Sehr positives Zwischenfazit


16.04.2014 Die starken Leistungen in den bisherigen neun Auswärtsspielen haben auch Bundestrainer Manfred Schmitz begeistert
(mb) Die Leistungen des IHC Atting in der bisherigen Bundesligasaison können sich sehen lassen. Neun Punkte in neun Spielen, Platz sieben und in einigen Partien nur knapp unterlegen. Das hat nicht nur die Konkurrenz zum einen oder anderen Kompliment bewegt, sondern auch den Bundestrainer mehr als interessiert.

Schon mehrfach wurden in den letzten Partien Attinger Spieler von Manfred Schmitz und Co-Trainer Stefan Gehrig beobachtet, zuletzt beim 8:11 am vergangenen Samstag beim TV Augsburg. Ein offenes Geheimnis ist, dass Tim Bernhard, aktuell mit 26 Punkten zweitbester Scorer der Liga, unter den Kandidaten ist. IHC-Trainer Jürgen Amann hat bereits mit den Verantwortlichen der Nationalmannschaft gesprochen: „Der Bundestrainer hat mir gesagt, dass er sogar drei, vier Spieler von uns auf dem Notizzettel hat, und, dass er super findet, was wir bisher in der 1. Liga leisten.“ Natürlich ist das mehr als ein Kompliment für die Arbeit der Attinger Mannschaft.

Schmitz hat angekündigt, den Kader für die ersten Maßnahmen – am 21. und 22. Juni findet ein Lehrgang statt – nach Ostern bekannt geben zu wollen und auch noch ein Heimspiel zu besuchen um zu scouten. Traditionsgemäß verfügt er über einen großen Stamm an Spielern, ist aber immer wieder auf der Suche nach jungen Akteuren. Nach den Lehrgängen steht im Herbst traditionell die Europameisterschaft auf dem Programm, die diesmal in Kaarst stattfindet. Seit 1997 konnte Deutschland achtmal den Titel gewinnen, zuletzt 2013. „Für uns wäre das natürlich eine Riesensache, wenn Spieler bei der Nationalmannschaft dabei wären“, sagt Amann.

Die Mannschaft selbst bereitet sich nun ab nächster Woche auf das erste Heimspiel gegen Köln am 4. Mai vor. Während der Osterferien pausiert die Liga, die Spieler können Kraft tanken und sich gleichzeitig auf die große Spielfläche im Eisstadion einstellen, die nach dem Wochenende für den offiziellen Trainingsstart zur Verfügung steht.

Bis 13. Juli stehen elf Heimspiele auf dem Programm. Nun ist „Crunch Time“: „Für den Klassenerhalt werden wir sicher noch fünf Siege benötigen, dies sollte über die Heimserie gelingen, wenngleich wir in Uedesheim oder Kaarst auch nicht chancenlos sind“, sagt Amann. „Jetzt kommt sicher für uns die Phase, in der der Druck zunehmen wird. Wir dürfen uns deshalb nicht zu sehr auf den Heimvorteil verlassen, sondern müssen weiter hart dafür arbeiten und noch mehr Cleverness und Konstanz in unser Spiel über 60 Minuten bringen. Denn das war bei den Niederlagen bisher meist der Unterschied.“

In diesen kassierte man oft zu viele Gegentore - ansonsten wären vielleicht noch mehr Punkte drin gewesen. „Wenn die Mannschaft so weiterspielt, mache ich mir über den Klassenerhalt überhaupt keine Sorgen“, sagt der Coach, der auch die Neuzugänge lobt: Sie passen auf und neben dem Feld sehr gut ins Team und haben mit ihren Leistungen absolut überzeugt.“ Nicht nur die spielerische Komponente konnte so weiter gesteigert werden, das Team ist nun auch körperlich wesentlich stabiler als noch in den Vorjahren. „Wir haben nun von allem etwas. Die Zeiten als man uns mit hartem Körperspiel beeindrucken konnte sind vorbei. Dies haben wir speziell gegen Iserlohn und Augsburg gezeigt.“

Text, Foto: Michael Bauer

Dauerkarten vorbestellen


15.04.2014 Erstmals wird es in der Saison 2014 für Fans auch Dauerkarten geben. Diese können jetzt vorbestellt werden.
Bis zu unserem ersten Heimspiel am 4. Mai gegen die Köln Rheinos sind es nur noch wenige Wochen. Erstmals gibt es in dieser Saison Dauerkarten zu erwerben. Eine Karte kostet 45 Euro, somit sind bei regulärem Eintritt von 5 Euro zwei Spiele umsonst. Vorbestellungen bei unserem 1. Vorsitzenden Bernd Maier unter maier_atting@hotmail.com Die Karten werden dann beim 1. Heimspiel an der Kasse ausgegeben. Die Heimspieltermine in der Übersicht: 04. Mai, 14.00 Uhr: Köln

10. Mai, 17.30 Uhr: Krefeld

11. Mai, 14.00 Uhr: Essen

24. Mai, 17.30 Uhr: Iserlohn

25. Mai, 14.00 Uhr: Duisburg

31. Mai, 19.00 Uhr: Augsburg

14. Juni, 17.30 Uhr: Kaarst

28. Juni, 17.30 Uhr: Lüdenscheid

29. Juni, 14.00 Uhr: Bissendorf

12. Juli, 17.30 Uhr: Uedesheim

13. Juli, 14.00 Uhr: Assenheim

Knappe Derbyniederlage


12.04.2014 In Augsburg lieferte der IHC Atting am Samstag einen beherzten Kampf, wurde aber nicht belohnt und verlor mit 8:11.
(mb) Zwar ohne Punkte dafür aber mit dem Gefühl, dem Europapokalsieger TV Augsburg einen heißen Fight geliefert zu haben, beendeten die Spieler des IHC Atting am Samstagabend ihre Serie von neun Auswärtsspielen. Gegen den deutschen Vizemeister unterlagen die Wölfe vor gut 250 Zuschauern in einem hochklassigen Erstligaspiel knapp mit 8:11 (5:4, 2:5, 1:2).

„Es ist so wie am letzten Wochenende“, analysierte Coach Jürgen Amann nach dem Spiel. „Wir sind zwei Drittel lang die aktivere und bessere Mannschaft. Den Unterschied haben heute die Torhüter ausgemacht. Wir haben zu viele einfache Tore bekommen, der Gegner nicht.“ Kapitän Fabian Hillmeier fügte hinzu: „Die Gegentore kamen immer zum falschen Zeitpunkt. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.“

Nach einem schnellen 1:4-Rückstand nach 13 Minuten kämpfte sich die Mannschaft, angeführt vom überragenden Duo Tim Bernhard und Marcel Brandt (beide je fünf Punkte) schnell wieder ins Spiel zurück. Vor allem in Überzahl klappte in diesem ersten Drittel fast alles. Schnell war die Aufstellung gefunden und der Schuss aus der Distanz saß: Dreimal trafen die beiden zwischen der 13. und 17. Minute in Überzahl und als Matthias Rothhammer mit seinem zweiten Tor 13 Sekunden vor Drittelende dann auch noch das 5:4 erzielte war das Spiel gedreht – und das in etwas mehr als sieben Minuten.

Doch es ging nicht so weiter. Augsburg wurde im Mitteldrittel stärker, nachdem zuvor in einer weiteren Überzahl ein vermeintlicher Attinger Treffer nicht anerkannt wurde. Oliver Dotterweich und Simon Arzt drehten das Spiel wieder für den TVA, auch hier fiel eines der Tore in Überzahl. Um jeden Zentimeter Boden wurde in der kleinen Halle gekämpft – manchmal auch etwas unfair, so dass die Schiedsrichter zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen aussprachen. In Überzahl zeigten sich beide Mannschaften dann äußerst treffsicher und schlugen je viermal zu.

Nach dem 6:5 für Augsburg nach knapp der Hälfte der Spielzeit war aber der IHC wieder dran. Zwei Tore von Brandt (33./34) ließen den IHC wieder in Führung gehen. „Leider haben wir uns von der Hektik des Spiels ab der 30 Minute ein anstecken lassen“, sagte der Coach. „Wir haben uns Undiszipliniertheiten erlaubt, die Augsburg gnadenlos ausgenutzt hat.“ Das 7:7 stocherte Maximilian Klimek in Überzahl über die Linie, dazu kam ein Gegentor von der Torauslinie, bei dem der Ball Goalie Alexander Herzog zwischen Schiene und Posten durchrutschte und beim 9:7 war eine Strafe gegen die Wölfe angezeigt. So stand es nach 40 Minuten 9:7 für den TVA.

Im Schlussdrittel erhöhte dann Arzt schnell auf 10:7. Atting, das nur mit zwei Reihen spielte, kam nun noch seltener zu Torchancen. Erneut wurde ein vermeintliches Tor von Marcel Brandt nicht anerkannt. Es wäre das 8:10 gewesen. Aber auch in der Schlussphase boten sich noch Chancen auf Treffer. Die Wölfe erhielten nun gleich mehrere Überzahlmöglichkeiten, darunter auch ein 90-sekündiges Vier-auf-zwei, doch sie brachten den Ball nicht mehr am starken Andreas Fuchs im Tor vorbei, der sich ebenso wie zuvor Michael Welter in der Schlussphase noch eine gelbe Karte einfing. Simon Bogner hatte in der 55. Minute das zwischenzeitliche 8:10 erzielt, doch beinahe im Gegenzug hatte der bei Augsburg starke Lukas Fettinger den Ball zum 11:8 in den Winkel gejagt.

„Wir haben beim Euroopapokalsieger acht Tore und letzte Woche beim deutschen Meister neun Tore erzielt und konnten beide Male nichts mitnehmen, das ist sehr schade und tut mir leid für die Mannschaft, denn sie hat super gearbeitet“, lautete das Fazit des Coaches, der aber den Niederlagen auch etwas Positives abgewinnen konnte. „Wir sind mit den Top-Teams auf Augenhöhe, dominieren phasenweise das Spiel, können uns aber den Lohn nicht abholen. An den Sachen, die nicht so geklappt haben, müssen wir nun noch arbeiten und versuchen, sie abzustellen.“ IHC Atting: Herzog - Tkocz, Brandt, Schreyer, Bogner, Kuhnle, Mar. Rothhammer, Nissen, Bernhard, Mat. Rothhammer, Hillmeier, Prasch, Dünnbier, Wolf, Welter, Bauer;

Tore: Die Torfolge: 1:0 (4:00) Arzt (Höß), 2:0 (4:34) Späth (Becherer), 2:1 (8:34) Mat. Rothhammer (Dünnbier), 3:1 (9:30) Fettinger (Gläsel), 4:1 (12:08) M. Dietrich (Klimek, 4-3) 4:2 (12:43) Brandt (Bernhard, 4-3), 4:3 (15:09) Bernhard (Brandt, 4-3) 4:4 (16:59) Bernhard (Bauer, 4-3), 4:5 (19.47) Mat. Rothhammer (Brandt), 5:5 (27:30) Klimek (Becherer, 4-3), 6:5 (31:03) Arzt (Späth), 6:6 (32:03) Brandt (Bernhard), 6:7 (33:17) Brandt (Bauer, 4-3), 7:7 (35:29) Klimek (Hnida, 4-3) 8:7 (37:42) Späth (Becherer), 9:7 (39.00) Fettinger 5-4, 10:7 (40.48) Arzt (Fettinger, 4-3), 10:8 (54:04) Bogner (Bernhard), 11:8 (55.19) Fettinger (Dotterweich)

Schiedsrichter: Westrich, Kruppe; Strafminuten: Augsburg 20 + 10 gegen Fuchs, Atting: 16 + 10 gegen Welter; Zuschauer: 250

Text, Foto: Michael Bauer

Bayerisches Derby


11.04.2014 Am Samstag um 18 Uhr steigt in Augsburg das erste bayerische Derby der Skaterhockey-Saison 2014
(mb) Wenn der IHC Atting am Samstag nach Augsburg zum bayerischen Derby (Beginn 18 Uhr) reist ist es die letzte Busfahrt für eine längere Zeit. Die „Auswärtsmonsterwochen“, wie sie Coach Jürgen Amann jüngst bezeichnete, gehen zu Ende. Schon vor dem letzten der neun Spiele in der Fremde ist man beim Erstligaaufsteiger mehr als zufrieden.

„Egal, wie das Spiel ausgeht, wir sind voll im Soll“, sagte der Attinger Trainer beim Blick auf die neun Punkte, die bereits auf der Habenseite stehen. „Das sind neun Punkte im Kampf gegen den Abstieg und das ist weiter alles, was für uns zählt. Wir haben gut vorgelegt. Ich habe großen Respekt vor der Mannschaft, wie sie die Belastungen bisher weggesteckt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass wir in allen Bereichen so gut dastehen.“ Rang vier nach etwas weniger als der Hälfte der Saison wird als großer Erfolg gesehen. „Denn die Liga ist wirklich auf einem Top-Niveau.“

Gleichwohl erkennt er, dass zuletzt etwas die Spritzigkeit fehlte. „Die Jungs haben in den vergangenen Wochen nur Autobahn und Hallen gesehen, umso höher sind die Leistungen einzuschätzen.“ Nur Kleinigkeiten hätten am vergangenen Wochenende in Iserlohn zu einem Punktgewinn gefehlt.

Nun geht es gegen den aktuellen Vizemeister und Europapokalsieger TV Augsburg, der am Samstag auch noch sein erstes Heimspiel hat: „Die werden bestimmt mit Vollgas aus der Kabine kommen und uns gleich unter Druck setzen“, sagt IHC-Kapitän Fabian Hillmeier. „Sie haben einen sehr guten Kader. Da müssen wir sehen, was geht. Die Halle und der Belag in Augsburg waren für uns schon immer schwierig zu spielen, außerdem kommen bestimmt jede Menge Zuschauer.“

Bis auf den verletzten Michael Hofmeister und noch ohne René Röthke werden die Attinger komplett antreten können. Es wird auch das Duell der beiden Liga-Top-Scorer Lukas Fettinger (Augsburg, 24 Punkte) und Tim Bernhard (21), Neuzugang Marcel Brandt (als Verteidiger 13 Punkte in drei Spielen) konnte bisher voll einschlagen und soll viel Einsatzzeit erhalten. „Augsburg ist ganz klar Favorit, die werden heiß sein, ihr Stadion ist eine Festung“, sagt Amann. „Aber wir freuen uns auf das Spiel. Es geht gegen eines der besten Teams überhaupt, die es bei in Europa gibt.“

Zwar ging in den bisherigen Spielen in Augsburg immer der TV als Sieger vom Feld (11:5 und 11:0) doch ganz unterschätzt man den Aufsteiger auch nicht. „Atting überrascht momentan“, sagte der neue TVA-Trainer Andreas Gerstberger der Stadtzeitung Augsburg. In der Tabelle steht der IHC aufgrund der mehr absolvierten Spiele derzeit sogar vor dem TVA, der in vier Auswärtsspielen acht Punkte einfahren konnte. „Aber nachdem wir jetzt mit mehr als zwei Reihen antreten können, werden wir unser Spiel über 60 Minuten spielen.“

Text, Foto: Michael Bauer

Umzug ins Eisstadion steht bevor


08.04.2014 Am kommenden Sonntag, den 13. April, findet in den Ausstellungshallen am Hagen das letzte Training statt.

Im Anschluss beginnt die Stadt Straubing am Montag mit dem Abbau der Banden und des Belags. Dieser wird dann im Laufe der Woche im Eisstadion verlegt.

Schon am Sonntag, den 20. April beginnt die Eisstadion-Saison mit dem Spiel der Schüler gegen die zweite Mannschaft der Ingolstadt Lumberjacks. Da wir uns in der Osterwoche befinden, können wir noch nicht garantieren, ob noch vor den Feiertagen ein Training im Stadion möglich ist. Offizieller Trainingsstart ist dann am Montag, den 21. April.

Wie in den vergangenen beiden Jahren auch werden wir im Eisstadion wieder fest zwei Kabinen belegen können. Wir bedanken uns beim Sportamt Straubing für die gute Zusammenarbeit und auch bei den anderen Vereinen für das Verständnis in Zusammenhang mit unseren Trainingszeiten.

Folgender Trainingsplan gilt im Eisstadion:
Montag:
18.00 bis 19.15 Uhr: Bambini
19.15 bis 20.30 Uhr: Jugend

Dienstag:
17.15 bis 18.30 Uhr: Schüler
18.30 bis 20.00 Uhr: Herren I + II

Mittwoch:
19.30 bis 21.00 Uhr: Junioren/Herren II

Donnerstag:
17.15 bis 18.30 Uhr: Schüler
18.30 bis 20.00 Uhr: Herren I
20.00 bis 21.30 Uhr: Herren II

Freitag:
17.00 bis 18.30 Uhr: Bambini + Torwartraining
18.30 bis 20.00 Uhr: Jugend/Junioren
Sonntag: 18.30 bis 20.00 Uhr: Herren II + Hobbyteam

Gute Leistungen nicht belohnt


07.04.2014 IHC Atting macht in Lüdenscheid und Iserlohn zu wenig aus den eigenen Torchancen und muss zwei Niederlagen einstecken
(mb) 5:12 in Lüdenscheid, 9:13 in Iserlohn. Als nacktes Ergebnis bringt der IHC Atting null Punkte mit von seinen Auswärtsspielen sieben und acht. Doch Punkte wären für den aktuell immer noch Tabellenvierten der 1. Skaterhockey-Bundesliga am Wochenende durchaus drin gewesen. Denn die Leistungen stimmten.

Am Sonntag nach dem Spiel in Iserlohn konnte es Coach Jürgen Amann immer noch nicht ganz glauben, was er und seine Mannschaft da am Wochenende erlebt hatten. „Wir waren zweimal besser, hatten unzählige Torchancen und verlieren beide Spiele“, war der Coach frustriert. „Das tut mir unglaublich leid für die Mannschaft, denn sie hat in beiden Spielen super gearbeitet.“

Doch es gab auch Gründe für die Niederlagen. Am Samstag waren es die eigene Chancenverwertung und die Kaltschnäuzigkeit des Gegners. Während die Wölfe unzählige Male den Pfosten trafen oder bei Alleingängen am glänzend aufgelegten Goalie Jonas Mohr scheiterten, waren die Lüdenscheider vor dem Tor ganz einfach hellwach und eiskalt: „Sie haben uns eine Effizienzlehrstunde erteilt und in der eigenen Halle ausgekontert. Das Ergebnis gibt den Spielverlauf absolut nicht wider.“ Nach 2:6-Rückstand kam der IHC auf 5:6 heran, um dann prompt das 5:7 zu kassieren. Im Schlussdrittel trafen dann nur noch die Gastgeber.

Atting: Heitzer - Tkocz, Brandt, Bauer, Welter, Hillmeier, Bernhard, Dünnbier, Mar. Rothhammer, Mat. Rothhammer, Prasch, Schreyer. Tore: 0:1 (1:27) Bernhard (Brandt), 1:1 (5:02) Hall (Svejda, 4-3), 2:1 (6:12) Svejda (3-4), 3:1 (8:44) Hall (Svejda), 3:2 (10:45) Brandt (Prasch), 4:2 (12:56) Ortwein, 5:2 (18:11) Loecke (Elzner), 6:2 (21:10) Svejda, 6:3 (21:45) Bernhard (Bauer), 6:4 (25:03) Brandt (3:3), 6:5 (28:31) Brandt (Bernhard, 3-4), 7:5 (29:50) Elzner (Svejda, 4-3), 8:5 (37:30) Loecke, 9:5 (42:14) Hall (Svejda), 10:5 (42:38) Heckmann, 11:5 (51:20) Elzner, 12:5 (56:15) Ortwein (Svejda). Schiedsrichter: Rust (Bochum)/Klüting (Iserlohn); Strafminuten: Lüdenscheid 10 + je 10 gegen Mohr und Svejda - Atting 12; Zuschauer: 120

Ein ähnliches Bild gab es dann am Sonntag in Iserlohn. „Wir haben ein paar Mal Fehler in der Verteidigung gemacht, leichte Tore kassiert und Iserlohn war ganz einfach eiskalt vor dem Tor“, sagte der Coach. „Wir haben neun Tore beim deutschen Meister erzielt, aber ungefähr sieben oder acht Minuten geschlafen. Das hat uns den Sieg gekostet“ Zu Beginn hatte der IHC noch schnell mit 3:1 geführt und Iserlohn deutlich unter Druck gesetzt.

Doch eine Zwei-Tore-Führung ist im Skaterhockey in dieser Saison nur ein kleiner Vorsprung. Das beweisen die Ergebnisse des Wochenendes. Im Schnitt fielen in jeder Partie 20 Tore. „Grund ist natürlich auch die gestoppte Zeit, aber wir alle finden das sehr gut“, sagte der Coach. „Man kann keine Zeit mehr beim Wechseln herausschinden.“ Das sei auch der Vergleich zum Eishockey. „Da gehen solche Spiele eben 7:4 aus, bei uns 13:9.“

Ein Auswärtsspiel wartet nun auf die Wölfe noch vor dem Start der Heimserie. Das ist die Partie beim TV Augsburg am kommenden Samstag. In diese gehen die Wölfe weiterhin als Tabellenvierter. „Leider haben wir am Wochenende zwar Punkte verschenkt, positiv ist aber, dass man gesehen hat, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können. Manchmal müssen wir aber als Aufsteiger noch Lehrgeld zahlen.“ Atting: Heitzer (ab 26. Herzog) - Tkocz, Brandt, Bauer, Welter, Hillmeier, Bernhard, Dünnbier, Mar. Rothhammer, Mat. Rothhammer, Prasch, Schreyer.

Tore: 0:1 (1:37) Brandt (Bauer), 1:1 (2:46) Poerschke (Ziese), 1:2 (3:38) Bernhard (Bauer), 1:3 (7:49) Brandt, 2:3 (10:01) Faber, 3:3 (16:51) Faber, 4:3 (17:25) Poerschke (Linke), 5:3 (17:56) Peters (Neumann), 6:3 (20:57) Peters (Bialke), 6:4 (21:49) Mar. Rothhammer (Dünnbier), 7:4 (23:57) Linke (Plate), 8:4 (25:31) Linke, 9:4 (26:43) Wapnewski (Linke, 4-3), 9:5 (29:28) Brandt, 9:6 (33:33) Bernhard, 9:7 (44:04) Schreyer (Prasch), 10:7 (47:28) Neumann (Peters), 11:7 (50:55) Peters (Neumann), 11:8 (53:04) Bernhard, 12:8 (53:41) Linke (Plate), 13:8 (55:12) Bialke (Neumann), 13:9 (56:15) Brandt (Bauer, 4-3); Schiedsrichter: Schlüter, Winter (Velbert); Strafminuten: Iserlohn 10, Atting 8; Zuschauer: 67

Text: Michael Bauer, Foto: Otto Flanz

Neues Outfit für das Erstligateam


05.04.2014 Seit der vergangenen Woche ist die Bundesligamannschaft in neuem Gewand unterwegs

Auf dem neuen Trainingsanzug ist die Bauunternehmung Ernst Passek auf dem Rücken vertreten, Außerdem wurde die Mannschaft mit neuen Poloshirts ausgestattet. Herzlichen Dank an unseren neuen Sponsor sowie an unseren Ausrüster Hockeycorner in Deggendorf. Die Mannschaft ist damit zum ersten Mal beim Auswärtswochenende in Lüdenscheid und Iserlohn unterwegs.

In Kürze wird es Trainingsanzüge, Shirts, Polos oder Hoodies auch für die anderen Teams geben. Wir werden rechtzeitig darüber informieren

Super befreit nach Lüdenscheid und Iserlohn


04.04.2014 Für den IHC Atting gehen die harten Auswärtswochenenden weiter: Die Wölfe bestreiten bereits den dritten Doppelspieltag binnen vier Wochen.

Diesmal geht die Reise am Samstag zu den Highlandern Lüdenscheid (18 Uhr) und am Sonntag zum amtierenden deutschen Meister und Tabellenführer Samurai Iserlohn (14.30 Uhr). Nicht befreit, sondern „super befreit“ könne sein Team da aber aufspielen, sagt Coach Jürgen Amann.

Denn beim Blick auf den derzeitigen Tabellenstand tritt das Team viel leichter eine solch harte Reise an. Denn mit drei Siegen aus sechs Spielen, darunter das überragende 11:3 am letzten Wochenende in Bissendorf, haben die Wölfe schon jetzt mehr erreicht, als viele dem Aufsteiger zugetraut hatten. „Die Stimmung in der Mannschaft ist super“, sagt der Coach. „Wir hatten am Donnerstag ein gutes Abschlusstraining mit hohem Tempo und wenn wir in Lüdenscheid einen guten Tag erwischen, könnte durchaus etwas möglich sein. Die Highlander haben ähnliche Ergebnisse wie wir eingefahren. Es ist so etwas wie ein Duell auf Augenhöhe.“

Die Lüdenscheider konnten bisher zwei von vier Spielen gewinnen - beide auswärts: Zunächst gab es ein 9:3 gegen den aktuell Vorletzten Crefeld, bevor dann am vergangenen Wochenende ein 9:4 beim zweiten Aufsteiger Kaarst folgte. Gefährlichster Mann ist der Tscheche Jiri Svejda, dem in drei Spielen schon 14 Punkte gelangen. Allein in Kaarst war er an sieben Toren beteiligt. Da das Team aber Verteidigersorgen plagten, holte man sich die DEL-erfahrenen Dieter Orendorz und Mike Ortwein (beide Iserlohn/Duisburg) wieder ins Team. Orendorz Einsatz ist aber fraglich, hieß es von Seiten des Clubs.

„Alle sehen, dass die Liga eng ist und dass wir schon gut Punkte geholt haben“, sagt Amann. „Einige Teams müssen sich derzeit mit dem Abstieg beschäftigen, die eigentlich so nicht damit gerechnet haben und vielleicht gedacht haben, dass Kaarst und wir leicht wegzuschießen sind. Daher ist es logisch, dass sich die Teams verstärken.“

Aber auch der IHC hat sich gewissermaßen verstärkt: Michael Welter gibt am Wochenende sein Debüt: „Er hat am Donnerstag im Training einen starken Eindruck gemacht. Er kann hinten aufräumen und tut uns sehr gut.“ Da mit Simon Bogner ein wichtiger Mann nicht dabei sein kann – es fehlen außerdem Robert Kuhnle, Tobias Wolf, Dominik Nissen und Michael Hofmeister krankheits- oder berufsbedingt – ist Welter eine umso wichtigere Verstärkung. Drei Reihen können die Wölfe am Wochenende aufbieten.

Am Sonntag in Iserlohn dürften die Trauben deutlich höher hängen als am Samstag, auch wenn der verlustpunktfreie Meister am Samstag schon das Top-Spiel gegen Köln absolvieren muss. „Es ist eine super Sache, gegen den deutschen Meister spielen zu dürfen“, sagt Amann. „Wir werden unser Möglichstes versuchen sie etwas zu ärgern, aber da können wir im übertragenen Sinne eigentlich gar nicht verlieren.“ Iserlohns Coach Carsten Plate sagte der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: „Ich bin froh, dass wir zuerst gegen Köln spielen – das ist vom Kopf her besser.“ Gegen die Wölfe hat er dennoch einen klaren Sieg im Visier.

Schon jetzt laufen bei IHC die Planungen für das Auswärtsspiel in Augsburg am 12. April: Fans und Interessierte können die Mannschaft im Fan-Bus begleiten. Der Fahrpreis beträgt 16 Euro. Anmeldung bis Dienstag, 8. April, bei 1. Vorsitzendem Bernd Maier unter maier_atting@hotmail.com.

Text, Foto: Michael Bauer

Ein Statement in Bissendorf


30.03.2014 Überragende Teamleistung führt den IHC Atting zu einem 11:3-Auswärtssieg bei den Bissendorfer Panthern
(mb) Vorsichtig hatte man beim IHC Atting nach den beiden Pleiten in Essen und Duisburg von Rehabilitieren gesprochen. Was am Samstag in Bissendorf herauskam, war mehr. Deutlich mehr. Coach Jürgen Amann bezeichnete den 11:3-Erfolg (2:1, 2:2, 7:0) als „Statement“. Der Sieg war die größte Überraschung des Spieltags und der IHC Atting verbesserte sich damit auf den dritten Platz in der Tabelle.

„Wir hatten einen Sahnetag“, sagte der überglückliche Coach nach dem Spiel. „Ein Riesenlob an meine Mannschaft, alle Spieler haben einen super Job gemacht, von unserem Torhüter Alex Herzog angefangen über die Verteidigung bis zum Sturm. Wir habe ein super Forechecking gespielt. Es war einfach sensationell.“ Über weite Strecken des Spiels hatten die Wölfe die Panther in einem fairen Spiel mit nur 14 Strafminuten im Griff, auch wenn das Ergebnis über 40 Minuten lang etwas anderes aussagte.

4:3 stand es nach dem zweiten Drittel. Allein dreimal hatte der überragende Tim Bernhard schon getroffen. Aber es hätte auch anders aussehen können. Roman Schreyer hatte kurz vor Drittelende gar das zwischenzeitliche 5:2 auf dem Schläger, wurde aber unsanft gestoppt und die Wölfe fingen sich im Gegenzug das 3:4. Dann kassierte der starke Neuzugang Marcel Brandt auch noch wenige Sekunden vor dem Ende eine Zwei-Minuten-Strafe. „Da hätte es noch einmal eng werden können, Bissendorf hatte die Chance, zurückzukommen, aber wir haben super dagegengehalten“, sagte Amann.

Mehr noch: Im Schlussdrittel brannten die Wölfe ein wahres Feuerwerk ab. Bis zur 50. Minute machten zweimal Brandt und zweimal Thomas Bauer aus dem 4:3 ein 8:3. Damit aber nicht genug: Simon Bogner, Matthias Rothhammer und noch einmal Bernhard sorgten am Ende sogar für einen zweistelligen Sieg. Bissendorf konnte nur noch mit Fernschüssen dagegenhalten. „Aber man muss hier in Bissendorf auch erst einmal elf Tore schießen“, sagte Amann.

Viele Beobachter waren sich einig: Kann die Mannschaft diese Vorstellung öfter abrufen, hat sie mit dem Abstieg nichts zu tun. Dementsprechendes Lob durften sich die Spieler auch nach der Partie abholen. Schon neun Punkte stehen nach sechs Auswärtsspielen auf dem Konto – so viel, wie Interimskapitän Florian Tkocz vor dem Wochenende für die ganze Auswärtsperiode erhofft hatte. Und mit den Partien in Lüdenscheid, Iserlohn und Augsburg stehen noch drei Auswärtsspiele aus. Allerdings: „Man sieht, was möglich ist, wenn wir komplett sind“, sagte Amann.

IHC Atting: Herzog (0/1) (Stadler) - Tkocz, Bogner (1/0), Brandt (3/2), Schreyer (0/2), Mar. Rothhammer, Kuhnle - Bernhard (4/2), Mat. Rothhammer (1/1), Dünnbier (0/1), Bauer (2/0), Prasch;

Text: Michael Bauer, Foto: Christian Barchfeld

Fanbus nach Augsburg


29.03.2014 Zum Spiel beim TV Augsburg wird ein Bus für Fans, Freunde und Angehörige der Mannschaft eingesetzt

Zum Auswärtsspiel am 12. April beim TV Augsburg soll ein Fanbus eingesetzt werden, damit die Mannschaft beim ersten Derby der Saison dementsprechend unterstützt werden kann.

Die Anmeldung, mit Namensangabe und Anzahl der Mitfahrer bitte per E-Mail an den 1. Vorsitzenden Bernd Maier unter maier_atting@hotmail.com. Der Fahrpreis beträgt 16 Euro, die Mindestteilnehmerzahl 30 Personen, Anmeldeschluss ist Freitag, der 4. April, 12 Uhr. Die genaue Abfahrtszeit wird dann rechtzeitig bekannt gegeben. Das Spiel am 12. April beginnt um 18 Uhr in der TVA-Arena.

Text, Foto: Michael Bauer

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46

13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12