Meisterbuch jetzt bestellbar


20.01.2014 Die Saison 2013 war die erfolgreichste der 1. Mannschaft in der Vereinsgeschichte. Den Meistertitel, seine Entstehung und die Feierlichkeiten haben wir in einem Buch festgehalten
Endlich ist es fertig, das Meisterbuch 2013. „IHC Atting - Meister 2013“ ist ab sofort verfügbar. Auf 44 Seiten blicken wir noch einmal auf die Meistersaison zurück, beginnen im Winter mit dem Trainingslager, den Vorbereitungsspielen und blicken dann auf den Saisonverlauf mit dem Heimrekord und dem Zitter-Wochenende in Freiburg und Spaichingen sowie auf die Meisterfeier zurück.

Trainer Jürgen Amann und die Spieler erinnern sich an besondere Episoden wie den sensationellen Auswärtssieg bei den Schwabmünchen Mammuts sowie die grandiosen Heim-Erfolge gegen Schwabmünchen oder Düsseldorf. Wir erzählen die Geschichte des Hägele-Songs und die Dramatik beim letzten Spiel in Spaichingen. Natürlich dürfen die Feierbilder aus Spaichingen und von der Meisterparty dabei nicht fehlen. Abgrundet wird das Buch von der individuellen Statistik, Tabellen und besonderen statistischen Werten.

Das durchgehend vierfarbige 44 Seiten starke Hardcover kann zum Preis von 45 Euro bei Michael Bauer (mikebauer@t-online.de) bestellt werden.

Jürgen Amann bleibt Trainer


12.01.2014 Der Attinger Coach geht in seine vierte Saison und spricht im Interview über die Vorbereitung, neue Spieler, die Saison und die Ziele
Zum Jahresstart hat der deutsche Skaterhockeyverband den Spielplan für den IHC Atting in der 1. Bundesliga veröffentlicht. An dem, was die Wölfe schon wussten, hat sich nichts geändert. Es kommt ein Marathonprogramm auf sie zu. Und das auch noch ziemlich schnell: Denn allein im März müssen die Wölfe sechsmal auswärts antreten, dabei zweimal zu einem Doppelwochenende. Das bedeutet: Ein Leben auf der A3 in Richtung Nordrhein-Westfalen, mit einer Abzweigung ins niedersächsische Wedemark (Bissendorf) am Monatsende und einer „kurzen Fahrt“ ins hessische Assenheim zum Start am 1. März. Hinter der Bande wird dann auch wieder Jürgen Amann stehen. Der Attinger Erfolgscoach geht in seine vierte Saison beim IHC Atting.

Herr Amann, Sie gehen in Ihre vierte Saison als Wölfe-Coach. Freuen Sie sich schon? Amann:„Natürlich. Es macht mir nach wie vor sehr viel Spaß und ich habe auch ein Kämpferherz. Es wird keine einfache Saison und ich möchte mit meiner Mannschaft den anderen zeigen, was wir können.“

Warum wird es keine einfache Saison? Amann: „Da müssen wir nur auf den Spielplan schauen. Neun Auswärtsspiele zu Beginn sind einfach ein Unding und alles andere als ein Herzliches Willkommen in der Liga. Natürlich haben wir nicht die perfekte Infrastruktur für einen Erstligaspielplan, aber einige Auswärtsspiele hätte man vielleicht schon anders legen können. Der Spielplan kann auch einiges kaputt machen.“

Was bedeutet das für Ihre Planungen? Amann:„Die ersten paar Monate können hart werden. Wir müssen mit Geduld an die Sache rangehen, zusammenwachsen und auch weitermachen, falls mal ein Spiel richtig in die Hose gehen sollte. Neun Auswärtsspiele in den ersten sechs Wochen bedeuten nicht nur eine körperliche sondern auch eine mentale Belastung. Das wird uns alle fordern: Trainer, Betreuer und Spieler. Wir müssen daher mit Stolz an die Sache rangehen. Immerhin gehören wir jetzt zu den besten zwölf Mannschaften Deutschlands. Es geht letztlich nur um den Klassenerhalt und darum, dass wir zwei Mannschaften hinter uns lassen.“

Wen sehen Sie da in erster Linie als Ihre Gegner? Amann: „Beim Blick auf die Kader vielleicht Krefeld, Mitaufsteiger Kaarst und Assenheim.“

Gleich in Assenheim geht es am 1. März los. Wie bereiten Sie Ihr Team darauf vor? Amann:„Offiziell starten wir mit den Trainingseinheiten am 3. Februar, aber meine Spieler sind natürlich jetzt schon im Training. Wir haben pro Woche zwei Einheiten und wollen noch zwei Freundschaftsspiele machen. Ich möchte auch die Junioren in einem Sichtungstraining sehen und einige dann in das Training einbauen. Einige unserer Spieler spielen ja auch Eishockey, daher können wir nicht schon im Februar mit vollem Kader antreten oder so wie Krefeld im Dezember noch ein Freundschaftsspiel gegen Düsseldorf machen.“

Das bedeutet, dass die Vorbereitung deutlich kürzer ist als letztes Jahr. Amann: „Ja, aber wir starten ja auch schon am 1. März. Letztes Jahr haben wir drei Wochen später begonnen. Der Konditionsblock aus dem letzten Jahr fällt diesmal weg. Ich gehe ohnehin davon aus, dass meine Spieler fit sind. Alle sind top motiviert. Wir werden uns in den Trainingseinheiten gleich mit dem Spiel an sich beschäftigen, unser System einarbeiten und versuchen, die Neuen so schnell wie möglich zu integrieren.“

Apropos Neuzugänge: Wie sieht es hier aus? Amann:Michael Hofmeister haben wir bereits bekannt gegeben, darüber hinaus haben wir aktuell fünf weitere Zugänge, deren Pässe bereits beantragt sind. Da bei einigen aber noch private Fragen unbeantwortet sind, werden wir die Namen erst zum Trainingsstart bekannt geben. Mit derzeit drei, vielleicht auch vier Torhütern und 17 Feldspielern sind wir aber zumindest auf dem Papier gut gerüstet.“

Welchen Plan haben sie für die Saison? Amann: „Eigentlich sind es für uns zwei Teile. Der März gehört sicher noch zur Findungsphase. Teil eins geht bis April. Dann sind die Auswärtsspiele hinter uns. Alles, was wir da an Punkten holen ist ein Bonus für uns, da haben wir auch noch keinen Druck. In dieser Zeit müssen wir den Kader sukzessive voll bekommen. Dann kommt im Mai, Juni, Juli unsere Zeit. Hier müssen wir den Klassenerhalt schaffen. Dazu reichen in der Regel fünf bis sieben Siege.“

Was macht Sie zuversichtlich, dass Sie den Klassenerhalt schaffen? Amann: „Wir haben eine gute Mannschaft und sehr heimstark. Natürlich müssen wir die Stimmung zu Beginn hoch halten. Aber alle meine Spieler und ich sind top-motiviert. Wir spielen 1. Bundesliga, sind unter den zwölf besten Teams Deutschlands. Und wie gesagt: Wir wollen es den anderen zeigen, dass wir auch mit weniger guten Bedingungen schaffen können.“

Interview, Foto: Michael Bauer

Start in die Bundesliga-Saison


11.01.2014 Spielplan und Termine für die Vorbereitung für die erste Mannschaft stehen fest: Teamsitzung, Ausrüstungstag und Juniorensichtung noch im Januar
Zum Jahresstart hat der deutsche Skaterhockeyverband den Spielplan für den IHC Atting in der 1. Bundesliga veröffentlicht. An dem, was die Wölfe schon wussten, hat sich nichts geändert. Es kommt ein Marathonprogramm auf sie zu. Und das auch noch ziemlich schnell: Denn allein im März müssen die Wölfe sechsmal auswärts antreten, dabei zweimal zu einem Doppelwochenende. Das bedeutet: Ein Leben auf der A3 in Richtung Nordrhein-Westfalen, mit einer Abzweigung ins niedersächsische Wedemark (Bissendorf) am Monatsende und einer „kurzen Fahrt“ ins hessische Assenheim zum Start am 1. März. Die Vorbereitung startet offiziell am 3. Februar. Doch bereits im Vorfeld sind einige Termine geplant (siehe unten). Darüber hinaus will das Team einige Freundschaftsspiele bestreiten. Hier verhandelt Sportlicher Leiter Thomas Raidl derzeit mit Teams aus der Region.

Termine der Vorbereitung:
22.01: Ausrüstungstag in der Ausstellungshalle mit unserem neuen Ausrüster Hockeycorner Helber um 18.30 Uhr danach lockeres Training (freiwillig)
25.01: Teamsitzung im Vereinsheim um 19 Uhr
29.01: Sichtungstraining für Junioren (19.10 - 20.30 Uhr): Hier können sich Junioren für die Vorbereitung mit der 1. Mannschaft empfehlen (alle Junioren sollen kommen)
03.02: offizieller Trainingsstart (Montag)

Spielplan 1. Bundesliga:

1. März, 17.30 Uhr: Assenheim - Atting
15. März, 18.00 Uhr: Köln - Atting
16. März, 14 Uhr: Krefeld - Atting
22. März, 18 Uhr: Essen - Atting
23. März, 16 Uhr: Duisburg - Atting
29. März, 19 Uhr: Bissendorf - Atting
5. April, 18 Uhr: Lüdenscheid - Atting
6. April, 14.30 Uhr: Iserlohn - Atting
12. April, 18 Uhr: Augsburg - Atting
4. Mai, 14 Uhr: Atting - Köln
10. Mai, 17.30 Uhr: Atting - Krefeld
11. Mai, 14 Uhr: Atting - Essen
18. Mai, 15 Uhr: Uedesheim - Atting
24. Mai, 17.30 Uhr: Atting - Iselohn
25. Mai, 14 Uhr: Atting - Duisburg
31. Mai, 17.30 Uhr: Atting - Augsburg
14. Juni, 17.30 Uhr: Atting - Kaarst
28. Juni, 17.30 Uhr: Atting - Lüdenscheid
29. Juni, 14 Uhr: Atting - Bissendorf
12. Juli, 17.30 Uhr: Atting - Uedesheim
13. Juli, 14 Uhr: Atting - Assenheim
6. Septemner, 18.15 Uhr: Kaarst - Atting

Hockeycorner neuer Ausrüster


30.12.2013 Firma aus Deggendorf ab sofort neuer Partner: Handschuhe im IHC-Design ab sofort möglich
Der IHC Atting wird mit einem neuen Ausrüster in die Saison 2014 gehen. Am 30. Dezember wurde die Zusammenarbeit mit der Firma Hockeycorner finalisiert. Die Firma aus Deggendorf, die in Straubing mit dem Hockey House auch über eine Zweigstelle verfügt, hat die Verantwortlichen des IHC überzeugt.

„Wir fühlen uns dort sehr gut aufgehoben“, sagt IHC-Vorstandsmitglied Michael Bauer. „Uns wurde ein sehr gutes Angebot unterbreitet. Darüber hinaus sind wir von den angebotenen Produkten wie Trikots, Trainingsanzüge und auch den Ausrüstungsgegenständen sehr überzeugt.“ Rabatte auf die Produkte werden nicht nur in Deggendorf, sondern auch in Straubing gewährt. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem IHC Atting“, sagte Firmeninhaber Christian Helber, der versprach, auch bei kurzfristigen Notfällen „schnell und unkompliziert“ helfen zu können.

Die Firma Hockeycorner wird zu Beginn der Vorbereitung der Bundesligamannschaft das Training besuchen und die Ausrüstungsgegenstände wie Schläger und Skates vorstellen. Darüber hinaus wird er auch beim BRIV-Frühjahrsturnier für den Nachwuchs im März mit einem Stand vertreten sein.

Als besonderes Zuckerl wird momentan an eigenen Handschuhen mit dem Logo des IHC Atting gearbeitet. Die Wölfe-Handschuhe werden nicht nur für Herrenspieler, sondern auch für Nachwuchsakteure verfügbar sein. „Damit schaffen wir noch mehr Identität mit unserem Club, es ist eine tolle Idee“, freute sich Bauer. Auch die neuen Trikots, Hosen und weitere Textilien werden bereits jetzt vorbereitet.

Der IHC Atting möchte sich auch bei Tom's Sportshop für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken.

Foto: Präsentieren den zukünftigen Handschuh des IHC Atting: Manuel Bayer, die IHC-Teammanager Klaus Liebl und Marco Rothhammer sowie Christian Helber von der Firma Hockeycorner (Foto: Bauer)

Erfolgreiche Weihnachtsfeier


22.12.2013 Mehr als 130 Gäste feierten am Samstag bei der Jahresabschlussfeier das erfolgreiche Jahr des IHC Atting
(mb) Dass der IHC Atting im 15. Jahr seines Bestehens mit 175 Mitgliedern, darunter rund die Hälfte Kinder und Jugendliche, einen neuen Höchststand erreicht hat, war den Vereinsverantwortlichen beim Blick auf die Zahlen vorher bewusst. Richtig sichtbar wurde die Größe des Vereins aber erst auf der Jahresabschlussfeier am Samstag.

Mit mehr als 130 Gästen, darunter Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber, die Gemeinderäte Helmut Böhm und Erna Maier, Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und Landkreissportbeauftragter Erwin Kammermeier war die Gaststätte am Aster Weg in Straubing bis auf den letzten Platz gefüllt. 2. Vorsitzender Martin Amann und Vorstandsmitglied Michael Bauer die durchs Programm führten, zeigten sich von der Mitgliederzahl beeindruckt.

Der Verein kann auf eines seiner erfolgreichsten Jahre seit Bestehen zurückblicken: Die Herren schafften den Meistertitel der 2. Bundesliga Süd und stiegen wieder in die 1. Bundesliga auf. Die Jugend wurde bayerischer Meister und belegte Platz vier bei der deutschen Meisterschaft. Für die Junioren reichte es bayernweit zu Rang zwei und deutschlandweit zu Rang fünf. Auch die Schüler wurden bayerischer Vizemeister. „Erfreulich ist vor allem, dass immer mehr Jugendliche bei den Bambini und Schülern bei uns beginnenm das freut uns sehr“ sagte Amann.

Ruber, der die Jugend, Junioren und Schüler mit Ehrennadeln in Silber und Bronze sowie Urkunden auszeichnete und zusätzlich an Felix Früchtl, Kapitän der Jugendmannschaft, einen Geldpreis in Höhe von 300 Euro überreichte, zog nicht nur symbolisch, sondern auch bildlich den Hut vor den Leistungen des IHC und hob einmal mehr die Nachwuchsarbeit hervor: „Es wird tolle Arbeit geleistet. Es gibt nichts Schöneres, als wenn man den eigenen Nachwuchs immer wieder einbauen kann und – so sieht es ja jetzt bereits aus – von den Bambini aufwärts die Spieler die Chance haben, einmal in die 1. Mannschaft zu kommen.“

Nicht nur Bauer („Ich hätte nicht gedacht, dass wir einmal eine Weihnachtsfeier mit mehr als 130 Gästen haben würden“), sondern auch Ruber erinnerte an die Anfänge: „Wenn ich daran denke, wie der Verein auf der alten Asphaltbahn begonnen hat und was heute daraus geworden ist, muss ich allen großen Respekt zollen - der Vorstandschaft, den Eltern, Betreuern und Trainern und auch den Sponsoren, denn wenn man auf den Etat blickt, der für dieses Unternehmen nötig ist, ist es kaum vorstellbar, wie das Ganze in 15 Jahren entstanden ist.“

Kammermeier und Zellmeier, die beide zu Beginn mit einem Grund-Fan-Paket, bestehend aus Trikot, Cap und Autotrikot ausgestattet wurden, gratulierten, hoben den starken Zusammenhalt im Verein hervor und versprachen in der 1. Bundesliga noch mehr Heimspiele als bisher zu besuchen.

Die Planungen für die neue Saison laufen beim Club bereits jetzt auf Hochtouren. Die Lizenz für die 1. Bundesliga ist erteilt, erste Neuzugänge unter Dach und Fach. Auch die Sponsorensuche laufe gut und mit der Firma Hockeycorner wurde ein neuer Ausrüster gewonnen.

Der Nikolaus laß wie jedes Jahr Spielern, Trainern und auch Vorstandsmitgliedern auf besondere Art die Leviten, hatte aber auch viele Lacher auf seiner Seite. Der Hockey.Krampus sparte mit seiner besonderen Rute nicht an leichten Züchtigungsschlägen. Bei der anschließenden Versteigerung kam ein stattlicher Betrag zustande.

Text, Fotos: Michael Bauer

Weihnachtsfeier


18.12.2013 Am Samstag, den 21. Dezember, findet unsere Weihnachts- und Jahresabschlussfeier statt, mit der wir das erfolgreiche Spieljahr 2013 beenden
Am Samstag findet um 18 Uhr in der Gaststätte am Aster Weg in Straubing unsere Weihnachtsfeier mit Jahresrückblick statt. Dabei erwarten wir so viele Mitglieder und Gäste wie noch nie, was uns zeigt, wie groß unser Verein mittlerweile geworden ist und welchen Stellenwert wird haben.

Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber wird dabei die erfolgreichen Nachwuchsmannschaften mit Urkunden, Ehrennadeln und im Falle der Jugend auch mit einem Geldpreis ehren. Von Vereinsseite wollen wir auf das erfolgreiche Jahr mit der Zweitligameisterschaft, dem Aufstieg in die 1. Bundesliga, der bayerischen Meisterschaft der Jugend, den Vizemeisterschaften der Junioren und der Bambini und den erfolgreichen Teilnahmen der Junioren und der Jugend bei den deutschen Meisterschaften zurückblicken.

Darüber hinaus werden wir natürlich auch vorausschauen und erste Informationen bekannt geben, die das neue Spieljahr 2014 für uns bereit hält, das schon Mitte Januar mit der Saisonvorbereitung beginnt. Der Nikolaus wird wie alle Jahre vorbeischauen, hat das eine oder andere Geschenk mit dabei und möglicherweise auch das eine oder andere kritische Wort – aber sicher nicht zu viel. Abgerundet wird die Feier von unserer beliebten Versteigerung, für die wir in diesem Jahr wieder ein paar besondere Schmankerl zusammengetragen haben.

Junioren überraschen


15.12.2013 Die Junioren sorgten am Wochenende für einen tollen Abschluss des Skaterhockey-Jahres und belegten den fünften Platz bei der deutschen Meisterschaft
(mb) Die Juniorenmannschaft des IHC Atting konnte beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft am Wochenende in Duisburg überraschen und belegte als Außenseiter Rang fünf. Mit etwas Glück wäre sogar das Halbfinale drin gewesen.

„Wir sind wirklich sehr zufrieden mit dem fünften Platz, das ist ein Top-Ergebnis“, sagte Trainer Andreas Schmidhuber, der etwas dem verlorenen Viertelfinale gegen den TV Augsburg hinterher trauerte. Wie zuvor erhofft, war es nach der Gruppenphase (Atting belegte mit einem Sieg und zwei Niederlagen Rang drei) zur Neuauflage des bayerischen Finales gekommen. Dies ging nur knapp mit 1:2 verloren. „Mit etwas Glück hätten wir auch gewinnen können – beide hätten es letztlich verdient gehabt.“

Immerhin: Die Attinger steigerten sich im Laufe des Turniers. Nach einem 1:4 im ersten Spiel gegen Bissendorf und einem 0:8 gegen den späteren deutschen Vizemeister Duisburg, wurde Assenheim im letzten Gruppenspiel mit 9:3 besiegt. Nach dem Viertelfinalaus am Sonntag gab es in den Platzierungsspielen erst ein 5:1 gegen Heilbronn und dann ein 3:1 gegen Bissendorf: „Das ist ein super Ergebnis. Am Samstag haben wir gegen Bissendorf noch klar verloren, am Sonntag dann aber zurückgeschlagen“, freute sich Schmidhuber. Vor einer Woche noch hatte er mit der Jugend beim Endrundenturnier in Wedemark den Bissendorfern Rang drei überlassen müssen. Diesmal war das Glück auf Attinger Seite. „Wir hatten auch mit Thomas Stadler einen überragenden Torhüter“, lobte Schmidhuber. „Er hat einige eigentlich unhaltbare Schüsse gehalten. Er hätte die Berufung ins All-Star-Team des Turniers verdient gehabt.“

Den deutschen Meistertitel holten sich übrigens die Crash Eagles Kaarst durch ein 7:6 über die Duisburg Ducks. Der Wiederaufsteiger in die 1. Herrenbundesliga (zusammen mit dem IHC) untermauerte damit seinen Ruf als derzeit bester deutscher Ausbildungsclub. Die Crash Eagles holten die deutsche Meisterschaft in allen drei Altersklassen – bei den Schülern, der Jugend und bei den Junioren.

Damit ist das Skaterhockey-Jahr nun endgültig zu Ende – aus Attinger Sicht mit einer sehr erfolgreichen Bilanz. Neben der Meisterschaft der Herren in der 2. Bundesliga Süd gab es eine bayerische Meisterschaft durch die Jugend und je eine Vizemeisterschaft durch Junioren und Schüler zu feiern. Auch bundesweit zeigte der Nachwuchs, dass er mithalten kann. Platz vier bei der deutschen Jugendmeisterschaft und Rang fünf bei den Junioren belegen dies.

Text: Michael Bauer

Außenseiter in Duisburg


12.12.2013 Die Junioren spielen als bayerischer Vizemeister am Wochenende beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft in Duisburg
Mit dem Endrundenturnier um die deutsche Juniorenmeisterschaft in Duisburg geht die Skaterhockey-Saison am Wochenende nicht nur für den IHC Atting, sondern auch deutschlandweit zu Ende. Seit Februar standen die sechs Wölfe-Teams somit im Trainings- und Spielbetrieb.

Wie bei allen Endrundenturnieren trifft der Attinger Nachwuchs dabei auf die besten Nachwuchsteams Deutschlands, unter anderem die Crash Eagles Kaarst, die sich bereits den deutschen Meistertitel in den Altersklassen Schüler und Jugend gesichert haben und nun als derzeit wohl bestes Ausbildungsteam Deutschlands auch auf den Juniorentitel schielen: Allerdings gewannen in der NRW-Meisterschaft vor wenigen Wochen die nun gastgebenden Duisburg Ducks den Titel und sind somit Favorit.

Die Attinger, die mit einem kleinen Kader anreisen, gehen als bayerischer Vizemeister (den Titel hatte sich in zwei klaren Finalspielen der TV Augsburg gesichert) als „klarer Außenseiter“ wie es Coach Andreas Schmidhuber formuliert, in dieses Turnier. In der Gruppe A treffen sie auf die Bissendorfer Panther, Favorit Duisburg und Hessenmeister IVA Rhein-Main Patriots. In Gruppe B spielen neben Kaarst und Augsburg auch noch Baden-Württemberg-Meister Dragons Heilbronn und die Bergedorf Lizards aus Hamburg.

Nach der Vorrunde beginnt bereits die K.o-Runde, in der die jeweils Gruppenbesten gegen den Vierten der anderen Gruppe spielen und der Zweite gegen den Dritten. Es wie die Jugend vor einer Woche ins Halbfinale zu schaffen, dürfte daher nicht leicht werden. „Wir haben eine starke Gruppe, wenn wir in dieser den dritten Platz belegen würden, wäre das eine tolle Sache für uns“, sagt Schmidhuber, der noch ein besonderes Ziel hat: „Wir würden gerne in der K.o.-Runde gegen den TV Augsburg spielen und uns für die Finalniederlage in der bayerischen Meisterschaft revanchieren. Ansonsten freuen wir uns, dass wir dabei sind und unseren Verein bei so einem Turnier vertreten können.“

Text, Foto: Michael Bauer

Jugend Vierter bei deutscher Meisterschaft


08.12.2013 Penalty-Krimi im Spiel um Platz drei gegen Bissendorf - Sieg gegen Berlin bescherte Halbfinaleinzug
Es hat leider nicht gereicht: Für die Jugendmannschaft stand am Ende nach einem wahren Penalty-Krimi in Bissendorf leider nur der vierte Platz zu Buche. Durch drei Siege in der Vorrunde, darunter ein 4:3 gegen die Berlin Buffalos, hatte sich die Mannschaft ins Halbfinale gekämpft, wo man aber den Crash Eagles Kaarst mit 1:10 unterlag. Im Spiel um den dritten Platz kämpfte man sich nach starker Leistung und einem 1:1-Zwischenstand nach regulärer Spielzeit ins Penalty-Schießen, wo man dann äußerst unglücklich mit 3:4 unterlag.

In der Vorrunde hatten sie gegen diesen Gegner noch mit 2:7 verloren. „Wir wollten unbedingt die Revanche“, sagt Coach Andreas Schmidhuber. „Aber wir haben das zweite Tor nicht gemacht. Und im Penalty-Schießen entschied dann das Glück. Jeder hätte das Spiel gewinnen können.“ Zweimal trafen die Attinger, dreimal die Gastgeber, die sich somit über Rang drei freuen konnten.

„Aber wir sind nicht enttäuscht, wir sind zufrieden“, erklärte der Coach. „Wenn man sieht, was man leisten muss, wenn man deutscher Meister werden will, ist unsere Leistung sehr stark.“ Ungeschlagen und meist mit Kantersiegen setzte sich am Ende NRW-Meister Crash Eagles Kaarst gegen NRW-Vizemeister Fireballs Sterkrade durch: „Es ist Wahnsinn, wie die spielen. Gegen die hätten wohl auch unsere Junioren keine Chance.“

Zum Auftakt des Turniers am Samstagmorgen gab es zunächst eine knappe 2:3-Niederlage gegen NRW-Vizemeister Sterkrade. Die Mannschaft hatte schon mit 2:0 geführt. „Wenn wir in unserem ersten Spiel gegen Sterkrade gewonnen hätten – wir waren 2:0 vorne – hätten wir im Halbfinale einen anderen Gegner gehabt“, sagt Schmidhuber. „Dann wäre vielleicht das Finale drin gewesen. Aber ich bin auch so sehr zufrieden mit meiner Mannschaft.“ Im zweiten Spiel am Mittag gab es dann den ersten Sieg. Der HC Merdingen wurde mit 4:2 besiegt, zur Pause hatte der IHC schon mit 3:1 geführt. Ein 3:1 gab es dann im nächsten Spiel gegen Lüneburg, hier hatte es schon zur Pause 3:1 geheißen.

Nach einer 2:7-Niederlage gegen Bissendorf war das Spiel gegen Berlin entscheidend für die Halbfinalteilnahme. Das wurde zum Krimi. Erst 20 Sekunden vor dem Ende gelang den IHC-Cracks das umjubelte 4:3, so dass man sich für das Halbfinale gegen Kaarst qualifizierte. Das letzte Gruppenspiel gegen Kaarst (0:5) war somit nicht mehr entscheidend

Samstag:
09:35: Fireballs Sterkrade - IHC Atting 3:2
11:55: IHC Atting - HC Merdingen 4:2
14:15: IHC Atting - SCB Lüneburg 3:1
16:00: Bissendorfer Panther - IHC Atting 7:2
18:20: IHC Atting - Berlin Buffalos 4:3

Sonntag:
09:35: CE Kaarst - IHC Atting 0:5
11:20: Fireballs Sterkrade - Bissendorfer Panther (Halbfinale 1 - 2. gegen 3. der Vorrunde) 2:1
12:45: CE Kaarst - IHC Atting (Halbfinale 2 - 1. gegen 4. der Vorrunde) 10:1
14:10: Spiel um Platz 3 - Bissendorfer Panther - IHC Atting 4:3 n.P.

Text: Michael Bauer, Foto: Johanna Lehner

Zwei Neue und ein sportlicher Leiter


05.12.2013 Michael Hofmeister verstärkt die Bundesligamannschaft. Neuer Sportlicher Leiter ist Thomas Raidl
Die ersten Neuzugänge beim IHC Atting sind unter Dach und Fach. Vom TSV Bernhardswald kommt Top-Scorer Michael Hofmeister. Auch ein weiterer Spieler hat zugesagt. Der Name wird allerdings erst bekannt gegeben, wenn alles endgültig geklört ist. Beides gab Thomas Raidl, der neue Sportliche Leiter, am Mittwochabend bekannt.

Raidl, mehr als zehn Jahre 1. Vorsitzender des Vereins, kehrt damit in die Führungsriege des Clubs zurück. „Wir sind damit breiter aufgestellt, was bei den hohen Anforderungen an den Verein bei mittlerweile 170 Mitgliedern sehr wichtig ist“, sagt Bernd Maier, der 1. Vorsitzende. Raidl wird sich nicht nur um die sportlichen Belange der Bundesligamannschaft kümmern, sondern auch um die Verbindung zur zweiten Herrenmannschaft und zu den Junioren. Aktuell verfügt der Club über zwei Seniorenteams, eine Hobbymannschaft und vier Nachwuchsteams – Tendenz steigend.

Und gerade der Nachwuchs ist für die Attinger enorm wichtig, denn im Spitzenbereich in der 1. Bundesliga muss der Kader aufgestockt werden. „Wir brauchen mindestens drei Torhüter und 16 Feldspieler“, sagt Raidl. In der 1. Bundesliga ist die Mindestantrittsstärke pro Spiel zwei Torhüter und zehn Feldspieler. „Wir wissen, wie schnell sich in der 1. Bundesliga jemand verletzt. Daher müssen wir einen großen Kader haben.“ Mit Schrecken erinnert man sich an das Abstiegsjahr 2011 zurück, als man durch Verletzungen arg gebeutelt war und teilweise nur noch zwei Reihen aufbieten konnte.

Neuzugang Hofmeister (29) ist ein erfahrener Skaterhockey-Spieler. Hofmeister hat im Bundesliga-Bereich 123 Spiele absolviert und dabei 170 Tore erzielt und 112 vorbereitet. Als vierter Torhüter im Gespann war Stefan Dorfner vorgesehen. Er hatte auch bereits zugesagt, musste nun aus zeitlichen Gründen doch wieder absagen. Daher wird noch ein weiterer Torhüter gesucht.

Raidl steht noch mit weiteren Spielern für die Verteidigung und den Sturm in Kontakt und möchte noch vor Weihnachten den Kader annähernd komplettieren. „In erster Linie suchen wir Skaterhockeyspieler, denn die Saison beginnt im März. Da haben viele Eishockeyspieler noch keine Zeit. Außerdem ist es wichtig, Cracks zu bekommen, die Erfahrung in unserer Sportart mitbringen.“

Anders als 2011 scheint die Kaderplanung diesmal leichter zu laufen. Denn durch den Abstieg von Bernhardswald und Donaustauf aus der 2. Bundesliga werden Spieler für die Wölfe frei. „Die 1. Bundesliga zieht aber noch bei anderen Spielern, außerdem haben wir einen guten Namen“, sagt Raidl. „Unser Ziel bleibt natürlich der Klassenerhalt“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Ich bin mir sicher, dass wir eine schlagkräftige Truppe bekommen werden.“

Der Spielplan meint es allerdings nicht gut mit den Wölfen. Bis zum ersten Heimspiel am 4. Mai gegen Köln stehen satte neun (!) von elf Auswärtsspielen an. Grund ist das geringe Zeitfenster im Eisstadion am Pulverturm und die Tatsache, dass aufgrund der weiten Fahrten für alle Teams Doppelwochenenden auf dem Programm stehen und einige Spieltage im Sommer auch noch für den Pokal oder Nationalmannschaftsmaßnahmen gesperrt sind. „Der Spielplan ist nicht gut, aber als Aufsteiger müssen wir da durch“, sagt Raidl.

Die Vereinsführung ist ohnehin froh, dass der Verband, der eigentlich auf eine Ganzjahresspielstätte pocht, eine erneute Ausnahmegenehmigung erteilt hat. Doch schon bei der Bundesligatagung Ende November hat man den Wölfen klar gemacht: Das ist das letzte Jahr, in dem man den Attingern einen Drei-Monats-Betrieb im Eisstadion erlauben wird. Eine eigene Spielstätte wird also immer notwendiger, wenn sich die Wölfe langfristig in der 1. Bundesliga etablieren wollen.

Text, Foto: Michael Bauer

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15.09., 19 Uhr Ergebnis:
19:10

Atting - Merdingen (in Atting)
Sa., 15.09.
TV Augsburg - Schüler 0:14
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
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