Spende an den Kindergarten


17.01.2017 Die beiden Vorsitzenden Martin Amann und Michael Bauer haben am Dienstagvormittag eine Spende von 500 Euro an den Kindergarten Atting übergeben.
Die Kinder des Kindergarten Attings nahmen am Dienstag aus den Händen der beiden Vorsitzenden des IHC Atting, Martin Amann und Michael Bauer, eine Spende von 500 Euro entgegen. Diese Spende stammt aus Teilen des Erlöses der Christbaumversteigerung des Inlinehockey-Clubs. Kindergartenleiterin Andrea Handl freute sich sehr über die Spende, die für einen neuen Bauwagen verwendet wird. „Den haben wir uns schon lange gewünscht.“

Pfarrer Hans Jürgen Koller sagte: „Es freut mich, dass sich der IHC Atting nicht nur sportlich, sondern auch sozial in Atting engagiert – die Kindergartenkinder sind ja auch die Zukunft des Clubs.“ Im vergangenen Jahr veranstaltete der IHC Atting in der Mehrzweckhalle einen Schnuppertag für die Kindergartenkinder, bei dem diese spielerisch an Trainingsübungen, sowie den Umgang mit Schläger und Ball herangeführt werden. Man versprach, dies 2017 zu wiederholen.

Einige Kinder gehören dem Verein mittlerweile auch schon an. Die Laufschule (Einstieg ab 3 Jahren möglich) wird seit Herbst 2016 in der Mehrzweckhalle (freitags, 16 Uhr) angeboten. Bereits in früheren Jahren spendete der Club Einnahmen aus den Benefizspielen gegen die Straubing Tigers für den Kindergarten. Da diese nun schon länger nicht mehr durchgeführt wurden, entschloss man sich, einen Teil des Erlöses der Weihnachtsfeier zu verwenden.

Text: Michael Bauer, Foto: Martina Amann

Wolf macht die Wölfe fit


16.01.2017 Spezielles Fitnesstraining für die Vorbereitung: Testspiele gegen Augsburg und Ingolstadt terminiert
Was für den Eishockeyspieler das Sommertraining ist für den Skaterhockey-Spieler das Wintertraining. Bevor die Spieler des IHC Atting Ende März in die neue Saison starten, steht intensive Vorbereitung an: Neben dem Training auf der Hockeyfläche vor allem Fitnesstraining.

Das wird in dieser Saison erstmals mit dem ehemaligen Attinger Spieler Tobias Wolf durchgeführt, der mit dem Team 2013 Zweitligameister wurde. CrossStyle nennt sich das Programm, das Wolf zusammen mit seinem Partner Fabian Scheel seit September in seinem Studio in Straubing-Ost anbietet. Dabei werden Kraft, Koordination und Ausdauer fast komplett ohne Geräte trainiert.

„Ich habe mich in meiner Zeit als Hockeyspieler selbst viel damit befasst“, sagt Wolf, der sich freut, seinen ehemaligen Teamkollegen nun helfen zu können. „Daher habe ich versucht, Übungen einzubauen, die speziell dafür geeignet sind. Beispielsweise gibt es 40-Sekunden-Intervalle. Auf dem Feld muss man auch bei seinem Wechsel Vollgas geben, dann kann man wieder verschnaufen. Es geht um Gehirn-Muskel-Verständnis und dass schnell ein Signal weitergesendet wird – bei den schnellen und explosiven Sidesteps zum Beispiel.“

Nach dem Warmup mit Rotations- und Bewegungsübungen stehen Koordination mit Sidesteps zwischen Hütchen sowie ein Kraftteil mit Sprungübungen, Medizinbällen und den Heavy Ropes an. Zum Abschluss folgen schnelle Sprints und Faszienübungen.

Der Schweiß floss dabei in den ersten beiden Einheiten in Strömen – und das obwohl die Einheit nur knapp 50 Minuten dauerte. „Das ist eine ganz andere Belastung als im Fitnessstudio“, sagt Matthias Rothhammer, der schon länger in Wolfs Outdoor-Programm trainiert, das es bereits seit 2014 gibt. „Man muss eine dreiviertel Stunde nur Gas geben, hat eigentlich nur die Basics und überhaupt keine Geräte.“ Auch die anderen Spieler pflichteten ihm bei und holten sich zum Ende der Einheit dann auch noch Ernährungstipps von Wolf, um optimal vorbereitet ins nächste Training zu gehen.

„In den ersten zwei, drei Einheiten wird es noch schwierig, dann werden die Spieler deutliche Verbesserungen feststellen“, sagt Wolf. „Wir gehen hier eine dreiviertel Stunde auch über unsere Grenzen hinaus. Aber es wird sich auszahlen, denn zu Saisonbeginn werden die Spieler fit sein.“

Am Dienstagabend bittet der neue Coach Markus Alzinger zum ersten Training auf der Hockeyfläche in der Ausstellungshalle. Bis Ende März wird zweimal wöchentlich trainiert. Dann steht mit dem Erstrundenpokalspiel gegen Bad Friedrichshall das erste Pflichtspiel an. Zuvor schon testet das Team am 25. Februar (16.30 Uhr) beim Bundesligisten TV Augsburg und am 5. März (14 Uhr) in Donaustauf gegen Zweitligist ERC Ingolstadt.

Text, Foto: Michael Bauer

Trainingsstart


13.01.2017 Die neuen Trainingszeiten für die Vorbereitung in die Saison 2017 stehen und gelten nun erst einmal bis Mitte/Ende April, bis wir ins Eisstadion Straubing umziehen

Der Boden ist verlegt, die Vorbereitung auf die Saison 2017 kann starten: Ab Kalenderwoche 3/17, also dem 16. Januar gelten die unten stehenden Trainingszeiten für alle Mannschaften. Die Zeiten bleiben bis zum Umzug ins Eisstadion gültig, dann wird es kleinere Änderungen geben, die wir dann bekannt geben.

Da aktuell keine Messe in den Ausstellungshallen ansteht, kann das Training bis Mitte/Ende April in dieser Form stattfinden. Der voraussichtliche Umzug ins Eisstadion Straubing findet Mitte bis Ende April statt. Nach dem Abtauen des Eises wird Stand jetzt im Stadion noch die Videoanlage gewartet bzw. getauscht. Wie lange dies dauert, ist noch unklar. Spiele, die vor den Eisstadionumzug im Spielplan gelegt werden, werden in Donaustauf ausgetragen, zum Beispiel das Pokalspiel der Herren Ende März.

Die Laufschule findet auch weiterhin freitags von 16 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Atting statt, die Hockeyschule von 15 bis 16 Uhr freitags in der Ausstellungshalle. Das Torhütertraining wird samstags angeboten – voraussichtlich im Zwei-Wochen-Rhythmus, hier ergeht Einladung an die Goalies bzw. Eltern.

Die genauen Einteilungen der Ligen – wir werden mit einer Herrenmannschaft und vier Nachwuchsteams am Spielbetrieb des BRIV teilnehmen – wird nach der Tagung des BRIV am Wochenende des 21./22. Januar in Ingolstadt feststehen. Danach ist auch mit den Spielplänen zu rechnen.

Die Vorstandschaft wünscht allen einen guten Start in die Saison 2017, ein verletzungsfreies Jahr und viel Erfolg mit ihren Teams.

Die Trainingszeiten:

Laufschule:
Freitag, 16.00 bis 17.00 Uhr (MZH Atting)

Hockeyschule:
Freitag, 15.00 bis 16.00 Uhr

Bambini:
Montag, 17.00 bis 18.00 Uhr
Freitag, 16.00 bis 17.00 Uhr

Schüler:
Dienstag, 17.00 bis 18.30 Uhr
Freitag, 17.00 bis 18.15 Uhr

Jugend: Mittwoch: 19.00 bis 20.30 Uhr
Samstag, 12.00 bis 13.30 Uhr

Junioren:
Donnerstag, 18.30 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 19.00 bis 20.30 Uhr (mit Herren 2)

Herren 2:
Dienstag, 20.30 bis 22.00 Uhr
Sonntag, 19.00 bis 20.30 Uhr (mit Junioren)

Herren 1:
Dienstag, 19.00 bis 20.30 Uhr
Freitag, 18.15 bis 19.40 Uhr

Torwarttraining:
Samstag, 10.00 bis 12.00 Uhr
nach Absprache

Mit großem Kader früh in die Vorbereitung


09.01.2017 Fitnessprogramm, Training ab Mitte Januar in der Ausstellungshalle, Vorbereitungsspiele im März und ein Trainingslager stehen vor Saisonstart auf dem Programm
Früh startet der IHC Atting in die Saisonvorbereitung für die Regionalligasaison. Trainer Markus Alzinger stellte nun dem neuen Kader sein Programm für das erste Quartal des neuen Jahres vor, in dem der IHC Atting in seine 20. Spielzeit seit Gründung im Jahr 1998 geht.

Bereits in dieser Woche beginnen die Spieler mit dem Fitnessprogramm Cross Style unter der Leitung von Ex-Spieler Tobias Wolf. Koordination, Stabilisation und allgemeine Fitness stehen auf dem Programm. „Ich möchte, dass alle Spieler bis März richtig fit sind. Die Eishockeyspieler kommen dann ja bereits mit guter Kondition aus der Saison, aber auch der Rest soll auf dem gleichen Niveau sein“, sagt Alzinger.

Das Hockeytraining wird dann eine Woche später am 17. Januar in der Ausstellungshalle in Straubing starten, in der dann wieder Belag und Bande verlegt sind. Hier gibt es zwei Einheiten pro Woche. Im März sind jede Menge Vorbereitungsspiele geplant. Los gehts am 5. März gegen Zweitligaaufsteiger ERC Ingolstadt (in Donaustauf), dazu werden Spiele gegen Deggendorf (2. Bundesliga) und die Dark Vipers Salzburg (1. österreichische Liga) angestrebt. Ende März/Anfang April ist dann noch ein dreitägiges Trainingslager mit Trainingseinheiten, Theorieschulung, einem Freundschaftsspiel und Teambuildingmaßnahmen geplant.

Auch das erste Pflichtspiel steht bereits fest. Im ISHD-Pokal, für den der Club erstmals seit 2009 wieder gemeldet hat, hat man ein Heimspiel gegen Zweitligaabsteiger Bad Friedrichshall (Baden-Württemberg) zugelost bekommen. Dieses findet am letzten März-Wochenende statt – voraussichtlich ebenfalls in Donaustauf, da das Eisstadion Straubing hier sicher noch nicht zur Verfügung stehen wird. „Im März geht es bereits richtig rund. Da werden alle Spieler jede Menge Spielpraxis bekommen.“

Das erachtet der Coach als besonders wichtig, denn der Kader ist groß. Aktuell stehen mehr als 20 Spieler und vier Torhüter im Kader. Das Gerüst bilden die ehemaligen Bundesligaspieler um Fabian Hillmeier, Florian Meichel, Matthias Rothhammer, Marco Rothhammer, Christian Prasch, Dominik Nissen, Simon Bogner, Christoph Wittenzellner, Eugen Kelbin sowie Nico und Kevin Kroschinski. Dazu kommen Spieler aus der ehemaligen zweiten Mannschaft, zuletzt inaktive ehemalige Mitglieder des Teams sowie jede Menge junge Spieler, die aus den Junioren entwachsen sind. „Sollte dann noch Spielermangel herrschen, setze ich die Endjahrgänge der Junioren ein“, sagt Alzinger.

Neben Goalie Raphael Heitzer und Tim Bernhard (beide nach Deggendorf) haben nun auch Nationalspieler Thomas Bauer und Roman Schreyer den Verein verlassen. Sie waren von 2014 bis 2016 wichtige Säulen im Bundesligateam. Nicht nur Bauer ließ sich aber die Möglichkeit einer Rückkehr offen, falls der Club in Zukunft wieder höherklassig spielen sollte. Heitzer und Bernhard werden dann zu ihrem Heimatclub zurückkehren.

In der Regionalliga sind die Wölfe Favorit Nummer eins auf den Titel. Aktuell besteht die Liga erst aus sechs Teams. Neben den Zweitvertretungen der Bundesligisten TV Augsburg und Deggendorf Pflanz sind dies Donaustauf, Nürnberg und Lokalrivale Straubing. Die Ligenzusammensetzung wird sich aber erst bei der Verbandstagung am 22. Januar in Ingolstadt klären.

Text, Foto: Michael Bauer

Im Pokal gegen Bad Friedrichshall


08.01.2017 Erstmals seit nimmt die erste Mannschaft wieder am ISHD-Pokal teil. In der ersten Runde geht es gegen Bad Friedrichshall aus der Regionalliga Süd-West
Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres steht fest: Im ISHD-Pokal, für den wir nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga zum ersten Mal wieder seit der Saison 2009 gemeldet, geht es am letzten März-Wochenende zuhause gegen den RRV Bad Friedrichshall Roadrunners, im vergangenen Jahr noch in der 2. Bundesliga Süd.

Zum Auftakt haben wir sogar ein Heimspiel – der Austragungsort steht aber noch nicht fest. Das Eisstadion Straubing wird an diesem letzten Märzwochenende (25./26. März) noch nicht zur Verfügung stehen. Die Spielbegegnungen der 1. Pokal-Runde werden in drei regionalen Gruppen (Nord, West, Süd) ausgetragen. Die weiteren Paarungen der Südgruppe:

Freiburg Beasts I (Freilos)
IVA Rhein Main Patriots I - Deggendorf Pflanz I
Freiburg Beasts II - IHC Landau I
Dragons Heilbronn I - Badgers Spaichingen II

Markus Alzinger übernimmt Traineramt


21.12.2016 Markus Alzinger übernimmt wieder das Traineramt der 1. Herrenmannschaft, die in der neuen Saison in der Regionalliga Bayern antreten wird

Markus Alzinger übernimmt wieder das Traineramt der 1. Herrenmannschaft. Das wurde auf der Weihnachtsfeier bekannt gegeben. Die Mannschaft wird 2017 nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga in der neuen Saison in der Regionalliga Bayern antreten.

Alzinger schaffte als Spieler mit dem Team 2007 den Meistertitel in der Regionalliga und den Aufstieg in die 2. Liga. Dort gelang der Klassenerhalt 2008. Er hatte danach die Mannschaft bereits als Spielertrainer in der Saison 2009 betreut und mir ihr den Aufstieg in die 1. Liga geschafft. Dort war ihm 2010 der Klassenerhalt gelungen.

Danach gab er die Teamleitung an Jürgen Amann ab, von dem er nun die Mannschaft wieder übernimmt. Amann prägte die erfolgreichste Zeit des IHC mit den Zweitligameistertiteln 2013 und 2015 und der Playoff-Teilnahme 2014. Im Sommer war er nach der Trennung von Michael Dippold erneut eingesprungen und hatte mit den Wölfen den erneuten Klassenerhalt gesichert.

„Wir wollen Meister werden“, sagt Alzinger, der sein Team, das mit Ausnahme der (vorübergehenden) Abgänge von Tim Bernhard und Raphael Heitzer nach Deggendorf fast komplett zusammen bleiben wird, früh auf die Saison vorbereiten will, mit Ex-Spieler Tobias Wolf ein Fitnesskonzept erarbeitet und das Team auch zum bundesweiten ISHD-Pokal angemeldet hat – ein Wettbewerb, bei dem aufgrund der zu erwarteten Fahrtkosten (die waren in der Bundesliga ohnehin bereits sehr hoch) lange nicht mehr mitgespielt wurde. Die Aussicht, bei Erfolg in späteren Runden gegen Zweitligisten oder gar Erstligisten antreten zu können, ist vielversprechend. Im Vorfeld bemüht man sich um Freundschaftsspiele in der Region und auch gegen österreichische Erstligisten. Den Kontakt dazu vermittelt Amann, der aktuell österreichischer Nationalcoach ist.

„Es ist ein wichtiges Signal, dass sich so viele Spieler bei uns bleiben“, sagt 1. Vorsitzender Martin Amann. „Wichtig ist uns aber, dass der Einbau der jungen Spieler vollzogen wird. Wir brauchen sie für unsere Zukunft.“ Denn diese soll über kurz oder lang wieder nach oben führen, allerdings erst, wenn eine Spielstätte in der Umgebung gefunden wurde oder gebaut ist. In den vergangenen Wochen arbeitete die Clubführung im Hintergrund hart an einer neuen Lösung, eine Spielstätte in Atting zu realisieren. Ein Antrag wurde gestellt, erste positive Gespräche gab es bereits und auch 1. Bürgermeister Robert Ruber zeigte sich zuletzt zuversichtlich, dass die Situation des IHC deutlich verbessert werden könne.

Eine Spielfläche von 20 x 40 Metern mit Dach reicht aus, um alle Auflagen des Verbandes ISHD für die Zukunft zu erfüllen. „Wir denken positiv und versuchen weiter alles“, sagt Amann. „Wichtig ist, dass der Verein im Eisstadion wieder zusammenwächst und wir die alten Werte aufleben lassen. Wir müssen ein Verein sein – von der Laufschule bis zur 1. Mannschaft.“ Die Struktur passt. Über 100 Kinder sind im Verein, mit Laufschule, Hockeygruppe, Bambini-, Schüler, Jugend- und Juniorenteam sind alle Altersklassen besetzt. „Uns fehlt nur die Ganzjahresspielstätte. Dann können wir wieder voll angreifen.“

Text: Foto: Michael Bauer

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier


18.12.2016 Bei er Weihnachtsfeier im Wirtshaus Leonhardt wurde nicht nur ausgiebig gefeiert und geehrt, es gab auch viele gute Nachrichten in Bezug auf Sponsoring, Spielstätte und Mannschaften.
Rund 110 Vereinsmitglieder, Eltern, Sponsoren und Gönner waren am Samstag ins Wirtshaus Leonhardt zu unserer Weihnachtsfeier gekommen, darunter auch MdL Josef Zellmeier, Sportbeauftragter Erwin Kammermeier, 1. Bürgermeister Robert Ruber und Vertreter unseres Hauptsponsors amplus AG. Viele hatten sehr gute Nachrichten für uns – vor allem im Bereich Spielstätte, Sponsoring und Team.

Stimmungsvoll und mit einigen Lachern wurde der Jahresabschluss erstmals an neuer Location mitten in Atting im neuen, alten Wirtshaus gefeiert. Unter anderem mussten Zellmeier, Ruber und Kammermeier jeweils ein vom Nikolaus ausgewähltes Gedicht vortragen. Zellmeier, der den Verein als „Aushängeschild für den Landkreis“ bezeichnete, sagte: „Ich bin auf sehr vielen Weihnachtsfeiern, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals ein Gedicht vortragen musste.“ Er freute sich auch, dass es beim IHC passend zum Vereinsmaskottchen einen Wolfskrampus gab, der den Nikolaus begleitete. Dieser hatte nicht nur eine Spezialhockeyschlägerrute dabei, sondern auch Schokolade für die zahlreichen Kinder.

Die Gemeinde ehrte Nico und Kevin Kroschinski für den Europameistertitel und die Jugendmannschaft für die bayerische Vizemeisterschaft. 1. Bürgermeister Robert Ruber dankte allen Spielern und Mitgliedern für ihre geleistete Arbeit im Verein und bei den zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde. „Ob Dorfmeisterschaften, Christkindlmarkt oder Public Viewing – immer waren die Mitglieder vom IHC präsent.“ Die Vereinsführung um 1. Vorsitzenden Martin Amann gab nicht nur Ruber für seine großartige Hilfe den Dank zurück, sondern bedankte sich auch bei den zahlreichen Helfern aus Verkauf, Zeitnahme, Schiedsrichter, Organisation usw., ohne die ein Spielbetrieb dieser Größenordnung niemals funktionieren könnte. Auch der Fördergruppe wurde für ihr herausragendes Engagement im Umfeld, bei Veranstaltungen (Public Viewing, Christkindlmarkt,und im sozialen Bereich gedankt

Der für viele überraschende Rückzug aus der 1. Bundesliga wurde ebenfalls noch einmal thematisiert. Alle Redner bezeichneten es als den richtigen Schritt und verantwortungsvolles Handeln der Vereinsführung im derzeitig schwierigen Umfeld. Es werde nicht einfach Geld verbraten, sondern umsichtig gehandelt.

Hatte Kammermeier aufgrund der vielen Umzüge und Spielstättenwechsel im vergangenen Jahr (fünf Trainingsstätten, drei Spielstätten) schon scherzhaft die Umbenennung in IHWC Atting („Inlinehockey-Wander-Club“) vorgeschlagen, nahm Ruber den Ball auf und sagte, er sei „sehr zuversichtlich, dass der Gemeinderat gewillt ist, die Situation des IHC deutlich zu verbessern.“ In zwei bis drei Monaten wisse man mehr. Hintergrund: Die Vereinsführung von IHC und EC Atting waren vor zwei Wochen nach intensiven Gesprächen untereinander und mit dem Gemeinderat mit der Bitte um eine gemeinsame Spielstätte im Ort an den Gemeinderat herangetreten.

Gute Nachrichten hatte dann auch noch Christof Englmeier im Gepäck. Die amplus AG wird auch in der neuen Saison als Hauptsponsor agieren. Auch hier gab es in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche.

Auch ein neuer Trainer für das Regionalligateam wurde bekannt gegeben: Markus Alzinger übernimmt die Aufgabe. Daneben hat sich mittlerweile ein Großteil der Spieler entschieden, dem Verein die Treue zu halten und ihn auch zwei Ligen tiefer zu unterstützen. Im kommenden Jahr wird es auch wieder eine Bambinimannschaft geben, die aus der Laufschule erwachsen ist, so dass wir in allen Nachwuchsklassen wieder vertreten sind. Außerdem bleibt die Laufschule in Atting, was Ruber und Amann einen wichtigen Schritt nannte.

Auf der anschließenden Versteigerung wurde vom Trikot, Geselchtem, alten 4020er-Jofa/Titan-Schlägern, Plüschbären, IHC-Maßkrügen oder Kerzenständern alles an den Mann und die Frau gebracht. Vom Erlös wird in den folgenden Tagen ein Teil an den Kindergarten Atting gespendet. Diese Versteigerung bildete den Abschluss eines tollen Abends.

Text/Foto: Michael Bauer
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Rang sieben in Krefeld


05.12.2016 Die Jugendmannschaft hat bei der deutschen Meisterschaft in Krefeld den siebten Platz belegt. Allerdings wäre für die Mannschaft dabei mehr drin gewesen.
Aus geringen Erwartungen wurde am Ende die Erkenntnis, dass man auch mit den Großen in Deutschland mithalten konnte, aber dafür noch ein wenig am Toreschießen gearbeitet werden muss. Mit einem siebten Platz kehrte die Jugendmannschaft des IHC Atting von der deutschen Meisterschaft in Krefeld zurück.

"Der siebte Platz spiegelt nicht die Leistung der Mannschaft wider, denn die Spiele, die verloren worden, sind alle verdammt knapp ausgegangen“, sagte Vincent Liebl, einer der drei Coaches. „Wir haben alle Spiele höchstens mit zwei Toren Unterschied verloren. Leider hatten wir im Abschluss zu wenig Kontinuität, was vor allem der derzeitigen Trainingssituation zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund kann man aber mit dem siebtem Platz zufrieden sein.“ Nur fünf Wochen konnten die Attinger zuletzt in die Trainingshalle, diese ist ab Mittwoch auch bis ins neue Jahr hinein wegen geplanter Ausstellungen wieder gesperrt.

Die Vorrunde hatten die Wölfe auf Rang drei ihrer Gruppe beendet. Einer Niederlage gegen Spaichingen folgte ein klarer 7:1-Erfolg gegen StraTus Berlin und ein spätes 1:1 gegen die Rhein-Main Patriots. Hier wurde der Ausgleich 14 Sekunden vor dem Ende mit einem fünften Feldspieler erzielt. Das abschließende Spiel gegen den späteren Vizemeister Krefeld wurde nach großem Kampf mit 3:5 verloren.

Da man sich dank der mehr erzielten Tore aus dem Berlin-Spiel vor den Rhein-Main Patriots platziert hatte, war man direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Doch gegen Bissendorf gab es ein 0:2 und auch im anschließenden ersten Platzierungsspiel gegen die Rhein-Main Patriots war der Goalie wieder unüberwindbar. Nach dem 0:1 blieb nur der Gang ins Spiel um Rang sieben, das aber dann klar mit 6:2 gegen Berlin gewonnen wurde.

Vorrunde: Spaichingen - Atting 3:1, Atting - Berlin 7:1, Rhein-Main Patriots - Atting 1:1, Atting - Krefeld 3:5; Viertelfinale: Bissendorf - Atting 2:0 Platzierungsrunde: Atting - Rhein-Main Patriots 0:1, Berlin - Atting 2:6

Deutscher Meister wurden die Crash Eagles Kaarst, die sich im Finale mit 5:2 gegen Krefeld durchsetzten. Damit setzten die Teams aus Nordrhein-Westfalen ihre Dominanz fort. Der bayerische Meister TV Augsburg landete auf dem fünften Rang, besiegte die Rhein-Main Patriots mit 3:2 im Penalty-Schießen.

Text: Michael Bauer

Jugend bei der deutschen Meisterschaft


01.12.2016 Die Jugendmannschaft reist am Wochenende zum Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft nach Krefeld.
Die Jugendmannschaft des IHC Atting nimmt am Wochenende bereits zum vierten Mal in Folge am Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft teil. Als bayerischer Vizemeister ist man für das Turnier in Krefeld qualifiziert.

Der Jahresabschluss unter Deutschlands Skaterhockey-Elite ist dabei bereits gute Tradition im Lager der Wölfe – auch wenn man erst zum dritten Mal seit der Gründung des Nachwuchsspielbetriebs keinen bayerischen Titelgewinn in einer der vier Nachwuchsklassen vorzuweisen hat. Nur 2004 und 2011 blieb man ebenso ohne Pokal, ansonsten hat man in zehn Spielzeiten mindestens einen Titel geholt. Das erfolgreichste Jahr war 2007 als Schüler, Jugend und Junioren jeweils bayerischer Meister wurden.

„Wir haben keine allzu großen Erwartungen“, sagt Trainer Helmut Herrmann im Hinblick auf den kleinen Kader: Acht Spieler und ein Goalie sind nur dabei. „Aber ein bisschen was geht immer, heißt es doch.“ Unterstützt werden sie von drei Trainern, einem Betreuern und zwei Müttern. Im Vorjahr belegte die Mannschaft Rang acht, sammelte aber wertvolle Wettkampferfahrung. Das ist auch diesmal wieder das Ziel.

Dabei ist eine solche Teilnahme mit einigem an Logistik und Kosten verbunden. Die neu gegründete Fördergruppe des IHC unterstützt Spieler und Eltern mit einem Betrag, auch die Schulen zeigten Verständnis: „Ein großes Dankeschön auch an die Schulleiter, die unsere Jungs am Freitag früher gehen lassen und ihnen am Montag dafür freigegeben haben“, sagt der Coach. Bereits am Freitagmittag bricht die Mannschaft in zwei Kleinbussen Richtung Krefeld (650 Kilometer) auf, das Turnier ist dann erst am Sonntag nach 17 Uhr zu Ende.

Zehn Teams aus sechs Bundesländern nehmen teil. In Gruppe A treffen die Attinger auf den Crefelder SC (Nordrhein-Westfalen), die Badgers Spaichingen (Baden-Württemberg), die IVA Rhein-Main-Patriots (Hessen) und die StraTus Hornets Berlin. In Gruppe B spielen die Red Devils Berlin, die Bissendorfer Panther (Niedersachsen), die Crash Eagles Kaarst (Nordrhein-Westfalen), die Dragons Heilbronn (Baden-Württemberg) und der bayerische Meister TV Augsburg. Die ersten Drei jeder Gruppe sind sicher im Viertelfinale, die letzten beiden spielen eine Qualifikation dafür aus.

Text: Michael Bauer

Prominenter Trainingsgast


21.11.2016 Erich Meloche auf Stippvisite in Straubing, besuchte am Freitagabend Training der Schüler in den Ausstellungshallen
Prominenter Trainingsgast am Freitag in der Ausstellungshalle: Eric Meloche, vier Jahre bei den Straubing Tigers unter Vertrag und auch 74-mal in der NHL aktiv, besuchte für vier Tage Freunde in Straubing und war mit diesen auch beim Training der Schüler, die sich über das Foto mit dem ehemaligen DEL- und NHL-Star freuten, der heute in Montreal lebt und Mitinhaber einer Spieleragentur für Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren ist.

Vor fast genau sechs Jahren, am 21. November 2010, verwandelte er gegen den damaligen EHC München den entscheidenden Penalty zum 5:4-Sieg – es war damals Weltrekord, denn beide Teams benötigten 42 Versuche. Erst am vorvergangenen Wochenende wurde dieser Rekord in der Schweizer Nationalliga B gebrochen: Ajoie und La Chaux-de-Fonds brauchten 46 Versuche.

„Ich konnte das gar nicht glauben, dass da jemand noch länger geschossen hat als wir damals“, sagte Meloche, der aufgrund seiner Arbeit kaum noch Zeit hat, selbst zum Schläger zu greifen. Er erinnert sich noch an den entscheidenden Versuch, der mit einer besonderen Geschichte verbunden war: „Das Eis war mittlerweile so schlecht, weil so viel Schnee drauf lag und ich habe mir gesagt: Scheiß drauf, ich mach jetzt einfach einen Schlagschuss und nichts anderes. Es war aber mein einziger Versuch, denn Jürgen Rumrich, unser Trainer, war damals ziemlich sauer auf mich, denn ich habe kurz vor Schluss der regulären Spielzeit eine Strafe bekommen, in der wir das 4:4 kassiert haben. Ich habe sogar schon meine Schlittschuhe aufgemacht und bin so auf der Bank gesessen, weil ich gedacht habe, dass ich an dem Abend gar nicht mehr dran komme. Als ich dann doch dran kam, habe ich sie grad noch oben am Knöchel zuschnüren können und bin aufs Eis. Ich konnte aber kaum fahren. Das war auch ein Grund warum ich den Schlagschuss gemacht habe. Gott sei Dank war der drin…“

Text, Foto: Michael Bauer

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21.07., 17.30 Uhr Ergebnis:
-:-

Atting - Augsburg
Sa., 21.07., 15 Uhr
Jugend - ERC Ingolstadt

So., 22.07., 16 Uhr
Ingolstadt - Atting I
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 12 157:71 32
2 Spaichingen 14 151:91 30
3 Merdingen 11 147:88 24
4 Ingolstadt 12 125:79 23
5 Atting 11 131:110 21
6 Freiburg 11 96:75 17
7 Schwabmünchen 12 139:146 15
8 Rhein-Main Patriots 14 119:146 15
9 Deggendorf 12 71:147 6
10 Sasbach 13 36:219 0
11
12