Sieg in Langenfeld, knappe Niederlage in Kassel


25.08.2019 Drei Punkte brachte der IHC Atting vom letzten Auswärtswochenende der Zweitliga-Hauptrunde mit nach Hause – es hätten mit etwas Glück auch mehr sein können.
Drei Punkte brachte der IHC Atting vom letzten Auswärtswochenende der Zweitliga-Hauptrunde mit nach Hause – es hätten mit etwas Glück auch mehr sein können. Denn die Samstagspartie bei Spitzenteam Kassel Wizards wurde nur knapp mit 9:10 (3:4, 5:4, 1:2) verloren. Am Sonntag siegten die Wölfe dann verdient in Langenfeld mit 7:5 (0:0, 4:1, 3:4).

Damit steht bereits jetzt mindestens der dritte Tabellenplatz fest, aktuell zwei Punkte hinter Kassel und drei hinter Spitenreiter Merdingen. Die Wölfe haben noch die machbaren Heimaufgaben gegen den Vorletzten Rhein-Main Patriots (7. September) und Schlusslicht Deggendorf (21. September) vor sich. Doch auch Merdingen (gegen Langenfeld und die Rhein-Main Patriots) und Kassel (Freiburg) haben beide noch Heimspiele mit lösbaren Aufgaben. Wollen sich die Attinger für die Playoff-Verzahnung mit der 2. Bundesliga Nord – mögliche Gegner sind Stand jetzt Menden, Krefeld, Essen, Lüneburg oder Oberhausen – also noch verbessern, müssen zwei Siege her.

In Kassel hatten die Wölfe diesen Sieg auch bis zum Schluss auf dem Schläger. Ersatzgeschwächt angetreten (ohne Florian Meichel, Marco Rothhammer, Martin Deichslberger und Kapitän Fabian Hillmeier) zeigten die Wölfe aber eine klasse Leistung. „Wir waren immer nah dran am Mann, das war eines der besten Saisonspiele von uns“, sagte Hillmeier „Das Spiel hätte am Ende auch in die andere Richtung gehen können.“ Tim Bernhard, der sich am Ende noch eine Spieldauerstrafe einhandelte und so für die Sonntagspartie gesperrt war, traf ebenso dreimal wie Matthias Rothhammer. Die weiteren Tore erzielten Moritz Eisenschink, Christoph Wittenzellner und Christian Prasch.

Besser lief es dann am Sonntag. Zwar war die Partie deutlich weniger hochklassig als in Kassel, diesmal aber punkteten die Attinger – und dies verdient. Früh führten sie mit 4:1. „Dann sind leider ein paar unglückliche Bälle reingefallen und wir haben Langenfeld wieder rankommen lassen“, sagte Hillmeier, der nach seiner Rot-Sperre aus dem Merdingen-Spiel am 27. Juli am Sonntag wieder mitwirken durfte und eines der sieben Tore erzielte. „Aber wichtig waren am Ende die drei Punkte.“ Neben Hillmeier trafen Wittenzellner (2), Rothhammer (2), Thomas Bauer und Patrick Tkocz.

Ein Lob hatte der Kapitän noch für die beiden Bundesligadebütanten Simon Steger und Elias Decker von den eigenen Junioren parat. „Sie haben in beiden Spielen eine tolle Leistung gebracht und gezeigt, dass sie auf diesem Level mitspielen können.“ Steger gelang mit einer Vorlage zum späteren Game Winning Goal von Thomas Bauer am Sonntag in Langenfeld sein erster Zweitligapunkt.

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl

Auswärts in Kassel und Langenfeld


24.08.2019 Nach der kurzen Sommerpause geht es auswärts weiter: Die erste Mannschaft muss am 24. August in Kassel und am 25. August in Langenfeld antreten.
Nach der kurzen Sommerpause beginnt für den IHC Atting nun das letzte Saisonviertel. In der Zwischenzeit haben die Ergebnisse der anderen Teams den Wölfen die Teilnahme an den Playoffs der 2. Bundesliga endgültig gesichert. In den letzten vier Spielen geht es nun um eine gute Ausgangsposition.

Zunächst stehen am Wochenende zwei Auswärtspartien auf dem Programm. Am Samstag gastieren die Wölfe beim Tabellenzweiten aus Kassel (Spielbeginn 18 Uhr), am Sonntag reisen sie weiter zum Tabellensechsten aus Langenfeld (Spielbeginn 16 Uhr). Die Wölfe müssen dabei auf Florian Meichel, Marco Rothhammer und Martin Deichslberger verzichten, zudem sitzt Kapitän Fabian Hillmeier am Samstag noch seine Sperre aus dem Heimspiel gegen Merdingen (er wurde zwei Spiele gesperrt) ab und ist erst am Sonntag wieder dabei. Auch Coach Markus Alzinger fehlt berufsbedingt.

Dafür erhalten die beiden Juniorenspieler Simon Steger und Elias Decker diesmal erste Einsatzmöglichkeiten bei den Herren. Beide trainieren bereits regelmäßig mit. „Die beiden haben es sich echt verdient, denn sie waren in fast jedem Training in dieser Saison dabei und können so jetzt mal Bundesligaluft schnuppern“, sagt Hillmeier, der beide Gegner als harte Brocken einschätzt: „Kassel ist ja immer ein brutal starker Gegner und Langenfeld hat im Heimspiel bei uns bewiesen, dass sie auch nicht zu unterschätzen sind.“ Die Devils wurden am 6. April mit 9:3, die Wizards am 4. Mai mit 9:5 besiegt.

Abgeschlossen wird die Hauptrunde in der 2. Bundesliga Süd mit zwei Heimspielen: Am 7. September kommen die Rhein-Main Patriots, am 21. September die Deggendorf Pflanz. Dies wird vorerst das letzte Derby sein, denn das Schlusslicht hat bereits angekündigt, in der kommenden Saison in der Regionalliga antreten zu wollen und nicht in der 2. Liga zu bleiben

Text, Foto: Michael Bauer

Partnerabend ein voller Erfolg


07.08.2019 Beim ersten Sponsoren- und Partnerabend informierten Verein und Bürgermeister Robert Ruber über den Stand beim Hallenbau und die Sponsoren- und Vereinsentwicklung
Atting. (mb) Knapp ein Jahr ist die neue Hockey- und Stocksporthalle in Atting nun für den Skaterhockey- und Eisstockbetrieb geöffnet. Der IHC Atting zog nun an einem Partnerabend mit Sponsoren des Vereins eine erste Bilanz. Dies fällt bis auf wenige Ausnahmen erfreulich aus.

„Wir konnten unsere Sponsorenzahl durch die Halle von 20 auf mehr als 40 verdoppeln“, sagte 2. Vorsitzender Michael Bauer. Nur so seien die umfangreichen eigenen Investitionen von Bande, Belag, Netzen, Toren im Jahr 2018 sowie Kiosk nebst Küche und Spieler- und Zeitnahmebereich im aktuellen Jahr möglich gewesen. Allein der IHC habe bisher knapp 70.000 Euro in das Inventar investiert, exakt die Hälfte davon sei von Unternehmer Gerd Mühlbauer (mt-propeller) gekommen. 110 von 120 Meter Bandenwerbung sei bereits vergeben, viele Flächen für drei oder fünf Jahre. Das gebe Sicherheit. „Außerdem haben wir weitere Ideen wie Außenwerbung an der Bande oder Banner in den Netzen umgesetzt“, sagte Bauer.

Aktuell ist der Verein dabei den Kiosk und die Küche gemäß Vorschriften fertig zu stellen. Die Arbeiten laufen. Als Nächstes sei ein Videosystem geplant, das dann nicht nur als Anzeigetafel für die Spielstände dient, sondern auch Möglichkeiten der Bewegtbildwerbung bietet. „Der Verein ist komplett schuldenfrei und wir investieren nur das, was wir uns leisten können“, sagte Bauer auf Nachfrage von Sponsoren. „Alles Stück für Stück, daher geht es auch etwas langsamer.“ Probleme gebe es mit dem Spielbelag, der einen hohen Verschleiß aufweise und für den Verein Zusatzkosten verursacht habe. Die schwedische Herstellerfirma hat für Mitte August zu einem Ortstermin zugesagt und verspricht eine Lösung.

1. Bürgermeister Robert Ruber lobte vor allem die Nachwuchsarbeit des Vereins. „Andernorts höre ich von Kollegen, dass Vereine Abteilungen schließen oder zu wenig Nachwuchs haben. Beim IHC werden es aber mehr Kinder und damit hat er eine Vorreiterrolle im Landkreis.“ Seit Halleneröffnung schafften U16, U13 (2018) und U10 (2019) bereits den bayerischen Meistertitel, die U13 wurde im Dezember 2018 deutscher Schülermeister und schaffte so den größten Erfolg der nun 21-jährigen Vereinsgeschichte.

Im Bereich Laufschule bis zur U16 gebe es erfreulichen Mitgliederzuwachs, sagte 1. Vorsitzender Martin Amann. Für 2020 gebe es Stand jetzt sogar eine zweite Jugendmannschaft. „Wir haben auch viele neue Trainer ausgebildet, die die Mannschaften übernommen haben. Unser Ziel ist in den kommenden Jahren vorrangig den Nachwuchs zu fördern und die Spieler in die Herrenteams einzubinden.“ Außerdem wolle man die Halle für weitere Verbandslehrgänge und zum Training an Gastmannschaften vermieten sowie öffentliche Veranstaltung für die Gemeinde Atting (Discolauf, Dorfmeisterschaften) anbieten.

Auch die Bauarbeiten am Sportgelände und der Halle gehen weiter: Ruber gab bekannt, dass Ende August die Trockenbauarbeiten für den Umkleidetrakt beginnen werden. Danach sei vom IHC wieder Eigenleistung gefragt. Noch für 2019 sei geplant, den Bewegungspark mit Radrastplatz fertigzustellen. Die Außenanlagen (Pflasterarbeiten des Vorplatzes) sowie der Bau des Jugendheims für den Burschenverein beginnen 2020. „Die Arbeiten in der Hockeyhalle werden dann voraussichtlich 2021 beendet sein.“

Der erstmalige Sponsorenabend soll in Zukunft eine jährliche Einrichtung werden. Die Bambinimannschaft zeigte in einem Showtraining den Sponsoren ihre Fähigkeiten, das Catering übernahm wieder Markus Alzinger (Da Grilla). Der IHC Atting bedankt sich bei all seinen Sponsoren für die großartige Unterstützung.

Text, Foto: Michael Bauer

Zwei Spiele Sperre für Hillmeier


06.08.2019 Fabian Hillmeier ist nach seiner roten Karte im Zweitligaspiel des IHC Atting gegen den HC Merdingen am 27. Juli vom Spielausschuss der ISHD für zwei Pflichtspiele gesperrt worden.
Fabian Hillmeier ist nach seiner roten Karte im Zweitligaspiel des IHC Atting gegen den HC Merdingen am 27. Juli vom Spielausschuss der ISHD für zwei Pflichtspiele gesperrt worden.

In der Begründung heißt es, der Ausschuss sei „der Überzeugung, dass der Kopfstoß klar von Seiten“ Hillmeiers ausging. Strafmildernd sei jedoch berücksichtigt worden, „dass der Gegenspieler den Kontakt des Kopfstoßes durch eine leichte Nickbewegung in Richtung des betroffenen Spielers provoziert hat. Die vom IHC Atting eingereichten Videobilder von NiederbayernTV zeigen, dass der erste Kontakt von Merdingens Niko Linsenmaier ausgegangen war. Hillmeier hatte angegeben, von Linsenmaier zuvor provoziert worden zu sein. „Einen Kopfstoß habe ich nicht beabsichtigt.“

Hillmeier hat ein Spiel seiner Strafe bereits am 28. Juli gegen Spaichingen abgesessen. Er fehlt damit noch am 24. August im Spitzenspiel bei den Kassel Wizards, darf aber am 25. August bei den Langenfeld Devils wieder ins Geschehen eingreifen.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

So gut wie sicher in den Playoffs


29.07.2019 Die erste Mannschaft hat am Wochenende die beiden Top-Spiele gegen den HC Merdingen und die Badgers Spaichingen gewonnen.
Der IHC Atting hat die Playoffs in der 2. Bundesliga so gut wie sicher erreicht. Die Wölfe schafften in den beiden Top-Spielen gegen Tabellenführer HC Merdingen (19:11) und den Vierten Badgers Spaichingen (6:4) die Maximalausbeute von sechs Zählern und verbesserten das eigene Punktekonto auf 24 Zähler. Damit festigten sie Rang drei.

Allerdings verloren sie bereits im ersten Drittel des Samstagsspiels gegen Merdingen Kapitän Fabian Hillmeier aufgrund einer roten Karte. Nach einem Gewühl vor dem Attinger Tor bekam Torhüter Raphael Heitzer einen Stockschlag auf die Schulter – diesen allerdings vom eigenen Spieler. Kapitän Hillmeier stellte daraufhin Merdingens Nikolas Linsenmaier, mit dem er sich zuvor vor Heitzer einen Zweikampf geliefert hatte (dieser hatte in Richtung von Heitzer gestochert), zur Rede. Linsenmaier (im Winter bei Eishockey-Zweitligist Wölfe Freiburg punktbester Akteur) habe zuvor provoziert, sagte Hillmeier. Beide gingen Kopf an Kopf.

Zwar traf Linsenmaier wie Videobilder von NiederbayernTV zeigen, Hillmeier zuerst mit dem Kopf, da die Aktion jedoch von Hillmeier ausging, entschieden die Schiedsrichter, die zudem in ungünstigem Winkel zur Aktion standen, auf rote Karte. Wie hoch die Strafe ausfällt, entscheidet der Disziplinarausschuss. Die Wölfe reichten die Videobilder ein. „Ich wollte den Spieler lediglich zur Rede stellen“, sagte Hillmeier. „Einen Kopfstoß habe ich überhaupt nicht beabsichtigt. Linsenmaier hat sich beim ersten Kontakt sofort zu Boden fallen lassen.“

Hillmeier hatte vor knapp 200 Zuschauern mit seinen Treffern im ersten Drittel dafür gesorgt, dass eine frühe Führung gegen das Top-Team zustande kam, das allerdings auf seine etatmäßige Nummer eins Jens Berger verzichten musste. Nach der roten Karte kamen die Merdinger in Überzahl wieder auf 5:6 heran. Doch ein Unterzahltor von Tim Bernhard sorgte sofort wieder für Beruhigung. Damit nicht genug: Kaum waren die Wölfe wieder komplett erhöhten Florian Meichel und Patrick Tkocz auf 8:5. Atting konnte bis Ende des Drittels mit einem Kraftakt den Vorsprung sogar auf 13:7 ausbauen. Die Spieler waren sichtlich froh über die Pause.

Anders als noch vor wenigen Wochen in Spaichingen als die körperbetonte Spielweise der Wölfe ihren Tribut zollte, geriet der Vorsprung nicht mehr in Gefahr. Im Gegenteil: Es fielen sechs weitere Treffer, so dass der Spitzenreiter an diesem Tag mit einer ordentlichen Packung die Attinger Hockeyhalle verließ. Tim Bernhard (vier Tore/vier Vorlagen) und Matthias Rothhammer (3/3) waren die punktbesten Spieler.

IHC Atting: Heitzer - Meichel (2/1), Kettl (0/2), Mar. Rothhammer, Wittenzellner (3/0), Kuhnle (0/1), Deichslberger, Bernhard (4/4), Hillmeier (2/1), Mat. Rothhammer (3/3), C. Prasch (2/2), Tkocz (2/0), Eisenschink (1/1).
Merdingen: Schnurr (ab 41. Kusser 0/1), Petermann, Issler (1/0), Bächler, Bräuner (0/1), Frick (1/0), Junker, Kinderknecht (2/1), Linsenmaier (5/2), Mylyanyk, Peleikis (2/4), Schopp, Zehner;
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Weiß (Landau/Pfalz), Strafminuten: Atting 27 + 10 gegen Tkocz + Matchstrafe gegen Hillmeier, Merdingen 12; Zuschauer: 200.

Am Sonntag ließen es beide Teams vor diesmal rund 120 Fans zwar toremäßig ruhiger angehen (Gegner Spaichingen hatte am Samstag in Deggendorf mit 12:4) gewonnen, es gab aber auch hier zahlreiche Strafen und den Teams boten sich viele Überzahlsituationen. Dennoch konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Bernhard (2) und Matthias Rothhammer hatten die Attinger dreimal in Führung gebracht, Spaichingen, das mit den beiden DEL2-Akteuren Vincent Schlenker und Thomas Supis angetreten war, glich aber bis zur 37. Spielminute stets in Überzahl aus. Beide Teams trafen mehrmals Aluminium. Wichtig: Bernhards dritter Treffer kurz vor Ende des zweiten Drittels zum 4:3.

Erneut war es dann Führungsspieler Rothhammer, der mit seinen beiden Treffern (53./54.) in einem spannenden und umkämpften Schlussdrittel für die Wölfe alles klar machte. Zwar kam Spaichingen aufgrund eines abgefälschten Schusses noch mal heran, zielte dann aber in den letzten beiden Minuten bei fünf gegen drei zu ungenau, so dass es beim 6:4 blieb. Weiter geht es für die Wölfe am 24. und 25. August in Kassel und Langenfeld.

Atting: Heitzer (0/1) - Meichel (0/1), Mar. Rothhammer (0/1), Wittenzellner, Kettl, Kuhnle (0/1), C.O. Prasch, Bernhard (3/0), Eisenschink, Mat. Rothhammer (3/0), Tkocz;
Spaichingen: Käfer - Bisceglia (1/0), Wientges (1/0), Eckert (0/1), Hahn, Halturin, Koringer, Sauter (1/0), V. Schlenker (1/0), R. Schlenker (1/0), Supis (0/1), Tabor (0/1);
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Haala (Königsbrunn); Strafminuten: Atting 18, Spaichingen 12; Zuschauer 120.

Text: Foto: Michael Bauer

Nachwuchs in der Sommerpause


26.07.2019 Nach den Bambini haben auch die Jugend und die Schüler noch Chancen auf den bayerischen Meistertitel, die Junioren nehmen nicht an den Playoffs teil
Mit drei Siegen hat sich der Nachwuchs des IHC Atting am Wochenende in die Sommerpause verabschiedet. Sowohl die Junioren (7:6 nach Penalty-Schießen gegen den ERC Ingolstadt) als auch die Jugend (21:2 gegen die Deggendorf Pflanz II) und die Schüler (9:3 gegen die Deggendorf Pflanz I) konnten ihre Spiele gewinnen. Die Bambini haben bereits den Meistertitel gewonnen, ihre Saison ist beendet.

Die Schüler (U13) haben damit gute Chancen, den Vorrundentitel zu gewinnen, führen sie doch mit fünf Punkten Vorsprung vor Deggendorf (noch zwei Partien) und haben gleichzeitig nur noch das Spiel gegen das punktlose Schlusslicht ERC Ingolstadt vor der Brust.

Die Jugend (U16) liegt hinter Deggendorf mit drei Punkten Abstand auf dem zweiten Platz. Nach der Sommerpause kommt es hier noch zum direkten Duell. Außerdem haben beide Teams noch zwei weitere Partien. Für Spannung ist hier also gesorgt.

Für die Junioren (U19) war es erst der dritte Erfolg im zehnten Spiel. Dementsprechend liegt das Team auch nur auf dem vierten und vorletzten Platz der Liga. Da häufig Spieler aus der Jugend aushelfen mussten, die im Herbst in ihrer Altersklasse gebraucht werden, entschied der Verein bereits jetzt, dass die Junioren nicht an den Playoffs teilnehmen werden.

Jugend und Schüler, die in den vergangenen Monaten enormen Spielerzuwachs erhielten versuchen dagegen, nach dem Ende der Hauptrunde Ende September in den Playoffs ihre bayerischen Meistertitel aus dem Vorjahr zu verteidigen und sich erneut für die deutsche Meisterschaft im Dezember zu qualifizieren. Die Playoffs beginnen Anfang Oktober.

Schon vor der Sommerpause sind die Planungen für die neue Spielzeit angelaufen. Fest steht, dass ein Großteil der Bambinimeistermannschaft (U10) in die neue Altersklasse kommt und daher neu aufgebaut werden muss. Einige Spieler kommen aber auch aus der Laufschule. Zuvor wird es aber noch einen Winterpokal mit einer Turnierserie geben. Bei der Jugend stehen so viele Spieler zur Verfügung, dass es in der neuen Saison zwei Mannschaften geben wird. Noch unklar ist die Aufteilung der Teams auf die Trainer, denn Studium und Beruf der aktuellen Coaches könnten ab Herbst für Veränderungen sorgen. Fest steht bereits, dass Markus Alzinger in der neuen Saison von den Junioren zur Jugend wechselt.

Text, Foto: Michael Bauer

Wichtiger Sieg in Freiburg


22.07.2019 Die erste Mannschaft hat am Samstag mit einem 11:6-Sieg bei den Freiburg Beasts wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze eingefahren.
Der IHC Atting hat sich nach den beiden hohen Niederlagen in Merdingen und Spaichingen mit einem 11:6-Auswärtssieg (4:3, 4:1, 3:2) bei den Freiburg Bests zurückgemeldet und den dritten Platz in der Tabelle der 2. Bundesliga Süd hinter Merdingen und Kassel gefestigt.

Gleichzeitig wurden wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze in der 2. Bundesliga Süd eingefahren und der Vorsprung auf die Verfolger vergrößert. Freiburg konnte am Freitag überraschend dem Tabellenvierten Badgers Spaichingen beim 7:6 drei Zähler abnehmen.

Ob das Freitagsspiel für die Freiburger ein Faktor in der Partie gegen den IHC war, ist unklar. „Wir haben aber eine starke Leistung gezeigt“, sagt Kapitän Fabian Hillmeier. „Alle drei Reihen haben konstant stark gespielt. Nur ein paar kleine Fehler haben uns zwischenzeitlich ein wenig geschadet, aber alles in allem haben wir das Spiel verdient gewonnen.“

Überragender Spieler auf Seiten der Attinger war Tim Bernhard, der fünf Tore erzielte, davon allein drei im ersten Drittel, als die Attinger zum einzigen Mal in diesem Spiel in Rückstand gerieten (zwischenzeitlich 1:2). Bernhard gelang auch das wichtige 4:3 46 Sekunden vor dem Ende des Drittel.

In Abschnitt zwei sorgten zwei Tore von Thomas Bauer (24./32.) für einen Ausbau der Führung. Nur eineinhalb Minuten nach dem 4:6 von Marco Schultis war Moritz Eisenschink mit dem siebten Treffer zur Stelle und Marco Rothhammer gelang in der 38. Minute noch das 8:4. Als Bernhard in der 42. Minute das 9:4 erzielte, war das Spiel vorentschieden. Später legten Hillmeier und erneut Bernhard noch einmal nach.

Weiter geht es bereits am kommenden Wochenende mit den beiden wichtigen Heimspielen am Samstag, den 27. Juli, um 17.30 Uhr gegen den HC Merdingen und am Sonntag, den 28. Juli, um 14 Uhr gegen die Badgers Spaichingen. Mit Punkten könnte nicht nur der Abstand auf die Spitze verkleinert werden, sondern im Kampf um die ersten vier Plätze, die zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen, eine Vorentscheidung fallen.

Freiburg: Hallmann (Hempel) - Dischinger, T. Schultis (0/1), Allgeier, Basham, Falb (1/0), Frattini, Kupzick (1/0), Mathis (2/1), M. Schultis (1/0), N. Schultis, Trenkle (1/2), Wiesner;
Atting: Heitzer - Meichel (0/3), Wittenzellner (0/1), Mar. Rothhammer (1/2), Kettl, Kuhnle, Deichslberger, Hillmeier (2/0), Bauer (2/2), Bernhard (5/1), Eisenschink (1/0), C. Prasch, Tkocz;
Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), Weiß (Landau/Pfalz); Strafminuten: Freiburg 6, Atting 10;

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Kampf um Playoff-Punkte


18.07.2019 Für die erste Mannschaft stehen in der 2. Bundesliga Süd die entscheidenden Wochen an. Jetzt geht es um die Qualifikation für die Playoffs.
Für den IHC Atting stehen in der 2. Bundesliga Süd die entscheidenden Wochen im Kampf um die Playoff-Plätze an. Bis zum 25. August müssen die Wölfe nun fünfmal antreten, am Samstag geht es um 19 Uhr bei den Breisgau Beasts in Freiburg um drei Zähler.

Nach dem starken Start mit fünf Siegen in Folge sind die Wölfe durch die beiden Niederlagen in Merdingen und Spaichingen von der Spitze auf Rang drei zurückgefallen. Merdingen und Kassel führen mit 21 Punkten die Tabelle an, die Wölfe stehen bei 15. Die Niederlage gegen Merdingen (5:14) wurde sogar nachträglich mit 0:24 (eigene Tore abgezogen, zehn Gegentore als Strafe dazu) gegen die Wölfe gewertet, denn diese hatten vergessen rechtzeitig eine Spielberechtigung für Juniorentorhüter Matthias Bauer zu besorgen, der an diesem Tag sein erstes Herrenspiel absolvierte. So hat sich auch das Torverhältnis nachträglich noch einmal deutlich verschlechtert.

Eng geht es daher derzeit im Kampf um die Playoff-Plätze drei und vier zu. Hinter den Wölfen liegt noch Spaichingen mit 14 Punkten, dann folgt bereits Langenfeld mit 13 und Freiburg mit zehn. Alle haben aber mehr Spiele absolviert als die Wölfe. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Coach Markus Alzinger. „In Freiburg könnte etwas zu holen sein.“ Das Hinspiel gewannen die Wölfe in eigener Halle am 10. März knapp mit 9:7. Bis auf Torhüter Daniel Filimonow und Stürmer Matthias Rothhammer können die Attinger in Bestbesetzung antreten, der Coach fehlt allerdings aufgrund einer Überschneidung mit der von im trainierten Nachwuchsmannschaft ebenfalls.

Nach dem Spiel gegen Freiburg folgt am kommenden Wochenende (27.(28. Juli) das Heimspieldoppel gegen Merdingen und Spaichingen sowie am 24. und 25. August das Auswärtswochenende in Kassel und Langenfeld. Danach dürfte das Playoff-Bild bereits klarer sein. Abgeschlossen wird die Hauptrunde mit den beiden Heimspielen am 7. und 21. September gegen die Rhein-Main Patriots und Deggendorf Pflanz, die derzeit die Ränge sieben und acht der 2. Bundesliga Süd belegen.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Bambini bayerischer Meister


15.07.2019 Unsere Bambinimannschaft ist erstmals seit 2011 wieder bayerischer Meister. Die Mannschaft von Matthias Rothhammer und Robert Kuhnle beendete die Saison ungeschlagen.
Die Bambinimannschaft des IHC Atting ist bayerischer Meister. Die kleinsten Wölfe (U10) holten sich am vergangenen Samstag durch Platz zwei im letzten Saisonturnier in Ingolstadt den Titel. Die Mannschaft der beiden Trainer Matthias Rothhammer und Robert Kuhnle konnte drei von vier Turnieren gewinnen und beendete die Saison ungeschlagen mit neun Siegen und drei Unentschieden.

Für die Attinger U10 ist es der zweite Titel in der aktuell jüngsten Skaterhockeyklasse im Spielbetrieb. Erstmals hatte 2011 ein Attinger Team den Titel gewonnen – es war das erste Mal, dass diese in dieser Altersklasse mitgespielt hatten. In den vergangenen drei Jahren hatte sich der HC Marktoberdorf stets die Meisterschaft geholt. Die Ostallgäuer hatten aber in dieser Saison kein Team mehr gemeldet. Insgesamt bestand die bayerische Liga nur aus vier Teams.

„Die Liga war sehr ausgeglichen, wobei wir aber einen leichten Vorteil hatten, weil wir sehr viele Spieler im Endjahrgang hatten“, sagt Rothhammer, für den es wie für seinen Trainerkollegen Kuhnle (beide spielen im Zweitligateam der Wölfe) die erste Saison im Trainergeschäft war. Meister also gleich im ersten Jahr: „Da sind wir mit dem Saisonverlauf natürlich zufrieden“, sagt Rothhammer.

Hohe Trainingsbeteiligung und hohe Lernbereitschaft hätten das Team ausgezeichnet: „Die Kinder haben das, was wir im Training versucht haben zu vermitteln, sehr gut umgesetzt.“ Die jüngsten Spieler waren dabei erst fünf Jahre alt, genauso wie ihre fast doppelt so alten Teamkollegen aber stets mit Freude dabei. Aktuell testet der bayerische Verband BRIV aber ein U8-Turnier, um die Altersunterschiede kleiner zu halten.

Gut möglich, dass auch der IHC in der kommenden Saison viele Spieler in diesem Bereich hat. Denn ein Großteil der Meistermannschaft wechselt in die U13 zu den Schülern. Mit einigen Neuzugängen, vor allem Akteuren aus der eigenen Laufschule, wird der Kader aber wieder aufgefüllt. „Dann liegt unser Fokus wieder auf den Basics wie Laufen, Bremsen und Passen“, sagt Rothhammer. „Wir versuchen die Spieler von Training zu Training besser zu machen und ihnen so alles zu vermitteln, die sie im späteren Nachwuchsbereich brauchen.“

Zwar ist die Saison nun bereits zu Ende, trainiert wird jedoch auch weiterhin. Ähnlich wie 2018 wird es auch in diesem Herbst einen Winterpokal geben, Atting gewann damals alle drei Turniere. So wird auch in der kalten Jahreszeit der Wettbewerb der Teams gefördert. Der Altersklassenwechsel der Spieler folgt dann auch mit dem Jahreswechsel.

Text: Michael Bauer

Keine Punkte beim Auwärtswochenende


01.07.2019 4:15 in Merdingen, 7:13 in Spaichingen: Auswärts war am Wochenende für die erste Mannschaft nichts zu holen. Drei mögliche Punkte wurden verspielt.
Hockey ist manchmal brutal. Das erkannten am Wochenende sogar die Gegner des IHC Atting und spendeten ein wenig Trost. Aus dem Ziel, aus Merdingen und Spaichingen Auswärtspunkte im Kampf um die Tabellenspitze mitzunehmen, wurde nämlich nichts: Schuld war vor allem auch die Hitze.

Denn die Temperaturen von über 30 Grad führten dazu, dass drei mögliche Punkte am Sonntag in Spaichingen sich binnen rund 15 Minuten im letzten Drittel in sprichwörtlich sehr heiße Luft auflösten: Die Wölfe verspielten nämlich einen 7:2-Vorsprung nach 45 Minuten noch mit unglaublichen elf Gegentoren am Stück. „Wir sind total eingebrochen“, sagte ein fassungsloser und selbst schweißgebadeter Coach Markus Alzinger direkt nach der Partie. „Es ging einfach nichts mehr. Jetzt sind alle fertig, und zwar nicht nur wegen der Hitze, sondern auch wegen des letzten Drittels.

Nach dem klaren 5:14 am Vortag in Merdingen, wo neben der Hitze in der halboffenen Halle der ungewohnt rutschige Belag und „viel zu viele Strafzeiten“ (13 Minuten allein im ersten Drittel, 0:5-Zwischenstand nach acht Minuten) Punkte nicht einmal in Reichweite erschienen ließen, zeigten die Wölfe tags darauf in Spaichingen ein deutlich besseres Auswärtsspiel. Die Gegebenheiten kannten sie noch von einem Turnier vor wenigen Wochen und durch frühes Stören machten sie das Aufbauspiel des Gegners auch zunichte. Verdient führten sie nach dem ersten Drittel mit 3:0 und nach dem zweiten sogar mit 7:2 (fünf Tore von Tim Bernhard). Die Wölfe hatten alles im Griff – scheinbar.

Denn die körperbetonte Spielweise – diesmal allerdings ohne Folgen auf der Strafbank – forderte den Tribut. Ab der 45. Minute fiel Tor um Tor, insgesamt elf Stück. „So ein Spiel hat man auch nicht alle Tage“, sagte Alzinger. Erlebt hatten die Wölfe so einen Spielverlauf in ihrer Erst- oder Zweitligazugehörigkeit noch nie. 2013 hatten sie ihrerseits ein verloren geglaubtes Spiel in Schwabmünchen nach 1:5 und 4:8-Rückstand im letzten Drittel noch mit sieben Toren am Stück gedreht. Nun munterten sogar die Spaichinger auf: „Hockey ist manchmal brutal“.

Was bleibt vom Wochenende? Juniorentorhüter Matthias Bauer (16) gab sein Zweitliga- und Herrendebüt und erhielt von Coach Markus Alzinger trotz sechs Gegentoren am Samstag ein Lob. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht.“ In der Tabelle bedeutet dies nun nur noch den dritten Platz, punktgleich mit den Merdingern und sechs Zähler hinter den Kassel Wizards, die allerdings zwei Spiele mehr auf dem Buckel haben. Weiter geht es für die Wölfe am 20. Juli in Freiburg und am 27. und 28. Juli mit dem Heimspieldoppel gegen Merdingen und Spaichingen. Im heimischen voll geschlossenen und gut isolierten Wolfsbau lagen am Wochenende die Temperaturen noch deutlich unter 30 Grad.

Text: Michael Bauer, Foto: Marco Feigl


Alle Termine sind bis zum Beginn der Osterferien abgesagt. Darunter fallen die Jahresversammlung, die Brauereibesichtigung und der Bayernpokal
07.03., 17.30 Uhr Ergebnis:
4:5 n.P.

Atting - Spaichingen
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Pl. Mannschaft S T P
1 Menden 3 29:4 9
2 Merdingen 3 32:9 9
3 Spaichingen 3 25:4 8
4 IHC Atting 3 24:5 7
5 Rhein-Main Patriots 2 20:0 6
6 Langenfeld 2 20:0 6
7 Freiburg 3 29:12 6
8 Hilden 3 24:9 6
9 Kassel 16 0:160 0
10
11 Kassel-Spiele
12 10:0 gewertet