Test beim Turnier in Donaustauf


13.03.2015 Eine Woche vor Saisonstart in der 2. Bundesliga Süd erfolgen für den IHC Atting am Sonntag die einzigen Testsspiele. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann nimmt an einem Turnier in Donaustauf teil.
„Es ist gut, jetzt endlich unter Wettkampfbedingungen testen zu können“, sagt Trainer Jürgen Amann. Am 20. und 21. März müssen die Wölfe zu den ersten beiden Saisonspielen in Bochum und Krefeld antreten – beide Gegner eröffnen mit dem direkten Duell am Sonntag die Saison. „Wir werden beim Turnier noch einmal einiges ausprobieren, wollen uns aber auch zugleich das notwendige Selbstvertrauen für den Saisonstart holen und das Turnier natürlich gewinnen.“

Neben Ligakonkurrent Deggendorf Pflanz sind auch Regionalligist Donaustauf I und die beiden Landesligisten Donaustauf und Fuggerstadt Panther (Augsburg) beim Turnier dabei, das im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit zweimal zwölf Minuten Spielzeit gespielt wird.

Coach Amann plant diesmal mit drei Reihen, im Tor werden sich Raphael Heitzer und Thomas Stadler die Einsätze teilen. Sicher fehlen werden Tim Dünnbier (verhindert) und Christian Prasch (noch verletzt. Ein Fragezeichen steht noch hinter den angeschlagenen Spielern Simon Bogner, Dominik Nissen und Juniorenspieler Kevin Kroschinski. Sein Bruder Nico wird dabei sein. Die beiden sind ebenso wie ihre Juniorenteamkollegen Jonas Lauerer, Max Schneider, Moritz Eisenschink und Felix Früchtl am Wochenende 20./21. März zum Sichtungslehrgang für die Bayernauswahl eingeladen.

Auch die Jugend nimmt am Turnier teil. Bereits am Vormittag findet ebenfalls ein kleines Turnier statt, bei dem Gastgeber Donaustauf und Deggendorf mit dabei sind.

Text, Foto: Michael Bauer

Gutes Trainingslager


09.03.2015 Am Wochenende hielt die Bundesligamannschaft ihr Trainingslager in Straubing ab – zwar ohne Testspiel, dafür aber mit einigen gewonnenen Erkenntnissen.
(mb) Hinter dem IHC Atting liegt das erste schwere Trainingswochenende. Trotz Anlaufschwierigkeiten und kurzfristiger Absage des ersten Testspiels gegen Deggendorf konnte Trainer Jürgen Amann einige positive Ansätze erkennen. Viermal rund 90 Minuten trainierten die Wölfe am Wochenende – teils noch mit dezimiertem Kader, da einige Spieler verhindert oder krank bzw. noch im Eishockey aktiv waren. „Daher waren wir etwas zum Improvisieren gezwungen und großartige Reihenspielchen konnten wir nicht machen“, sagte der Trainer. „Auch die Stimmung war trotz der Anstrengungen schon sehr gut.“ Das konnte man an den Gesichtern der Spieler und den Reaktionen erkennen, wenn es besonders gelungene Ballstaffetten gab. Auch Amann klatschte Beifall. Ein erster Erfolg also nach den Startwochen, die nicht nach Wunsch des Coaches verlaufen waren. Erst musste der Trainingsbeginn wegen Hallensperrung zwei Wochen verschoben werden, dann mussten die Deggendorf Pflanz wegen großer Verletzungssorgen das für Samstag geplante Testspiel absagen.

Da die Vorbereitungszeit damit auch umso kürzer geworden ist – am 21. und 22. März steigen die ersten Saisonspiele bei den Bockumer Bulldogs und Mitabsteiger Crefelder SC, versuchte der Coach am Wochenende in erster Linie die taktischen Dinge: „Wir können uns aktuell weniger um Skills oder Konditionsübungen kümmern, sondern wir müssen versuchen, uns wieder schnell in unser Spiel einzuarbeiten“, erklärt Amann. „Deshalb standen und stehen auch weiterhin natürlich in erster Linie taktische Dinge, wie Spielaufbau oder Special Teams auf dem Programm.“ Dass Amann dabei nicht immer mit den Spielern zufrieden war, konnte man in den ersten Einheiten erkennen, als er sich immer wieder lautstark einmischte, schnelles Spiel forderte und vor allem eine schnelle Weitergabe des Balles. Gerade das war in den vergangenen Jahren die Stärke der Wölfe.

Stark präsentierten sich auch die zahlreichen Juniorenspieler, die bei den ersten Einheiten dabei waren. Amann paarte immer wieder junge Spieler mit bereits erfahrenen Cracks: „Somit erhalten sie Unterstützung und können sich an das Tempo gewöhnen.“ Amann war mit der Leistung der Spieler sehr zufrieden: „Die Jungen machen bisher alle Ihre Sache wirklich sehr gut. Sie sind mit Motivation bei der Sache, das gefällt mir. Besonders hervorzuheben sind bisher die Kroschinski-Brüder Kevin und Nico, die gemessen an ihrem Alter einen bisher wirklich starken Eindruck hinterlassen haben.“

Wie stark die beiden spielen, davon kann sich Amann beim Turnier am Samstag in Donaustauf überzeugen, somit dem einzigen Test unter Spielbedingungen. Dort geht es unter anderem gegen Zweitligist Deggendorf sowie die beiden Mannschaften Donaustaufs (Regionalliga) sowie ein Team aus Augsburg. „Wie genau die Aufstellung aussehen wird, kann man wohl erst kurzfristig sagen“, meint Amann. „Je nachdem wie es aussieht, wird der Kader mit Junioren aufgefüllt. Grundsätzlich aber will ich reihentechnisch einiges ausprobieren. Auch gilt es die Lücken in der Verteidigung zu schließen, die Michael Welter und Marcel Brandt hinterlassen haben. Das wird die größte Aufgabe sein.“

Welter, aktuell verletzt, schloss sich wieder seinem Heimatverein Donaustauf an, Brandt, der im Winter nun bei der Düsseldorfer EG spielen wird, spielt nun für den Skaterhockey-Erstliga-Club Düsseldorf Rams. „Beide sind Top-Spieler, schade dass wir sie verloren haben. Sie haben sich auch beim Verein bedankt, was von sehr großem Charakter zeigt“, sagt Amann. „Wir wünschen ihnen bei ihren neuen Clubs alles Gute – vielleicht sehen wir sie ja mal wieder.“

Text, Foto: Michael Bauer

Ausrüstertag am 6. März


03.03.2015 Am kommenden Freitag, den 6- März, präsentiert sich unser Ausrüster Hockeycorner während der Laufschule mit seinem Sortiment in den Ausstellungshallen
Am kommenden Freitag, den 6. März, findet in Zusammenarbeit mit unserem Ausrüster Hockeycorner Helber aus Deggendorf einen Ausrüstungstag in den Ausstellungshallen am Hagen statt. Beginn ist gegen 15.30 Uhr, Ende gegen 18 Uhr.

Vor, während und nach der Laufschule wird vom Ausrüster alles zu sehen und auch zu kaufen sein (inkl. Beratung), was für die Kleinen wichtig ist – Handschuhe, Schienbein-, Ellenbogenschoner, Schläger und Helme. Auch ein extra fürs Training gemachte günstiges Trainingstrikot vom IHC Atting wird erstmals gezeigt. Alles wird zum Probieren und auch Kaufen angeboten und bei Bedarf entsprechend notiert und bestellt.

Der Termin ist vor allem für die Eltern und Teilnehmer der Laufschule interessant, aber natürlich können auch Spieler der Bambini- bis Juniorenmannschaften an diesem Tag in der Ausstellungshalle vorbeischauen, um sich über Ausrüstung und Neues zu informieren. Die Vorstandschaft und die Firma Hockeycorner freuen sich auf Euer Kommen.

Ausstellungshalle wieder frei


23.02.2015 Das Training kann ab Dienstag, 24. Februar, wieder aufgenommen werden. Die Stadt Straubing hat die Ausstellungshalle am Montagnachmittag wieder frei gegeben.
Das Sportamt der Stadt Straubing hat uns am Montagnachmittag darüber informiert, dass der Trainingsbetrieb in den Ausstellungshallen ab Dienstag, 24. Februar wieder aufgenommen werden kann. Die Trainer werden alle Mannschaften über den genauen Trainingsbeginn informieren. Die Laufschule startet am Freitag, 27. Februar, wieder zur gewohnten Zeit ab 16 Uhr. Informationen und Anmeldung hier über die Homepage. Die Trainer können den Trainerraum wie gewohnt nutzen, auch die Duschen stehen wieder zur Verfügung, die Schließzylinder werden wieder gewechselt.

„Wir standen während der gesamten Sperrung der Hallen ständig mit dem Sportamt in Verbindung und bedanken uns für den guten Kontakt und die gute Informationspolitik“, sagt 2. Vorsitzender Martin Amann. Allerdings kann aktuell nicht garantiert werden, dass die Sperrung dauerhaft aufgehoben ist. Die Stadt bleibt mit der Halle in Bereitschaft. „Wir bitten daher alle Mitglieder und Eltern der Laufschulkinder, sich in den nächsten Tagen vor dem Training verstärkt über unsere Homepage oder unsere Facebook-Seite zu informieren. Trainingsabsagen können kurzfristig gemacht werden. Darauf haben wir leider keinen Einfluss.“

Ansonsten ist man erleichtert, dass erst einmal der Trainingsbetrieb wieder starten kann. „Wir sind froh, dass die Sperrung aufgehoben wurde“, sagt Amann. „Die letzten Wochen waren nicht einfach für uns, auch wenn wir niemanden einen Vorwurf machen können. Denn wir wissen, dass die Halle eben für eine solche Unterkunft geeignet ist und eine Entscheidung ganz woanders gefällt wird. Allerdings haben wir eben auch keine andere Trainingsmöglichkeit. Alles im Verein ist komplett stillgestanden.“

Text, Foto: Michael Bauer

Junioren zum Europacup


23.02.2015 Die Juniorenmannschaft wurde zum Europacup am 16. und 17. Mai nach Krefeld eingeladen.
Große Ehre für die Juniorenmannschaft des IHC Atting. Das Team von Trainer Andreas Schmidhuber ist für den Europapokal der Junioren am 16. und 17. Mai 2015 in Krefeld qualifiziert. Das Startrecht erwarb man sich durch den dritten Platz bei der deutschen Meisterschaft Ende vergangenen Jahres in Bochum.

„Es ist eine große Ehre, dass wir bei einem solchen Turnier mit dabei sein dürfen, so oft hat man ja nicht die Gelegenheit dazu“, sagte Schmidhuber. „Als ich die Mannschaft informiert habe, war die Freude natürlich sehr groß. Wir haben noch ein sehr junges Team und werden bei dem Turnier wichtige Erfahrungen sammeln können, die uns für die Zukunft sehr helfen können. Wir werden uns gut vorbereiten und alles geben."

Zusammen mit dem deutschen Meister Crash Eagles Kaarst, Vizemeister Crefelder SC und auch dem vierten deutschen Teilnehmer Bergedorf Lizards (Hamburg) spielt man beim Zwei-Tages-Turnier um die europäische Krone. Das Attinger Team, das im Spiel um Platz drei Bergedorf mit 5:3 besiegte, ist als Nachrücker in Krefeld dabei. Das komplette Teilnehmerfeld mit europäischen Teilnehmer zu dem in der Regel Mannschaften aus der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Großbritannien, in der Vergangenheit aber auch Dänemark und Russland zählten.

Es ist das dritte Mal in der mittlerweile fast 17-jährigen Vereinsgeschichte, dass ein Attinger Team an einem internationalen Titelevent teilnimmt. 2008 belegte die damalige Jugendmannschaft Platz fünf beim Europacup in Iserlohn, 2010 die Juniorenmannschaft Platz sieben in Bochum. Viele dieser Spieler zählen heute zum Stamm der ersten Herrenmannschaft.

Michael Bauer

Ausstellungshalle: Entscheidung am Montag


21.02.2015 Wie da Sportamt die Vorstandschaft informiert hat, wird am Montag, 23. Februar entschieden, ob die Ausstellungshalle wieder frei gegeben wird
Das Sportamt der Stadt Straubing hat uns am Freitag darüber informiert, dass die Ausstellungshallen am Hagen derzeit nicht als Flüchtlingsunterkunft gebraucht werden. Eine entsprechende Meldung publizierte auch am Samstag das Straubinger Tagblatt. Allerdings bedeutet dies noch nicht endgültig, dass die Sperrung der Hallen aufgenommen werde, wie Sarah Pancur, Pressesprecherin der Regierung von Niederbayern dem Tagblatt sagte.

Erst am Montagvormittag werde es ein erneutes Gespräch der Verantwortlichen der Stadt und der Regierung von Niederbayern geben. Diese Information hatte uns am Freitag auch das Sportamt zukommen lassen und bat um etwas Geduld, bis endgültig der Bedarf geklärt ist.

Wir werden umgehend am Montag informieren, sobald eine Entscheidung gefallen ist und mitteilen, ab wann das Training und die Laufschule wieder aufgenommen werden können. Das Sportamt hat uns allerdings schon darauf hingewiesen, dass die Halle womöglich als Notunterkunft bereitgehalten wird und deshalb erneut kurzfristig geräumt werden könne.

Text, Foto: Michael Bauer

Aktuelle Situation: Ausstellungshalle gesperrt


13.02.2015 Nach der Sperrung der Ausstellungshalle wegen erneuter Belegung mit Asylbewerbern müssen aktuell alle Trainingszeiten ruhen. Hier gibt es weitere Infos.
Liebe Mitglieder,

am Freitag haben in der Ausstellungshalle am Hagen die Auf- und Umbauarbeiten für die Aufnahme von Flüchtlingen begonnen. Es ist der 24-Stunden-Notfallplan eingetreten. Diese Asylbewerber werden laut Stadt Straubing am Montag erwartet werden. Wie bereits berichtet, ist die Ausstellungshalle damit seit Freitag, 13. Februar, bis auf Weiteres für jeglichen Sportbetrieb gesperrt. Das bedeutet, dass sowohl die Laufschule als auch alle Trainingseinheiten unserer sieben Mannschaften derzeit nicht stattfinden können.

Von dieser Maßnahme wurden wir am Donnerstagnachmittag vollkommen überrascht. Gegen 16 Uhr ging der Anruf des Sportamtes bei uns ein. Darauf hin haben wir sofort versucht, alle Mitglieder schnellstens zu informieren, denn für den Freitag war neben der Laufschule unter anderem ein Ausrüstungstag zusammen mit unserem Ausrüster Hockeycorner in der Halle geplant. Bis 17 Uhr waren alle regionalen Medien von unserer Maßnahme informiert (das Straubinger Tagblatt berichtete am Freitag in seiner Ausgabe), dazu waren die Mitglieder via Facebook, Homepage und SMS informiert. Zusätzlich wurden an den Eingangstüren der Halle Hinweisschilder angebracht.

Bereits ab 18 Uhr hatten die Trainer und Verantwortlichen mit dem Ausräumen der Spinde und Trainingsutensilien begonnen. Da die Schlösser der Hallen nun mittlerweile ausgetauscht sind, kann der Trainerbereich in der Halle bis auf Weiteres nicht betreten werden. Noch am Freitag haben einige Spieler während der Umbauarbeiten ihre Ausrüstungen holen können. Wir sind froh, dass all das so schnell und reibungslos über die Bühne gegangen ist.

Auch bereits am Freitag haben wir erste Kontakte zur Gemeinde Atting aufgenommen. Wir sind bemüht, zunächst eine Ausweichmöglichkeit für die Laufschule zu finden. Darüber hinaus wird es zu Beginn der kommenden Woche ein Gespräch mit dem Sportamt geben, ob es nicht für den Trainingsbetrieb oder die Laufschule eine Alternative gibt. Noch unklar ist derzeit, wann die Bundesligamannschaft mit der Vorbereitung beginnt. Der Start der Vorbereitung war ursprünglich am 17. Februar vorgesehen. Am 21. und 22. März beginnt die neue Saison.

An dieser Stelle bitten wir noch einmal alle Mitglieder um Verständnis für die aktuelle Situation. Wir versuchen unser Bestes, sobald wie möglich wieder einen geregelten Trainingsbetrieb anbieten zu können, wissen aber nicht, wie lange die Belegung der Hallen diesmal andauern wird. Wir stehen nach wie vor in Dialog mit den Verantwortlichen und werden Anfang der kommenden Woche weiter über die Situation informieren.

Die Vorstandschaft des IHC Atting

Ausstellungshalle gesperrt


12.02.2015 Die Ausstellungshalle ist ab dem 13. Februar erneut auf unbestimmte Zeit gesperrt. Darüber hat die Stadt Straubing informiert

Die Stadt Straubing hat die Vorstandschaft des IHC Atting am Donnerstagnachmittag darüber informiert, dass der Trainingsbetrieb in den Ausstellungshallen am Hagen ab dem 13. Februar bis auf Weiteres komplett eingestellt werden muss. Grund ist eine erneute Belegung der Ausstellungshallen durch Flüchtlinge, die Anfang der kommenden Woche in Straubing erwartet werden. Es greift nun der 24-Stunden-Plan, wonach die Ausstellungshalle innerhalb eines Tages geräumt sein muss.

Ab sofort entfallen bis auf Weiteres die gesamten Trainingseinheiten und die Laufschule, beginnend mit dem 13. Februar. Ein Betreten der Halle ist in dieser Zeit nicht möglich. „Wir sind bemüht, schnell Alternativen für den Betrieb des Laufschule und den Trainingsbetrieb zu finden“, sagte 2. Vorsitzender Martin Amann. „Wir bitten um Verständnis und werden so schnell wie möglich über das weitere Vorgehen informieren. Wir sind am Donnerstag ebenso wie das Sportamt überrascht worden und müssen erst einmal weitere Gespräche suchen.“

Text, Foto: Michael Bauer

BRIV-Tagung und Ligeneinteilung


09.02.2015 Hier gibt es die wichtigsten Infos der bayerischen Teams von der Ligentagung in Ingolstadt sowie die Einteilung der Ligen
In harmonischer und beinahe kompletter Runde stimmten sich die Vertreter der bayerischen Skaterhockey-Vereine zusammen mit den Kommissionsvertretern am Sonntag in Ingolstadt auf die Saison 2015 ein. Neben der Thematisierung neuer Regeln, Änderungen der Wettkampfordnung und der Ligeneinteilung standen auch Zukunftskonzepte auf dem Programm, darunter die „Vision Regionalliga 2016“ sowie das Vorantreiben von Nachwuchs- und Hallenprojekten.

Gerade beim Nachwuchs und den Hallen gibt es viele neue und aus Verbandssicht erfreuliche Entwicklungen: Neu-Regionalligist Marktoberdorf startet erstmal mit einer Bambinitruppe und möchte in Zukunft in einer alten Tennishalle eine Ganzjahresspielstätte einrichten. Auch in Ingolstadt befindet man sich in Planungen, in Atting rechnet man im Laufe des Jahres mit einer Entscheidung bezüglich einer Halle und in Deggendorf wird das Bauprojekt sogar schon im Juni eingeweiht. Seit letzter Saison verfügt Donaustauf, das kürzlich Gastgeber des Schiedsrichterlehrgangs war und den Bayernpokal (21./22. März) ausrichten wird, über eine eigene Halle.

Nachwuchsprojekte laufen neben den etablierten Standorten bzw. den aktuellen Teilnehmern in einigen anderen Vereinen an bzw. sollen wieder auf die Beine gestellt werden. Allen voran plant Bernhardswald, das sich im Neuaufbau befindet, wieder ein Nachwuchsprogramm. Auch in Nürnberg gibt es nach wie vor Nachwuchs, die ehemaligen Junioren wurden aber als zweite Mannschaft in der Landesliga gemeldet. Dennoch mache man Fortschritte mittels Ferienprogramme, hieß es vonseiten des Clubs. Neuling Fuggerstadt Panther möchte sich ebenfalls im Nachwuchs engagieren und hat darüber hinaus auch Ansätze für einen Damenspielbetrieb. In Deggendorf gibt es seit vergangener Saison ein Damenteam.

Durch diese Entwicklungen könne sich der Sport breiter aufstellen, war sich die Kommission einig, die erneut die „Vision Regionalliga 2016“ vorstellte. Dann soll Bayerns höchste Liga, die auch in bayerischer Verwaltung bleibt, mit zehn Teams über einen Zeitraum von März/April bis in den Herbst hinein spielen. Als ersten Ansatz wurde der Spielzeitraum für die Saison 2016 auf den September ausgeweitet. Allerdings verfügen noch nicht alle Vereine über die nötige Infrastruktur, daher einigte man sich auf die Austragung einer Einfachrunde.

„Wir sind im deutschen Skaterhockey die Nummer zwei hinter Nordrhein-Westfalen“, sagte Kommissionsvorsitzender Thomas Weiß. „Das belegen die zahlreichen Erfolge und auch die Zahlen der Vereine und Mitglieder. Wir brauchen uns also nicht zu verstecken. Erfreulich ist die Entwicklung der roten Karten und Strafen, die zurückgehen.“ Außerdem wurde deutlich, dass durch die Verschärfung bei den Schiedsrichterpflichten mehr Neulinge zu den Lehrgängen angemeldet wurden, so dass der Pool der Referees erhöht wurde. Dennoch stellen zwei Vereine nach wie vor keine Referees. Diese erhalten weiter Geldstrafen.

Erfreulich war auch, dass die Trainerpflicht sich nicht negativ auf den Nachwuchs niedergeschlagen hat. „Das hat nicht zu weniger Nachwuchsteams geführt, das hat uns positiv überrascht“, sagte Jugendleiter Martin Eckart. „Die Vereine sind bereit, den Aufwand zu betreiben, um ihren Club langfristig gut aufzustellen.“ Einige Vereine erklärten auch auf der Sitzung, dass ihnen die Entwicklung zu einer Ganzjahressportart wichtig sei und waren dementsprechend für die Ausdehnung des Spielbetriebs. Die Kommission betonte aber, dass man Vereinen, die nicht über die nötige Infrastruktur verfügen, nicht im Regen stehen gelassen würden. Weiterhin werde es auch Ligen mit einem Spielbetrieb von April bis Ende Juli geben.

Neben dem Bayernpokal und zahlreichen Lehrgängen (Schiedsrichter, Trainer, Zeitnehmer) gibt es auch ein Nachwuchsfrühjahrsturnier, das diesmal am 28. und 29. März in Augsburg stattfinden wird. Der Länderpokal der U19-Teams aller Bundesländer wird diesmal im baden-württembergischen Bräunlingen (20./21. Juni) ausgetragen. Darüber hinaus ist auch der Winterpokal wieder geplant, der bei Interesse auch auf Herren ausgedehnt werden soll. „Da aber nun viele Hallen entstehen und die Saison ausgedehnt werden soll, planen wir den Winterpokal diesmal zum letzten Mal“, sagte Eckart. Noch nicht geklärt ist eine erstmalige Austragung eines Trainingscamps für Nachwuchsspieler, das der IHC Atting im Mai austragen will. Infos gehen den Vereinen dazu im Laufe der nächsten Wochen zu.

Bei den Neuwahlen wurde die Kommission bestehend aus Thomas Weiß (Kommissionsvorsitzender), Martin Eckart (Jugendleiter), Mario Gigler (Schiedsrichterobmann), Claudia Gigler (Spielleiterin) und Michael Bauer (Öffentlichkeitsbeauftragter) für die kommenden zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Den Spielausschuss übernimmt Matthias Schmerbeck (Deggendorf) von Jörg Meisinger. Neue Beisitzer im Disziplinarausschuss sind Stephan Agerer (Fuggerstadt), Bernd Antoni (Marktoberdorf) und Walter Ach (Donaustauf), Henry Langer (Bamberg) übernimmt ein Beisitzeramt in der Berufungskammer.

Regionalliga:
Neubeuern, Höchstadt, TV Augsburg II, Ingolstadt, Donaustauf, Marktoberdorf
Modus: Einfachrunde

Oberliga:
Nürnberg, Pleystein, Straubing, Schwabach, Atting II, Hirschau, Geltolfing, Deggendorf II
Modus: Einfachrunde

Landesliga Nord:
Bernhardswald, Bamberg, Ingolstadt II, Erlangen, Angerlohe, Pleystein II, Donaustauf II, Nürnberg II
Modus: Einfachrunde:

Landesliga Süd:
Königsbrunn, SU Augsburg, Dillingen, TV Augsburg III, Ingolstadt III, Marktoberdorf II, Fuggerstadt Panther
Modus: Einfachrunde mit Finale der beiden Staffelsieger

Junioren:
Atting, Donaustauf, Deggendorf, TV Augsburg, Ingolstadt, Neubeuern
Modus: Einfachrunde

Jugend:
Atting, Donaustauf, TV Augsburg, Ingolstadt, Deggendorf, Höchstadt-Bamberg, Neubeuern
Modus: Einfachrunde

Schüler:
Atting, TV Augsburg, Ingolstadt, Deggendorf I, Deggendorf II
Modus: Ohne Ingolstadt II Einfachrunde mit Playoffs, mit Ingolstadt II ohne Playoffs

Bambini:
Atting, TV Augsburg, Ingolstadt, Deggendorf I, Deggendorf II, Marktoberdorf Modus: Turnierrunde (evtl noch mit Ingolstadt II)

Text, Foto: Michael Bauer

100. Anmeldung in der Laufschule


05.02.2015 Die Laufschule erfreut sich weiterhin enormen Zulaufs, was uns sehr freut. Wir waren bei einem Training dabei und schildern ein paar Eindrücke.

Es ist ein ziemlicher kalter Nachmittag an diesem Freitag im Januar. Draußen liegt ein wenig Schnee, der Wind pfeift um die Ausstellungshalle am Hagen. Hinter den Türen stört das jedoch niemanden. Dort geht es heiß her. Rund 65 Kinder tummeln sich mit Inlineskates, Helmen sowie Knie- und Ellenbogenschutz auf der Hockey-Fläche. Die jüngsten sind gerade drei Jahre alt.

Einmal in der Woche findet hier die Laufschule des IHC Atting statt, einem der größten Inline-Skaterhockeyclubs in Bayern. Knapp 200 Mitglieder, sieben Mannschaften, 2014 Sechster der 1. Bundesliga, nun allerdings wegen Hallenproblemen wieder in der 2. Bundesliga. Das Eisstadion ist zu groß, wird vom Verband nicht mehr für Erstligaspiele zugelassen.

Für die Laufschule wäre die Fläche, die allerdings erst wieder nach der Eishockeysaison Mitte April verfügbar ist, alles andere als zu groß. Als der Club das Projekt im Herbst 2014 in der kleineren Trainingshalle am Hagen startete, plante man vorsichtig. „Wir hatten gehofft, dass es zehn Anmeldungen geben würde und dann bis zum Frühjahr dieses Jahres, wenn wir ins Stadion gehen, vielleicht 20“, sagt Martin Amann, 2. Vorsitzender des Vereins und einer der Lauftrainer. Was sich allerdings in nur wenigen Monaten entwickelt hat, überraschte nicht nur ihn. In der vergangenen Woche gab es die 100. Anmeldung, zwischen 60 und 70 sind aktuell immer da. „Wir sind überwältigt von der Resonanz, damit hätten wir nicht gerechnet“, sagt Amann und blickt auf seinen riesigen Zettel mit den Namen. Der ähnelt mittlerweile einem Plakat. Begonnen hat er im Herbst mit einem kleinen Ausdruck.

Und mit zwei Betreuern. Doch das geht mittlerweile nicht mehr. Neben Amann und Helmut Herrmann (Trainer des Schülerteams des IHC) helfen Spieler aus allen Mannschaftsteilen der Wölfe mit, erklären Bewegungen, helfen bei Stürzen wieder auf, binden Schuhbänder oder halten Hände, wenn es gilt, über ein kleines Hindernis zu steigen – so wie Valentina und Elias, beide selbst erst im Teenageralter, aber schon seit einigen Jahren beim IHC dabei. Insgesamt sind an diesem Tag sieben Helfer im Einsatz. Einige Eltern bringen dazu noch Kuchen mit und freuen sich mit einem Kaffee in der Hand, ihren Schützlingen von draußen aus zuschauen zu können.

Von denen machen viele in der ersten Gruppe noch ganz zaghafte Schritte, teilweise an der Hand von Mama oder Papa, teilweise auch mit den extra vom Verein angefertigten Laufwägelchen. In der zweiten Gruppe sieht dies schon anders aus. Erst geht es in engem Kreis um die Stangen herum, dann steigt die Begeisterung beim „blauen Mann“. Einige Eltern an der Bande halten sich die Ohren zu, denn die Kinder schreien laut im Chor „Dann laufen wir davon“, als Herrmann sie fragt, ob sie Angst vor dem blauen Mann hätten. Beim anschließenden Laufspiel geht es darum, dem Trainer zu entwischen – und der ist schnell. „Hast du dich erwischen lassen?“, fragt Beate Zwickenpflug einen ihrer beiden Söhne, der gerade an der Bande auftaucht. Der lacht, schüttelt den Kopf und flitzt wieder davon. Herrmann hat sich mittlerweile einen anderen Jungen geschnappt und hebt ihn hoch, was den Kleinen sichtlich überrascht. „Ich finde es toll, wie die Trainer die Kinder motivieren können“, sagt Zwickenpflug. „Schauen sie, gerade ist er noch hingefallen, hat ein bisschen geweint, aber jetzt fährt er schon wieder.“ Ihre Söhne Nick (4) und Tim (8) haben „Spaß ohne Ende“, sagt sie – lernen aber auch Disziplin und Koordination. „Im Schulalltag gibt es nur wenig Bewegung, daher tut ihnen das Laufen gut. Ich finde es auch schön, dass man es erst einmal probieren kann und es nicht gleich was kostet.“ Erst nach fünf Trainingseinheiten bittet der IHC um Mitgliedschaft. Diese kostet 50 Euro im Jahr.

In der dritten Gruppe geht es derweil schon eine Stufe weiter. Dort kommen schon Schläger und Ball ins Spiel. Martin Amann lehrt gerade Bremsen für Hockeyspieler. Im Anschluss geht es im Spiel fünf gegen fünf auf zwei Tore gegeneinander, was den achtjährigen Tom freut. „Ich finds toll, dass wir in der dritten Gruppe immer so viel gegeneinander spielen“, sagt er. Auch er ist schon länger dabei. Draußen sieht Marianne Eichinger zu, wie Tochter Liliane (7) über die Fläche flitzt. „Sie ist das einzige Mädchen in der Gruppe“, hat sie festgestellt. Aber das mache nichts, denn sie habe Spaß, sagt die Mutter. „Und sie sucht die Herausforderung.“

Überhaupt tummeln sich auch viele Mädchen auf der Fläche. „Eigentlich spielen nur wenig Mädchen Skaterhockey“, sagt Amann. „Aber bei uns in der Laufschule geht es in erster Linie darum, den Kindern das Laufen beizubringen, und zwar so, dass sie später sicher auf der Straße fahren können. Wir freuen uns aber, wenn der eine oder andere in die Bambini- oder Schülermannschaft reinschnuppert.“ Getan haben das schon einige. Sie dürfen beispielsweise bei Markus Alzinger in der Bambinimannschaft trainieren. „Einige sind schon regelmäßig dabei“, sagt der Coach, der direkt im Anschluss an die Laufschule seine Spieler auf die Fläche bittet.

Bis es aber so weit ist, gilt es noch die Grundlagen zu erlernen. „Liliane konnte eigentlich schon ganz gut laufen“, sagt Mutter Marianne, die gerade sieht, wie ihre Tochter einen Pass zum Mitspieler spielt. „Aber hier lernt sie die Feinheiten und den Lernfortschritt kann man wirklich schnell feststellen. Ich finde es toll, wie die Trainer die Kinder immer motivieren können.“

Während die Bambinispieler des IHC Atting in voller Hockeymontur schon warten, gibt es gerade die letzte Runde des „blauen Manns“, bevor Herrmann das Training mit einem lauten „Schluss für heute“ beendet. Die Bälle werden eingesammelt, die Laufhilfen zusammengeschoben, Hindernisse abgebaut, auch wenn einige am liebsten noch weiter fahren würden. „Bis nächste Woche“, und „Tschüüüüss“ sagen schon die ersten, während die anderen noch mit den Eltern die Skates von den Füßen holen und erschöpft durchschnaufen. Nächste Woche sind sie wieder da. Bis der Schnee in einigen Wochen weg ist werden einige keine Anfänger mehr sein.

Text, Fotos: Michael Bauer


Samstag, 7. Dezember, 14 Uhr Christkindlmarkt Atting (Hof der Alten Schule)
Samstag, 14. Dezember, 17.30 Uhr IHC-Weihnachtsfeier, Gasthaus Leonhardt
16.11., 18.00 Ergebnis:
-:-

Kassel - Atting
Samstag, 16.11., 17 Uhr
Schüler - TV Augsburg (Spiel 3) -:-
Sonntag, 17.11., 15 Uhr
Deggendorf - Jugend (Spiel 3) -:-
Pl. Mannschaft S T P
1 Merdingen 14 198:102 35
2 IHC Atting 14 170:103 33
3 Kassel 14 149:112 32
4 Spaichingen 14 111:91 21
5 Freiburg 14 119:109 19
6 Langenfeld 14 89:113 14
7 Rhein-Main Patriots 14 85:179 9
8 Deggendorf 14 90:202 5
9
10
11
12