U16 vor Pokalkracher gegen Kaarst


23.06.2022 Am Sonntag um 14 Uhr erwartet die U16 die Crash Eagles Kaarst zum Pokal-Halbfinale.
Am Sonntag steht ein ganz besonderes Spiel für unsere U16 auf dem Programm: Um 14 Uhr steigt das Pokal-Halbfinale gegen Deutschlands Top-Team Crash Eagles Kaarst 1985 e.V. – ein wahrer Skaterhockey-Kracher. Die Erfolgstafel des Vereins aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf ist lang. Zahlreiche NRW-Titel und deutsche Meistertitel wurden in den vergangenen Jahren errungen. 2021 waren die Crash Eagles sowohl in der U13 als auch in der U16 und U19 deutscher Meister – Atting in allen drei Altersklassen bayerischer Champion. Siebenmal war man in der U16 Pokalsieger, aktuell sind sie Zweiter in der Top-Liga 1. Jugendliga West. Beim Europacup in eigener Halle wurden sie am Wochenende Zweiter hinter den Red Devils Rødovre aus Dänemark. Die Attinger U16 hat sich mit drei Siegen gegen Velbert (15:2), Krefeld (6:3) und Monheim (11:3) für die Vorschlussrunde qualifiziert. „Wir sind richtig heiß auf das Spiel, das Team ist top eingestellt“, sagt Coach Markus Alzinger, der für den Samstagvormittag noch ein Zusatztraining einberufen hat. Dass es nun ein Heimspiel gegen die Eagles gibt, sieht der Trainer als großen Vorteil, denn der heimische Sportcourt bietet andere Lauf- und Ballbedingungen als Turnhallen, wo in NRW meist gespielt wird. Der Coach hofft auf eine ähnliche Kulisse wie bei den Spielen der Herren. „Hoffentlich kommen ganz viele, die uns unterstützen. Das hätte sich die Mannschaft verdient.“ Spielsituation und Gegner sind in jedem Fall ein seltenes Erlebnis in Atting – aber auch vielleicht schon ein Vorgeschmack auf die deutschen Meisterschaften im Dezember, für die sich beide Mannschaften bei weiter gleich bleibendem sportlichem Erfolg qualifizieren könnten.
Siegesserie gerissen


20.06.2022 Die Bundesligamannschaft muss nach acht Siegen in Folge in Merdingen die erste Niederlage der laufenden Saison hinnehmen, bleibt aber weiter klarer Tabellenführer
Der IHC Atting hat am Samstag die erste Niederlage der laufenden Zweitligasaison hinnehmen müssen. Nach acht Siegen in Folge unterlagen die Wölfe im Spitzenspiel dem heimstarken HC Merdingen mit 7:13 (4:3, 2:4, 1:6).

Dabei mussten die Wölfe am Ende den erwartet hohen Temperaturen Tribut zollen. Nach 37 Minuten führte das Team nämlich noch mit 6:4. „Dann haben wir aber drei Tore in nur zwei Minuten kassiert und das war der Killer für uns“, sagte Trainer Jürgen Amann. Im Schlussdrittel zogen die Merdinger dann durch zwei weitere schnelle Tore auf 9:6 davon. „Danach war das Spiel für uns leider vorbei.“

Atting gelang durch den am Ende vierfachen Torschützen Fabian Hillmeier nur noch der Treffer zum zwischenzeitlichen 4:11. „Am Ende ist das Ergebnis dann aber auch sicher um drei, vier Tore zu hoch ausgefallen“, resümierte Amann, der die hohen Temperaturen zwar als Faktor sah, aber nicht als den entscheidenen. „Das war insgesamt schon grob, und ich weiß nicht, ob es richtig ist, bei solchen Bedingungen ein Spiel anzupfeifen, aber Merdingen erging es ja genauso. Vielleicht haben sie das ein bisschen besser weggesteckt.“

Die Attinger behalten ihre komfortable Tabellenführung von derzeit sieben Punkten auf Deggendorf, Merdingen ist auf Rang drei vorgerückt. Nun ist wieder eine kurze Pause bis zum 9. Juli. Dann müssen die Wölfe beim Tabellensechsten aus Spaichingen antreten. Am 16. Juli gastieren die Merdinger dann in Atting.

Atting: Heitzer (ab 44. M. Bauer) - Hillmeier (4/1), T. Bauer, Dengler, Vyskocil, Eisenschink (0/1), Ernst, Altmann, Kettl, Decker (1/0), Meichel (0/2), Schwarzmüller (1/0), Steger (1/0), Mar. Rothhammer, Wittenzellner;
Schiedsrichter: U. Bührer, L. Bührer (Nimburg); Strafminuten: Merdingen 4, Atting 8, Zuschauer: 105.

Benefizturnier an Fronleichnam


14.06.2022 In Zusammenarbeit mit Rudi Dietl und unter filmischer Begleitung von RTL2 veranstaltet der IHC Atting an Fronleichnam ein Benefizturnier in der Hockeyhalle
Am Fronleichnamstag veranstaltet der IHC Atting in Zusammenarbeit mit in Zusammenarbeit mit Nutzfahrzeughändler Rudi Dietl und dem Fernsehsender RTL2 in der Attinger Hockeyhalle das MNA Benefiz Indoor Hockey Turnier. Er Erlös kommt Familie Christl aus Haselbach zugute, die unverschuldet in finanzielle Nöte geraten ist.

Dietl ist bekannt durch spezielle Aktionen bei den Sendungen „Mein neuer Alter“ und „Grip“ (beide bei RTL2), außerdem tritt er bei Kabel1 in der Sendung Abenteuer Leben mit Weltrekord-Versuchen auf. Neben dem Rekord ist aber immer der gute Zweck Vater des Gedanken. So auch diesmal. Der Erlös wird für einen Autokauf verwendet.

Bis zu vier Mannschaften treten am Fronleichnamstag ab 14 Uhr in der Halle gegeneinander an – diesmal ohne Inlineskates, um den Spaß in den Vordergrund zu stellen. Der IHC öffnet an diesem Tag auch seinen Kiosk und sammelt weitere Spenden – wie dies auch Dietl bereits getan hat. Man hofft auf möglichst viele Zuschauer und Spenden.

Die Attinger haben in der Vergangenheit bereits mehrere Benefizaktionen organisiert. Bei Show-Spielen gegen die Straubing Tigers wurden Gelder für die Aktion Freude durch Helfen (zur Unterstützung der Flutopfer des Hochwassers 2013) oder den Attinger Kindergarten gesammelt.

Das Turnier wird filmisch durch den Sender RTL2 und die Sendung „Mein neuer Alter“ begleitet. Mit bereits zehn produzierten Staffeln ist es das dienstälteste Unterstützungs-Format im frei empfangbaren Fernsehen. Host ist seit Staffel 1 Det Müller, unterstützt wird er dabei von wechselnden Gebrauchtwagenfachleuten wie Sidney Hoffmann, Lina van der Mars und seit 2021 Karola Becker. Letztere ist diesmal die Moderatorin. Sie ist gelernte KFZ-Mechatronikerin und arbeitet als KFZ-Gutachterin im Rheinland.

Text, Foto: Michael Bauer

Achter Sieg in Serie


14.06.2022 Das Bundesligateam hat sich mit dem achten Sieg im achten Saisonspiel eine perfekte Ausgangsposition für die schweren Auswärtsaufgaben erarbeitet
Der IHC Atting hat sich mit dem achten Sieg im achten Saisonspiel eine perfekte Ausgangsposition für die anstehenden schweren Auswärtsspiele verschafft, die über die Playoff-Qualifikation entscheiden werden. Die Wölfe besiegten am Sonntagnachmittag Schlusslicht Langenfeld Devils mit 15:5 (3:2, 7:1, 5:2).

Dabei präsentierte sich das Team von Trainer Jürgen Amann zum Spiel gegen Hilden (15:12) deutlich verbessert. Zwar taten sich die Wölfe im ersten Drittel (3:2) wieder schwer, verpassten es da aber, ihr optisches Übergewicht in Tore umzumünzen. Unter anderem traf man zweimal das Gestänge.

„Wir sind zufrieden mit diesem Pflichtsieg“, sagte Trainer Amann. „Vor allem im zweiten Drittel haben wir wieder zu unserem Spiel gefunden und auch defensiv war das heute über weite Strecken die notwendige Leistungssteigerung.“ Mit drei schnellen Toren zogen sie bis zur 24. Minute auf 6:3 davon, beim 7:3 in der 32. Minute warteten Florian Meichel und der am Ende vierfache Torschütze Elias Decker mit einer herrlichen Freistoß-Kombination auf. Ein Schlagschuss von Meichel in Überzahl (38.), ein Sololauf von Thomas Bauer (38.) und ein Schuss in den Winkel von Tobias Schwarzmüller (40.) stellten nach zwei Drittel auf 10:3.

„Für uns war auch wichtig, dass wir einen guten Mix in die Reihen bekommen und das hat heute gut funktioniert“, lobte Amann seine Mannschaft. Reihe eins war für sieben, Reihe zwei für fünf und Reihe drei für drei Tore verantwortlich.

Ein Sonderlob hatte er für seine jungen Spieler parat. Neben Decker traf Simon Steger dreimal, im Schlussdrittel gab Juniorentorhüter Valentin Lehner (16) ein viel versprechendes Debüt, kassierte nur ein Gegentor. Insgesamt standen am Sonntag zwei 16-Jährige, ein 17-Jähriger, ein 18-Jähriger und zwei 19-Jährige im Kader. „Sie haben sich heute alle wieder sehr gut eingefügt und gezeigt, dass wir mit ihnen in Zukunft noch sehr viel Freude haben können.“

Die Tabellenführung haben die Attinger damit ausgebaut, Zweiter ist nach wie vor das deutlich verstärkte Deggendorf. Schon am Samstag wartet für die Wölfe dann aber mit dem Auswärtsspiel beim Vierten Merdingen (auch sie verloren in Deggendorf) ein echter Härtetest.

Atting: Heitzer (ab 43. Lehner) - Hillmeier (0/3), Altmann (1/0), Decker (4/0), Dengler (1/1), Eisenschink (1/3), Ernst, Giebl, Ketl (0/1), Meichel (1/2), Schwarzmüller (1/1), Steger (3/0), Vyskocil, Wittenzellner (1/0); Schiedsrichter: Haala (Königsbrunn), Grau (Höchstadt); Strafminuten: Atting 8, Langenfeld 10; Zuschauer: 110.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Sehr positive Bilanz im Nachwuchs


10.06.2022 Drei Teams ungeschlagen, Pokal-Halbfinale erreicht und großen Zuwachs bei Spielern
Der IHC Atting zieht nach der Hälfte der Hauptrunde eine äußerst positive Bilanz im Nachwuchs: Nicht nur stehen gleich drei der fünf Teams ungeschlagen an der Tabellenspitze der bayerischen Ligen (U13, U16 und U19), die U16 hat auch noch das deutschlandweite Pokal-Halbfinale erreicht. In allen Altersklassen gab es seit Saisonstart kräftig Zuwachs.

„Wir stehen wirklich sehr gut da, das ist vor allem ein Verdienst unserer Trainer“, sagte Sportvorstand Fabian Hillmeier. „Uns freut auch, dass wir sehr viel positive Rückmeldungen von den Eltern bekommen.“ U13, U16 und U19 sind derzeit klar auf Kurs Hauptrundenmeister. Die U10 hat in der in Turnierform ausgespielten Liga einen zweiten Platz und einen Turniersieg zu verzeichnen.

Die U16 von Trainer Markus Alzinger erwartet am 26. Juni im Pokal-Halbfinale Deutschlands Top-Team Crash Eagles Kaarst. Zuvor wurden drei Teams aus Nordrhein-Westfalen besiegt. „Das wird sicher nicht einfach, aber wir haben den Heimvorteil und werden alles versuchen, um ins Finale zu kommen.“

Nachdem man bereits Mitte Januar – und damit früher als üblich – mit dem Training begonnen hatte, konnte man auch quantitativ noch einmal zulegen. In der U10 stehen derzeit 19, in der U13 22, in der U16 27 (hier hat man zwei Mannschaften gemeldet) und in der U19 23 Spieler zur Verfügung. Gerade im Bereich der U13 war der Zulauf besonders groß. Hier kamen seit Saisonbeginn 13 Neuzugänge. Die Coaches berichten von hoher Trainingsbeteiligung. „Das spricht auch dafür, dass es allen Spaß macht“, so Hillmeier.

Gleiches gilt auch für die ganz Kleinen: Denn zu den insgesamt 91 Spielern (zum Jahreswechsel waren es erst 64) kommen noch einmal 50 bis 60 Lauflernkinder pro Trainingseinheit (während der Ferienzeiten etwas weniger), die nach erfolgreichem Abschluss in der U10 mit dem Skaterhockey beginnen können.

Mehrere Spieler der U19 wurden bereits im Zweitliga- und im Regionalligateam eingesetzt. Herren-Trainer Jürgen Amann lobte zuletzt den Fleiß und die Einsatzbereitschaft der jungen Akteure beim Zweitligatabellenführer. Der hat sich zum Ziel gesetzt, wieder in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Die Entwicklung der aktuell 15- bis 19-Jährigen wird in den kommenden Jahren aber auch darüber entscheiden, wann dieses Ziel umgesetzt werden und ob man sich in der Folge auch in Liga eins halten kann. Denn langfristig steht ein altersbedingter Umbruch an.

Daher soll die Ausbildung der jungen Akteure noch einmal intensiviert werden. Da nicht alle sofort den Sprung in die 2. Bundesliga oder höher schaffen, soll die Zweitvertretung in der Regionalliga noch einmal aufgewertet werden – am besten mit einem festen Trainer und einem neuen Konzept für die Saison 2023. Etliche weitere Trainer will man noch im Jahr 2022 oder spätestens 2023 neu ausbilden.

Die Stärke der Akteure und der Trainingsfleiß machte sich zuletzt auch in der Spitze bemerkbar. Mehrere Spieler aus der U19 waren bereits zu Nationalmannschaftslehrgängen eingeladen und können sich Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme machen. Die bayerische U16 holte im Mai den Länderpokal, den eigentlich Nordrhein-Westfalen gebucht hat. Im U19-Finale desselben Turniers unterlag Bayern NRW nur knapp. Jeweils sieben Spieler des IHC Atting gehörten zu den beiden Kadern, Atting stellte den größten Anteil. Markus Alzinger bildete zusammen mit dem Ingolstädter Uwe Köppl für beide Mannschaften das Trainerteam. „Wir haben sicher einen Schritt nach vorne gemacht in Bayern“, sagt Alzinger.

„Wir möchten in allen Altersklassen wieder Meister werden und uns für die deutschen Meisterschaften qualifizieren“, gibt Hillmeier als Ziel für den Saisonverlauf aus. U16-Trainer Alzinger sieht seine Mannschaft ohnehin bereits auf Kurs in Richtung Heimturnier, das am 3. und 4. Dezember erstmals in Atting stattfindet. „In Bayern kann uns heuer nur schwer jemand schlagen. Für die deutsche Meisterschaft kann man natürlich keine Prognose abgeben. Aber wir wollen am Ende ganz weit kommen.“

Text, Foto: Michael Bauer

Siebter Sieg in Serie


06.06.2022 Bundesliga-Team bleibt nach hart erkämpftem 15:12-Sieg gegen die Hilden Flames souveräner Tabellenführer
Das Bundesliga-Team hat nach rund fünf Wochen Spielpause seine Erfolgsserie in der 2. Bundesliga Süd fortgesetzt und den siebten Sieg im siebten Spiel eingefahren. In einem hart umkämpften Spiel, das über 60 Minuten spannend war, gab es am Ende einen 15:12-Erfolg (4:2, 4:5, 7:5) gegen die Hilden Flames. „Das Positive heute waren klar die drei Punkte“, sagte Trainer Jürgen Amann nach dem Spiel. „Mit dem Rest sind wir nicht zufrieden. Zwölf Gegentore sind zuhause eigentlich indiskutabel.“ Bisher hatten die Wölfe in sechs Partien nur 22 Treffer kassiert.

Schon nach wenigen Minuten hatte sich angedeutet, dass dies keine Partie der Defensivreihen werden würde: Nach acht Minuten führten die Wölfe 3:2, beide Teams hatten jeweils noch zweimal Aluminium getroffen und Großchancen ausgelassen. Die Offensive der Wölfe funktionierte ohne den verletzten Matthias Rothhammer und nötig gewordenen Umstellungen aufgrund weiterer fehlender Akteure (Simon Steger, Alexander Ernst) zwar gut (unter anderem erzielte Tobias Schwarzmüller in seinem ersten Zweitligaspiel zwei Tore), in der Defensive kassierte man aber immer wieder unnötige Gegentore: „Wir haben insgesamt heute sehr oft schlechte Entscheidungen mit und ohne Ball getroffen“, sagte Amann.

Nach einem 9:8-Zwischenstand nach 40 Minuten konnten die Wölfe nun bis zur 52. Minute auf 12:9 davon ziehen. Eine nur scheinbare Beruhigung des Spiels. Denn auch nun blieben die Gäste dran und verkürzten mit einem Doppelschlag auf 11:12 (53.). Zwischenzeitlich stand es dann noch einmal 13:12.

Erst in der Schlussminute der fairen Partie mit insgesamt nur drei Strafzeiten auf jeder Seite, fiel die Entscheidung: Weil die Flames beim Versuch, den Torwart durch einen fünften Feldspieler zu ersetzen, einen Wechselfehler begingen, was in den beiden Schlussminuten im Skaterhockey einen Penalty nach sich zieht, konnte Fabian Hillmeier mit einem schönen Trick das beruhigende 14:12 erzielen. Eine Sekunde vor dem Ende traf er dann mit seinem fünften Tor ins nun leere Gehäuse der Gäste.

„Wenn wir die richtigen Lehren daraus ziehen, hilft auch mal so ein Spiel“, sagte Amann. „Und ich bin überzeugt, dass die Jungs das beim nächsten Mal wieder besser hinkriegen." Das nächste Heimspiel findet bereits am kommenden Sonntag, 12. Juni, um 14 Uhr gegen Schlusslicht Langenfeld Devils statt.

Atting: Heitzer - Meichel (1/3), Kettl, Dengler, Eisenschink (0/1), Altmann (1/0), Schwarzmüller (2/1), Miazga, Wittenzellner (1/1), Prasch, Mar. Rothhammer, Hillmeier (5/3), T. Bauer (2/0), Decker (3/3), Giebl;
Schiedsrichter: Drücker (Kaarst), Pedarnig (Duisburg); Strafminuten: Atting 6, Hilden 6; Zuschauer: 125
Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Jugend im Pokal-Halbfinale


29.05.2022 Dritter Gegner aus NRW ausgeschaltet: Die U16 gewinnt auch bei den Monheim Skunks am Ende klar mit 11:3
Die U16 des IHC Atting hat am Samstag den Einzug ins deutschlandweite Pokal-Halbfinale geschafft. Die Wölfe besiegten mit den Monheim Skunks auch den dritten Gegner aus Nordrhein-Westfalen. Das Ergebnis fiel mit 11:3 (2:1, 3:0, 6:2) deutlich aus.

„Das erste Drittel war sehr gewöhnungsbedürftig für uns“, sagte Trainer Markus Alzinger über den Turnhallenboden. „Aber ab dem zweiten Drittel haben wir zu unserem Spiel gefunden.“ Überragend war die erste Reihe mit Florian Bauer und Lukas Alzinger, die neun der elf Tore erzielte.“

Monheim ist nach Krefeld und Velbert bereits der dritte Club aus den starken NRW-Ligen, den der IHC Atting ausschalten konnte. Im Halbfinale trifft man nun entweder auf die Düsseldorf Rams, die Samurai Iserlohn oder den Sieger aus Langenfeld Devils gegen NRW-Top-Team Crash Eagles Kaarst.

Das Halbfinale findet am 25. oder 26. Juni statt.

Bayerische U19 wird Zweiter beim Länderpokal


15.05.2022 Zahlreiche Attinger Akteure vertreten Team Bayern beim Turnier in Oberhausen: Im Finale gibt es trotz starker Leistung aber am Ende eine Niederlage gegen Nordrhein-Westfalen
Auch die bayerische U19-Skaterhockey-Auswahl konnte beim Länderpokal überzeugen. Zwar reichte es anders als bei der U16 vor einer Woche nicht zum Titelgewinn, im Finale gegen den Seriensieger aus Nordrhein-Westfalen wäre aber ebenfalls beinahe eine Überraschung gelungen. So stand am Ende Platz zwei.

Wie schon bei der U16 war der IHC Atting auch hier mit zahlreichen Spielern und einer Torhüterin vertreten. Trainer Markus Alzinger bildete ebenfalls mit Verbandstrainer Uwe Köppl das Trainergespann, das gleich sah, wie ihr Team mit 1:7 gegen Nordrhein-Westfalen verlor. „Wir haben schwer ins Turnier gefunden uns aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung reingearbeitet.“ Es folgte ein 6:2 gegen Niedersachsen, ein 3:3 gegen Berlin/Brandenburg und zum Abschluss der Vorrunde ein 5:1 gegen Baden Württemberg.

Als Zweiter der Vorrunde ging es ins Halbfinale, wo man gegen Berlin/Brandenburg beim 3:2 diesmal das bessere Ende für sich hatte. Anders sah es im Finale aus: Zwar konnte Team Bayern nach einem 0:3-Rückstand noch einmal zum 4:4 ausgleichen, die Top-Reihe des Gegners erwies sich an diesem Tag allerdings als zu stark. „Wir haben aber bis zum Schluss gekämpft und haben uns wieder reingearbeitet“, lobte Alzinger. „Alle können stolz auf diese Hammerleistung sein.“

In der Liga geht es für die Wölfe mit der U16 und der U19 am 22. Mai in Ingolstadt weiter. Drei Attinger Nachwuchsmannschaften (U19, U16 und U13) führen derzeit die Tabellen ihrer Ligen an.

Bild: Maxi Sauermilch, Jakob Giebl, Magdalena Ernst, Moritz Lermer, Trainer Markus Alzinger, Alexander Ernst, Betreuer Erich Attenberger, Ben Attenberger und Justin Korn, der sich schwer an der Schulter verletzte und dem wir an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Rückkehr in den Spielbetrieb wünschen.

Bayerische U16 gewinnt Länderpokal


09.05.2022 3:2 nach Penalty-Schießen im Finale gegen die Auswahl Nordrhein-Westfalens: Sieben Attinger Spieler und Spielerinnen sowie Coach Markus Alzinger dabei
Der Nachwuchs des IHC Atting ist auch in der Saison 2022 bisher dominierend. U19, U16 und U13 führen die bayerischen Tabellen an. Beim Auswahlturnier der Bundesländer haben die Attinger Akteure mit Team Bayern ein seltenes Erfolgserlebnis geschafft: Sie besiegten das stets favorisierte Team aus Nordrhein-Westfalen im Finale mit 3:2 nach Penalty-Schießen.

Sieben Attinger Spieler sowie Trainer Markus Alzinger (zusammen mit dem Ingolstädter Auswahltrainer Uwe Köppl) waren dabei. In der Vorrunde hatte man noch beide Spiele gegen das Team aus NRW verloren. „Wir haben kontinuierlich auf das Finale gegen NRW hingearbeitet“, sagt Alzinger. „Dass es in der Mannschaft stimmt hat man beim Vorbereitungsspiel in Atting schon gesehen! Und nach zwei Niederlagen gegen NRW so im Finale aufzutreten, beweist brutale Stärke.“

18 Spieler hatten die beiden Trainer für diesen Jahrgang gesichtet, der deutlich mitgliederstärkere Landesverband NRW hatte mit 50 eine wesentlich größere Auswahl. Zwei Jahre hatte der Länderpokal nun coronabedingt ausfallen müssen, 2019 war die bayerische Mannschaft Vierter geworden.

Neuer Vorstand, vergrößertes Team, neue Ziele


30.04.2022 Die Mitgliederversammlung hat am 29. April eine neue neunköpfige Vorstandschaft gewählt.
Die Mitgliederversammlung hat am Freitag die Weichen für eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft gestellt. Wir gehen mit einer deutlich vergrößerten Vorstandschaft in die kommende Wahlperiode. Die Mitglieder haben dafür auch einer nötigen Satzungsänderung zugestimmt.

Bisher hatte unser Vorstand aus vier Personen (Martin Amann, Michael Bauer, Kerstin Alzinger und Andreas Koblmüller sowie seit rund einem Jahr zusätzlich dem Sportlichen Leiter Fabian Hillmeier bestanden. Nun wurden die Ämter neu benannt und nach Aufgaben strukturiert. Der Verein wird nach dem Ausscheiden von Amann (seit 2015 1. Vorsitzender) und Koblmüller (seit 2015 Schriftführer) nun von Fabian Hillmeier (Sportvorstand), Kerstin Alzinger (Finanzvorstand), Michael Bauer (kaufmännischer Vorstand) und Moritz Eisenschink (neu, Administrativvorstand) geführt. Neu geschaffen wurden die Positionen des Hallenwarts (Florian Finkl), des stellvertretenden Hallenwarts (Horst Schießl) und des Marketingleiters (Fabian Schindlmeier). Als Beisitzer fungieren Maximilian Kettl und Alexander Ernst. Nicht in der Vorstandschaft aber ebenso in leitender Funktion sind Martin Jauernig (Mitgliederverwaltung) und Christina Koblmüller (Hallenausschuss, Planung Zeiten) sowie Erich Attenberger (Hallenwartung).

Sechs der neun Vorstände haben ihren Wohnsitz in Atting. Zudem bildet das Team einen Querschnitt durch alle Mannschaften: Es sind sowohl Spieler des Bundesligateams (Hillmeier, Eisenschink, Kettl), der Zweiten Mannschaft (Schindlmeier) als auch Eltern (Alzinger, Schießl) sowie ein Nachwuchsspieler (Ernst) mit dabei. Finkl und Bauer sind bereits seit mehr als 20 Jahren im Verein aktiv (beide zudem Torwarttrainer) oder Gründungsmitglieder.

Der Hauptgrund für die Neustrukturierung war der hohe Zeitaufwand für alle im Ehrenamt tätigen bisherige Vorstandsmitglieder. Gerade die Sportorganisation (fünf Nachwuchsteams, zwei Herrenteams, eine Hobbymannschaft und die Laufschule), der weitere Hallenausbau und die Wartung sowie Sponsoring und Marketing erfordern ein hohes Maß an Zeit und in der heutigen Zeit schnelles Reagieren. Zudem sehen wir in allen Bereichen weiterhin große Möglichkeiten, den Verein weiter nach vorne zu bringen. Bewusst hat sich die neue Vorstandschaft auch von alten Bezeichnungen wie 1. oder 2. Vorstand verabschiedet. Wir sind ein Team, genau wie es jede unserer Mannschaften auch auf dem Spielfeld ist. Wir entscheiden gemeinsam und demokratisch.

Mit Martin Amann (1. Vorsitzender) und Andreas Koblmüller (Schriftführer) verabschieden wir zwei Gründungsmitglieder. Beide waren in ihrer Funktion seit 2015 tätig. Amann war bereits bei Vereinsgründung 1998 eine treibende Kraft: Erst als Spieler (2007 gehörte er zur Aufstiegsmannschaft in die 2. Bundesliga), später feierte er als Trainer mit seinen Teams bayerische Meistertitel und war beim Europapokal vertreten. Er war bisher mit am längsten in Ämtern im Verein tätig. Er führte den Verein vor der schwierigen Phase des Hallenneubaus und rief vor fast zehn Jahren die heute so erfolgreiche Laufschule ins Leben. Koblmüller gehörte ebenfalls als Spieler zur Gründungsgeneration und bleibt trotz seines Ausscheidens aus dem Schriftführeramt Leiter der Veranstaltungsgruppe im Verein, die für die Organisationen von Vatertagsfest, Teilnahme am Christkindlmarkt, Watt-Turnier, Steckerlfischgrillen oder Teilnahme an gemeindlichen Festen zuständig ist. Der Erlös kommt am Jahresende immer dem Nachwuchs zugute. Verein und Gemeinde dankten den beiden langjährigen Mitgliedern. „Wir haben in den letzten Jahren sehr viel geschafft“, sagte Amann zum Abschluss. „Wenn man so ein Amt hat, kann man es nie jedem recht machen. Aber ich hätte es nie mehr als 20 Jahre gemacht, wenn es mir nicht ganz viel Spaß gemacht hätte.“

Trotz der Pandemie ist der Verein seit der letzten Mitgliederversammlung im Sommer letzten Jahres weiter gewachsen. Die Mitgliederzahlen sind auf einem neuen Höchststand. Verantwortlich dafür sind nicht nur unsere tolle Halle und die herausragende Infrastruktur am derzeit neu gestalteten Sportzentrum, sondern auch die herausragende Arbeit unserer Trainer, die es immer wieder aufs Neue schaffen, die Kinder und Jugendlichen zu motivieren, die ihrer Trainingsmethoden verbessern und so für Erfolg sorgen. Aktuell hat der Verein 234 Mitglieder, davon 94 unter 18 Jahren. 44 sind passive Mitglieder

Hinzu kommen noch die Lauflernkinder, die einmal wöchentlich freitags ab 16 Uhr das Inlineskaten lernen. Zwischen 40 und 60 Kinder sind immer auf der Spielfläche, auch hier brachte die Pandemie keinen Abbruch. Im Gegenteil: Sobald die Laufschule wieder möglich war, hatten wir wieder enormen Zulauf. Am Versammlungstag waren 60 Kinder bei den Lauflerntrainern, die ebenfalls herausragende Arbeit leisten und jede Woche viel Lob von den Eltern bekommen und uns weiter empfehlen.

Sportlich haben wir uns für 2022 zum Ziel gesetzt, in Bayern wieder ganz vorne dabei zu sein und uns auch für die deutschen Meisterschaften zu qualifizieren – allen voran die U16, die das Turnier dann „dahoam“ spielen könnte. Wir freuen uns auch, dass mit Rückkehrer Ingolstadt und Donaustauf (Bambini) wieder Teams in den Spielbetrieb gekommen sind. Die neue Rookie-Liga des BRIV kann den breiten Skaterhockey-Betrieb in den kommenden Jahren wieder deutlich stärken.

Die Trainer und die Sportliche Leitung berichten von vielen Talenten im U19- und U16-Bereich. Die ersten erhielten in dieser Saison bereits die Chance, in der 2. Bundesliga zu spielen, einige sind auch im erweiterten Kader für die Nationalmannschaft. Unser Ziel muss sein, alle Nachwuchsspieler über eine in Zukunft deutlich gestärkte Zweite Mannschaft aus der Regionalliga in die Bundesliga zu führen - am liebsten in die 1. Bundesliga. Der Wiederaufstieg ist ein kurzfristiges Ziel.

2021 wurde mithilfe der Mitglieder und Fördermittel eine Zuschauertribüne gebaut sowie die Umkleidekabinen eingerichtet. Dadurch war auch die erstmalige Bewerbung für die Ausrichtung einer deutschen Meisterschaft erfolgreich. Anfang Dezember werden bis zu zehn Mannschaften in der Altersklasse U16 erwartet. Ein Highlight in 24 Jahren IHC Atting – und auch ein Highlight für Atting und den Landkreis Straubing-Bogen.

Die Halle soll bis dahin weiter ausgebaut werden. Um die kaputte Lautsprecheranlage zu sanieren, hat man sich wie vergangenes Jahr für eine Förderung der ILE Laber beworben. Eine Entscheidung, ob Gelder fließen, fällt Mitte Mai. Um auswärtigen Zuschauern einen Livestream bieten zu können, soll in der Halle auch ein Videopodest entstehen.

Bild:
Der neue Vorstand mit den ausgeschiedenen Mitgliedern und den Bürgermeistern. Von links Alexander Ernst, 2. Bürgermeister Manfred Schambeck, Fabian Hillmeier, Maximilian Kettl, Moritz Eisenschink, Fabian Schindlmeier, Florian Finkl, Kerstin Alzinger, Andreas Koblmüller, Horst Schießl, Martin Amann, Michael Bauer und 1. Bürgermeister Robert Ruber.


Meister 2. Bundesliga Ergebnis:
7:3

Atting - Krefeld
26./27. November
Deutsche Meisterschaft U13 in Duisburg
6. Platz
3./4. Dezember
Deutsche Meisterschaft U16 in Atting 10./11. Dezember
Deutsche Meisterschaft U19 in Velbert
Pl. Mannschaft S T P
1 IHC Atting 14 160:86 34
2 Crefelder SC II 14 112:92 30
3 HC Merdingen 13 154:122 24
4 Deggendorf Pflanz 14 142:47 23
5 Hilden Flames 14 124:128 17
6 Crash Eagles Kaarst II 14 92:118 17
7 Badgers Spaichingen 13 73:108 11
8 Langenfeld Devils 14 79:135 9