Gute Leistungen nicht belohnt


07.04.2014 IHC Atting macht in Lüdenscheid und Iserlohn zu wenig aus den eigenen Torchancen und muss zwei Niederlagen einstecken
(mb) 5:12 in Lüdenscheid, 9:13 in Iserlohn. Als nacktes Ergebnis bringt der IHC Atting null Punkte mit von seinen Auswärtsspielen sieben und acht. Doch Punkte wären für den aktuell immer noch Tabellenvierten der 1. Skaterhockey-Bundesliga am Wochenende durchaus drin gewesen. Denn die Leistungen stimmten.

Am Sonntag nach dem Spiel in Iserlohn konnte es Coach Jürgen Amann immer noch nicht ganz glauben, was er und seine Mannschaft da am Wochenende erlebt hatten. „Wir waren zweimal besser, hatten unzählige Torchancen und verlieren beide Spiele“, war der Coach frustriert. „Das tut mir unglaublich leid für die Mannschaft, denn sie hat in beiden Spielen super gearbeitet.“

Doch es gab auch Gründe für die Niederlagen. Am Samstag waren es die eigene Chancenverwertung und die Kaltschnäuzigkeit des Gegners. Während die Wölfe unzählige Male den Pfosten trafen oder bei Alleingängen am glänzend aufgelegten Goalie Jonas Mohr scheiterten, waren die Lüdenscheider vor dem Tor ganz einfach hellwach und eiskalt: „Sie haben uns eine Effizienzlehrstunde erteilt und in der eigenen Halle ausgekontert. Das Ergebnis gibt den Spielverlauf absolut nicht wider.“ Nach 2:6-Rückstand kam der IHC auf 5:6 heran, um dann prompt das 5:7 zu kassieren. Im Schlussdrittel trafen dann nur noch die Gastgeber.

Atting: Heitzer - Tkocz, Brandt, Bauer, Welter, Hillmeier, Bernhard, Dünnbier, Mar. Rothhammer, Mat. Rothhammer, Prasch, Schreyer. Tore: 0:1 (1:27) Bernhard (Brandt), 1:1 (5:02) Hall (Svejda, 4-3), 2:1 (6:12) Svejda (3-4), 3:1 (8:44) Hall (Svejda), 3:2 (10:45) Brandt (Prasch), 4:2 (12:56) Ortwein, 5:2 (18:11) Loecke (Elzner), 6:2 (21:10) Svejda, 6:3 (21:45) Bernhard (Bauer), 6:4 (25:03) Brandt (3:3), 6:5 (28:31) Brandt (Bernhard, 3-4), 7:5 (29:50) Elzner (Svejda, 4-3), 8:5 (37:30) Loecke, 9:5 (42:14) Hall (Svejda), 10:5 (42:38) Heckmann, 11:5 (51:20) Elzner, 12:5 (56:15) Ortwein (Svejda). Schiedsrichter: Rust (Bochum)/Klüting (Iserlohn); Strafminuten: Lüdenscheid 10 + je 10 gegen Mohr und Svejda - Atting 12; Zuschauer: 120

Ein ähnliches Bild gab es dann am Sonntag in Iserlohn. „Wir haben ein paar Mal Fehler in der Verteidigung gemacht, leichte Tore kassiert und Iserlohn war ganz einfach eiskalt vor dem Tor“, sagte der Coach. „Wir haben neun Tore beim deutschen Meister erzielt, aber ungefähr sieben oder acht Minuten geschlafen. Das hat uns den Sieg gekostet“ Zu Beginn hatte der IHC noch schnell mit 3:1 geführt und Iserlohn deutlich unter Druck gesetzt.

Doch eine Zwei-Tore-Führung ist im Skaterhockey in dieser Saison nur ein kleiner Vorsprung. Das beweisen die Ergebnisse des Wochenendes. Im Schnitt fielen in jeder Partie 20 Tore. „Grund ist natürlich auch die gestoppte Zeit, aber wir alle finden das sehr gut“, sagte der Coach. „Man kann keine Zeit mehr beim Wechseln herausschinden.“ Das sei auch der Vergleich zum Eishockey. „Da gehen solche Spiele eben 7:4 aus, bei uns 13:9.“

Ein Auswärtsspiel wartet nun auf die Wölfe noch vor dem Start der Heimserie. Das ist die Partie beim TV Augsburg am kommenden Samstag. In diese gehen die Wölfe weiterhin als Tabellenvierter. „Leider haben wir am Wochenende zwar Punkte verschenkt, positiv ist aber, dass man gesehen hat, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können. Manchmal müssen wir aber als Aufsteiger noch Lehrgeld zahlen.“ Atting: Heitzer (ab 26. Herzog) - Tkocz, Brandt, Bauer, Welter, Hillmeier, Bernhard, Dünnbier, Mar. Rothhammer, Mat. Rothhammer, Prasch, Schreyer.

Tore: 0:1 (1:37) Brandt (Bauer), 1:1 (2:46) Poerschke (Ziese), 1:2 (3:38) Bernhard (Bauer), 1:3 (7:49) Brandt, 2:3 (10:01) Faber, 3:3 (16:51) Faber, 4:3 (17:25) Poerschke (Linke), 5:3 (17:56) Peters (Neumann), 6:3 (20:57) Peters (Bialke), 6:4 (21:49) Mar. Rothhammer (Dünnbier), 7:4 (23:57) Linke (Plate), 8:4 (25:31) Linke, 9:4 (26:43) Wapnewski (Linke, 4-3), 9:5 (29:28) Brandt, 9:6 (33:33) Bernhard, 9:7 (44:04) Schreyer (Prasch), 10:7 (47:28) Neumann (Peters), 11:7 (50:55) Peters (Neumann), 11:8 (53:04) Bernhard, 12:8 (53:41) Linke (Plate), 13:8 (55:12) Bialke (Neumann), 13:9 (56:15) Brandt (Bauer, 4-3); Schiedsrichter: Schlüter, Winter (Velbert); Strafminuten: Iserlohn 10, Atting 8; Zuschauer: 67

Text: Michael Bauer, Foto: Otto Flanz

Neues Outfit für das Erstligateam


05.04.2014 Seit der vergangenen Woche ist die Bundesligamannschaft in neuem Gewand unterwegs

Auf dem neuen Trainingsanzug ist die Bauunternehmung Ernst Passek auf dem Rücken vertreten, Außerdem wurde die Mannschaft mit neuen Poloshirts ausgestattet. Herzlichen Dank an unseren neuen Sponsor sowie an unseren Ausrüster Hockeycorner in Deggendorf. Die Mannschaft ist damit zum ersten Mal beim Auswärtswochenende in Lüdenscheid und Iserlohn unterwegs.

In Kürze wird es Trainingsanzüge, Shirts, Polos oder Hoodies auch für die anderen Teams geben. Wir werden rechtzeitig darüber informieren

Super befreit nach Lüdenscheid und Iserlohn


04.04.2014 Für den IHC Atting gehen die harten Auswärtswochenenden weiter: Die Wölfe bestreiten bereits den dritten Doppelspieltag binnen vier Wochen.

Diesmal geht die Reise am Samstag zu den Highlandern Lüdenscheid (18 Uhr) und am Sonntag zum amtierenden deutschen Meister und Tabellenführer Samurai Iserlohn (14.30 Uhr). Nicht befreit, sondern „super befreit“ könne sein Team da aber aufspielen, sagt Coach Jürgen Amann.

Denn beim Blick auf den derzeitigen Tabellenstand tritt das Team viel leichter eine solch harte Reise an. Denn mit drei Siegen aus sechs Spielen, darunter das überragende 11:3 am letzten Wochenende in Bissendorf, haben die Wölfe schon jetzt mehr erreicht, als viele dem Aufsteiger zugetraut hatten. „Die Stimmung in der Mannschaft ist super“, sagt der Coach. „Wir hatten am Donnerstag ein gutes Abschlusstraining mit hohem Tempo und wenn wir in Lüdenscheid einen guten Tag erwischen, könnte durchaus etwas möglich sein. Die Highlander haben ähnliche Ergebnisse wie wir eingefahren. Es ist so etwas wie ein Duell auf Augenhöhe.“

Die Lüdenscheider konnten bisher zwei von vier Spielen gewinnen - beide auswärts: Zunächst gab es ein 9:3 gegen den aktuell Vorletzten Crefeld, bevor dann am vergangenen Wochenende ein 9:4 beim zweiten Aufsteiger Kaarst folgte. Gefährlichster Mann ist der Tscheche Jiri Svejda, dem in drei Spielen schon 14 Punkte gelangen. Allein in Kaarst war er an sieben Toren beteiligt. Da das Team aber Verteidigersorgen plagten, holte man sich die DEL-erfahrenen Dieter Orendorz und Mike Ortwein (beide Iserlohn/Duisburg) wieder ins Team. Orendorz Einsatz ist aber fraglich, hieß es von Seiten des Clubs.

„Alle sehen, dass die Liga eng ist und dass wir schon gut Punkte geholt haben“, sagt Amann. „Einige Teams müssen sich derzeit mit dem Abstieg beschäftigen, die eigentlich so nicht damit gerechnet haben und vielleicht gedacht haben, dass Kaarst und wir leicht wegzuschießen sind. Daher ist es logisch, dass sich die Teams verstärken.“

Aber auch der IHC hat sich gewissermaßen verstärkt: Michael Welter gibt am Wochenende sein Debüt: „Er hat am Donnerstag im Training einen starken Eindruck gemacht. Er kann hinten aufräumen und tut uns sehr gut.“ Da mit Simon Bogner ein wichtiger Mann nicht dabei sein kann – es fehlen außerdem Robert Kuhnle, Tobias Wolf, Dominik Nissen und Michael Hofmeister krankheits- oder berufsbedingt – ist Welter eine umso wichtigere Verstärkung. Drei Reihen können die Wölfe am Wochenende aufbieten.

Am Sonntag in Iserlohn dürften die Trauben deutlich höher hängen als am Samstag, auch wenn der verlustpunktfreie Meister am Samstag schon das Top-Spiel gegen Köln absolvieren muss. „Es ist eine super Sache, gegen den deutschen Meister spielen zu dürfen“, sagt Amann. „Wir werden unser Möglichstes versuchen sie etwas zu ärgern, aber da können wir im übertragenen Sinne eigentlich gar nicht verlieren.“ Iserlohns Coach Carsten Plate sagte der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: „Ich bin froh, dass wir zuerst gegen Köln spielen – das ist vom Kopf her besser.“ Gegen die Wölfe hat er dennoch einen klaren Sieg im Visier.

Schon jetzt laufen bei IHC die Planungen für das Auswärtsspiel in Augsburg am 12. April: Fans und Interessierte können die Mannschaft im Fan-Bus begleiten. Der Fahrpreis beträgt 16 Euro. Anmeldung bis Dienstag, 8. April, bei 1. Vorsitzendem Bernd Maier unter maier_atting@hotmail.com.

Text, Foto: Michael Bauer

Ein Statement in Bissendorf


30.03.2014 Überragende Teamleistung führt den IHC Atting zu einem 11:3-Auswärtssieg bei den Bissendorfer Panthern
(mb) Vorsichtig hatte man beim IHC Atting nach den beiden Pleiten in Essen und Duisburg von Rehabilitieren gesprochen. Was am Samstag in Bissendorf herauskam, war mehr. Deutlich mehr. Coach Jürgen Amann bezeichnete den 11:3-Erfolg (2:1, 2:2, 7:0) als „Statement“. Der Sieg war die größte Überraschung des Spieltags und der IHC Atting verbesserte sich damit auf den dritten Platz in der Tabelle.

„Wir hatten einen Sahnetag“, sagte der überglückliche Coach nach dem Spiel. „Ein Riesenlob an meine Mannschaft, alle Spieler haben einen super Job gemacht, von unserem Torhüter Alex Herzog angefangen über die Verteidigung bis zum Sturm. Wir habe ein super Forechecking gespielt. Es war einfach sensationell.“ Über weite Strecken des Spiels hatten die Wölfe die Panther in einem fairen Spiel mit nur 14 Strafminuten im Griff, auch wenn das Ergebnis über 40 Minuten lang etwas anderes aussagte.

4:3 stand es nach dem zweiten Drittel. Allein dreimal hatte der überragende Tim Bernhard schon getroffen. Aber es hätte auch anders aussehen können. Roman Schreyer hatte kurz vor Drittelende gar das zwischenzeitliche 5:2 auf dem Schläger, wurde aber unsanft gestoppt und die Wölfe fingen sich im Gegenzug das 3:4. Dann kassierte der starke Neuzugang Marcel Brandt auch noch wenige Sekunden vor dem Ende eine Zwei-Minuten-Strafe. „Da hätte es noch einmal eng werden können, Bissendorf hatte die Chance, zurückzukommen, aber wir haben super dagegengehalten“, sagte Amann.

Mehr noch: Im Schlussdrittel brannten die Wölfe ein wahres Feuerwerk ab. Bis zur 50. Minute machten zweimal Brandt und zweimal Thomas Bauer aus dem 4:3 ein 8:3. Damit aber nicht genug: Simon Bogner, Matthias Rothhammer und noch einmal Bernhard sorgten am Ende sogar für einen zweistelligen Sieg. Bissendorf konnte nur noch mit Fernschüssen dagegenhalten. „Aber man muss hier in Bissendorf auch erst einmal elf Tore schießen“, sagte Amann.

Viele Beobachter waren sich einig: Kann die Mannschaft diese Vorstellung öfter abrufen, hat sie mit dem Abstieg nichts zu tun. Dementsprechendes Lob durften sich die Spieler auch nach der Partie abholen. Schon neun Punkte stehen nach sechs Auswärtsspielen auf dem Konto – so viel, wie Interimskapitän Florian Tkocz vor dem Wochenende für die ganze Auswärtsperiode erhofft hatte. Und mit den Partien in Lüdenscheid, Iserlohn und Augsburg stehen noch drei Auswärtsspiele aus. Allerdings: „Man sieht, was möglich ist, wenn wir komplett sind“, sagte Amann.

IHC Atting: Herzog (0/1) (Stadler) - Tkocz, Bogner (1/0), Brandt (3/2), Schreyer (0/2), Mar. Rothhammer, Kuhnle - Bernhard (4/2), Mat. Rothhammer (1/1), Dünnbier (0/1), Bauer (2/0), Prasch;

Text: Michael Bauer, Foto: Christian Barchfeld

Fanbus nach Augsburg


29.03.2014 Zum Spiel beim TV Augsburg wird ein Bus für Fans, Freunde und Angehörige der Mannschaft eingesetzt

Zum Auswärtsspiel am 12. April beim TV Augsburg soll ein Fanbus eingesetzt werden, damit die Mannschaft beim ersten Derby der Saison dementsprechend unterstützt werden kann.

Die Anmeldung, mit Namensangabe und Anzahl der Mitfahrer bitte per E-Mail an den 1. Vorsitzenden Bernd Maier unter maier_atting@hotmail.com. Der Fahrpreis beträgt 16 Euro, die Mindestteilnehmerzahl 30 Personen, Anmeldeschluss ist Freitag, der 4. April, 12 Uhr. Die genaue Abfahrtszeit wird dann rechtzeitig bekannt gegeben. Das Spiel am 12. April beginnt um 18 Uhr in der TVA-Arena.

Text, Foto: Michael Bauer

Marcel Brandt stürmt für die Wölfe


27.03.2014 Am Donnerstag stellten der IHC Atting Marcel Brandt (Donaustauf/Straubing Tigers) als Neuzugang vor. Außerdem präsentierte sich der neue Sponsor IA Information Systems AG
(mb) Der IHC Atting geht mit einer Verstärkung ins Auswärtsspiel bei den Bissendorfer Panthern. Marcel Brandt, im Vorjahr noch bei den Donaustauf Crocodiles, stürmt ab sofort für die Wölfe. Mit ihm erhofft man sich mehr Durchschlagskraft im Angriff. Zusammen mit Brandt präsentierte sich Roland Waschto vom neuen Sponsor IA Information Systems AG erstmals. Seine Firma ist neu auf dem Trikot vertreten.

Bereits vor drei Jahren hatten die Wölfe den 21-jährigen gebürtigen Dingolfinger verpflichten wollen. „Wir sind happy, dass es nun geklappt hat und freuen uns, dass er endlich eingreifen kann“, sagt Coach Jürgen Amann. Denn der DEL-Spieler musste zu Beginn der Saison noch eine Sperre aus der vergangenen Saison absitzen. „Was er drauf hat, hat er in den beiden Spielen letztes Jahr gegen uns gezeigt“, sagt der Coach. Vier Tore und eine Vorlage gelangen ihm damals noch gegen Atting. Insgesamt kam er in der vergangenen Saison in 13 Spielen auf 20 Tore und 13 Vorlagen.

„Ich freue mich auf mein erstes Spiel“, sagt Brandt, der 2010 zusammen mit Wölfe-Torwart Alexander Herzog in der deutschen Junioren-Europameistermannschaft stand. „Daher kenne ich auch schon ein paar Spieler aus Augsburg und Iserlohn“, sagt Brandt. „In der 1. Bundesliga ist das Spiel intensiver und schneller als in der 2. Liga. Da wird jeder Fehler bestraft. Ich will versuchen, der Mannschaft in allen Situationen zu helfen und eine Art Spielmacher sein.“

Am Samstagabend in Bissendorf (Beginn 19 Uhr) möchte die Mannschaft sich nach dem schlechten Vorwochenende mit zwei Niederlagen und 26 Gegentoren wieder rehabilitieren. „Lehrwochenende hat es ganz gut getroffen“, sagt Florian Tkocz, der derzeit Kapitän ist. „In Essen sind uns die Bälle nur so um die Ohren geflogen, wir bekamen gefühlte 80 Torschüsse.“ Neben dem ungewohnten Belag, auf dem für die Attinger kein richtiger Aufbau möglich gewesen sei, führt Tkocz auch den dünnen Kader als Grund für die hohen Niederlagen an: „Wenn man nicht vollständig ist, kann man in dieser Liga wenig gewinnen.“

Die Personalsituation hat sich zum Glück für die Wölfe aber vor dem Spiel in Niedersachsen – mit rund 630 Kilometer die weiteste Auswärtsfahrt – aber etwas entspannt. Neben Neuzugang Brandt ist auch Verteidiger Simon Bogner dabei, allerdings fehlt weiterhin Michael Welter. „Wir haben etwas mehr als drei Reihen, das brauchen wir auch, um 60 Minuten bestehen zu können“, sagt Coach Amann.“

Doch er warnt auch, jetzt gleich wieder von Punkten auszugehen: „Wir haben eine lange Busfahrt und sind wieder in einer ungewohnten Halle. Da darf man jetzt keine Wunderdinge erwarten.“ Ohnehin ist man nach mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden: „Die beiden Siege zu Beginn der Saison waren extrem wichtig“, sagt Tkocz. „Wir haben gesagt, dass drei Siege aus der Auswärtsperiode schön wären, aber zwei sind natürlich schon super. Mal schauen, was noch geht. Die Spiele vom Wochenende sind sicher noch im Hinterkopf, aber die müssen wir jetzt ausblenden und sagen: Neues Spiel, neues Glück.“

Nach dem Spiel in Bissendorf geht es noch am ersten Aprilwochenende nach Lüdenscheid und Iserlohn, bevor dann am 12. April das Derby in Augsburg wartet. Am 4. Mai beginnt gegen Köln die Heimsaison. Möglich ist auch, dass dann René Röthke ins Geschehen eingreift, der am Donnerstag zum ersten Mal im Training war. „Ich möchte auf alle Fälle einige Heimspiele machen, wenn ich gesund bin“, sagt Röthke, der im vergangenen Jahr schon so erfolgreich für die Wölfe spielte. „Ich denke, im Mai sollte es klappen.“

Text, Foto: Michael Bauer

Das Bild zeigt: IHC-Coach Jürgen Amann, Marcel Brandt und Roland Waschto vom neuen Sponsor IA Information Systems AG

Lehrwochenende


24.03.2014 2:16 in Essen und 3:11 in Duisburg: Die stark ersatzgeschwächte Bundesligamannschaft musste am Wochenende zwei Niederlagen hinnehmen

Der IHC Atting hat ein „Lehrwochenende“ hinter sich. So drückte es Coach Jürgen Amann am Sonntag nach der 3:11-Pleite in Duisburg aus. Tags zuvor war das Ergebnis bei den Rockets Essen mit 2:16 sogar noch schlimmer ausgefallen. Damit rutschte man in der Tabelle auf Rang fünf zurück, liegt aber mit sechs Punkten weiterhin im Soll.

„Das Spiel in Essen hat uns am Sonntag in Duisburg noch in den Knochen gesteckt. Mit zunehmender Spieldauer wurde es schwieriger zu bestehen.“ Nur elf Feldspieler und zwei Torhüter hatten das zweite Doppelwochenende in Folge antreten können. „In beiden Spielen hat sich gezeigt, dass einige Spieler einfach nicht zu ersetzen sind. Uns hat einfach die Substanz gefehlt. Nur mit einem vollen Kader können wir bestehen.“

Und dass die Mannschaft bestehen kann, hatte sie beim 9:6 in Crefeld oder beim 4:3 in Assenheim gezeigt. „Aber in dieser Liga gibt es viele Faktoren: Kaderstärke, Stadion, Tagesform. All das hängt von Sieg und Niederlage ab.“ Bestes Beispiel dafür ist der 9:8-Sieg nach Penalty-Schießen des bisherigen Schlusslichts aus Crefeld gegen Vizemeister TV Augsburg am Sonntag. Dabei holten die Gastgeber einen 0:4-Rückstand auf. „Das zeigt, wie eng es in dieser Liga zugeht“, sagt Amann.

Der Coach hat seiner Mannschaft nach den beiden kräftezehrenden Partien nun für den Dienstag erst einmal frei gegeben. Am Wochenende wartet mit der Partie in Bissendorf die nächste lange Fahrt, allerdings nur ein Spiel. Die Panther verloren am Wochenende mit 3:7 gegen Köln. „Ich bin mir aber sicher, dass wir nächstes Wochenende eine ganz andere Mannschaft sehen werden“, sagt der Coach. Dann kehren etliche Spieler zurück, außerdem wird das Debüt von Michael Welter und einem Neuzugang erwartet.

Text: Michael Bauer, Foto: Dirk Unverferth

Dreimal Turniersieger


23.03.2014 Schüler, Jugend und Junioren holen sich den Titel beim BRIV-Frühjahrsturnier in Straubing
Dreimal Atting und einmal Augsburg hießen die Turniersieger bei der zweiten Auflage des BRIV-Frühjahrsturniers in Straubing am Samstag und Sonntag. Vor vielen Zuschauern in der Straubinger Ausstellungshalle waren an beiden Turniertagen spannende Spiele geboten. Teams aus Atting, Deggendorf und Augsburg, sowie die österreichischen Gäste aus Altenberg waren am Start, über deren Teilnahme sich der BRIV sehr gefreut hat. Das Turnier soll fest im Jahreskalender etabliert werden und die BRIV-Spitze hofft, in den kommenden Jahren hoffentlich noch mehr Teams bei diesem Vorbereitungsturnier begrüßen zu können.

Bei den Bambini, wo in Abwesenheit der gastgebenden Attinger Mannschaft (Team größtenteils verhindert) nur drei Teams am Start waren, gewann der TV Augsburg vor den Deggendorf Pflanz I und II. Alle Teams spielten je zweimal gegeneinander. Tabelle:
1. Augsburg 8 Punkte, 21:3 Tore
2. Deggendorf I 3 Punkte, 7:12 Tore
3. Deggendorf II 1 Punkte, 7:20 Tore

Ungeschlagen und nur mit einem Unentschieden gegen Deggendorf gewannen die Attinger Schüler am Sonntag aufgrund des besseren Torverhältnisses das Turnier. Hier war mit Altenberg – genauso wie bei der Jugend – auch ein österreichisches Team am Start

Tabelle:
1. Atting 5 Punkte, 15:3 Tore
2. Deggendorf 5 Punkte 11:5 Tore
3. TV Augsburg 2 Punkte 5:15 Tore
4. Altenberg (AUT) 0 Punkte, 2:10 Tore

Das Turnier der Jugend war eine klare Sache für die Attinger Mannschaft, die alle Spiele gewinnen konnte. Auch hier waren die Gäste aus Altenberg am Start, die allerdings nicht über den vierten Platz hinauskamen.

Tabelle:
1. Atting 8 Punkte, 21:2 Tore
2. Deggendorf 6 Punkte, 14:10 Tore
3. TV Augsburg I 3 Punkte, 10:11 Tore
4. TV Augsburg II 2 Punkte, 6:10 Tore
5. Altenberg 1 Punkt, 4:23 Tore

Auch bei den Junioren konnten die Attinger am Ende deutlich triumphieren. Während die Gastgeber alle vier Spiele gewannen, konnte Deggendorf nur ein Spiel für sich entscheiden. Alle Spiele waren aber hart umkämpft und endeten nur mit wenigen Toren Differenz

Tabelle: 1. Atting 8 Punkte, 10:3 Tore 2. Deggendorf 3 Punkte, 7:8 Tore 3. Augsburg 1 Punkte, 4:10 Tore

Text, Foto: Michael Bauer

Pleite in Essen


23.03.2014 Eine heftige 2:16-Pleite musste die Bundesligamannschaft am Samstagabend bei den Rockets Essen einstecken.

Stark ersatzgeschwächt – es fehlten sechs Stammspieler – wurde die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann von Beginn an heftig unter Druck gesetzt und dann im Mitteldrittel förmlich überrollt. Die beiden Tore für die Wölfe, die mit sechs Punkten aber immer noch hervorragend dastehen, erzielten Tim Bernhard und Roman Schreyer.

„Wir sind heute überhaupt nicht ins Spiel gekommen, waren immer einen Schritt zu langsam“, sagte Amann. „Essen hat alles gnadenlos bestraft. Uns haben heute eineinhalb Reihen gefehlt. Das konnten wir nicht kompensieren. Wir wussten, dass es mal eine Klatsche geben wird. Die haben wir nun bekommen.“

Auch mit dem Belag in Essen tat sich die Mannschaft sehr schwer. „Essen hat wirklich eine ganz tolle Halle, doch mit dem Boden sind wir nicht zurecht gekommen. Er war sehr schnell – allerdings soll das keine Ausrede für die heftige Niederlage sein. Wir müssen dienun abhaken und in Duisburg versuchen es besser zu machen. Leichter wird es aber bestimmt nicht."

Text: Michael Bauer, Foto: Dirk Unverferth

Hartes Doppelwochenende


20.03.2014 Nach zwei Auswärtssiegen kann das Bundesligateam in Essen und in Duisburg „absolut befreit“ aufspielen, sagt Coach Jürgen Amann
(mb) Kaum waren die Attinger Wölfe am Montagmorgen aus Krefeld zurück, begann auch schon die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben. Es geht Schlag auf Schlag. Schon an diesem Wochenende warten auf die Skaterhockey-Cracks aus der 1. Bundesliga zwei weitere Gegner. Am Samstag geht es zu den Rockets Essen (18 Uhr) und am Sonntag (16 Uhr) zu den Duisburg Ducks.

Nachdem mittlerweile überraschend sechs Punkte auf dem Konto sind, können die Attinger noch befreiter aufspielen als vergangenes Wochenende. „Wir sind mit dem Saisonverlauf bisher sehr zufrieden“, sagt Coach Jürgen Amann, der trotz der positiven Stimmung und der überraschenden Tabellenführung („Die Guten hatten ja erst ein oder zwei Spiele, wir schon drei.“) auch ein wenig auf das Glück verweist: „Assenheim hat uns sicher etwas unterschätzt, und wenn wir in Krefeld nicht im ersten Drittel so gut dagegen gehalten hätten, hätte es auch da anders ausgesehen. Man hat ja bei den Skating Bears gesehen, wie schwer es ist, einen Rückstand aufzuholen.“

Während der Woche gab es nicht viel Zeit zum Erholen. Zwei weitere Einheiten standen auf dem Programm. „Ein Doppelwochenende ist sehr hart, das haben wir bei der Rückkehr aus Krefeld schon gesehen.“ Dementsprechend gefordert wird seine Mannschaft auch am Wochenende sein. „Essen ist für mich schwer einzuschätzen. In der Vergangenheit haben sie manchmal für Überraschungen bei den starken Teams gesorgt, dann aber auch wieder Niederlagen bei den schlechteren Teams einstecken müssen.“

Am Sonntag dann geht es zu den gut verstärkten Duisburg Ducks, die vor einer Woche Vizemeister TV Augsburg trotz 3:7-Rückstands am Ende noch mit 9:8 nach Penalty-Schießen schlugen. „Das ist für uns wie in Köln“, erklärt Amann. „Punkte wären da eine Sensation, denn die Duisburger sind ein Mitfavorit auf die Meisterschaft. Eines ist klar: UNterschätzen wird uns jetzt niemand mehr. Aber wir werden in beiden Spielen alles geben.“

Positiv ist neben den sechs Punkten bisher die Einführung der gestoppten Spielzeit. „Alle Spieler bewerten das als absolut positiv und es macht auch deutlich mehr Spaß zu spielen“, sagt der Coach. „Jedoch sind drei Reihen dann Pflicht.“ Zeit schinden ist nun nicht mehr möglich – einige Teams waren darin ja wahre Meister. „Im Skaterhockey kann es schnell gehen – zwei, drei Tore sind da nichts“, sagt der Coach. Er verweist dabei auf das Spiel in Köln, als seine Mannschaft nach zehn Minuten 2:0 führte: „Da kann man sich nicht einfach hinten reinstellen. Das bringt im Skaterhockey nichts.“

Text, Foto: Michael Bauer

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3. März, 19 Uhr
Jahresversammlung, Vereinsheim
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 0 0:0 0
2 Atting 0 0:0 0
3 Deggendorf 0 0:0 0
4 Schwabmünchen 0 0:0 0
5 Ingolstadt 0 0:0 0
6 Spaichingen 0 0:0 0
7 Freiburg 0 0:0 0
8 Merdingen 0 0:0 0
9 Rhein-Main Patriots 0 0:0 0
10 Sasbach 0 0:0 0
11
12