Weitere drei Punkte


17.03.2014 Nach dem Auswärtsieg in Assenheim überraschte der IHC Atting auch beim Crefelder SC und holte sich die nächsten drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg

Nach nur drei Spieltagen ist eine Tabelle wenig aussagekräftig, aber im Fall des IHC Atting mehr als schön anzusehen. Denn nach dem 9:6-Auswärtssieg am Sonntag beim Crefelder SC sind die Wölfe wieder auf den ersten Tabellenplatz der 1. Bundesliga gerückt. „Aber das interessiert uns nicht“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Wichtiger ist, dass wir sechs Auswärtspunkte haben. Die kann uns keiner mehr nehmen.“

Es waren die Punkte vier, fünf und sechs im Kampf gegen den Abstieg – und nichts anderes zählt auch weiterhin für die Wölfe. Mit Crefeld wurde zudem ein möglicher Konkurrent gleich besiegt: „Wir haben eine super Leistung gezeigt vor allem kämpferisch“ sagte der Coach. „Ins erste Drittel sind wir nicht so gut reingekommen, da können wir uns bei Raphael Heitzer bedanken, dass wir da nicht mehr Tore gefangen haben.“ 2:2 stand es nach 20 Minuten. Tim Bernhard und Thomas Bauer hatten getroffen, doch das Chancenübergewicht lag bei den Gastgebern.

Doch danach kamen die Wölfe deutlich besser ins Spiel. Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten machten Tim Dünnbier, Roman Schreyer und Matthias Rothhammer drei Tore. „Ab dem zweiten Drittel sind wir ins Rollen gekommen und sind davongezogen. Crefeld hat zwar super gekämpft, aber wir haben die Tore immer zur rechten Zeit geschossen.“ Zwar kam Crefeld auf 4:5 heran, doch nur 38 Sekunden nach dem Anschlusstreffer war wieder Bernhard zur Stelle und Roman Schreyer (36.) stellte den Drei-Tore-Abstand zur Pause wieder her.

„Das Tor von Matthias Rothhammer zum 8:5 hat Krefeld dann den Rest gegeben“, sagte Amann. Krefeld konnte nicht mehr nachsetzen und die Wölfe schaukelten den Sieg nach Hause. „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, sie hat einen super Job gemacht“, sagte der Coach.

Tags zuvor hatte man die erwartete Niederlage in Köln einstecken müssen. 2:9 (2:4, 0:3, 0:2) hieß es nach 60 Minuten. Auch hier konnte man kurzzeitig überraschen, denn nach zehn Minuten stand es nach Treffern von Florian Tkocz und Matthias Rothhammer 2:0. Dann musste Kölns Trainer Victor Martinez eine Auszeit nehmen. Erst danach kam der vierfache Meister ins Rollen. Gerade in Überzahl war gegen die Rheinos kein Bestehen. Fünf Gegentore kassierte man so. „Aber wir haben uns gut verkauft, besonders bei vier gegen vier“, sagte der Coach. „Aber in Unterzahl mussten wir anerkennen, wie stark Köln ist. Wir haben sie immerhin ein bisschen geärgert und lagen 2:0 in Führung. Aber ab dem zweiten Drittel hatten wir dann auch weniger Torchancen.“

Schon am nächsten Wochenende geht es weiter für den IHC Atting – erneut mit einem Doppelwochenende und erneut in Nordrhein-Westfalen. Am Samstag geht es nach Essen, am Sonntag nach Duisburg. Auch dort könnten die Wölfe absolut befreit aufspielen. „Schon jetzt ist das, was wir erreicht haben, mehr als positiv.“

Text: Michael Bauer, Foto: Raiko Gayk

Vorstandschaft bestätigt


15.03.2014 Die Mitglieder haben gewählt: Bernd Maier (1. Vorsitzender), Martin Amann (2. Vorsitzender), Kerstin Alzinger (Kassier) und Michael Bauer (Schriftführer) bleiben zwei weitere Jahre in ihren Ämtern

Die Mitgliederzahlen des vor fast 16 Jahren gegründeten Clubs stiegen auch im vergangenen Jahr weiter auf nun 175. In der Saison 2014 sind sechs Mannschaften, davon vier Nachwuchsteams, im Spielbetrieb. Dazu kommt eine Hobbymannschaft. Die erste Herrenmannschaft schaffte mit dem 4:3-Überraschungssieg in Assenheim einen perfekten Start in die eingleisige 1. Bundesliga und war sogar kurzzeitig Tabellenführer. Ziel sei aber der Klassenerhalt, hatte Trainer Jürgen Amann schon vor Saison angekündigt.

1. Bürgermeister Robert Ruber dankte den Vorstandsmitgliedern für ihre geleitete Arbeit: „Es wird Top-Sport beim IHC geboten. Gerade die Nachwuchsarbeit, die geleistet wird, ist hervorragend, das kommt gerade bei der Bevölkerung sehr gut an. Es ist eine schöne Entwicklung. Und der Start in die 1. Bundesliga war wirklich hervorragend.“ Auch 1. Vorsitzender Bernd Maier dankte der Gemeinde „für die großartige Unterstützung und auch die finanziellen Zuschüsse“. Die Gemeinde habe immer ein offenes Ohr für den IHC.

Der Bürgermeister erläuterte, dass man weiterhin versuche, Fördergelder für die geplante Halle zu bekommen. „Klar ist aber auch, dass es keine alleinige Spielstätte für den IHC Atting werden soll, sondern eine Halle für alle in der Gemeinde.“ Auch Maier unterstrich, wie wichtig es ist, dass das Projekt als vereinsübergreifend gesehen wird.

Der Club selbst hat in den vergangenen Monaten viel an der Professionalisierung gearbeitet. Ex-Vorsitzender Thomas Raidl ist als Sportlicher Leiter Bindeglied zwischen Vorstandschaft und Team, das mit fünf Neuzugängen verstärkt wurde. Hinzu kam ein neuer Ausrüster und deutlich höhere Sponsoreneinnahmen. „Die 1. Bundesliga hat großes Interesse geweckt“, sagte Michael Bauer. „Wir sind froh, dass uns so viele Firmen unterstützen.“ Die Kosten in der 1. Bundesliga seien noch deutlich gestiegen. Mit einem Werbespot, Flyeraktionen und Werbung am Eisstadion soll noch mehr als in der Vergangenheit auf den Club aufmerksam gemacht werden. „Wir haben noch viele Herausforderungen vor uns“, sagte Maier. „Wichtig ist, dass wir sie gemeinsam als Verein angehen und immer den Dialog suchen. Der Erfolg ist die Motivation.“

Die Saison 2014 startet für den Nachwuchs mit dem vom IHC ausgerichteten BRIV-Nachwuchspokal am kommenden Wochenende. Martin Amann, als zweiter Vorsitzender für den Spielbetrieb im Nachwuchs verantwortlich, freute sich, mit den Bambini wieder ein viertes Team im Spielbetrieb begrüßen zu dürfen. Die Zahlen der Nachwuchsspieler entwickelten sich weiter positiv.

Text: Michael Bauer, Foto: Armin Pöschl

Nur Außenseiter in Köln und Krefeld


14.03.2014 Vor dem zweiten Spielwochenende plagen den IHC Atting leichte Personalsorgen. Coach Jürgen Amann wird auf einige Leistungsträger verzichten müssen. Außerdem tritt er auf die Euphoriebremse

„Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber auswärts sind wir in jedem Spiel Außenseiter. Jetzt zu meinen, dass wir sicher die nächsten Punkte holen, wäre absolut vermessen. Wir müssen uns jeden Punkt hart erarbeiten“, sagt er vor den beiden Duellen am Samstag in Köln (18 Uhr) und am Sonntag in Krefeld (14 Uhr). Während Punkte bei Meisterschaftsmitfavorit Köln ohnehin in fast unerreichbaren Höhen hängen (Amann: „Das wäre ein Sensation“), sieht er sein Team auch beim Tabellenletzten Skating Bears Krefeld nicht unter Druck: „Krefeld will sich für die Auftaktpleite bestimmt rehabilitieren. Sie dürften ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfen und brauchen daher jeden Punkt. Sie sind in der Favoritenrolle.“

Schon im Vorjahr entging der Club, der einer der größten und ältesten Deutschlands ist, nur knapp dem Abstieg. Vor einer Woche gab es zum Auftakt zu Hause ein 3:9-Heimdebakel gegen die Highlander Lüdenscheid. „Ich erwarte aber hier eine ähnlich kampfbetonte Partie wie gegen Assenheim“, sagt Amann. „Wir müssen von Beginn an alles geben. Krefeld hat gegen Lüdenscheid nur ein Drittel verschlafen. Wir wissen, wie schnell es im Skaterhockey gehen kann. Da müssen wir aufpassen, dass uns so etwas nicht auch passiert und noch mehr kämpfen als in Assenheim.“

Während beim IHC mit Kapitän Fabian Hillmeier, Dominik Nissen, Tobias Wolf und Neuzugang Michael Welter vier Spieler fehlen, werden die Skating Bears laut eigenen Aussagen mit Ausnahme von Goalie Christian Kramer vollständig antreten können. Allerdings gab es vor der Saison einen großen Umbruch im Kader: Viele Leistungsträger wie Nationalspieler Dennis Holthausen (Duisburg), Patrick Komor (Ziel unbekannt) sowie Dennis Kobe, Tim Bothe und Tim Gregorie (alle Uedesheim) haben den Club verlassen. Kompensiert wurde dies hauptsächlich mit dem erfolgreichen Nachwuchs. Die Junioren waren 2012 deutscher Meister.

Immerhin: Beim IHC wird Simon Bogner sein Saisondebüt geben, so dass dem Coach drei Reihen zur Verfügung stehen werden. „Das ist für ein Doppelwochenende enorm wichtig“, sagt der Coach. „Super ist auch, dass ich mit Simon und Florian Tkocz zwei Verteidiger habe, die enorm viele Spielzeit nehmen können.“

Die Verteidigung und die Goalies werden gegen Köln besonders unter Druck stehen. Die Rheinos waren von 2006 bis 2010 viermal deutscher Meister sowie 2008 und 2010 Europapokalsieger. Vergangenes Jahr schieden sie im Halbfinale in drei Spielen gegen Augsburg aus, sind aber in dieser Saison wieder im erweiterten Favoritenkreis: „Sie werden uns nach dem 4:3 in Assenheim sicher nicht unterschätzen und von Beginn an Gas geben, aber wir sind dort nur Außenseiter“, sagt Amann. Mit den beiden Nationalspielern Robin Weisheit (97 Punkte in 22 Spielen) sowie Schlagschussspezialist (87 Punkte in 21 Partien, davon 54 Tore) verfügten die Kölner in der Vorsaison über die beiden Top-Scorer der Liga.

Text, Foto: Michael Bauer

Erstes Doppelwochenende


09.03.2014 Vorschau auf die beiden Auswärtsspiele in Köln und in Krefeld

Nach dem erfolgreichen Start in die neue Bundesligasaison, der sogar die kurzfristige Tabellenführung einbrachte, geht es für den IHC Atting nun ans Eingemachte. Gleich zwei Doppelwochenenden in Folge stehen nun für die Wölfe an. Am kommenden Samstag gastiert man in Köln. Die Rheinos gewannen zwischen 2006 und 2010 viermal den deutschen Meistertitel und standen 2012 noch einmal im Finale. Zusammen mit Titelverteidiger Iserlohn und Augsburg gehören sie auch dieses Saison wieder zu den großen Favoriten.

Nicht nur deshalb, auch aufgrund der drei Punkte aus dem Auftaktspiel kann der IHC dort befreit aufspielen. „Köln ist ein Meisterschaftsfavorit, wenn wir auch dort Punkte holen würden, käme das einer Sensation gleich“, sagt IHC-Trainer Jürgen Amann.

Anders wäre das tags darauf bei den Skating Bears in Krefeld. Die junge, neu formierte Truppe der Krefelder kassierte am vergangenen Wochenende eine derbe 3:9-Heimklatsche gegen die Highlander Lüdenscheid. Wie auch der IHC kämpft die Mannschaft um den Klassenerhalt. „Nach der Auftaktpleite wollen sie sich gegen uns bestimmt rehabilitieren“, sagt Amann. „Die benötigen jeden Punkt. Daher erwarte ich eine ebenso kampfbetonte Partie wie in Assenheim.“ Dort hatten die Wölfe zum Start mit 4:3 gewonnen.

Text, Foto: Michael Bauer

Traumstart mit drei Punkten


02.03.2014 Der IHC Atting hat einen Traumstart in die neue Bundesliga-Saison hingelegt. Der Aufsteiger siegte am Samstag mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) bei den Rhein-Main Patriots und holte die ersten drei Punkte.
In einem kampfbetonten Spiel machten die Wölfe den spritzigeren und fitteren Eindruck und waren vor allem disziplinierter. Gleich zwei Patriots (Tobias Etzel und Shane Haskins) erhielten nach Tätlichkeiten eine rote Karte. „Gerade in diesen Situationen haben wir uns clever verhalten“, lobte Trainer Jürgen Amann seine Mannschaft. Mehrere Male kam es nach Pfiff der Schiedsrichter vor dem Attinger Tor zu Meinungsverschiedenheiten. Während die Patriots ihre Nerven nicht im Griff hatten, zogen die Attinger oft gerade noch rechtzeitig zurück. Auch Patriots-Coach Patric Pfannmüller meinte: „Die beiden roten Karten haben uns etwas aus der Bahn geworfen. Da haben wir etwas übertrieben reagiert.“

Doch nicht die Überzahlsituationen waren es, die das Spiel entschieden. Es waren die besseren Einzelspieler. Der pfeilschnelle Matthias Rothhammer hatte die Wölfe nach rund zwei Minuten in Führung gebracht. Atting verpasste es nachzulegen und kassierte nach einem Missverständnis zwischen Goalie Raphael Heitzer und Florian Tkocz durch Nationalspieler Hannes Ressel in der 17. Minute das 1:1. „Wir haben von Beginn an hohe Laufbereitschaft gezeigt und Assenheim stark unter Druck gesetzt“, sagte Amann, der gerne noch vor der Pause das 2:1 gesehen hätte. In Überzahl – Etzel hatte zuvor rot gesehen – scheiterte allein Fabian Hillmeier dreimal am starken Ingo Schwarz im Patriots-Gehäuse.

Stattdessen ging Assenheim im zweiten Drittel erneut durch Ressel (27.) in Führung. Die Attinger Defensive wusste nicht, wo sich der Ball befand. Die Gastgeber wurden nun stärker und hatten auch bei einer vierminütigen Überzahl die Chance, die Führung auszubauen. Doch Heitzer und die gut postierte Abwehr verhinderten ein weiteres Tor. Stattdessen kamen die Wölfe nach einem toll abgeschlossenen Alleingang von Tim Bernhard (Tkocz hatte ihn auf die Reise geschickt) zum Ausgleich. Zuvor hatte noch Shane Haskins die rote Karte gesehen. Nach erneutem Nachschlagen gegen Heitzer hatte ihn Hillmeier zur Rede gestellt. Haskins antwortete mit einem Faustschlag mitten ins Gesicht.

Ins Schlussdrittel ging es dann aber mit vier gegen vier – und dabei blieb es. Nun bestimmten Kampf, aber nicht Unfairness das Spiel. Atting war wacher und machte schnell die Tore: Neuzugang Thomas Bauer reagierte nach einem Abpraller am schnellsten und schoss volley zum 3:2 ein (42.) Hillmeier umspielte eine Minute später nach Zuckerpass von Dünnbier Goalie Schwarz zum 4:2. „Die beiden Tore waren mit spielentscheidend“, sagte Amann. Zwar gelang den Patriots durch Marco Forster schnell (45.) der Anschlusstreffer, den Rest aber hielt Goalie Heitzer sicher. Nur einmal hatte er noch bei einem Pfostenschuss Glück und meinte nach dem Spiel: „Hauptsache drei Punkte.“

Dem stimmte auch Coach Amann zu: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, sagte er. „Wir haben ein sehr heißes Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns gesehen. Wir haben schon vor dem Spiel gesagt, dass alles, was wir auswärts holen können, ein Bonus für uns ist. So gehen wir auch in die nächsten Spiele.“ Die finden in zwei Wochen bei Titelmitfavorit Köln und in Krefeld statt.

Die Attinger nahmen nicht nur ein Lob der Gastgeber (Pfannmüller: Wenn die Attinger so spielen, werden sie nicht unten stehen.“), sondern auch die Tabellenführung mit aus Assenheim mit. Denn die Begegnung am Samstag war die Auftaktpartie der 1. Bundesliga. „Die Tabelle wird ausgedruckt, ausgeschnitten um im Vereinsheim aufgehängt“, sagte Marco Rothhammer grinsend, aber wohl wissend, dass der Zwischenstand nach einem von 22 Spielen keine Aussagekraft hat.

Rhein-Main Patriots: Schwarz - Forster, Ressel, Kluin, Napravnik, Gabler, Bannenberg, Aletter, Etzel, Blum, Wehrheim, Haskins, Bauersfeld, Berk, Brunn;
Atting: Heitzer - Tkocz, Kuhnle, Dünnbier, Bauer, Hofmeister, Bernhard, Nissen, Schreyer, Prasch, Mar. Rothhammer, Mat. Rothhammer, Wolf, Hillmeier;
Tore: 0:1 (2:16) Mat. Rothhammer (Bernhard), 1:1 (16:05) Ressel 3-3, 2:1 (25:29) Ressel, 2:2 (36:29) Bernhard (Tkocz), 2:3 (41:58) Bauer (Bernhard), 2:4 (42:51) Hillmeier (Dünnbier), 3:4 (44:25) Forster (Wehrheim);
Schiedsrichter: Schlüter (Velbert), Drücker (Düsseldorf); Strafminuten: Assenheim 2 + 10 gegen Brunn + je Matchstrafe gegen Haskins und Etzel - Atting 12 + je 10 gegen Kuhnle und Schreyer; Zuschauer: 112.

Text, Foto: Michael Bauer

Gekommen, um zu bleiben


28.02.2014 Am Samstag um 17.30 Uhr startet die erste Mannschaft das Unternehmen „Mia san Bundesliga“ mit dem Auswärtsspiel bei den Rhein-Main Patriots
„Abenteuer 1. Bundesliga“ titelte das Straubinger Tagblatt vor knapp vier Jahren an gleicher Stelle. Der IHC Atting war gerade überraschend in Deutschlands höchste Inline-Skaterhockey-Liga aufgestiegen. Ein Jahr danach kam die Herausforderung Klassenerhalt, an deren Ende der bittere Abstieg stand. Vier Jahre nach dem ersten Aufstieg, im März 2014, sind die Wölfe wieder da, zurück in der 1. Bundesliga. Besser, stärker, motivierter und mit einem neuen Motto: Gekommen, um zu bleiben.

Vieles hat sich in den vergangenen vier Jahren beim drittgrößten Skaterhockey-Club Bayerns (175 Mitglieder) getan. In allen Bereichen wurde der Club versucht zu verbessern, in manchen Teilen ging das langsamer, in manchen schneller. Nach dem Abstieg 2011 folgte ein bereits starkes Übergangsjahr 2012 mit der Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga Süd, 2013 dann die souveräne Meisterschaft und der Wiederaufstieg in die mittlerweile eingleisige, zwölf Teams umfassende 1. Bundesliga.

Wenn am Samstag im hessischen Assenheim (rund 30 Kilometer nördlich von Frankfurt) um 17.30 Uhr das erste Bully der Saison erfolgt, gibt es daher nur ein Ziel: „Das ist der Klassenerhalt“, sagt Coach Jürgen Amann, der in seine vierte Saison geht. „Wir müssen mit Stolz an die Sache herangehen. Wir gehören jetzt zu den zwölf besten Teams Deutschlands und wir haben auch das Potenzial, unter diesen besten Teams zu sein.“

Um dieses Ziel Klassenerhalt auch zu erreichen, wurde in den vergangenen Monaten viel an der Infrastruktur und der Mannschaft gearbeitet. Thomas Raidl kümmert(e) sich als neuer Sportlicher Leiter um die Neuzugänge. Mit Roman Schreyer, Michael Hofmeister, Michael Welter und Thomas Bauer kommen vier starke und erfahrene Skaterhockey-Cracks, so dass der Kader aktuell 15 Spieler und drei Torhüter zählt – groß genug für die starke und körperlich intensive Liga.

Die Vereinsführung ging gleichzeitig auf Sponsorenakquise. Viele Neue Gönner kamen in den vergangenen Monaten hinzu. Sie kommen für die deutlich weiteren und teuereren Fahrten, Schiedsrichterkosten oder auch die Hallenmiete auf. Viele kamen auch aus dem Gemeindebereich Atting, der voll hinter seinem Club steht, aber auch aus dem Landkreis. Die Gelder wurden beinahe verdoppelt. Ein neuer Ausrüster sorgte für professionelles Equipment und Erscheinungsbild. Zu Saisonbeginn wird auch eine Werbe- und Medieninitiative mit TV-Spots, Flyern oder Plakaten gestartet. „Wir haben uns in einigen Bereichen wirklich sehr gut weiterentwickelt“, sagt Amann. „Für eine Randsportart, und eine solche sind wir auch in der 1. Bundesliga, ist das schon ein sehr hohes Niveau. Das sorgt für positive Stimmung im Verein und bei den Spielern.“

Die konnte man in den – wenn auch nur wenigen – Trainingseinheiten und danach schon erkennen. „Alle sind heiß, alle ziehen mit und der Antrieb ist bei jedem einzelnen noch größer geworden“, sagt der Coach, der in den vergangenen Wochen viele kleine Veränderungen bei seinen Akteuren beobachtet hat. „Viele, die bisher weniger zu den Leistungsträgern zählten, haben deutlich zugelegt, sind schneller, stärker und haben sich an unsere Top-Spieler angenähert. Mit unseren Neuzugängen haben wir uns auch optimal verstärkt. Was sie bisher gezeigt haben, war sehr gut.“ Nicht mehr „Bubihockey“, wie noch vor ein paar Jahren spiele seine Mannschaft, die am Mittwoch Zweitligaufsteiger Deggendorf im einzigen Testspiel klar mit 10:4 besiegte, sondern „richtiges Hockey“. Er habe nicht erwartet, „dass es bereits so früh so gut aussieht“.

Doch reicht dies auch für die starke Konkurrenz? Der Niveauunterschied zwischen erster und zweiter Liga ist riesig. Auch die anderen elf Teams haben sich verstärkt. Keiner will am Ende auf einem der beiden Abstiegsplätze landen. Viele Trainer sehen die beiden Aufsteiger Atting und Kaarst am Ende wieder unten. Einige Teams trainieren bereits seit Dezember, haben vier oder gar fünf Freundschaftsspiele und Turniere absolviert. „Wir müssen daher auch flexibel sein und improvisieren“, sagt Amann. „Bei unserer kurzen Vorbereitung zählen auch noch die Spiele im März zur Findungsphase, wir müssen aus jedem Spiel Erkenntnisse mitnehmen.“ Auch der Kader ist zu Beginn nicht ganz komplett.

Nur der Klassenerhalt zählt deshalb. „Alles andere wäre fatal“, sagt der Coach und mahnt: „Es wird auch die eine oder andere bittere Pleite kommen. Es gehört auch zum Lernprozess dazu, wie wir damit umgehen werden. Wenn wir auswärts einige Punkte holen könnten, wäre das super.“ Assenheim, Kaarst und Krefeld sieht er mit den Wölfen auf einer Linie. Iserlohn, Augsburg und Köln sind die Favoriten auf die deutsche Meisterschaft. Der Rest (Bissendorf, Lüdenscheid, Duisburg, Essen und Uedesheim), streite sich um die Playoffs, die die ersten acht nach 22 Saisonspielen erreichen.

Neun Auswärtsspiele warten zum Auftakt, dann geht es in die Heimsaison am Straubinger Pulverturm. Dort ist man seit zwei Jahre unbesiegt. 15 Punkte braucht man wohl mindestens, um am Ende drin zu bleiben. „Mia san Bundesliga“ - auch das ist ein Motto der Wölfe. Und dabei soll es auch bleiben. Denn die Wölfe sind gekommen, um zu bleiben.

Text, Foto: Michael Bauer

Hintere Reihe von links: Trainer Jürgen Amann, Robert Kuhnle, Christian Prasch, Tim Dünnbier, Tobias Wolf, Michael Hofmeister, Dominik Nissen, Tim Bernhard, Matthias Rothhammer, Marco Rothhammer, Teammanager Klaus Liebl;
vordere Reihe von links: Alexander Herzog, Roman Schreyer, Florian Tkocz, Raphael Heitzer, Fabian Hillmeier, Thomas Stadler; Es fehlen: Thomas Bauer, Michael Welter und Simon Bogner;

10:4 im Test gegen Deggendorf


26.02.2014 Die neuen Spieltrikots wurden mit einem souveränen 10:4-Erfolg gegen die Deggendorf Pflanz eingeweiht. Die Neuzugänge Michael Hofmeister und Roman Schreyer waren gleich erfolgreich.
(mb) Der IHC Atting hat sein erstes und einziges Testspiel vor dem Saisonstart am Samstag im hessischen Assenheim erfolgreich gestaltet. Gegen Zweitligaufsteiger Deggendorf Pflanz gab es am Ende einen souveränen 10:4-Erfolg (4:3, 1:0, 5:1). Die Generalprobe darf also als geglückt gewertet werden. „Für das erste Testspiel war es wirklich gut“, lobte Trainer Jürgen Amann seine Mannschaft.

Allerdings war das Spiel lange Zeit offen. Tim Bernhard gelang zwar mit dem ersten Schuss bereits die 1:0-Führung und der IHC zog danach auf 3:1 davon, man kassierte aber gegen zunächst clever spielende Deggendorfer, die beinahe aus jeder Position schossen, schnell den 3:3-Ausgleich. Tim Bernhard markierte dann in der elften Minute das 4:3, im Mitteldrittel gelang Roman Schreyer das zwischenzeitliche 5:3.

„Ein Lob auch an Deggendorf. Sie haben es uns zwei Drittel lang wirklich schwer gemacht“, sagte Amann. Der starke Matthias Murr verkürzte in der 46. Minute sogar auf 4:5, während die Attinger zwar spielerisch überlegen waren, aber oft das Tor nicht trafen und auch immer wieder am glänzenden Pflanz-Goalie Manuel Früchtl scheiterten. „Wir haben schon einige gute Chancen ausgelassen“, sagte Amann, während sein Gegenüber Martin Eckart „voll zufrieden“ mit der Leistung seiner Mannschaft war.

Erst in den Schlussminuten sahen beide Coaches und auch die für ein Freundschaftsspiel sehr zahlreichen Zuschauer, wie die Attinger ihre körperliche und spielerische Überlegenheit ausspielten. Binnen acht Minuten wurde das Ergebnis auf 10:4 ausgebaut. „In der kleinen Halle werden Fehler einfach schnell bestraft“, sagte Amann. Aber ich habe heute sehr vieles gesehen, worauf wir aufbauen können. Jetzt kann es losgehen.“

Atting: Herzog - Tkocz (0/2), Dünnbier (1/2), Kuhnle (2/0), Schreyer (2/1), Nissen, Mat. Rothhammer, Bernhard (2/0), Hofmeister (1/1), Prasch, Wolf (1/0), Hillmeier (1/1)
Deggendorf: Früchtl, Bauer, Murr (3/0), Hutterer (0/1), Eder (1/0), Stadler, Huber, Schober (0/1), Steer, Weichinger, Aigner, Steinbauer, Hofbauer, Bamann;
Strafminuten: Atting 2, Deggendorf 2
Zuschauer: ca 60.

Text, Foto: Michael Bauer

Einziges Testspiel der Vorbereitung


24.02.2014 IHC Atting testet am Mittwochabend um 18.45 Uhr in der Ausstellungshalle gegen Deggendorf Pflanz.
(mb) Die kurze Vorbereitungsphase beim IHC Atting geht bereits in dieser Woche zu Ende – und zwar mit dem einzigen Testspiel am Mittwochabend um 18.45 Uhr gegen Zweitligarückkehrer Deggendorf Pflanz. Am Samstag beginnt für die Wölfe mit dem Auswärtsspiel im hessischen Assenheim die Erstligasaison.

Die Vorbereitung war für den IHC dann kurz aber intensiv. Erst Anfang Februar hat man das Training aufgenommen, aufgrund der frühen Zeit auch nur einen Testspielgegner in Deggendorf gefunden – im vergangenen Jahr waren es noch drei. Verzichten muss Coach Jürgen Amann dabei noch auf die Neuzugänge Michael Welter und Thomas Bauer. Roman Schreyer und Michael Hofmeister werden aber ihr Debüt geben.

„Ich erwarte mir ein schnörkelloses, einfaches, sauberes Spiel“, sagt der Coach. „Es ist im Endeffekt nur ein Teil der Vorbereitung, aber ein Spiel ist immer besser als im Training Kreise fahren. Aber da es nur ein Spiel ist, wird es nicht gleich eine Welt an Erkenntnissen bringen.“ Ohnehin sei die erste Saisonphase noch dazu da, auszuprobieren. „Wir müssen eben flexibel sein und uns versuchen einzuspielen. Am Anfang darf man mit Sicherheit noch nicht zu viel erwarten. Was ich aber bisher im Training gesehen habe, war sehr, sehr positiv. Ich hatte nicht erwartet, dass wir in dieser Phase bereits so weit sind.“

Da auch die Pflanz bereits am 8. März in ihre Zweitligasaison starten, waren sie um den Test sehr froh: „Die Attinger verfügen über durchwegs pfeilschnelle Spieler und haben sich im Laufe der letzten Jahre zu einer enorm spielstarken Mannschaft entwickelt“, sagt der neue Pflanz-Trainer Martin Eckart. „Ich traue ihnen durchaus zu, im Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich zu sein, wenngleich die 1. Liga durch die Zusammenlegung vor zwei Jahren mittlerweile für die Zweitligaaufsteiger ein wahres Haifischbecken geworden ist.“

Das Wochenende verbrachten die Pflanz zum Trainingslager in Wien. Gleich vier Testspiele wurden gegen unterklassige Gegner gewonnen - zum Teil auch sehr deutlich. „Das Spiel gegen Atting wird aber eine andere Hausnummer als unsere Testspiele“, sagt Eckart. „Durch das kleine Spielfeld wird es ein sehr körperbetontes Spiel werden, in dem hoffentlich beide Teams so kurz vor Saisonbeginn nicht noch irgendwelche Verletzten davon tragen. Das Ergebnis ist für mich zweitrangig, mir ist wichtig, dass wir anders als in den ersten Spielen den Rollenwechsel vom Favoriten zum Underdog gut hin bekommen, uns nicht verstecken und sauber dagegen halten. Dann könnte das Match für beide Teams äußerst gewinnbringend werden, wenige Tage vor dem Punktspielstart in der 1. und 2. Bundesliga.“

Text, Foto: Michael Bauer

Welter, Bauer und Schreyer kommen, amplus neuer Helmsponsor


19.02.2014 Welter, Bauer und Schreyer und amplus neu Nach Michael Hofmeister verstärken sich die Wölfe mit drei weiteren erfahrenen Spielern. Gleichzeitig wurde amplus als neuer Helmsponsor vorgestellt.
(mb) Nicht einmal mehr zwei Wochen sind es bis zum Saisonstart für den IHC Atting in der 1. Bundesliga. Die Vorbereitung beim Wiederaufsteiger läuft auf Hochtouren. Nun stoßen noch drei weitere Spieler zum Kader der Wölfe. Thomas Bauer (27, Bernhardswald), Michael Welter (23, Donaustauf) und Roman Schreyer (29, ERC Regen) sind nach Michael Hofmeister (30, ebenfalls Bernhardswald) die Neuzugänge zwei, drei und vier.

„Bauer und Welter sind erfahrene Inlinehockeyspieler“, sagt Thomas Raidl, sportlicher Leiter des IHC Atting. „Roman Schreyer hat zwar bisher nur Eishockey gespielt, aber in den ersten Trainingseinheiten hat er schon gezeigt, dass er eine Verstärkung ist.“ Welter kam in der vergangenen Saison für Absteiger Donaustauf auf 22 Tore und sechs Vorlagen in 15 Spielen und war damit auf Platz 20 der Scorerliste – ein Zähler hinter Hofmeister. Bauer konnte für Bernhardswald nur sechs Spiele markieren. Dabei gelangen ihm satte zwölf Punkte.

„Alle vier sind eine echte Verstärkung für uns und wir freuen uns, dass sie für uns spielen wollen“, sagt Raidl. Coach Jürgen Amann ergänzt: „Das ist alles sehr positiv für uns. Jeder Spieler bringt etwas mit, das uns sehr weiterhelfen wird.“ Damit ist der Kader mittlerweile auf 15 Feldspieler und drei Torhüter angewachsen. „Wir sind damit viel breiter aufgestellt und können auf Verletzungen – die hoffentlich nicht häufig vorkommen – besser reagieren“, sagt Raidl, der aber gleichzeitig darauf verweist, dass die Personalplanungen noch nicht abgeschlossen sind. Denn dass in der 1. Bundesliga der Kader nie groß genug sein kann, musste man beim IHC ja in der Saison 2011 schon bitter erfahren.

Im Training wird derzeit weiter fleißig an der Abstimmung gefeilt. Überzahl, Unterzahl und komplette Spielzüge werden eingeübt, denn schon am 1. März startet die Saison im hessischen Assenheim – und schon beim Trainingsstart sagte der Coach zu seinen Spielern, dass er die Patriots eigentlich mit den Wölfen auf einer Linie sieht. Immer mehr Spieler stoßen in diesen Tagen zu den Wölfen. Vor dem ersten März stehen nur noch eine Trainingseinheit (am Samstag) und eine Freundschaftsspiel am kommenden Mittwoch gegen Zweitligarückkehrer Deggendorf Pflanz auf dem Programm. Dann beginnt das Abenteuer 1. Bundesliga auch schon.

Gleichzeitig hat man bei den Wölfen die Firma amplus AG als neuen Helmsponsor vorgestellt. Der Spezialist für Highspeed Internet war auch im Gemeindebereich bereits aktiv und wurde von 1. Bürgermeister Robert Ruber vermittelt. „Wir freuen uns sehr, mit der amplus AG einen neuen Partner gewonnen, der den gesamten Verein unterstützt“, sagt IHC-Vorstandsmitglied Michael Bauer. Denn die Firma wird gleichzeitig auch noch auf den neuen Schülertrikots vertreten sein und damit auch den Nachwuchs unterstützen.

Foto: Trainer Jürgen Amann (links) und Kapitän Fabian Hillmeier begrüßen die beiden Neuzugänge Michael Hofmeister und Roman Schreyer und stellen gleichzeitig die neuen Helme mit dem amplus-Logo vor.

Text, Foto: Michael Bauer

Neue Trainingstrikots


12.02.2014 Am Mittwochnachmittag präsentierte unser Ausrüster Hockeycorner in Deggendorf die neuen IHC-Trainingstrikots
Die Bundesligasaison rückt immer näher. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann befindet sich mitten in der Vorbereitung auf den Start am 1. März bei den IVA Rhein-Main Patriots in Assenheim. Auch im Hintergrund laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Am Mittwochabend trainierte die Mannschaft dabei erstmals mit eigenen IHC-Trainingstrikots mit Logo. Am Mittwochnachmittag präsentierte unser neuer Ausrüster Hockeycorner in Deggendorf die neuen Trikots in vielen verschiedenen Farben, die gleichzeitig auch das Hockeycorner-Logo enthalten.

Auch die neuen Spieltrikots gehen nach Abschluss aller neuer Sponsorenverträge (mehr dazu in Kürze) in die Produktion und werden rechtzeitig vor Saisonstart fertig sein. Darüber hinaus sind auch die neuen IHC-Handschuhe schon in Produktion und werden ebenfalls in den kommenden Wochen verfügbar sein – übrigens auch für Nachwuchsspieler.

Auf dem Bild von links: Marco Rothhammer, Manuel Bayer, Klaus Liebl und Christian Helber.

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3. März, 19 Uhr
Jahresversammlung, Vereinsheim
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 0 0:0 0
2 Atting 0 0:0 0
3 Deggendorf 0 0:0 0
4 Schwabmünchen 0 0:0 0
5 Ingolstadt 0 0:0 0
6 Spaichingen 0 0:0 0
7 Freiburg 0 0:0 0
8 Merdingen 0 0:0 0
9 Rhein-Main Patriots 0 0:0 0
10 Sasbach 0 0:0 0
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