal Trockentraining und ein Testspiel: Hinter dem IHC Atting liegt ein kräftezehrendes Trainingslager-Wochenende, das am Sonntagabend mit einem 10:6-Testspielsieg (1:1, 5:1, 4:4) gegen die Crocodiles Donaustauf erfolgreich abgeschlossen wurde.

Das Ergebnis war dabei aber schon das einzige, was dem Coach am Erfolg über den Regionalligisten gefallen hat: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Das war noch kein Zweitliganiveau. Wir haben das ganze Wochenende über unseren Spielaufbau trainiert, aber in den ersten zehn Minuten und dann im letzten Drittel hat das gar nicht funktioniert.“

Ein Torschussverhältnis von 97:31 spricht aber auch eine klare Sprache von der Überlegenheit der Wölfe. „Dass wir das ganze Wochenende trainiert haben und mit Matthias und Marco Rothhammer sowie Florian Meichel und Thomas Bauer noch vier Spieler gefehlt haben, hat aber mit Sicherheit auch eine Rolle gespielt“, sagt der Coach.

Vor rund 75 Zuschauern im Wolfsbau erzielten Tim Bernhard (2), Patrick Tkocz (2), Max Miazga, Christian Prasch, Martin Deichslbeger, Christian Otto Prasch sowie die beiden Juniorenspieler Simon Steger und Elias Decker die Tore. Im Tor spielten Raphael Heitzer und Juniorentorhüter Matthias Bauer je 30 Minuten.

Gerade für die vier Nachwuchsakteure Bauer, Decker, Steger und Bastian Vyskocil hatte der Coach Lob parat. Alle waren im vergangenen Jahr mit der U16 bayerischer Meister geworden. „Sie haben sich super geschlagen, gut gekämpft und saubere Pässe gespielt. Simon und Elias haben auch ein Tor geschossen, was mich sehr gefreut hat. Auch Matthias im Tor hat seine Sache gut gemacht.“

Insgesamt zeigte er sich mit dem Trainingslagerwochenende zufrieden. „Wir haben die Einheiten von vorn bis hinten super durchgezogen, auch die Jungen haben die Übungen sofort kapiert. Nur im Spiel konnten wir das eben nicht umsetzen, was wir trainiert haben. Aber ein bisschen Zeit haben wir ja noch.“ Am Freitag geht es zum zweiten Test nach Deggendorf, die Saison beginnt am 9. März bei den Rhein-Main Patriots, am 10. März kommen um 15 Uhr die Freiburg Beasts zum Heimauftakt.

Text: Michael Bauer, Foto: Lena Alzinger

Trainingslager am Wochenende


21.02.2019 Am letzten Wochenende im Februar steht für die erste Mannschaft der erste große Test im Rahmen der Saisonvorbereitung an: Das Trainingslager mit einem Testspiel gegen Donaustauf.
Nach rund sechswöchiger Vorbereitungsphase auf die neue Zweitligasaison steht für den IHC Atting am Wochenende der erste Test an. Im Rahmen des dreitägigen Trainingslagers in eigener Halle findet am Sonntag um 17 Uhr ein Vorbereitungsspiel gegen Regionalligist Crocodiles Donaustauf (Eintritt frei) statt.

Trainer Markus Alzinger ist bereits sehr zufrieden mit den ersten Wochen. „In den letzten Einheiten war das Tempo schon sehr hoch. Da sind wir schon recht weit.“ Einige Dinge gefallen ihm aber auch noch nicht: „Bei zwei gegen eins und drei gegen eins müssen wir noch mehr Zug zum Tor entwickeln und zielstrebiger werden!“ Die Einheiten am Wochenende will er vor allem dafür nutzen.

Ein Lob hat er für seine Nachwuchsspieler parat. „Die Juniorenspieler sind sehr engagiert im Training“, sagt der Coach. Daher werden die Youngster Matthias Bauer (Tor), Elias Decker, Simon Steger und Bastian Vyskocil auch am Wochenende mit dabei sein. „Alle vier werden auch zum Einsatz kommen.“

Das nächste Testspiel steigt dann bereits in einer Woche bei Ligarivale Deggendorf Pflanz (Freitag, 1. März, 19.30 Uhr), die Saison beginnt am 9. März mit einem Auswärtsspiel bei den IVA Rhein-Main Patriots im hessischen Niddatal, einen Tag später gastieren die Freiburg Beasts zur Saisoneröffnung (Spielbeginn 15 Uhr) in Atting. Am 24. März findet das Erstrundenmatch im Pokal beim Regionalligameister TV Augsburg II statt, der auf einen Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet hat.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Vorbereitung läuft


19.01.2019 Die Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga Süd läuft seit rund zwei Wochen. Nun stehen erste Termine fest.
Knapp zwei Wochen bereits befindet sich der IHC Atting in der Vorbereitung auf die Anfang März startende Zweitligasaison. Nun stehen auch das Trainingslager, das erste Testspiel und die Auftaktpartie im ISHD-Pokal fest.

Am Wochenende des 23. und 24. Februar findet das Trainingslager in eigener Halle statt, am 1. März findet ein Testspiel gegen Deggendorf Pflanz (auswärts) statt und am 24. März starten die Wölfe in den ISHD-Pokal. Hier wurde Regionalligameister TV Augsburg II zugelost, der auf sein Aufstiegsrecht in die 2. Liga aber verzichtet hat. Das Spiel in Augsburg beginnt um 16.00 Uhr.

Nach dem Aus am Grünen Tisch 2017 wegen unerlaubt eingesetzten Spielern aus der Zweitvertretung nehmen die Attinger diese Saison einen neuen Anlauf im Pokal, der erst regional gespielt wird. Ein Grund ist auch der Spielplan der 2. Bundesliga. Nach dem Rückzug von Ingolstadt und Schwabmünchen spielen nur noch acht Teams in der Staffel spielen, sind deutlich weniger Partien zu absolvieren. Im Sommer ist zudem eine lange Spielpause zwischen dem 5. Mai und dem 28. Juni. Daher nimmt man An Pfingsten noch an einem internationalen Turnier in Spaichingen teil, um im Rhythmus zu bleiben.

Der Kader verändert sich nur wenig: Roman Schreyer kann aus beruflichen Gründen seine Skates nicht mehr für den IHC schnüren, dafür tut dies Patrick Tkocz wieder. Der Bruder von Florian Meichel spielte zuletzt 2011 für die Wölfe und trainiert bereits seit einigen Wochen wieder mit der Mannschaft.

Coach Markus Alzinger hat derzeit mehr als 20 Spieler im Training - ungewöhnlich für Mitte Januar, wo auch der Eishockeybetrieb noch vollständig läuft. Im Training sind derzeit auch die Juniorenspieler, die vom höheren Niveau bei den Herren profitieren sollen. „Bisher sieht das sehr gut aus“, sagt Alzinger, der zusammen mit dem derzeit verletzten Kapitän Fabian Hillmeier die wieder eingeführte U19 übernommen hat. „Alle ziehen mit und durch die hohe Anzahl an Spielern kann man auch im Training schon richtig Gas geben.“

Für den bayerischen Sichtungslehrgang zur U19 hat er mit Torhüter Matthias Bauer sowie den Feldspielern Elias Decker, Simon Steger, Bastian Vyskocil, Maximilian Mauerer, Toni Früchtl, Timo Stadler und Rückkehrer Marcel Hörndl (Deggendorf) gleich acht Akteure nominiert. Dieser Lehrgang findet erstmals in Atting statt. Termin ist bereits der 9. Februar. Am zweiten Märzwochenende startet dann die Saison mit einem Doppelpack: Zunächst gastiert man am 9. März in Hessen bei bei den IVA Rhein-Main Patriots, tags darauf erwartet man um 15 Uhr die Freiburg Beasts.

Text: Michael Bauer

Trainingsstart


04.01.2019 Die Saison 2019 beginnt so früh wie noch nie. Zum Start gibt es einige Veränderungen bei den Trainern, mit den Junioren ein viertes Nachwuchsteam und eine neue Lauftrainings- und Stickhandling-Einheit
Früher als sonst startet der IHC Atting 2019 in die Vorbereitung. Bereits in der zweiten Januarwoche bitten die Coaches ihre Spieler zurück auf die Fläche in der neuen Attinger Hockeyhalle. Zusätzlich hat sich einiges geändert: Die Zahl der Mannschaften und das Trainerteam wurde noch einmal erweitert.

2019 hat der Club, der mit der deutschen Meisterschaft der Schüler am 2. Dezember (U13) gerade den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert hat, wieder vier Nachwuchsmannschaften im Spielbetrieb. Die Junioren (U19, Jahrgänge 2001 - 2003) kommen wieder hinzu und werden nun von Nachwuchsleiter Markus Alzinger und Fabian Hillmeier (Kapitän Bundesligateam) trainiert. Nachdem diese Mannschaft zuletzt ein Jahr mangels Spielern gefehlt hat, soll sie in den kommenden Jahren aus den talentierten Jugendspielern und zurückgeholten Junioren wieder Spieler für die Herrenteams produzieren.

Alzinger hat dafür die Schülermannschaft (U13, Jahrgänge 2007 - 2009) an Moritz Eisenschink und Maximilian Kettl abgegeben, die wiederum die Bambinimannschaft (U10, Jahrgang 2010 und jünger) an die beiden Neulinge Maximilian Miazga und Matthias Rothhammer weitergeben. Sie absolvieren ebenfalls im Februar und März den Trainerschein wie Robert Kuhnle und Felix Lehner. Zusätzlich gehört Tobias Schwarzmüller zum Trainerteam. Er unterstützt Vincent Liebl bei der Jugend (U16, Jahrgänge 2004 - 2006). Neu ist am Samstagvormittag eine Stickhandling- und Lauftrainingseinheit, die für alle Mannschaften von der U10 bis zur U19 gedacht ist. Florian Finkl und Michael Bauer bieten zudem eine separate Torhütereinheit an.

Darüber hinaus werden die jüngsten Skater weiterhin mit der Laufschule (ab 3 Jahren) an den Sport herangeführt. Hier gilt: Die Grundlagen des Laufens sollen spielerisch beigebracht werden. Franz Demmelhuber und Martin Jauernig führen dieses Team an.

„Es hat sich einiges getan und ich denke, dass wir gut aufgestellt sind“, sagte Alzinger am Donnerstag bei der ersten Besprechung des neuen Jahres. Insgesamt kümmern sich 15 Trainer um den Attinger Nachwuchs, der zu Jahresbeginn inklusive Laufschule etwa 80 Kinder und Jugendliche zählt. „Wir wollen aber noch Aktionen starten, beispielsweise einen Schnuppertrainingstag für die Laufschule oder eine Art 'Tag der offenen Halle' bei dem Kinder jeden Alters mal auf der Fläche Hockey spielen können.“ Termine dazu sind aber noch nicht festgelegt. Die ersten Trainingszeiten gelten bis März.

Saisonstart der Herren ist bereits am zweiten Märzwochenende mit den Spielen in Assenheim (9. März) und zuhause gegen Freiburg (10. März). An diesem Wochenende richten die Attinger auch den Bayernpokal aus. Der Nachwuchs startet mit dem BRIV-Frühjahrsturnier am 23./24. Februar in Deggendorf und Donaustauf in die Saison. Dazu ist die deutsche Meistermannschaft des Vorjahres für den Europapokal der Schüler in Kaarst qualifiziert, der von 21. bis 23. Juni stattfindet.

TRAININGSZEITEN:
Laufschule: Fr. 16.00 bis 17.00 Bambini (U10, 2010 und jünger): Mittwoch 17.00 – 18.15 und Freitag 17.00 – 18.15
Schüler (U13, 2007 - 2009): Montag 17.30 – 19.00 und Donnerstag 17.30 – 19.00
Jugend (U16, 2004 - 2006): Dienstag 19.00 – 20.30 und Freitag 18.30 – 20.00
Junioren (U19, 2001 - 2003): Montag 19.00 – 20.30 und Mittwoch 18.30 – 20.00
Herren I: Montag 19.00 – 20.30 und Mittwoch 18.30 – 20.00
Herren II: Sonntag 19.00 – 20.30
Torhüter: Dienstag 17.30 – 19.00
Lauf/Stick (U19 bis U10) Samstag, 9.30 – 11.00

TRAINER
Laufschule: Franz Demmelhuber, Martin Jauernig
Bambini: Maximilian Miazga, Matthias Rothhammer (Robert Kuhnle)
Schüler: Moritz Eisenschink, Maximilian Kettl
Jugend: Vincent Liebl (Tobias Schwarzmüller)
Junioren: Markus Alzinger, Fabian Hillmeier
Herren I: Markus Alzinger
Herren II: Thomas Fischer (Vincent Liebl)
Torhüter: Florian Finkl, Michael Bauer

Bild: Das Trainerteam 2019: Martin Jauernig, Robert Kuhnle, Florian Finkl, Tobias Schwarzmüller, Franz Demmelhuber, Fabian Hillmeier, Markus Alzinger, Maximilian Miazga, Matthias Rothhammer, Maximilian Kettl, Moritz Eisenschink und Vincent Liebl (von links). Es fehlen: Felix Lehner, Thomas Fischer, Michael Bauer;
Text, Foto: Michael Bauer

Verein und Gemeinde Atting sagen Danke


17.12.2018 Bei der Weihnachtsfeier am 16. Dezember ehrten Verein und Gemeinde Atting verdiente Sportler und Mitglieder. Außerdem gab es einen Ausblick auf die weiteren Arbeiten an der Hockeyhalle
Das 20-jährige Vereinsjubiläum wurde beim IHC Atting dieses Jahr nicht groß gefeiert. Die Mithilfe beim Bau an der eigenen Spielstätte und das Sportliche forderten den Verein voll und ganz. Gefeiert wurde am Ende des Jahres dann aber doch – erst mit einem deutschen Meistertitel, nun bei der Jahresabschlussfeier, auf der Spieler und Vereinsmitglieder geehrt wurden.

„Zamhoidn“ – dieses Motto begleitet den Verein seit etwas mehr als zwei Jahren, über eine Zeit hinweg, als die Zukunft noch wenig rosig aussah. „Aber zum 20-Jährigen haben wir alle zusammen mit dem Bau der Halle und mit den sportlichen Titel dem Ganzen die Krone aufgesetzt“, sagte 1. Vorsitzender Martin Amann. Zwei bayerische Meistertitel (U16, U13) und ein deutscher Meistertitel (U13) wurden gewonnen – letzteres ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – als eben jene Halle fertig gestellt war. „Jetzt ist einer der größten Schritte gemacht und unsere Zukunft ist gesichert. Aber nicht nur unsere, sondern auch die des EC Atting.“ Er dankte allen Mitgliedern und Eltern sowie seinen Vorstandskollegen - und auch deren Ehefrauen.

Zusammen mit den Eisstockschützen wurden seit Oktober 2017 zunächst rund 750 Planungsstunden und dann ab dem Frühjahr 2018 2.500 Arbeitsstunden in der neuen Hockey- und Stocksporthalle geleistet. Zudem brachten beide Vereine 90.000 Euro für die Anschaffung von Bande, Belag, Netzen, Toren usw auf. „Wir haben mit dieser Halle eine sehr gute Lösung gefunden“, sagte 1. Bürgermeister Robert Ruber. „Wir haben weitergemacht wie auch der Verein immer weiter gemacht hat, immer wieder gekämpft und sich eingesetzt hat.“

Der Verein hatte für sechs Personen, alle gleichzeitig Mitglieder, die sich durch besonderes Engagement hervorgetan hatten, jeweils ein persönliches Geschenk. 2. Vorsitzender Michael Bauer ehrte Architekt Ludwig Maier (seit vielen Jahren Sponsor und Begleiter des Hallenbaus, Bürgermeister Ruber (seit vielen Jahren Förderer), Fabian Hillmeier (Kapitän der Bundesligamannschaft, beim Hallenbau mit Initiative vorangeganen), Markus Alzinger (Trainer der deutschen Meistermannschaft, Nachwuchsleiter, Koordination Kiosk/Verkauf, Hallenbau), Josef Pleischl (als 1. Vorsitzender des EC Atting den Hallenbau im zweiten Versuch wieder angestoßen, Elektroarbeiten) und Florian Finkl (Koordination der Arbeiten an Leimbindern, Bande, Belag und Netz) zudem mit persönlichen Worten. „Ohne jeden einzelnen von euch hätten wir nicht am 15. September eine Heimspielstätte gehabt und hätten vielleicht keine bayerischen Meistertitel daheim feiern können“, sagte er. „Was ihr geleistet habt, geht weit über das normale Engagement hinaus.“

Auch für 2019 werde bereits geplant: Die Einhausung des Verkaufsbereichs zum Kiosk und der Ausbau der Spieler- und Strafbänke sowie der Zeitnahme steht an. Auch dabei müssen die Mitglieder anpacken, die Finanzierung müsse der Verein stemmen. Wie es mit dem Ausbau von Umkleidekabinen, sanitären Anlagen und Duschen weitergeht, ist noch unklar. Ruber konnte noch nicht sagen, ob im Jahr 2019 dafür Mittel bereit gestellt werden. Man wolle zunächst einmal den Außenbereich neu gestalten. Dazu gehöre das Pflastern des Parkplatzes, zudem solle eine zusätzliche Fußgänger- und Radfahrerbrücke zur Laaberbrücke entstehen. Es liegt auch ein Antrag auf ein neues Burschenheim vor. Man überlege deshalb, den gesamten Komplex am Sportheim mit einer Gesamtheizung zu versehen.

„Das ist ein Verein, in dem jeder jedem hilft“, lobte Ruber, der diesmal auch die Jugendmannschaft für den bayerischen Meistertitel ehrte. „Der Verein ist mittlerweile in Atting angekommen, sogar sehr gut angekommen. Das sieht man, wenn man bei den Spielen in der Halle ist und 300 bis 350 Leute kommen. Und das sind nicht nur Freunde und Eltern, sondern Zuschauer aus Atting, Rain, Wiesendorf und auch der Stadt Straubing. Es ist toll, wie der Verein unterstützt wird. Und was mich wirklich persönlich bewegt hat, war der deutsche Meistertitel.“

Bild: Die Geehrten mit dem IHC-Vorstand (von links): Architekt Ludwig Maier, Bürgermeister Robert Ruber, Meistertrainer Markus Alzinger, Kassier Kerstin Alzinger, Josef Pleischl (EC Atting), Fabian Hillmeier (Kapitän Herren), Schriftführer Andreas Koblmüller, Florian Finkl, 2. Vorsitzender Michael Bauer und 1. Vorsitzender Martin Amann.

Text: Michael Bauer, Foto: Lena Alzinger

Empfang in Atting


11.12.2018 Die schülermannschaft wurde von der Gemeinde Atting für den Gewinn des deutschen Meistertitels geehrt.
Erst im Oktober wurde das Attinger Rathaus, die „Alte Schule“, nach mehr als eineinhalbjähriger Generalsanierung in einem Festakt wiedereröffnet. Am Montag bot nicht nur der Bürgersaal einen passenden Rahmen, sondern auch der Rathausbalkon. Denn die Schülermannschaft des IHC Atting wurde für ihren am 2. Dezember errungenen deutschen Meistertitel im Inline-Skaterhockey geehrt.

„Ich habe es ja immer gesagt: Wenn wir einmal richtig sportlich was zu feiern haben, dann gibts einen Empfang auf dem Rathausbalkon“, sagte 1. Bürgermeister eingangs am Balkon, wo die Spieler ihren Eltern mit dem Pokal zujubelten und das Meistertransparent ausrollten. Zuvor hatten die Spieler, Trainer und Betreuer einen Meistercorso durch Atting gemacht und wurden bei der Ankunft an der Schule von Eltern, Angehörigen und Vereinsmitgliedern begeistert empfangen.

Bei der Feier durften alle Anwesenden noch einmal das Jahr der Mannschaft in einem von Trainer Markus Alzinger zusammengestellten Video mit erleben: Vom harten Trainingsalltag seit Februar, über die Spielvorbereitung in der Kabine, bis zu den Jubelszenen beim bayerischen und deutschen Meistertitel. „Deutscher Meister - da gehört wirklich viel dazu“, sagte Ruber. „Man sieht, wie alle zamhoidn“, erinnerte er an das Leitmotiv „#Zamhoidn“ von Trainer Alzinger, das dieser 2016 eingeführt hatte, als sich der Verein neu ausrichtete und Nachwuchs und Herrenteams wieder unter ein Dach holte. „Nur zusammen kann man einen solchen sportlichen Erfolg feiern.“ Ruber dankte auch den Eltern für ihre Unterstützung sowie den Schulen, die aufgrund der langen Anreise nach Velbert (600 Kilometer) den Spielern zwei Tage frei gegeben hatten.

Bereits am Samstagabend des Turnierwochenendes hatte sich Ruber mit Alzinger über Whatsapp ausgetauscht und den Stand erfragt. „Er hat mir geschrieben: Wir holen den Pott nach Atting!“, sagte Ruber. „Da war ich schon gespannt, wie das ausgeht, denn der IHC war ja nicht unbedingt der Favorit.“ Es war auch knapp: Im entscheidenden Zwischenrundenspiel gegen Deggendorf sorgte am Sonntagmorgen erst ein Treffer in Unterzahl 17 Sekunden vor dem Ende für den Halbfinaleinzug. Dort folgte ein 6:1 gegen Krefeld und der Penalty-Krimi gegen Bissendorf (5:4). „Als dann am Sonntag die Nachricht kam: ‚Atting, deutscher Meister!‘ habe ich mich riesig gefreut. Für mich als Bürgermeister ist das auch etwas ganz Besonderes!“

Denn der deutsche Meistertitel der Attinger U13 ist der zweitgrößte sportliche Erfolg in der Gemeinde. Judoka Michael Jurack hatte bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen die Bronzemedaille gewonnen, auch das war damals groß gefeiert worden. Die Attinger Nachwuchscracks erhielten nun nicht nur die goldene Ehrennadel, einen Scheck für die Vereinskasse über 800 Euro, sondern durften sich zusammen mit Trainern und Betreuern auch ins Goldene Buch Attings eintragen. „Ich hoffe, dass ihr wieder kommt und noch einmal unterschreiben dürft“, meinte Ruber.

Kreisrat Erwin Kammermeier überbrachte die Grüße des Landrates und gratulierte ebenfalls: „Deutscher Meister kann sich nicht jeder nennen. Ihr könnt wirklich stolz auf das sein, was Ihr erreicht habt - Ihr, Eure Eltern, die Trainer, die Betreuer und auch der Verein, der auch in schweren Zeiten nicht aufgegeben und trotzdem weitergekämpft hat.“ Er erinnerte damit an das jahrelange Bemühen eine eigene Spielstätte in Atting zu schaffen. „Und jetzt hat es geklappt. Ihr habt Eure Halle eingeweiht, den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert und als wenn es die Gemeinde gewusst hätte, hat sie noch rechtzeitig für die Feier den Rathausbalkon fertig gebracht.“

Text, Foto: Michael Bauer
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Jugend Vierter bei deutscher Meisterschaft


10.12.2018 Die Jugendmannschaft beendet das Turnier um die deutsche Meisterschaft in Bissendorf nach einer 2:3-Niederlage im kleinen Finale gegen Krefeld auf Rang vier
(mb) Nicht ganz glücklich aber dennoch zufrieden: So könnte man die Stimmungslage bei der Jugendmannschaft des IHC Atting nach dem vierten Platz am Wochenende bei der deutschen Meisterschaft in Bissendorf beschreiben. Das Spiel um Platz drei gegen Krefeld ging nur knapp mit 2:3 verloren.

„Wir haben ein super Turnier gespielt“, sagte Trainer Vincent Liebl. Doch das Glück, das eigentlich durch die Trikots der Schülermannschaft (waren vor einer Woche deutscher Meister geworden) mit nach Niedersachsen gebracht werden sollte, fehlte in der entscheidenden Phase. Denn nach einem 0:2-Rückstand im kleinen Finale schafften die Wölfe zwar den Ausgleich, unterlagen aber am Ende doch noch mit 2:3. „Wir hatten auch Pech und konnten unsere Chancen nicht nutzen.“

Zuvor hatte sein Team gegen den spätere deutschen Meister und Gastgeber Bissendorfer Panther das Halbfinale mit 1:5 verloren. „Zu hoch“, wie Liebl fand. „Denn das spiegelt nicht die Leistung des Teams wider. Das war eines der besten Spiele in dieser Saison von uns.“

Der Auftakt ins Turnier war dabei perfekt gelungen: Einem 2:0 gegen die Red Devils Berlin folgte ein 4:1 gegen die Sputniks Fürstenwalde. Auch ein 0:10 gegen den späteren deutschen Vizemeister Düsseldorf Rams konnte an der guten Ausgangslage nichts ändern. Die beiden Siege reichten für Rang zwei nach der Vorrunde, auch ein 1:3 gegen die Freiburg Beasts im letzten Vorrundenspiel konnte danach nichts ändern. „Wir haben nach dem Motto gespielt: 'Ein gutes Pferd springt nur so hoch es muss'“, meinte Liebl. „Wir hatten ja gewusst, dass wir Zweiter werden.“

Das brachte die Wölfe aber dann in eine besondere Ausgangslage: Denn das Viertelfinale musste man ausgerechnet gegen die Deggendorf Pflanz bestreiten, gegen die man schon im Finale um die bayerische Meisterschaft siegte. Auch diesmal blieb Atting Sieger. 4:2 hieß es am Ende. „Da haben wir auch so gespielt wie im bayerischen Finale und verdient gewonnen.“ Liebl bedankte sich bei allen Beteiligten: „Hiermit möchte ich mich noch einmal bei allen Eltern bedanken, die mitgefahren sind und das Team ständig unterstützt haben, sowie auch bei allen Sponsoren und Schulen, die uns unterstützt haben.“

Der vierte Platz rundet eine äußerst erfolgreiche Saison für den Attinger Nachwuchs ab, der die Krönung in der vergangenen Woche im deutschen Meistertitel der Schüler gefunden hatte. Jugend und Schüler waren bereits bayerischer Meister geworden, die Bambinimannschaft Vizemeister.

Text: Michael Bauer, Foto: Erich Attenberger

Jugend bei deutscher Meisterschaft: Zamhoidn


06.12.2018 Nach dem überraschenden Erfolg der Schülermannschaft hofft auch unsere Jugendmannschaft bei ihrem Endrundenturnier am Wochenende in Mellendorf auf eine gute Platzierung
Zusammen mit neun weiteren Landesmeistern und Vizemeistern reist man zum Turnier, das die Bissendorfer Panther ausrichten – jene Mannschaft, die die Schüler vorigen Sonntag in ihrem Finalspiel mit 5:4 nach Verlängerung besiegten. Die Panther dominierten in dieser Saison die Jugendliga West noch vor den Teams aus Nordrhein-Westfalen. Den NRW-Titel sicherten sich die Düsseldorf Rams, die mit den Wölfen in Gruppe B sind. Außerdem sind die Sputniks Fürstenwalde (Brandenburg), die Freiburg Beasts (Baden-Württemberg) und die Red Devils Berlin Gegner des IHC.

Die Wölfe qualifizierten sich als bayerischer Meister für das Turnier. Im Finale hatten sie die Deggendorf Pflanz, die ebenfalls in Mellendorf mit dabei sind, in zwei Spielen besiegt. Trainer Vincent Liebl kann seine Top-Besetzung für das Turnier in Mellendorf aufbieten. „Chancen sind definitiv da, aber Favorit sind für mich die Bissendorfer, die dieses Jahr sogar in der NRW-Liga alle geschlagen haben“, sagt der Coach. „Und da die Ligen insgesamt immer stärker werden, ist es schwierig, wirklich eine gute Einschätzung abzugeben.“ Bisher gingen alle Titel der ISHD-Historie an ein Team aus Nordrhein-Westfalen, Bissendorf war fünfmal Zweiter. Der IHC wurde zuletzt 2016 und 2017 jeweils Siebter bei diesem Turnier.

Am Freitagmorgen bereits macht sich der Attinger Tross auf die mehr als 600 Kilometer lange Reise, unterstützt von zahlreichen Eltern. Am Samstag finden die vier Gruppenspiele statt (2 x 10 Minuten), am Sonntag dann die Endrunde mit Viertelfinalqualifikation sowie anschließender K.o-Runde. „Klar würden wir nach der Leistung unserer Schüler so ein Wunder gerne wiederholen, aber wir müssen realistisch an das Ganze herangehen“, sagt Liebl, der bei der Begrüßung der Schülermannschaft am frühen Montagmorgen kategorisch ablehnte, den Siegerpokal anzufassen. Denn das soll ja nicht nur im Hockeysport Unglück bringen. Anders sieht es mit den Trikots aus: Denn die Schülermannschaft gab dem Team die Erfolgstrikots vom Wochenende mit auf die Reise – als Glücksbringer. „Die waren schon mal deutscher Meister“, sagt Markus Alzinger, Trainer der Schüler, am Mittwochabend, als er die Mannschaft beim Abschlusstraining verabschiedete. Motto: Wieder #Zamhoidn!

Text, Foto: Michael Bauer

Deutscher Meister 2018: Das Wunder von Velbert


04.12.2018 Als Außenseiter gestartet, mit dem großen Pokal nach Hause gekommen: Unsere Schüler haben am Wochenende für den größten Erfolg in unserer 20-jährigen Vereinsgeschichte gesorgt
Als der Bus am frühen Montagmorgen kurz vor 4 Uhr in Atting an der Hockeyhalle ankam, konnten es viele immer noch nicht glauben. Deutscher Schülermeister 2018. Als Außenseiter. „Wir hatten überhaupt nicht damit gerechnet“, sagte die Mutter eines Spielers. „Wir hatten gar nichts dabei, keinen Sekt, nichts.“

Gefeiert wurde aber zuvor trotzdem ausgiebig. „Deutscher Meister ist nur der IHC“, war der Hit in der Kabine und im Bus. „Wir sind stolz auf unser Team“, sangen die Eltern. „All das wird einem erst im Nachhinein klar“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Wir sind jetzt nicht mehr nur bayerischer Meister, sondern deutscher Meister. Atting ist in dieser Klasse die beste Mannschaft Deutschlands.“ Noch vor den beiden Meistertiteln der Herren in der 2. Bundesliga (2013 und 2015) ist es nun der größte Erfolg der 20-jährigen Vereinsgeschichte.

Erst zum zweiten Mal überhaupt in der Verbandshistorie konnte eine bayerische Mannschaft den Titel in dieser Altersklasse gewinnen. 2010 schaffte dies der TV Augsburg, der auch die einzigen landesweiten Titel eines bayerischen Teams bei den Junioren (U19) gewonnen hat. Zum ersten Mal in der Verbandshistorie fand nun ein Finale ohne ein Team aus Nordrhein-Westfalen, der deutschen Skaterhockeyhochburg, statt. „Das muss man sich mal vorstellen“, ordnete Alzinger ein. „Bei uns in Bayern gibt es ja nicht alle paar Kilometer einen Verein.“

Wie das Team den Erfolg geschafft hat? „Zamhoidn“, verwies der Coach auf seinen 2016 eingeführten Wahlspruch. „Das wurde von allen Leuten, die dabei waren gelebt“, sagte Betreuer Erich Attenberger. „Unsere mitgereisten Fans haben sogar die Gegner dazu gebracht uns anzufeuern, wenn wir nicht gegen sie gespielt haben.“ Es habe einfach alles gepasst, sagte Alzinger. Uns seine Mannschaft hatte immer zum Schluss noch die nötige Energie: „Das 3:3 gegen Deggendorf haben wir 17 Sekunden vor Schluss in Unterzahl geschossen.“ Ohne dieses Tor hätte man das Halbfinale gar nicht erreicht. Im Finale schaffte man erst mit dem Ausgleich zum 2:2 45 Sekunden vor dem Ende die Verlängerung, in der man dann in Führung lag, sich aber auch vom späten Ausgleich nicht beeindrucken ließ.

Auch der Griff in die emotionale Trickkiste hatte geholfen. Wie auch Jürgen Amann bereits 2013 vor dem Zweitligameistertitel der Herren, so nahm auch Alzinger die DVD „Miracle on Ice“, das vom Triumph der amerikanischen Eishockeyherren über die Sowjetunion bei den Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid berichtet, mit in den Bus. „Und ich habe am Donnerstag zuhause unsere DVD vom Regionalligameistertitel 2007 gefunden. Damals hat unser Kapitän Bernd Maier gesagt: ‚Jetzt war Bayern dran, danach kommt der Rest von Deutschland.‘ Danach sind wir in die 2. und die 1. Bundesliga aufgestiegen. Das habe ich meinen Jungs im Turnierverlauf immer gesagt.“

Zuhause fieberten zahlreiche Eltern und Spieler anderer Mannschaften am Facebook-Livestream und über Whatsapp mit. Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber gratulierte noch am Sonntagabend zu diesem „sensationellen Erfolg“, der dem Team auch die Teilnahme am Europapokal der Landesmeister kommenden Sommer (21. bis 23. Juni) in Kaarst eingebracht hat. Zuvor wird das Team aber erst einmal geehrt: Am kommenden Montag, den 10. Dezember, gibt es von der Gemeinde in der frisch renovierten Alten Schule in Atting einen Empfang zu Ehren der neuen deutschen Meister. Bis dahin dürfte der Erfolg vielleicht schon greifbarer sein.

Text: Michael Bauer, Foto: Markus Steffl


20.7., 19 Uhr Ergebnis:
6:11

Freiburg - Atting
Samstag, 20. Juli, 11.30 Uhr
Junioren - ERC Ingolstadt 7:6 n.P.
Samstag, 20. Juli, 14.00 Uhr<
Schüler - Deggendorf 9:3
Samstag, 20. Juli, 16.00 Uhr
Jugend - Deggendorf II 21:2
Samstag, 20. Juli, 18.30 Uhr
Atting II - Bamberg/Erlangen 10:9
Pl. Mannschaft S T P
1 Merdingen 9 128:61 24
2 Kassel 11 122:92 23
3 IHC Atting 8 85:68 18
4 Spaichingen 10 83:69 15
5 Freiburg 11 97:95 13
6 Langenfeld 10 70:80 13
7 Rhein-Main Patriots 9 66:103 9
8 Deggendorf 10 61:144 2
9
10
11
12