Ein Schritt in Richtung Zukunft


24.08.2017 Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23. August entschieden, dass der Kauf der gebrauchten Halle angestrebt wird.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23. August entschieden, dass der Kauf der gebrauchten Halle angestrebt wird. Die Räte stimmten am Mittwoch einstimmig dafür, dass Bürgermeister Robert Ruber Verhandlungen über den Kauf aufnehmen darf. Sie zeigten sich alle überzeugt von der Halle die etwa 50 x 39 Meter groß ist. Den guten baulichen Zustand bestätigten mittlerweile auch Fachleute.

Durch den Kauf der Halle in Pentling, die bisher als Soccerhalle verwendet wurde, nun aber weichen muss, weil auf dem Grundstück Wohnungen entstehen, könne man das eingeplante Budget von 800.000 Euro halten, sagte Ruber. Auch Angebote neuer Hallen lägen vor. Mit diesen sei dies nicht der Fall. Zudem erhalte man mit der Halle in Pentling das gesamte Interieur wie Licht, Heizung, Bande, Tore, Kiosk etc gleich mit dazu. IHC und EC kommen selbst gemeinsam für Boden, Umbau der Banden bzw. Zeitnahme, Spielerbänke auf.

IHC und EC sowie ein Großteil der Gemeinderäte hatten die Halle am 8. August besichtigt und sich ebenfalls für diese Halle ausgesprochen. Sie bietet mit ihren Innenmaßen Platz für ein Hockeyspielfeld nach internationalem Maß von 20 x 40 Metern (möglicherweise auch ein wenig größer) sowie für mindestens eine Eisstockbahn zusätzlich, möglicherweise auch zwei. Die Höhe ist vollkommen ausreichend.

Ruber stellte auch klar, dass mit einer Aufstellung der Halle (bei einem erfolgreichen Kauf und Genehmigung) im Jahr 2017 nicht mehr zu rechnen sei, denn es müssten verschiedene Genehmigungen eingeholt bzw. Ausschreibungen getätigt werden. Möglicherweise könnten noch Fundamente erstellt werden. In Pentling muss die Halle noch dieses Jahr rückgebaut werden, so dass man die Teile einlagern müsse. Dies sei laut der ausführenden Firma kein Problem.

Von allen bei der Sitzung anwesenden IHC-Mitgliedern wurde die Entscheidung mit großer Erleichterung und Freude aufgenommen. Damit sind wir unserem großen Ziel wieder einen Schritt näher gekommen. Für den Spielbetrieb 2018 bedeutet dies aber weiterhin, nach Alternativen oder Zwischenlösungen Ausschau zu halten. Denn zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine Prognose über eine Fertigstellung der Halle gegeben werden.

Soccerhalle besichtigt


09.08.2017 Die Suche nach einer Spielstätte führte uns am 8. August in die Soccerhalle nach Pentling, die aktuell zum Verkauf steht.

Am 8. August besichtigten Mitglieder des IHC Atting und des EC Atting auf Einladung des Gemeinderates eine zum Verkauf stehende Halle in Pentling bei Regensburg, die bisher als Soccerhalle genutzt wurde und aktuell zum Verkauf steht. Die Halle, die über Außenmaße von 38 x 50 Metern verfügt wird seit Ende März nicht mehr genutzt. Auf dem Grundstück entsteht eine Wohnanlage. Die Soccerhalle ist eine von zwei Alternativen, die derzeit als Spielstätte für IHC und EC diskutiert werden und wäre nach Abbau sofort verfügbar. Auch Angebote über neue Hallen sind mittlerweile beim Gemeinderat eingegangen.

Ende Juli hatte die Vorstandschaft des IHC (sowie Trainer und Mitglieder der Fördergruppe) Bürgermeister Robert Ruber und Gemeinderäte zu einer Gesprächsrunde ins Vereinsheim eingeladen, um über die Spielstättenproblematik zu diskutieren. Der Gemeinderat wird in den nächsten Wochen über die Varianten beraten.

In der Zwischenzeit bemüht sich auch die Vorstandschaft nach möglichen Alternativen oder Lösungen für einen Trainingsbetrieb ab Januar 2018.

Aktuell keine Spielstätte 2018


21.07.2017 Mitteilung der Vorstandschaft zum aktuellen Stand des Hallenbaus in Atting und der Mitteilung der Stadt Straubing zur Eisstadion- und Ausstellungshallennutzung
Nach der Meisterschaft in der Regionalliga standen während der nun wohl verdienten Sommerpause eigentlich die Bemühungen im Vordergrund, schnellstmöglich in die 2. Bundesliga zurückzukehren und die Situation für den Nachwuchs zu verbessern. Allerdings stehen wir seit Mitte dieser Woche vor einem neuen Problem: Weder das Eisstadion noch die Ausstellungshalle werden 2018 als Spielort zur Verfügung stehen. Das hat uns die Stadt Straubing mitgeteilt. Möglicherweise können wir 2018 dort nicht einmal trainieren, da eine anderweitige Nutzung vorgesehen ist.

Wir hatten noch einmal auf ein Übergangsjahr gehofft, aber die Stadt hat uns noch einmal mitgeteilt, dass es für 2018 auch in der Ausstellungshalle nicht mehr geht. Man drängt uns nicht aus der Halle hinaus, es wird jetzt nur das umgesetzt, was man uns bereits seit drei Jahren angekündigt hat. Die Hinweise, dass irgendwann Schluss ist, hatten wir bereits mehrfach erhalten und kommuniziert. Dass Umbauarbeiten im Eisstadion für 2018 und auch 2019 anstehen, war bereits länger klar.

Aktuell können wir deshalb für 2018 nicht mal eine Mannschaft melden, geschweige denn an den Aufstieg der Herren in die 2. Bundesliga denken. Denn ein kompletter Spielbetrieb in Donaustauf oder Deggendorf kann nicht gestemmt werden. Wir wollen dies auch nicht. Nach dem Rückzug 2016 aus der 1. Liga war uns wichtig, wieder als ein Verein bei uns in der Umgebung anzutreten, nicht als zerrissene Grüppchen an verschiedenen Orten. Am 31. Oktober müssten wir für Liga zwei, Ende Dezember für die Regionalliga und den Nachwuchsspielbetrieb melden.

Wir setzen weiter große Hoffnungen in die Planungen der Gemeinde Atting, dass die geplante Halle zügig umgesetzt werden kann. Es gibt derzeit zwei Möglichkeiten: Den Bau einer neuen Halle oder den Kauf einer gebrauchten, die bereits begutachtet wurde. Für die zweite Variante müsste allerdings ein Stück Grund neben dem Vereinsheimsportgelände zusätzlich erworben werden, weil die Halle etwas zu breit ist. Gespräche dazu gab es. Für Variante eins werden noch Angebote über Kosten eingeholt, was sich derzeit aber leider verzögert.

Wir möchten durch den Gang an die Öffentlichkeit noch einmal eindrücklich auf unsere Situation hinweisen. Vielleicht fühlt sich auch die eine oder andere Baufirma angesprochen, unserem 1. Bürgermeister und dem Gemeinderat in ihren Bemühungen nach Angeboten zu helfen!! Denn ein positiver Beschluss über einen Bau würde uns eine Perspektive für 2018 geben und uns erlauben, Mannschaften zu melden. Die Saison startet erst im März und man könnte auch einige Heimspiele nach hinten verschieben.

Wir haben außerdem in den letzten Monaten alle Voraussetzungen (auch finanziell) geschaffen, um unseren Teil am Bau der Halle zu verwirklichen, sprich Bande, Belag, Spielerbänke anzuschaffen. Auch unsere Mitglieder sind bereit mitzuhelfen.

In den vergangenen Jahren konnten wir immer irgendwie (wenn auch durch harte Arbeit und lange intensive Gespräche) wieder einen Spielort auftreiben, wir haben in 20 Jahren beim IHC Atting in zehn Heimspielstätten gespielt. Aktuell wissen wir aber nicht, wie wir den Spielbetrieb sichern sollen.

Wer uns oder der Gemeinde helfen könnte oder möchte, findet unsere Kontaktdaten auf den Seiten www.ihc-atting.de oder http://www.atting.de/index.php/atting-gemeinde/atting-rathaus. Wir stehen jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung.

Die Vorstandschaft

Meister 2017


16.07.2017 Zehn Jahre nach dem Titel 2007 sicherte sich eine Attinger Mannschaft wieder den Titel in der bayerischen Regionalliga. Ob es zurück in Liga zwei geht, muss Ende Oktober entschieden werden.
(mb) Der IHC Atting ist Meister der Regionalliga Süd-Ost. Am Samstagabend gewannen die Wölfe auch bei den heimstarken Verfolgern aus Pleystein vor mehr als 50 mitgereisten Fans mit 8:4 (2:1, 3:1, 3:2) und sicherten sich vorzeitig den Meistertitel. Alle 13 Spiele der Saison wurden bisher gewonnen. Das abschließende Spiel in Marktoberdorf nach der Sommerpause hat nur noch statistischen Wert.

Weithin sichtbare Matchwinner in einem intensiv geführten Spiel waren Matthias Rothhammer, der sechs der acht Tore erzielte, Kapitän Fabian Hillmeier (vier Punkte) und Torhüter Daniel Filimonow, der auch scheinbar unhaltbare Schüsse der starken Pleysteiner Offensive zunichte machte. Nachdem er schon im ersten Drittel die 2:1-Führung mit starken Paraden festgehalten hatte, bildete eine fünfminütige Unterzahl ab der 32. Minute den Höhepunkt – mehr als eine Minute waren die Attinger dabei sogar zwei Feldspieler weniger. Filimonow ließ fast keine Abpraller zu und hatte Schoner und Fanghand beinahe überall – was etliche Male für ungläubige Blicke oder Kopfschütteln bei den Piranhas-Spielern sorgte.

„Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Coach Markus Alzinger. „Jeder hat für jeden alles gegeben. Das konnte man auf der Bank auch hören. Wenn einer nicht mehr konnte, ist der nächste eingesprungen. Sie haben sich alle gegenseitig unterstützt.“ Gerade im hektischen zweiten Drittel in der erst Matthias Rothhamer die Fünf-Minuten-Strafe absitzen musste, gab es Sonderschichten für die Unterzahlformation. Auch Filimonow brauchte gegen Ende eine Auszeit des Coaches zum kurzen Durchschnaufen. Kurz zuvor hatte er noch einmal sensationell mit der Fanghand pariert.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Attinger bereits mit 4:2 in Front. Rothhammer (2./12.) nutzte früh zweimal ein Powerplay aus, Pleystein traf bei drei gegen drei zum zwischenzeitlichen 1:1. Fabian Hillmeier bei doppelter Überzahl mit Powerplay-Tor Nummer drei (21.) und erneut Rothhammer mit einem Alleingang sorgten nach 25 Minuten schon für das 4:1, ehe erneut Daniel Bienek zum 2:4 traf. Nach seiner abgesessenen Strafe war es Rothhammer selbst, der zum 5:2 traf, wenig später kassierte Bienek für einen Ellbogencheck gegen Hillmeier dann eine rote Karte. Eine weitere Strafe der Gastgeber brachten den Attingern kurz nach Wiederbeginn eine doppelte Überzahl ein, die erneut Hillmeier zum vorentscheidenden 6:2 nutzte.

Zwar gelang Marcel Waldowsky gleich danach Treffer Nummer drei für Pleystein, ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg aber in der Folge nicht mehr: Auch eigene Strafzeiten überstanden die Attinger dann dank eines weiter stark haltenden Filimonow und einer mit viel Übersicht und Einsatz spielenden Defensive sowie viel Willen im Zweikampf. So konnte auch das Fehlen von Florian Meichel und Christoph Wittenzellner (beide nach dem Augsburg-Spiel gesperrt) kompensiert werden. Rothhammer machte mit seinen Toren Nummer fünf und sechs alles klar, der Schlusspunkt von Waldowsky war nur noch Ergebniskosmetik.

„Ich bin so froh, dass wir das Spiel heute gewonnen haben – super, einfach geil“, sagte Alzinger, der nach dem Spiel gleich mehrere Bierduschen über sich ergehen lassen musste. Noch lange nach dem Spiel feierte die Mannschaft mit den Fans vor dem Weidener Stadion, bevor man dann die Heimreise antrat – übrigens noch ohne Pokal. Den gibts dann erst im September in Marktoberdorf. Durch die Meisterschaft in der Regionalliga hat man sich sportlich auf für die 2. Bundesliga qualifiziert. Bis Ende Oktober muss der Verein dem deutschen Verband ISHD mitteilen, ob man in den Bundesliga-Bereich zurückkehrt.

Pleystein: Herz (Völkl) - Martin, Waldowsky (2/1), N. Kroschinski (0/1), K. Kroschinski (0/2), Schopper, Stolz, Walbrunn, Bienek (2/0), Groz, Zellner, Kick, Dürr;
IHC Atting: Filimonow (Stadler) - Hillmeier (2/2), Mat. Rothhammer (6/1), Deichslberger, Eisenschink, Kettl, R. Kuhnle, Miazga, Nissen, Mar. Rothhammer, M. Schneider, L. Schneider (0/1), C. Prasch (0/1), D. Kuhnle, Bogner (0/3).
Schiedsrichter: Einfeldt (Augsburg), Grau (Höchstadt); Strafzeiten: Pleystein 17 + Matchstrafe gegen Bienek, Atting 27, Zuschauer: 150.

Text, Foto: Michael Bauer
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Knapper Sieg in Augsburg


10.07.2017 Die Herren gewinnen auch das zwölfte Spiel der Saison - allerdings nur knapp.
Der IHC Atting ist auch im zwölften Saisonspiel als Sieger vom Feld gegangen - allerdings war der Erfolg am Samstag beim TV Augburg mit 9:8 (3:3, 3:2, 3:3) denkbar knapp, wurde erst in letzter Minute herausgeschossen und brachte zwei Wermutstropfen mit sich.

Denn für das wichtige Spiel am kommenden Samstag in Weiden gegen den ärgsten Verfolger aus Pleystein, der nur das Hinspiel gegen die Wölfe verloren hat, sind mit Florian Meichel und Christoph Wittenzellner zwei Spieler gesperrt. Sie handelten sich nach Ende des Spiels Spieldauerstrafen ein.

Daher fiel das Fazit von Coach Markus Alzinger nicht ganz so positiv aus: . "Es war ein ganz enges Spiel, wir haben leider viele Strafen bekommen, von denen uns die Sperren besonders weh tun", sagte Coach Markus Alzinger. "Aber wichtig ist, dass wir die drei Punkte geholt haben." Mit diesen 36 Zählern sind die Wölfe natürlich weiter klar Erster, Verfolger Pleystein, das noch ein Spiel weniger absolviert hat, lauert aber mit 30 Punkten dahinter.

Die Partie in Augsburg war ganz anders als das Hinspiel, das mit 23:3 geendet war, hart umkämpft - 3:3 stand es nach dem ersten Drittel, 6:5 nach dem zweiten. "Wir haben einfach zu viele Strafe kassiert und die Augsburger haben das auch ausgenutzt", sagte Alzinger. Gerade im letzten Drittel tat der TVA dies, machte aus einem 5:6 binnen weniger Minuten ein 8:6.

Fabian Hillmeier brachte die Wölfe dann zwar wenig später heran, doch dann tat sich einige Minuten nichts - bis Maximilian Miazga in Unterzahl in der 58. Minute das 8:8 erzielte. Und es kam noch besser: Miazga war es auch, der exakt 41 Sekunden vor dem Ende den 9:8-Siegtreffer erzielte. "Er hat uns gerettet", lobte Alzinger. "Aber es war eine Energieleistung aller - wir waren nach dem Spiel fix und fertig." Neben Miazga ragten Matthias Rothhammer mit vier Toren und Hillmeier mit ebenso fünf Punkten heraus.

Und weil es eben nach dem Spiel noch zu einer Auseinanderesetzung kam, in der ein Augburger einen Stockschlag austeilte, müssen die Wölfe nach den Spieldauerstrafen nun am kommenden Samstag (17 Uhr) auf Meichel ud Wittenzellner verzichten.

IHC Atting: Stadler, Kelbin - Hillmeier (1/4), Mat. Rothhammer (4/1), Deichlsberger (0/1), Eisenschink, Kettl, D. Kuhnle, Meichel (1/1), Miazga (2/0), Nissen (0/1), Mar. Rothhammer (1/0), Wittenzellner.

Schiedsrichter: Kruppe, Görtz; Strafminuten: Augsburg: 15 + Spieldauer gegen Rehle, Atting 38 + Spieldauer gegen Meichel und Wittenzellner;

Text: Michael Bauer

Nachwuchs: Durchwachsenes Wochenende


04.07.2017 Ein Sieg für die Schülermannschaft, Niederlagen für Jugend und Junioren sowie Platz vier beim Bambiniturnier in Ingolstadt. Das Wochenende für den Nachwuchs verlief eher durchwachsen.
Den einzigen Erfolg fuhren dabei die Schüler ein, die bei Schlusslicht Augsburg souverän mit 14:0 gewannen und in der Tabelle hinter Deggendorf weiter auf dem zweiten Platz liegen.

Die Junioren, die ersatzgeschwächt in Ingolstadt antreten mussten – nur sechs etatmäßige Junioren standen zur Verfügung, es wurde mit Jugendspielern aufgefüllt – verloren ihre alleinige Spitzenposition in der Liga durch eine 1:7-Niederlage. Aktuell teilen sich Ingolstadt, Deggendorf und die Wölfe mit je zwölf Punkten Rang eins. Am Samstag um 16 Uhr muss das Team in Augsburg antreten.

Zwar weiterhin Dritter aber stark abgeschlagen ist die Jugend, die in Ingolstadt mit 5:11 den Kürzeren zog. Zwei Siege aus acht Partien stehen auf der Habenseite. „Der Altersunterschied war aber wieder einmal zu groß“, stellte Coach Vincent Liebl fest. „Ohne einen Endjahrgang in der Mannschaft ist es zu schwer zu gewinnen. Deshalb darf man nicht nur auf das Ergebnis schauen, sondern die Entwicklung der einzelnen Spielern betrachten, die sich von Spiel zu Spiel verbessern und weiter entwickeln.“ Auch die Jugend muss am Samstag (14.15 Uhr) nach Augsburg. Der TVA hat ebenfalls erst zweimal gewonnen.

Für die Bambinimannschaft gab es im vierten Turnier der Saison (diesmal in Ingolstadt) erneut Platz vier. Ein Sieg (4:1 gegen Ingolstadt II) und drei Niederlagen gab es und mit dem ersten Treffer gegen die sonst übermächtigen Deggendorfer immerhin noch ein kleines Erfolgserlebnis. Das letzte Turnier der Saison findet am 22. Juli erneut in Ingolstadt statt.

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TExt: MIchael Bauer, Foto: Markus Alzinger

Volle Punktzahl für den Nachwuchs


28.06.2017 Junioren, Jugend und Schüler holen Punkte am vorletzten Heimspieltag – noch bis 16. Juli Spielbetrieb in der Ausstellungshalle
Nicht nur die Herren des IHC Atting waren am Wochenende erfolgreich, auch Junioren, Jugend und Schüler konnten ihre Heimspiele gewinnen. Durch einen 17:5-Erfolg über die Turmfalken Neubeuern holten sich die Junioren die Tabellenführung in der bayerischen Juniorenliga zurück. Nach der Abmeldung der Mannschaft aus Donaustauf waren die Spiele mit deren Beteiligung annulliert worden, so dass die Wölfe in der Tabelle zurückgefallen waren. Mit vier Siegen aus fünf Spielen sind sie nun punktgleich mit Augsburg (12 Punkte aus sieben Spielen) Erster. Am Samstag geht es nach Ingolstadt (15.30 Uhr). Das Hinspiel wurde mit 8:9 verloren.

Die Jugend konnte ebenfalls Neubeuern schlagen. Das 9:1 war erst der zweite Saisonsieg für die Mannschaft. In der bayerischen Liga bedeutet dies Rang drei hinter den starken Deggendorfern und Ingolstädtern. Auch die Jugend spielt am Samstag in Ingolstadt (13.45 Uhr).

Die Schüler festigten durch das 7:0 gegen die Allgäu Rangers Marktoberdorf den zweiten Platz hinter Deggendorf. Vier Punkte Rückstand haben sie auf die Pflanz, vier Punkte Vorsprung auf Ingolstadt, das allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen hat. Am Samstag um 12 Uhr geht es zum punktlosen Schlusslicht Augsburg.

Auch die Bambinispieler dürfen am Wochenende ran: Am Sonntag findet das Turnier in Ingolstadt statt. Ein dritter, ein vierter und ein fünfter Rang wurden bisher erreicht, im Gesamten bedeutet dies Platz vier.

Noch bis 16. Juli können die Wölfe die Ausstellungshalle nutzen, dann wird sie für das Gäubodenvolksfest bis Anfang September gesperrt. An diesem 16. Juli finden auch die letzten Heimspiele vor den Playoffs statt. Nach der Sommerpause gibt es noch letzte Auswärtsspiele, dann geht es in die Playoffs, in denen dann die bayerischen Meister ermittelt werden.

Text: Michael Bauer

Zehnter Sieg im zehnten Spiel


25.06.2017 Die Herren habe zum Abschluss der Heimspielsaison noch einmal ein Torfeuerwerk abgebrannt und mit dem 19:9-Sieg gegen HC Marktoberdorf die Tabellenführung ausgebaut.
Der IHC Atting hat zum Abschluss seiner Heimspielsaison noch einmal ein Torfeuerwerk abgebrannt und mit dem 19:9-Sieg (6:5, 6:1, 7:3) gegen den HC Marktoberdorf nicht nur die 200-Tore-Marke erreicht, sondern auch die Tabellenführung ausgebaut.

Die Wölfe schafften auch im zehnten Spiel einen Sieg und stehen derzeit mit 30 Punkten und 204:51 Toren (20 Treffer im Schnitt) sechs Punkte vor den Pleystein Piranhas, die allerdings ein Spiel weniger ausgetragen haben, dieses gegen Schlusslicht Deggendorf aber sicher gewinnen dürften. Die Wölfe spielen noch einmal zuhause – dann am kommenden Samstag im Derby gegen die Straubing Buffalos, sind dann aber nur Gast.

Das Spiel gegen die Allgäuer war über weite Strecken der Partie zerfahren und von Diskussionen gesäumt. Nicht nur deshalb, auch aufgrund der 28 Treffer dauerte es zweieinhalb Stunden. „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben“, sagte Coach Markus Alzinger. „Es war ein schöner Abschluss.“

Dabei spielten die Gäste im Anfangsdrittel gut mit und ärgerten die Wölfe, die ohne Goalie Daniel Filimonow und Kapitän Fabian Hillmeier antreten mussten, einige Male. 6:5 stand es nach 20 Minuten für die Wölfe, bei denen Matthias Rothhammer an diesem Abend Kapitän war. Im zweiten Drittel wurde das Spiel dann aber klarer. Drei schnelle Tore von Moritz Eisenschink, Maximilian Kettl und Domink Nissen brachten eine 9:6-Führung. Szenenapplaus gab es für den zehnten Treffer: Dominik Kuhnle fälschte vor dem Tor stehen einen Schuss von Christoph Wittenzellner ab, danach folgte ein schönes Unterzahltor von Florian Meichel. Nach zwei Dritteln stand es 12:6.

Im Schlussdrittel bauten die Wölfe den Vorsprung noch einmal aus, aber auch die Gäste kamen noch zu drei Treffern. Alle Attinger Spieler trugen sich n die Scorerliste ein. Max Miazga traf viermal, Dominik Nissen war mit fünf Punkten erfolgreichster Scorer. Max Schneider erzielte beim Saisondebüt einen Treffer, Bruder Leon von den Junioren traf doppelt.

IHC Atting: Stadler, Kelbin; Mat. Rothhammer (1/1), Deichslberger (1/3), Meichel (1/1), D. Kuhnle (2/1), Eisenschink (1/2), Kettl (2/0), Miazga (4/0), Nissen (1/4), Prasch (2/0), Mar. Rothhammer (0/1), M. Schneider (1/0), Wittenzellner (1/2), L. Schneider (2/0);
Schiedsrichter: Knott, Heimrich; Strafminuten: Atting 26, Marktoberdorf 14;

Text, Foto: Michael Bauer
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Junioren Zweiter beim Länderpokal


22.06.2017 Sechs Junioren wurden am zurückliegenden Wochenende in Ahaus Zweiter beim Länderpokal. Drei erzählen, was sie vom Turnier mitnehmen
Sechs Juniorenspieler des IHC Atting erreichten in der vergangenen Woche mit der bayerischen Juniorenauswahl den zweiten Platz beim Länderpokal in Ahaus. Rang eins ging an die Mannschaft von Nordrhein-Westfalen. Leon Schneider, Marc Binder und Tobias Schwarzmüller schildern ihre Erlebnisse beim Turnier, was Sie dort mitgenommen haben und wie sie das bayerische Skaterhockey im Vergleich einschätzen:

Leon Schneider: Das Niveau der Mannschaft aus NRW ist nicht mit unserer Liga zu vergleiche. Es war eine gute Erfahrung und cool, mit Spielern anderer Teams zusammenzuspielen und die besser kennen zu lernen. In Bayern ist Skaterhockey einfach noch nicht so weit verbreitet und es stehen noch nicht so viele Hallen zur Verfügung, in denen man spielen und das ganze Jahr über trainieren kann. Das wäre ein Punkt, den man ändern müsste, um mit NRW mithalten zu können. Das Turnier selbst ist für jeden Spieler ein Anreiz, noch härter zu trainieren.“

Marc Binder: „Da oben hat man gesehen, dass man im bayerischen Skaterhockey noch ein weites Stück entfernt ist von dem, was die in NRW spielen. Vor allem die Spielintelligenz und die Qualität der Spieler war deutlich höher als in Bayern. Im ersten Drittel könnten wir immer gut mithalten. Hintenraus war aber dann die Qualität von NRW entscheidend. Auch hat man gemerkt, dass die Chancenverwertung dort oben deutlich höher ist. Baden-Württemberg und Berlin waren auch nicht schlecht. Dennoch war unsere Team einfach qualitativ besser aufgestellt. Mitnehmen könnte man dass man noch viel arbeiten muss, um bei den wirklich Guten mitzuhalten.“

Tobias Schwarzmüller: „Das Niveau war in jedem Fall höher. Das liegt daran, dass dort nur die jeweils besten Spieler der Länder anreisen. Es wurden viele und auch enge Freundschaften zwischen den Spielern der bayerischen Vereine geknüpft. Natürlich nimmt jeder von diesem Wochenende auch einige neue Erfahrung was das technische angeht mit. Auf jeden Fall muss aber in Bayern noch einiges geschehen, um mit NRW mitzuhalten. Vor allem spielerisch war uns diese Mannschaft haushoch überlegen. Das liegt denke ich daran, dass viele von ihnen regelmäßig im Training erscheinen, was ja bei uns noch ein ziemliches Problem ist. Ein Grund dafür liegt darin, dass die Anfahrtswege teilweise sehr lang sind. Andererseits kann man sich auch nicht auf ein geregeltes Training einstellen, da es ja immer noch das Problem mit der Halle gibt uns wir ja alle paar Monate wieder woanders hin müssen. Wenn man geregeltes Training in einer eigenen Halle abhalten könnte, dann wäre das für die Quantität an Spielern aber auch für die Qualität der Spieler ein großer Fortschritt. Ein Nachteil gegenüber NRW liegt auch noch darin, dass dort jeder Verein eine eigene Turnhalle hat. Bei uns darf ja dort kein Hockeyverein hinein.“

Derbysieg gegen die Buffalos


17.06.2017 Die Herren gewinnen am Samstagabend das Derby gegen die Straubing Buffalos klar mit 17:7. Am Sonntag folgt ein 8:5 in Nürnberg.
Der IHC Atting hat nach zwei weiteren Siegen in der Regionalliga Bayern die Tabellenführung vor den ebenfalls weiter siegenden Pleystein Piranhas verteidigt. So leicht wie zuletzt waren die Erfolge im Derby gegen Straubing und in Nürnberg jedoch nicht einzufahren.

Zwar stand am Ende gegen den Lokalrivalen Straubing Buffalos ein 17:7 (6:3, 5:3, 6:1), zwischendrin war das Spiel aber einige Zeit lang knapp. Das gut besuchte Derby bot über weite Strecken des Spiels interessantes aber auch intensives Hockey. „Es war endlich wieder einmal ein spannendes Spiel“, sagte Florian Meichel. „Lange war es knapp. Wenn wir getroffen haben, haben auch die Buffalos oft wieder geantwortet.“

Das gut besuchte Derby bot über weite Strecken des Spiels interessantes aber auch intensives Hockey. „Es war endlich wieder einmal ein spannendes Spiel“, sagte Florian Meichel. „Lange war es knapp. Wenn wir getroffen haben, haben auch die Buffalos oft wieder geantwortet.“ Nach einer schnellen 3:0-Führung kamen die Buffalos, die neben Stefan Loibl auch Sandro Schönberger aufboten, zum 2:3. Nach 20 Minuten stand es 6:3 für die Wölfe.

Auch in einem zerfahrenen zweiten Drittel, in dem es auf beiden Seiten mehrere Strafzeiten gab und bei dem Schönberger und Meichel im Trash Talk an der Bande ein paar Worte austauschten, blieben die Gäste dran. Zwischenzeitlich stand es 9:6, ehe Matthias Rothhammer (an diesem Abend vier Tore) nach einer herrlichen Passstaffette bei drei gegen drei auf dem Feld und Meichel (insgesamt sechs Punkte) auf 11:6 erhöhten. Wie zum Zeichen, wie ernst es gemeint war, musste der feststeckende Ball nach Rothhammer Treffer erst aus dem Tor „befreit“ werden.

Gleich zu Beginn des Schlussdrittels sah es danach aus, als würden die Gäste noch einmal den Anschluss versuchen. Das 7:11 durch Schönberger (zwei Tore, zwei Vorlagen), nach Pass von Loibl (ebenfalls zwei Tore und zwei Vorlagen) war allerdings der letzte Buffalos-Treffer, auch weil der sicher haltende Daniel Filimonow im Attinger Tor zum Schluss noch einen Schuss aus Nahdistanz scheinbar mühelos mit der Fanghand aus dem Winkel fischte. Die Attinger bauten die Führung in den letzten 20 Minuten kontinuierlich aus und gewannen das Spiel am Ende standesgemäß.

IHC Atting: Filimonow (Stadler) - Hillmeier (3/1), Mat. Rothhammer (4/0), Deichslberger (0/1), Eisenschink (1/0), Jetschina, Kettl (0/1), R. Kuhnle (2/0), Meichel (3/3), Nissen (1/2), C. Prasch (2/1), C.O. Prasch, Wittenzellner (1/1), Eiglsperger;
Straubing Buffalos: Langhansl (ab 37. Dießner) - Baumgartner (2/0), Bartl (1/0), Altmann, Früchtl, Hanner, Kassek, Knott, Loibl (2/2), Pfeffer, Schmid, Schmidt (0/1), Schönberger (2/2);
Schiedsrichter: Breiter, Märkl; Strafminuten: Atting 16, Straubing 22.

Das Sonntagsspiel in Nürnberg war das erste seit rund zehn Jahren, das die Wölfe auf einem Außenplatz bestreiten mussten – eine knifflige Aufgabe bei heißen Temperaturen. Das 8:5 (2:1, 4:2, 2:2) war das bisher knappste Spiel in dieser Saison. Nach einem 2:1-Zwischenstand nach 20 Minuten (Tore durch Eisenschink und Hillmeier) zogen die Wölfe aber im Mitteldrittel davon. Unter anderem traf Hillmeier noch zweimal. Auch Florian Meichel kam auf insgesamt vier Punkte.

„Wir waren sehr gut aufgestellt, sind wir das nicht, geht das Spiel auf diesem Platz schnell verloren“, sagte Coach Markus Alzinger. „25 Grad, strahlender Sonnenschein, das ist schon etwas anderes, als wir gewohnt sind. Aber das Wichtigste ist, dass wir die drei Punkte geholt haben.“ Deutlicher hätte es werden können, wenn einige der vielen Versuche statt an Pfosten oder Latte im Tor gelandet wären. Auch ein Penalty wurde verschossen.

Schon jetzt ist klar, dass die Meisterschaft in der Liga nur über die Wölfe und Pleystein führen kann. Die Wölfe haben nach neun Spielen weiter eine weiße Weste, die Weidener nur das Spiel gegen Atting verloren. Kommenden Samstag erwarten die Wölfe die Allgäu Rangers Marktoberdorf zum letzten Heimspiel, das möglicherweise entscheidende direkte Duell zwischen Pleystein und den Attingern findet am 15. Juli in Weiden statt.

Atting: Stadler (ab 31. Kelbin) - Hillmeier (3/0), Mat. Rothhammer (1/1), Eiglsperger, Eisenschink (1/0), R. Kuhnle, Kettl, Nissen (1/0), Meichel (2/2), Wittenzellner, C. Prasch, C.O. Prasch, Deichlsberger, D. Kuhnle (0/1);
Schiedsrichter: Friedrich, Hiller; Strafminuten: Nürnberg 18, Atting 12.

Text, Foto: Michael Bauer


Samstag, 30. März, 8.45 Uhr
Aktion Sauber macht Lustig, Feuerwehrhaus
Samstag, 30. März, 17.30 Uhr
Watt-Turnier, Wirtshaus Leonhardt
10.03., 15.90 Ergebnis:
9:7

Atting - Freiburg
Samstag, 23.03., 13.00 Uhr
Jugend - Deggendorf II 14:1
Samstag, 23.03., 15.30 Uhr
Junioren - Deggendorf 7:15
Samstag, 23.03., 18.00 Uhr
Atting II - Deggendorf II 10:4
Pl. Mannschaft S T P
1 IHC Atting 2 27:11 6
2 Langenfeld 1 9:6 3
3 Kassel 2 15:13 3
4 Merdingen 1 6:5 3
5 Deggendorf 1 11:10 2
6 Freiburg 3 21:20 1
7 Spaichingen 1 5:6 0
8 Rhein-Main Patriots 1 4:18 0
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