Sommerpause


29.07.2013 Einmal Meister, zweimal Vizemeister und Zweitligatabellenführer: Die Vereinsführung möchte sich bei allen für die bisher so tolle Saison bedanken
Mit dem Finale der bayerischen Juniorenliga hat die Sommersaison nun (leider) endgültig ein Ende gefunden. Die Pause dauert nun über das Gäubodenvolksfest bis Anfang/Mitte September. Dann erst stehen die Ausstellungshallen wieder zur Verfügung. Die neuen Trainingszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

In der Vorstandschaft wird noch im August weiter an der Planung für den Winter und bereits die Saison 2014 gearbeitet. Planungen für den BRIV-Winterpokal, die Fahrt der Jugend zur deutschen Meisterschaft und Termine für Nachwuchssichtungen werden gemacht, außerdem werden Gespräche bezüglich des geplanten Hallenbaus in Atting und der zukünftigen Ausrichtung des Vereins geführt.

Die Saison war bisher äußerst erfolgreich. Die Jugend feierte den bayerischen Meistertitel, Junioren und Schüler wurden Vizemeister und auch die Bambinimannschaft wächst wieder an. Natürlich hoffen wir darauf, dass die erste Mannschaft Mitte September noch Grund zum Feiern liefert. Am 14. und 15. September stehen die letzten Saisonspiele in Spaichingen und Freiburg an. Zu den Highlights zählte auch das Benefizspiel gegen eine Auswahl der Straubing Tigers, das zwar mit 2:10 verloren wurde, zu dem aber 750 Zuschauer (so viele wie noch nie bei einem Attinger Heimspiel) kamen und fast 6.000 Euro für die Flutopfer spendeten.

Nicht nur bei diesem Spiel, sondern auch bei allen anderen zeigte sich die hervorragende Zusammenarbeit im Verein. Während der gesamten Eisstadionsaison klappte die Organisation (Spiele, Verkauf, Zeitnahme, Training, etc.) absolut reibungslos. Gerade die vermeintlichen Kleinigkeiten am Rande wie Verkauf oder Zeitnahme sind äußerst wichtig. Ohne diese wäre ein Spielbetrieb nicht finanzierbar und realisierbar.

Die Vereinsführung möchte sich deshalb bei allen Spielern, Mitgliedern, Eltern, Betreuern, Sponsoren, Gönnern oder Helfern bedanken, die die Saison 2013 zu einem so großen Erfolg gemacht haben. Ohne die Hilfe so vieler wäre das nicht möglich gewesen, denn nur die vier Vorstände allein können einen Verein mit mehr als 150 Mitgliedern und sechs Teams nicht führen. Wir wünschen allen eine tolle Sommerpause, viel Spaß auf dem Gäubodenvolksfest (Tische sind am 11./12./13./18. und 19. August reserviert) und freuen uns auf den Start der Herbstsaison 2013.

Für die Vorstandschaft des IHC Atting

Michael Bauer

Bayerischer Vizemeister


28.07.2013 Die Junioren mussten sich im Finale um die bayerische Meisterschaft zweimal knapp dem TV Augsburg geschlagen geben
Für die Junioren hat es leider nicht gereicht. In einer spannenden Finalserie unterlag die Mannschaft von Trainer Andreas Schmidhuber dem dem TV Augsburg in zwei Spielen. Am Samstag hatte die Mannschaft auch ein zwischenzeitliches 1:7 in Augsburg weggesteckt und am Ende mit 6:9 noch eine gute Ausgangsposition geschaffen. Im ausgeglichenen Rückspiel am Sonntag konnte der Drei-Tore-Rückstand dann aber nicht mehr gedreht werden. Man unterlag mit 2:4.

"Es war ein starkes Spiel meiner Mannschaft", sagte Schmidhuber. "Wir hatten viele Pfostenschüsse und ein Tor wurde nicht gegeben. Aber wir haben die Köpfe nicht hängen lassen und bis zur Schlusssirene gekämpft. Leider hat es nicht gereicht, aber wir sind trotzdem stolz auf den bayerischen Vizemeistertitel. Glückwunsch nach Augsburg."

Damit verteidigte der TV Augsburg seinen Titel aus dem Jahr 2012 und 2011 erneut und qualifizierte sich für die deutschen Meisterschaften im Winter. Die Augsburger hatten im vergangenen Jahr auch den deutschen Meistertitel gewonnen. Ob auch der IHC als Nachrücker eine Chance hat, steht noch nicht fest. "Sollten wir zugelassen werden, wollen wir in jedem Fall fahren", sagte der Coach. "Wir haben ein richtig geiles Team in diesem Jahr." Das Turnier fände am 14. und 15. Dezember in Duisburg statt.

Hinter der Attinger Mannschaft liegt aber schon jetzt eine erfolgreiche Saison. In der Gruppenphase wurden nur zwei Spiele (gegen den TVA) verloren, wobei eines für die Wölfe gewertet wurde. In den Playoffs wurde Ingolstadt klar besiegt.

Punkt in Merdingen erkämpft


21.07.2013 Die Siegesserie des IHC Atting ist zwar nach zwölf Erfolgen gerissen, beim 10:11 nach Penalty-Schießen in Merdingen wurde aber ein Punkt erkämpft, der noch Gold wert sein kann.
Die Erfolgsserie des IHC Atting ist am Samstag nach zwölf Siegen in Serie gerissen. Allerdings erkämpften die Wölfe dank eines furiosen Endspurts beim HC Merdingen immerhin noch einen Punkt. Am Ende verloren sie mit 10:11 nach Penalty-Schießen. Drei Minuten vor dem Ende lag die Mannschaft von Trainer Jürgen Amann noch mit 7:10 zurück.

„Dann haben wir alles nach vorne geworfen und noch den 10:10-Ausgleich geschafft - unglaublich“, lobte Amann seine Mannschaft. „Leider hat es im Penalty-Schießen nicht mehr für den Zusatzpunkt gereicht.“ Es war übrigens das erste Penalty-Schießen in der Bundesliga-Historie der Wölfe. Erst vor der Saison hatte die ISHD auf die Drei-Punkte-Regel mit Shootout bei Unentschieden umgestellt.

Ein gewonnener Punkt also oder zwei verlorene? Amann ist darüber zwiegespalten. „Eigentlich hätten wir das Spiel gewinnen müssen, denn wir hatten verdammt viele Chancen.“ Allein Tim Bernhard, der vier der zehn Tore erzielte, hatte noch einmal ebenso viele Tore bei Alleingängen auf dem Schläger. Die übrigen Attinger Tore erzielten Florian Tkocz (3), Robert Kuhnle (2) und Fabian Hillmeier.

„Hinzu kommt, dass wir zu undiszipliniert waren und viel zu viele Strafen kassiert haben, die Merdingen fast immer ausnutzen konnte.“ Insgesamt kassierten die Wölfe 26 Strafminuten - alles Zwei-Minuten-Strafen.“ Doch nicht nur die Energieleistung am Ende mit dem gewonnenen Punkt sorgte für Erleichterung. Immerhin hat man nun nur zwei Minuspunkte mehr auf dem Konto und exakt so viele wie der erste Verfolger aus Schwabmünchen. Am Samstagabend sorgte der TSV Bernhardswald für die große Überraschung und entführte beim 5:4 drei Punkte aus Düsseldorf. Die Rams haben damit nun schon vier Minuspunkte mehr als die Wölfe.

Nun geht es erst einmal in die Sommer- und Volksfestpause. Erst im September steht die Ausstellungshalle wieder als Trainingsstätte zur Verfügung. Danach stehen die beiden entscheidenden Spiele um die Meisterschaft an – am 14. September bei den Freiburg Beasts und einen Tag darauf bei den Badgers Spaichingen.

In der Zwischenzeit wird die Konkurrenz aus Schwabmünchen und Düsseldorf ihren Rückstand bei der Anzahl der Spiele aufholen. Ob sie auch die Punkte aufholen, muss abgewartet werden. Schwabmünchen erwartet am 27. Juli Donaustauf, reist am 3. August nach Spaichingen und erwartet am 7. September Bernhardswald. Ebenfalls am Wochenende des 14. und 15. September könnte es zum Fern-Showdown kommen. Dann sind die Mammuts in Velbert und Düsseldorf.

Die Rams erwarten am 28. Juli Spaichingen, am 3. August gastieren sie in Velbert, am 1. September erwarteten sie Donaustauf. Am 15. September steigt das Duell mit Schwabmünchen und möglicherweise wird die Saison sogar erst am 28. September im allerletzten Saisonspiel gegen Spaichingen entschieden. Es bleibt also weiterhin sehr spannend. Die Wölfe aber befinden sich in den kommenden Wochen in der Zuschauerrolle.

Text: Michael Bauer; Foto: Harry Schindler (Archivfoto aus dem Hinspiel)

Gastspiel in Merdingen


19.07.2013 Nach der perfekten Heimsaison und zwölf Siegen in Serie wollen die Wölfe auch am Samstag in Merdingen die Siegesserie fortsetzen
Die Saison in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd dauert zwar noch bis in den September hinein, für den IHC Atting kann das Spiel am Samstag um 19 Uhr beim HC Merdingen aber schon richtungsweisend sein. Es ist das erste von noch drei ausstehenden Spielen für die Wölfe.

Nach dem Ende einer perfekten Heimsaison mit neun Siegen aus neun Spielen hat sich der IHC einen auf den ersten Blick komfortablen Vorsprung in der Tabelle auf seine Konkurrenten Schwabmünchen (acht Punkte) und Düsseldorf (zwölf) erarbeitet. Doch der Schein trügt etwas. Denn Schwabmünchen hat zwei Spiele weniger ausgetragen, Düsseldorf drei. Daher rechnen die Wölfe nicht nach Plus-, sondern nach Minuspunkten. Und da sieht der Vorsprung wieder anders aus: Schwabmünchen hat zwei Punkte verschenkt, Düsseldorf drei.

Schon nach dem 4:0-Derbysieg gegen Bernhardswald war IHC-Coach Jürgen Amann deshalb der Meinung, dass man eben noch zwei der letzten drei Spiele gewinnen müsse, um Meister zu werden – um nicht auf Schützenhilfe der Gegner hoffen zu müssen. Ein Vorteil für die Wölfe: Man hat den direkten Vergleich gegen Düsseldorf und Schwabmünchen gewonnen und wäre bei Punktgleichheit gegenüber beiden Teams am Ende vorne. Und: Am letzten Spieltag kommt es zum direkten Duell zwischen Düsseldorf und Schwabmünchen.

Doch daran denkt man momentan bei den Wölfen noch nicht. Mit dem Ende der Eisstadionsaison am zurückliegenden Wochenende und aufgrund der Aufbauarbeiten für das Gäubodenvolksfest steht momentan keine Trainingsstätte zur Verfügung. Zudem wird Amann in Merdingen nur zweieinhalb Reihen aufbieten können. Zwar kehrt Florian Tkocz nach seiner Sperre wieder zurück ins Team, dafür fehlen Simon Bogner, Markus Schick, Wolfgang Hiendl, Tim Dünnbier und auch René Röthke, der sich nun wieder auf das Eishockey konzentriert.

„Wir werden trotzdem alles versuchen, unsere Siegesserie weiter auszubauen“, sagt Amann. Zwölf Spiele haben die Wölfe in Folge gewonnen und sind zurzeit auch das beste Auswärtsteam. „Aber in Merdingen dürfte es aufgrund der zu erwartenden Hitze brutal werden, denn das Stadion dort ist ja offen.“

Im Hinspiel gewannen die Wölfe klar mit 10:1, erzielten aber einen Großteil der Tore erst im Schlussdrittel. Wenn Merdingen spielt, fallen übrigens viele Tore: Mit 115 Treffern haben die Panthers, die derzeit Rang sechs der Tabelle belegen, den drittbesten Sturm, aber mit 133 Gegentoren die schlechteste Abwehr. Passend dazu: Im Vorjahr gewann der IHC ein packendes Spiel mit 11:9. Im Anschluss ist für die Wölfe Sommerpause. Erst Mitte September finden die letzten beiden Spiele in Freiburg und Spaichingen statt. Bis dahin wird man auch zusehen müssen, wie sich die Konkurrenz verhält. Positiv auch: Es findet kein Spiel in der trainingsfreien Zeit statt. Erst Anfang September können die Spieler wieder auf die Fläche in der Ausstellungshalle am Hagen.

Text: Michael Bauer, Foto: Matthias Bauer

Danke


16.07.2013 Die Heimspielsaison ist am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen. Die Vorstandschaft möchte sich bei allen bedanken, die zum Gelingen beigetragen haben
Seit 14. Juli ist die Heimspielsaison am Straubinger Pulverturm leider schon wieder zu Ende. Was wir dort in den vergangenen drei Monaten erlebt haben, verdient allerdings großes Lob an alle Spieler, Trainer, Betreuer, Mitglieder, Eltern, Gönner und natürlich Sponsoren.

In den 28 Heimspielen unserer fünf am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften gab es 22 Heimsiege, zwei Unentschieden und nur ganze drei Niederlagen. Die Bundesligamannschaft stellte mit neun Siegen aus neun Spielen und der Maximalpunktzahl von 27 Zählern sogar einen neuen Heimrekord auf und ist nun seit zwei Jahren am Pulverturm unbesiegt. In allen Spielen zeigte sie mitreißendes und tolles Offensivhockey.

Durch die tollen Erfolge steigerten wir unseren Bekanntheitsgrad in der Region und auch deutschlandweit noch um einiges weiter. Unsere Facebook-Likes sind seit April um mehr als 30 Prozent gestiegen. Wir haben damit einen größeren Bekanntheitsgrad als so mancher Erstligist.

Die Jugendmannschaft durfte am 14. Juli durch einen 7:2-Erfolg im Finalrückspiel gegen die Pleystein Piranhas den bayerischen Meistertitel im eigenen Stadion feiern und hat sich damit auch für die deutsche Meisterschaft im Winter in Mellendorf (Bissendorf) qualifiziert.

Zu den Highlights zählte auch das Benefizspiel gegen eine Auswahl der Straubing Tigers, das zwar mit 2:10 verloren wurde, zu dem aber 750 Zuschauer (so viele wie noch nie bei einem Attinger Heimspiel) kamen und fast 6.000 Euro für die Flutopfer spendeten.

Nicht nur bei diesem Spiel zeigte sich die hervorragende Zusammenarbeit im Verein. Während der gesamten Eisstadionsaison klappte die Organisation (Verkauf, Zeitnahme, Training, etc.) reibungslos. Nur durch den großen Zusammenhalt war es möglich, das große Pensum zu stemmen – gerade die vermeintlichen Kleinigkeiten am Rande wie Verkauf oder Zeitnahme sind äußerst wichtig. Ohne diese wäre ein Spielbetrieb nicht realisierbar oder finanzierbar.

Die Vereinsführung möchte sich deshalb bei allen Mitgliedern, Eltern oder Helfern bedanken, die die Heimsaison 2013 zu einem so großen Erfolg gemacht haben. Ohne die Hilfe so vieler wäre das nicht möglich gewesen, denn nur die vier Vorstände allein können einen Verein mit mehr als 150 Mitgliedern und sechs Teams nicht führen.

Für die Vorstandschaft des IHC Atting

Michael Bauer

Derbysieg und Heimrekord


15.07.2013 Neun Heimspiele, neun Siege, 27 Punkte und 100:29 Tore: Der IHC Atting hat sich durch einen 4:0-Derbysieg gegen den TSV Bernhardswald einen neuen Heimrekord aufgestellt
Als die Spieler nach dem Spiel auf der Fläche erstmals in dieser Saison die Raupe machten und sich überglücklich vom Publikum verabschiedeten, wussten sie noch nicht, dass es noch mehr zu feiern geben würde: Denn ausgerechnet der bisherige Abstiegskandidat Freiburg Beasts leistete durch ein 7:6 gegen Verfolger Düsseldorf Rams Schützenhilfe. Der Erstligaabsteiger hat somit nun eine Niederlage mehr auf dem Konto als die Wölfe.

Am Sonntag hätte es dann fast weitere Hilfe gegeben: Denn Düsseldorf konnte nur knapp mit 9:7 in Merdingen gewinnen und der Tabellenzweite Schwabmünchen Mammuts konnte sich erst in den letzten Sekunden alle drei Punkte beim 7:6 in der Donau Arena Regensburg gegen Bernhardswald sichern. „Für uns heißt das nach wie vor, dass wir wohl zwei der letzten drei Spiele gewinnen müssen“, sagt IHC-Trainer Jürgen Amann. Kommenden Samstag geht es nach Merdingen, nach langer Sommerpause dann am 14. und 15. September nach Freiburg und Spaichingen.

Das Derby gegen Bernhardswald war zum Abschluss noch einmal ein Highlight der diesjährigen Heimspielsaison. Beide Teams zeigten eine starke Leistung und schenkten sich über 60 Minuten nichts, zwischendurch waren auf den Strafbänken nur noch Stehplätze frei. Besonders die Gäste haderten mit den nach ihrer Meinung zu kleinlich pfeifenden Referees, führten oft lange Diskussionen und handelten sich gleich vier Disziplinarstrafen ein – die meisten davon in der Schlussphase.

Die Wölfe waren stark ersatzgeschwächt in die Partie gegangen. Nach den Ausfällen von Wolfgang Hiendl, Tim Dünnbier, Florian Tkocz und Rene Röthke erwischte es im Spiel auch noch Tim Bernhard, dessen Verletzung aus dem Hinspiel (7:3) wieder aufbrach. „Wir haben heute ohne unsere drei besten Scorer gewonnen und auch noch zu Null gespielt, das ist schon fantastisch“, strahlte Coach Amann nach dem Spiel über das ganze Gesicht.

Zunächst aber hatte es nicht danach ausgesehen, denn die Gäste hatten in der Anfangsphase etwas mehr vom Spiel. Goalie Raphael Heitzer war aber stets auf dem Posten und freute sich am Ende über das im Skaterhockey äußerst seltene Zu-Null-Spiel: „Meinen letzten Shutout hatte ich in der Regionalliga vor sechs Jahren, aber da hatte ich wesentlich weniger zu tun als heute.“

Fabian Hillmeier sorgte wenige Sekunden vor der Pause per Abstauber in Überzahl für die 1:0-Führung. Im zweiten Drittel war es dann Matthias Rothhammer, der in Unterzahl allen davon eilte und mit etwas Glück Jonas Leserer zum 2:0 überwand. Nach dem 3:0 durch einen schönen Trick von Hillmeier (32.) und einem weiteren Überzahltor von Simon Bogner (36.) waren die Wölfe auf einmal davon gezogen. „Auch das war heute ein wichtiger Faktor“, sagte Amann. „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Tore geschossen.“

Im Schlussdrittel vergab Hillmeier dann noch einen Penalty. Das Spiel war nun aufgrund der vielen Strafzeiten äußerst zerfahren. Beide Teams zeigten sich nun stark in Unterzahl, so dass es am Ende beim 4:0 blieb. Es war das Spiel mit den wenigsten Toren der gesamten bisherigen Zweitligasaison. Außerdem ist der IHC Atting nun zwei komplette Spielzeiten im heimischen Stadion unbesiegt.

Atting: Heitzer – Bogner, Edenhofer, Mar. Rothhammer, Kuhnle, Schick, Hillmeier, Mat. Rothhammer, Bernhard, Nissen, Prasch, Wolf.
Bernhardswald: Leserer – Schneider, Albrecht, T. Maier, Ströhl, Berger, Passauer, Frank, Dörfler, Hofmeister, S. Maier, Francuski, Adlhoch, D. Maier, Lautenschlager;
Tore: 1:0 (19:42) Hillmeier (Bogner – 4:3), 2:0 (25:04) Mat. Rothhammer – 3:4, 3:0 (31:50) Hillmeier – 3:3, 4:0 (35:10) Bogner (Bernhard – 4:3);
Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), Loicht (Austausch Österreich); Strafminuten: Atting 14 + 10 gegen Bogner; Bernhardswald 24 + 10 gegen Schneider, Hofmeister, D. Meier und Lautenschlager; Zuschauer: 150.

Jugend ist Meister


14.07.2013 Die Jugend sicherte sich in zwei souveränen Finalspielen gegen Pleystein den bayerischen Meistertitel 2013
(mb) Die Jugendmannschaft des IHC Atting sicherte sich am Wochenende den bayerischen Meistertitel. In der Playoff-Finalserie besiegte das Team von Trainer Andreas Schmidhuber die Pleystein Piranhas (Weiden) souverän in zwei Spielen. Das Hinspiel am Samstag wurde mit 9:2 gewonnen, das Rückspiel am Sonntag in eigener Halle mit 7:2.

„Es war eine tolle Leistung im Finale, wir haben eine souveräne Leistung gezeigt“, war Schmidhuber nach der Siegerehrung voll des Lobes über seine Mannschaft. Schon nach der Vorrunde hatte seine Mannschaft die Tabelle der bayerischen Jugendliga angeführt und in dieser nur eine einzige Niederlage hinnehmen müssen – das war ein 4:5 nach Penalty-Schießen gegen den TV Augsburg. In insgesamt zehn Spielen gelangen den Wölfen 106 Tore, dabei wurden nur 19 kassiert.

„Wir hatten eine verdammt gute Mannschaft dieses Jahr“, sagte Schmidhuber weiter, der sich nun auch auf der deutschen Meisterschaft, für die man sich durch den bayerischen Titel qualifiziert hat, einiges ausrechnet. Das Turnier findet am ersten Dezemberwochenende in BIssendorf statt. „Wenn wir dort komplett sind, können wir mit Sicherheit einiges erreichen“, sagte Schmidhuber.

Zunächst aber feierte Mannschaft. Auf der Fläche durfte jeder einmal den Pokal in die Höhe strecken – auch wenn der etwas kleiner ausfiel als beispielsweise in der NHL. Der Freude tat dies keinen Abbruch. Auch in der Kabine ging die Feier danach weiter. Noch auf dem Feld hatten die Spieler ihr Trikot gegen ein Meistershirt getauscht. Für viele war es der erste Meistertitel, der eine oder andere hatte bereits bei den Schülern einen bayerischen Titel feiern dürfen.

Nun geht das Team erst einmal in die Sommerpause. Nach dem Gäubodenvolksfest steht Anfang September die Trainingsstätte in den Ausstellungshallen wieder zur Verfügung. Dann beginnt bereits wieder die Vorbereitung auf das große Turnier im Winter gegen die starke Konkurrenz aus den anderen Bundesländern.

Die Meistermannschaft des IHC Atting: Felix Früchtl, Maximilian Kettl, Lisa-Sophie Moravcik, Luca Zitterbart, Yannick Nissen, Felix Lehner, Christoph Eidenschink, Dennis Jetschina, Mario Strobel, Alexander Jekal, Tobias Doll, Nico Kroschinski, Kevin Kroschinski, Leon Schneider, Nico Vilsmeier, David Bernert, Tobias Schwarzmüller.

Rekord- und Titeljagd


12.07.2013 Am Samstag um 17.30 Uhr steigt für die erste Mannschaft das Derby gegen Bernhardswald, die Jugend kämpft am Wochenende um den bayerischen Meistertitel
Nach nur rund drei Monaten geht an diesem Wochenende die Inlinehockey-Saison im Straubinger Eisstadion schon wieder zu Ende. Für die Mannschaften des IHC Atting geht es dabei noch einmal um wichtige Punkte, eine Rekordmarke und sogar einen bayerischen Meistertitel.

Die erste Herrenmannschaft erwartet zum letzten Heimspiel der 2. Bundesliga Süd am Samstag um 17.30 Uhr den ewigen Rivalen aus Bernhardswald. Vor knapp zwei Wochen wurde in der Donau Arena in Regensburg das Hinspiel mit 7:3 gewonnen, das Spiel war damals allerdings auch etwas aus dem Ruder gelaufen, obwohl beide Teams zu den fairsten der Liga zählen. Einige Attinger Spieler sind nach wie vor angeschlagen.

Coach Jürgen Amann wird unter anderem auf Wolfgang Hiendl, Tim Dünnbier und Florian Tkocz verzichten müssen. Letzterer handelte sich gegen Donaustauf eine gelb-rote Karte ein und sitzt eine Sperre von einem Spiel ab. „Das wird sicherlich noch einmal ein hartes Spiel“, sagt Amann. „Bernhardswald hat angekündigt, Revanche nehmen zu wollen. Ich hoffe auf ein faires Spiel und drei Punkte, denn in der Endphase zählt jeder Sieg, wenn man Meister werden will.“

Atting führt die Tabelle der 2. Bundesliga Süd derzeit zwar klar an, doch die Verfolger haben einige Spiele Rückstand. Aber auch Schwabmünchen und Düsseldorf stehen an diesem Wochenende vor schweren Aufgaben. Die Meisterschaft wird aber erst im September entschieden. Nach dem Spiel gegen Bernhardswald steht für den IHC noch das Duell in Merdingen (20. Juli) sowie nach der Sommerpause das entscheidende Auswärtswochenende in Freiburg (14. September) und Spaichingen (15. September) an.

Doch aktuell gilt das ganze Augenmerk dem Bernhardswald-Spiel. Denn mit einem Sieg könnte man einen vereinseigenen Rekord aufstellen. Dann wäre man zwei Jahre zu Hause ungeschlagen. Im vergangenen Jahr gewann man alle Heimspiele, nur gegen die Oberpfälzer gab es ein 5:5. In diesem Jahr hat man ebenfalls bisher alle Heimspiele gewonnen. „Das wäre eine tolle Bilanz“, sagt Amann. „Sowas können eigentlich nur Erstliga-Top-Teams wie Köln oder Augsburg vorweisen.“

In der Oberliga verabschiedet sich die Zweitvertretung der Attinger mit dem letzten Saisonspiel gegen Lohhof aus der Saison (Samstag 20 Uhr). Momentan belegt die Mannschaft den vierten Tabellenplatz, hat aber noch geringe Chancen auf Rang drei.

Entscheidend ist das Wochenende für den Nachwuchs. Während die Junioren am Sonntag im Rückspiel des Halbfinales gegen Ingolstadt (Beginn 12 Uhr) einen großen Vorsprung aus dem Hinspiel haben (11:3-Sieg) und ins Finale einziehen können, geht es für die Jugend im Playoff-Finale in zwei Spielen um den bayerischen Meistertitel. Das Hinspiel gegen Pleystein findet am Samstag um 14 Uhr in Weiden statt, das Rückspiel am Sonntag um 10.30 Uhr in Straubing. „In der Hauptrunde haben wir in eigener Halle 6:2 gewonnen, in Weiden ist es aber schwieriger“, sagt Trainer Andreas Schmidhuber. „Wir sollten uns – wenn überhaupt – keinen zu großen Rückstand für das Sonntagsspiel einfahren. Dann stehen unsere Chancen auf den Meistertitel gut.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Eisstadionkehraus


11.07.2013 Die letzte Eisstadionwoche der Saison 2013 läuft. Auch an die Aufräumarbeiten muss schon gedacht werden. Wir bitten um Mithilfe
Die Eisstadionsaison neigt sich leider schon wieder langsam dem Ende zu. In dieser Woche laufen die letzten Trainingseinheiten, am Samstag und Sonntag finden die letzten Heimspiele statt. Die Stadt Straubing hat uns darüber informiert, dass bereits ab Montag, den 15. Juli, das Stadion geräumt sein muss.

Allerdings bitten wir schon jetzt die Spieler nach ihren letzten Heimspielen, die Ausrüstung mit nach Hause zu nehmen und den Platz in der Kabine zu säubern und beim aufräumen zu helfen, um die Arbeit für alle etwas zu erleichtern.

Große und kleine Gesten


08.07.2013 Der IHC Atting und Straubing Tigers sorgen bei Benefizspiel für beste Unterhaltung: 750 Fans spenden knapp 6.000 Euro.
Im Sport zählen Tore, Höhen oder Weiten. Bei einem Benefizspiel ist das anders. Da zählen Werte und Gesten, weniger das Ergebnis. Beim Duell zwischen dem IHC Atting und den Straubing Tigers, bei dem für die Flutopfer gesammelt wurde, gab es am Sonntag reichlich Gesten – große und kleine.

Die größte kam dabei im Kollektiv von den 750 Zuschauern, den Profis und den Sponsoren der Wölfe. Insgesamt 5.783 Euro (505 Euro kamen von den Spielern) spendeten sie für die Aktion „Freude durch Helfen“ des Straubinger Tagblatts – weit mehr, als von den Veranstaltern erhofft. Schon an der Kasse, an der sich lange Schlangen bildeten, konnte man immer wieder die kleinen Gesten erkennen. „Für den guten Zweck“ war da häufig zu hören, als die Zuschauer meist runde Summen gaben. Oder einfach ein typisch niederbayrisches kurzes aber treffendes „Basst scho!“.

Etwas länger fiel der Dank der Verantwortlichen und Spieler aus. „Wir bedanken uns bei den Tigers für die Zusage, unseren Sponsoren für die Unterstützung bei der Tombola sowie unseren Helfern im Verein“, sagte IHC-Vorsitzender Bernd Maier. Auch die Spieler der Tigers waren begeistert. „Wow, das ist eine wirklich tolle Summe – fast 35.000 Euro beim Fußball am Samstag und nun fast 6.000 Euro hier“, meinte Calvin Elfring, der zusammen mit Kapitän Sandro Schönberger das von den Attingern organisierte Spiel mit initiiert hatte.

Dabei wurden die Fans auch noch bestens unterhalten. Das Duo René Röthke/Marcel Brandt wirbelte die durch Ausfälle und Verletzungen aus den letzten Bundesligaspielen arg geschwächten Attinger gehörig durcheinander. Vorne fehlte den Wölfen das Glück. „Schade, dass wir heute nicht das Hockey zeigen konnten, das wir in den letzten Spielen hier abgeliefert hatten“, sagte IHC-Coach Jürgen Amann etwas enttäuscht. „Wir hatten zu viele Ausfälle, aber dennoch war es eine tolle Sache – gerade für die Junioren im Team.“ Moritz Eisenschink, einer von fünf Attinger Nachwuchspielern an diesem Abend, meinte nach dem Spiel süffisant: „Das war lustig heute für uns. Fast jedes Mal, wenn Röthke und Brandt gegen uns auf der Fläche waren, haben wir ein Tor kassiert.“

Attings wegen einer Verletzung stark gehemmter Top-Mann Tim Bernhard, der mit seinen Tricks gegenüber den Profis immer wieder für Raunen im Publikum sorgte, verzweifelte am fantastisch aufgelegten Tigers-Goalie Jan Guryca. Letzterer, der im Sommer „sonst nie Inlinehockey“ spielt, bedankte sich bei den Wölfen lächelnd für die geliehenen Torhüter-Inliner („Die sind kaum nass“) und meinte beim Hinausgehen gegenüber Attings Coach: „Viel Glück für die letzten Spiele und die Meisterschaft.“

Die Fans dankten dem Goalie seine Leistung mit „Gu-, Gu-, Guryca“-Rufen und applaudierten nach dem Spiel nicht nur ihm und den „großen“ Akteuren auf dem Feld, sondern auch den Attinger Bambinispielern, die sich nach ihrem Einlagespiel gegen Deggendorf erst wie nach einem Stanley-Cup-Sieg jubelnd um den Hals fielen, Handschuhe und Schläger in die Luft warfen und dann angeführt von Goalie Valentin Lehner spontan mit breitem Lächeln im Gesicht eine Ehrenrunde im Stadion drehten. Noch nie hatten die Fünf- bis Achtjährigen vor so vielen Zuschauern gespielt.

Und noch andere Dinge waren ungewöhnlich. Billy Trew, über dessen Teilnahme sich viele Tigers-Fans freuten, musste einmal die Strafbank drücken. Wie selbstverständlich fuhr er dabei zur linken Bank, seiner Tigers-Bank, bis ihm die Schiedsrichter schließlich die Gäste-Kühlbox zuwiesen. Mit einem Lächeln nahm er schließlich am ungewohnten Ort Platz. „Macht der Gewohnheit eben“, meinte er. „Wie früher.“

Und aus eben dieser klatschte auch Tiger René Röthke mit seinen aktuellen Teamkameraden Fabian Hillmeier und Matthias Rothhammer ab, als diese im Schlussdrittel endlich den ersten Treffer erzielten. Tags zuvor hatten sie beim 7:6 im Ligaspiel gegen Donaustauf noch gemeinsam gejubelt. Aber richtige Gegner waren sie ja an diesem Tag ohnehin nicht, auch wenn die Profis das Spiel sehr ernst nahmen. Brandt und Röthke hatten sich vor dem Spiel übrigens sogar kurz zur Taktikbesprechung zusammengesetzt.

Gemeinsam auf der Spielerbank sitzend verfolgten die beiden in der Drittelpause das Treiben der Kleinen auf dem Feld, bevor dann später für sie noch der „Härtetest“ in Sachen Haushaltsarbeit folgte. Beim Wischeinsatz mit Kleenex und Schrubber legten auch die Profis Hand an und befreiten unter weiterem Applaus die Fläche von einem Schweißfilm. Da fehlte nur das bei den Attingern immer wieder gespielte Lied „Das bisschen Haushalt.“

Was ansonsten noch fehlt? Richtig. Das Ergebnis. 10:2 (3:0, 3:0, 4:2) gewannen die Profis. „Allerdings hätten wir bei etwas besserer Chancenverwertung auch fünf oder sechs Tore schießen können“, meinte Kapitän Fabian Hillmeier. Mit einem Lächeln fügte er hinzu: „Aber am wichtigsten war ja heute nicht das Ergebnis.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler
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13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12