Ereignisreiches Wochenende


03.04.2017 Trainingslager, Sichtungslehrgang, Auftakt in die Saison und gleich zwei soziale Aktionen – am Wochenende waren alle Mannschaften im Einsatz.
Der Saisonauftakt ging für zwei der drei Nachwuchsteams allerdings in die Hose. Die Schüler verloren mit 0:19, die Jugend mit 2:8 bei den Deggendorf Pflanz. Lediglich die starken Junioren konnten mit 13:5 einen ungefährdeten Sieg in Deggendorf holen.

Fünf Junioren (nicht alle acht Nominierten konnten am Termin teilnehmen) waren beim Sichtungslehrgang zur Juniorennationalmannschaft in Augsburg. Etwas mehr als zwei Stunden trainierten sie zusammen mit rund 20 weiteren Spielern aus Bayern und Baden-Württemberg. Die Trainer Tim Bothe und Jens Meinhardt werden nun entscheiden, wer es in den Kader des Nationalteams schafft. Toni Früchtl, Marcel Hörndl, Tobias Doll, Leon Schneider und Tobias Schwarzmüller waren dabei.

Die Herrenmannschaft absolvierte am Wochenende ihr Trainingslager in Straubing mit Teambuildingmaßnahme. Zum Abschluss am Sonntag gab es ein klares 20:3 im Testspiel gegen Landesligist ERC Ingolstadt II. Es war der vierte Sieg im fünften Testspiel. Die Saison beginnt am 22. April mit dem Auswärtsspiel bei Deggendorf II.

Nicht auf dem Feld, sonder in einer sozialen Aktion waren einige Bambinispieler mit ihren Eltern im Einsatz: Sie nahmen mit einigen weiteren Attinger Vereinen an der Aktion „Sauber macht lustig“ im Gemeindegebiet teil, säuberten dabei nicht nur mit viel Elan die Umwelt, sondern erhielten von einem Spender Geld für die Mannschaftskasse.

Die Fördergruppe nahm in der Besetzung Christoph Eisenschink, Martin Jauernig, Andreas Koblmüller und Michael Bauer bei der Dorfmeisterschaft der Tischtennisfreunde Atting teil und holte dort den Titel im Doppel und Platz zwei im Einzel.

Das Foto zeigt die Spieler beim Sichtungslehrgang zur Juniorennationalmannschaft in Augsburg:

Von links: Trainer Stephan Weichelt, Toni Früchtl, Leon Schneider, Marcel Hörndl, Tobias Doll, Tobias Schwarzmüller und Trainer Tim Bothe; Foto: Schwarzmüller;

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Nachwuchs startet in die Saison


31.03.2017 2017 haben wir wieder Nachwuchsteams in allen vier Altersklassen am Start. Gegen Deggendorf geht es los
Am Samstag startet der Nachwuchs des IHC Atting in die Spielzeit 2017. In dieser Saison können die Wölfe wieder alle vier Nachwuchsklassen in Bayern besetzen, denn aus der Laufschule und der Hockeygruppe hat sich wieder eine Bambinimannschaft (U10) gebildet.

Die Kleinsten der Wölfe starten erst am 30. April mit dem Turnier in Deggendorf in die Saison, Schüler (U13), Jugend (U16) und Junioren (U19) müssen am 1. April beim niederbayerischen Rivalen in der Pflanz-Arena in Deggendorf antreten.

Gerade in den beiden unteren Klassen ist das Ziel der Wölfe der Spaß am Spiel. Die Bambinimannschaft, die nun von Helmut Herrmann trainiert wird, fand vor allem in den vergangenen Wochen noch Zuwachs, nachdem noch in den Schulen geworben wurde. Fünf Turniere – neben dem Heimturnier am 13. Mai in Straubing geht es gegen Ingolstadt I und II, Deggendorf und Marktoberdorf – finden in dieser Saison statt.

Bei den Schülern (17 Spieler, zwei Goalies) stammen neun Spieler aus der Hockeygruppe. Diese Zwischengruppe zwischen Laufschule, wo das Skaten erlernt wird, und den Bambini mit Spielbetrieb führt die Kinder nach dem Erlernen der Grundlagen an das Hockeyspielen heran. „Das Weiterentwickeln ist mir das Wichtigste“, sagt Schüler-Trainer Markus Alzinger. „Mit Rang drei wäre ich schon zufrieden.“ Die Schüler müssen gegen den ERC Ingolstadt, den TV Augsburg, die Deggendorf Pflanz I und II sowie den HC Marktoberdorf ran, in der Hauptrunde gibt es 15 Spiele.

In den beiden älteren Klassen werden schon höhere Ziele gesteckt. Vincent Liebl, der das Amt von Herrmann übernommen hat, möchte sich mit seinem Jugendteam, das derzeit aus zwölf bis 14 Spielern besteht, wieder für die deutsche Meisterschaft qualifizieren, was bedeutet, dass man es in das Playoff-Finale schaffen müsste. „Wir haben ein paar Spieler im Kader, die letztes Jahr schon dabei waren und auf so einem Turnier noch etwas zeigen möchten“, sagt Liebl. „Wir haben zwar diesmal einen jungen Kader, aber wir sind alle wild entschlossen.“ Als härtesten Konkurrenten sieht Liebl den ERC Ingolstadt. Außerdem geht es in der Vorrunde gegen Augsburg, Deggendorf und Neubeuern, insgesamt sind es zwölf Spiele in der Vorrunde.

Einige Spieler aus der Jugend dürfen Doppelschichten machen und stehen auch bei den Junioren im Kader, allen voran die beiden Goalies Matthias Bauer und David Nagel, die bei den jüngsten Vorbereitungsspielen gegen Deggendorf und Augsburg starke Leistungen gezeigt haben. 17 Spieler stehen im Kader, einige fanden aus Donaustauf (Marc Binder, Mario Strobel) oder nach Pause wegen Berufseinstieg (Alexander Jekal) wieder den Weg zurück in den Verein. Coach Thomas Fischer hat hohe Ziele: „Wir haben nicht einen Spieler dabei, der nicht weiß, wie man mit dem Ball umzugehen hat, genau so wie es bei den Junioren sein soll. Technisch, körperlich sowie beim Spielverständnis sind wir auf sehr hohem Niveau. Wir wollen in jedem Spiel mit aggressivem Forechecking die Gegner in die Enge treiben um Fehler im Aufbau zu provozieren. Mit dieser brutal starken Mannschaft, die wir dieses Jahr haben möchte ich Meister werden.“ Die Junioren haben es mit Ingolstadt, Deggendorf, Donaustauf, Neubeuern und Ingolstadt zu tun und spielen in der Hauptrunde 15 Spiele.

Wie stark die Spieler sich präsentieren, zeigt sich daran, dass gleich acht von ihnen am Sonntag zum Sichtungslehrgang Süd der Juniorennationalmannschaft in Augsburg eingeladen sind: Neben Goalie Nagel sind dies Leon Schneider, Toni Früchtl, Marc Binder, Mario Strobel, Tobias Doll, Marcel Hörndl und Tobias Schwarzmüller. Zuletzt stellte man mit Nico und Kevin Krochschinski zwei Juniorennationalspieler. Beide haben den Verein aber mittlerweile verlassen.

Herrencoach Alzinger hat den Junioren darüber hinaus Einsätze bei den Herren in der Regionalliga in Aussicht gestellt. Einige waren bereits im Training dabei oder in Testspielen. Nach dem Rückzug aus der Bundesliga hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, den Nachwuchs wieder verstärkt zu fördern – sowohl, was Quantität als auch Qualität angeht. Die Spiele finden in dieser Saison aufgrund der Sperrung des Eisstadions auf der Spielfläche in den Ausstellungshallen statt. Zu Sperrzeiten wird man auf die Hallen in Donaustauf oder Deggendorf ausweichen.

Text: Michael Bauer, Foto: Martina Englmeier

Runde zwei ist erreicht


26.03.2017 Durch ein klares 12:2 gegen die Bad Friedrichshall Roadrunners hat die erste Mannschaft am Samstag die zweite Runde im ISHD-Pokal erreicht

(mb) Der IHC Atting hat sich am Samstag durch ein klares 12:2 (6:0, 2:0, 4:2) gegen den baden-württembergischen Regionalligisten RRV Bad Friedrichshall Roadrunners für die zweite Runde im ISHD-Pokal qualifiziert.

„Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, sagte Kapitän Fabian Hillmeier. „Wenn wir etwas aufgedreht hätten, wäre er sogar noch deutlich höher ausgefallen. Die Hauptsache ist nun aber, dass wir in der zweiten Runde sind.“

Dieses Sechzehntelfinale findet am 6. und 7. Mai statt. Dann steigen auch fünf weitere Bundesligisten (Kaarst, Oberhausen, Iserlohn, Essen, Kassel, TV Augsburg) in den Spielbetrieb ein. Auch der bayerische Rivale Deggendorf Pflanz (4:2 gegen Assenheim) hat sich für die zweite Runde qualifiziert. Bekommt der IHC einen klassenhöheren Gegner zugelost, hat er in jedem Fall Heimrecht.

Die Wölfe, bei denen einige Akteure noch fehlten, machten gegen die Roadrunners schon im ersten Drittel alles klar. Hatte Goalie Patrick Rothenburger noch die ersten bereits gefährlichen Schüsse entschärfen können, gelangen schnell die ersten Tore: Moritz Eisenschink (3.), Fabian Hillmeier (4./12.), Simon Bogner (6./18.) und Dominik Nissen (19.) sorgten für ein 6:0 nach 20 Minuten.

IHC-Goalie Thomas Stadler hielt bei den wenigen Entlastungsangriffen sicher – nach den Treffern zum 7:0 und 8:0 im zweiten Drittel durch Dennis Jetschina (32.) und Florian Meichel (nur 28 Sekunden später), sowie dem 9:0 (Christian Prasch, 43.) und 10:0 durch Robert Kuhnle (47.) hielt sogar bis zur 47. Minute die Null. Erst dann kamen die Gäste zu zwei Treffern bei Kontern. Nissen (55.) und Meichel (56.) erhöhten dann in der Schlussphase. Zuvor hatte es noch eine kleine Rangelei gegeben, die zu einigen Strafen auf beiden Seiten geführt hatte. Die Wölfe konnten insgesamt zwei Strafzeiten der Gäste zu Überzahltoren nutzen, hätten aber bei konsequenterer Chancenverwertung das Ergebnis auch in Richtung 20 Tore drehen können.

IHC Atting: Stadler - Meichel (2/0), Bogner (2/3), Jetschina (1/0), Fischer, R. Kuhnle (1/1), Ostermeier, Mar. Rothhammer (0/1), C. Prasch (1/0), C.O. Prasch, Nissen (2/1), Eisenschink (1/1), Hillmeier (2/1); Schiedsrichter: Schafnitzel, Einfeldt (Augsburg), Strafminuten: Atting 15, Bad Friedrichshall 16; Zuschauer 50 (in Donaustauf).

Text, Foto: Michael Bauer

Ein Video des Treffers zum 9:0 gibt es auf unserer Facebook-Seite

Pokalspiel gegen Bad Friedrichshall


24.03.2017 Am Samstag steigt das erste Pflichtspiel der Saison: Die erste Mannschaft will sich gegen Bad Friedrichshall für die zweite Runde im ISHD-Pokal qualifizieren
Nach vier Testspielen mit drei Siegen und nur einer Niederlage gegen höherklassige Teams steht für den IHC Atting am Samstag das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Im ISHD-Pokal erwarten die Wölfe um 17.30 Uhr in Donaustauf die Bad Friedrichshall Roadrunners.

Die Gäste aus Baden-Württemberg haben ihr erstes Pflichtspiel der Saison schon hinter sich. Das wurde in der Regionalliga-West allerdings gegen die Zweitvertretung der Breisgau Beasts mit 4:5 nach Penalty-Schießen verloren – obwohl man als Zweitligabsteiger als Favorit ins Rennen gegangen war und sich mehr erwartet hatte.

Trotz dieses Ergebnisses und einer deutlichen Niederlage in einem Testspiel beim TV Augsburg II, der in dieser Saison Konkurrent in der Regionalliga Bayern ist, will der IHC Atting nicht überheblich in diese Partie gehen: „Sie haben ja auch in der 2. Liga gespielt“, sagt Coach Markus Alzinger. „Daher sind sie nicht zu unterschätzen. Aber wir sind aber gut drauf und daher sehr zuversichtlich. Wir wollen auf jeden Fall in die zweite Runde!“ Drei Reihen stehen dem Coach dabei zur Verfügung, einige Spieler fehlen verletzungs- oder urlaubsbedingt.

Text: Michael Bauer, Foto: Markus Alzinger

Wieder ein Testspielsieg – Erstes Bambinispiel


20.03.2017 Die erste Mannschaft gewann am Samstag das Spiel gegen Salzburg - Für die Nachwuchsteams stand das Frühjahrsturnier an
(mb) Mit Toren geizen die Spieler des IHC Atting derzeit nicht. Auch die Spannung wird lange hochgehalten. Am Wochenende gab es im vierten Testspiel den dritten Sieg mit einem Tor Unterschied. Gegen den österreichischen Vizemeister Salzburg siegte man mit 10:9 (4:6, 3:1, 2:2, 1:0).

Gleichzeitig war es der dritte Erfolg gegen einen höherklassigen Gegner nach dem 10:9 und 12:11 gegen die beiden Zweitligisten Ingolstadt und Deggendorf. Coach Markus Alzinger kann zufrieden sein: „Eine tolle Leistung, wir haben bis zum Schluss gekämpft.“ Ein Sonderlob hatte er wieder für einen Nachwuchsakteur parat. Leon Schneider stand zum ersten Mal im Team und erzielte einen Treffer sowie den entscheidenden Penalty. Außerdem trafen Matthias Rothhammer (5), Marco Rothhammer, Dennis Jetschina und Robert Kuhnle.

Am kommenden Samstag wird es dann ernst: Gegen den RRV Bad Friedrichshall (Baden-Württemberg), ebenfalls Regionalligist, steigt in Donaustauf (17.30 Uhr) das Erstrundenmatch im Pokal. Die Roadrunners haben das erste Saisonspiel schon hinter sich. Gegen die zweite Mannschaft der Breisgau Beasts verloren sie mit 4:5 nach Penalty-Schießen.

In den Spielbetrieb stiegen am Wochenende auch die Nachwuchsteams ein. Das traditionelle Frühjahrsturnier bot Gelegenheit sich einzuspielen. Die Bambini (Foto) zogen dabei in ihrem ersten Pflichtspiel (die Mannschaft nimmt erstmals am Spielbetrieb teil) mit 0:20 gegen Deggendorf den Kürzeren. Die Schüler landeten hinter Deggendorf Pflanz und dem ERC Ingolstadt auf Rang drei, die Jugendmannschaft verlor im Finale gegen Ingolstadt mit 3:5 und die Junioren gewannen alle drei Spiele und holten sich mit 17:3 Toren souverän den Turniersieg.

Text: Michael Bauer

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Erfolge gegen Ingolstadt


06.03.2017 42 Tore wurden in den Testspielen gegen die Deggendorf Pflanz und den ERC Ingolstadt erzielt. Beide Spiele wurden knapp gewonnen.
„42 Tore, was für ein Wochenende“, lautete die kurze Zusammenfassung von Coach Markus Alzinger nach den beiden Testspielen gegen den IHC Atting.

Dabei hatte sein Team die 42 Tore nicht etwa selbst geschossen, die beiden Zweitligisten Deggendorf Pflanz und der ERC Ingolstadt waren selbst gut aufgelegt, was das Toreschießen angeht. 10:9 und 12:11 lauteten die Ergebnisse aus Attinger Sicht – erfolgreich also und dazu noch gegen zwei jetzt höherklassige Mannschaften.

Als ein „Hammerspiel“, bezeichnete Alzinger das Derby gegen Deggendorf am Samstag, das wie meist in den letzten Jahren hart geführt wurde, aber nun aufgrund der veränderten Kader (Torjäger Tim Bernhard und Goalie Raphael Heitzer spielen nun für die Pflanz) deutlich enger war, als beim 20:4 vor knapp einem Jahr, als der IHC sich gerade auf die Erstligasaison vorbereitete. „Es war ein hartes und schnelles Spiel, im Vergleich zum ersten Spiel hat sich das Stellungsspiel deutlich verbessert, der Körper wurde mehr eingesetzt. Man sieht dass die Mannschaft zusammenwächst.“

Gerade die Führungsspieler Fabian Hillmeier (drei Tore) und Matthias Rothhammer (2) zeigten sich in guter Frühform. Robert Kuhnle traf ebenfalls zweimal. Erst kurz vor Schluss des turbulenten letzten Drittels konnte der Siegtreffer erzielt werden.

Turbulent ging es auch am Sonntag gegen den ERC Ingolstadt zur Sache. Hier sicherte eine starke Leistung in Unterzahl zum Spielende den Sieg. Dennis Jetschina hatte sich eine Matchstrafe geholt, dazu gab es eine Bankstrafe. „Wir haben bei zwei Mann weniger nicht ein einziges Tor kassiert, das war sehr stark“, sagte Alzinger.

Mit etwas weniger Spielern im Kader als beim 10:9 gegen Deggendorf gingen die Attinger ins Spiel, Alzinger gab aber erneut allen wieder viel Spielpraxis. Lob gab es für einen jungen Akteur: „Max Kettl beispielsweise hat in der ersten Reihe neben Florian Meichel in der Abwehr ein sensationell gutes Spiel gemacht. Er hat super Pässe gespielt.“

Nach dem 1:7 bei Bundesligist Augsburg vor einer Woche waren es die ersten beiden Testspielsiege für die Wölfe. Am 18. März geht es gegen den österreichischen Vizemeister Salzburg, am 25. März steigt das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Bad Friedrichshall.

Text: Michael Bauer, Foto: Lena Alzinger

Große Spende an den Nachwuchs


05.03.2017 Am Donnerstag übergaben Rudolf Klankermayer und Stefan Kergel von Automatenvertrieb Klankermayer eine große Spende an unseren Nachwuchs.
Rudolf Klankermayer und Stefan Kergel, Geschäftsführer von Automatenvertrieb Klankermayer in Rinkam bei Atting, übergaben am Donnerstag an die Führungsspitze des IHC Atting um Martin Amann, Michael Bauer und Andreas Koblmüller sowie Schüler- und Herrentrainer Markus Alzinger eine Spende von 2.000 Euro, die dem Nachwuchs zugute kommt.

Die Firma unterstützt die Wölfe bereits seit vielen Jahren mit Kaffeautomaten und dem jeweiligen Zubehör für den Kiosk: „Die Nachwuchsarbeit ist das Wichtigste im Verein und sichert die Zukunft“, sagte Klankermayer. In der neuen Saison spielen die Wölfe wieder mit vier Nachwuchsteams (Bambini, Schüler, Jugend, Junioren) im Spielbetrieb des bayerischen Verbandes, dazu kommt die Laufschule. 84 Nachwuchsspieler sind aktuell im Verein, 187 Mitglieder hat der Verein insgesamt. „Wir bedanken uns sehr herzlich für die Spende und die jahrelange gute Zusammenarbeit“, sagte 1. Vorsitzender Martin Amann. „Die Spende ist ein wichtiger Bestandteil unseres Jahresetats des Nachwuchses.“

Bei der lockeren Gesprächsrunde wurden vor allem die Themen Nachwuchsarbeit, der Rückzug der Wölfe aus der 1. Bundesliga und die Hallensituation diskutiert. In der Saison 2017 spielen die Wölfe aufgrund der Sperrung des Eisstadions mit einer Ausnahmegenehmigung in der Ausstellungshalle am Hagen – die zehnte Spielstätte in der 20. Saison. Weiterhin ist der Gemeinderat Atting bemüht, eine Spielstätte in Atting zu realisieren. Kergel: „Wir hoffen sehr, dass in der kommenden Saison die Spiele der Wölfe dann schon in Atting stattfinden können.“

Text Foto: Michael Bauer

Hallenthematik: Gute und schlechte Nachrichten


28.02.2017 Jahresversammlung: Eisstadion Straubing steht 2017 nicht zur Verfügung, Hallenbau in Atting wird wieder vorangetrieben
Erneut gibt es für den IHC Atting ein großes Hallenproblem. Eigentlich war geplant, nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga alle Spiele wieder im Eisstadion Staubing (für die Regionalliga als Spielstätte wieder erlaubt) auszutragen. Doch dieses wird im Sommer erneut nicht zur Verfügung stehen. Die Spielstättenthematik füllte deshalb den Großteil der Jahresversammlung am Samstag aus.

„Zum einen finden im Stadion Umbaumaßnahmen statt, zum anderen wird das Eis im Sommer im Stadion bleiben, weil der EHC Straubing mit dem Nachwuchs deutlich früher mit der Vorbereitung beginnt und ein Abtauen des Eises sich deshalb nicht lohnt“, berichtete 1. Vorsitzender Martin Amann.

Die Verantwortlichen des IHC mussten nach dieser Hiobsbotschaft Mitte Februar (die ein Großteil der Saisonplanungen wieder über den Haufen warf) schnell reagieren. Da momentan die Trainingsstätte am Hagen zur Verfügung steht (keine Ausstellungen oder anderweitige Belegung) und Belag sowie Bande auch im Sommer darin verbleiben können, wurde eine Ausnahmegenehmigung beim bayerischen Verband beantragt, die mit Auflagen und nur für ein Jahr erteilt wurde. Es werden alle Heimspiele – sowohl die der vier Nachwuchsteams, als auch des Herrenteams – dort stattfinden können.

„Das ist momentan unser letzter Strohhalm“, sagte Amann. „Wir haben Glück, dass die Genehmigung erteilt wurde und die Halle momentan auch frei ist. Sonst würde es ganz schlecht aussehen. Wir müssten 40 Kilometer nach Donaustauf fahren – mit allen Mannschaften.“ Eigentlich war ein Teil der Heimspiele des Herrenteams wieder in Donaustauf geplant, Amann ist es aber lieber, alle Teams in Straubing zu haben: „Wir denken an den Gesamtverein. Es wäre ein unglaublicher Aufwand und würde auch den Verein weiter auseinander reißen, wenn wir nach Donaustauf müssten.“ Vereinszusammenhalt sei aber mit ein Grund des Rückzuges gewesen. „Ein kompletter Spielbetrieb in Donaustauf wäre finanziell, strukturell und zeitlich für uns verheerend gewesen.“

Amann stellt aber auch klar: „Das ist nun erneut ein Übergangsjahr. Eigentlich ist das nur eine Trainingshalle und wir haben die Genehmigung vom Verband nur erhalten, weil wir so kurzfristig nicht ins Eisstadion können. Der Verband hatte schon den Spielplan fertig. Eine dauerhafte Lösung ist das nicht.“ In seiner 20. Saison muss der IHC somit nun in seine zehnte Spielstätte ziehen. Man spielte bereits in den beiden Eisstadien in Regensburg (altes und neues), Deggendorf, Dingolfing und Straubing, in den Skaterhockeyhallen in Deggendorf und Donaustauf, in der Turnhalle Rain sowie in der Turnhalle der Ausstellungshallen in Straubing.

1. Bürgermeister Robert Ruber überbrachte allerdings gute Nachrichten: Nach dem Antrag von EC Atting und IHC Atting auf eine gemeinsame Sportstätte (Amann: „Eine Hockeyfläche mit Dach reicht uns und wir wären alle Sorgen los“) am Sportplatz sind die ersten Hürden genommen. „Der Gemeinderat hat einstimmig dafür gestimmt, das Vorhaben voranzutreiben“, sagte Ruber. Derzeit werden Angebote für eine 30 x 60 Meter große überdachte Halle (man sprach sich für eine geschlossene Variante aus) mit einer Spielfläche von 22,5 x 45 Metern eingeholt. „Wir haben uns einen Kostenrahmen von 800.000 Euro gesetzt und ich bin zuversichtlich, dass wir das Vorhaben realisieren können“, sagte Ruber. IHC und EC haben sich verpflichtet, für Spielbelag, Boden, Spielerbänke und Zeitnahme selbst aufzukommen – Kosten zwischen 50.000 und 80.000 Euro. Der Burschenverein hat seine Unterstützung beim Bau der Bande angeboten. Dies werde gerne angenommen. „Wir werden nächstes Jahr 20 Jahre alt und haben bisher nie daheim spielen können, vielleicht klappt es nun ja endlich“, sagte Amann. „Wir sind sehr zuversichtlich.“

Finanziell hat der IHC das Jahr gut überstanden wie Kassier Kerstin Alzinger ausführte: Der zugesicherte Zuschuss der Gemeinde musste bei Weitem nicht vollständig ausgeschöpft werden. Dafür sorgten positive Abschlüsse bei den Sponsoren und Sparmaßnahmen. Auch für das neue Jahr sei man gut aufgestellt. Der Großteil der Sponsoren bleibt trotz des Rückzugs in die Regionalliga dabei, die Kosten für die erste Mannschaft werden durch die kürzeren Fahrten deutlich reduziert.

Martin Jauernig, Kassier der Ende 2015 gegründete Fördergruppe, die sich um Vereinsveranstaltungen kümmert und durch die Einnahmen den Nachwuchs unterstützt, meldete ebenfalls Positives. Durch Veranstaltungen wie Steckerlfischgrillen, Busfahrten zu Heimspielen, der Bewirtung bei Bürgerversammlung, dem Public Viewing zur Fußball-EM, dem Vereinsheimjubiläum und dem Christkindlmarkt konnte ein mittlerer vierstelliger Betrag erwirtschaftet werden. Davon wurden Utensilien für die Laufschule gekauft, die Abschlussfeier der Schüler, die Fahrt der Jugend zur deutschen Meisterschaft und die Teilnahme von zwei Junioren an der Europameisterschaft bezuschusst. „Für das erste Jahr war dies ein tolles Ergebnis“, sagte Jauernig. „Außerdem fördert es das Vereinsleben. Wir sind ein Attinger Verein und wollen auch für Atting was tun.“

Text, Fotos: Michael Bauer

Niederlage beim TV Augsburg


26.02.2017 Das erste Testspiel der Saison beim TV Augsburg ging am Faschingssamstag mit 1:7 verloren. Es gab positive Erkenntnisse aber auch Verbesserungsbedarf
Der IHC Atting ist mit einer 1:7-Niederlage (0:2, 1:2, 0:3) beim Bundesligist TV Augsburg in die Testspielsaison gestartet. Coach Markus Alzinger zog neben dem Ergebnis – die Gastgeber spielen mittlerweile zwei Klassen höher und der IHC mit einem veränderten Kader – auch einige positive Dinge aus dem Test.

„Der Einsatz und die Kampfbereitschaft waren enorm, auch die Torhüterleistung war sehr sicher“, lobte Alzinger seine Mannschaft, die mittlerweile sechs Wochen Training hinter sich hat. Bei den Augsburgern, die kommende Woche in die neue Saison in der 1. Bundesliga starten, fehlte nur ein Spieler aus der Stammmannschaft. Daher rechnete der Coach seinen Spielern auch das Ergebnis hoch an. Vor dem Spiel hatte er ausgegeben, es nicht zweistellig werden zu lassen. Das einzige Tor erzielte Christian Prasch auf Vorlage von Kapitän Fabian Hillmeier.

Verbesserungsbedarf gibt es aber auch: „Beim Aufbau fehlt noch die Zugehörigkeit, außerdem haben wir zu viele Fehlpässe gespielt und das Umschalten auf die Defensive dauert noch zu lange.“ Außerdem hat er erkannt, dass einige Spieler in den kommenden Wochen weiter an der Kondition arbeiten müssen. Schon am kommenden Wochenende geht es weiter mit den Testspielen gegen die Zweitligisten Deggendorf (4.3.) und Ingolstadt (5.3., in Donaustauf)

Auch die Junioren spielten ein Testspiel in Augsburg, das mit 4:3 gewonnen wurde.

Text: MIchael Bauer, Foto: Markus Alzinger

Start der Testspiele


24.02.2017 Die Regionalligamannschaft bestreitet am Samstag um 16.30 Uhr beim Bundesligisten TV Augsburg ihr erstes Vorbereitungsspiel
(mb) Nach rund sechs Wochen Aufbautraining startet der IHC Atting in die zweite Phase der Vorbereitung. Am Samstag steht das erste Testspiel auf dem Programm. Mit Bundesligist TV Augsburg hat man sich gleich einen sehr starken Gegner ausgesucht.

Coach Markus Alzinger sieht sein Team dabei natürlich in der Außenseiterrolle: „Alles andere als eine klare Niederlage ist ein Erfolg für uns, wenn wir unter zehn Gegentoren bleiben, haben wir schon gewonnen. Wir spielen ja nicht gegen irgendwen.“ Körperlich könne man nach sechs Wochen Training mithalten. Das Programm ähnelt einer Bundesligavorbereitung doch sehr stark: „Das strategische Denken und Handeln muss aber noch fließender funktionieren.“

Mit dem Verlauf der ersten Trainingswochen ist er sehr zufrieden: „Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, wir haben immer mindestens zwölf Mann und einen Goalie im Training.“ Nach dem Ende des Eishockeysaison kommen nun auch die Eishockeyspieler dazu. Gegen Augsburg, das am 4. März in Bissendorf in die neue Saison startet, kann Alzinger dreieinhalb Reihen und zwei Goalies aufbieten. Von der letztjährigen Bundesligamannschaft sind Kapitän Fabian Hillmeier, Assistent Florian Meichel, Matthias Rothhammer, Marco Rothhammer, Dominik Nissen, Christian Prasch und Eugen Kelbin dabei.

Für den IHC Atting ist es der Auftakt zu einem harten Programm im März: Am ersten Märzwochenende testet man gegen die beiden Zweitligisten Deggendorf (4.3.) und Ingolstadt (5.3.), am 18. März geht es gegen den österreichischen Vizemeister Salzburg, am 25. März steigt das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Bad Friedrichshall, danach folgt noch ein Trainingslagerwochende. Das erste Pflichtspiel steigt am 22. April bei der Zweitvertretung von Deggendorf Pflanz.

Text, Foto: Michael Bauer


15.09., 19 Uhr Ergebnis:
19:10

Atting - Merdingen (in Atting)
Sa., 15.09.
TV Augsburg - Schüler 0:14
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
11
12