Tolle Saison der Bambini


02.09.2014 Wie verlief die Sommersaison im Nachwuchsbereich? Darüber wollen wir in den nächsten vier Wochen hier informieren. Wir starten mit der Bambinimannschaft
Unsere Bambinimannschaft hat ihre insgesamt vierte Saison seit dem wir diese Altersklasse im Verein anbieten, erfolgreich abgeschlossen und hinter dem bayerischen Meister aus Ingolstadt sowie den Deggendorf Pflanz den dritten Rang in der bayerischen Meisterschaft belegt.

„Die Saison war sehr gut“, fasste Coach Markus Alzinger zusammen. „Wir waren auch sehr konstant und haben in jedem Turnier den dritten Platz belegt.“ Dabei gibt es eine positive Bilanz. Von 30 Spielen wurden 18 gewonnen, einmal gab es ein Unentschieden und elfmal wurde verloren. Dabei gab es ein Torverhältnis von 170:77.

„Die Entwicklung in der Mannschaft ist auch sehr gut und freut uns sehr“, sagte Alzinger weiter. Vor eineinhalb Jahren waren wir gerade noch vier Spieler und konnten nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Nun ist die Mannschaft wieder bei zwölf Spielern, drei davon kommen in die Schüleraltersklasse.“

Zuvor wartet auf die Mannschaft aber noch der BRIV-Winterpokal, bei dem die Deggendorf Pflanz mit zwei Mannschaften und der TV Augsburg teilnehmen. Es finden insgesamt drei Turniere an den jeweiligen Standorten der Teams statt. Diese sind am 4. Oktober in Augsburg, am 15. November in Straubing und am 6. Dezember in Deggendorf vorgesehen.

Dieser Bericht ist Teil einer Serie über alle vier Nachwuchsmannschaften im Verein. In der kommenden Woche berichten wir an dieser Stelle über den Saisonverlauf der Schüler.

Text, Foto: Michael Bauer

Lob vom Trainer für den Nachwuchs


01.09.2014 Die Pause ist vorbei, seit Freitag trainiert das Bundesligateam wieder und bereitet sich auf die Playoffs vor. Mit dabei waren auch vier Juniorenspieler.
(mb) Die lange Sommerpause ist für den IHC Atting am Wochenende vorbei. Fast acht Wochen (!) nach dem letzten Spiel gegen die Rhein-Main Patriots, das deutlich mit 15:4 gewonnen wurde, geht es für die Wölfe weiter. Am Samstag steht um 18.15 Uhr das Duell mit den Crash Eagles Kaarst an.

Der Mitaufsteiger steht seit dem vergangenen Wochenende als erster Absteiger fest. Das Schlusslicht verlor sein Heimspiel gegen die Köln Rheinos sehr deutlich mit 1:22. „Wir wollen zum Abschluss noch einmal drei Punkte“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Zum einen haben wir ja noch eine Chance auf den fünften Tabellenplatz, zum anderen wollen wir mit einem guten Gefühl in die Play-offs gehen.“

Die Wölfe sind am Freitag wieder ins Training eingestiegen. Neben Eishockeycracks wie Michael Welter, Simon Bogner oder Marcel Brandt fehlte auch Thomas Bauer, der mit der Nationalmannschaft den letzten Lehrgang vor der EM in zwei Wochen bestritt, die ebenfalls in Kaarst stattfindet. Die deutsche Mannschaft strebt dabei die Titelverteidigung an. Florian Tkocz steht als Nachrücker bereit, falls ein Verteidiger ausfallen sollte.

Das Training des IHC fand dabei erstmals in Donaustauf statt, denn das Straubinger Eisstadion ist nicht mehr und die Trainingshalle am Hagen noch nicht verfügbar. „Es war ein gutes Training“, sagte Amann. „Die Fläche ist sehr klein und der Belag schnell, aber es war ein schönes und gutes Training. Wir sind Donaustauf sehr dankbar, dass sie uns die Möglichkeiten geben, die Zeit zu überbrücken, um zumindest einmal in der Woche trainieren zu können. Die Jungs waren in der ersten Einheit jedenfalls gleich wieder sehr motiviert bei der Sache.“

Mit dabei waren mit Nico und Kevin Kroschinski sowie Max Schneider und Moritz Eisenschink vier Juniorenspieler, die sich nach einem anstrengenden Training Lob von Amann abholten. „Alle vier haben ihre Sache wirklich sehr gut gemacht. Aber wie immer gibt es noch viel zu lernen und die Jungs müssen weiter hart an sich arbeiten wenn sie einmal den Sprung schaffen wollen.“ Der Coach hat ein Auge auf seinen Nachwuchs: „Der eine oder andere Spieler hat sich zuletzt gut entwickelt. Wir wollen diesen Spielern die Chance geben, sich zu zeigen und sie langsam an das Niveau heranführen. So werden wir immer wieder mal verschiedene Spieler zum Training hinzuholen. Dieses Mal waren es eben die Kroschinski-Zwillinge, Schneider und Eisenschink. Es ist enorm wichtig, in naher Zukunft wieder Optionen aus unserem Nachwuchs für unser Bundesligateam zu haben.“

Gut möglich, dass einige davon schon in der kommenden Saison ihre Bewährungsprobe in der ersten Mannschaft erhalten. Für das Kaarst-Spiel und die Playoffs ist dies nicht mehr möglich, da alle im Laufe der Saison bereits bei den Junioren und der zweiten Herrenmannschaft zum Einsatz kamen.

Text: Michael Bauer

Ende der Sommerpause


25.08.2014 Für die Bundesliga-Mannschaft beginnt am Freitag mit einem Training in der neuen Skaterhockeyhalle in Donaustauf (Foto) die Vorbereitung auf die heiße Saisonphase.

Beim IHC Atting ist die Sommerpause beendet und es beginnen die Planungen für die heiße Saisonphase in der 1. Bundesliga. Am Freitag steigt die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann wieder ins Training und die Vorbereitung für das letzte Hauptrundenspiel am 6. September bei Schlusslicht Crash Eagles Kaarst ein.

Die Wölfe könnten dann ihre Ausgangsposition für die am 11. Oktober beginnenden Playoffs, für die sie bereits sicher qualifiziert sind, möglicherweise noch einmal verbessern. Denn in der Tabelle sind sie mit ihren 34 Zählern in den vergangenen Wochen seit dem letzen Spiel Mitte Juli auf den sechsten Platz zurückgefallen – ganz so, wie es Coach Jürgen Amann bereits vorausgesagt hatte. 34 Punkte hat auch der Fünfte aus Augsburg, 36 der Vierte aus Köln und 37 der Dritte aus Lüdenscheid, der damit aktuell der Viertelfinalgegner der Wölfe wäre.

Heimrecht in der ersten Runde zu haben – also zwei der maximal drei Spiele im eigenen Stadion (dann in der neuen Skaterhockeyhalle in Donaustauf) auszutragen, ist aber nur noch theoretisch möglich. Denn die gesamte Konkurrenz hat noch zwischen zwei und vier Spielen. Weiter als auf Rang sechs können die Wölfe aber auch nicht mehr zurückfallen, was im Lager des Aufsteigers, der sich eigentlich den Klassenerhalt als Ziel gesetzt hatte, als mehr als ein Erfolg angesehen wird.

Zwei Trainingseinheiten sind vor dem Duell mit dem Mitaufsteiger Kaarst, der sich mit großer Wahrscheinlichkeit wieder in die Zweitklassigkeit verabschieden muss, aber überraschend bis ins Pokalfinale vorgedrungen ist, anberaumt. Beide finden in Donaustauf statt, wo die Wölfe bis auf Weiteres ihre Spiele austragen, da im Straubinger Eisstadion ja bereits wieder Eishockey gespielt wird. Für den Großteil der Mannschaft ist das dortige Stadion aber noch Neuland.

Text, Foto: Michael Bauer

Thomas Bauer zur EM


08.08.2014 Bundestrainer Manfred Schmitz hat Thomas Bauer für die EM in Kaarst nominiert, Florian Tkocz ist erster Nachrücker.
Thomas Bauer vom IHC Atting ist von Bundestrainer Manfred Schmitz für die Europameisterschaft Mitte September in Kaarst nominiert worden, bei der die deutsche Mannschaft als Titelverteidiger an den Start gehen wird.

Für den zweiten Attinger Florian Tkocz hat es dagegen aktuell nicht ganz gereicht. Er ist aber Nachrücker, wenn sich ein Spieler des momentanen Kaders verletzen sollte. Das Turnier findet vom 12. bis zum 14. September statt. Deutschland ist mit acht Titeln seit 1997 Rekordeuropameister. Der Bundestrainer hat insgesamt 19 Spieler nominiert. Das größte Kontingent stellt Europapokalsieger TV Augsburg mit sechs Spielern.

„Es ist schon etwas Besonderes, bei einer Europameisterschaft mitspielen zu dürfen, noch dazu, wenn diese auch noch im eigenen Land stattfindet und die Stimmung sicherlich toll sein wird“, sagte Bauer. „Am besten wäre natürlich, wenn wir unseren Titel verteidigen würden.“ Bauer hatte im Juni seine beiden ersten Länderspiele gegen die Schweiz absolviert und gleich zwei Tore erzielt sowie zwei vorbereitet. Zusammen mit Tkocz hatte er am vergangenen Wochenende erneut am Lehrgang teilgenommen. Ein drittes Vorbereitungswochenende findet nun Ende August erneut in Duisburg statt. Dann kommt der komplett nominierte Kader zusammen.

Für die Wölfe ist die Nominierung Bauers eine weitere Bestätigung der geleisteten Arbeit: „Wir sind sehr stolz, dass es Thomas geschafft hat“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Es ist eine große Ehre und Chance für ihn. Aber auch Respekt vor Florians Leistung, auch wenn es diesmal noch nicht ganz gereicht hat.“

„Ja, ich bin enttäuscht“, sagte Tkocz, der ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen hat. „Ich wollte unbedingt dabei sein, aber ich bin bei den Verteidigern der erste Nachrücker, falls jemand ausfallen sollte.“ Die Verantwortlichen erklärten, er habe den Cut nur ganz knapp nicht geschafft. „Sie behalten mich aber im Auge, nächste Saison sind dann Länderspiele in Donaustauf geplant und da werden sie mich einladen. Darauf freue ich mich.“

Den Spielort der EM werden aber beide Attinger noch zu Gesicht bekommen: Eine Woche vor dem Turnier findet das letzte Hauptrundenspiel der Wölfe bei den hoch abstiegsgefährdeten Crash Eagles Kaarst statt. Im Oktober geht es dann ins Saisonhighlight Playoffs.

Text: Michael Bauer. Fotos: Harry Schindler/Bauer

Ein guter Lehrgang in Duisburg


04.08.2014 Florian Tkocz und Thomas Bauer waren am Wochenende beim Nationalmannschaftslehrgang in Duisburg. Im Laufe der Woche wird bekannt gegeben, ob sie es in den EM-Kader geschafft haben.
(mb) Mitte September möchte die deutsche Skaterhockey-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Kaarst ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Vielleicht sind dann mit Florian Tkocz und Thomas Bauer zwei Spieler des IHC Atting dabei. Beide spielten am Wochenende beim Lehrgang in Duisburg vor.

„Es war ein toller Lehrgang, ein cooles Wochenende aber wie erwartet ziemlich schwer“, sagt Tkocz, der zum ersten Mal im Kreise der Nationalmannschaft und einer von nur wenigen Debütanten war. „Es waren die besten Spieler Deutschlands dabei und fast alle haben schon Länderspielerfahrung.“ 20 Spieler und vier Torhüter gehörten zum Kader, in den der Neuling gleich gut integriert wurde. „Es war eine tolle Atmosphäre und einige Spieler wie die Augsburger kannte ich ja auch schon.“ Auch Bauer, der vor einigen Wochen gegen die Schweiz schon seine ersten Länderspiele (zwei Tore, zwei Vorlagen) absolvierte hat ein positives Gefühl mitgenommen. „Es war ein guter Lehrgang.“

Im Gegensatz zum ersten Kaderlehrgang gab es diesmal aber keine Länderspiele. „Dafür gleich zum Start am Samstag einen Fitnesstest“, sagt Tkocz. „Laufen, Sit-ups und Liegestützen. Das war schon ziemlich anstrengend.“ Darüber hinaus habe sich Bundestrainer Manfred Schmitz mit seinem Team auf die Basics beschränkt. „Es wurden viele Eins-gegen-Null- und Zwei-gegen-eins-Situationen geübt. Spielaufbau und Über- sowie Unterzahl wären dann beim nächsten Mal dran.“

Ob es dieses nächste Mal – es wäre Ende August – gibt, das erfahren die beiden Attinger schon im Laufe der Woche. Dann will der Bundestrainer bereits seinen Kader für die Titelkämpfe in Kaarst bekannt geben. Während Bauer von einem positiven Gefühl spricht, wollte sich Tkocz nicht festlegen. „Es ist schwer zu sagen. Ob ich bei der EM dabei bin, weiß ich nicht. Es waren so viele gute Spieler beim Lehrgang. Das Tempo war extrem hoch. Aber ich möchte unbedingt dabei sein. Da kommen so viele Zuschauer und eine Europameisterschaft ist etwas ganz Tolles.“

Der Bundestrainer habe sich mit allen Spielern unterhalten. „Er wollte wissen, ob mit der Anreise und dem Hotel alles gepasst hat und hat sich auch nach dem aktuellen Stand im Verein erkundigt – bei uns natürlich über die Hallensituation.“ Aktuell gehen die Wölfe davon aus, nicht nur die Playoff-Spiele, sondern auch die komplette Saison 2015 in Donaustauf spielen zu müssen, da das Eisstadion am Pulverturm nicht mehr vom Verband zugelassen wird und der Bau der geplanten Halle in Atting weiter stockt und 2015 nicht mehr realisiert werden kann.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Die Playoffs sind sicher


29.07.2014 Was für eine tolle Nachricht: Seit dem Wochenende steht fest, dass die erste Mannschaft gleich im ersten Jahr in der 1. Bundesliga in den Playoffs spielen wird.
Seit dem vergangenen Wochenende ist es amtlich: Bereits in seiner ersten Saison in der eingleisigen 1. Bundesliga wird der IHC Atting an den Playoffs teilnehmen. Sogar Platz sechs ist bereits garantiert.

Bis zum Start der Endrunde wird allerdings noch einige Zeit vergehen: Denn sie beginnt erst am Wochenende des 11. und 12. Oktober. Das letzte Saisonspiel für die Wölfe, die ihre Heimsaison am 13. Juli mit einem 15:4 gegen die Rhein-Main Patriots aus Assenheim beendet hatten, findet am 6. September gegen das aktuelle Schlusslicht und Mitaufsteiger Crash Eagles Kaarst statt.

Dann hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann noch einmal Gelegenheit, ihre Punktausbeute von derzeit 34 Zählern zu verbessern. Aktuell reicht dies zu Platz vier hinter dem TV Augsburg, was Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würde. Allerdings dürfte der IHC noch weiter zurückfallen, denn sowohl der Fünfte aus Lüdenscheid (33 Punkte) als auch der Sechste aus Köln (30) haben noch deutlich weniger Partien ausgetragen.

Weiter nach unten wird es allerdings nicht gehen, denn sowohl die Bissendorfer Panther als auch die Uedesheim Chiefs können die Wölfe seit dem Wochenende nicht mehr überholen. Landen die Wölfe am Ende wirklich auf Rang sechs, wäre sogar ein Derby gegen den erneuten Europapokalsieger TV Augsburg denkbar. „Das wäre natürlich der Hammer“, sagt Trainer Amann. „Allerdings deutet das Restprogramm eher auf Teams wie Köln oder Lüdenscheid hin. Wir nehmen es ohnehin, wie es kommt und freuen uns riesig, dass wir uns qualifiziert haben.“ Ziele setzt man sich für die Endrunde, die vor der Saison eigentlich gar nicht eingeplant war noch keine. Allerdings blicken die Spieler schon erwartungsfroh den Spielen entgegen.

„Ich erwarte mir vieles von den Playoffs“, sagt Verteidiger Florian Tkocz, der am Wochenende zusammen mit Thomas Bauer zum Lehrgang der Nationalmannschaft in Duisburg reisen wird. „Ich denke, nach der regulären Saison stehen wir auf Platz sechs und man hat ja auch immer gesehen, dass jeder jeden schlagen kann. Ich glaube wenn jeder von uns bei 100 Prozent ist, können wir das Viertelfinale überstehen."

Da das Eisstadion am Pulverturm bereits jetzt und auch im Oktober nicht zur Verfügung steht, werden alle möglichen Endrunden-Heimspiele in der neuen Skaterhockey-Halle im rund 35 Kilometer entfernten Donaustauf stattfinden. Alle Playoff-Runden werden im Modus "Best of three“ (zwei Siege zum Weiterkommen notwendig) ausgetragen und finden zwischen dem 11. Oktober und dem 7. Dezember statt.

Text, Foto: Michael Bauer

Vom Real-Parkplatz in die Nationalmannschaft


25.07.2014 Nach seiner Nominierung zur Nationalmannschaft hat sich Moritz Eisenschink mit Florian Tkocz über seine bisherigen Jahre im Verein, die aktuelle Saison und seine weiteren Ziele unterhalten.
Florian, du bist gemeinsam mit Fabian Hillmeier der Spieler der am längsten in der ersten Mannschaft spielt. Kannst du dich noch an dein erstes Spiel in der ersten Mannschaft erinnern?
Tkocz: „Puh…das ist eine gute Frage. Da kann ich mich leider nicht mehr erinnern.“
(Anm. d. Autors: Erstes Spiel von Florian Tkocz in der ersten Mannschaft, 26.06.2004 Kümmersbruck - IHC Atting, Endstand 18:1)

Weißt du zufällig noch wann genau du mit dem Hockeyspielen begonnen hast?
Tkocz: „Ja das weiß ich noch. Ich habe damals gemeinsam mit Fabian Hillmeier eine Annonce in der Zeitung gelesen und dann haben wir uns bei Thomas Raidl gemeldet und wurden dann in ein Probetraining eingeladen. Vor meiner Attinger Zeit habe ich immer auf dem Real-Parkplatz gespielt, aber das wurde irgendwann einfach zu langweilitg. So bin ich damals zum IHC gekommen.“

Was waren deine bisherigen Höhepunkte beim IHC?
Tkocz: „Auf alle Fälle die ganzen Aufstiege mit der ersten Mannschaft. Der größte Höhepunkt für mich war sicherlich die Regionalligameisterschaft 2007. Da haben wir bei der SU Augsburg auf einem Freiplatz gespielt und es drohte damals zu regnen. Wir hatten schon Bedenken ob das Spiel dann wiederholt werden müsste. Und kurz bevor es zu regnen begann war das Spiel dann aus. Für mich war das die schönste Meisterschaft."

Mit zu deinen Höhepunkten zählst du vielleicht auch deine Nominierung zur Nationalmannschaft. Was erwartest du dir von den beiden Tagen in Duisburg.
Tkocz: „ Ich erwarte ein brutal hohes Tempo, denn immerhin sind da ja nur die besten Spieler der ersten Liga.“

Auch in der Saion ihst es überraschend gut gelaufen. Ihr habt noch ein Spiel im September in Kaarst und dann beginnen die Playoffs. Was erwartest du dir von den Playoffs und glaubst du, dass vielleicht sogar mehr drin ist als das Viertelfinale?
Tkocz: „Ich erwarte mir vieles von den Playoffs. Ich denke nach der regulären Saison stehen wir auf Platz sechs oder sieben und man hat ja auch immer gesehen, dass jeder jeden schlagen kann. Ich glaube wenn jeder von uns bei 100% ist, können wir das Viertelfinale überstehen."

Foto: Michael Bauer, Text: Moritz Eisenschink

Tkocz und Bauer zur Nationalmannschaft


21.07.2014 Bundestrainer Manfred Schmitz hat neben Thomas Bauer diesmal auch Florian Tkocz zum Lehrgang der Nationalmannschaft Anfang August in Duisburg eingeladen.

Während Spieler und Trainer des IHC Atting weiter auf die Bestätigung warten, dass man die Playoffs auch offiziell erreicht hat – die Spiele der Konkurrenz liefen am Wochenende nicht ganz nach „Wunsch“, hat Bundestrainer Manfred Schmitz erneut zwei Spieler der Wölfe zur Nationalmannschaft berufen.

Neben Thomas Bauer, der bereits im Juni in der Schweiz zwei Länderspiele gegen die Schweiz bestritt und dort mit zwei Treffern und zwei Vorlagen überzeugte, hat er diesmal auch Verteidiger Florian Tkocz eingeladen. Die Attinger Verantwortlichen hatten den Trainern der Nationalmannschaft den 27-jährigen Dauerbrenner bereits mehrmals wärmstens ans Herz gelegt.

„Er ist seit Jahren einer unserer wichtigsten Spieler“, sagt Trainer Jürgen Amann über den Verteidiger, der seit 2004 – damals noch als Juniorenspieler – zum Kader gehört. „Flo kann ohne Probleme viel Einsatzzeit nehmen, macht kaum Fehler, hat ein überragendes Stellungsspiel und Zweikampfverhalten. Im Duell Mann gegen Mann ist er fast nicht zu bezwingen und besonders in den entscheidenden Phasen enorm wichtig.“ Amann bezeichnet ihn auch als „Mr. Zuverlässig“ „Ich freue mich riesig, dass ich nominiert bin“, sagte Tkocz, der mit neun Toren und 15 Vorlagen Attings sechstbester Scorer ist. „Thomas Bauer hat mich angerufen und mir gesagt, dass ich zur Nationalmannschaft muss. Erst dachte ich noch, es sei ein Scherz, bis mich dann der Manager der Nationalmannschaft am nächsten Tag selbst angerufen hat.“

Der Lehrgang findet am 2. und 3. August in Duisburg statt, beinhaltet vier Trainingseinheiten und einen Leistungstest. Länderspiele so wie zuletzt finden diesmal nicht statt, allerdings wird der Bundestrainer womöglich eine Vorauswahl für den Kader für die Europameisterschaft im Herbst in Kaarst treffen. 31 Spieler sind aktuell nominiert, was für einiges an Konkurrenzdruck sorgen dürfte. „Ich werde alles geben und versuchen, dass ich zur Europameisterschaft fahren kann“, sagte Tkocz. „Denn wann fährt man schon zu einer Euro?“

Bauer, der vor der Saison vom TSV Bernhardswald kam, ist mit zehn Toren und 15 Vorlagen viertbester Scorer. Schon bei seinem ersten Lehrgang überzeugte er und erhielt somit eine weitere Einladung. „Er ist sehr intelligenter und fleißiger Spieler, der auf jeder Position eingesetzt werden kann und immer seine Leistung bringt“, sagt sein Coach. „Diese Vielseitigkeit macht ihn unglaublich wertvoll. Beide Spieler haben sich die Nominierung durch ihre Leistung und ihren Fleiß absolut verdient.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Amann: Viel mehr, als man erwarten durfte


18.07.2014 Der IHC Atting hat sich mit einem 15:4 gegen die IVA Rhein-Main Patriots in die Sommerpause verabschiedet. Coach Jürgen Amann spricht im Interview über die Saison, die Playoffs und die Hallensituation

Wie denken Sie und die Mannschaft über die Stadionsituation? Ist das momentan ein Thema?
Amann: „Klar beobachten wir in der Mannschaft das Thema mit Sorge. Der Verein hat heuer bewiesen dass er absolut bundesligatauglich ist. Die Entwicklung des Vereins speziell in den letzten zwei, drei Jahren ist wirklich großartig, alles wird immer professioneller. Die ganze Arbeit der Vorstandschaft, der Trainer, Spieler und dem ganzen Umfeld darf doch nicht umsonst gewesen sein. Es steckt noch so viel Potenzial in diesem Verein, wir können in den nächsten Jahren noch sehr, sehr erfolgreich sein. Aber dazu brauchen wir eine Chance, eine Perspektive. Und zu dieser Perspektive braucht es eben eine ISHD-taugliche Halle. Jetzt muss nicht nur immer geredet, sondern auch endlich gehandelt werden.“

Zurück zum Sportlichen. Nach 21 Saisonspielen kann man schon mal ein Fazit ziehen. Wie fällt das aus?
Amann: „Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, wie sie die ganze Saison über bisher gearbeitet hat, egal ob im Spiel oder im Training. Dadurch war es uns möglich, konstant unsere Punkte zu holen. Es war selten eine Phase dabei, in der wir nicht etwas Zählbares geholt haben. Ich denke diese Konstanz ist für einen Aufsteiger schon beachtlich. Wir haben bewiesen dass wir in dieser sehr starken Liga absolut konkurrenzfähig sind.“

Nehmen wir die knappen und bitteren Niederlagen gegen Uedesheim (6:8), Lüdenscheid (5:6) oder Augsburg (4:5 n.P.) dazu, in denen ein Vorsprung verspielt wurde, wäre sogar noch mehr drin gewesen, oder?
Amann: „Ja, wobei wir aber nicht vergessen dürfen, dass wir in Augsburg drei Punkte im Nachhinein am grünen Tisch zugesprochen bekommen haben und so enge Spiele wie gegen Köln (4:2) und Essen (6:4) hätten auch mal anders ausgehen können. Von daher denke ich, dass wir dort stehen, wo wir hingehören.“

Die Playoffs sind nun zu 99 Prozent erreicht, auf welchem Tabellenplatz werden sie am Ende landen?
Amann: „Es wird wohl am Ende der Hauptrunde auf den fünften oder sechsten Platz hinauslaufen und das ist schon viel mehr als man zu Beginn erwarten durfte. Für weiter oben in der Spitze fehlt uns manchmal noch die Cleverness und die Konstanz in unserem Spiel über 60 Minuten hinweg.“

Aktuell ist der IHC die drittbeste Heimmannschaft, hat 22 von 33 Punkten geholt. Sind Sie damit zufrieden?
Amann: „Ich habe vor der Saison gesagt, dass es toll wäre, wenn wir sieben Heimsiege erreichen. Dass wir das jetzt tatsächlich geschafft haben, ist natürlich großartig. Man darf nicht vergessen, dass immer wieder auch wichtige Leute gefehlt haben. In den letzten fünf Spielen zum Beispiel hat Simon Bogner gefehlt, René Röthke hat heuer nur zwei Spiele machen können, Tim Bernhard war zuletzt zwei Spiele gesperrt. Aber trotzdem haben wir es immer wieder geschafft, unsere Punkte und Siege zu holen und die Art und Weise, wie wir gespielt haben war absolut toll. Da waren schon ein paar Highlights dabei.“

Blicken wir nach vorne. Wie geht es weiter?
Amann: „Wir werden erst einmal ein paar Wochen Pause machen, zwei, drei Wochen vor dem Spiel in Kaarst werden wir in Donaustauf trainieren und dann noch einmal versuchen, eine gute Leistung abzuliefern. Vielleicht geht es ja dann auch noch einmal um eine Platzierung als Ausgangsposition für die Playoffs. Dann sind leider für uns wieder ein paar Wochen Pause bis die Playoffs losgehen. Dabei müssen wir sehen, dass wir ein kontinuierliches Training zusammenbekommen da viele auch dann wieder Eishockey spielen. Aber wir haben gewusst, dass alles so auseinander gezerrt sein wird. Wir haben in dieser Saison mit so vielen Dingen leben müssen, da meistern wir das auch noch.“

Interview und Foto: Michael Bauer

Toller Abschied vom Pulverturm


14.07.2014 Mit einem 15:4-Sieg gegen die Rhein-Main Patriots und einem tollen solidarischen Zeichen aller Spieler, Fans und Freunde des Vereins wurde die Heimsaison des Bundesligateams am Sonntag beendet.
(mb) Mit einem Torspektakel aber auch mit einer großen offene Frage hat sich der IHC Atting am Wochenende vom Eisstadion am Pulverturm verabschiedet. Der höchste Saisonsieg, ein 15:4 gegen die Rhein-Main Patriots, sichert den Wölfen weiter Rang drei in der Tabelle der 1. Bundesliga. Die Playoffs sind zu 99 Prozent sicher.

Noch am Samstag hatte der Aufsteiger das über 60 Minuten hoch spannende Spiel gegen die Uedesheim Chiefs trotz mehrmaliger und langer Führung bis in die 52. Minute hinein noch mit 6:8 (2:1, 4:3, 0:4) verloren. Die Gäste hatten den längeren Atem und im Schlussdrittel vier Tore erzielt. Die Attinger, bei denen Matthias Rothhammer mit einem Hattrick geglänzt hatte, konnten in den letzten 20 Minuten nichts mehr zusetzen.

Dementsprechend motiviert ging das Team am Sonntag gegen die Rhein-Main Patriots zu Werke. Top-Scorer Tim Bernhard war nach seiner Sperre aus dem Lüdenscheid-Spiel wieder mit dabei und erwischte mit fünf Treffern beim 15:4 (5:1, 6:1, 4:2) einen Sahnetag. Auch Rothhammer spielte erneut stark und mit Dominik Nissen oder Tobias Wolf konnten erneut Spieler aus den hinteren Reihen Tore erzielen. 250 Fans feierten die Mannschaft, die wie schon im Vorjahr nach dem letzten Heimspiel die Raupe auf der Fläche zeigte. „Das Spiel war sinnbildlich für unsere Saison“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Wir haben mit Leidenschaft und Willen gespielt. Wir stehen da, wo wir hingehören. Zur Spitze fehlt uns noch etwas, aber wir sind noch nicht am Ende unserer Lernphase. Ich habe vor der Saison gesagt, dass es toll wäre, wenn wir sieben Heimsiege holen, das haben wir nun tatsächlich geschafft. Wir haben konstant unsere Punkte eingefahren und die Art und Weise wie wir das immer getan haben, war top.“

22 von 33 möglichen Punkten wurden am Pulverturm erspielt, darunter waren Siege gegen die Top-Teams aus Köln (4:3) oder Essen (6:4). Wichtig waren auch die Erfolge gegen alle Teams in den hinteren Regionen der Tabelle. So konnten früh alle Abstiegssorgen beseitigt werden. Nun haben die Wölfe aufgrund des schrägen Spielplans, der mit der Hallensituation zusammenhängt, bis Anfang September Sommerpause. Die Playoff-Heimspiele ab Oktober werden in Donaustauf stattfinden, im Eisstadion beginnt ab Ende Juli wieder die Eissaison. Am 6. September findet noch das letzte Auswärtsspiel in Kaarst statt. „Hier könnte es noch einmal um die Platzierung gehen“, sagt Amann. „Ich denke aber, dass wir am Saisonende auf Rang fünf oder sechs landen werden.“

Während der Pause wird den Verein aber die Hallensituation beschäftigen. Die ISHD hat die Ausnahmegenehmigung für das Jahr 2015 nicht erteilt. Die Spielfläche ist zu groß und das Stadion zu kurz verfügbar. Der Hallenbau in Atting selbst ist weiter nicht in trockenen Tüchern. Eine Entscheidung, ob gebaut wird oder nicht, steht aus.

All das sorgte am Wochenende im Stadion und in der Region für viel Diskussionsstoff in der Öffentlichkeit. Ein Zusammenschluss deutscher Skaterhockey-Fans auf Facebook forderte umgehend, die seit zwei Jahren gültige Ausnahmegenehmigung zu verlängern, auch die heimischen Fans hoffen weiter, doch der Verband dürfte hart bleiben. Nach dem Sonntagsspiel zeigten sich sowohl die übrigen Vereinsmitglieder als auch viele Fans mit dem Team solidarisch. Knapp 180 Personen posierten für ein gemeinsames Foto, um Zusammenhalt zu demonstrieren.

Vereinsführung und auch Attings Bürgermeister Robert Ruber lobten nach dem Spiel Mannschaft und auch Umfeld ausdrücklich und gratulierten zur bisherigen Leistung: „Wir haben eine tolle Saison gespielt“, sagte Michael Bauer, einer der vier Vorsitzenden. „Angefangen von den Spielern, den Trainern und Betreuern, über die Sponsoren und die Organisation im Verein ist alles perfekt gelaufen. Aber die Saison ist ja noch nicht zu Ende.“ Doch man blickt nach vorne: „Wir wollen in jedem Fall weiter 1. Bundesliga spielen“, sagt Bauer. An einen Rückzug in die Regionalliga – ohne Spielstätte würde man weder für die 1. noch für die 2. Liga eine Lizenz erhalten – sei aktuell nicht zu denken. Bürgermeister Ruber bekräftigte am Sonntag auch, dass 2015 nicht mit einem Bau zu rechnen sei. „Für 2016 bin ich aber sehr positiv gestimmt.“

Die Vereinsführung hat angekündigt, weiter intensiv für eine Halle zu kämpfen, letztendlich aber auch vor harten Entscheidungen nicht zurückzuschrecken. 1. Vorsitzender Bernd Maier hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass man ab 2016 eine Perspektive, sprich eine Heimspielstätte in oder um Atting haben müsse. Ansonsten würde man wohl den Schritt in die Regionalliga gehen müssen, denn „strukturell, personell und finanziell können wir einen Umzug nur ein Jahr durchhalten“.

Inline-Skaterhockey Bundesliga Iserlohn - Lüdenscheid 3:7, Atting - Uedesheim 6:8, Köln - Duisburg 6:12, Essen - Kaarst 16:13, Augsburg - Rhein Main Patriots 12:4, Bissendorf - Crefeld 9:10, Atting - Rhein Main Patriots 15:4, Augsburg - Uedesheim 6:5, Bissendorf - Kaarst 8:5, Iserlohn - Crefeld 15:5

Text, Foto: Michael Bauer
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13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12