Atting feiert Meisterschaft


13.10.2013 Mit einem Empfang der Gemeinde Atting, einem anschließenden Auto-Corso durch das Gemeindegebiet und einer ausgiebigen Party im Sportheim Atting wurde am Samstagabend die Meisterschaft gefeiert.
Mit einem Empfang der Gemeinde Atting, einem anschließenden Auto-Corso durch das Gemeindegebiet und einer ausgiebigen Party im Sportheim Atting wurde am Samstagabend und auch noch bis tief in die Nacht hinein die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd gefeiert. Zunächst wurde die Mannschaft dabei von 1. Bürgermeister Robert Ruber und dem Gemeinderat im Foyer der Mehrzweckhalle empfangen. Ruber, selbst begeisterte IHC-Anhänger ("Eure Heimspiele kosten mich wegen des Siegerbiers ja immer besonders viel", meinte er scherzhaft), gratulierte und überreichte einen Scheck von 800 Euro. „Ihr habt tolle Heimspiele abgeliefert und auch auswärts eure Punkte geholt und es bis zum letzten Spiel in Spaichingen spannend gemacht. Die Gemeinde gratuliert euch ganz herzlich.“ Im Anschluss durfte sich jeder Spieler, Trainer und Betreuer sowie die Offiziellen in das Goldene Buch der Gemeinde eintragen. Der Verein überreichte ein großes Bild der Meistermannschaft, das laut Ruber einen Platz im neu renovierten Sitzungssaal der Gemeinde finden wird.

Auch Erwin Kammermeier, Sportbeauftragter des Landkreises, gratulierte und überreichte insgesamt 250 Euro – 50 davon aus eigener Tasche. „Was ihr in 15 Jahren erreicht habt, ist wirklich toll. Man sieht aber, dass das bei euch kein Strohfeuer ist. Ihr wart schon mal in der 1. Bundesliga und seid nun wieder dabei. Mir persönlich gefällt es sehr bei Eurem Verein. Ich fühle mich immer toll aufgenommen und bin begeistert von eurem Zusammenhalt. Auch zu Eurer Gemeinde muss man euch gratulieren. Denn es gibt nicht viele, die eine Randsportart derart unterstützen.“

Im Anschluss ging es per Traktor und Anhänger sowie gefolgt von einigen Autos durchs Gemeindegebiet, wo unter anderem Altbürgermeister Adolf Lehner und Ex-Vorsitzendem Thomas Raidl ein Besuch abgestattet wurde. Rund eineinviertel Stunden feierte die Mannschaft lautstark mit den eigenen Meisterbrillen, Meistershirts und natürlich dem Pokal, erntete Applaus von den Attingern, verteilte Freibier von Sponsor Graf Arco und hatte viel Spaß.

Nach der Rückkehr erwarteten schon die Band d'Schlawiner und die Gäste die Mannschaft am Vereinsheim und sorgten für mächtig Stimmung. Vorsitzender Bernd Maier erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge des Clubs: „Vom Asphaltplatz zum Meister der 2. Bundesliga in 15 Jahren – das ist schon toll. Endlich konnten wir es beispielsweise einmal Schwabmünchen zeigen, die uns jahrelang ausgelacht haben. Auswärts haben wir sie geschlagen, zu Hause vernichtet.“

Meistercoach Jürgen Amann erinnerte nicht nur an diese Highlights gegen Schwabmünchen (11:8 und 13:2). „Alles hat schon vor drei Jahren im Abstiegsjahr begonnen. Ihr habt euch brutal entwickelt und euer Weg ist noch nicht vorbei. Die Mannschaft besteht aus jungen und erfahrenen Spielern, aus Scorern und Kämpfern – einfach die richtige Mischung. Es ist die Art und Weise wie wir gespielt haben. Wir haben uns diesen Titel verdient. Und eines ist klar: Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft.“

Kapitän Fabian Hillmeier lobte vor allem den Teamgeist, den die Mannschaft nach der 6:8-Auftaktniederlage in Heilbronn gezeigt habe. „Ich habe schon zu Beginn der Saison gesagt, dass der Spielplan perfekt für uns ist Meister zu werden. Wir haben eine tolle Saison gespielt. Ich wusste, dass wir nach Freiburg und Spaichingen fahren und uns das Ding holen.“ Mit den Worten „Da ist das Ding“ streckte er noch einmal den Pokal nach oben.

Nun geht es an die Planungen für die Erstligasaison. Die ISHD hat in der vergangenen Woche die Ausnahmegenehmigung für das Straubinger Eisstadion erteilt. „Die Vorstandschaft hat einstimmig grünes Licht für den Aufstieg in die 1. Bundesliga gegeben“, freute sich Maier bekannt geben zu können. Nun müssen Trainerfrage, Kaderzusammenstellung und Sponsorenaufkommen geklärt werden.

Text, Foto: Michael Bauer

Arbeiten am Unternehmen 1. Bundesliga


08.10.2013 Am Samstag wird beim IHC Atting die Meisterschaft gefeiert. Im Hintergrund arbeitet man aber schon an der neuen Saison. Am 31. Oktober muss entschieden sein: 1. Bundesliga Ja oder Nein.
Das sind zwei Wochen früher als noch in der Vergangenheit, doch der Verband ISHD will Planungssicherheit. Am 24. November findet bereits die Termintagung in Duisburg statt. „Da werden auch schon Spielpläne erstellt und wir müssen vorher endgültig wissen, wer in den Bundesligen an den Start geht“, erklärt ISHD-Vorstand Ingo Goerke. „Alle Ligen sind ja davon betroffen. Sollten Teams auf den Aufstieg verzichten, müsste vorher noch eine Relegation stattfinden.“

Geht es nach den Verantwortlichen des IHC, braucht es das nicht. Doch die Zusage kann nicht ohne sorgfältige Prüfung gegeben werden. „Wir versuchen unser Möglichstes“, sagt Bernd Maier, der 1. Vorsitzende. „Aber wir müssen drei Dinge klären: Die Hallenfrage, den Etat und den Kader.“ Welches der schwierigste von den drei Punkten ist, lässt sich dabei schwer beantworten. Auch im kommenden Jahr müssen die Wölfe aller Voraussicht noch im Straubinger Eisstadion spielen. Da in der 1. Bundesliga aber eine Ganzjahresspielstätte eigentlich notwendig ist, gibt es Handlungsbedarf. „Wir hoffen auf eine Ausnahmegenehmigung der ISHD so wie auch in diesem Jahr für die 2. Bundesliga“, sagt Maier.

Auch Kontakt mit den Sponsoren wurde aufgenommen. Für die 1. Bundesliga muss der Etat erhöht werden. Nicht mehr 10, sondern zwölf Teams spielen in der Liga. Immerhin: Weil Bremerhaven und Rostock absteigen mussten, fallen diese langen Fahrten weg. Dennoch geht es in weit entfernte Städte wie Mellendorf (Bissendorf) sowie fast ausschließlich nach Nordrhein-Westfalen (Köln, Iserlohn, Krefeld, Duisburg, Lüdenscheid, Essen, Uedesheim und Kaarst) sowie ins hessische Assenheim. Die kürzeste Fahrt geht nach Augsburg. Es ist das einzige bayerische Derby in der 1. Bundesliga.

Um dort auch mit einer schlagkräftigen Truppe an den Start gehen zu können, muss der IHC den Kader aufstocken. 20 Feldspieler und drei Torhüter sollen zum erweiterten Team zählen. Trainer Amann sagt: „In der 1. Bundesliga geht es anders zur Sache. Ausfälle kann man sich da nicht erlauben.“ Als Amateurclub ist man bei diesen weiten Fahrten umso mehr auf einen großen Kader angewiesen. Außerdem werden einige Spieler wohl ihre Karriere beenden.

Fakt ist: Vor den Verantwortlichen der Wölfe liegt noch viel Arbeit. „Wir versuchen alles möglich zu machen, müssen aber am Ende vernünftig handeln“, sagt Maier. Am Wochenende steht aber erst einmal die Feier im Vordergrund. „Das hat sich die Mannschaft verdient.“

Meisterfeier am 12. Oktober


02.10.2013 Die Zweitligameisterschaft wird kräftig gefeiert. Dazu sind alle Vereinsmitglieder recht herzlich eingeladen
Am 12. Oktober findet im Vereinsheim in Atting unsere Meisterfeier statt. Die Party startet um 17 Uhr mit einer kleinen Rundfahrt durchs Dorf, bei der wir das eine oder andere Freibier verteilen. Im Anschluss kehren wir ins Vereinsheim ein. Dort feiern wir die Zweitliga-Meisterschaft und lassen den Abend dann gemeinsam ausklingen.

Zur Feier ist der gesamte Verein mit Familien, alle Sponsoren, Gönner und Freunde eingeladen. Um planen zu können, bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 9. Oktober bei Michael Bauer per SMS unter 0175/5712337 oder per E-Mail (mikebauer@t-online.de). Bitte Name und Personenzahl angeben.

Wir bedanken uns bereits jetzt herzlich bei unserem Hauptsponsor Graf Arco für das zur Verfügung gestellte Meisterbier. Das Meisteressen (Schweinebraten) kostet 6 Euro pro Portion.

BRIV-Workshop bringt Themen auf den Tisch


01.10.2013 Am vergangenen Samstag trafen sich Vereinsvertreter mit der BRIV-Kommission, um die abgelaufene Saison zu besprechen.
Nur vier Vereinsvertreter hatten am Samstag neben der vollzähligen Kommission mit Mitgliedern aus Deggendorf und Atting den Weg zum 2. Workshop nach Deggendorf gefunden. Für den IHC Atting nahmen Mario Gigler, Claudia Englmaier und Michael Bauer an der Sitzung teil. Trotz der geringen Beteiligung fand eine rege und teils kontroverse Diskussion um viele Themen statt, die die Kommissionsmitglieder für ihr nächsten Treffen im November mit auf ihre Agenda nahmen.

Dazu gehörten unter anderem das Thema Schiedsrichter (die Vereine möchten die Reaktivierung ehemaliger Schiedsrichter ermöglichen), eine Online-Ergebnismeldung, die Transparenz im Disziplinarausschuss, die Auswirkungen des Heimrechttauschs bei Spielausfällen und die Akquisse neuer Vereine.

Auch das Thema Schiedsrichtersoll bzw. die Bestrafung bei Nichterreichen wurde bereits am Vormittag von der Kommission wie auch am Nachmittag mit den Vereinen diskutiert. Die Zahlen aus der abgelaufenen Saison belegen aber erneut, dass hier im Sinne des Sports keine Lockerungen machbar sind. Ansonsten würden die Kosten für die vereine weiter steigen, wenn noch mehr Schiedsrichter aus dem ISHD-Bereich im bayerischen Raum pfeifen müssen.

Fragen zur Ligeneinteilung können erst nach Eingang der Meldungen für die neue Saison endgültig beantwortet werden. Die Kommission wird sich aber bereits bei ihrem nächsten Treffen am 23. November Gedanken über Modi und Ligenstärke machen. Die Spartenversammlung der Vereine wird am 26. Januar stattfinden.

Eine Erleichterung für Vereine konnte aber bechlossen werden: Ab der neuen Saison wird es keine BRIV-Zusatzblätter mehr geben. Es werden nur noch die der ISHD verwendet. Bis auf die Logos glichen sich die Blätter zum Großteil und bei einigen Vereinen herrschte Verwirrung bezüglich der Verwendung.

Text, Foto: Michael Bauer

Zweitligameister 2013


17.09.2013 Der IHC Atting feierte am Sonntag durch einen 4:1-Sieg in Spaichingen die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd. Die Party konnte beginnen...
Die Anzeigetafel in Spaichingen zeigt nur noch wenige Sekunden. Doch Jürgen Amann hält es bereits nicht mehr aus. Der Trainer stürmt auf Betreuer Klaus Liebl zu, herzt ihn, jubelt und schreit mit weit aufgerissenen Augen. „Jaaaaaaaaaaa.“ Wenige Momente danach brechen hinter ihm bereits alle Dämme. Schläger, Handschuhe und Helme fliegen durch die Luft. Alle Spieler rennen auf Goalie Raphael Heitzer zu. 4:1. Der IHC Atting ist Meister, Meister der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd.

Während die Spieler eine große tanzende Jubeltraube bilden, legt der Coach einen Spurt über das halbe Spielfeld hin, brüllt seine Freude hinaus, um dann selbst mitten in die Party einzutauchen. Die mitgereisten Fans skandieren „Meister, Meister“ und die zahlreichen Spaichinger Anhänger klatschen anerkennend. Erstmals überhaupt hatten die Wölfe bei den Badgers gewonnen. Und dann gleich noch die Meisterschaft. Weder Düsseldorf noch Schwabmünchen können sie mehr einholen. Es ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Noch nie war ein Attinger Team in der 15-jährigen Geschichte Meister auf Bundesebene.

Vergessen sind in diesem Moment die Ereignisse des Wochenendes. Das 6:8 am Vortag in Freiburg, durch das die Wölfe noch einmal zittern mussten - vier Gegentore bei eigener Überzahl, Kapitän Fabian Hillmeiers Skate brach im zweiten Drittel. Sein Tor erzielte er am Sonntag mit geliehenen Schuhen des verletzten Dominik Nissen. Oder das 0:1 in Spaichingen nach nur zehn Sekunden - ein kleiner Schock für Team und Fans. Als Hillmeier um 16.45 Uhr den Pokal mit Olli Kahns berühmten Worten „Da ist das Ding“ seinen Teamkollegen entgegenstreckt, verschwindet all das im Jubelsturm.

„Das sind Momente, die man nicht vergisst, das bleibt für die Ewigkeit – sowohl für einen persönlich, als auch für den Verein“, sagt Coach Amann, nachdem jeder Spieler seine Ehrenrunde mit dem Pott gedreht hat und ihn selbst bereits die erste Wasserdusche getroffen hat. „Für solche Momente macht man das alles.“ Seine Mannschaft hatte vorher eine Partie der Extraklasse gezeigt, mit drei Toren (zweimal Tim Bernhard und einmal Hillmeier) binnen vier Minuten im Mitteldrittel aus einem 1:1 ein 4:1 gemacht. Endlich konnten die zahlreichen Chancen verwertet werden. „Ich hatte in der ersten Pause etwas Angst, dass wir unsere Chance wieder nicht rein machen würden“, gibt Amann zu. Doch der Rest hatte ein gutes Gefühl „Wir waren heute alle darauf fokussiert zu gewinnen“, erklrät Markus Edenhofer. Tim Dünnbier ergänzt. „Wir haben als Team unglaublich zusammengehalten.“

Wer die 60 Minuten in Spaichingen verfolgt, erkennt, dass dieser Titel einer ist, den das gesamte Team gewonnen hat. Entschlossen bis zum Ende, stets nah am Ball kämpfend, beißend, Schüsse blockend und den Siegeswillen ins Gesicht geschrieben, geben die Spieler das Letzte, um die Spaichinger vom eigenen Tor fernzuhalten, das sicher von Heitzer bewacht wird. Eigentlich sind die Wölfe drückend überlegen, nur der fantastisch haltende Badgers-Goalie Julian Käfer verhindert eine höhere Niederlage. „Wir haben wirklich alles aus uns herausgeholt“, sagt Matthias Rothhammer, der das wichtige 1:1 erzielt hatte. Alle sind kaputt aber glücklich.

In und vor der Kabine geht die Party weiter. Nicht nur Coach Amann und Betreuer Liebl bekommen ihre Bierdusche(n) ab, kein Attinger ist mehr trocken. Im Regen machen die Spieler die Raupe auf der Wiese vor dem Stadion – so, wie sie sie Mitte Juli im Eisstadion am Pulverturm gemacht hatten, als auch das neunte Heimspiel mit einem Dreier beendet worden war. Zwei Jahre ist der IHC Atting am Pulverturm bereits ungeschlagen. Dort wurde im Sommer der Grundstein zu diesem Titelgewinn gelegt.

„Verdammt wichtig war auch das 11:8 Mitte April in Schwabmünchen“, sagt der Coach. Auch dort hatte man noch nie gewonnen, musste sich stets Spott gefallen lassen. „Überhaupt hat sich in den ersten harten Auswärtsspielen die Saison entschieden.“ Schon damals holte der IHC wichtige Punkte, verlor nur in Düsseldorf und auch das Auftaktspiel in Heilbronn. Ohne diese bittere 6:8-Niederlage hätte man am Abschlusswochenende gar nicht mehr zittern müssen. 27 Zähler holte man danach im eigenen Stadion, 16 in der Fremde, bei einem Torverhältnis von 163:88.

Bis Ende Oktober muss die Clubführung nun entscheiden, ob das Aufstiegsrecht in die 1. Bundesliga wahrgenommen wird. Finanzen, Kader und Hallenfrage (der Verband schreibt eine Ganzjahresspielstätte vor), müssen geklärt sein. 2010 und 2011 spielte man schon einmal in der deutschen Eliteliga. Diese war damals aber noch zweigeteilt. Nun würde man zu den zwölf besten Teams Deutschlands gehören, mit Köln, Augsburg, Duisburg oder Iserlohn in einer Liga spielen. „Aber zuvor wird erst mal einige Zeit gefeiert“, sagt Goalie Heitzer später bei der Heimfahrt. Die große Party ist in Vorbereitung. „Denn Meister wird man nicht so oft.“

Text, Foto: Michael Bauer

MEISTER!!!


16.09.2013 Durch einen 4:1-Sieg am Sonntag in Spaichingen sicherte sich der IHC Atting die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd.
Der IHC Atting ist Meister der 2. Bundesliga Süd. Die Wölfe holten sich am letzten Spieltag in Spaichingen durch einen überzeugenden 4:1-Erfolg (1:1, 3:0, 0:0) die letzten drei noch fehlenden Punkte und haben sich damit auch das Aufstiegsrecht in die eingleisige 1. Bundesliga gesichert.

Nach dem 6:8 am Samstag bei den Freiburg Beasts und dem gleichzeitigen 7:8 nach Penalty-Schießen der Schwabmünchen Mammuts bei den Commanders Velbert brauchten die Wölfe in Spaichingen, wo sie noch nie gewonnen hatten, unbedingt einen Sieg. Nur so konnte der größte Erfolg der Vereinsgeschichte erreicht werden.

Das Spie begann denkbar ungünstig. Schon nach zehn Sekunden brachte Andreas Erlenbusch die Dachse in Führung. In der Folge entwickelte sich auf der kleinen Fläche in Spaichingen ein teils hektisches Spiel, das die Wölfe langsam in den Griff bekamen. Matthias Rothhammer schloss in der siebten Minute einen schön vorgetragenen Konter zum Ausgleich ab. Atting zeigte sich wie tags zuvor in Freiburg spielbestimmend scheiterte aber immer wieder am überragend haltenden Julian Käfer im Badgers-Gehäuse, der einen Schuss nach dem anderen herunterpflückte.

Spätestens ab dem zweiten Drittel übernahmen dann die Wölfe vollends das Spiel. Doch es dauerte bis zur 28. Minute, ehe Tim Bernhard Käfer mit einer schönen Einzelleistung überwinden konnte. Nun war der Bann gebrochen. Nicht einmal zwei Minuten später war erneut Bernhard mit dem 3:1 aus spitzem Winkel zur Stelle. In der 32. Minute erhöhte Kapitän Fabian Hillmeier auf 4:1. Damit ging es auch in die zweite Pause.

Zwischenzeitlich wusste man, dass Düsseldorf Schwabmünchen mit 4:1 besiegt hatte und nun eben die Rams der Hauptkonkurrent um den Titel waren. An der Ausgangssituation änderte dies nichts. Ein Sieg war weiterhin nötig und der wurde nun souverän eingefahren. Die Wölfe spielten überlegt, waren stets einen Schritt schneller und standen sicher in der Defensive. Beim vermeintlichen 2:4 der Gäste hatte das Schiedsrichtergespann schon abgepfiffen und auch eine Strafe in den Schlussminuten – übrigens erst die zweite überhaupt – überstand das Team mit großem Einsatzwillen.

Schon Sekunden vor der Schlusssirene lagen sich die Spieler auf der Bank in den Armen, danach brachen alle Dämme. Helme, Schläger und Handschuhe flogen in die Luft und Goalie Raphael Heitzer wurde umarmt. Coach Jürgen Amann legte einen Jubelspurt über die gesamte Fläche hin und herzte ebenfalls seine Spieler. Kapitän Hillmeier erhielt wenig später den Meisterpokal, den er mit den Worten „Da ist das Ding“ seinen Teamkameraden präsentierte.

„Das ist etwas, das für ewig hängen bleibt – sowohl persönlich als auch für den Verein“, sagte Trainer Amann. „Es war unglaublich wie wir heute gespielt haben. Eigentlich müssen wir das Spiel viel höher gewinnen, wir waren deutlich überlegen. Ich denke, dass wir über die gesamte Saison hinweg gesehen, verdient den Titel geholt haben. “

Bis Ende Oktober muss die Vereinsführung nun entscheiden, ob das Aufstiegsrecht in die 1. Bundesliga angenommen wird. Bereits 2010 und 2011 spielte man in der Eliteliga, die damals noch zweigleisig war. In der eingleisigen 1. Bundesliga sind zwölf Teams vertreten.

Text, Foto: Michael Bauer

Entscheidung vertagt


14.09.2013 Nach dem 6:8 am Samstag in Freiburg benötigen die Wölfe am Sonntag zwei Punkte in Spaichingen. Beginn ist um 15 Uhr.
Die Meisterschaftsentscheidung in der 2. Bundesliga Süd ist auf Sonntag vertagt. Nach dem 6:8 (1:3, 3:3, 2:2) am Samstagabend bei den Freiburg Beasts benötigt der IHC Atting am Sonntag in Spaichingen einen Sieg nach Penalty-Schießen, um am Ende ganz oben zu stehen. Der schärfste Verfolger Schwabmünchen verlor zeitgleich bei den Commanders Velbert mit 7:8 nach Penaltyschießen.

Nach gutem Start – das 1:0 durch Fabian Hillmeier fiel bereits nach 42 Sekunden – hatten die Wölfe in Überzahl nach dem 1:1 die Chance, die Führung zurückzuholen. Aber anstatt eigener Tore fielen die Treffer auf der Gegenseite. Freiburg machte durch zwei Konter zwei Treffer und das 3:1. Auch im zweiten Drittel dasselbe Bild. Atting in Überzahl, die Tore machten aber die Gegner. So stand es nach 22 Minuten schon 1:4.

Erst dann klappte es besser. Tim Dünnbier fälschte zum 2:4 ab (23.), nach dem zwischenzeitlichen 2:5 durch Luis Dischinger (24.) war bei Tim Bernhards 3:5 nach Bandenabpraller (28.) etwas Glück dabei und Robert Kuhnle (30.) machte in der 30. Minute das 4:5. Nun war man wieder dran, fing sich aber wieder in eigener Überzahl das 4:6 ein. Kurz vor der zweiten Pause verpasste man das 5:6 durch Tobias Wolf.

Auch Fabian Hillmeier hatte kurz nach Wiederbeginn das 5:6 auf dem Schläger. Stattdessen traf wieder Freiburg im Gegenzug. Tim Bernhard (45.)war nach schöner Einzelleistung mit dem 5:7 zur Stelle. Nach dem 5:8 in der 52. Minute durch Alexander Kinderknecht warfen die Wölfe zwar noch einmal alles nach vorne, scheiterten aber immer wieder am starken Heiko Hallmann im Beasts-Tor. Marco Rothhammer setzte 1:43 Minuten vor dem Ende mit einem direkt verwandelten Freistoß den Schlusspunkt.

„Wir haben gekämpft bis zum Schluss“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Kritikpunkte gibt es heute nur zwei. Unsere schlechte Chancenauswertung und das Überzahlspiel. Aber wir haben hier auch in den vergangenen Jahren immer viele Gegentore in eigener Überzahl bekommen.“

Freiburgs Trainer Dirk Müller war dagegen erleichtert. „Ich denke, wir haben heute verdammt effektiv gespielt. Atting hat ein verdammt hohes Tempo vorgelegt, das mir Sorgen bereitet hat, ist danach aber immer einem Rückstand hinterhergelaufen, weil wir eben effektiv in Unterzahl waren und selbst auch wenig Tore kassiert haben. Das war heute ein Spiel auf Erstliga-Nivea, meiner Meinung nach das beste, das die Zuschauer in dieser Saison hier in Freiburg gesehen haben.“

Showdown-Doppelwochenende


13.09.2013 In Freiburg und Spaichingen geht es am Wochenende um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd. Drei Punkte fehlen noch.
Drei Punkte bis zur Meisterschaft. Das ist das Stichwort für den IHC Atting an diesem „Showdown-Doppelwochenende“, wie es Coach Jürgen Amann jüngst bezeichnete. Wenn die Wölfe am Samstag in Freiburg (19 Uhr) und am Sonntag in Spaichingen (15 Uhr) zu den letzten beiden Saisonspielen antreten müssen, können sie sich aus eigener Kraft den Titel in der 2. Bundesliga Süd sichern.

Nach wochenlanger Trainingspause aufgrund der Sperrung des Eisstadions und der Trainingshalle konnten die Wölfe dazu am Donnerstag und Freitag noch zwei Einheiten in den Ausstellungshallen einlegen. Die Stadt hatte rechtzeitig Belag und Bande wieder aufgebaut. „Alle sind heiß, wir können etwas Großes erreichen“, sagt der Coach, der nun doch noch vielleicht den einen oder anderen verletzungsbedingten Ausfall verkraften muss. „Aber wir haben eine schlagkräftige Truppe.“

Die Ausgangssituation ist klar. Holen die Wölfe drei Punkte, sind sie aus eigener Kraft Meister. Ansonsten muss man abwarten, was die Konkurrenz dahinter macht. Schwabmünchen ist drei, Düsseldorf vier Punkte zurück. Schwabmünchen gastiert am Samstag in Velbert, das zum Nichtabstieg einen Sieg braucht, und am Sonntag kommt es zum direkten Duell zwischen Düsseldorf und Schwabmünchen.

Attings Samstagsgegner Freiburg schaffte schon am vergangenen Wochenende bei den heimstarken Spaichingern den Klassenerhalt. Gut aus Sicht der Attinger. Doch Freiburgs Coach Dirk Müller will die Punkte nicht einfach so verschenken. „Wir sind froh, den Klassenerhalt geschafft zu haben, wollen aber das eigentliche Saisonziel, Platz fünf noch erreichen. Dazu wollen wir gegen Atting natürlich gewinnen, zumal wir ja im Hinspiel knapp verloren haben und da noch eine Rechnung offen ist. Mit Halbgas spielen, gibt es bei uns nicht, zumal wir den Wölfen den Titel nicht einfach so überlassen wollen. Dafür müssen sie sich schon anstrengen.“

Während die Freiburger mit drei Reihen antreten können, hat Sonntagsgegner Spaichingen arge Personalsorgen. Einige Spieler habe sich schon wieder aufs Eis verabschiedet, Torjäger Elias Butz fällt mit einer Knieverletzung aus und auch Torhüter Uli Köhler ist nicht mehr mit dabei. Aber auch deren Coach Martin Huber forderte nach dem 5:9 gegen Freiburg, dass seine Mannschaft gegen Atting anders auftreten müsse.

„Wir wollen unbedingt schon das erste Spiel in Freiburg gewinnen und es nicht auf das Spaichingen-Spiel ankommen lassen“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Wir haben zwar bisher weder in Freiburg noch in Spaichingen gewonnen, aber wir werden alles daran setzen zu gewinnen. Wir haben zwei Chancen.“ Die Mannschaft sei heiß auf den Titel: „Das hat man im Training gesehen. Wir können es nicht mehr erwarten. Nach dem verlorenen Finale im letzten Jahr wollen wir diesmal den Sack zumachen.“ Damals ging der Titel nach Schwabmünchen. Diesmal soll er nach Atting gehen. Es wäre zusammen mit dem Erstligaaufstieg 2009 der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Text/Foto: Michael Bauer

Trainingsstart


10.09.2013 Ab dem 16. September nehme die Teams nach und nach den Trainingsbetrieb in der Ausstellungshalle wieder auf.
Das Gäubodenvolksfest und der Sommer sind vorbei und das Training in den Ausstellungshallen kann endlich wieder beginnen. Seit dieser Woche ist/wird der Belag in der Ausstellungshalle wieder verlegt und die erste Mannschaft konnte dank der Hilfe der Stadt Straubing noch zwei Trainingseinheiten vor dem entscheidenden Wochenende um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd erhalten.

Die übrigen Teams starten nun reihenweise wieder in die Wintersaison. Als erste nehmen am Montag, 16. September die Schüler unter der Leitung von Helmut Herrmann das Training wieder auf. Die Bambini von Markus Alzinger sind dann am Mittwoch wieder dran.

Die Jugend unter Leitung von Andreas Schmidhuber startet zu einem späteren Zeitpunkt die Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft, die am 7. und 8. Dezember in Wedemark-Mellendorf stattfindet. Auch für die Junioren kann momentan leider keine eigene Einheit angeboten werden. Die Herren gehen nach dem Ende der Bundesliga-Saison in die Pause. Jugend, Junioren und Herren bitten wir bei Interesse, momentan das Hobbytraining zu nutzen.

Trainingsplan: Montag, 17.15 bis 18.30 Uhr: Schüler
Dienstag, 19.00 bis 20.30 Uhr: Hobby (erst ab 24.09)
Mittwoch, 17.15 bis 18.30 Uhr: Bambini
Donnerstag, 17.15 bis 18.30 Uhr: Schüler
Freitag, 17.00 bis 18.10 Uhr: Bambini
Freitag, 17.00 bis 18.10 Uhr: Torwarttraining
Freitag, 18.10 bis 19.20 Uhr: Hobby

Die Vorstandschaft wünscht allen einen guten Start in die Wintertrainingssaison

Drei Punkte bis zur Meisterschaft


09.09.2013 Am Wochenende stehen die beiden entscheidenden Spiele um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd gegen Freiburg und Spaichingen auf dem Programm
(mb) Gespannt hat man beim IHC Atting in den letzten Wochen auf die Ergebnisse der Konkurrenz in der 2. Bundesliga Süd geblickt. Diese hat vor dem wohl entscheidenden Wochenende um die Meisterschaft zwar den Rückstand verkürzt, die Wölfe haben es aber nach wie vor selbst in der Hand, sich den Titel zu sichern.

Vor den beiden Auswärtsspielen in Freiburg (Samstag, 19 Uhr) und Spaichingen (Sonntag, 15 Uhr) liegen die Wölfe drei Punkte vor Titelverteidiger Schwabmünchen Mammuts und vier vor den Düsseldorf Rams. Auch Schwabmünchen muss am Wochenende seine beiden letzten Spiele bestreiten und die sind ebenso schwer: Am Samstag spielen sie bei den Commanders Velbert, die durch einen Sieg den Klassenerhalt schaffen könnten. Am Sonntag sind sie zu Gast in Düsseldorf.

Drei Punkte brauchen die Wölfe noch, dann haben sie die Meisterschaft sicher. Denn der direkte Vergleich wurde sowohl gegen Schwabmünchen als auch gegen Düsseldorf gewonnen. „Aber wir wollen es aus eigener Kraft schaffen“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Wir brauchen nur noch einmal diese drei Punkte.“ Nur falls Atting und Schwabmünchen doppelt patzen würden oder sich die Wölfe nur einen Zähler sichern, würde das allerletzte Zweitligaspiel des Jahres am 28. September zwischen Spaichingen und Düsseldorf über die Meisterschaft entscheiden.

Doch daran denkt man bei den Wölfen momentan nicht. Zunächst hofft der Coach, nach sechswöchiger Trainingspause in dieser Woche noch einige Einheiten machen zu können. Am Montag wurde begonnen, den Belag in den Ausstellungshallen zu verlegen. „Vielleicht klappt es ja schon am Mittwoch, das wäre toll“, sagt Amann.

Ohnehin gehe es in den Einheiten dann nur noch darum „wieder ein Gefühl für den Ball zu bekommen“, meint der Coach. „Vor allem für die Goalies ist es wichtig, wieder reinzukommen, wenn sie sechs Wochen keinen Ball gefangen haben. Wir haben ohnehin Glück, dass wir dieses Jahr nach der Sommerpause mit den fehlenden Trainingsmöglichkeiten nur zwei Spiele haben. Letztes Jahr waren wir schlechter dran.“

Amann wird mit beinahe komplettem Kader nach Freiburg und Spaichingen reisen und hofft noch auf einen weitere Faktor: die Psychologie. „Wir können etwas ganz großes schaffen. Die ganze Mannschaft will das. Schon allein das wird uns antreiben.“ Der Meistertitel in der 2. Bundesliga wäre zusammen mit dem Aufstieg in die Eliteliga 2009 (damals als Tabellenzweiter) der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Text & Foto: Michael Bauer

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15.09., 19 Uhr Ergebnis:
19:10

Atting - Merdingen (in Atting)
Sa., 15.09.
TV Augsburg - Schüler 0:14
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
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