Szenarien zur Rückkehr in den Trainingsbetrieb

In einer Videokonferenz haben die Trainer am 12. Mai erste Möglichkeiten diskutiert, wie wir langsam wieder in den normalen Betrieb zurückkehren können mehr
 

Erstmals in der Geschichte des IHC Atting fand am Dienstagabend eine Trainersitzung per Videokonferenz statt. Die Trainer erläuterten dabei Möglichkeiten, nach den ersten Lockerungen den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen. Grundlage war dabei das Positionspapier „Zurück auf die Rollen“, das von der ISHD erarbeitet wurde.

Dies sieht einen 6-Stufenplan für die Rückkehr in den Spielbetrieb vor. Gemäß den aktuellen Regelungen des Bundeslandes Bayern, ist für den IHC Atting momentan Stufe 2 möglich, ein Kleingruppentraining im Freien. Dies sieht skaterhockeyspezifisches Gruppentraining mit maximal fünf Sportlern ohne Zweikämpfe vor.

„Wichtig ist, dass wir vor allem für den Nachwuchs schnell wieder Trainingsmöglichkeiten anbieten“, sagte Nachwuchsleiter Fabian Hillmeier. „Wir Herrenspieler haben uns in den vergangenen Wochen selbst gut fithalten können und haben dies auch getan. Ich war selbst viel laufen.“ Alle Trainer gaben anschließend Feedback aus ihren Altersstufen. Klar ist allerdings bereits, dass die Laufschule erst wieder startet, wenn ein komplettes Training in der Halle stattfinden kann.

Aktuell wird in Absprache mit der Gemeinde Atting ein Training im Freien geprüft. Dazu stünden unter anderem der neue Bewegungspark mit Kraft- und Cardiogeräten hinter der Hockeyhalle, der Fußballplatz an der Mehrzweckhalle und der alte Freilufthockeyplatz (ca. 15 x 30 Meter, wo der IHC Mitte der Neunziger Jahre seine Wurzeln hatte) am Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung. „Sobald die Freigabe von der Gemeinde erteilt ist, können wir hier erste Einheiten anbieten“, sagte 2. Vorsitzender Michael Bauer. Alles solle dabei aber auch in Absprache mit den Eltern erfolgen. „Wir sind uns bewusst, dass aktuell überall noch Bedenken herrschen und wollen auch nichts überstürzen.“

Stufe 2, in der man sich in Bayern aktuell befindet, sieht eine Einhaltung der Abstandsregel von zwei Metern vor. Es darf keine Hilfestellung der Trainer bei Übungen geben, Umkleiden und Duschen vor Ort können nicht genutzt werden, Fahrgemeinschaften sind zu vermeiden. „Es ist wichtig, dass wir uns strikt an die Regeln halten“, sagte Bauer. „Wir sind als Sportverein Vorbild für andere und dürfen keine Ansteckungen riskieren.“

„Die ISHD hat sich mit diesem Papier echt Gedanken gemacht“, sagte Jürgen Amann, Trainer der Herren. „Das ist ein sehr guter Leitfaden für uns. Je länger unser Sport nicht möglich ist, desto schwieriger wird es, dass es wieder so wird wie vorher.“

Der Spiel- und Trainingsbetrieb bleibt aktuell bis 5. Juni untersagt. Die nächste Stufe der Lockerung – sobald von der Regierung erlaubt – sieht ein Kleingruppentraining in der Halle mit Abstandsregeln sowie gesonderter An- und Abfahrt der Spieler vor. Stufe 4 erlaubt Mannschaftstraining ohne Körperkontakt, Stufe 5 mit Kontakt. Bei Stufe 6 wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Dazu werden derzeit sowohl von der ISHD als auch vom BRIV, der für den IHC-Nachwuchs zuständig ist, Spielplankonzepte erarbeitet. Ziel ist es, noch 2020 einen Saisonspielbetrieb mit Kürung von Meistern anzubieten.

Text: Michael Bauer


Alle Termine sind bis zum Beginn der Osterferien abgesagt. Darunter fallen die Jahresversammlung, die Brauereibesichtigung und der Bayernpokal
07.03., 17.30 Uhr Ergebnis:
4:5 n.P.

Atting - Spaichingen
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Pl. Mannschaft S T P
1 Menden 3 29:4 9
2 Merdingen 3 32:9 9
3 Spaichingen 3 25:4 8
4 IHC Atting 3 24:5 7
5 Rhein-Main Patriots 2 20:0 6
6 Langenfeld 2 20:0 6
7 Freiburg 3 29:12 6
8 Hilden 3 24:9 6
9 Kassel 16 0:160 0
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11 Kassel-Spiele
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