Auswärtswochenende nach langer Pause


28.06.2019 Nach rund acht Wochen Spielpause geht es für die erste Mannschaft am Wochenende in der 2. Bundesliga Süd mit den Spielen in Merdingen und Spaichingen weiter
Für den IHC Atting geht am Wochenende eine Spielpause zu Ende, die so lang war wie noch nie in der Geschichte der Erst- oder Zweitligazugehörigkeit. Denn 56 Tage oder fast zwei Monate sind seit dem letzten Spiel am 4. Mai vergangen, als zuhause die Kassel Wizards mit 9:5 besiegt wurden.

Nun steht das erste schwere Auswärtswochenende der Saison an: Am Samstag gastieren die Wölfe um 19 Uhr beim HC Merdingen, einen Tag später geht es weiter nach Spaichingen (Spielbeginn 14 Uhr). Die Merdinger haben bisher vier von fünf Spielen gewonnen, Spaichingen drei von fünf. In der achtwöchigen Spielpause wurde der IHC (fünf Siege aus fünf Spielen) von den Kassel Wizards von der Tabellenspitze verdrängt. Die Wizards stehen mittlerweile bei 18 Punkten aus acht Spielen.

Coach Markus Alzinger steht beim Württemberg-Wochenende fast der komplette Kader zur Verfügung, um die Verfolgung auf Kassel wieder aufzunehmen. Es fehlen Marco Rothhammer, Christoph Wittenzellner, Maximilian Miazga und Daniel Filimonow. Für den Goalie reist Juniorentorhüter Matthias Bauer als Nummer zwei hinter Raphael Heitzer mit.

„Beide Gegner sind sehr stark und haben sehr starke Einzelspieler, aber wenn wir wieder Erster werden wollen, müssen wir auch auswärts gewinnen“, sagt der Coach. Ob sich die Länge der Pause negativ auswirken will, mag er nicht abschließend beurteilen. „Das kann ich schlecht einschätzen, denn so etwas hatten wir bisher noch nie. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es nicht von Vorteil ist.“

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Erlebnis Europapokal


24.06.2019 Die Schülermannschaft belegte beim Turnier in Kaarst zwar am Ende nur den zehnten Platz, enttäuscht war am Ende dennoch keiner
Am Ende durften die Attinger U13-Spieler noch einmal die Nationalhymne hören. Arm in Arm standen sie da, wie am 2. Dezember vorigen Jahres. Doch anstatt wie damals im Finale um die deutsche Meisterschaft standen sie diesmal im Platzierungsspiel. Heraus kam bei ihrer ersten Europapokalteilnahme am Ende Platz zehn.

Insgeheim hatten sie sich mehr erhofft, hatten sie sich doch lange und intensiv vorbereitet. „So wie die Spiele im Dezember für uns liefen, liefen sie diesmal gegen uns“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Leider haben wir auch in einigen Spielen viele Chancen liegen lassen.“ Doch enttäuscht sei keiner. „Nein, die Jungs haben das alles locker verdaut. Aber wir wissen nun, dass wir noch ein bisschen brauchen, bis wir international auch oben mitspielen können.“

Für die insgesamt vierte Europapokalteilnahme der Attinger Clubgeschichte war alles bis ins Detail vorbereitet: Spieler und Betreuer waren mit extra Europapokal-Shirts ausgestattet, das Attinger Wolfslogo war auf eine Deutschlandfahne aufgenäht worden, bayerische Brotzeit sorgte für Stärkung bei der Fahrt, einige Eltern hatten auch die Lederhose nicht vergessen und für die Stimmung in der Kabine sorgte die Beat-Box mit Disco-Musik.

Doch nach der Eröffnungsfeier am Freitagabend, bei der die Kaarster Stadtparkhalle schon gut gefüllt war, sank diese Stimmung beim Attinger Team mitsamt Anhang am Samstag schnell: Gegen die Bissendorfer Panther, Finalgegner bei der deutschen Meisterschaft im Vorjahr gab es ein 1:2, später gegen den damaligen Halbfinalgegner Krefeld ein 1:5 – trotz vieler eigener Chancen. Und auch gegen die Tigers aus dem österreichischen Stegersbach ging man mit 3:4 als Verlierer vom Platz. Lediglich gegen die Schweizer Mannschaft aus Wollerau gab es ein knappes und spätes 3:2.

„Der Turnhallenboden war sehr weich und daher für uns total ungewohnt, dazu war es stickig in der Halle“, sagte Alzinger, dessen Team dann gegen den späteren klaren Sieger Rødovre Red Devils aus Dänemark ein klares 0:12 einstecken musste und zudem einige wenige schönen Gesten der Dänen. „Das war unsportlich“, fand nicht nur Alzinger. Ein Teil des Publikums piff die Dänen bei der Siegerehrung sogar aus. 8:0 hatten sie im Finale Gastgeber Crash Eagles Kaarst besiegt.

Hätten die Wölfe an diesem ersten Tag nur einen Sieg mehr geholt, wären sie ins Viertelfinale eingezogen – das war das Ziel. Doch so ging es in die Platzierungsrunde. Einem 4:2 gegen das englische Team Borehamwood Crusaders folgte ein 3:4 gegen Wollerau in der Verlängerung und somit am Ende Rang zehn – noch vor dem Team aus dem russischen Moskau, gegen das die Attinger gerne gespielt hätten. „Atting gegen Moskau – das wäre mal eine Paarung gewesen“, sagte Alzinger. Gegner aus der bisher größten Stadt war einst ein Team direkt aus London.

Die Wölfe machten das Beste aus dem Sonntag: In der Finalrunde wurden unter anderem die gastgebenden Crash Eagles angefeuert. Vincent Liebl (Trainer der Attinger U16) knüpfte Kontakte und lud die Teams aus Bissendorf und Kaarst auf ein Bayern-Wochenende in die neue Attinger Hockeyhalle ein und bei der Siegerehrung gab es kräftigen Applaus von den vielen mitgereisten Eltern und Verwandten. Am Montagmorgen um halb sechs Uhr war das gesamte Team wieder zurück in Atting.

„Es war ein lehrreiches Wochenende für uns und total anstrengend fürs Team“, sagte Alzinger. „Aber allen hat es Spaß gemacht. So ein Turnier mit sieben Nationen ist schon was Besonderes. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, das war ja schließlich eine Europameisterschaft und keine Dorfmeisterschaft!“

Text: Michael Bauer, Foto: Lena Alzinger

Bereit für den Europapokal


18.06.2019 Die Schülermannschaft reist am Wochenende als deutscher Meister zum Europapokal nach Kaarst. Die Vorfreude ist dabei riesig
Für die Schülermannschaft (U13) des IHC Atting steht am Wochenende das Highlight ihrer bisherigen Skaterhockey-Laufbahn an. Denn als deutscher Meister des Vorjahres nehmen sie am Europapokal der Landesmeister teil. Das Turnier findet von 21. bis 23. Juni im nordrheinwestfälischen Kaarst statt.

Es ist erst das vierte Mal, dass ein Attinger Team in der nun 21-jährigen Clubgeschichte an einem internationalen Titelevent teilnimmt – und das erste Mal als deutscher Meister. 2008 belegte die Jugendmannschaft (U16) Platz fünf in Iserlohn, 2010 die Juniorenmannschaft (U19) Platz sieben in Bochum und 2015 waren erneut die Junioren Sechster in Krefeld.

Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt: Die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger trifft nicht nur auf die Kontrahenten der letztjährigen deutschen Meisterschaft, die Gegner kommen auch aus Österreich, Dänemark, Großbritannien, der Schweiz, Russland und Israel. Insgesamt kämpfen zwölf Mannschaften um den europäischen Titel. Zwar ist das Attinger Schülerteam aufgrund der Altersstruktur in der Saison 2019 auf zwei Mannschaften verteilt (einige Spieler sind bereits in der Altersklasse U16/Jugend), für den Europacup haben sie in den vergangenen Wochen aber viele Male wieder gemeinsam trainiert, vor allem in den Oster- und Pfingstferien.

„Wir werden alles geben, die Jungs sind wie bei der deutschen Meisterschaft top motiviert“, sagt Trainer Markus Alzinger. „In dieser Woche werden wir noch Bullys, Freistöße, Aufbau und effizientes Checken besonders üben. Wir werden die Gemeinde Atting so gut und so lange wie möglich vertreten.“

Das Motto „Zamhoidn“ begleitet das Team auch diesmal wieder. In einem Video, das der Club auf Facebook und Instagram veröffentlichte, unterstrichen die Spieler das. „Wir sind bereit für den Europapokal“, schrieen sie darin.

Am Freitagmorgen um 8 Uhr bricht der Tross von Atting ins 600 Kilometer entfernte Kaarst auf. Viele Eltern begleiten die 18 Akteure und Betreuer im Bus – wie schon in der vergangenen Saison. Rund 60 Attinger werden dabei sein, wenn um 18 Uhr in Kaarst die Eröffnungsfeier beginnt.

Text: Michael Bauer, Foto: Markus Steffl

Bayerische U16 wird Vierter


11.06.2019 Erstmals wurde auch bei der U16 ein landesweiter Vergleich ausgetragen. Die bayerische U16 mit acht Attinger Spielern belegte am Pfingstwochenende dabei Rang vier.
Die bayerische Skaterhockey-Auswahl der Altersklasse U16 hat beim erstmals ausgetragenen Länderpokal am Pfingstwochenende in Berlin den vierten Platz erreicht und damit die Zielvorgabe Halbfinale von Trainer Martin Eckart (Deggendorf) erfüllt. Der IHC Atting stellte mit gleich acht Spielern und Bundesligakapitän Fabian Hillmeier als Co-Trainer das größte Kontingent des Teams.

„Alles in allem war es ein gelungenes Turnier, auch wenn am Ende nur der vierte Platz herausgesprungen ist“, bilanzierte Hillmeier. „Wir waren eine gemischte Truppe mit allen Jugendjahrgängen. Ich denke, dass jeder Spaß hatte und persönlich einiges mitnehmen konnte.“ Auch die Chemie im Team habe gestimmt. „Das hat man vor allem beim Teamabend und beim Spaziergang zum Brandenburger Tor und zum Kanzleramt gesehen.“

Ländervergleiche gab es bisher nur im Bereich der U19, auf Initiative Bayerns (2018 fanden bereits zwei Testspiele gegen Berlin statt) hat der deutsche Verband ISHD nun auch für die U16 diesen Vergleich eingeführt. Sieger wurde in Berlin die Mannschaft Nordrhein-Westfalens. Das Bundesland stellt seit vielen Jahren auch die Siegerteams der U19 und verfügt über die höchste Vereins- und Spielerdichte in Deutschland.

Das bayerische Team konnte in der Gruppenphase nur das Spiel gegen Baden-Württemberg (3:2) gewinnen, unterlag zunächst NRW mit 2:10, dann Niedersachsen mit 2:7 und auch Berlin mit 1:6. „Die anderen Teams hatten anders als wir größtenteils Endjahrgänge und das hat man in der Vorrunde vor allem körperlich gemerkt“, erklärt Hillmeier. „Im Halbfinale gegen NRW konnten wir dann einige Zeit mithalten, aber letztendlich waren die dann zu stark.“ Das Spiel endete mit 1:7.

In der anschließenden Platzierungsrunde gab es ein 4:2 gegen Baden-Württemberg und eine knappe Niederlage gegen Berlin (3:4). „Da hat uns im Abschluss das Glück gefehlt und es hat ganz knapp nicht mehr gereicht“, sagt Hillmeier. „Aber der Mannschaft kann man nichts vorwerfen. Sie hat bis zum Schluss gekämpft.“ Der Deggendorfer Leon Draser wurde ins All-Star-Team gewählt.

Bild von links: Alex Maier, Co-Trainer Fabian Hillmeier, Thomas Neufeld, Maximilian Sauermilch, Patrick Schwab, Justin Korn, Valentin Lehner, Ben Attenberger, Ben Stadler.

Text: Michael Bauer, Foto: Erich Attenberger

Bayerische U19 Fünfter


29.05.2019 Enttäuschung beim Länderpokal in Niddatal-Assenheim: Nach sechs zweiten Plätzen in Folge diesmal nicht im Halbfinale
Die bayerische U19-Auswahl im Inline-Skaterhockey hat am Wochenende beim Länderpokal im hessischen Niddatal-Assenheim einen Spitzenplatz verpasst und schied bereits nach der Vorrunde aus. Am Ende rangierte die bayerische Auswahl auf dem fünften Platz. Sechsmal in Folge war man zuvor auf dem zweiten Platz gelandet.

Die bayerische Auswahl um die vier Attinger Elias Decker, Marcel Hörndl, Bastian Vyskocil und Simon Steger kam dabei am ersten Tag gar nicht ins Turnier, verlor erst gegen Favorit Nordrhein-Westfalen mit 1:4 und dann auch gegen Niedersachsen mit 1:7. Auch gegen die schwächer eingestuften Teams aus Baden-Württemberg und Berlin/Brandenburg reichte es danach nur zu einem 1:1. Nach dem 0:1 im abschließenden Spiel gegen Hessen war die Halbfinalteilnahme schon dahin.

„Wir hatten in den letzten drei Spielen eigentlich die größeren Spielanteile, wenn man aber das Tor nicht trifft, ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen“, sagte BRIV-Auswahltrainer Uwe Köppl (Ingolstadt). „Es war wie verhext. Spieler, die sich in der Juniorenliga und in der Bundesliga regelmäßig empfehlen haben aus fünf Metern Entfernung das Tor nicht getroffen“, sagte Co-Trainer Dominik Edinger (Deggendorf) nach dem ersten Tag.

Erfolgreich verlief dann der Sonntag: Zunächst gab es ein 5:0 im letzten Gruppenspiel gegen Mecklenburg-Vorpommern und anschließend in den beiden Platzierungsspielen gegen denselben Gegner sowie Hessen ein 4:0 und ein 4:1. So blieb am Ende Rang fünf, Turniersieger wurde wieder NRW.

„Sicherlich genügt die Platzierung unseren Ansprüchen nicht“, sagte Köppl im Hinblick auf die Ergebnisse der vergangenen Jahre. „Aber wir konnten wichtige Erkenntnisse mitnehmen. Wir haben bereits vor Ort noch analysiert, was wir verändern müssen. Vor allem den Zeitraum zwischen Sichtung und Länderpokal müssen wir verkürzen. Wir wollen aber nicht alles schlecht reden. Wir waren von den Top-Mannschaften nicht weit weg. Uns hat auch ein bisschen das Quäntchen Glück gefehlt.

Text: Michael Bauer, Foto: BRIV

Zwölf Spieler für Auswahlteams nominiert


17.05.2019 Gleich zwölf unserer Nachwuchsspieler wurden von den BRIV-Auswahltrainern zu den Länderpokalen der U16 und U19 eingeladen
Insgesamt zwölf Attinger Nachwuchsspieler wurden von den Auswahltrainern des Bayerischen Rollsport und Inlineverbandes (BRIV) zu den anstehenden Länderpokalen der U19 und U16 eingeladen. Erstmals überhaupt findet ein Turnier der Bundesländern auch im Jugendbereich (U16) statt.

Von den Junioren (U19) wurden dabei Elias Decker, Bastian Vyskocil, Marcel Hörndl und Simon Steger von BRIV-Auswahltrainer Uwe Köppl (Ingolstadt) für den bayerischen Kader nominiert. Der Länderpokal findet dieses Jahr in Hessen in Niddatal-Assenheim, Heimspielstätte der Rhein-Main Patriots statt. Am 25. und 26. Mai messen sich die Junioren dabei mit den Auswahlteams der anderen Bundesländer. Gegen Seriensieger Nordrhein-Westfalen (das spiel und mitgliederstärkste Bundesland) blieb dem bayerischen Team dabei zuletzt sechsmal in Folge nur der zweite Rang.

Bei der Jugend (U16) schafften es Torhüter Valentin Lehner sowie die Feldspieler Justin Korn, Patrick Schwab, Thomas Neufeld, Alex Maier, Ben Attenberger, Maximilian Sauermilch und Ben Stadler. Nachdem im Vorjahr mit zwei Testspielen gegen Berlin erstmals auf nationaler Ebene gespielt wurde, findet 2019 – auch auf Initiative Bayerns – erstmals ein Länderpokal statt. Austragungsort ist hier am 8. und 9. Juni Berlin. Dabei muss sich die bayerische Auswahl mit Nordrhein-Westfalen, Berlin/Brandenburg, Baden-Württemberg und Niedersachsen messen. Fabian Hillmeier, Kapitän der Bundesligamannschaft, ist dabei als Co-Trainer mit im Trainerteam.

„Die Stimmung in der Truppe war von Beginn an sehr positiv“, sagte BRIV-Jugendwart und Auswahltrainer Martin Eckart. „Man merkt immer mehr, dass alle Beteiligten realisieren, dass es im Skaterhockey nicht zuletzt auf der Dünne an Mannschaften mit Nachwuchsarbeit immer wieder die gleichen Gesichter sind, auf die man trifft.“ Dabei kommt das Gros der Mannschaften von den vier größten bayerischen Clubs TV Augsburg, Deggendorf Pflanz, ERC Ingolstadt und aus Atting.

Attings Nachwuchsleiter Markus Alzinger freute sich über den Erfolg seiner Spieler, von denen sieben auch im Eishockey aktiv sind. „Ich finde es sehr wichtig, dass es nun auch die U16-Sichtung gibt. Man sieht den Zuwachs bei uns in der Jugend. Die Trainingsbeteiligung liegt immer zwischen 18 und 22 Spielern. Durch die Auswahl steigt die Motivation noch einmal.“

Text: Michael Bauer, Foto: Michael Steinhauser

Revanche gegen Kassel geglückt


07.05.2019 Fünftes Spiel, fünfter Sieg: Die erste Mannschaft hat am Samstag auch das Spitzenspiel gegen die Kassel Wizards gewonnen und hat die Tabellenführung ausgebaut.
Revanche geglückt und Tabellenführung ausgebaut: Der IHC Atting hat am Samstagabend auch sein fünftes Saisonspiel gewonnen und behält nach dem 9:5-Erfolg (2:2, 3:1, 4:2) gegen die Kassel Wizards seine Weiße Weste in der 2. Bundesliga Süd.

„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung heute“, freute sich Trainer Markus Alzinger über den Sieg gegen den letztjährigen Viertelfinalgegner der Playoffs. „Wir haben unser Ziel von sechs Punkten erreicht. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, alle drei Reihen haben sehr stark gespielt und Raphael Heitzer hat sehr gut gehalten.“ Schon am Maifeiertag hatten die Wölfe 22:6 in Deggendorf gewonnen.

Beide Mannschaften waren zu diesem Spitzenspiel in Bestbesetzung angetreten und man merkte von Beginn an, wie wichtig beide Teams die Begegnung nahmen. Die Schiedsrichter zogen eine harte Linie durch und bestraften alle Fouls konsequent, auch verbale Entgleisungen wurden reihenweise geahndet. Insgesamt wurden 59 Strafminuten ausgesprochen.

Atting war durch Fabian Hillmeier in der fünften Minute mit 1:0 in Führung gegangen und hatte in doppelter Überzahl die Chance auf das 2:0. Da jedoch Marco Rothhammer seinen Gegenspieler in dieser 14. Minute unmittelbar vor einem Treffer mit dem Stock im Gesicht erwischte, zählte dieser nicht und Rothhammer musste stattdessen für fünf Minuten auf die Strafbank. Da Atting immer noch einen Mann mehr hatte, gelang zunächst nach schöner Kombination das 2:0 durch Matthias Rothhammer (15.), Kassel glich jedoch danach in Überzahl aus.

Drittel zwei begann mit einem schönen Treffer von Tim Bernhard (26.), den Kassel nur 30 Sekunden später durch Michael Christ beantwortete. Atting hatte nun etwas mehr vom Spiel und kam durch einen feinen Trick von Hillmeier (34.) und einen weiteren Treffer durch Christoph Wittenzellner (37.) wieder zu einer Zwei-Tore-Führung. Der ansonsten gut haltende Dominique Morton im Kassler Tor, der im Herbst von den Attingern im Heimspiel kaum zu bezwingen war, sah bei einem Treffer nicht gut aus. Beide Mannschaften trafen zudem noch Aluminium, Matthias Rothhammer nach einem Konter in Unterzahl unmittelbar vor der Pausensirene.

Auch im Schlussdrittel ging es weiter hin und her. Atting überstand eine weitere Unterzahl und auch als Hillmeier in der 48. Minute das 6:3 erzielte, konnte man sich nicht sicher sein, das Spiel zu gewinnen. Erst mit Bernhards 7:3 in der 50. Minute änderte sich dies. Denn die Gäste reklamierten einen hohen Stock vorher – so sehr, dass sie sich sofort in doppelter Unterzahl wiederfanden. Bernhard legte elf Sekunden später per Schlagschuss zum 8:3 nach und wieder kassierten die Gäste Strafen wegen Meckerns. Erneut Matthias Rothhammer machte den Deckel drauf (54.), die Gäste kamen ihrerseits noch zu zwei Treffern, einer davon auch in Überzahl.

„Wir haben heute auch wieder einmal zu viele Strafen bekommen, das habe ich meiner Mannschaft auch gesagt“, analysierte Alzinger. „Wenn wir aber einen Schritt schneller sind, oder den Ball schneller passen, dann bekommen wir diese Strafen nicht und müssen nicht so oft Unterzahl spielen. Das müssen wir abstellen.“ Zeit dafür haben die Wölfe nun genug. Denn erst Ende Juni geht es in der Liga weiter mit dem Auswärtswochenende in Merdingen und Spaichingen. Dann wird sich zeigen, ob das Team in dieser starken Zweitligastaffel weiter ganz oben mitmischen kann.

Atting: Heitzer - Meichel (0/4), Wittenzellner (1/0), Mar. Rothhammer, Deichslberger, R. Kuhnle, Bernhard (3/0), Bauer (0/2), Eisenschink, C. Prasch, Mat. Rothhammer (2/0), Hillmeier (3/2), Tkocz;
Kassel: Morton - Mecke (0/1), Preuß (1/0), Bierschenk, Böhm (1/0), Christ (2/1), Fröhlich, A. Haaf, D. Klinge (1/0), Kreuz (0/1), Liebringshausen (0/1), Rabe, Rebbig, Scheper;
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Haala (Königsbrunn); Strafminuten: Atting 27, Kassel 22 + 10 gegen Böhm; Zuschauer: 200;

Text, Foto: Michael Bauer

Wiesmüller erweitert Engagement


02.05.2019 Das Bauunternehmen Wiesmüller aus Dürnhart bleibt nicht nur Hauptsponsor der ersten Mannschaft, es hat auch sein finanzielles Engagement erweitert.
Das Bauunternehmen Wiesmüller bleibt der Zweitbundesligamannschaft des IHC Atting als Hauptsponsor treu. Das Unternehmen aus Dürnhart hat sein Engagement dabei in der zweiten Saison erweitert und ist nicht nur auf den Trikots vertreten, sondern hat in der neuen Hockeyhalle in Atting neben zwei große Bandenwerbungen auch einen Maxibanner hinter der Spielerbank der Heimmannschaft erhalten.

„Wir freuen uns, dass es beim IHC mit der neuen Halle weiter aufwärts geht“, sagt Junior-Chef Thomas Wiesmüller. „Der Aufstieg in die 1. Bundesliga hat zwar letzte Saison noch nicht geklappt, aber ich denke, dass das in Zukunft passieren wird, vor allem, wenn man sich die Jugendarbeit ansieht. Uns hat es gefreut, dass in der neuen Halle gleich zwei Nachwuchsmannschaften Meister wurden. Daher haben wir gerne unseren finanziellen Beitrag aufgestockt denn nur wenn man investiert und Risiko eingeht wird man auch Erfolg haben.“ Die Unterstützung geht auch an die Jugendarbeit bzw. dem Hallenumbau.

Das Bauunternehmen, das bereits 1962 gegründet wurde, ist bereits seit vielen Jahren Ärmelsponsor bei den Wölfen und war in der vergangenen Saison nach dem Wiederaufstieg aus der Regionalliga in die Zweite Liga als Hauptsponsor auf die Brust gewechselt. Die Firma blickt auf eine 57-jährige Geschichte zurück in dritter Generation und bietet seinen Kunden von der Entwurfs- und Ausführungsplanung, den Erdarbeiten, der Erstellung des Rohbaus, Außenarbeiten, Baubetreuung, Sanierung oder Vollwärmeschutz bis hin zum schlüsselfertigen Bauen von Einfamilien-, Doppel- oder Mehrfamilienhäusern bis hin zu Hallen das komplette Spektrum an.

Bild: Helmut Wiesmüller, Thomas Wiesmüller und IHC-Spieler Christian Prasch (von links). Foto: Bauer

Souveräner Derbysieg


02.05.2019 Die erste Mannschaft hat mit einem 22:6-Derbysieg bei den Deggendorf Pflanz die Tabellenführung verteidigt. Am Samstag gastieren um 17.30 Uhr die Kassel Wizards in Atting.
Der IHC Atting hat am Maifeiertag Teil eins der Zielvorgabe für den Doppelspieltag perfekt umgesetzt. Die Wölfe verteidigten durch einen klaren und verdienten 22:6-Erfolg (7:0, 7:3, 8:3) im Derby bei den Deggendorf Pflanz die Tabellenführung und gehen so mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel gegen die Kassel Wizards am Samstag um 17.30 Uhr in eigener Halle.

Die Wölfe bestimmten das Spiel gegen die Pflanz über die vollen 60 Minuten und verteilten die Tore regelmäßig auf die drei Drittel. Schon nach 20 Minuten stand es 7:0, gegen Ende des zweiten Drittels wurde der Spielstand in einer Überzahlsituation auf 14:3 ausgebaut und nachdem Deggendorf zu Beginn des Schlussdrittels kurz verkürzen konnte, ging es in den Schlussminuten fast weiter nur auf ein Tor. Die Treffer wurden dabei auch in sehenswerten Kombinationen herausgespielt.

Wermutstropfen: Die Wölfe verloren Maximilian Kettl mit einer Spieldauerstrafe. Dessen Gegenspieler Julian Bergbauer verletzte sich bei einem Foulspiel, so dass die Schiedsrichter die gelb-rote Karte zückten. Erfolgreichster Attinger vor rund 50 mitgereisten Fans war Tim Bernhard mit sieben Toren. Matthias Rothhammer erzielte fünf Treffer, Fabian Hillmeier verwandelte im Schlussdrittel einen Penalty.

„Das war ein souveräner Auftritt heute von meiner Mannschaft“, lobte Coach Markus Alzinger. „Wir haben das Spiel jederzeit kontrolliert. Am Samstag gegen Kassel dürfte es aber schwieriger werden.“ Gegen die Wizards schieden die Wölfe in der vergangenen Saison nach einem spannenden Playoff-Kampf in zwei Spielen aus.

Atting: Heitzer (ab 50. Kelbin) - Meichel (0/2), Wittenzellner (1/1), Mar. Rothhammer (1/0), Deichslberger (0/2), Kettl, R. Kuhnle, Tkocz (1/0), Bernhard (7/2), Bauer (3/3), Hillmeier (4/2), Mat. Rothhammer (5/1), Eisenschink, C. Prasch (0/1);
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Schafnitzel (Augsburg); Strafminuten: Deggendorf 19, Atting 24 + Spieldauer Kettl; Zuschauer: 150.

Text, Foto: Michael Bauer

Tabellenführung verteidigt


07.04.2019 Dank eines 9:3-Sieges gegen die Langenfeld Devils bleibt die erste Mannschaft weiter ohne Punktverlust in der 2. Bundesliga Süd
Drittes Spiel, dritter Sieg: Der IHC Atting hat am Samstag durch einen am Ende klaren 9:3-Heimsieg (2:1, 1:1, 6:1) über die Langenfeld Devils nicht nur die Tabellenführung verteidigt, er hat auch das bittere Pokal-Aus vor zwei Wochen gegen Regionalligist TV Augsburg II wettgemacht.

In einem körperbetonten Spiel gegen lange Zeit defensiv gut stehende Langenfelder sorgte ein Vierfachschlag zu Beginn des letzten Drittels für die Entscheidung. „Man hat gesehen, dass wir das Spiel heute unbedingt gewinnen wollten – so wie Augsburg das vor zwei Wochen gemacht hat“, sagte Coach Markus Alzinger.

40 Minuten sahen die knapp 110 Zuschauer – der gleichzeitig Fußball-Abend zwischen Bayern und Dortmund kostete mehr Fans – ein intensives Spiel mit einigen Strafzeiten und Diskussionsbedarf mit den Schiedsrichtern. Langenfeld war in der 11. Minute bei einem Konter durch Marius Limper in Führung gegangen, Christian Prasch (12., direkt verwandelter Freistoß) und Thomas Bauer (15.) drehten das Spiel aber schnell.

Drittel zwei brachte ein ähnliches Bild: Kampf und Einsatz auf beiden Seiten. Martin Deichslbergers Schuss konnte Gäste-Keeper Florian Moths nach exakt 22 Minuten nicht festhalten - 3:1. Doch Atting zog nicht davon, sondern machte sich das Leben durch eine doppelte Strafzeit nach knapp 36 Minuten selbst schwer. Spielte Florian Meichel mit einer starken läuferischen Einlage erst mehr als 30 Sekunden von der Uhr, waren die Gäste dann doch mit dem Anschluss zur Stelle. Alexander Brendel traf zum 3:2.

Nun aber kam die entscheidende Phase im Schlussdrittel: Fabian Hillmeier per Direktabnahme (41.), Tim Bernhard (42.) Moritz Eisenschink mit einem Schuss in den Winkel (43.) und Matthias Rothhammer in Überzahl per Abstauber sorgten für einen komfortablen 7:2-Vorsprung, der auch nach dem dritten Langenfelder Treffer durch Limper nicht mehr in Gefahr geriert. Im Gegenteil: Atting legte durch einen Schlagschusstreffer von Bernhard (53.) und Christoph Wittenzellner (56.) noch nach und hätte das Ergebnis bei besserer Chancenverwertung noch zweistellig machen können. „20 gute Minuten haben für uns heute gereicht“, lautete das Fazit von Gästetrainer Thomas Schütt.

„Wir haben unser System immer weiter gespielt“, lobte Alzinger seine Mannschaft, die nach drei Spieltagen nun bei neun Punkten steht. „Das hat perfekt funktioniert. Jeder hat gearbeitet, jeder ist gelaufen. Jeder ist nach vorne mitgegangen. Unser Goalie Raphael Heitzer hat sehr gut gehalten.“

So könne es weitergehen meinte der Coach. Allerdings ist jetzt erstmal wieder Pause bis Anfang Mai: Am 1. Mai geht es zum Derby nach Deggendorf, am 4. Mai gastiert Verfolger und Vorjahresplayoffgegner Kassel Wizards in Atting. „Ich hoffe, es spricht sich bis dahin rum, dass wir gutes Hockey bieten, so dass gegen Kassel wieder ein paar mehr Fans zu uns kommen.“

Atting: Heitzer - Meichel (0/2), Wittenzellner (1/0), Mar. Rothhammer (0/1), Deichslberger (1/1), C. Prasch (1/1), C. O. Prasch, Mat. Rothhammer (1/1), Bernhard (2/1), Bauer (1/0), Hillmeier (1/0), Kuhnle, Eisenschink (1/0), Tkocz;
Langenfeld: Moths (ab 45. Knez), Ginsberg (0/2), Limper (2/0), Müller, Wilmshöfer, Schmitz (0/1), Brendel (1/0), Jopek, Melkko, von Kuczkowski, Scheib, Höhn;
Schiedsrichter: Schafnitzel (Augsburg), Häringer (Merdingen); Strafminuten: Atting 12, Langenfeld 10; Zuschauer: 110.


Alle Termine sind bis zum Beginn der Osterferien abgesagt. Darunter fallen die Jahresversammlung, die Brauereibesichtigung und der Bayernpokal
07.03., 17.30 Uhr Ergebnis:
4:5 n.P.

Atting - Spaichingen
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Pl. Mannschaft S T P
1 Menden 3 29:4 9
2 Merdingen 3 32:9 9
3 Spaichingen 3 25:4 8
4 IHC Atting 3 24:5 7
5 Rhein-Main Patriots 2 20:0 6
6 Langenfeld 2 20:0 6
7 Freiburg 3 29:12 6
8 Hilden 3 24:9 6
9 Kassel 16 0:160 0
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11 Kassel-Spiele
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