8:7-Erfolg gegen Berlin


03.11.2019 Die erste Mannschaft hat am Samstag das Halbfinal-Hinspiel gegen die Red Devils Berlin mit 8:7 für sich entscheiden können.
Der IHC Atting hat am Samstag das Halbfinal-Hinspiel um die Zweitligameisterschaft gegen die Red Devils Berlin vor 300 Zuschauern in eigner Halle knapp mit 8:7 (3:4, 3:1, 2:2) gewonnen, dabei aber eine bessere Ausgangsposition verspielt.

„Wir haben klasse gekämpft und uns nach dem 1:3 mit Disziplin zurückgearbeitet“, sagte Coach Markus Alzinger. Auch ein zwischenzeitliches 3:5 im Mitteldrittel wurde wettgemacht. „Wenn wir aber 13:8 gewinnen, hätte sich Berlin auch nicht beschweren dürfen“, war der Coach am Ende nicht ganz zufrieden. Anders sahen dies die Berliner: „Wenn man mit einem 7:8 ins Rückspiel gehen kann, ist dies nicht schlecht“, sagte Nationalspieler Fabian Rudloff. Das siebte Berliner Tor fiel 16 Sekunden vor dem Ende. Das entscheidende zweite Playoff-Spiel findet kommenden Sonntag um 12 Uhr in Berlin statt.

Atting musste kurzfristig auf den erkrankten Stammgoalie Raphael Heitzer verzichten. Vertreter Eugen Kelbin wurde im ersten Drittel bei einem Weitschuss aus fast 40 Metern zum 1:3 kalt erwischt, steigerte sich aber dann im zweiten und dritten Drittel deutlich, zeigte einige starke Paraden und wurde von seinen Teamkollegen zum Sieg beglückwünscht.

Mann des Abends war aber Tim Bernhard. Der Attinger Stürmer erzielte vier Tore, darunter zwei per fulminantem Schlagschuss und eines mit einer schönen Einzelaktion, bei der er die Berliner Abwehr schwindlig spielte. „Er war überragend“, sagte Coach Markus Alzinger. Auch Kapitän Fabian Hillmeier und Matthias Rothhammer trafen jeweils zweimal.

Für das Rückspiel, das in einer Woche auf ungewohntem Parkettboden stattfinden wird, geben sich die Attinger kämpferisch: „Es liegen noch 60 Minuten und ein Sieg bis zum Finale vor uns“, sagt Alzinger. Ein Unentschieden würde zum Finaleinzug reichen.Bei Gleichstand nach Toren, entscheidet eine Verlängerung.

Atting: Kelbin - Meichel, Wittenzellner (0/3), Mar. Rothhammer (0/1), Deichslberger, Kettl, Kuhnle, Eisenschink, Prasch, T. Bauer (0/2), Hillmeier (2/1), Mat. Rothhammer (2/0), Bernhard (4/0);
Berlin: J. Grundhöfer - Nagat (3/1), Kleemann, Flemming, Freyer, F. Grundhöfer, Jentsch, Koers, Neitzel (1/0), Pilz (1/1), Prehn (0/1), Rudloff (1/1), Schmidt, Spruck (1/0);
Schiedsrichter: Haala (Königsbrunn), Grau (Höchstadt); Strafminuten: Atting 10, Berlin 20; Zuschauer: 300.

Text, Foto: Michael Bauer

Halbfinale eins gegen Berlin


31.10.2019 Am Samstag, den 2. November, steigt das bislang wohl wichtigste Spiel des Jahres: Die erste Mannschaft erwartet die Red Devils Berlin zum ersten Halbfinale
Dorfclub gegen Hauptstadtverein heißt es am Samstag ab 17.30 Uhr in der Attinger Hockeyhalle: Dann erwarten die Wölfe des IHC Atting die Red Devils Berlin zum Halbfinalhinspiel um die deutsche Zweitligameisterschaft. Der Sieger der Best-of-two-Serie zieht ins Finale ein.

Dass da ein ganz schwieriger Gegner nach Atting kommt, ist dem Team bewusst: „Das wird bestimmt eine harte Nuss“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Immerhin waren mit Niklas Pilz und Fabian Rudloff jetzt auch zwei Spieler bei der Europameisterschaft dabei.“ Dort belegte die deutsche Mannschaft Rang zwei, verlor im Finale gegen die Schweiz. „Wenn wir diszipliniert und hart spielen, dann knacken wir sie“, sagt Trainer Markus Alzinger über das Top-Team aus der Nord-Gruppe, das in 16 Vorrundenspielen nur einmal als Verlierer vom Feld ging.

Die Wölfe sind bis auf den gesperrten Patrick Tkocz (Rote Karte im Viertelfinalrückspiel gegen Krefeld II) komplett. „Und wir haben ja auch noch unsere Fans im Rücken, das wird ganz wichtig“, sagt der Coach. Und auch bis Berlin ist schon durchgedrungen, dass in Atting im Viertelfinale eine tolle Stimmung herrschte. Knapp 350 Zuschauer sahen das spannende 10:5 gegen die Skating Bears.

Wer kommt aber nun am Samstag aus der Hauptstadt nach Atting? Die Red Devils sind eine Berliner Traditionsmannschaft. Bereits seit 1988 – und damit noch zehn Jahre länger als beim IHC Atting – wird dort Skaterhockey gespielt. 1996 waren sie auch Gründungsmitglied der 1. Bundesliga. Das aktuelle Team ist allerdings eine Teamgemeinschaft. Spieler aus den Teams Berlin Buffalos (schon einmal Gegner des IHC Atting in mehreren Testspielen), Spreewölfe Berlin (2018 gewann der IHC dort ein Testspiel mit 12:8) und den eigentlichen Red Devils schlossen sich zu Unitas Berlin zusammen, fungieren aber aktuell noch unter dem Dach der Red Devils. Dabei wurden die Kräfte aller Teams gebündelt. Während beispielsweise die Red Devils stark im Nachwuchs sind, waren dies die Buffalos (2015 als klarer Letzter aus Liga eins abgestiegen) im Herrenbereich.

„Unser langfristiges Ziel ist, in die 1. Bundesliga aufzusteigen“, sagt Fabian Rudloff, Top-Scorer der Berliner und kompletten Nord-Gruppe nach der Vorrunde (69 Punkte in 15 Spielen), der mit den Buffalos vor mehr als zehn Jahren schon einmal ein Freundschaftsspiel in Straubing gegen den IHC gespielt hat. „Wenn wir das sportlich in dieser Saison schaffen sollten, würden wir den Aufstieg wahrnehmen.“ Dementsprechend aufgestellt werden die Berliner am Samstag auch nach Atting reisen: „Wir werden Stand jetzt fast den kompletten Kader zur Verfügung haben, das war bei der Niederlage in Spaichingen leider nicht so.“ Zuhause konnten die Berliner aber die 2:5-Niederlage durch ein klares 9:1 wettmachen.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Halbfinale erreicht


21.10.2019 Nach einem 10:5-Sieg gegen den Crefelder SC steht die erste Mannschaft im Halbfinale
Der IHC Atting hat am Samstagabend sein Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Crefelder SC mit 10:5 (2:2/5:2/3:1) gewonnen und steht damit im Kampf um die Meisterschaft in der Zweiten Bundesliga im Playoff-Halbfinale. Dort kommt es zum Duell mit den Red Devils Berlin, die sich gegen die Badgers Spaichingen durchsetzen (2:5, 9:1),

Attings Trainer Markus Alzinger sah den Schlüssel zum Erfolg in einer geschlossenen Mannschaftsleistung: „Die Moral der Jungs war heute überragend. Nach dem 2:0 gab es einen kleinen Bruch in unserem Spiel. Aber wir haben uns wieder toll gefangen und letztlich das Spiel und die Serie für uns entscheiden können. Alle drei Reihen haben bis zum Schluss super gekämpft und Vollgas gegeben. Mit den Zuschauern im Rücken konnten wir schließlich unseren Heimvorteil nutzen."

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Nachdem man zwei Wochen zuvor auswärts das Hinspiel gegen Crefeld noch mit 6:7 verloren hatte, musste im Rückspiel ein Sieg her, am besten mit zwei Toren Unterschied, um eine Verlängerung zu vermeiden. Im Gegensatz zur Deutschen Eishockey Liga werden pro Playoff-Runde lediglich zwei Partien ausgetragen. Verzichten mussten die Gastgeber diesmal auf Tim Bernhard und Thomas Bauer.

Die rund 350 Zuschauer in der Attinger Halle sahen von Anfang bis zum Schluss eine sehr enge und körperbetonte Partie, in der die Wölfe einen Auftakt nach Maß erwischten. Sie kamen mit viel Schwung aus der Kabine und konnten bereits nach etwas weniger als fünf gespielten Minuten eine 2:0 Führung durch Tore von Christoph Wittenzellner und Patrick Tkocz bejubeln.

Wer jedoch dachte, dass das Spiel so weiterlaufen würde, der sah sich getäuscht. Crefelds Trainer nahm unmittelbar nach dem 2:0 eine Auszeit, um sein Team wachzurütteln. Die Ansprache zeigte seine Wirkung, denn in der Folgezeit kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Sie verteidigten konsequenter und erspielten sich ihre ersten Chancen, die jedoch Attings Torhüter Raphael Heitzer alle vereiteln konnte. In der 14. Spielminute war er jedoch gegen einen Schuss des Crefelders Rene Kammen machtlos, der den Rückstand auf 1:2 verkürzte. Die Crefelder blieben im Anschluss daran weiter am Drücker und erzielten zwei Minuten später durch Alexander Passmann den Ausgleich. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Drittelpause.

Bereits drei Minuten nach Wiederbeginn konnten die Gäste die Partie sogar durch Maximilian Wilk drehen und mit 3:2 in Führung gehen. Diese Führung hielt jedoch nicht lange. Denn nur 52 Sekunden später erzielte Martin Deichslberger mit einem Distanzschuss den Ausgleich zum 3:3. Wiederum nur etwa eine Minute danach brachte Assistenzkapitän Matthias Rothammer, der mit drei Toren und 2 Vorlagen erfolgreichster Scorer des Abends war, unter frenetischem Jubel der Fans die Wölfe wieder in Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr hergeben sollten. In Überzahl erhöhte Christoph Wittenzellner nach schönem Querpass von Matthias Rothammer auf 5:3 (29. Spielminute). Durch zwei weitere Tore in der 32. bzw. 40. Spielminute von Patrick Tkocz, dem damit ebenfalls ein Hattrick gelang, ging der IHC mit 7:3 in Führung.

Allerdings zeigte Crefeld wiederum Moral und Kämpferwillen und verkürzte noch 13 Sekunden vor der zweiten Drittelpause erneut durch Alexander Passmann auf 7:4, ehe in der 46. Spielminute Florian Lintorf mit seinem Treffer zum 7:5 wieder für richtig Spannung sorgte. Jedoch hatte Matthias Rothammer etwas dagegen, als er mit einem Doppelpack innerhalb von weniger als zwei Minuten (52. und 54. Spielminute) auf 9:5 erhöhte und für entspanntere Mienen auf Seiten der Wölfe sorgte. Für den Schlusspunkt zum 10:5 sorgte vier Minuten vor Schluss Attings Kapitän Fabian Hillmeier, der sich nach dem Spiel sichtlich erleichtert zeigte: „Es war das erwartet hart umkämpfte Spiel. Ich bin stolz auf die Mannschaft, die die Ausfälle gut kompensiert und eine tolle Moral nach dem Rückstand gezeigt hat. Ein besonderes Lob gilt Patrick Tkocz mit seinen drei Toren heute. Respekt gebührt allerdings auch dem Crefelder SC II, der in dieser spannenden und ausgeglichenen Serie bis zum Schluss alles gab und uns alles abverlangte."

Am 02.11.2019 erwartet man nun vor heimischer Kulisse die Red Devils Berlin, ehe es am 10.11.2019 in die Hauptstadt zum Rückspiel geht.

Atting: Heitzer, Kelbin - Hillmeier (1/1), Rothammer Mat. (3/2), Meichel (0/1), Wittenzellner (2/1), Tkocz (3/0), Prasch (0/1), Rothammer Mar. (0/3), Deichslberger (1/0), Decker, Eisenschink, Kettl, Kuhnle

Crefeld: Schöns - Winkels, Holthausen, Palacz (0/1), Röske, Lintorf (1/1), Wilk (1/0), Kammen R. (1/0), Kammen A., Fendler (0/1), Passmann (2/0), Schupp, Stadler (0/2), Fontaine

Schiedsrichter: Latocha, Grau; Strafminuten: Atting 11, Crefeld 22, Zuschauer 350

Knappe Niederlage in Krefeld


06.10.2019 6:7 im ersten Playoff-Viertelfinale aber eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 19. Oktober in Atting
Die erste Mannschaft hat am Sonntagnachmittag das erste Playoff-Viertelfinale beim Crefelder SC knapp mit 6:7 (1:3, 3:1, 2:3) verloren. Nachdem es mit 4:4 ins letzte Drittel gegangen war, geriet die Mannschaft von Markus Alzinger schnell mit 4:7 in Rückstand, kämpfte sich dann aber noch einmal auf 6:7 heran. „Das ist eine gute Ausgangslage für das Heimspiel in zwei Wochen“, sagte der Coach. „Man hat im ersten Drittel gemerkt, dass wir 600 Kilometer gefahren sind, dann aber waren wir drin im Spiel. Nach dem 4:7 haben wir uns wieder herangekämpft, leider haben wir es aber dann nicht mehr geschafft, auszugleichen.“ Die Attinger Tore erzielten Bernhard (2), Bauer, Wittenzellner, Matthias Rothhammer und Deichslberger.

„Der Krefelder Goalie war überragend“, sagte Alzinger, der außerdem ei großes Lob an die Schiedsrichter aussprach: „Sie haben eine super Linie gepfiffen. Man wusste, man darf fair checken, alles andere wird gepfiffen. Danke auch an unsere Fans, die uns toll unterstützt haben.“ Das Rückspiel, in dem die Wölfe dann mit zwei Tore Vorsprung gewinnen müssen, um ins Halbfinale einzuziehen, findet am Samstag, den 19. Oktober um 17.30 Uhr in Atting statt.

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

Playoff-Start in Krefeld


03.10.2019 Erste Mannschaft muss am Sonntag um 14 Uhr bei der Zweitvertretung der Skating Bears Krefeld antreten
Jetzt gilt es: Der IHC Atting startet am Sonntag um 14 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft der Skating Bears Krefeld in die Playoffs der 2. Bundesliga. Dabei geht es darum, sich in der Best-of-two-Serie eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 19. Oktober in eigener Halle zu erarbeiten.

Die Krefelder qualifizierten sich mit 29 Punkten aus 16 Spielen als Dritter der 2. Bundesliga Nord für die Playoffs, verloren allerdings die beiden letzten Spiele gegen Top-Team Red Devils Berlin (6:7 nach Penalty-Schießen) und die Bergedorf Lizards (8:13), wobei sie in Bergedorf nur einen sehr kleinen Kader aufbieten konnten. Maximilian Wilk war mit 37 Punkten bester Scorer der Krefelder, die neben dem deutschen Top-Team Rockets Essen eine von zwei Zweitvertretungen in der Nordgruppe stellen.

„Wir wissen, dass sie sehr heimstark sind und auswärts dann wieder nicht so gut waren“, sagt Coach Markus Alzinger, der bis auf Marco Rothhammer und Florian Meichel seinen kompletten Kader aufbieten kann. Auch die dortige Turnhalle mit dem sich anders verhaltenden Boden wie in der heimischen Hockeyhalle ist den Attingern schon bekannt.

Das Duell Atting gegen Krefeld hatte es bereits 2015 in den Playoffs der 2. Bundesliga gegeben. Damals setzten sich die Wölfe in drei Spielen durch, stiegen wieder in Liga eins auf, aus der sie sich aber nach einem Jahr zurückzogen. Krefeld kehrte 2017 in die 1. Liga zurück, schaffte dort auf Anhieb Rang fünf und war 2018 sogar Vorrundenmeister, um dann in der ersten Playoff-Runde an Duisburg zu scheitern.

Der aktuelle Kader der Skating Bears ist für die Attinger allerdings weitestgehend unbekannt: „Ich kenne noch ein, zwei Namen, die damals noch in der ersten Mannschaft von Krefeld gespielt“, sagt IHC-Kapitän Fabian Hillmeier, 2015 in den Playoffs bester Attinger Torjäger. „Aber wir sind fast komplett und wenn wir unser Spiel durchziehen können, muss uns erst mal jemand schlagen.“

Text, Foto: Michael Bauer

Spende der Raiffeisenbank


27.09.2019 Bank übergibt Spende von 1.000 Euro, die in den kommenden Wochen dem Spielbetrieb zugute kommen
Die Raiffeisenbank Straubing eG übergab am Montag in Person von Johann Bründl (Marktbereichsleiter) und Ludwig Hiendlmeier (Geschäftsstellenleiter Rain) eine Spende von 1.000 Euro aus dem sozialen Zweckertrag des Gewinnsparens. Die Spende nahmen Spieler des Schülerteams sowie Claudia Hillmeier (Sponsorenbeauftragte) und Michael Bauer (2. Vorsitzender) entgegen.

Das Geld fließt in den Spielbetrieb des Nachwuchs. Sowohl die Jugend- (U16) als auch die Schülermannschaft (U13) kämpft in den am Wochenende beginnenden Playoffs um den Titel des bayerischen Meisters. Beide Mannschaften sind jeweils Titelverteidiger in ihrer Altersklasse. Die Bambini (U10) wurde bereits im Sommer Meister.

„Wir freuen uns, dass die Mannschaften weiterhin so erfolgreich sind und vor allem, dass immer mehr Kinder zum IHC kommen“, sagte Bründl. Die insgesamt vier Nachwuchsaltersklassen und die Laufschule (bereits ab drei Jahren) erfreuten sich in den vergangenen Monaten regen Zulaufs, im Bereich U16 wird es 2020 sogar zwei IHC-Teams geben.

Bründl und Hiendlmeier informierten sich außerdem über die Entwicklungen in der neuen Hockeyhalle, die am 15. September 2018 offiziell eingeweiht wurde. Seither hat der Verein erneut in die Infrastruktur investiert: Spielerbänke und Zeitnahmebereich wurden aufgebaut, erst vor wenigen Wochen ist ein Kiosk mit Küche entstanden. Der von der Gemeinde finanzierte Trockenbau in den Umkleidekabinen ist ebenfalls gestartet.

Die Spendenmittel stammen aus den Erträgen des Gewinnsparens. Jeder Teilnehmer trägt mit seinem Loskauf zur Unterstützung sozialer, karitativer oder kultureller Zwecke in der Region bei. Weitere Informationen über die Raiffeisenbank Straubing eG finden Sie online unter: www.raiffeisenbank-straubing.de

Bild: Fabian Grimm, Johannes Groitl, Johann Bründl, Claudia Hillmeier, Ludwig Hiendlmeier, Michael Bauer und Tim Attenberger (von links) bei der Spendenübergabe in der Hockeyhalle.

Text: Michael Bauer, Foto: Lena Alzinger

Derbysieg und nun gegen Krefeld


23.09.2019 Mit einem lockerer 18:2 gegen die Deggendorf Pflanz beendete die erste Mannschaft die Hauptrunde in der 2. Bundesliga Süd und trifft nun im Playoff-Viertelginale auf die Skating Bears aus Krefeld
Mit einem lockeren 18:2-Sieg (4:0, 9:0, 5:2) über Schlusslicht Deggendorf Pflanz schoss sich der IHC Atting am Samstag im letzten Hauptrundenspiel der 2. Bundesliga Süd für die Playoffs warm. Dort geht es ab 5. Oktober gegen die Skating Bears aus Krefeld.

Die knapp 160 Zuschauer in der Attinger Hockeyhalle sahen dabei klare Verhältnisse – zwar eigentlich schon zu Beginn an, doch erst ab dem zweiten Drittel wurden diese auch durch Tore ausgedrückt. Zu schwach präsentierten sich auch die Pflanz, die 2020 in der Regionalliga einen Neuanfang starten und im Nachwuchs dafür gerade erfolgreich arbeiten (und dabei weitestgehend auf den Einsatz Eishockeyspieler verzichten lassen, was man die anderen Teams gerne auch öffentlich wissen lässt).

Keine der beiden Mannschaften wollte sich in diesem letzten Spiel der Hauptrunde noch einmal weh tun, so gab es auch über 60 Minuten hinweg kaum Strafzeiten und von einer kleinen Ausnahme abgesehen nicht wie aus früheren Jahren und legendären Spielen bekannte Derbyszenen mit Checks und verbalen Eins-gegen-eins-Duellen.

Eine Portion Extra-Motivation merkte man allerdings den vier Juniorenspielern Elias Decker, Simon Steger, Bastian Vyskocil und Matthias Bauer (alle Jahrgang 2003 und im ersten Juniorenjahr) an. Decker erzielte gleich nach etwas mehr als vier Minuten das erste Tor des Abends, legte in der 23. Minute sein zweites Tor nach und verpasste im Schlussdrittel bei einem Alleingang nur knapp den Hattrick. Er und seine beiden Teamkollegen, die kurz zuvor noch in Deggendorf ein Juniorenspiel zu absolvieren hatten, zeigte sich bissig in den Zweikämpfen und bei den Duellen an der Bande und konnten auch das Tempo voll mitgehen. Bauer kam im Schlussdrittel zum Einsatz, nachdem Nummer eins Raphael Heitzer sein erstes Tor kassiert hatte. Er musste nur einmal hinter sich greifen, zeigte keine Unsicherheit.

„Alle vier haben eine tolle Leistung abgeliefert“, gratulierte ein zufriedener Coach Markus Alzinger seinen Nachwuchskräften, die er mit dem Einsatz für die harten Trainingseinheiten in der gesamten Saison über belohnte. Auch von den Mitspielern gab es nicht nur nach dem Spiel Gratulationen, sondern schon währenddessen immer wieder Lob für gelungene Aktionen. „Da kommen für die Zukunft gute Spieler nach“, sagte Alzinger. Auch die Fans freute es. Nach dem Spiel gab es nicht nur die obligatorische Laola, sondern auch noch einmal die Raupe. Immerhin hatten die Wölfe zuhause alle sieben Spiele gewonnen und dabei satte 96 Tore erzielt.

Als Zweiter und mit zwei Punkten Abstand hinter dem HC Merdingen (der nur knapp mit 7:6 nach Penalty-Schießen gegen Langenfeld gewann) gehen die Wölfe nun ab dem 5. Oktober in die Playoffs. Dort geht es im Viertelfinale gegen die zweite Mannschaft der Skating Bears Krefeld. Gegen deren erste wurde im Halbfinale 2015 der damalige Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga klar gemacht. 2019 lag dieses Team nach Kaarst und Essen (auch deren Zweitvertretung ist in den Playoffs) auf Rang drei in Liga eins.

IHC Atting: Heitzer (ab 43. M. Bauer) - T. Bauer (1/2), Bernhard (4/2), Decker (2/0), Deichslberger (1/3), Eisenschink, Kettl, Kuhnle, C. Prasch (2/0), C.O. Prasch (0/1), Mar. Rothhammer (0/3), Steger, Tkocz (3/1), Vyskocil, Wittenzellner (2/0);
Deggendorf: Rinnerer (Völtl) - Schober, Dengler (0/1), F. Aigner (0/1), M. Aigner, Eder (1/0), Hofbauer (1/0), Schreiner, Sichert, Stephan;
Schiedsrichter: Schafnitzel (Augsburg), Schmidt (Essen), Strafminuten Atting 10, Deggendorf 6; Zuschauer: 160.

Text, Foto: Michael Bauer

Derby gegen Deggendorf


20.09.2019 Am Samstag, 21. September, steigt das letzten Hauptrundenspiel gegen Deggendorf. Spielbeginn ist diesmal erst um 18 Uhr. Für alle Fans gibt es nach dem Spiel Freigetränke
Mit einem Derby geht die Hauptrunde in der 2. Bundesliga für den IHC Atting am Wochenende zu Ende. Gegen die Deggendorf Pflanz (Spielbeginn 18 Uhr) denkt man bei den aktuell zweitplatzierten Wölfen schon doppelt an die Zukunft.

Zum einen geht es um die Festigung des zweiten Tabellenplatzes (die Hauptrundenmeisterschaft ist nur noch theoretisch möglich) und die damit bessere Position für das Playoff-Viertelfinale gegen ein Team aus der 2. Bundesliga Nord, zum anderen, um die eigenen Junioren noch einmal zu testen. Matthias Bauer sitzt als Backup auf der Bank, auch Elias Decker, Simon Steger und Bastian Vyskocil sind mit dabei. Bauer, Decker und Steger durften in dieser Saison bereits spielen, für Vyskocil ist es das Debüt in der 2. Bundesliga. Insgesamt treten die Attinger in diesem Spiel mit voller Aufstellung an. Vier Reihen stehen zur Verfügung. Nur Florian Meichel fehlt.

Die Kräfteverhältnisse sind vor diesem Spiel klar verteilt: Die Attinger haben lediglich drei von 13 Spielen verloren, allesamt auswärts und sind aktuell Tabellenzweiter. Deggendorf steht bereits seit Längerem als Absteiger in die Regionalliga fest und hat auch bereits angekündigt, diesen Abstieg antreten zu wollen, um sich neu aufzubauen. Mit einem 15:5 gegen die Rhein-Main Patriots vor einer Woche gab es einen versöhnlichen Heimabschluss für die Pflanz, die lediglich zwei Siege (fünf Punkte) einfahren konnten. Die Wölfe haben zuhause ein Torverhältnis von 78:33, zuletzt gab es ein 26:3 gegen die Rhein-Main Patriots.

Der Gegner für die Wölfe aus der Nordgruppe steht noch nicht fest. Mittlerweile ist das Feld aber kleiner geworden. Je nach Ausgang des Wochenendes könnte es gegen die Mendener Mambas (gegen die es drei kampfbetonte Spiele in den Playoffs 2015 gab) sowie die jeweils zweiten Mannschaften der Erstliga-Top-Teams Rockets Essen und Crash Eagles Kaarst gehen. Das Viertelfinal-Hinspiel findet am 5., das Rückspiel am 19. Oktober statt.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Ganz klarer Jubiläumssieg


08.09.2019 Das jubiläumsspiel von Raphael Heitzer und Fabian Hillmeier wird zu einem Schützenfest: 26:3 endet das Heimspiel gegen die Rhein-Main Patriots
Die Jubilare waren glücklich, die Fans zufrieden und Bürgermeister Robert Ruber holte sich gleich nach dem Spiel zwei Jubiläumsautogramme für sein Trikot: Noch einige Minuten nach der in Heimspielen üblichen Laola feierten die verbliebenen der knapp 175 Zuschauer in der Attinger Hockeyhalle Goalie Raphael Heitzer und Kapitän Fabian Hillmeier.

Ihr jeweils 200. ISHD-Spiel für den IHC Atting war eine klare Sache und bereits entschieden, als einige Zuschauer noch ihre Plätze auf der Tribüne suchten. 26:3 (12:0, 7:3, 7:0) schossen die Wölfe die hoffnungslos überforderten und stark ersatzgeschwächten Rhein-Main Patriots aus der Halle. Schon nach neun Minuten stand es 9:0. Tim Bernhard war mit fünf Treffern erfolgreichster Schütze. Außerdem bereitete er fünf Tore vor.

„Das Spiel war ja eigentlich bereits nach zehn Minuten entschieden und wir waren in allen Belangen überlegen“, sagte Heitzer. „Wir hatten leichtes Spiel und für mich war es ein ruhiger Arbeitstag mit wenigen Torschüssen.“ So durfte Backup Eugen Kelbin dann im letzten Drittel auch noch zwischen die Pfosten. „Es hat trotzdem viel Spaß gemacht und die Zuschauer haben Fabian und mich immer wieder angefeuert“, freute sich Heitzer. „Das ist ein gutes Gefühl und peitscht einen nach vorne.“

Denn obwohl Tor um Tor fiel, tat dies der Stimmung in der Halle keinen Abbruch. Auch als einige Zuschauer das Spiel ob des klaren Ergebnisses ein wenig früher verließen blieb die Lautstärke hoch. „Ich habe von mehreren Seiten gehört, dass das Spiel trotzdem schön anzuschauen war, weil wir gut kombiniert und nicht nachgelassen haben“, sagte Hillmeier, der selbst vier Tore erzielte und vier vorbereitete. „Im Endeffekt waren es nur drei Punkte und die harten Brocken kommen ja jetzt erst.“

Durch den Sieg schoben sich die Wölfe vorbei auf Rang zwei vor die Kassel Wizards. Auch im Derby gegen Absteiger Deggendorf in zwei Wochen ist das Team von Markus Alzinger („Ich dachte nicht, dass die Patriots heute so ein leichter Gegner sind“) klarer Favorit. In den am 5. oder 6. Oktober beginnenden Playoffs (in allen drei Runden jeweils Hin- und Rückspiel) dürfte es anders zur Sache gehen. In der Nordstaffel ist weiterhin alles offen. Die Reise geht entweder nach Menden, Krefeld, Essen, Lüneburg oder Oberhausen.

Text, Foto: Michael Bauer

Zwei Jubiläen im Heimspiel


05.09.2019 Am Samstag erwartet die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd die Rhein-Main Patriots. Raphael Heitzer und Fabian Hillmeier absolvieren dabei ihr 200. ISHD-Spiel
Die Playoffs sind sicher, nun geht es für den IHC Atting in den letzten beiden Heimspielen der Hauptrunde um die beste Ausgangsposition für die Verzahnung mit der 2. Bundesliga Nord. Beim Duell mit den Rhein-Main Patriots am Samstag um 17.30 Uhr stehen aber auch zwei Jubiläen im Mittelpunkt.

Denn Torhüter Raphael Heitzer und Kapitän Fabian Hillmeier bestreiten beide ihr jeweils 200. Spiel im ISHD- und Bundesligabereich (Pokal- und Playoff-Spiele eingeschlossen). Beide schafften 2007 mit dem Team die Meisterschaft in der Regionalliga und stiegen mit den Attingern in die 2. Bundesliga auf. 2013 und 2015 gehörten sie der Meistermannschaft in der 2. Bundesliga an und spielten vier Jahre mit dem IHC in der 1. Bundesliga. Heitzer verbrachte die Saison 2017, als die Wölfe sich freiwillig in die Regionalliga zurückgezogen hatten, bei Deggendorf Pflanz.

„Mein erstes Spiel war damals in Bonn, das haben wir aber leider verloren“, erinnert sich Hillmeier an 2008 zurück. Seither kommt er auf 337 Tore und 165 Vorlagen – also im Schnitt 2,50 Punkte pro Spiel. „Mein Lieblingsgegner ist auf alle Fälle Freiburg. Da treffe ich meistens öfter. Aber es gab in dieser Zeit viele besondere Spiele, vor allem in der 1. Bundesliga oder in den Playoffs.“ 2015 schoss er die Wölfe in der Endrunde mit 20 Toren in sechs Spielen fast allein zum Titel, 2018 gelang ihm mit 57 Treffern sein Karriere-Bestwert. „Mein 200. Spiel im ISHD-Bereich würde ich am Samstag schon gerne gewinnen.“

Gleiches sagt Goalie Heitzer, der sich vor allem über eines freut: „Dass ich mein 200. Spiel zuhause in Atting bestreiten darf, das ist schon was Besonderes und macht mich stolz.“ Vor fast genau einem Jahr wurde die neue Hockeyhalle in Atting eröffnet. Gern denkt er an die Anfangszeiten zurück. „Da sind wir schnell von der Regionalliga in die 1. Bundesliga durchgerackert.“ Von 2007 bis 2010 war das. „Eines der vielen aber auch ganz besonderen Highlights war 2007 der Aufstieg in die 2. Liga. Das war echt der Wahnsinn!“

Von der damaligen Mannschaft sind jetzt noch Hillmeier, Florian Meichel und er übrig geblieben. „Mittlerweile gehören wir zu den alten Hasen und versuchen, unser Wissen den Jüngeren im Team weiterzugeben.“ Heitzer hat neben vielen gezeigten Glanzparaden auch offensiv zum Erfolg beigetragen. Denn insgesamt bereitete er elf Treffer vor und kassierte in seinen 199 Spielen nur vier Strafminuten.

Am Samstag nun erwarten die Wölfe die schon im zweiten Jahr in Folge enttäuschenden Rhein-Main Patriots. Gegen die Hessen spielten die Wölfe früher auch in der 1. Bundesliga. Aktuell sind sie nur Siebter, haben aber mit dem Abstieg nichts zu tun. „Nur ein Sieg zählt“, sagt Coach Markus Alzinger, der bis auf Florian Meichel seinen kompletten Kader aufbieten kann. Meichel ist übrigens der nächste Jubilar. Er hat bisher 194 ISHD-Spiele. Um die 200 noch in dieser Saison voll zu bekommen, müssen er und die Wölfe aber auch in den Playoffs Top-Leistungen zeigen und mindestens das Halbfinale erreichen.

Text: Michael Bauer, Fotos: Harry Schindler


Alle Termine sind bis zum Beginn der Osterferien abgesagt. Darunter fallen die Jahresversammlung, die Brauereibesichtigung und der Bayernpokal
07.03., 17.30 Uhr Ergebnis:
4:5 n.P.

Atting - Spaichingen
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Pl. Mannschaft S T P
1 Menden 3 29:4 9
2 Merdingen 3 32:9 9
3 Spaichingen 3 25:4 8
4 IHC Atting 3 24:5 7
5 Rhein-Main Patriots 2 20:0 6
6 Langenfeld 2 20:0 6
7 Freiburg 3 29:12 6
8 Hilden 3 24:9 6
9 Kassel 16 0:160 0
10
11 Kassel-Spiele
12 10:0 gewertet