Knappe Derbyniederlage


01.06.2014 450 Zuschauer am Pulverturm sehen ein tolles Bundesliga-Derby, das der TV Augsburg mit 5:4 nach Penalty-Schießen gewinnt. Dennoch gab es von vielen Seiten Lob, auch vom Bundestrainer.

Spannung bis zum Schluss, viele Zuschauer, gute Stimmung aber eine unglückliche 4:5-Niederlage nach Penalty-Schießen. Das ist das Ergebnis des bayerischen Derbys zwischen dem IHC Atting und dem TV Augsburg am Samstag im Eisstadion am Pulverturm.

„Schade“, sagte Kapitän Fabian Hillmeier, als er nach dem Spiel aus der Kabine kam. „Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft über die 60 Minuten.“ Erst im Schlussdrittel gaben die Wölfe das Spiel aus der Hand, Augsburg konnte durch zum Teil glückliche aber auch clever antizipierte Tore aus einem 1:3 ein 4:3 machen. Marcel Brandt rettete die Attinger mit seinem 4:4-Ausgleich in der 57. Minute in das Penalty-Schießen, in dem dann allerdings die Gäste die besseren Nerven hatten. Lukas Fettinger und Oliver Dotterweich trafen für den TVA, beim IHC konnte nur Brandt treffen, Roman Schreyers Versucht landete am Pfosten.

Begonnen hatte das Spiel mit einem Paukenschlag. Nach nur 13 Sekunden verwandelte Matthias Rothhammer einen langen Pass von Michael Welter zum 1:0. „Ich konnte es gar nicht glauben“, sagte dieser nach dem Spiel. „Die hatten mich da einfach vergessen und ich konnte frei durchlaufen.“ Knapp sechseinhalb Minuten später staubte Hillmeier zum 2:0 ab. Augsburg fand danach aber etwas besser ins Spiel und Nationalspieler Lukas Fettinger gelang in der 14. Minute das 1:2.

Im zweiten Drittel dauerte es bis in die 30. Minute hinein, ehe Atting in einer doppelten Überzahl durch Tim Bernhard das 3:1 machte. Die Mannschaft von Jürgen Amann hätte nachlegen können. „Wir haben ein super Spiel gemacht“, sagte der Coach. „Leider hat uns erneut die Kaltschnäuzigkeit gefehlt.“

Statt eines weiteren Treffers ging es mit einer Zwei-Tore-Führung in die zweite Pause. Nach Wiederbeginn ging es Schlag auf Schlag. Erst nutzt Benjamin Becherer einen Abstimmungsfehler von Goalie Alexander Herzog und Schreyer zum 2:3, dann verwandelte rund eineinhalb Minuten später Fettinger einen Freistoß zum Ausgleich – alles wieder offen. Als dann in der 53. Minute Stefan Gläsel einen Bauerntrick zur erstmaligen Augsburg Führung abschloss, war das Entsetzen bei den Zuschauern groß. Doch Atting drückte noch einmal und konnte schließlich den überragend haltenden TVA-Goalie Patrick Schenk doch noch überwinden und sich den mehr als verdienten Punkt sichern. „In diesem ausgeglichenen Spiel hätte auch Atting den Sieg verdient gehabt“, sagte Augsburgs Kapitän Gläsel.

Unter dem Strich war es ein weiterer Punkt für die Attinger und mit der Spielweise begeisterten sie nicht nur die knapp 450 Fans, sondern auch Bundestrainer Manfred Schmitz. „Atting hat das Spiel klar in der Hand gehabt, sehr hohes Tempo gespielt. Das lag daran, dass Augsburg mit dem Platz noch nicht so zurecht kam. Ab dem Mitteldrittel kam Augsburg besser ins Spiel, aber hat dann nachgelassen, was vielleicht ein Fehler war. Atting hat am Ende dann enorm Druck gemacht und so wird das Spiel eben im Penalty-Schießen entschieden. Aber Atting spielt eine super Saison, das hatten vorher nur wenige Experten vermutet.“

Mit 25 Zählern stehen die Wölfe nun punktgleich mit Meister Samurai Iserlohn auf dem fünften Tabellenplatz, haben zwar zum Teil deutlich mehr Spiele ausgetragen, der Bundestrainer wagte aber dennoch eine Prognose: „Atting wird die Playoffs erreichen“, war er sich sicher.

Daran denkt man bei den Wölfen aber weiter noch nicht. Die Clubführung und die Spieler freuten sich über die hohe Zuschauerzahl, auch wenn die angepeilte Marke von 500 Fans knapp verpasst wurde. „Wir können stolz sein“, sagte der Sportliche Leiter Thomas Raidl. „Kein Club in dieser Liga hat bei einem Hauptrundenspiel 450 Fans.“ Auch der Bundestrainer war von der Organisation angetan und die Spieler genossen sichtlich die Atmosphäre. „Es war wirklich eine ganz tolle Stimmung auf den Rängen“, sagte Matthias Rothhammer. „Die Zuschauer haben uns nach vorne gepeitscht.“

Nun haben die Wölfe erst einmal Pause. Weiter geht es am 14. Juni mit einem Heimspiel gegen Mitaufsteiger und Schlusslicht Kaarst. Sollte auch dieses Heimspiel erfolgreich gestaltet werden können – am Pulverturm konnte man 13 von 18 möglichen Punkten einfahren – darf sich die Vereinsführung wirklich in Kürze mit der Endrunde beschäftigen.

IHC Atting: Herzog - Tkocz, Welter, Bogner, Mar. Rothhammer, Kuhnle, Bauer, Dünnbier, Schreyer, Bernhard, Brandt, Nissen, Mat. Rothhammer, Wolf, Prasch, Hillmeier;
Augsburg: Schenk - Arzt, Becherer, Gläsel, M. Dietrich, F. Nies, M. Nies, Fettinger, Wagner, Höß, Dotterweich;
Tore: 1:0 (0:13) Mat. Rothhammer (Welter), 2:0 (6:43) Hillmeier (Bernhard), 2:1 (13:19) Fettinger (Arzt, 4-3), 3:1 (29:29) Bernhard (Brandt, 4-2), 3:2 (41:24) Becherer (F. Nies), 3:3 (43:00) Fettinger, 3:4 (52:42) Gläsel (Fettinger), 4:4 (56:27) Brandt (Schreyer), 4:5 (Penalty) Dotterweich;
Schiedsrichter: Bührer (Freiburg), Kruppe (Schwabmünchen); Strafminuten: Atting 10, Augsburg 10; Zuschauer: 445

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Derby gegen Augsburg


30.05.2014 Am Samstagabend um 19 Uhr steigt das große Bundesligaderby gegen den TV Augsburg. Dabei wird der Bundestrainer erwartet und es gibt viele Aktionen für Fans.

Derbys sind immer etwas Besonderes. Für den IHC Atting umso mehr, denn mit dem TV Augsburg gibt es nur eine weitere bayerische Mannschaft in der 1. Skaterhockey-Bundesliga. Der amtierende Europapokalsieger und Vizemeister gastiert am Samstagabend um 19 Uhr am Pulverturm.

Schon im Hinspiel wurden von beiden Teams packende Zweikämpfe und tolle Torszenen gezeigt – mit dem besseren Ausgang für den TVA, der mit 11:8 siegte. Wohl auch deshalb hat sich Bundestrainer Manfred Schmitz am Samstag angesagt. Er wird Kandidaten beider Teams für die Nationalmannschaft beobachten. Erstmals ist der Bundestrainer bei einem Heimspiel der Attinger zu Gast.

Die Wölfe wollen sich dabei nicht nur auf dem Feld, sondern auch rundherum als gute Gastgeber zeigen. Rund um das Spiel gibt es eine Tombola und gleich mehrere Aktionen für die Zuschauer wie Dosenschießen oder Verteilaktionen zweier Sponsoren. Die Wölfe hoffen auf 500 Zuschauer, was Rekord für ein Attinger Ligaspiel wäre. Dieser liegt bei 400 vom Heimauftakt am 4. Mai gegen Köln (4:2).

„Vor so vielen Zuschauern müssen wir einfach gewinnen – und wir hoffen, dass auch so viele kommen“, sagt Top-Scorer Tim Bernhard, der mit 38 Zählern hinter dem Augsburger Lukas Fettinger (51) und dem Lüdenscheider Jiri Svejda (40) drittbester Scorer der 1. Bundesliga ist. „Die Stärken des Gegners kennen wir, wir müssen auf alle Fälle wieder sicherer in der Defensive stehen. Auch die Stürmer müssen viel besser zurückarbeiten.“

Nicht nur die Stärkung der Defensive – immerhin kassierten die Wölfe in den letzten drei Spielen satte 26 Gegentore – spricht Coach Jürgen Amann an, er sieht noch einen weiteren kritischen Faktor. „Wir müssen einerseits unser Defensivverhalten konsequenter und vor allem über 60 Minuten konstant zeigen, aber gleichzeitig auch unsere Chancenverwertung deutlich verbessern.“ Das ziehe sich schon durch die gesamte Saison. „Vorne lassen wir oft eine hundertprozentige Chance liegen und im Gegenzug macht der Gegner dann den Konter rein. Das macht den Unterschied zu den Spitzenteams oft aus.“ Vizemeister Augsburg hat mit den Siegen über Duisburg (9:5) und Meister Iserlohn (8:4) ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Davor gab es allerdings drei Niederlagen, so dass der TVA mit 17 Zählern momentan hinter den Wölfen liegt. „Brisanz steckt im Spiel insoweit, dass wir die drei Punkte holen wollen“, sagt Kapitän Stefan Gläsel. „Es wird wichtig sein, wie wir uns auf die große Fläche einstellen. Läuferisch sollten wir überlegen sein.“

Die Attinger werden bis auf Goalie Raphael Heitzer – für ihn steht Alexander Herzog im Tor – René Röthke und Michael Hofmeister in Bestbesetzung antreten können. „Wir haben diese Woche zweimal gut trainiert und können ohne Druck aufspielen“, sagt der Coach. „Wir hoffen auf viele Fans und ein gutes Spiel – und das wollen wir natürlich auch gewinnen.“

Text, Foto: Michael Bauer

Neue Trikots für die Schüler


28.05.2014 Die Schülermannschaft erhielt vor Kurzem ihre neuen Trikots. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Sponsoren

Die Schülermannschaft spielt seit Kurzem in neuen Trikots. „Die jungen Wölfe“ steht auf dem neuen Trikot, das ganz im Design der Bundesligamannschaft gehalten wurde. Die Vorstandschaft bedankt sich herzlich bei den Sponsoren Heizung Sanitär Haustechnik Erwin Mauerer, Passek-Bau und Gespannservice Stern, die die Anschaffung finanziert haben und wünscht der Mannschaft um Trainer Helmut Herrmann (links) weiterhin viel Erfolg in der laufenden Saison.

Interview mit Michael Welter


27.05.2014 Wir setzen unsere Interviewserie fort. Diesmal stellen wir Michael Welter vor, der in beiden Spielen am Wochenende jewels den Treffer zum 4:5 erzielte.
Nach dem Heimspielerfolg gegen Duisburg am vergangenen Sonntag hat sich Moritz Eisenschink mit Michael Welter, der vor der Saison aus Donaustauf zum IHC kam, über seine ersten Monate im Verein, die bisherige Saison und auch über seine Einschätzung zum weiteren Saisonverlauf unterhalten.

Michael, das ist jetzt deine erste Saison beim IHC. Bis jetzt läuft es ja ganz gut. Wie siehst du den bisherigen Saisonverlauf?
Welter: „Bis jetzt ist es super gelaufen. Die Mannschaft ist super zusammengewachsen und vor allem die neuen Spieler wurden gut aufgenommen."

Wie ist es eigentlich zu deinem Wechsel nach Atting gekommen?
Welter: „Ich wurde vor der Saison angerufen, ob ich nicht Lust hätte zu spielen und da ich es als neue Herausforderung angesehen habe, habe ich auch zugesagt, zumal ich auch schon viele Spieler kannte, mit denen ich mich auch schon gut verstand."

War die Umstellung für dich schwierig? Denn immerhin wart ihr ja in der Vorsaison noch Rivalen in der 2. Bundesliga, als du noch für Donaustauf aufgelaufen bist?
Welter: „Das war überhaupt kein Problem! Ich wurde sehr gut in die Mannschaft aufgenommen und wir haben auch alle schnell zueinander gefunden."

Wie lange spielst du schon Inlinehockey bzw. Skaterhockey?
Welter: (lacht) „Das ist eine schwierige Frage...Das war zu der Zeit als der TSV Bernhardswald gegründet wurde, da war ich so zwischen 12 und 13 Jahren alt."

Was siehst du als deine Stärken und was als deine Schwächen beim Inlinehockey?
Welter: „Meine Stärke ist meine Geschwindigkeit denke ich. Und meine Schwäche ist, dass ich ab und zu etwas ausflippe."

Mit dem Sieg gegen Duisburg ist der Klassenerhalt so gut wie sicher. Darf man da jetzt auch schon etwas nach vorne schauen und auf „mehr" hoffen?
Welter: „Da halte ich mich jetzt bedeckt! Wir wollen zuerst den Klassenerhalt absichern und dann werden wir weitersehen."

Wie geht du und die Mannschaft in die nächsten Spiele, gerade auch im Hinblick auf das Derby am Samstag gegen Augsburg? Welter: „Wir gehen auch nicht anders in die Spiele als zuvor. Wir denken von Spiel zu Spiel und versuchen unser Bestes zu geben."

Interview: Moritz Eisenschink, Foto: Harry Schindler

Zwei Krimis, drei Punkte


25.05.2014 Beim Doppelspieltag gegen den deutschen Meister Iserlohn und Duisburg sehen die Zuschauer am Pulverturm zwei Skaterhockey-Krimis und einen Wölfe-Sieg
Nach zwei Jahren ohne Niederlage am Straubinger Pulverturm hat es den IHC Atting am Samstag erwischt. Gegen den deutschen Meister Samurai Iserlohn gab es eine 5:9-Niederlage. Doch schon einen Tag später revanchierte sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann mit einem 10:9 gegen die Duisburg Ducks und ist weiter im Spitzenquartett der 1. Bundesliga vertreten.

Dem Klassenerhalt kommt man so immer näher. „Mit 24 Punkten steigst du eigentlich nicht ab, aber ein, zwei Siege brauchen wir vielleicht noch“, sagte ein erleichterte Trainer am Sonntag nach dem zweiten Krimi des Wochenendes. 16 Sekunden vor dem Ende hatte Marcel Brandt den entscheidenden Treffer zum 10:9 erzielt. Zuvor lagen die Wölfe mit 2:5 zurück, drehten das Spiel mit sechs Toren in Folge auf 8:5 um dann im Schlussdrittel noch einmal mit 8:9 in Rückstand zu geraten. „Duisburg hat uns zweimal kalt erwischt, sie haben ihre Chancen genutzt und wir mussten uns sehr abrackern, um Tore zu machen. Letztlich sind wir aber für unseren Kampf belohnt worden.“ Überragend am Sonntag war Kapitän Fabian Hillmeier mit vier Toren und Florian Tkocz mit vier Vorlagen und einem Treffer.

Tags zuvor war eine Aufholjagd gegen den deutschen Meister Samurai Iserlohn nicht belohnt worden. Aus einem schnellen 1:5 machten die Wölfe ein 5:6 und hatten drei große Einschussmöglichkeiten zum Ausgleich: Thomas Bauer scheiterte bei einem Alleingang, Matthias Rothhammer am Pfosten und Marcel Brandt an der Latte. „Wir haben zwar gerackert und waren auf Augenhöhe, aber die Chancenverwertung war entscheidend. Aber man merkt schon, war um Iserlohn Meister ist. Läuferisch ist das, was sie spielen große Klasse und ich denke, dass sie sich auf der großen Fläche noch etwas leichter tun.“ Die Samurais legten dann im Schlussdrittel drei Treffer nach.

Wenn es etwas zu bemängeln gab, ist es die Defensive: Zwar holten die Wölfe am Wochenende erneut drei Punkte, kassierten aber 18 Gegentore. „Das sind einfach zu viel“, sagt der Coach, der aber auch bekennt. „Die beiden Spiele waren für die Zuschauer sicherlich interessant, es waren richtige Krimis. Überhaupt ist das Niveau in dieser Liga sehr, sehr hoch und mit der 2. Bundesliga nicht zu vergleichen.“

Schon am kommenden Samstag um 19 Uhr wartet für die Fans das nächste Highlight. Dann gastiert der TV Augsburg zum bayerischen Derby am Pulverturm. Extra für dieses Spiel haben sich die Verantwortlichen einige Sonderaktionen wie eine Tombola, Dosenschießen und eine Freigetränkeaktion einfallen lassen. „Es wäre schön, wenn 500 Zuschauer kommen würden“, hofft der Trainer. „Die Mannschaft hätte sich die Unterstützung verdient.“ Und mit einem Sieg wäre man dem Klassenerhalt wirklich sehr nah – und wohl noch etwas anderem, von dem bei den Wölfen aber noch keiner spricht.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

IHC steht vor schwerem Heimwochenende


23.05.2014 Nach der 2:8 Niederlage in Uedesheim am vergangenen Sonntag, stehen für den IHC Atting am Wochenende die nächsten beidem Heimspiele auf dem Programm.
Nach der 2:8 Niederlage in Uedesheim am vergangenen Sonntag, stehen für den IHC Atting am Wochenende die nächsten beidem Heimspiele auf dem Programm. Und diese haben es gewaltig in sich: am Samstag gastiert um 17.30 Uhr der amtierende deutsche Meister aus Iserlohn im Eisstadion am Pulverturm und am Sonntag folgt um 14 Uhr mit den Duisburg Ducks eine weitere starke Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen.

Dennoch geht man im IHC-Lager optimistisch in die beiden Spiele. Bis auf Michael Hofmeister, René Röthke und Torhüter Alexander Herzog, kann Trainer Jürgen Amann aus dem vollen Kader schöpfen. „Wir wollen den Sack im Kampf um den Klassenerhalt zumachen und daher ist das Ziel für dieses Wochenende natürlich beide Spiele zu gewinnen. Sollten wir volle Punkte aus beiden Spielen holen, wäre die Messe für uns ganz klar gelesen und der Klassenerhalt wäre endgültig gesichert", so Amann.

Doch gerade Samstagsgegner Iserlohn könnte sich als wahrer Brocken herausstellen. Diese belegen nämlich mit aktuell 22 Punkten aus neun Spielen den zweiten Rang in der Tabelle und zählen auch diese Saison wieder zu den Top-Aspiranten auf die Meisterschaft. Die Wölfe brennen in diesem Spiel auf Revanche für die unglückliche 9:13 Auswärtsniederlage im April. „Wir wollen uns für die Niederlage natürlich revanchieren und uns die Punkte zurückholen. Außerdem ist es natürlich auch eine tolle Sache gegen den amtierenden deutschen Meister spielen zu können und dementsprechend motiviert wollen wir auch an das Spiel herangehen", so Amann weiter.

Gegner am Sonntag sind die Duisburg Ducks, die sich derzeit nicht in der Form zeigen, die viele von ihnen gewohnt sind. Dies belegt auch die Tabelle, in der die Ducks aktuell nur Rang neun belegen. Coach Amann warnt aber dennoch vor den Duisburgern: „Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben einige Spiele nur knapp mit einem oder zwei Treffern verloren. Sie werden alles dafür tun, um die Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Es wird auf alle Fälle ein harter Kampf werden." Das Hinspiel in Duisburg konnten die Ducks damals klar mit 11:3 für sich entscheiden. "Das Niveau der Liga ist eben sehr hoch. Jeder kann jeden schlagen und in der Tabelle ist alles sehr dicht beieinander", resümierte Amann im Hinblick auf das bevorstehende, harte Wochenende.

Information: Seit kurzer Zeit wird beim IHC Atting auch eine Laufschule für Anfänger angeboten.

Wer Skaterhockey lernen möchte, muss vor allem eines beherrschen: Das richtige Laufen. Wer das aber noch nicht so gut kann, kann dies beim IHC Atting lernen. Immer montags von 18 bis 18.45 Uhr (während des Bambinitrainings) findet eine Laufschule für Anfänger statt. Mitzubringen sind Inlineskates, Helm, Ellbogen und Knieschutz. Wer schon über komplette Ausrüstung verfügt, darf sie gerne auch mitbringen.

Text: Moritz Eisenschink

IHC unterliegt 2:8 in Uedesheim


19.05.2014 Nach dem erfolgreichen Start in die Heimsaison mit drei Siegen aus drei Spielen, verlor der IHC Atting am Sonntagnachmittag auswärts bei den Uedesheim Chiefs mit 2:8 (0:4, 1:2, 1:2).
Nach dem erfolgreichen Start in die Heimsaison mit drei Siegen aus drei Spielen, musste sich der IHC Atting am Sonntagnachmittag auswärts bei den Uedesheim Chiefs mit 2:8 (0:4, 1:2, 1:2) geschlagen geben. Dennoch liegt man mit aktuell 21 Punkten und dem 4. Tabellenplatz immer noch im Soll.

Die Chiefs, die Tags zuvor noch knapp mit 6:7 in Duisburg verloren hatten, waren von Anfang an hellwach und erwischten den IHC gleich zu Beginn des Spiels eiskalt, wodurch man schon nach 22 Sekunden mit 0:1 in Rückstand lag. „Man merkte Uedesheim sofort an, dass sie unter Zugzwang stehen und die Punkte im Kampf um die Playoffs unbedingt brauchen ", so Coach Jürgen Amann. Auch im weiteren Verlauf kamen die Wölfe nur mit Mühe aus dem eigenen Drittel heraus und tauchten so auch nur wenige Male gefährlich vor dem Uedesheimer Tor auf. „Die Chiefs haben uns von Anfang an stark unter Druck gesetzt. Wir sind heute nicht so richtig mit ihrem körperbetonten Auftreten zurecht gekommen und hatten deshalb nur wenig Zugriff auf das Spiel", so Amann weiter.

Erst im zweiten Drittel konnte das Spiel offener gestaltet werden und so gelang Matthias Rothammer in der 25. Minute den Anschlusstreffer zum 1:4. Dennoch schafften es die Wölfe auch in dieser Phase nicht, sich weiter nennenswerte Tormöglichkeiten zu erspielen. Erst bedingt durch eine 5-minütige Überzahlsituation, konnte der IHC die Chiefs erstmals ernsthaft in Bedrängnis bringen: „Trotzdem haben wir es auch hier nicht geschafft Tore zu erzielen. Man muss aber auch dazu sagen, dass ihr Torhüter Oliver Derigs stark gehalten hat", meinte Amann. Im Rest des Spiels erarbeiteten sich beide Mannschaften noch gute Chancen, wodurch Thomas Bauer noch das zwischenzeitliche 2:6 erzielte. Die Messe für die Attinger war aber bereits gelesen und so ging das Spiel klar mit 2:8 verloren.

„Der Sieg für Uedesheim geht absolut in Ordnung. Sie haben von Anfang an gezeigt, dass sie diesen Sieg unbedingt wollen. Wir hingegen hatten unsere Schwierigkeiten mit der kleineren Fläche und ihrer Spielweise und waren oftmals auch einfach einen Schritt zu langsam", resümierte Amann nach dem Spiel.

Für die Wölfe geht es ohne Pause weiter. Dieses Wochenende gastieren am Samstag die Samurai Iserlohn (17.30 Uhr) und am Sonntag die Duisburg Ducks (14 Uhr) im Eisstadion am Pulverturm. Beide Hinspiele gingen zwar verloren, aber speziell gegen Iserlohn konnte der IHC das Spiel über weite Strecken mitbestimmen und so darf man sich auf zwei spannende und kampfbetonte Spiele freuen.

Text: Moritz Eisenschink

Außenseiter mit Chancen auf Punkte


16.05.2014 Nach drei Heimsiegen in Folge und dem erneuten überraschenden Sprung an die Tabellenspitze geht es für den IHC Atting auswärts weiter. Am Sonntag gastiert man in Uedesheim.

„Wir erwarten ein extrem körperbetontes Spiel“, sagt Matthias Rothhammer, der mit einem kuriosen Tor am Sonntag die Vorentscheidung im Spiel gegen Essen (6:4) herbeiführte und mit bisher neun Treffern dritterfolgreichster Schütze nach Tim Bernhard (22) und Marcel Brandt (14) ist. „Es dürfte sehr intensiv werden. Die Fläche ist deutlich kleiner. Da wird es auf die Defensive und die Kampfkraft ankommen.“

Rothhammer hat „nicht die besten Erinnerungen“ an die vergangenen Auftritte bei den Neussern. Zweimal musste man sich dort in den ersten beiden Erstligajahren deutlich geschlagen geben - 2010 mit 6:11 und 2011 mit 5:12. „Ich will nicht sagen, dass sie auswärts so etwas wie unser Angstgegner sind, aber Fakt ist, dass wir dort noch nie gewonnen haben.“

Doch mit drei Siegen und der Tabellenführung im Rücken geht die Mannschaft mit einer sehr positiven Stimmung in das Spiel. „Wir haben einen Lauf und wollen den fortsetzen, auch wenn es schwierig werden dürfte. Wir sind körperlich vielleicht etwas unterlegen, aber wir können es über den Kampf kompensieren. Wir sind auf alle Fälle positiv gestimmt, dass es vielleicht mit dem einen oder anderen Punkt klappt.“ Sollte dies der Fall sein, würde man weiterhin ganz oben mitspielen. „Ich hätte nicht erwartet, dass wir zu diesem Zeitpunkt so gut dastehen, aber wir sind dieses Jahr eine ganz starke Truppe und haben uns schnell gefunden. Unser Ziel ist nach wie vor der Nichtabstieg, aber wenn wir weiter so Gas geben und erfolgreich sind, muss man sich vielleicht auch noch andere Ziele setzen.“

Solch andere Ziele haben eigentlich auch die Uedesheim Chiefs. Die Neusser, die im vergangenen Jahr in der ersten Runde der Playoffs dem späteren deutschen Meister Samurai Iserlohn einen harten Kampf lieferten, müssen am Wochenende nicht nur gegen Atting ran, sondern gastieren auch am Samstag noch bei den Duisburg Ducks, die zuletzt sechsmal in Folge verloren haben. „Das kann ein Sechs-, aber auch ein Null-Punkte Wochenende werden“, sagte Chiefs-Coach Wolfgang Hellwig am Donnerstag. „Meine Vermutung, dass die Liga sehr ausgeglichen ist, trifft absolut zu.“ Die Chiefs, die vor der Saison stets sehr aktiv auf dem Transfermarkt sind, stehen aktuell im Mittelfeld der Tabelle, haben 13 Punkte in neun Spielen geholt und dabei viermal gewonnen. Am vergangenen Wochenende verloren sie allerdings mit 6:9 bei den Bissendorfer Panthern. „Wir haben vor beiden Gegnern Respekt, orientieren uns aber nur an uns selbst“, sagt Hellwig.

Das gilt auch für die Wölfe, die allerdings mit Simon Bogner (verhindert) und Marcel Brandt (erkrankt) zwei Ausfälle in der Defensive kompensieren müssen. „Das sind zwei Schlüsselspieler in der Defensive“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Daher muss ich auch die Reihen etwas umstellen.“ Doch der Coach nimmt es, wie es kommt. „Wir werden ohne Druck aufspielen, der Favorit sind wir in dieser Partie aber sicher nicht.“ Auch ordnet er die Erfolge ein: „Wir können jetzt nicht jede Woche erwarten, dass wir gewinnen. Man sieht am Beispiel Duisburg, wie eng die Liga ist. Die haben sechsmal in Folge verloren, die meisten Spiele mit nur einem Tor Unterschied. Es kann auch mal in die andere Richtung gehen. Aber eben weil es auch so eng in der Liga zugeht, macht es sehr viel Spaß.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

6:4-Erfolg gegen Essen


11.05.2014 320 Fans im Eisstadion am Pulverturm sehen eine bärenstarke Leistung gegen das Spitzenteam aus Essen.
Was für ein Wochenende für den IHC Atting! Durch einen 11:7-Erfolg am Samstagabend gegen den Crefelder SC und eine 6:4-Sieg gegen die Rockets Essen nicht einmal 24 Stunden später übernahmen die Wölfe bereits zum dritten Mal in dieser Saison die Tabellenführung in der 1. Skaterhockey-Bundesliga. Aktuell liegen sie zwei Punkte vor Meister Samurai Iserlohn, haben aber mehr Spiele ausgetragen.

Beide Male sahen 300 Zuschauer eine kämpferisch hervorragende und auch spielerisch äußerst ansehnliche Partie. „Krefeld hat es uns am Samstag schwer gemacht, sie haben sich hinten reingestellt, clever gespielt und auf Konter gelauert“, sagte Trainer Jürgen Amann. Die Gäste hatten aufgrund zahlreicher Verletzten nur einen kleinen Kader, ergänzt mit Junioren, aufbieten können. „Wir hatten noch sieben oder acht Pfostenschüsse und hätten höher gewinnen können.“

Auch am Sonntag sah es zunächst nach einem klaren Erfolg aus. Die Wölfe führten nach rund 30 Minuten schon mit 5:0, doch Essen war eigentlich auf Augenhöhe, schaffte es nur nicht, den Ball ins Tor zu bringen. „Es war deutlich härter als gestern gegen Krefeld“, sagte Kapitän Fabian Hillmeier nach dem Spiel. „Essen ist eine brutal starke Mannschaft, sie haben drei Reihen, die Tore schießen können. Aber unser Goalie Raphael Heitzer hat einige ganz wichtige Dinge rausgeholt.“

Gegen Ende des zweiten Drittel kamen die Gäste aber auf 2:5 heran. Nach dem 6:2 durch Matthias Rothhammer verkürzten die Gäste postwendend durch einen 40-Meter-Schuss auf 3:6 und kamen gegen Ende des Spiels in Überzahl noch zum 4:6. Insgesamt hatten die Wölfe das Spiel aber auch in diesem Drittel im Griff. „Essen ist für mich momentan eine der stärksten Mannschaften, sie sind brutal ausgeglichen. Da freut es mich umso mehr, dass wir auch dieses Spiel für uns entscheiden konnten.“

Für die Attinger geht es ohne Pause weiter. Allerdings steht nun am kommenden Wochenende erst einmal das nächste Auswärtsspiel an. Am Samstag um 15 Uhr reisen die Wölfe zu den Uedesheim Chiefs, die mit 13 Punkten aktuell Tabellensiebter sind. „Es ist super, dass wir Tabellenführer sind“, sagte Hillmeier. „Aber wir dürfen nicht vergessen, dass unser erstes Ziel nach wie vor der Klassenerhalt ist.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Neuzugang Roman Schreyer im Interview


10.05.2014 Vor dem Doppelwochenende gegen Krefeld und Essen: „Wir benötigen noch ein paar Siege, um die Klasse zu halten.“
Für den IHC Atting steht nach den ersten Heimpunkten gegen Köln (4:2) und den drei Punkten am grünen Tisch vom Augsburg-Spiel (0:18) das erste Doppelwochenende im Eisstadion am Pulverturm an. Dabei will man am Samstag gegen Krefeld (19 Uhr) und am Sonntag gegen Essen (14 Uhr) versuchen, die nächsten Spiele zu gewinnen, um die Position in der Tabelle zu festigen und den Klassenerhalt zu sichern. Neuzugang Roman Schreyer stand zuvor noch Rede und Antwort und gab Auskunft über seine ersten Wochen im Verein, das Niveau der Liga und gab einen kurzen Ausblick auf die Spiele am Wochenende.

Roman, du bist einer der fünf Neuzugänge des IHC. Wie kam es dazu, dass du nach Atting gekommen bist?
Schreyer: „Ich kenne einige vom Eishockey her. Auch Coach Jürgen Amann, hatte mich letztes Jahr schon gefragt, ob ich nicht spielen will. Da musste ich leider aus beruflichen Gründen noch absagen, aber dieses Jahr hat es dann geklappt."

Hast du vorher schon einmal Inlinehockey oder Skaterhockey in einem Verein gespielt, oder ist das sozusagen deine erste „richtige" Saison?
Schreyer: „Früher habe ich schon in Deggendorf und in Passau Inlinehockey gespielt. Damals allerdings noch mit der Scheibe."

War die Umstellung vom Puck auf den Ball schwierig für dich, oder war das kein Problem?
Schreyer: „Anfangs war es schon ein bisschen ungewohnt. Aber mittlerweile bin ich ganz zufrieden damit und es klappt recht gut."

Du hast jetzt auch schon einige Spiele absolviert. Wie siehst du als Neuling das Niveau der Liga?
Schreyer: „Ich finde das Niveau ist auf einem sehr hohen Level. Dennoch ist alles recht ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen. Kaarst fällt ein bisschen ab, aber dazu kann ich erst mehr sagen, wenn wir gegen sie gespielt haben. Auf alle Fälle benötigen wir noch ein paar Siege um die Klasse halten zu können."

Du selbst bist ein Spieler der körperlich recht präsent spielt. Siehst du es als deine Aufgabe, auf dem Feld auch mal für Ordnung zu sorgen, wenn etwas herumgestänkert wird?
Schreyer: „Das ist etwas ungeschickt, da ich vom Eishockey her einfach mehr gewohnt bin. Wenn da der Torwart angegangen wird, räume ich eben auch mal auf, wenn es nötig ist. Im Skaterhockey ist das schwierig, da hier auch schon für Kleinigkeiten höhere Strafen ausgesprochen werden. Deshalb habe ich meine Spielweise mittlerweile schon etwas angepasst. Dennoch muss man auch körperlich präsent sein, um, vor allem auswärts, nicht unterzugehen."

Letzten Sonntag habt ihr euer erstes Heimspiel sensationell mit 4:2 gegen Köln gewonnen und wichtige drei Punkte geholt. Das waren aber nicht die einzigen Punkte diese Woche: das Spiel gegen Augsburg wurde mit 18:0 Toren und drei Punkten für euch gewertet. Mindert das den Druck im Kampf um den Klassenerhalt?
Schreyer: „Der Sieg gegen Köln war natürlich super, zumal wir da auch taktisch klug gespielt haben. Die Punkte aus Augsburg sind natürlich auch gut für uns. Dennoch ist es nicht schön, Punkte auf diesem Weg zu bekommen. Für den Klassenerhalt brauchen wir noch mindestens drei bis vier Siege. Wenn wir die haben, werden wir ja sehen wo wir stehen."

Am Wochenende habt ihr ja dann auch die nächste Möglichkeit gegen Krefeld und Essen Punkte einzufahren. Wie geht ihr an die beiden Spiele heran und was ist das Ziel?
Schreyer: „In Krefeld haben wir diese Saison schon einmal gewonnen, daher haben wir auch zu Hause wieder gute Möglichkeiten auf einen Sieg. Krefeld wird uns die Punkte aber sicherlich nicht schenken und sie werden alles für einen Sieg tun. Das Spiel am Sonntag wird aber noch einmal eine Nummer schwerer, zumal wir in Essen mit 2:16 unter die Räder gekommen sind. Da hatten sie einen sehr guten, und wir einen rabenschwarzen Tag erwischt. Ich denke aber, dass wir auch Essen mit eine geschlossenen Mannschaftsleistung besiegen können. Wenn wir dieses Wochenende wieder Punkte holen, sieht es auf alle Fälle nicht schlecht aus!"

Interview: Moritz Eisenschink

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21.07., 17.30 Uhr Ergebnis:
-:-

Atting - Augsburg
Sa., 21.07., 15 Uhr
Jugend - ERC Ingolstadt

So., 22.07., 16 Uhr
Ingolstadt - Atting I
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 12 157:71 32
2 Spaichingen 14 151:91 30
3 Merdingen 11 147:88 24
4 Ingolstadt 12 125:79 23
5 Atting 11 131:110 21
6 Freiburg 11 96:75 17
7 Schwabmünchen 12 139:146 15
8 Rhein-Main Patriots 14 119:146 15
9 Deggendorf 12 71:147 6
10 Sasbach 13 36:219 0
11
12