Die Dachse kommen


20.06.2013 Am Samstagabend erwartet die erste Mannschaft um 17.30 Uhr am Pulverturm die Badgers Spaichingen
Die zweite Saisonhälfte in der 2. Bundesliga Süd hat für den IHC Atting in der vergangenen Woche mit einem 11:8-Sieg gegen Freiburg begonnen. Es war der siebte Sieg in Serie. Geht es nach dem Willen der Wölfe, darf die Erfolgsserie auch am Samstag im Heimspiel gegen die Badgers Spaichingen (Spielbeginn 17.30 Uhr) weiter gehen.

Gegen Freiburg tat sich die Mannschaft aber schwerer als erwartet. „Dabei wurden wir aber in unserer Meinung bestätigt, dass nach dem Düsseldorf-Spiel jetzt die schwersten Spiele kommen“, sagt IHC-Trainer Jürgen Amann. „Die Liga ist verdammt stark, es gibt keine leichten Gegner. Klar ist, das wir defensiv wieder besser stehen müssen. Offensiv hat das schon gepasst.“ Das unterstreicht die aktuelle Statistik: Die Wölfe schießen 9,9 Tore pro Spiel und satte 11,66 pro Heimspiel.

Gegner Spaichingen war gut in die Saison gestartet: Die Dachse feierten zum Auftakt vier Siege in Folge, mussten dann aber jeweils deutliche Niederlagen in Freiburg, Schwabmünchen und Bernhardswald hinnehmen, bevor es am vergangenen Wochenende ein 12:5 im Derby gegen Merdingen gab. Doch aufgrund der Niederlagen hat man sich vorerst aus dem Meisterschaftskampf verabschiedet. Mit 17 Punkten belegen die Badgers Rang vier.

„Mit Spaichingen kommt vielleicht der unangenehmste Gegner, welcher seine Chance im Meisterkampf aber weiter sucht“, sagt Amann. Die Dachse spielten nicht das schönste Hockey, Kampfkraft und Effektivität machten sie aber gefährlich, sagt er. Für ihre 17 Punkte brauchten sie nur 64 Tore. Bester Scorer ist Jochen Mandel mit erst 15 Punkten. „Wir erwarten daher auch dieses mal wieder ein enges Spiel, in dem wir alles abrufen müssen um erfolgreich zu sein.“

Drei Punkte seien natürlich das Ziel. Für Amann sind sie in diesem Fall doppelt wichtig: „Zum einen, um vorne zu bleiben, aber zum anderen auch, um Spaichingen vorerst im Meisterrennen abzuhängen.“ Die Verfolger Schwabmünchen und Düsseldorf haben jeweils ein Heimspiel. „Wir hoffen wieder auf mehr Zuschauer, die Jungs brauchen die Unterstützung und sie arbeiten hart“, appelliert Amann.

Siegesserie ausgebaut


17.06.2013 Mit dem sechsten Heimsieg im sechsten Spiel und dem siebten Erfolg in Serie hat der IHC Atting seine Tabellenführung in der 2. Bundesliga Süd behalten. Freiburg wurde mit 11:8 besiegt.
Schützenhilfe gab es aus Schwabmünchen: Im Spitzenspiel besiegte der Tabellenzweite die Düsseldorf Rams mit 7:0. Beide Teams stehen nun drei Punkte hinter den Wölfen, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert. Es deutet also alles auf einen Dreikampf um die Meisterschaft.

Gegen die Beasts, die am Sonntag auch noch mit 5:9 gegen Donaustauf verloren, taten sich die Wölfe schwerer als zuletzt. Schon nach wenigen Sekunden hätten sie nach einem Alleingang zurückliegen können, doch Raphael Heitzer parierte gegen Alexander Kinderknecht. Zwar fiel im Gegenzug das 1:0 durch Kapitän Fabian Hillmeier, wirklich ins Spiel kamen die Wölfe aber zunächst nicht und lagen sogar mit 1:2 zurück, bevor mit einem verwandelten Penalty von Tim Bernhard der Startschuss zu drei Toren binnen drei Minuten fiel.

„Freiburg war stark, ist sehr kompakt aufgetreten und war fast komplett“, sagte Kapitän Hillmeier. „Besonders nach dem ersten Drittel war es hart. Wichtig war, dass wir danach immer den Zwei-Tore-Vorsprung gehalten haben.“ Zunächst war das allerdings nicht der Fall, denn Freiburg kam nach den Attinger Toren zweimal heran – auf 3:4 und auf 4:5. Erst in der Schlussphase des Drittels erspielten sich die Wölfe einen vermeintlich sicheren 8:5-Vorsprung und hatte sogar noch einen Lattenschuss.

Doch im Skaterhockey fallen schnell Tore. Kevin Robert verkürzte auf 6:8 und Mirko Sacher traf Aluminium, ehe der vierfache Torschütze Bernhard für Beruhigung sorgte (51.), der agile Matthias Rothhammer mit einem Alleingang seinen Hattrick perfekt machte (53.) und Wolfgang Hiendl auch noch im Powerplay traf (56.). Die späten Freiburger Tore unterstrichen aber deren starken Auftritt an diesem Abend. Freiburgs Coach Dirk Müller meinte daher auch: „Immerhin können wir uns auf die Fahnen schreiben, dass wir bisher das knappste Ergebnis geholt haben“.

Trotz der durchwachsenen Leistung ließen die Wölfe wieder ihre Klasse aufblitzen. Eine Dreier-Kombination über Markus Edenhofer, René Röthke und Florian Tkocz im zweiten Drittel hätte ebenso ein Tor verdient gehabt, wie ein Hillmeier-Alleingang im selben Durchgang und zwei gute Chancen von Röthke.

„Ich bin zufrieden mit den drei Punkten, denn das ist am Ende des Tages am wichtigsten“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Wir haben wieder elf Tore geschossen, aber zu viel zugelassen. Die Beats haben vor allem körperlich gut dagegen gehalten und haben es uns schwer gemacht. Aber wir konnten unsere Physis ausspielen, wir sind top-fit.“

Atting: Heitzer – Tkocz, Edenhofer, Hiendl, Bogner, Schick, Kuhnle, Mar. Rothhammer, Nissen, Hillmeier, Bernhard, Röthke, Wolf, Mat. Rothhammer, Dünnbier;
Freiburg: Hegewald (ab 21. Hallmann) – Böcherer, Perin, T. Schultis, Robert, M. Schultis, Issler, N. Schultis, Frattini, Dischinger, Kunz, Kinderknecht, Sacher.
Tore: 1:0 (0:26) Hillmeier (Hiendl), 1:1 (7:13) Kinderknecht (Issler), 1:2 (14:20) Dischinger (Robert), 2:2 (16:02) Bernhard, 3:2 (16:46) Bernhard (Röthke), 4:2 (18:55) Hillmeier (Bogner), 4:3 (23:30) Sacher (Kinderknecht), 5:3 (28:01) Tkocz (Hillmeier – 4:3), 5:4 (29:42) Issler (Kinderknecht – 4:3), 6:4 (30:43) Mat. Rothhammer (Tkocz), 7:4 (31:50) Bernhard (Bogner), 8:4 (37:45) Mat. Rothhammer (Edenhofer), 8:5 (39:07) Böcherer (Dischinger), 8:6 43:26) Robert (Issler – 4:3), 9:6 (50:55) Bernhard (Röthke), 10:6 (52:55) Mat. Rothhammer (Tkocz), 11:6 (55:26) Hiendl (Tkocz – 4:3), 11:7 (55:49) Robert (Böcherer), 11:8 (59:13) Kinderknecht (M. Schultis – 4:3);
Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), von Külmer (Augsburg); Strafminuten: Atting 8 – Freiburg 14; Zuschauer: 150.

Foto: Armin Pöschl/Text: Michael Bauer

Erneut Duell gegen Tigers geplant


15.06.2013 Auch 2013 soll wieder ein Benefizspiel zwischen dem IHC Atting und den Spielern der Straubing Tigers stattfinden. Erste Gespräche wurden in der vergangenen Woche mit den Spielern des DEL-Clubs geführt
Es wäre die vierte Auflage des Duells Wölfe gegen Tigers auf Rollen, von denen der IHC bis jetzt eines gewinnen konnte. Spiel eins 2010 ging mit 5:4 an die Tigers. 2011 gewannen die Wölfe mit 10:7 und im vergangenen Jahr hatten die Profis mit 11:7 das bessere Ende für sich.

Bei den Tigers kümmern sich in diesem Jahr unter anderem Calvin Elfring (wechselt zur neuen Eishockey-Saison nach Belfast) und erneut Sandro Schönberger um die Mit-Organisation "Wenn Sandro Anfang der Woche aus dem Urlaub zurück ist, wollen wir uns noch einmal unterhalten", sagt Elfring. "Aber wir wollen, dass das Spiel in jedem Fall stattfindet und so viele Spieler wie möglich zusammentrommeln." Die Wölfe begrüßen dies: "Wir würden uns freuen, wenn das Spiel stattfinden kann", sagt 1. Vorsitzender Bernd Maier.

Das Eisstadion steht noch bis zum 14. Juli für Inlinehockey zur Verfügung. Dann starten die Vorbereitungen für die Eisbereitung. Aufgrund des dicht gedrängten Spielplans der Wölfe (am letzten Juni-Wochenende finden gleich zwei Spiele statt), wird ein Termin im Juli anvisiert.

Auch gegen Freiburg soll ein Dreier her


13.06.2013 Gegen die Freiburg Beasts will der IHC Atting am Samstag (Spielbeginn 17.30 Uhr) seine weiße Weste am Pulverturm behalten.
(mb) Sechs Siege hat der IHC Atting in Folge eingefahren. Zu Hause ist man noch gänzlich unbesiegt. Das soll auch am Samstag auch so weiter gehen. Denn mit den Freiburg Beasts (Spielbeginn 17.30 Uhr) erwartet man einen der Lieblingsgegner der letzten Jahre – aber auch eine „Wundertüte“, wie Coach Jürgen Amann es ausdrückt.

Denn auf überzeugende Siege gegen Spaichingen(8:3) und in Bernhardswald (5:4) folgte zuletzt eine überraschende Heimniederlage gegen das bis dato sieglose Velbert (4:9). „Wir sind daher schon gespannt, wie sie sich bei uns präsentieren“, sagt Coach Jürgen Amann. „Wir erwarten aber in jedem Fall keine leichtere Aufgabe als zuletzt gegen Merdingen.“

Das weiß auch der Freiburger Trainer Dirk Müller, der in den Vorjahren stets noch zwischen den Pfosten stand – auch 2008 beim bisher einzigen Sieg in Niederbayern, mit dem die Beasts den Aufstieg in die 1. Bundesliga klar machten. "Nimmt man die mehr als unnötige Niederlage gegen Velbert mal raus, haben wir in fünf von sechs Spielen gepunktet, was an sich schon mal ordentlich ist. Doch speziell gegen Merdingen war in beiden Spielen mehr drin und solche Spiele wie gegen Velbert darfst du dir in dieser Liga eigentlich nicht leisten!“

Die Wölfe sehen sich in der Pflicht – kein Wunder, bei sechs Siegen in Folge mit einem Torverhältnis von 70:21. „Wir wollen weiter oben bleiben, da zählt nur ein Sieg – und die Konkurrenz lässt auch nicht locker“, sagt Amann und verweist auf den Sieg von Schwabmünchen gegen Spaichingen, mit dem die Mammuts auf drei Punkte herangekommen sind. „Ich erwarte daher wieder eine konzentrierte Vorstellung über 60 Minuten – so wie zuletzt auch. Wir dürfen nicht nachlassen.“

Müller sieht sich dagegen klar in der Außenseiterrolle. "Wenn man sieht, wie die Wölfe zu Hause teilweise die Favoriten vorgeführt haben, müssen wir nicht so vermessen sein, zu sagen, wir werden hier gewinnen“, sagt er. „Aber wir haben gerade zu Hause gegen Atting immer gewonnen und das hatte auch Gründe, die wir am Samstag auch wieder auf die Fläche bringen müssen."

Interessante und auch richtungsweisende Duelle gab es zuletzt immer. 2012 gab es beim 6:12 im Breisgau vor allem viele Strafen. 2011 war das 7:4 der erste Heimsieg in der 1. Bundesliga. Die Punkte fehlten am Ende den Beasts – auch sie stiegen ab. Wieder ein Jahr zuvor war der 8:5-Heimsieg eher überraschend und mit ein großer Schritt zum Klassenerhalt. „In unseren Duellen ging es eigentlich immer heiß her“, weiß der Attinger Coach, der diesmal wieder auf seine Bestbesetzung zurückgreifen können wird.

Platz zwei beim Länderpokal


10.06.2013 Auswahl Bayerns mit vier Attingern und Trainer Andreas Schmidhuber verliert im Finale gegen Nordrhein-Westfalen

Vier Attinger Spieler (von links: Christoph Wittenzellner, Christian Kubiciel, Robin Nedella und Thomas Stadler; Foto: Schmidhuber) erreichten mit der Bayernauswahl beim Länderpokal in Melldendorf-Wedemark den zweiten Platz. Im Finale musste man sich der Auswahl Nordrhein-Westfalens mit 2:5 geschlagen geben. „Vielleicht wäre mehr drin gewesen. Wir sind aber mit dem zweiten Platz nicht unzufrieden," meinte Trainer Andreas Schmidhuber (Atting), der das Team zusammen mit dem Augsburger Armin Stöckel betreute.

Im Halbfinale gegen Baden-Württemberg hatte man sich mit 4:3 nach Penalty-Schießen durchgesetzt. „Wir lagen in der regulären Spielzeit mit 2:3 hinten und spielten dse letzten zwei Minuten in Unterzahl. Da gelang uns aber noch das 3:3. Mit dem Einzug in das Finale war unser Ziel schon erreicht," freute sich Trainer Andreas Schmidhuber.

Am erste Tag gab es ein 0:4 gegen Nordrhein-Westfalen, ein 1:1 gegen Baden-Württemberg sowie ein 9:1 gegen Berlin/Brandenburg, ein 7:1 gegen Niedersachsen und ein 5:2 gegen Hamburg/Schleswig-Holstein. Das letzte Vorrundenspiel am Sonntag wurde dann mit 3:1 gegen Hessen gewonnen. Als bester Turnierspieler wurde Maximilian Arnawa (TV Augsburg) ausgezeichnet.

Die Platzierung der bayerischen Auswahl ist am Ende der Saison auch für eventuelle Nachrücker zu den deutschen Meisterschaften der Junioren, Jugend und Schüler wichtig. Außerdem profitiert der IHC Atting vom Fördertopf aus dem Nachwuchsfonds. 2.000 Euro werden anteilig an die Teams verteilt, die Spieler bei diesem Turnier stellten.

10:1-Sieg gegen Merdingen


09.06.2013 Der IHC Atting hat seine Tabellenführung am Samstag eindrucksvoll verteidigt. Das Spiel gegen Merdingen war allerdings spannender als das Ergebnis aussagt
(mb)Denn fünf der zehn Tore beim 10:1-Erfolg (1:0, 3:1, 6:0) fielen erst in den letzten fünf Minuten. „Es war heute lange Zeit ein Kampf“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Wir hatten mit Wolfgang Hiendl, Robert Kuhnle und Marco Rothhammer heute drei Ausfälle in der Verteidigung, haben aber am Ende trotzdem wieder einen Weg gefunden, das Spiel souverän zu gewinnen. Und die letzten Minuten waren einfach wieder Wahnsinn.“

Lange hatten sich die Wölfe mit den defensiv gut stehenden Panthern schwer getan. Erst René Röthke brach mit einem harten Schlagschuss in der 14. Minute den Bann, nachdem er zuvor einen Alleingang nicht im Tor hatten unterbringen können. „In dieser Phase hätten wir auch den Ausgleich kassieren können. In Unterzahl sind wir aber gut gestanden“, sagte Amann. „Merdingen hat sehr überlegt gespielt“, sagte Goalie Raphael Heitzer, der eine souveräne Leistung zeigte und auch Kapitän Fabian Hillmeier meinte: „Merdingen war ein starker Gegner heute.“

Im zweiten Drittel waren die Wölfe dann zunächst überlegen, doch weder Röthke, noch Tim Bernhard oder Simon Bogner brachten den Ball zunächst im Tor unter. Auch hier wäre den Gästen beinahe der Ausgleich gelungen, doch ausgerechnet in Unterzahl zogen die Wölfe davon. Fabian Hillmeier und Tim Bernhard schlossen zweimal ein Break mustergültig ab. Röthke, der am Ende sechs Scorer-Punkte auf seinem Konto hatte, machte das 4:0, ehe den Gästen der Ehrentreffer gelang. „Auch vor dem 2:0 hätte es kritisch werden können“, sagte Amann. „Daher waren die beiden Unterzahltore besonders wichtig.“

Im Schlussdrittel machte dann Markus Edenhofer in der 50. Minute alles klar. „Danach ist Merdingen eingebrochen, aber ich habe ihrem Kapitän Kevin Bitsch gesagt, dass sie bisher die beste Mannschaft waren, die hier gespielt hat“, sagte Amann. „Ich habe auch meiner Mannschaft gesagt, dass keine schlechteren Teams mehr kommen.“

Zweimal Bernhard, Florian Tkocz, Matthias Rothhammer und Tim Dünnbier mit seinem ersten Saisontor erhöhten auf 10:1. „Gerade für Dünnbier und Rothhammer freut mich das besonders“, sagte Amann. „Beide arbeiten so viel, jetzt wurden sie endlich einmal wieder belohnt.“

Atting:Heitzer – Tkocz, Bogner, Schick, Nissen, Bogner, Dünnbier, Prasch, Nissen, Schick, Mat. Rothhammer, Bernhard, Edenhofer, Wolf, Röthke;
Merdingen: Schmidt – Bitsch, Schopp, Petermann, Peleikis, Brückmann, Weis, Linsenmaier, Sauer;
Tore: 1:0 (13:46) Röthke (Edenhofer – 3:3), 2:0 (31:22) Hillmeier (Röthke – 3:4), 3:0 (31:57 – 3:4) Bernhard (Röthke), 4:0 (33:03) Röthke), 4:1 (36:43) Peleikis (Linsenmaier – 4-3), 5:1 (49:54) Edenhofer (Röthke), 6:1 (55:35) Dünnbier (Schick), 7:1 (57:58) Bernhard (Röthke), 8:1 (58:30) Bernhard (Röthke), 9:1 (59:18) Tkocz (Schick), 10:1 (59:59) Mat. Rothhammer (Heitzer).
Schiedsrichter: Wieberneit (Landau/Pfalz), Amend (Heilbronn); Strafminuten: Atting 12 – Merdingen 10; Zuschauer: 150;

Zweite besiegt Schwabach klar mit 12:2


09.06.2013 Nach drei Niederlagen in Folge ist die zweite Mannschaft am Samstagabend wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Gegen die Schwabach Blue Lions gab es einen klaren 12:2-Sieg (3:0, 3:0, 6:2). Das Hinspiel vor wenigen Tagen war noch mit 5:9 verloren worden. Von Beginn an war die um fünf Junioren verstärkte Mannschaft am Drücker und lag bis zur 15. Minute durch Tore von Jonas Lauerer, David Kern und Christian Hamberger mit 3:0 in Führung. Die Gäste, die ohne Top-Scorer Marc-Christian Kaczmarek antraten, präsentierten sich nach vorne harmlos.

Das gleiche Bild dann im zweiten Drittel: Auch Unterzahlsituationen überstanden die Wölfe und konnten durch Patrick Risse dann bei einem Mann weniger sogar auf 4:0 erhöhen. Vincent Liebl und Christian Hamberger (Penalty) schraubten das Ergebnis auf 6:0.

Im Schlussdrittel war erneut Hamberger mit dem 7:0 zur Stelle, bevor Schwabach durch Fabian Kohn erstmals treffen konnte. Beide Teams wechselten im Schlussdrittel die Torhüter. Beim IHC kam Dominik Resch zu seinem ersten Saisoneinsatz (nach dem 1:7).

Mit vier Toren am Stück erhöhte David Kern schließlich weiter, Schwabach traf durch Dennis Brand auch noch einmal, der Schlusspunkt blieb aber 30 Sekunden vor dem Ende Christian Hamberger vorbehalten.

Fazit: Durch den Drei-Punkte-Sieg liegt die Mannschaft in der Tabelle wieder auf dem dritten Platz hinter Hirschau und Straubing. Gerade die Junioren zeigten eine engagierte Leistung und wussten gegen die Seniorenspieler vor allem spielerisch zu überzeugen.

Atting: Rott (ab 44. Resch) - Hamberger (3/3), Risse (1/2), Eisenschink (0/1), Groß (1/0), Lauerer (1/0), Liebl (1/2), Schneider (0/2), Bernert, Kern (5/0).

Sponsor LWS und Röthke weiter dabei


05.06.2013 Gute Nachrichten für die erste Mannschaft und den Verein: René Röthke wird auch in den kommenden Spielen für das Team auflaufen. Außerdem hat Sponsor LWS sein Engagement verlängert.
„In den nächsten beiden Spielen werde ich definitiv dabei sein“, sagt der 30-jährige Röthke während der Woche. „Ich hoffe, dass ich noch etliche weitere Spiele machen kann. Ich will dem Team weiter helfen, denn momentan sieht es sehr gut für uns aus.“

Nicht nur mit Röthke (20 Punkte in vier Spielen) auch mit dem Rest des Teams ist Coach Jürgen Amann mehr als zufrieden. „Alle machen eine super Job bisher – schon seit dem Beginn der Vorbereitung“, sagt Trainer Jürgen Amann, der aber den verlorenen drei Punkten in Heilbronn (6:8) hinterher trauert. „Unser Ziel war es vorne mitzuspielen. Ich hatte zu Saisonbeginn gesagt, dass wir nach sechs bis acht Spielen sehen werden, ob wir das schaffen können. Ich denke, man hat gesehen dass das Potential für ganz vorne vorhanden ist. Aber letztlich ist es noch ein weiter Weg und wir haben noch nichts erreicht.“

Samstagsgegner Merdingen (Spielbeginn um 17.30 Uhr am Pulverturm) belegt momentan mit zwölf Zählern aus sieben Spielen Rang fünf. „Sie sind ein starker Gegner mit jungen, schnellen Spielern“, sagt der Attinger Coach. „Sie spielen schönes Hockey mit vielen Emotionen. Wir wissen aber, wo ihre Schwächen liegen und diese wollen wir ausnutzen.“

Ganz und gar nicht schwach sind die Gäste im Sturm. Besonderes Augenmerk liegt auf Nikolas Linsenmaier, der zuletzt den Attinger Tim Bernhard als Top-Scorer der Liga ablöste – und zwar mit 13 Punkten (!) beim Sieg gegen Velbert. „Auf ihn bin ich besonders gespannt“, sagt auch Röthke, der vom 19-Jährigen Oberligaeishockeyspieler des EHC Freiburg beeindruckt ist. „Er ist im Eishockey und Skaterhockey stark. Auf ihn müssen wir besonders aufpassen.“

„Aufpassen“ werden in Zukunft auch wieder die Mitarbeiter der LWS Security Group im Eisstadion. Der Sponsor, dessen Logo unter anderem auf den Helmen und den Ärmeln der Trikots vertreten ist, hat sein Engagement um ein weiteres Jahr verlängert.

Starke Zwischenbilanz des ganzen Teams


05.06.2013 Acht Spiele, sechs Siege und mit 18 Zählern Tabellenführer: Die Bilanz der Bundesliga-Mannschaft kann sich sehen lassen

Hinter den Spielern der ersten Mannschaft liegt eines der wenigen freien Wochenenden des Sommers - genauer gesagt das letzte bis zum 20. Juli. Ab dem kommenden Samstag, wenn es gegen die Panther des HC Merdingen geht, folgen acht Spiele an sieben Wochenenden. Nicht umsonst spricht Trainer Jürgen Amann von den „Wochen der Wahrheit“.

Nach wie vor ist das Team mit 18 Punkten aus acht Spielen Tabellenführer. Aber die Konkurrenz hat zuletzt aufgeholt: Düsseldorf schaffte durch zwei Siege gegen Donaustauf und Heilbronn den Anschluss und hat dabei noch ein Spiel weniger absolviert als die Wölfe. Auch Schwabmünchen könnte mit einem Sieg gegen Spaichingen am Samstag gleichziehen. Die Spaichinger ihrerseits haben sogar den besten Punktewert. Gewinnen sie die nächsten zwei Spiele kommen sie schon auf 20 Zähler. Es geht also eng zu an der Spitze der 2. Bundesliga Süd.

Viele Saisonrekorde hält allerdings der IHC: Man hat mit 78 Toren den besten Sturm und schießt mit 9,75 Toren pro Spiel auch die meisten Treffer pro Begegnung. Mit derzeit zwölf Zählern ist man nicht nur die beste Heimmannschaft, sondern hat auch zusammen mit Düsseldorf und Schwabmünchen die meisten Auswärtspunkte geholt (je sechs).

„Alle machen eine super Job bisher - schon seit der Vorbereitung“, sagt Trainer Jürgen Amann, der aber den verlorenen drei Punkten in Heilbronn (6:8) hinterher trauert. „Unser Ziel war es vorne mitzuspielen. Ich hatte zu Saisonbeginn gesagt, dass wir nach sechs bis acht Spielen sehen werden, ob wir das schaffen können. Ich denke, man hat gesehen dass das Potential für ganz vorne vorhanden ist. Aber letztlich ist es noch ein weiter Weg und wir haben noch nichts erreicht.“

Gegner Merdingen belegt momentan mit zwölf Zählern aus sieben Spielen Rang fünf. „Sie sind ein starker Gegner mit jungen, schnellen Spielern“, sagt der Attinger Coach. „Sie spielen schönes Hockey mit vielen Emotionen. Wir wissen aber, wo ihre Schwächen liegen und diese wollen wir ausnutzen.“ Amann hofft, dass sein eigener Kader weiterhin so von Ausfällen verschont bleibt wie bisher und dass auch weiter so viele Fans kommen: „Die Unterstützung gegen Düsseldorf war wirklich toll, das hat die Jungs gepusht. Wir wollen jetzt den nächsten Sieg.“

Wir wollen den nächsten Sieg!


03.06.2013 Nach dem spielfreien Wochenende gibt Coach Jürgen Amann ein Zwischenfazit und wagt einen Ausblick auf die kommenden Spiele.

Acht Spiele, sechs Siege und mit 18 Punkten Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd. Die erste Mannschaft hat bisher eine erfolgreiche Saison gespielt. Am Samstag ist mit dem Spiel gegen den HC Merdingen Halbzeit. Gleichzeitig beginnt eine Serie von acht Spielen binnen sieben Wochen.

Was hat Ihnen in dieser Saison bisher gut gefallen?
Jürgen Amann: „Ganz klar die Art und Weise, wie wir derzeit spielen. So habe ich mir immer schnelles, kompaktes Hockey vorgestellt. Speziell die Siege gegen Schwabmünchen und Düsseldorf haben mich sehr beeindruckt.“

Aber es war nicht alles gut, oder?
Jürgen Amann: „Nein, aber die Niederlage in Heilbronn ist bisher der einzig schwarze Fleck. Dort konnten wir unsere Ausfälle - speziell in der Verteidigung - einfach nicht kompensieren und hatten auch so einen rabenschwarzen Tag erwischt.“

Vor der Saison wurde von einer noch stärkeren 2. Liga Süd gesprochen. Was hat sich davon Ihrer Meinung nach bisher bewahrheitet?
Jürgen Amann: „Bis auf Velbert hat jeder meiner Meinung nach erwartungsgemäß abgeschnitten. Schwabmünchen und Düsseldorf gehören wie erwartet zu den Favoriten, einer aus der Baden-Württemberg-Fraktion, also Spaichingen oder Merdingen) könnte allerdings noch das Dark Horse spielen. Ich denke es wird bis zum Schluss sehr spannend sein.“

Was ist für die kommenden Spiele besonders entscheidend?
Jürgen Amann:„Wichtig ist, dass wir weiter am Boden bleiben, von Spiel zu Spiel denken und weiter so konzentriert arbeiten und zusammenhalten. Auch wird wichtig es sein, weiterhin von Ausfällen verschont zu bleiben. Wenn wir unseren Kader komplett haben, wird es für die Gegner sicher schwer werden. Was aber in dieser Liga passieren kann, wenn man Ausfälle zu beklagen hat, haben wir in Heilbronn gesehen.“

Und wie sieht es gegen Merdingen aus?
Jürgen Amann: „Zunächst hoffen wir wieder auf viele Zuschauer. Die Unterstützung gegen Düsseldorf war wirklich toll und hat die Jungs gepusht. Merdingen ist ein starker Gegner mit jungen, schnellen Spielern. Sie spielen schönes Hockey mit vielen Emotionen. Wir wissen aber wo Ihre Schwächen liegen und diese wollen wir ausnutzen. Schließlich wollen wir den nächsten Sieg. Es wird jedenfalls eine interessante Partie werden.“

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21.07., 17.30 Uhr Ergebnis:
-:-

Atting - Augsburg
Sa., 21.07., 15 Uhr
Jugend - ERC Ingolstadt

So., 22.07., 16 Uhr
Ingolstadt - Atting I
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 12 157:71 32
2 Spaichingen 14 151:91 30
3 Merdingen 11 147:88 24
4 Ingolstadt 12 125:79 23
5 Atting 11 131:110 21
6 Freiburg 11 96:75 17
7 Schwabmünchen 12 139:146 15
8 Rhein-Main Patriots 14 119:146 15
9 Deggendorf 12 71:147 6
10 Sasbach 13 36:219 0
11
12