Derbysieg gegen Donaustauf


22.05.2013 Nach 0:2-Rückstand und spannendem Mitteldrittel zeigt die Mannschaft im Schlussdrittel echtes Powerhockey
(mb) Derbys scheinen dem IHC Atting in dieser Saison zu liegen. Auch gegen den starken Aufsteiger Donaustauf Crocodiles hatten die Wölfe wieder den längeren Atem und verwandelten am Donnerstagabend vor 250 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm einen 0:2-Rückstand dank einer starken Schlussphase noch in einen 9:4-Sieg (1:2, 2:0, 6:2).

„Das war ein wirklich tolles Spiel heute“, sagte ein sichtlich zufriedener Trainer Jürgen Amann. „Die Jungs machen einen echt tollen Job zurzeit. Und wie schon gegen Schwabmünchen (11:8, Anm. d. Aut.) waren wir am Ende fitter.“

Denn zu Beginn war Donaustauf angeführt von Marcel Brandt, Teamkollege von Attings René Röthke bei den Straubing Tigers, das bestimmende Team und ging durch zwei Überzahltore schnell in Führung. Erst Wolfgang Hiendl stocherte in der zehnten Minute den Ball zum 1:2 ins Netz. Raphael Heitzer parierte danach einen Alleingang und verhinderte das 1:3.

Schon zu diesem Zeitpunkt war fraglich, ob die Gäste das hohe Tempo über 60 Minuten würden gehen können. Im zweiten Abschnitt zogen sie sich erst einmal zurück, Atting war spielbestimmend, vergab aber beste Chancen. „Wir haben einfach nicht getroffen, und hatten ein paar Pfostenschüsse“, sagte René Röthke, dem dann aber dank intensiven Nachsetzens in der 36. Minute das 2:2 gelang. Fabian Hillmeier setzte mit seinem 200. Bundesligapunkt nach. Die Wende war geschafft. „Wir haben eben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen, das war wichtig“, ergänzte Röthke.

Doch zuvor wurde es im Schlussdrittel erst noch einmal hektisch. Dem läuferisch enorm starken Brandt gelang in Unterzahl (43.) der Ausgleich, doch beinahe im Gegenzug war Simon Bogner (45.) in Überzahl zur Stelle. 30 Sekunden später machte dann Florian Tkocz bei einem Konter das 5:3. Beide Tore waren von Röthke vorbereitet worden.

Donaustauf hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. Tim Bernhard schoss zum 6:3 ein (49.) und verwandelte wenig später einen Penalty. Die Gäste hatten zuvor ihrerseits einen Strafschuss vergeben. Hillmeier (53.) mit einem schönen Trick und Markus Schick (55.) mit einem Hammer von der blauen Linie erhöhten nun auf 9:3, ehe noch einmal Brandt (58.) verkürzen konnte.

„Meine Spieler waren in den wichtigen Phasen zur Stelle“, lobte der Coach. Am Samstag geht es um 17.30 Uhr gegen Schwabmünchen gleich mit dem nächsten Derby weiter. Die Mammuts sinnen nach dem 8:11 Ende April auf Rache. „Wir müssen genauso weiterspielen, dann können wir auch dieses Spiel gewinnen“, so der Attinger Coach.

Atting: Heitzer – Tkocz, Bogner, Schick, Kuhnle, Dünnbier, Hiendl, Hillmeier, Nissen, Wolf, Bernhard , Edenhofer, Mat. Rothhammer, Prasch, Röthke.
Donaustauf: S. Eckert – Welter, F. Eckert, Burkert, Schardt, Schlott, Ihle, Eberhardt, Rengsberger, Brandt, Hieber, Maier.
Tore: 0:1 (4:08) Welter (Brandt – 4:3), 0:2 (6:50) F. Eckert (Rengsberger), 1:2 (9:14) Hiendl (Dünnbier), 2:2 (35.58) Röthke, 3:2 (37:08) Hillmeier (Tkocz -2:2), 3:3 (42:44) Brandt (Welter – 2:3), 4:3 (44:16) Bogner (Röthke – 3:2), 5:3 (44:44) Tkocz (Röthke), 6:3 (48:03) Bernhard (Bogner), 7:3 (51:25) Bernhard (Penalty), 8:3 (52:27) Hillmeier (Hiendl), 9:3 (54:36) Schick (Wolf), 9:4 (57:58) Brandt;
Strafminuten: Atting 16 – Donaustauf 20 + je 10 für Schardt und Rengsberger + Spieldauerstrafe für Maier; Zuschauer: 250.

Derbytime am Pulverturm


22.05.2013 Erste erwartet Crocodiles und Mammuts

(mb) Nach dem klaren 17:3-Erfolg gegen die Commanders Velbert bleibt für den IHC Atting nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Mit den Donaustauf Crocodiles (Donnerstag, 17.30 Uhr) und den Schwabmünchen Mammuts (Samstag, 17.30 Uhr) warten schon die nächsten beiden Derbygegner.

„Das werden zwei ganz andere Aufgaben für uns“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Donaustauf wird schwer, aber Schwabmünchen wird richtig hart.“ Gegen beide Teams hatte der IHC aber in dieser Saison schon ein Erfolgserlebnis. Der Aufsteiger wurde in der Vorbereitung knapp mit 7:6 besiegt, der amtierende Meister vor knapp drei Wochen in eigener Halle mit 11:8.

Zunächst einmal blicken die Attinger aber auf das Spiel gegen Donaustauf. Die Crocodiles um Marcel Brandt, Teamkollege von Attings René Röthke bei den Straubing Tigers, gewannen am Sonntag ebenfalls ihr Heimspiel gegen die Commanders Velbert ebenso klar mit 14:2. „Sie spielen gutes Hockey“, sagt Amann. „Die große Fläche kommt ihnen sicherlich entgegen, denn viele Spieler haben Eishockeyerfahrung. Sie werden sicherlich mehr fürs Spiel tun als Velbert. Daher müssen wir defensiv sehr sicher stehen.“

Amann setzt im Sturm aber auf sein Duo Röthke und Tim Bernhard. Die beiden erzielten gegen Velbert zusammen elf Tore. Röthke freut sich schon auf das Duell mit seinem Eishockey-Kollegen Brandt, der gegen Velbert an acht Toren beteiligt war. „Donaustauf hat eine gute Mannschaft und Marcel ist ein starker Spieler. Wir wollen aber unbedingt gewinnen, um vielleicht am Ende die Chance auf die Meisterschaft zu haben.“

Mit neun Punkten belegt der IHC momentan den zweiten Platz in der Tabelle hinter Absteiger Düsseldorf Rams. „Wir müssen unser Spiel spielen“, sagt Amann. „Wir müssen den Ball laufen lassen und die Breite des Feldes ausnutzen. Donaustauf ist nicht umsonst letztes Jahr Regionalliga-Meister geworden.“

Zum Derby hoffen die Verantwortlichen wieder auf viele Zuschauer. Schon beim Auftaktspiel gegen Velbert kamen 200 Fans. Vielleicht sehen sie ja dann ein Jubiläum. Denn Kapitän Fabian Hillmeier gelangen am Samstag seine Bundesliga-Punkte 197 bis 199 in nur 90 Spielen. „Meinen 200. Punkt will ich gegen Donaustauf machen“, sagt er.

Unser Bild zeigt die beiden Tigers-Kollegen Marcel Brandt (links) und René Röthke

Ein toller Heimspielstart


22.05.2013 Erste fegt Velbert aus der Halle, Herren II und Jugend siegen ebenfalls
Ein überaus erfolgreicher Heimspieltag liegt hinter uns. Neben dem tollen 17:3-Erfolg der ersten Mannschaft gegen Velbert feierten auch die Jugend (12:1 gegen Deggendorf) und die Herren II (7:3 gegen Dillingen) ein gelungenes Saisondebüt. Die vielen Zuschauer am Pulverturm hatten somit jede Menge zu jubeln.

Unter den Augen von Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber und Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen zauberte die erste Mannschaft gegen Velbert nach Belieben und schoss Tor um Tor. Neuzugang René Röthke "erwischte" es dabei gleich doppelt. Der neben Tim Bernhard (fünf Tore, zwei Vorlagen) überragende Mann (sechs Tore, eine Vorlage) hatte das Glück (mehr als ) einen Hattrick und das zehnte Tor erzielen zu dürfen. Das bedeutet:" Freibier für seine Teamkollegen. "Das ist kein Problem", meinte er danach. Es war ein tolles Spiel. Ich will der Mannschaft weiterhin so gut es geht weiterhelfen."

Trainer Jürgen Amann zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. "Da waren ein paar richtig geile Tore dabei. Wir haben super nach vorne und zusammen gespielt. Natürlich war der Gegner heute auch nicht so gut und hatte nicht so viele Torschüsse. Das lag aber daran, dass wir ihnen gar nicht die Chance gelassen haben, an den Ball zu kommen. Das war genau der richtige Auftakt für uns."

"Wenn ich spiele, will ich auch gewinnen"


22.05.2013 Neuzugang René Röthke im Interview

Herr Röthke, Sie wechseln im Sommer die Sportart. Statt Eishockey spielen Sie ab sofort Skaterhockey für den IHC Atting. Freuen Sie sich schon?
Röthke: „Natürlich freue ich mich auf mein erstes Spiel. Skaterhockey ist eine tolle Sportart. Für mich ist das aber nicht nur Spaß, sondern auch eine Art Ausgleich.“

Andere Eishockeyspieler möchten gerne im Sommer ihre Ruhe haben, für Sie geht es gleich weiter. Können Sie ohne Hockey nicht?
Röthke: „Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr viel Wert auf Fitness lege und nicht länger als fünf bis sieben Tage Pause mache und lieber aktiv bin, als auf der faulen Haut liege. Ich spiele auch um mich fit zu halten.“

Sie waren ja schon in den vergangenen Jahren immer Sommertrainingsgast in Atting. Warum konnten Sie da nicht spielen?
Röthke: „Das hatte zeitliche Gründe. Nun hat es aber endlich einmal geklappt. Ich hoffe, dass ich zumindest in den kommenden drei Spielen dabei sein kann.“

Eigentlich hatten Sie ja gehofft, bei der Eishockey-WM dabei zu sein…
Röthke: „Ja, das hat leider nicht geklappt. Ich habe in der Vorbereitung drei Spiele absolviert. Ich bin immer sehr selbstkritisch, denke aber, dass ich eigentlich sehr gut gespielt habe. Ich habe auch ein wichtiges Tor geschossen. Aber der Bundestrainer hatte seinen Kader wohl schon im Kopf und sich für andere entschieden. Bis zur vergangenen Woche war ich noch auf Abruf, aber nun ist der endgültige Kader ja bekannt gegeben. Ich bin schon etwas enttäuscht.“

Dafür geht es jetzt auf Rollen weiter. Was wissen Sie denn übers Skaterhockey und die 2. Liga?
Röthke: „Auf alle Fälle, dass es eine gute Liga ist. Ich weiß, dass aus den beiden Bundesliga im letzten Jahr eine wurde und auch in der 2. Liga starke Teams spielen. Da ich auch in Berlin im Sommer immer gespielt habe – zusammen mit Marcel Müller – kenne ich das Niveau.“

Welche Ziele haben Sie nun?
Röthke: „Wenn ich spiele, will ich gewinnen. Ich will Spaß haben, aber kein Halligalli machen. Ich kenne die Attinger Jungs schon länger. Es ist eine sehr sympathische Mannschaft. Ich will ihnen helfen und sie weiter motivieren.“

Sie sprechen es an: Sie kennen Skaterhockey und Eishockey aus vielen Jahren Spielzeit: Worin liegen die Unterschiede und was macht es für manche Eishockeyspieler trotz hervorragender Ausbildung so schwer?
Röthke: „Als erstes ist da natürlich der Ball. Mit dem muss man anders umgehen als mit dem Puck. Dann muss man auch bei den Laufwegen umdenken. Das Bremsen ist so seine Sache. Auf dem Eis bremst man und schon geht es in die andere Richtung. Beim Skaterhockey läuft man schnell Gefahr, in einen Konter zu laufen. Man muss noch etwas cleverer sein.“

Wie oft wird man sie letztlich am Pulverturm im Attinger Trikot sehen?
Röthke: „Ich plane zumindest die nächsten drei Spiele gegen Velbert, Donaustauf und Schwabmünchen ein. Die müssen also auf jeden Fall gewonnen werden, denn wir wollen ja eine Chance auf die Meisterschaft haben.“

Erfolgreiches Wochenende für den Nachwuchs


22.05.2013 Siege für Junioren und Schüler

Erfolgreiches Wochenende für unseren Nachwuchs. Die Junioren konnten (nach dem Erfolg am grünen Tisch gegen Augsburg) auch das zweite Spiel der Saison gewinnen. Nach etwas durchwachsenem Start gelang ein 7:3 in Ingolstadt. Die Schüler gingen ungeschlagen und als Turniersieger aus dem ersten Turnier in Deggendorf hervor. Die Ergebnisse lauteten: IHC - Ingolstadt 2:0, IHC - Pflanz I 3:0, IHC - TVA II 1:1, IHC - Bamberg/Höchstadt 2:1, IHC - Pflanz II 6:0

Unser Bild zeigt die erfolgreiche Schülermannschaft in Deggendorf

Inlinehockeysaison im Eisstadion startet


22.05.2013 Nahtlos geht auch in diesem Frühjahr im Straubinger Eisstadion die Eishockey-Saison in die Inlinehockey-Saison über. Ab dem heutigen Donnerstag können die zahlreichen Vereine das Training aufnehmen.

Nach dem Ende der Eissaison hatte Sportamtsleiter Hans Czieslik noch etwas Angst, denn die kalten Temperaturen verhinderten ein schnelles Abtauen des Eises. Nun aber verlief doch alles nach Zeitplan. „Innerhalb von knapp zwei Tagen war der Belag verlegt, alle haben zusammen geholfen und ich habe sogar noch ein paar Urlauber rekrutiert“, sagte Czieslik am frühen Dienstagabend bei der Besprechung aller Vereinsvertreter und sorgte für einen kleinen Lacher: „Dann könnt ihr aufs Eis, hätte ich bald gesagt.“ Er meinte natürlich die Fläche, die aus fast 1.800 Quadratmetern Plastikfliesen besteht (30 x 30 Zentimeter), an der nur noch Kleinigkeiten zu erledigen waren, bis sie spiel- und trainingsfertig ist. Unter anderem wurden in der Wechselzone auch ganz neue Platten verbaut.

Inlinehockey bzw. Inline-Skaterhockey wie die in Bayern vorherrschende Sportart auf Skates heißt, geht in Straubing in seine neunte Saison. 2005 wurde auf Initiative des IHC Atting, erstmals ein Belag einer tschechischen Spezialfirma am Pulverturm verlegt. Die Wölfe sind mit sieben Mannschaften, vier davon Nachwuchsteams, der Hauptnutzer des Stadions.

„Aber der Belegungsplan sieht schon jetzt fast so aus wie im Winter“, sagt Czieslik. „Das Stadion ist ziemlich voll.“ Nur die Stockschützen und öffentlichen Läufe fehlen. Mit dem IHC Atting sowie den Oberligisten Geltolfing und Straubing gibt es nicht nur drei heimische Clubs, auch die Donaustauf Crocodiles, Ligarivale der Wölfe in der 2. Bundesliga, nutzen erstmals das Stadion. Für ihren Freiplatz erhielten sie vom Verband ISHD keine Spielgenehmigung. Auch der EHC Straubing nutzt das Stadion zum Sommertraining, außerdem trainieren einige Freizeitsportgemeinschaften. Freie Zeiten können beim Sportamt (sportamt@straubing.de oder 09421/944248) erfragt werden. „Ich hoffe, dass auch in dieser Saison alles glatt geht und sich niemand verletzt“, sagte Czieslik.

Nur eines freut die Vereine weniger: Die Spielstätte steht insgesamt nur rund drei Monate zur Verfügung . Denn schon am 14. Juli endet mit dem Spiel der Buffalos gegen Schwabach die Saison wieder. Dann wird wieder das Eis für die Vorbereitung der Tigers bereitet. Immerhin: Nach dem Gäubodenvolksfest Anfang September steht den Clubs dann in den Ausstellungshallen allen Teams wieder eine Trainingsstätte zur Verfügung.

Ab dem morgigen Donnerstag steht uns das Eisstadion zur Verfügung. Trainingszeiten siehe Kasten oben. Die Schüler starten laut Helmut bereits am Donnerstag, die Bambini erst ab Dienstag, den 30. April, Junioren und Herren II ab Freitag, den 26. April.

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Crowdfunding für die neue Hockeybande https://volksbank-straubing.viele-schaffen-mehr.de/ihcatting
26.05., 18.30 Uhr Ergebnis:
-:-

Rhein-Main Patriots - Atting
Sa., 12.05., 13.00 Uhr
Schüler - TV Augsburg 11:2
Sa., 12.05., 15.00 Uhr
Atting II - Deggendorf II 13:6
So., 13.05., 17.00 Uhr
Deggendorf - Jugend 5:9
Pl. Mannschaft S T P
1 Merdingen 7 99:46 18
2 Spaichingen 8 67:52 12
3 IHC Atting 3 51:16 9
4 Ingolstadt 5 56:35 9
5 Augsburg 4 48:36 9
6 Schwabmünchen 5 62:51 9
7 Freiburg 6 54:45 9
8 Rhein-Main Patriots 7 50:73 6
9 Deggendorf 6 32:59 6
10 Sasbach 7 15:121 0
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